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  1. Anfänger im Forum

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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #21
    Ich sage auch viermal ja - und hätte solche Einrichtungen auch sehr gerne am Albsteig... und den neuen Weg will ich dann auch möglichst bald gerne testen!
    Uschi

  2. Erfahren
    Avatar von Maximiliane
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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #22
    Hi Claudia,

    muss man denn alles touristisch vermarkten???????
    Ich persönlich finde den schwäbisch fränkischen Wald, bzw. den Welzheimer Wald so wie er momentan wandertechnisch erschlossen ist, völlig o.k. Muss jede Schlucht von Touris wimmeln???? Lauf mal jetzt im Frühjahr den Mühlenwanderweg. Wenn Du hier Ruhe und Einsamkeit suchst, bist Du hier völlig fehl am Platz. Wildcampplätze etc. finde ich persönlich völlig überzogen. Und wer zwischen Reez und dem Gmoihoidle keinen Laden zum Einkaufen findet ist selbst schuld. Verhungert ist im Welzheimer Wald noch keiner. Es lebe der Individualismus!!!!!

  3. Moderator
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    Avatar von ronaldo
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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #23
    Ganz tolle Aktion! Von mir auch viermal JA (insbesondere zum lokalen Einkaufen & Essen). Gäbe es da schöne Übernachtungsplätze, wärs für mich extra ein Grund, dort mal ne Runde zu drehen.
    Und grad gut find ich den Weg durchs Kulturland. Der reine Wald - seien wir doch mal ehrlich - ist doch vor allem stinklangweilig (ketzerisch: ebenso wie zwo Wochen autarke Ernährung ).

  4. Lebt im Forum

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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #24
    Zitat Zitat von lutz-berlin Beitrag anzeigen
    khyal hat Recht
    Hühner, Gänse und Enten in der Nähe geht gar nicht auch kein Misthaufen....
    Waere schoen, wenn Du Anderen nicht Sachen unterstellen wuerdest, die sie nicht geschrieben haben...

    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    ....- würdet Ihr an Bauernhöfen übernachten?
    Eher nicht, ich habe schon drauf bzw daneben gewoehnt, ist laut, es laufen viele Maschinen.
    Wenn es sozusagen am anderen Ende einer "Maehwiese" o.A. ist, klar, warum nicht, koennte man ja schoen mit mal Grillen (und dafuer Frisches kaufen) kombinieren....

    Zitat Zitat von Hawe Beitrag anzeigen
    ...Ich gehe mal davon aus, dass der Bauer nicht die ganze Nacht einen Diesl laufen hat....
    Gülle verrieselt der Bauer meist nicht direkt am Hof. Er wohnt ja selber da...
    ...
    Ich finde besonders, dass die Orte und die Menschen am Weg einbezogen werden sollen...Im Gegensatz zu Khyal finde ich es sehr störend und irgendwie albern, wenn Prädikatswege krampfhafte Umwege um Dörfer machen....Oder den Eifelsteig z.B. in der Südeifel, wo ich um einen Dorfrand herumgeleitet werde, wo ich doch weiss, dass in der Direktlinie nicht weit weg was zum Essen und Trinken wäre...
    Tja ist ja eine positive Annahme, aber ob das auch der Bauer weiss ?

    Ich wohn ja nun auf dem Land, habe meinen Schwitzhuettenplatz direkt neben der Grosscheune von einem Bauern, habe schon ein paar Jahre bei einem Bauern auf dem Hof gewohnt und durch die Gleitschirmfliegerei halt auch schon viel im Alpenraum mit Bauern zu tun gehabt...

    Das war vielleicht zu deiner Jugendzeit anders, bei meiner, die ja auch auf dem Land stattgefunden hat, bestimmt, aber inzwischen benutzen auch die Bauern fuer (fast) alles Maschinen und einem Bauern faellt auch nicht gerade um 17.00 das Werkzeug aus der Hand und morgens frueh legt er auch wieder los, weil er sonst seinen Job auch nicht erledigt bekommt...

    Mag sein, dass es mancher Staedter (das ist jetzt natuerlich nicht auf dich bezogen ) romantisch findet, wenn morgens um 4.30 der Trecker um sein Zelt rattert und abends um 22.00 oder 23.00 noch an der Traktoren bei laufenden Motoren eingestellt und anschliessend die Maschinen gekaerchert werden aber ich wollte damit darauf hinweisen, dass es durchaus Sinn machen kann, mit den Plaetzen einen gewissen Mindest-Abstand vom Hofgeschehen zu halten, was aber meist sowieso schon der Bauer wollen wird, damit nicht irgendwelche Touris zwischen seinen laufenden Maschinen rumlaufen.

    Und was die Guelle betrifft, klar, die verieselt der Bauer nicht vor dem Hauseingang, aber darueber hinaus, dass der Fleischbauer halt seine Guelle loswerden muss und es fuer ihn, wenn er sie nicht auf seinen Feldern verrieselt, eine andersweitige Entsorgung sackteuer wird, ist es auch so, dass fuer Bauern mit entsprechenden Ackerflaechen das Verrieseln von Guelle ein sehr nutzbringendes Geschaeft geworden ist z.B. sind die entsprechenden Grenzwerte in NL deutlich niedriger, deshalb verdienen sich viele Bauern damit etwas Geld, dass sie fremde Guelle auf ihren Flaechen verrieseln lassen...inzwischen gibt es fuer das Handeln darueber eine eigene Boerse...
    Die Guelle darf und wird fast das ganze Jahr ausser 2,5 Monate (NRW) im Winter ausgebracht btw auch bis unmittelbar an Gewaesser ran. Bei "leistungsfaehigem" Bewuchs rechnet man mit bis zu 50-60 Tonnen Guelle / ha / Jahr, die man da verklappen kann. Mal zur Verdeutlichung, das sind bis 30 Tonnen Guelle / Jahr auf ein Fussballfeld, oder mal anders ausgedrueckt, ist das so, als wenn ca 20-25 Paar-Haushalte bzw 50 Single-Haushalte ihre entsprechenden Hinterlassenschaften ungeklaert ueber das Jahr auf das Fussballfeld laufen lassen.
    Usern, die das naeher interessiert und die selber keinen naeheren Kontakt mit Bauern z.B. ueber Landpacht oder Nachbarschaft haben, koennen sich zumindest ein bisschen ueber Texte einen Eindruck vermitteln z.B. "Guelleduengung auf Gruenland" der Landwirtschaftskammer NRW, nach weiteren Arbeitstexten am Besten einfach den naechsten Bauern fragen...
    OT: Als ich auf dem Hof gewohnt habe, war das schon lustig, was man alles mitbekommt, wenn der Bauer gerne das Angebot annimmt, deinen Drucker bzw Rechner zu verwenden, weil seiner die Graetsche gemacht hat

    Entsprechend ist, wenn man touristische Zeltflaechen auf Nutzflaechen von Bauern schaffen will, die Guelle-Ausbringung etwas, was man imho bei der Platzwahl beruecksichtigen sollte. Fuer den Bauern ist es halt was Alltaegliches, was er nicht unbedingt als stoerend wahr nimmt und wer nicht selber neben solchen Flaechen wohnt, ist sich haeufig des Problems nicht bewusst.

    Bei den "Qualitaets-Wanderwegen" ist es nun so, dass haeufig zu den Vorgaben gehoert, dass diese in regelmaessigen Abstaenden an Gastronomie vorbeifuehren. Dann kommt es eben dazu, dass bei alten Wegen, dann fuer die "Zertifizierung" extra "Umleitungen" eingebaut werden, damit der Weg statt durch den Wald ueber etliche km Asphalt im Ort fuehrt (btw z.B. auch beim Eifelsteig, aber etwas weiter noerdlich, als die von Dir erwaehnte Gegend ).
    Das finde ich dann nicht so klasse, nix dagegen, wenn "gewachsene" Wege auch mal durch Orte fuehren, aber wenn ich "wandernd" unterwegs bin, laufe ich deutlich lieber durch den Wald, ueber Felder, durch Felslandschaften als km-weit ueber Asphalt oder Beton, nur damit sie noch den Weg an 2 zusaetzlichen Gaststaetten vorbeifuehren konnten .

    Eifelsteig, Suedeifel, um Orte rum ?
    Also in dem Abschnitt sind wir pro Tag im Schnitt durch mehrere Orte gelaufen, das fand ich eigentlich ausreichend...wobei ich dir schon soweit recht geben muss, dass das teilweise Satelitenorte ohne Ortskernstrukturen mit entsprechend schlechter Infrastruktur was Einkauf / Essen betrifft, waren.

    Also ich denke, wo wir alle im Konsens sind, ist, dass es nix schadet, bzw fuer die Meisten positiv ist, wenn wie z.B. beim Eifelsteig (die uberwiegende Anzahl der Etappen) die einzelnen Etappen in Orten bzw sehr nahe bei Orten Anfangen / Enden, dass man dadurch die Moeglichkeit hat, wenn man will, easy Einkaufen bzw Essen zu gehen.
    Aber eigentlich wird das eh bei allen laengeren Wanderwegen so gemacht, damit sie nicht nur Zeltler (die ja nun mal eine kleine Minderheit sind), sondern auch Leute laufen koennen, die gerne in Pensionen / Hotels uebernachten wollen.
    Wer dann gerne weiter weg von Orten uebernachten will, laeuft halt die Etappen um ein paar std "verschoben", ist doch kein Problem.

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Shalea
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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #25
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    Allgemeine Fragen an Euch als Zielgruppe:
    - würdet Ihr auch in Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen trekken?
    - würdet Ihr an Bauernhöfen übernachten?
    - wenn ja, würdet Ihr die Direktvermarkterangebote dort annehmen (Produkte wie Obst, Eier, Milch, Wurst, Brot oder auch Frühstück)?
    - würdet Ihr unterwegs mal einkehren bzw. Lebensmittel vor Ort/unterwegs nachkaufen?
    4x ja =)

  6. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #26
    @ Waldhexe, gute Idee, die berufliche Anforderung zu verbinden mit der Idee von Naturlagerplätzen. Und ich freue mich für Dich über die weit überwiegend positive Resonanz.

    Ich möchte aber den Städtern doch noch etwas die Angst vor einer Übernachtung auf einem Bauernhof nehmen. Ich wohne in einem Bauerndorf, 500 Einwohner. Direkt gegenüber ein großer Hof, rechts und links in etwas weiterem Abstand Höfe; eine Seite Angrenzung an ein Feld.
    Wir schlafen jede Nacht bei offenem Fenster, und es ist absolut still. Gelegentlich hören wir mal die Tiere: Kühe muhen, der Hahn kräht, aber das ist für uns so wenig Lärm wie das morgentliche Vogelgezwitscher. Also in keiner Weise störend. Kein Maschinenlärm. Nicht um 04.30 Uhr, aber so gegen 07.30 Uhr kommt landwirtschaftlicher Verkehr auf. Zur Zeit wird Gülle gefahren. Aber die wird nicht im Dorf oder um den Hof herum ausgebracht. Wenn das Maisfeld hinter dem Haus abgeerntet wird, ist die Hölle los: Mehrere Traktoren mit Maishäxlern arbeiten Tag und Nacht, dann mit starken Scheinwerfern. Lärm, Licht, Staub, Dreck. Aber das sind 3 Tage im Jahr. Dann kehrt wieder Ruhe ein. Wir zelten oft im eignen Garten. Jetzt auch über Ostern wieder, weil das Haus voll war. Völlig ungestört. Auf jedem Hof hier würde ich bedenkenlos mein Zelt aufstellen. Jeder Hof hätte dafür eine ruhige Ecke. Platz haben die nun wirklich genug.
    Ditschi

  7. Alter Hase

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    AW: Naturlagerplätze in der Eifel: outdoorseiten.net e.V. ist dabei

    #27
    Zitat Zitat von kletterling Beitrag anzeigen
    Ich mache bezüglich Verpflegung gerade einen Sinneswandel durch. Fand ich es früher cool, möglichst autark unterwegs zu sein, stelle ich mit zunehmendem Alter fest, dass die schönsten Erinnerungen an vergangene Wanderungen oft das Einkehren und Einkaufen unterwegs waren.
    Genau so geht es mir auch. Dieses knallhart 4 Wochen Abenteuertrekking ist so ein Werbeversprechen der Outdoorindustrie mit dem man mich als junger Mann geködert hat. Meine vielen Aufenthalte in UK haben mir gezeigt, dass wohl eher nur wir Deutschen so ticken. Dort kehrt man ja meistens in Zivillisationsnähe ein. Abends noch ins Pub. Wunderbar!!!

  8. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Naturlagerplätze in der Eifel: outdoorseiten.net e.V. ist dabei

    #28
    OT:
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Dort kehrt man ja meistens in Zivillisationsnähe ein. Abends noch ins Pub. Wunderbar!!!
    Ich stelle mir das gerade in D vor: Abends noch ... in die Wirtschaft mit Kegelbahn ... – Wunderbareiß nicht so recht ...

  9. Anfänger im Forum

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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #29
    4x ja
    @Maximiliane:
    obwohl ich weiß wo das Gmoihoidle und Reez sind, und die "Erika" bzw. jetzt "Doris"...aber es gibt sicher auch einige Menschen, die auf dem Weg von Cronhütte nach Rienharz gerne wissen würden, wo man etwas kaufen kann. Insebsondere für Leute, die ihre Kinder dabei haben sind 5 km Umweg mal nicht so einfach zu machen.
    Und sooo überlaufen ist der Mühlenwanderweg (und der Rest unserer Wege) jetzt auch nicht. Wenn Du natürlich nur auf der Heide und im Tannwald unterwegs bist, dann triffst Du viele Spaziergänger an, aber das hat für mich dann auch nix mit Trekking zu tun.

    Und: hab ich es überlesen, oder steht da nur "Schwäbisch-Fränkischer Wald" und nix von Welzheim und Umgebung? Das könnte dann auch eine ganz andere Streckenführung sein, die den Welzheimer Wald nichtmal streift...

    Viele Grüße,

    Knitzer

  10. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
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    AW: (Um-) Frage zum Schwäbisch Fränkischen Wald

    #30
    Zitat Zitat von Maximiliane Beitrag anzeigen
    Hi Claudia,

    muss man denn alles touristisch vermarkten???????
    Ich persönlich finde den schwäbisch fränkischen Wald, bzw. den Welzheimer Wald so wie er momentan wandertechnisch erschlossen ist, völlig o.k. Muss jede Schlucht von Touris wimmeln???? Lauf mal jetzt im Frühjahr den Mühlenwanderweg. Wenn Du hier Ruhe und Einsamkeit suchst, bist Du hier völlig fehl am Platz. Wildcampplätze etc. finde ich persönlich völlig überzogen. Und wer zwischen Reez und dem Gmoihoidle keinen Laden zum Einkaufen findet ist selbst schuld. Verhungert ist im Welzheimer Wald noch keiner. Es lebe der Individualismus!!!!!
    Der Treadtitel ist mittlerweile geändert, weil es sich eben nicht oder nur tangierend um den Schwäbischen bzw. den Welzheimer Wald handelt. Das Projektgebiet liegt in der Backnanger Bucht, dem neugegründeten schwäbischen Mostviertel.

    Ja, muss man den alles touristisch vermarkten? Tourismus ist hier nicht nur klassischer Tourismus im Sinne von Fremdenverkehr, sondern ist erster Linie Naherholung für die örtliche Bevölkerung und Erholung für die Stadtbewohner aus dem nahen Stuttgart (S-Bahn-Anschluss). Wandern und Trekken "vor der Haustür" stellen eben einen wesentlich sanfteren Tourismus da als übers Wochenende werweißwohin zu fahren oder zu fliegen. Außerdem ist es nachhaltig, wir versprechen uns davon Wertschätzung und Wertschöpfung für den traditionellen und stark bedrohten Streuobstbau.

    Dass so manche Schlucht (z.B. Hörschbachschlucht oder Steinbachtal) an schönen Sonntagen gut besucht sind stellt auch eine Kanalisation der Erholungssuchenden dar und ist immer noch besser, als dass diese Leute mal kurz 100km oder mehr in andere Landschaften fahren. Wenn man die Erholungsmöglichkeiten vor Ort im Dornröschenschlaf lässt, bleiben die Leute trotzdem nicht daheim.

    Übrigens bin ich im Frühjahr schon den Mühlenwanderweg gelaufen, von der Haustür weg (noch etwas entfernt) und mit Zelt!

    Zu den Naturlagerplätzen gibt es bei uns keine vorhandene Alternative, da es kaum andere Übernachtungsmöglichkeiten gibt.

    @all:
    Ich bin sehr erfreut über das überaus positive Echo!! Das macht viel Mut für die weitere Planung! Dann will ich doch auch etwas konkreter werden. Der neue Weg ist etwa 88km lang und heißt "`s Äpple", eine Wortschöpfung unseres Grafikstudios, die wir recht gelungen finden.

    Hier das Logo:






    Es stellt stilisiert das Kerngehäuse eines aufgeschnittenen Apfels dar und um Äpfel dreht sich vieles entlang des Weges. Eine Homepage mit näherem ist im Aufbau, bisher gibt es nur die Landing Page des Schwäbischen Mostviertels mit einem Hinweis (rechts oben) aufs Äpple.

    Der Weg ist übrigens sehr gut mit ÖPNV zu erreichen, von Stuttgart mit der S3, Einstieg direkt am Bahnhof Maubach.

    Hier Eindrücke von der Landschaft:














    Gruß,

    Claudia
    Geändert von Waldhexe (07.04.2016 um 08:11 Uhr)

  11. Dauerbesucher
    Avatar von kletterling
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #31
    Schee, gfällt mer! Do will i no!

    OT: An alle eventuell teilnehmenden Bauernhöfe mit Pferden im Stall: unbedingt den Slogan 's'Äpple und s'Pferdle' sichern (100%iger Baden-Württemberg-Insider-Witz, alle anderen müssen da jetzt durch und das bitteschön ignorieren).

  12. Dauerbesucher
    Avatar von HAL 23562
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    AW: Naturlagerplätze in der Eifel: outdoorseiten.net e.V. ist dabei

    #32
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    ... Meine vielen Aufenthalte in UK haben mir gezeigt, dass wohl eher nur wir Deutschen so ticken. Dort kehrt man ja meistens in Zivillisationsnähe ein. Abends noch ins Pub. Wunderbar!!!
    Ja, das ist auch meine Beobachtung: Ein Teil unserer Landsleute hat auch ohne Not zuweilen einen romantischen Hang zur Selbstkasteiung! Waldhexe und ich haben jedenfalls in UK auch die Abende in den Pubs genossen. Wir liebten es.

    Zum Thema: Ich bin zwar als Wegtester, konstruktiver Rummäkler und Weghilfsmarkierer eingeteilt, aber auch meine Meinung zu besagten 4 Fragen ist eindeutig ja!
    Letztlich ist es auch wird hier auf das Konzept der Regionalität gesetzt und ich unterstütze so etwas gern. Das macht Sinn und hilft, die Strukturen dort zu erhalten.
    Ich glaube, die vielen positiven Rückmeldungen und auch dir sehr hilfreichen Vorschläge werden die Waldhexe noch mehr beflügeln.

    Die Aussagen zum Mühlenwanderweg kann ich nicht bestätigen. Die Waldhexe und ich sind vor einiger Zeit im späten Frühjahr den Weg komplett auf ihrem Besen abgeritten, haben z.T. "Naturnah" gezeltet und trafen nur an ein paar wenigen Punkten auf etwas mehr Menschen. Dafür haben wir aber ein Rennen der Deutschen Bobby-Car Serie beobachten können und auf dem Golfplatz wurden wir auch nicht abgeschossen. Ein enger und geheimnisvoller Flusstobel (perfekt für Kinder) war krönender Abschluss. Landschaftlich teilweise sehr schön und mit interessanten, z.T. zu besichtigenden Mühlen halt.

    HAL
    Geändert von HAL 23562 (06.04.2016 um 15:57 Uhr)
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  13. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #33
    Schöne Bilder! Macht Lust.

    Die vier Fragen hatte ich ja schon beantwortet. Was ich zur Gestaltung noch gerne loswerden würde:

    Für mich als nicht Smartdingsbenutzer wäre eine Vorabbuchung übers Internet ein absolutes Ausschlusskriterium. Ich kann mit den Kids einfach nicht planen wann wir wo sein werden. Zwischen 11 und 38 km war bei uns schon alles drin und antreiben um pünktlich irgendwo bestimmtes zu sein, muss ich die Kinder schon im Alltag genug, das brauchen weder sie noch ich im Urlaub. Eine telefonische Voranmeldung im Laufe des Nachmittags ist dagegen weniger ein Problem. Manchmal brauchen ja die "Gastgeber" doch ein bisschen Vorwarnzeit, bevor die Leute vorm Haus stehen.

    Holzplattformen sind m.M. nicht nötig sondern schrecken mich persönlich eher ab. Nicht zuletzt, weil sich darunter häufig aller möglicher Müll ansammelt und wichtige Kleinteile unsrerseits gerne unwiederruflich dorthin verschwinden. Dann ist ein Tarp glaube ich ganz schön schwierig aufzubauen und man liegt auch i.d.R. weniger bequem als auf Gras.

    Schön dagegen ist eine irgendwie geartete Sitzmöglichkeit. Wobei ich da einfache Baumstämme oder dicke Steine (was halt in der Umgebung gereade für Umsonst zu haben ist) auch schon ziemlich super finde - notfalls kommen halt noch Jacke oder Matte unter den Po, hauptsache mal nicht wie die Steinzeitmenschen auf dem Boden hocken.




    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Nicht um 04.30 Uhr, aber so gegen 07.30 Uhr kommt landwirtschaftlicher Verkehr auf. Zur Zeit wird Gülle gefahren. Aber die wird nicht im Dorf oder um den Hof herum ausgebracht. Wenn das Maisfeld hinter dem Haus abgeerntet wird, ist die Hölle los: Mehrere Traktoren mit Maishäxlern arbeiten Tag und Nacht, dann mit starken Scheinwerfern. Lärm, Licht, Staub, Dreck. Aber das sind 3 Tage im Jahr. Dann kehrt wieder Ruhe ein.
    Das würde ich auch so sehen. Es ist zur Erntehochzeit schon auch mal so, dass bis spät in die Nacht gearbeitet wird, aber das ist nur ein paar Tage im Jahr so. Wir hatten mal das Vergnügen mitten in der Getreidezeit und vor vier Tagen Regen auf nem kleine sauschönen Zeltplatz am Flüsschen zu stehen - leider hinterm lokalen Reiffeisen-Getreide-Silo. Da war Radau bis vier Uhr morgens und dann hat es zu Regnen angefangen
    Aber ansonsten kann ich von keiner Lärmbelästigung zur Nachtzeit berichten.

  14. Dauerbesucher
    Avatar von HAL 23562
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #34
    ... ach ja, auch mir ist eine Wiese mit nicht zu hohem Gras erheblich lieber als jede Holzplattform. Wie Mus bin ich der Meinung, dafür lieber Sitzgelegenheiten zu schaffen und eine akzeptable Erreichbarkeit von Trinkwasser zu ermöglichen. Orthopädisch bedingt hasse ich es, auf dem Boden sitzen zu müssen!

    HAL
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  15. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #35
    `s Äpple ond `s Pferdle - das ist Klasse!!
    Als der Entwurf der Wort-Bildmarke vorgestellt wurde, hatten einige die Assoziation "`s Äffle". So was ist bei den Werbeleuten durchaus gewollt.
    Ich denke, bei uns ist der Boden und die Landschaft nicht so sensibel, dass es Plattformen braucht. Ich glaube die Akzeptanz bei den Grundstückseigentümern wird auch höher sein ohne. Eine Förderung für die Einrichtung der Plätze ist bei uns grundsätzlich möglich, es sollte wohl aber eher in Feuerstelle, Sitzmöglichkeiten, Trinkwasseranschluss und Klo investiert werden. Wobei eine derartige Infrastruktur auch viele Tageswanderer zum Würstle-Grillen und nächtliche Chaoten zum Sitzmöglichkeitenverheizen einlädt. Wir werden sehen.

    Aus Euren Beiträgen schließe ich also, dass eher keine Plattformen gewünscht sind und auf Buchungspflicht nach Möglichkeit verzichtet werden soll.

    OT: @HAL: Du meinst, Du bist ein steifer alter Knochen! Und zwei Aufgabe bei der Probetour hast Du vergessen: Schuldhaber und Träger!



    Gruß,

    Claudia

  16. Dauerbesucher
    Avatar von kletterling
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #36
    Ich würde mich auch der 'Keine Plattformen'- und 'So spontan wie möglich'-Fraktion anschließen.

    Bzgl. Plattformen: Am liebsten, wie gesagt, keine Plattformen, sondern Natur-Belag, sprich Wiese. Aber wenn das nicht geht: Im Soonwald waren auf dem einen Lagerplatz, auf dem wir waren, so Holz-Hackschnitzel-Mulch-Zeugs am Boden. Fand ich zwar gewöhungsbedürftig, aber vielleicht ist das besser, als eine dauerhaft kaputte matschige Wiese nach einer Schlechtwetter-Front. Sitzgelegenheiten und eventuell eine Feuerstelle wären super! Die Vandalismus-Gefahr sehe ich übrigens nicht so sehr. Die Lagerplätze wären ja eher auf Privatgrund von Bauern geplant. Das spricht sich bestimmt schnell rum, dass die nicht frei zugänglich sind. Und wenn der Besitzer mal eine Gruppe Unbefugter verscheucht hat, kommen bestimmt so bald keine neuen mehr.

    Bzgl. Spontaneität: Das ist natürlich heikel. Jeder mag so spontan sein wie nur irgend möglich, ist ja klar, aber wenn man dann am nachmittag rumtelefoniert und feststellt, dass die angepeilten Lagerplätze belegt sind, wird es schnell stressig. Daher finde ich die Buchungssysteme der anderen Lagerplätze nicht so verkehrt. Aber wenn es eine Möglichkeit gibt, zwischendurch bei einem Lagerplatz telefonisch anzufragen, können sich andere reizvolle Varianten bilden. Zum Beispiel den ersten und letzten Platz fix buchen und die dazwischen spontan anzufragen.

  17. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #37
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    es sollte wohl aber eher in Feuerstelle, Sitzmöglichkeiten, Trinkwasseranschluss und Klo investiert werden. Wobei eine derartige Infrastruktur auch viele Tageswanderer zum Würstle-Grillen und nächtliche Chaoten zum Sitzmöglichkeitenverheizen einlädt. Wir werden sehen.
    Ich denke in Sichtweite vom Hof dürfte sich das mit den nächtlichen Chaoten doch vermeiden lassen. Das ist einer der Gründe, warum ich mich beim Hofzelten so wohl gefühlt habe.
    Die Tageswanderer muss man vielleicht einfach von vornherein in das Konzept integrieren. Je besser die Platzauslastung um so eher lassen sie sich doch halten bzw. neue einrichten. Gerade für jemanden der ab Hof Dinge anbietet, die zum Grillen gehören wie Fleisch, Würstchen, Mais und anderes passendes Gemüse, Getränke* (wenn es doch schon der Most-Weg ist!), sind doch auch Tages-Grillgäste gar nich verkehrt. Und wenn sie zu Fuß unterwegs sind, dann gehen sie ja auch wieder, bevor die Nachtgäste kommen.

    *Ein netter und zum Thema passender Ansatz wäre doch, dass es auf jeden Fall bei allen Plätzen am Hof Abends mindestens eine Stunde lang einen Verkauf von Most und anderen lokalen Getränken gibt oder halt einen kleinen "unbemannten Laden" mit Vertrauenskasse in der Scheune oder so. Denn das schleppt definitiv keiner mit beim Wandern. Auch wenn wir manchmal leider so viele Lebensmittel dabei haben, dass wir nichts nachkaufen können, wenn es eine nette Gelegenheit gibt, Getränke kaufen wir dann eigentlich immer, vorallem, wenn wir nicht mehr schleppen können und es quasi unser "Feierabendbier" ist (oder halt Most, den ich viel mehr mag).

  18. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #38
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen

    *Ein netter und zum Thema passender Ansatz wäre doch, dass es auf jeden Fall bei allen Plätzen am Hof Abends mindestens eine Stunde lang einen Verkauf von Most und anderen lokalen Getränken gibt oder halt einen kleinen "unbemannten Laden" mit Vertrauenskasse in der Scheune oder so.
    Oder eben ein „Regiomat“ (Der hier war mir zwar etwas zu grill-lastig (ich hätte das Fleisch ohne Marinade bevorzugt, wenn es schon so ein gutes ist), aber so generell fand ich die Idee super )

  19. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #39
    OT:
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Oder eben ein „Regiomat“ (Der hier war mir zwar etwas zu grill-lastig (ich hätte das Fleisch ohne Marinade bevorzugt, wenn es schon so ein gutes ist), aber so generell fand ich die Idee super )
    ist das ein automatischer Kühlschrank oder brutzeln die Würste vor sich hin hinter der Scheibe, bis sich ein hungriger Wanderer findet? Ich wüsste nicht wer jeden Tag den Wald durchwandert, um zu schauen ob die Sandwiches schon Beine gemacht haben..
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    Avatar von lina
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    AW: (Um-) Frage zu Wanderweg im Schwäbischen Mostviertel

    #40
    Das ist ein Automat, so wie es sie für Getränke gibt, nur mit gekühltem Innenraum. Nichts für mitten im Wald, aber eine Möglichkeit für Hofartikel-Verkauf ohne Bindung an Öffnungszeiten.

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