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  1. Neu im Forum

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    Wildcampen

    #1
    Kennt jemand von euch eine Möglichkeit innerhalb von Österreich, um irgendwo zu campen aber auch in Verbindung mit einer Wald Benützung, damit man seine Ausrüstung (z.B. Wasserfilter, Säge, Messer, Feuerstahl,...) ausprobieren kann? Sollte nicht in Verbindung mit einem Outdoor/Survival Kurs sein. Damit meine ich so eine Art von legalem Wildcampen.

  2. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wildcampen

    #2
    Entschuldige, wenn ich etwas unwirsch interveniere, aber all das, was Du vorhast, kannst Du völlig legal auf jedem Campingplatz ausprobieren, sofern am oder im Wald gelegen.
    Ich hasse Campingplätze, die überfüllt sind und auf denen ich mich zwischen Wohnmobile und Dauercamper quetschen muß.
    Das tue ich mir nicht an.
    Aber ich bin oft im Winter oder überhaupt außerhalb der Saison unterwegs und finde dann auf Campingplätzen abgeschiedene Standplätze, die einem Wildcampingplatz um nichts nachstehen. Ohne jede Angst, erwischt zu werden. Ich habe die Vorteile einer Toilette ( Wildkacken findet ich-- nicht um meinetwillen-- alles andere als erstrebenswert), habe Müllabfuhr und Dusche. Nachteile: Keine! Das Wetter ist gleich, die Landschaft drum-herum ist gleich, die Ruhe ist gleich...
    Woher kommt die irrige Vorstellung, 30 m rechts oder links vom Campingplatz sei alles anders? Allenfalls ist dort mehr verboten und auch sonst alles schlechter. Diese Sehnsucht nach Wildcampen ist nicht rational. Gut, wenn es auf Tour nicht anders geht? Das wäre ein rationaler Grund. Habe ich auch gemacht, als in Schweden Kanu fuhr und es am Ziel keinen Platz gab. Aber sonst? Irrational- verklärte Wuschvorstellung von Stadtmenschen, die bei genauer Betrachtung nur Nachteile hat für Natur und Umwelt.
    Ditschi

  3. Fuchs
    Avatar von Polte
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    AW: Wildcampen

    #3
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Aber ich bin oft im Winter oder überhaupt außerhalb der Saison unterwegs und finde dann auf Campingplätzen abgeschiedene Standplätze, die einem Wildcampingplatz um nichts nachstehen.
    Ditschi
    Aber nicht jeder möchte im Winter oder kann außerhalb der Saison unterwegs sein.

  4. Dauerbesucher

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    AW: Wildcampen

    #4
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Diese Sehnsucht nach Wildcampen ist nicht rational. ...Wuschvorstellung von Stadtmenschen, die bei genauer Betrachtung nur Nachteile hat für Natur und Umwelt.
    Warum liest man Bücher mit fiktivem Inhalt und taucht in Erzählwelten ein? Alles irrational. Es unterhält uns.

    Will keinesfalls eine Lanze brechen für umweltschädliches Wildcampen.

    Es muss doch auf der anderen Seite ein LNT Ansatz möglich sein, abseits der breitgetretenen Wege, abseits der Komfortzone.

    "Wasserfilter, Säge, Messer, Feuerstahl ..." zu testen ist natur- wie umweltverträglich, solange man ein paar Dinge beachtet.

    "Campen" wiederum kann sehr unterschiedlich verstanden werden, meint entweder das Mitbringen von Schlafgelegenheit oder das ´Bushcraften´ im Sinne der Herstellung des Lagers durch Nutzung von den gefundenen Materialien (Laub, Holz, Moos usw.).

    LNT wird ebenso sicher in den jeweiligen Ländern unterschiedlich verstanden, in Detailfragen.

    "Wald Benützung" ist regional teilweise erlaubt, gerade mit Vorbereitung, indem man den Besitzer frägt und seine Motive kommuniziert. Es macht m.E. einen himmelweiten Unterschied ob man draussen nur seine Messer wetzen will oder sich bspw. für eine Jugendgruppe, eine Reise oder gar seinen Indianer Initiationsritus vorbereiten will.

    Nein, ich habe keine Tipps für Österreich, die hätte ich lokal vor Ort, in Deutschland.

    Überall wo Wander- wie Waldwege sind, ist es m.E. erlaubt, in (sehr) begrenztem Maße für den Eigenbedarf etwa eines Hobos oder kontrollierbaren Kesselfeuers Holz einzusammeln. Ausser in Naturschutzgebieten, die besondere Regeln haben.

    Es gibt bestimmt Seminare zu diesem Thema in Österreich von Anbietern, die ihre Zielorte bekannt geben. Das wäre doch ein guter Einstieg. Ich würde mir vor Ort mit einer Radtour - an einem Tag - nahe Waldstücke ansehen und ggf. mit angetroffenen Jägern, Landwirten Rücksprache halten. Geht man offen mit seinen Absichten um, ist das m.M. der beste Weg. Daraus kann sich in Fußnähe ein für viele Jahre nutzbarer Ort entwickeln, der u.U. mit Verpflichtungen einhergeht. Man räumt mit auf zum Beispiel. Geht man so regelmäßig an denselben Platz wird es andererseits schwierig mit dem LNT Vorsatz.

    Fazit, es hilft sich vorzubereiten und es macht u.U. Sinn, sein Vorgehen zu dokumentieren, etwa per Handy Foto, um vorgefundene Plätze zu trennen von der Situation nachher. Gerade wenn man selbst in einen Platz Zeit und Mühe investiert, den aber Vandalen entdecken und man so zeigt, ich war das nicht, habe im Gegenteil Müll aus dem Wald geräumt etc.

  5. AW: Wildcampen

    #5
    ok ist jetzt eventuell nicht so die super krasse Wilderness Erfahrung aber man kann auch dumpf bei Naturfreunde Vereinen anrufen, die haben meist eine Hütte im Wald mit offizieller Feuerstelle und zu 99,99 Prozent sind die Damen und Herren wirklich nicht dagegen das man eine Woche oder so auf ihrem Gelände zeltet.
    Offizieller Erstbesteiger der Seven Summits des Leineberglands

  6. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wildcampen

    #6
    Zitat woodcutter:
    abseits der Komfortzone.
    Das beschränkte Thema mit dem Stichwort " Wildcampen" animiert, darüber nach nachzudenken: was ist eine Komfortzone?

    Gemeint ist wohl das Weglassen von Komfort? Geht das nicht überall? Oder ist es zwangläufig damit verbunden, daß er unerreichbar ist? Kann ich all das , was ich ausprobieren möchte, nicht auch auf einem Campingplatz ausprobieren oder gar im eigenen Garten? Oder verlangt dieses Ausprobieren zwingend, daß ich mich entferne?
    In urbaner Umgebung dürfte das Entfernen wohl zwingend sein, um ein entsprechendes " Feeling" zu erreichen, um das es wohl geht. Der Hauch von Abenteuer. Aber ist dieses " Feeling" von Freiheit, das wohl mit " Wildcampen" verbunden wird, rational? Ist es Abenteuer, wenn ich draußen dort zelte, wo immer noch Spaziergänger mit Hund vorbeigehen und sich wundern? Die Grönlanddurchquerung im Winter ist ja nur einer Handvoll Spezialisten vorbehalten.
    Oder handele ich mir objektiv nur Nachteile ein, ohne etwas zu gewinnen?
    Ist provokant, ich weiß.
    Aber ich komme drauf, wenn ich meine Situation betrachte: wann ist Ditschi einmal draußen? Eigentlich immer, denn ich wohne draußen. Ein Kuhdorf, und mein Grundstück grenzt an den Außenbereich. Wenn ich erzähle, ich campe im eigenen Garten, werde ich verlacht. Ehrlich, ich könnte 365 Tage im Jahr wildcampen. Nur 4 Meter weiter, jenseits der Fliederhecke.
    Was wäre der Unterschied? Mit dem Bauern, dem das Grundstück gehört, bin ich befreundet, Das bekäme ich locker hin. Erwischen würde mich auch keiner. Außer ihm schaut da keiner hin. Würde mir die Anerkennung des Forums zuteil, die sie mit dem Wort " Wildcampen" verbindet ? Machen das die 4 Meter aus ? Oder, anders gefragt, wie weit müßte ich mich vom Garten entfernen in Metern oder Kilometern, damit es " Wildcampen" ist? Irgendwie ist der Begriff absurd, wie alles, was letztlich rational nicht erklärbar ist.
    Ditschi

  7. Erfahren
    Avatar von Nuklid
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    AW: Wildcampen

    #7
    Ich denke, der große Reiz des Wildcampens besteht v.a. im Gefühl der Freiheit, morgens nicht zu wissen, wo ich abends lagern werde und die Freiheit in der Wahl des Ortes. Daraus erwächst schnell ein Gefühl "überall zu Hause zu sein" - mit Garten oder Campingplätzen ist das nicht zu vergleichen. Geht zumindest mir so.

    Oft hinterlasse ich die Gegend sauberer, als ich sie vorgefunden habe - den Tipp mit dem Fotobeweis werde ich mir merken.

  8. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wildcampen

    #8
    Zitat Nuklid:
    Ich denke, der große Reiz des Wildcampens besteht v.a. im Gefühl der Freiheit, morgens nicht zu wissen, wo ich abends lagern werde und die Freiheit in der Wahl des Ortes. Daraus erwächst schnell ein Gefühl "überall zu Hause zu sein" - mit Garten oder Campingplätzen ist das nicht zu vergleichen. Geht zumindest mir so.
    Gut und nachvollziehbar formuliert. Daß es um das "Gefühl von Freiheit" geht, war mir schon klar.
    Trotzdem die Frage, ob das zwingend an " Wildcampen" gebunden sein muß?

    Zu Deinem Beitrag zwei Überlegungen:

    Ich lese seit langem unsere Reiseberichte mit und stelle fest, daß viele ihre Tour das ganze Jahr akribisch planen. Der Trail ist vorgegeben, die Tagesstrecken auch, ebenso die Übernachtungsplätze. Improvisation ist allenfalls nötig, wenn etwas schief geht. Wenn der Plan erlaubtes Wildcampen beinhaltet oder sogar beeinhalten muß, habe ich überhaupt nichts dagegen.
    Ich finde aber im dem " nach Plan laufen" mit GPS in der Hand sonst nichts von dem wieder, was Du beschreibst.


    Zweite Überlegung: wir sind grade mit dem Auto 5200 KM durch Schweden und Norwegen gefahren. Ich weiß, Auto, Brrrr. Das Ziel Lofoten war ausgegeben, aber auch nicht zwingend. Wir haben die Tageslänge nicht vorgegeben und Abstecher nach Lust und Laune gemacht. Wir wußten auch nicht , wo wir abends schlafen würden, und hatten auch das Gefühl, überall zu Hause zu sein und das Gefühl der Freiheit der Wahl des Ortes. Also das gleiche Freiheitsgefühl, wie Du es beschreibst. Wir haben Campingplätze angesteuert, hätten aber auch im Wald auf einem Holzfällerplatz genächtigt, wenn wir keinen schönen Campingplatz gefunden hätten. Wir waren autark. Hat sich als nicht nötig erwiesen.
    Dieses Gefühl von Freiheit war Folge von Ungebundenheit und Improvisation, hatte aber nichts mit Campingplatz oder Wildcampen zu tun.

    Mir geht es um etwas anderes:

    Ich habe im Bett überlegt, ob ich hier eine Reihe von Fotos einstellen soll, die belegen, wie einsam, schön und ungestört wir mit unserem Zelt auf Campingplätzen standen: mitten im Wald; direkt am Meer; mit herrlicher Aussicht. Absolut einsam , ruhig und ungestört. Darauf kommt es uns an .Das könnte ich mit den Bildern belegen. Entscheidend ist die Zeit, in der wir fahren, von Mitte September bis Ende Mai. Die vollen Sommermonate sparen wir aus. In " unserer Zeit" waren wir oft die einzigen auf dem Platz überhaupt. Wir hatten -- als Vorteil--die Infastruktur des Platzes und kein schlechtes Gewissen bzg. Verboten und LNT ,aber objektiv keinerlei Nachteil. Will sagen: muß es reflexhaft immer sofort Wildcampen sein? Macht es Sinn, schöne Campingplätz von vorne herein " gefühlsmäßig" abzulehnen, weil sie nicht ins Weltbild passen, obwohl man dort völlig alleine und ungestört ist? Macht es nicht Sinn, zum Gefühl auch einfach einmal den Verstand zuzuschalten?

    Ditschi

  9. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Wildcampen

    #9
    Wieder mal....

    Ich könnte meine Touren einfach in der Art nicht anders machen. Habe meist gerade ein WE Zeit und den starken Wunsch damit möglichst viele Wanderwege zu erkunden. Sehr selten liegt ein Zeltplatz, eine Unterkunft direkt am Weg. Erst in einen Ort absteigen - zu langwierig. Aus der Pension komme ich nicht morgens um 7 Uhr los. Nur so nutze ich die wenige Zeit richtig, kann den Sonnenaufgang unterwegs mitbekommen....

    Die absolute Stille, die ich manchmal nachts im Wald habe, gibt es nicht auf dem Campingplatz.

    Ich renne nachts nicht durch den Wald (Geocacher tun dies), versuche keinem Jäger ins Gehege zu kommen, ich suche meinen Platz mit Umsicht aus, LNT ist klar, kein Feuer.... trotzdem ist es verboten, das weiß ich und es sollte vielleicht auch nicht immer wieder hier angesprochen werden.

  10. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wildcampen

    #10
    Zitat Prachttaucher:
    trotzdem ist es verboten, das weiß ich und es sollte vielleicht auch nicht immer wieder hier angesprochen werden.
    Nun habe ich versucht, den Wunsch nach Wildcampen zu beleuchten, ohne die Fragen anzusprechen, ob und in welchen Umfang es gerechtfertigt ist, Verbote zu mißachten und den eigenen Lustgewinn über das Gesetz zu stellen. Die Frage hatten wir in der Tat schon oft.

    Im Wald stiller als auf dem Campinplatz ? Das ist die Frage. Kommt auf dem Platz an. Wir standen schon oft mit dem Zelt auf einem Campinplatz alleine im Wald. Da war es so still, wie es im Wald nur still sein kann. Stiller als still geht nicht. Was ist Vorurteil, was ist Realität? Ich glaube, da ist viel unberechtigte gefühlsmäßige Ablehnung dabei. Weltbild halt.


    Ende September in Schweden. Campingplatz. Kleiner, gerodeter Standplatz im Wald direkt am Wasser. Wir waren die einzigen auf dem Platz. Absolute Stille, Natur pur, völlige Ungestörtheit. Warum dann Wildcampen? Ich habe viele solche Bilder und könnte aus dem Vollen schöpfen.



    Ditschi

  11. AW: Wildcampen

    #11
    Zitat Zitat von Edgemaster86 Beitrag anzeigen
    Kennt jemand von euch eine Möglichkeit innerhalb von Österreich, um irgendwo zu campen aber auch in Verbindung mit einer Wald Benützung, damit man seine Ausrüstung (z.B. Wasserfilter, Säge, Messer, Feuerstahl,...) ausprobieren kann? Sollte nicht in Verbindung mit einem Outdoor/Survival Kurs sein. Damit meine ich so eine Art von legalem Wildcampen.
    Die einfachste Möglichkeit wäre, Du fragst die Leute, die Dir unterwegs begegnen, wie z.B. Landwirte, Kleingärtner, Jäger oder Förster ob sie Dir eine Möglichkeit zur Übernachtung zuweisen können.

    Alternativ stelle ich mal die Frage in den Raum, ob Du keine Kumpelinen und Kumpels hast, deren Eltern ein Grundstück mit Datscha, Obstbäumen, Feld, Wald, Wiese haben, auf dem Du Dich austoben kannst?

    Ansonsten streife doch einfach durch die Gegend und teste Dein Equipment aus. Wäre halt schön, wenn Du die Säge, Messer und Co. an Totholz ausprobieren würdest. Die meisten von uns haben es auch nicht anderst gemacht.

    Und noch etwas: Sei kreativ und lasse Dir was einfallen. Dann klappt es auch mit dem Draussen sein.
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  12. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wildcampen

    #12
    Gute Antwort, Marcus, denn alles, was der TO möchte, bekommt er auch ohne Wildcampen hin.
    Ditschi

  13. AW: Wildcampen

    #13
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Gute Antwort, Marcus, denn alles, was der TO möchte, bekommt er auch ohne Wildcampen hin.
    Ditschi
    OT: ... und das Schönste an Markus Antwort ist, dass es der Ansatz einer Antwort auf die eigentlichen TO-Anfrage ist.
    Bei den zahlreichen "OT" in diesem Faden habe ich jetzt mitgenommen, dass keiner eine Möglichkeit in Österreich kennt.
    Aber der Hinweis auf einen schönen Campingplatz vom TO zu prüfen wäre. Deine Ausführungen, Ditschi, finde ich trotzdem sehr gut und interessant.
    Back to the boots ---- the-trekker.de

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wildcampen

    #14
    Zitat TrekkerT:
    Aber der Hinweis auf einen schönen Campingplatz vom TO zu prüfen wäre.
    Das war der Sinn der langen Ausführungen mit dem reflexhaft vorgetragenen Wusch nach Wildcampen. OT ?

    Ditschi

  15. Dauerbesucher
    Avatar von Sternenstaub
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    AW: Wildcampen

    #15
    Und gerade dieses reflexhafte Verweisen auf einen Campingplatz finde ich persönlich recht nervig.
    Außerdem wie bereits mehrmals von allen möglichen Leuten in zig threads angesprochen, ist die Lage zumindest in den deutschen Bundesländern recht unterschiedlich. Über Österreich maße ich mir da kein Urteil an, weil ich die genaue Rechtslage dort (wie die meisten hier!) nicht kenne.

    OT: Und ja, es ist ein Unterschied für mich, ob ich irgendwo im Busch penne oder auf einem Cplatz, wobei ich durchaus auch letztere ab und an nutze. Für wen es keinen Unterschied macht, der kann ja gern immer und ständig nur auf Cplätzen übernachten, das bleibt ja jedem unbenommen, aber der in meinen Augen übertriebene missionarische Ansatz einiger Leute ist bei einer solchen Sachfrage schlicht nervig bzw etwas anmaßend.
    Two roads diverged in a wood, and I—
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference (Robert Frost)

  16. AW: Wildcampen

    #16
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Zitat TrekkerT:

    Das war der Sinn der langen Ausführungen mit dem reflexhaft vorgetragenen Wusch nach Wildcampen. OT ?

    Ditschi
    OT: Das habe ich mir gedacht, dass das Dein Ansinnen war.
    Ich habe nur die Befürchtung, dass ein neuer User, wie z.B. Edgemaster86, durch solche Ausführungen zu seiner Frage sofort wieder verschreckt das Forum verlassen wird.
    Erst wenn man standhaft im Forum bleibt und die Kommentare verfolgt, erkennt man welche Beiträge von welchem ODS wirklich konstruktiv, fundiert und sinnvoll sind. So wie Deine z.B..
    Deshalb fand ich es auch schade, dass keine richtige Antwort auf diesen Thread kam. Abgesehen von Deinem "versteckten" Hinweis "Bitte gehe auf einen abgelegenen Campingplatz deiner Wahl und sammle dort deine ersten gewünschten Erfahrungen" und den Hinweisen von Markus.
    Back to the boots ---- the-trekker.de

  17. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Wildcampen

    #17
    Man kann das ja tatsächlich auch mal als reines Gedankenexperiment betrachten.


    Biwakieren in hochalpinem Gelände scheint in AT gestattet zu sein: klick
    Geändert von lina (11.02.2016 um 11:00 Uhr)

  18. AW: Wildcampen

    #18
    Zitat Zitat von Sternenstaub Beitrag anzeigen
    Und gerade dieses reflexhafte Verweisen auf einen Campingplatz finde ich persönlich recht nervig.
    Außerdem wie bereits mehrmals von allen möglichen Leuten in zig threads angesprochen, ist die Lage zumindest in den deutschen Bundesländern recht unterschiedlich. Über Österreich maße ich mir da kein Urteil an, weil ich die genaue Rechtslage dort (wie die meisten hier!) nicht kenne.

    OT: Und ja, es ist ein Unterschied für mich, ob ich irgendwo im Busch penne oder auf einem Cplatz, wobei ich durchaus auch letztere ab und an nutze. Für wen es keinen Unterschied macht, der kann ja gern immer und ständig nur auf Cplätzen übernachten, das bleibt ja jedem unbenommen, aber der in meinen Augen übertriebene missionarische Ansatz einiger Leute ist bei einer solchen Sachfrage schlicht nervig bzw etwas anmaßend.
    Es ist halt nun mal so, dass wir uns in einem öffentlichen Forum befinden. Daher können wir nicht, entgegen geltendem Recht (wenn wir von Deutschland ausgehen), Tips verteilen.

    Legales Wildcampen sind eigentlich zwei Dinge die sich imho ausschliessen. Alternativen sind eben Absprachen oder Kompromisse.
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

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  19. Dauerbesucher
    Avatar von Sternenstaub
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    AW: Wildcampen

    #19
    @ Markus

    Es geht aber um Österreich
    Und auch in Deutschland IST die Rechtslage nicht in jedem Bundesland gleich. sicher ist das öffentliches forum, wir sind aber kein staatliches oder Juristenforum. ;)
    Two roads diverged in a wood, and I—
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    AW: Wildcampen

    #20
    OT: Ditschis Einstellung zum Wildcampen ist den Meisten hier im Forum hinreichend bekannt.
    Interessant und neu ist mir allerdings, dass Ditschi nur rationale Erwägungen gelten lässt und Irrationalität dagegen ablehnt (so kommt es zumindest bei mir an). Das sei ihm zugestanden.
    Mir allerdings scheint ein gänzlich von Rationlität geprägtes Leben fade und keinesfalls erstrebenswert.
    Und dazu gehört bei mir auch, mich völlig sinnfrei für eine Nacht irgendwo im Wald (oder besser noch auf einer Wiese mit Aussicht) niederzulassen.
    Klar ist überhaupt nichts - aber das dafür umso deutlicher.

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