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  1. Anfänger im Forum

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    Was für ein Helsport Tunnel?

    #1
    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem Helsport Tunnelzelt, da ich schon von guten Erfahrungen gehört und selber am Reinsfjell superlight 2 gesammelt habe.

    Gesucht wird ein Tunnel mit Bequemlichkeit für zwei Personen. Es sollte eine große Apsis und eine gute Sitzhöhe haben. Das Gjende gibt es ja leider nicht mehr(?).
    Deswegen habe ich eine Auge auf das Fjellheimen Camp geworfen, nur weiß ich nicht, welche Version nun jetzt meine werden soll. Fjellheimen Trek, Camp oder Superlight?

    Hätte mir eigentlich gerne eine etwas robustere Version meines Reinsfjell Superlight gewünscht, aber das Gewicht vom Fellheimen Camp ist doppelt so schwer. wie die superlight-Variante. Ist das schwerere Material viel robuster und haltbarer und was sind die sonstigen Vorteile? Und welches ist der Wetter-Alleskönner (4-Jahreszeiten)?

    Hat sonst jemand Erfahrungen an Kaufberatung für Tunnelzelte mit großer Apsis zum Kochen und mit Sitzhöhe im Innenzelt, vorwiegend von Helsport?

    Grüße

  2. Fuchs

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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #2
    warum muss es ein helsport sein?
    wenn dir das helsport gjende so gefällt, gäbe es ja z.B. das baugleiche wechsel tents outpost
    An diesem Tag habe ich alles gelernt, was man über das Scheitern wissen muß.

    Käpt´n Blaubär

  3. AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #3
    Es gibt das Reinsfjell auch in der Normalausführung. 3 kg.

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #4
    Vielen Dank für eure Antworten. Das Outpost ist mir vom Packvolumen etwas zu lang. Klingt kleinlich, aber die 10 Zentimeter störten mich bei meinem alten Kuppelzelt auf dem Gepäckträger schon immer sehr. Und etwas größer sollte es für das Mehr an Gemütlichkeit auch sein. Ist es doll verkehrt, dass ich die ganze Zeit nach 3-Personenzelten schaue, obwohl ich ein bequemes zwei-Personenzelt möchte? Für Einzelunternehmungen sollten nämlich auch mal 3 Personen Platz zum Schlaf finden.

    Aber danke für den Link. Hier gibt es nämlich noch das Gjende 3 Camp. Am Gjende gefällt mir, dass man in der Apsis bedenkenloser kochen kann, weil hier beide Eingänge geöffnet werden können. Oder wie seht ihr das mit dem Kochen in der Apsis. Gekocht wird mal mit Trangia, mal Gas, mal mit kleiner Bushbox. Kochen im Zelt (Außenzelt) ist für mich Neuland. Deswegen soll es auch ein Tunnel werden, weil in meinen Kuppeln dafür in den Apsiden einfach nie Platz war und im Innenzelt habe ich mich nicht mal getraut, mit Gas zu kochen (Habt ihr da Tipps). Das asymmetrische Innenzelt gefällt mir allerdings beim Gjende nicht sooo sehr. Ausserdem, wäre es so schlau das Gjende zu kaufen. Es ist ja kein Teil der aktuellen Kollektion. Dafür muss es doch Gründe geben.

    Da (überwiegend mit dem Rad) aber auch immer schwerer Kletterkram mittransportiert wird, wäre ein etwas leichtgewichtigeres Zelt aber schon schön.
    Das Leichtgewicht vom Fjellheimen Camp 3 in der Superlight-Version finde ich immer noch sehr schick, aber brauche noch DEN Ratgeber, für welches Außenmaterial ich mich entscheiden soll. Die Beschichtungen sind die selben. Nur der Außenstoff ist reißfester (und dadurch auch sonst robuster ist). Was sind die sonstigen Vor-/Nachteile in Sachen UV-Schäden, Wetter?

    Ich bin neu im Forum. Schreibe ich zu viel?

    Grüße
    Geändert von nassersand (07.02.2016 um 12:03 Uhr) Grund: etwas vergessen

  5. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #5
    Nein, Du schreibst nicht zuviel. Die Fragen sind zu speziell. Helsport ist hier nicht so verbreitet.

    Insofern kann ich Dir die Fragen auch nicht wirklich beantworten. Ich habe Helsport aus der Extreme-Serie und aus der Pro-Serie, ich mag die robusten Materialen lieber, wenn ich mit anderen "dünnen" Zelten vergleiche. Das kann aber auch Psychologie sein. Das Superlight Material bei Helsport habe ich bisher nur befingert. Nachdem, was man so hört ist das Superligth Material genauso tauglich wie die schwereren Materialien, vielleicht passen die Leute aber auch besser auf ihre Zelte auf. Inwieweit sich das Material dann in ein paar Jahren verschleißt, ist wohl noch nicht absehbar, so lange sind sie ja noch nicht auf dem Markt. Bei meinem Outdoorverhalten sind mir die nicht ganz so dünnen Materialien lieber.

    Ob nun ein Eingang oder zwei Eingänge: Ich koche nie sehr gerne im Zelt/Apsis, sondern wenn, dann vor dem Eingang der Apsis und spanne dann lieber bei Regen noch ein Tarp, den Poncho oder die Apsisabedeckung über den Eingang, um im Freien kochen zu können. Das heiße Kochwasser nebelt alles ein, sorgt für Kondens, und ob das für die Beschichtungen so gut ist, weiß ich auch nicht. Andere scheint das nicht zu stören, mich stört es. Das wäre also nur für den äußersten Notfall (Regen und Sturm) und dann wirst Du bei zwei Eingängen garantiert nicht beide aufmachen. Das hat sich dann als Hauptkriterium auch erledigt. Praktisch allerdings ist der zweite Eingang, um rauszugucken oder weil dann jeder seinen Eingang hat.
    Ich habe mich übrigens beim Gebrauch eines Hobos, der VOR dem Eingang stand, fast mal vergiftet, weil der Rauch ins Innenzelt drang, nur mal so, auch hier ein Helsport mit großer Apsis. Einen Hobo würde ich nur noch weit entfernt vom Zelt nutzen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  6. AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #6
    Moin,
    ich hatte lange Zeit ein Fjellheimen 2 Camp und war damit sehr zufrieden. Einmal mussten wir das Zelt im Dovrefjell nachts abbauen weil der Wind gedreht hatte und wir 9-10er Böen quer bekommen haben, aber es hat alles gehalten. In der Situation hatte es mein Herz gewonnen Damals gab es allerdings auch noch keine Light Varianten. Die kenne ich nicht und würde sie aber ehrlich gesagt auch nicht kaufen. Ich habe lieber das Gefühl in der robusten Ausführung zu schlafen und schleppe dafür etwas mehr. Ich bin aber generell keine Gewichtsfanatiker. Platz war jedenfalls in der Apsis massig.

    Grundsätzlich habe ich das Gefühl das sich das Helsport Material stärker bei Feuchtigkeit ausweitet als es z.b. ein Hilleberg tut. Zudem bin ich der Meinung das Helsport Zelte deutlich robuster sind als sie wirken

    Einen einfachen Aufschraubkocher benutze ich regelmäßig in der Apsis, aber nur wenn diese offen ist. Im Zelt würde ich persöhnlich nicht kochen. Dann lieber das IZ am vorne schnell ein Gestänge weit ausklippen.

    Das Fjellheimen hatte ich nicht im Winter dabei weil ich relativ groß bin und es mir im Winter zu kurz ist.

    Mittlerweile habe ich ein Dovre 3 Camp angeschafft. Das ist dann für dich nicht interessant aber ein wunderbares Familienzelt/Kanuzelt. Erzähle ich nur, um Darzustellen das ich von Helsport nach wie vor überzeugt bin.

  7. Anfänger im Forum

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    #7
    Oh, also Feuer ist keine dolle Idee. Ich habe selber gar kein Tarp. Mich damit auch noch nicht wirklich befasst. Da wir immer ohne Stöcker unterwegs sind und ja nicht immer ein Baum zum Abspannen rumsteht, will ich mich darauf nicht verlassen, wobei ein größerer Vorraum natürlich sehr attraktiv ist.

    Torres, hast du ein Superlight aus der Pro-Reihe? Das mit der Psychologie frage ich mich nämlich auch.

    Danke Jo0ken, du hattest ein Fjellheimen 2 für 2 Personen? Das gibt es gar nicht mehr in normaler Variante. Wie würdest du den Platz einschätzen für 2 Personen? Wir sind nicht gerade groß (ich 1,75, sie 1,65), aber von der Breite her ist es mir zumindest in meinem Reinsfjell 2 superlight zuzweit zu klein. Längste Zeit waren wir zuzweit in einem Marmot Limelight 3 unterwegs (erste Version, 168cm x 236cm). Das ist jetzt aber langsam hinüber. Von der Größe wollen wir ungern etwas missen. Und ein Nachfolger wird gesucht. Da Tunnel leider immer nach hinten enger werden, kann ich das schwer einschätzen.

    Gibt es bei Helsport Unterschiede beim Zeltboden, was die Rutschigkeit angeht. Im Superlight rutsche ich gerne ganz schön rum. Habe jetzt mal Silnet auf meine Evolite "gemalt", konnte aber noch nicht getestet werden.

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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #8
    Nein, ich habe kein Superlight, die gibt es noch nicht so lange. Sondern ein amerikanisches Trollspiret ohne Snowflaps, das anscheinend nie auf dem deutschen Markt war und damals vermutlich zur Pro Serie gehörte. Und aus der x-Treme Serie das Trollspiret und das Svalbard. Und das Gimle 4 aus der Trek-Serie. ( Anscheinend habe ich mehr als ein Zelt ). Ich kann da also nicht mitreden.

    Zu zweit würde ich 1.65 Breite nehmen. Die ist auch bei Alleinbelegung noch nicht zu groß.

    Dass die Superlightböden rutschig sind, ist bekannt. Ist wohl Zeltmaterial. Kann man auch durch einen dünnen footprint abdecken. Ich habe da einen footprint (von irgendwelchen UL Zelten aus Restekammern) für alle größeren Zelte, den ich mit Gummischlaufen an den jeweiligen Gestängen/Heringen befestige. Das Ding nutze ich auch als Tarpersatz. Befestigung auf der einen Seite am Zelt bzw. den Heringen und auf der anderen Seite der Apsis dann mit den Trekkingstöcken vor dem Eingang. Manchmal auch nur mit einem Trekkingstock, die andere Hälfte wird mit Heringen befestigt, z.B. bei Regen. Kriegt man mit der Zeit raus.

    Edit: Die Zeltböden meiner Zelte sind nicht rutschig, aber wenn es ganz nass läuft, drückt sich Wasser durch - ob mit oder ohne footprint. Ist mir aber ziemlich schnurz, passiert bei anderen Zelten auch.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #9
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen

    Edit: Die Zeltböden meiner Zelte sind nicht rutschig, aber wenn es ganz nass läuft, drückt sich Wasser durch - ob mit oder ohne footprint. Ist mir aber ziemlich schnurz, passiert bei anderen Zelten auch.
    Du hast diverse Helsportzelte mit undichten Böden und das stört dich nicht? Mir wäre das nicht egal, bei teuren Highendzelten sowieso nicht. Dichte Böden schaffen auch Hersteller in anderen Preissegmenten, eine PU-Beschichtung ist ja kein Hexenwerk.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #10
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Du hast diverse Helsportzelte mit undichten Böden und das stört dich nicht? Mir wäre das nicht egal, bei teuren Highendzelten sowieso nicht. Dichte Böden schaffen auch Hersteller in anderen Preissegmenten, eine PU-Beschichtung ist ja kein Hexenwerk.
    Welche denn? Wäre da um Tipps dankbar. Ich hatte das Phänomen bisher bei allen meiner Zelte unterschiedlicher Marken, inbesondere übrigens auch bei Hilleberg. Vielleicht hast Du ja Zugang zu Marken, die ich nicht kenne?

    Ich wollte es hier nur erwähnen, damit sich niemand wundert, der mit den Zelten in nassen Regionen unterwegs ist. Daher auch der Hinweis, dass dies trotz footprints passiert, auch bei denen aus PU.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #11
    Das ist IMO weniger eine Frage des Zeltherstellers, als des Bodenmaterials. Ich nutze HB-Zelte, die haben 90- oder 120g-PU beschichtetes Nylon als Material, und in meinen Selbstbauzelten verwende ich das auch (90-g-Material, selbe Wassersäule allerdings als 2. Wahl von Extremtextil). Bei mir hat sich noch nie Wasser durch das Material gedrückt, auch nicht durch das 2. Wahl-Material. Und mit letzterem haben wir mit dem Tipi letztes Jahr mehrere Tage an der norwegischen Schärenküste im Dauerregen auf leider etwas sehr verdichtetem Boden gestanden, und man konnte durch das Bodenmaterial hindurch fühlen, wie darunter das Wasser "wabbelte".

    Irgendwann ist die Beschichtung natürlich überaltert, habe ich bei meinem ältesten HB-Tunnel (20 Jahre), da müsste mal ein neuer Boden rein.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #12
    Ich hatte das Problem bisher vor allem, wenn ich auf einer nassen Wiese stehe, die sich unter dem Meeresspiegel befindet. Es hat aber nichts mit Regenwetter zu tun. Manchmal ist alles um mich herum nass, der Boden schlammig oder vollgesogen und nichts drückt sich durch. Mal ist nur die Wiese vom vorherigen Tag sehr nass und wenn das Gras dann sehr hoch ist, sammelt sich irgendwann unter der Evazote Feuchtigkeit. Ebenso, wenn ich auf Schnee zelte und der Schnee unter mir taut. Ein echtes System, wann es passiert, konnte ich bisher nicht erkennen.

    Mein Hilleberg hat 70D Nylon 90g, passiert ist es mir trotzdem mehrfach. Das Gimle Polyamid SI, 5000 WS, selbst wenn da eine Plane drunter ist, passiert das. Das Mark II long hat einen Boden aus 40D Polyamid Ripstop 240T (100% Polyamid), laminiert; Wassersäule: 10.000 mm. Passiert auch.

    Allerdings nur an der Stelle, wo ich liege, manchmal auch nur im Hüftbereich. Der Rest des Zeltbodens ist davon unberührt. Ich bin zu schwer
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  13. Fuchs
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #13
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Allerdings nur an der Stelle, wo ich liege, manchmal auch nur im Hüftbereich. Der Rest des Zeltbodens ist davon unberührt. Ich bin zu schwer
    Ich sollte nicht mit Dir über Gewicht diskutieren …aber der alte Hägar hat da sicherlich ein deutliches Mehr auf den Boden der Tatsachen und des Zeltes geworfen und da hat sich niemals nicht Feuchtigkeit durchgedrückt.

    Helsport-Tunnel (aus ca. 1994, einfachere Baureihe), DK Ostseeküste, das Wasser auf dem Rasenplatz stand so hoch, dass wir uns fragten, wann es den RV des IZ erreichen würde … fühlte sich nach Wasserbett an. NIX! Gab diverse andere Gelegenheiten, aber nicht mit Sinfluten dieses Ausmaßes.

    Feuchtigkeit unter mir bzw. unter meiner Matte hatte ich auch, aber die ist dann eher INNEN entstanden und hat sich dann am tiefsten Punkt gesammelt, wobei immer noch FEUCHT und nicht NASS!

    Während ich im obigen DK Beispiel noch auf einer 3cm TAR genächtigt habe, ist es nun mind. 7cm Expeds, ich kann mir aber bei Dir auch kein UL-Mättchen vorstellen, oder?
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  14. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #14
    Damals Neoair oder 9er Downmat. Darunter eine Evazote Doublemat. Heute 3er TAR.

    Wasser hatte ich vor allem bei Schnee, ich zelte ja kaum im Sommer, sondern eher in der dunklen Jahreszeit an der Küste. Das Gimle ist mir damals in Reuschbach ziemlich abgesoffen, da hatte ich die ersten zwei Tage richtig Wasser im Zelt (und die Schnecken krochen in Massen am Innenzelt hoch), dann war es wieder weg. Das hatte ich danach auch nie mehr. Manchmal sieht der gesamte Boden des Zeltes welcher Marke auch immer am Morgen etwas dunkler aus, als wäre er feucht. Ist er aber eigentlich nicht und das trocknet auch ziemlich schnell.

    Von innen? Möglich. Aber wieso dann fast immer nur an der Stelle, auf der ich liege? Die Evazote ist ja ziemlich breit. Gut, manchmal auch unter der ganzen Evazote. Ist bei stationärem Camping lustig. Den einen Tag ist alles nass, ich guck dann nicht hin, weil ich keine Lust habe und einen Tag später ist alles wieder trocken. Ich bin in Physik völlig ahnungslos, aber vielleicht ist es auch ein Temperaturunterschied, der durch das Material an die wärmende Evazote drückt und der Boden ist eigentlich dicht? Keine Ahnung.

    Aber da der TO nassersand heißt, dachte ich, ich erwähne es mal
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #15
    Das sich User hier verunsichert zu Wort melden, weil sie Kondens nicht von durchdrückender Nässe unterscheiden können, kommt ja öfter mal vor.

    Mit Reuschbach haben wir ja einen guten Vergleich. Da waren wir mit einem (damals) 12 jahre alten Hilleberg Staika und alles war trocken. Wir hatten aber auch keinen Kondens im Zelt und jeden morgen trockene Schlafsäcke, während die Nachbarn (u.a. Harry in so einem MSR-Teil, weiß nicht mehr welches) jeden Tag Stundenlang die Schlafsäcke getrocknet haben. Harry war richtig neidisch.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #16
    Kondens und nasse Schlafsäcke hatte ich auch nicht. Wo habt ihr gestanden? Ich stand direkt vor der Jurte, ich war ja zuerst da, da wo nachher der ganze Schlamm war. Der Bach in der Nähe. Ganz hinten im Bild, rechts, das dunkle Zelt, direkt am Waldrand.

    @Gogä, ich darf mal? Wenn nicht, sag Bescheid.




    Edit: Das Bild ist von Goettergatte.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #17
    OT: Das Staika ist im Vordergrund, zwischen den MYOG-Zelten von Wulcx. Da sieht man den doppelten Vorteil einer klugen Standortwahl und eines dichten Zeltbodens.
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    AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #18
    OT: OT: Da sieht man den doppelten Vorteil einer klugen Standortwahl

    Hier gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. . Aber nur die Harten kommen in Garten. Gestört hat es nicht. Dass ich nicht geschlafen habe, lag am Sänger.

    https://youtu.be/xGxsljf3aac... Ich will wieder an die Ostsee
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  19. AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #19
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Von innen? Möglich. Aber wieso dann fast immer nur an der Stelle, auf der ich liege? Die Evazote ist ja ziemlich breit. Gut, manchmal auch unter der ganzen Evazote.
    Wollte auch mal den Boden wechseln. Gottseidank vorher Sarek M. getroffen, die mir sagte, dass es wahrscheinlich nur Kondens ist. Hatte ich mir auch nicht vorstellen können. Jetzt weiß ich: vor allem die Nässe unter der Matte deutet stark auf Kondens hin.

    Grüße und ab und zu ma' lüften

    bbb

  20. AW: Was für ein Helsport Tunnel?

    #20
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Dass sich User hier verunsichert zu Wort melden, weil sie Kondens nicht von durchdrückender Nässe unterscheiden können, kommt ja öfter mal vor.

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