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  1. Dauerbesucher

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #21
    OT: Gibt es in dem Gebiet (zumindest während der Saison) nicht auch manchmal geführte Touren vom STF? Die Risiken wären dadurch zwar auch nicht komplett beseitigt, aber für eine erste Tour vielleicht ein guter Kompromiss.

  2. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #22
    Aber was soll denn ein anonymes Forum bewirken, wenn ein Bekannter / Lebenspartner schon nichts reißen kann?
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es was bewirkt, eben weil die emotionale Seite rausfällt. Vorausgesetzt natürlich, dass muckis Freundin/nen bereit sind, den Thread zu lesen
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  3. Erfahren

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #23
    Servus,

    bevor ich mit dem ganzen Winterkram anfing, habe ich eine Tour auf dem Erzgebirgskamm (Kammweg) im Winter gemacht.
    Die einzige Ausrüstung, die ich angeschafft hatte, war ´ne Pulka und die Fischer-E99 samt Bindung und Schuhe (hätte ich notfalls wieder verkauft). Aus dieser (Probe-)Tour habe ich jede Menge Erkenntnisse gewonnen (Kocher, Zelt, Umgang mit Pulka, Schlafsack, Matte usw. usw.). Ausserdem habe ich Probeweise mal einen Tag Pause gemacht, um zu erleben wie es denn sein könnte, auf Tour mal einen Tag festzusitzen (Wärmehaushalt mit wenig Bewegung, Lagerkoller).
    Im Rückblick war diese Tour unheimlich wichtig !!! Danach bin ich erst mal durch die Hardangervidda getigert, die Vorteile markierter Routen und Hütten-Möglichkeit im Hintergrund. Erst dann habe ich mich nach Lappland gewagt und einige erfolgreiche (!) Touren absolviert (Sarek, Padjelanta, Kungsleden).
    Ich halte einen (geduldigen) Aufbau von Erfahrung für viel erfolgversprechender.
    Nur so am Rande: Ich war 52J als ich mit diesen Touren anfing. Ihr seid doch noch jung und habt alle Zeit der Welt, euch an die Materie heranzuarbeiten !
    Grüsse
    Peter
    Geändert von merlin2 (05.01.2016 um 12:32 Uhr)
    manchen menschen muss man noch erklären, wie nasebohren geht.....
    http://wellenbergemeer.wordpress.com/

  4. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #24
    OT:
    Zitat Zitat von Rattus Beitrag anzeigen
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es was bewirkt, eben weil die emotionale Seite rausfällt. Vorausgesetzt natürlich, dass muckis Freundin/nen bereit sind, den Thread zu lesen
    Vielleicht wissen sie das aber alles schon, weil sie im Internet recherchiert haben und fragen sich, ob er auch besorgt wäre, wenn seine besten Kumpels los ziehen würden.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  5. Erfahren
    Avatar von Risin
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    #25
    Die Tendenz der andere Tippgeber hier im Thread ist wohl eindeutig. Ich habe zwar keine Erfahrung mit Ski- und Pulkatouren, war aber schon ein paar Mal mit Rad im Winter unterwegs.

    Nur ein paar Gedanken:
    Ein Zelt im Tiefschnee mit Handschuhen unter widrigen Wetterbedingungen aufzubauen, so dass es windstabil und einigermaßen schneelastsicher ist, ist nicht zu vergleichen mit einem Zeltaufbau bei starkem Wind im Sommer. Man sollte den Aufbau, übertrieben gesagt, mit geschlossenen Augen durchführen können. Zeitaufwändige Fummeleien mit dicken Handschuhen, falscher Standort, Aufbaudiskussionen mit den anderen, lockere Heringe, Defekte durch falsches Handling usw. kann man bei gutem Wetter hinnehmen. Wenn bei einer Hüttentour aber das Zelt genutzt werden MUSS, dann gibt es dafür gute Gründe. Sehr schlechtes Wetter wird ein Hauptgrund dafür sein.

    4 Personen ohne Wintererfahrung. Da ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mindestens eine Person die falsche Kleidung, Ausrüstung dabei hat. Und diese eine Person bestimmt dann die Rahmenbedingungen der Tour, bis hin zu Abbruch (wenn möglich), weil man bspw. Falsche Kleidung und Schuhe bei wirklich kalten Temperaturen durch nichts ersetzen kann.
    Wie viele Leute können denn bitte Schlafsäcke verleihen, bei denen man nach einem harten Tag notfalls bei -20 oder gar -30°C als Frau einigermaßen schlafen kann? Winterfestes Zelt, sehr warmes Schuhwerk, Handschuhe, Bekleidung etc., wo leiht man sich solche Sachen in den richtigen Größen, wenn man 4 Personen damit ausrüsten muss?
    Aber diese Idee scheint mir beim Videoschauen einer gemütlichen Wintertour geboren worden zu sein. Man sollte aber immer das andere Extrem als Maßstab nehmen.
    Bei einer angenehmen Tour bei strahlendem Sonnenschein guter Stimmung und -10°C lassen sich kleinere Missgeschicke sicher ausgleichen. Bei -10°C sehr schlechten Wetterbedingungen, Kälte, Erschöpfung und Spannungen in der Gruppe wird es nicht mehr so sein.
    Erst dann wird man merken, ob man die richtige Auswahl bzgl. Ausrüstung, Kleider und Reisepartner getroffen hat.

    Auf meiner letzten Lapplandtour hatten wir 11 Tage lang tagtäglich Temperaturen um den Gefrierpunkt. Da die Wettervorhersagen die gleichen Temperaturen für die nächsten 2 Wochen vorher gesagt haben, hatte ich meine "extremen" Kleidungsstücke meinen Reisepartner mit auf den Heimweg gegeben und bin alleine mit normaler Winterkleidung weiter. Am letzten Tag, kurz vor Kiruna, fiel das Thermometer von -8°C vormittags auf -28°C in der Nacht. Da hat man dann vor Kälte eine schlaflose Nacht und man merkt was gute Kleidung ausmacht. Temperaturstürze im zweistelligen Bereich und Temperaturen unter -20°C sind dort keine Seltenheit und sollten mit bedacht werden.

    Ich bin zwar grundsätzlich immer dafür, sich etwas mehr zu zutrauen als man es gemeinhin von sich erwartet.
    Und bei gutem Wetter und allgemein günstigen Verhältnissen, kann es sicher eine unvergessliche Tour werden.
    Die Konsequenz aus schlechter Vorbereitung, falscher Ausrüstungs- und Reisepartnerwahl müssen auch nicht immer gleich Gesundheitsschäden oder Rettungseinsätze nach sich ziehen.
    Allein dass aus einer an sich genialen Tour durch die o.g. falschen Entscheidungen, eine schlechte Tour mit negativen Nachwirkungen werden kann, sollte man nicht zu naiv und unbedacht an die Planung gehen.

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Dogmann
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #26
    Also Lappland ist schon eine nr.für sich wenn man sich ganz in die Wildnis begibt,aber Lappland im Winter ist schon ne ganz andere Sache!Und das sage ich obwohl ich auch den dingen oft Abenteuerlustig gegenüberstehe-aber klare Ansage unter den Voraussetzungen klarres Nein-weil-erstmal darauf hinarbeiten-wenns Ski fahren,Kentnisse in Lapplands Sommer und dergleichen dann vorhanden sind =OK,dann steht dem nichts mehr im Weg!Habe auch mal in Finnland die Erfahrung im Winter machen müssen,das die Orientierung im Winter was total anderes ist und das vorwärts kommen,dank meiner guten Ausrüstung habe ich die Nächte unter freiem Himmel(weil abgekommen vom Kurs)gut überstanden!Macht euch da oben im Sommer fit dann steht dem Winter nichts mehr im Weg!!!Ja ich muss mich da auch anderen anschliessen,ein Bad mit Ausrüstung im Sommer dort oben den rechten Wind dazu und es fällt da schon wirklich schwer klar zu kommen!Macht in diesem Winter was anderes-probiert in heimischen gefilden dies mal durch sucht euch ne Ecke wo Winter ist mit allem was dazu gehört.ihr aber die Reissleine jederzeit ziehen könnt!

  7. Gesperrt Anfänger im Forum

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #27
    .....sucht euch ne Ecke wo Winter ist mit allem was dazu gehört.ihr aber die Reissleine jederzeit ziehen könnt!
    Würde ich auch empfehlen.

    Also den nördlichen Kungsleden.
    Mitte Februar 6 Stunden Helligkeit, das reicht um immer eine Hütte oder zumindest einen Windschutz zu erreichen.
    Nottelefone gibt es auch und die können auch benutzt werden um einfach einen Scooter zu bestellen wenn man abbrechen will.
    Besonders in der Zeit vor der Hüttenöffnung. Kostet dann, tut aber nicht weh.
    Da die Mädels ja eine Woche dort in einer Ferienhütte verbringen wollen können sie auch schön üben, Zeltaufbau, Umgang mit Schneeschaufel, Schneehöhlen graben, Skier testen und die Ausrüstung- das klappt schon.
    Und dann sollten sie auch sehen wo es hakt und entsprechend reagieren.
    Und es eventuell auch sein lassen und in der Abiskoregion kleinere Touren machen.

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Dogmann
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #28
    Was mamba da schreibt trift den Nagel auf den Kopf und ist eine Klasse Idee.So ist allen geholfen.Ich wünsche den Mädels ein gutes gelingen,teu-teu-teu!

  9. Fuchs
    Avatar von dingsbums
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #29
    Noch kurz der Hinweis: Die Hütten machen erst am 19.02. auf. Es klingt ja so, als sei die Tour früher geplant. Obwohl jede Hütte einen Notraum hat, kann der für 4 Leute auch mal ziemlich eng werden. Holz dürfte zwar da sein, aber auch das ist nicht gewährleistet.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Dogmann
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #30
    Wie siehts denn mit dem südl.Kungsleden aus?

  11. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #31
    Zitat Zitat von Risin Beitrag anzeigen
    Wie viele Leute können denn bitte Schlafsäcke verleihen, bei denen man nach einem harten Tag notfalls bei -20 oder gar -30°C als Frau einigermaßen schlafen kann? Winterfestes Zelt, sehr warmes Schuhwerk, Handschuhe, Bekleidung etc., wo leiht man sich solche Sachen in den richtigen Größen, wenn man 4 Personen damit ausrüsten muss?
    Das habe ich mich auch gefragt. Wintertrekking ist eine der härtesten Sachen, denke ich, entsprechend tasten sich viele Leute hier erst langsam daran und sammeln auch Ausrüstung über die Jahre (und nach Erfahrung anderer Touren).

    Naja, kann gut gehen, muss nicht. Und ob man zelten oder stundenlang bewegen bei -20° mag, erfährt man dann erst wenn man vor Ort ist und schon einiges in die Reise investiert hat. Wer's so mag...
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  12. Gesperrt Anfänger im Forum

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #32
    wo leiht man sich solche Sachen in den richtigen Größen, wenn man 4 Personen damit ausrüsten muss?
    Na in der Abisko- Fjällstation. Da wollen sie ja starten.

    https://www.svenskaturistforeningen....-EN-Abisko.pdf

    Ist wirklich keine Hexerei. Und Wintertouren sind das auch nicht.

    Wie viele Leute können denn bitte Schlafsäcke verleihen, bei denen man nach einem harten Tag notfalls bei -20 oder gar -30°C als Frau einigermaßen schlafen kann?
    Die härtesten Wintertourengeher(innen) die ich kenne sind Frauen.
    Geändert von mamba (05.01.2016 um 19:03 Uhr)

  13. AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #33
    Jau rechne das mal für 4 Leute und 10 Tage zusammen.

    Und es gibt auch Frauen die im WM Bison GWS frieren. Männer bestimmt auch. Verallgemeinern hilft im Einzelfall recht selten. Ich stimme zu, dass ein generelles Abraten ohne die Damen zu kennen auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Ebenso glaube ich das der nördliche Kungsleden eine super Gegend ist um eine erste Wintertour in Skandinavien durchzuführen. Bin jedenfalls gespannt was der TE weiter berichtet.

  14. AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #34
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Das habe ich mich auch gefragt. Wintertrekking ist eine der härtesten Sachen, denke ich, entsprechend tasten sich viele Leute hier erst langsam daran und sammeln auch Ausrüstung über die Jahre (und nach Erfahrung anderer Touren).

    Naja, kann gut gehen, muss nicht. Und ob man zelten oder stundenlang bewegen bei -20° mag, erfährt man dann erst wenn man vor Ort ist und schon einiges in die Reise investiert hat. Wer's so mag...
    Endlich mal wieder jemand, der sich keine Sorgen macht, dass er sich an den Heringen die Finger schmutzig machen könnte.

    Haut rein, Kinder, und viel Glück.

  15. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #35
    Zitat Zitat von mamba Beitrag anzeigen
    Na in der Abisko- Fjällstation. Da wollen sie ja starten.

    https://www.svenskaturistforeningen....-EN-Abisko.pdf

    Ist wirklich keine Hexerei. Und Wintertouren sind das auch nicht.
    Erfrieren kann man auch am nördlichen Kungsleden. Ob 5km von der Hütte weg oder 50 km ist da relativ egal. Nördlich vom Polarkreis ist nördlich vom Polarkreis. In der Gegend sieht man auch im Sommer unterkühlte Leute mit falscher Ausrüstung bzw. falschem Umgang damit.

  16. Gesperrt Anfänger im Forum

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #36
    Erfrieren kann man auch am nördlichen Kungsleden. Ob 5km von der Hütte weg oder 50 km ist da relativ egal. Nördlich vom Polarkreis ist nördlich vom Polarkreis. In der Gegend sieht man auch im Sommer unterkühlte Leute mit falscher Ausrüstung bzw. falschem Umgang damit.
    Deshalb kann man hier ja helfen damit z.B. die Ausrüstung optimiert wird. Gibt doch genügend leute mit Erfahrung hier.
    Und jeder hat mal irgendwie angefangen. Ich hatte z.B. keinen blassen Schimmer...

  17. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #37
    Zitat Zitat von mamba Beitrag anzeigen
    Deshalb kann man hier ja helfen damit z.B. die Ausrüstung optimiert wird.
    Die Ausrüstung wird weder gekauft noch getestet, wüsste also nicht, wie gross man hier helfen kann. Aber ich glaube die Meinungen sind inzwischen klar .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  18. Gesperrt Anfänger im Forum

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #38
    Die Ausrüstung wird weder gekauft noch getestet, wüsste also nicht, wie gross man hier helfen kann.
    Na, die grosse Ausrüstung wird geliehen, aber es gibt ja sehr wichtige kleine Dinge- wie Handschuhe, Socken, VBL- Socken u.s.w.
    Und auch genügend Tips und Tricks die nicht unbedingt mit Ausrüstung zu tun haben. Was Hygiene, Kochen, Sonne, Wind und Kälte angeht.
    Die Mädels sind ja auch eine Woche stationär dort oben, da kann man auch mal die geliehenen Sachen antesten- am besten mit der freundlichen Unterstützung der netten STF- Menschen.

  19. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #39
    Ich finde es generell nicht falsch auch als Anfänger zu der Zeit in die Region zu gehen, ABER:

    - Ich hatte im Februar auf Polarkreishöhe schon -38°C, da sollte das Schlafsetup bei Frauen mindestens für -50°C reichen, was eigentlich immer 2 ineinander passende Schlafsäcke bedeutet, da die reell dafür geeigneten Schlafsäcke einfach nicht für jederman(frau) zu bekommen sind.

    - Zusammengeliehene Ausrüstung wäre auch OK, WENN sie vorher getestet wird, und zwar bei mindestens -25°C z.B. bei einer Übernachtung im Kühlhaus, einschließlich Kochen, etc.

    - das gleiche gilt für die Ski und das Skifahren. Es ist auch vor Ort zu erlernen, aber es sollte getestet werden: Bekommt man die Bindung auch mit dicken Handschuhen geschlossen? Kann man sie enteisen, wenn es nötig ist. Drücken die Skistiefel nicht so sehr das nach 5km kein Schritt mehr möglich ist?!

    - Zelt aufbauen sollte wirklich blind gekonnt sein, das funktioniert mit einem geliehenen Zelt nicht. Das Zelt sollte auch bei Sturm innerhalb von 5min stehen und mit dicken Handschuhen aufgebaut werden können!


    Kurz: macht die Tour, aber testet vorher bei einer reellen Tour bei Schnee (Temperatur egal) und macht wenigstens eine Übernachtung bei ~-20°C
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  20. Gesperrt Anfänger im Forum

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    AW: [Hilfe, Anfängerberatung!] Lappland im Februar

    #40
    - Ich hatte im Februar auf Polarkreishöhe schon -38°C, da sollte das Schlafsetup bei Frauen mindestens für -50°C reichen, was eigentlich immer 2 ineinander passende Schlafsäcke bedeutet, da die reell dafür geeigneten Schlafsäcke einfach nicht für jederman(frau) zu bekommen sind.
    Sie wollen ja eine Tour von Hütte zu Hütte machen.

    eine etwa einwöchige Skitour (auf dem Kungsleden von Hütte zu Hütte) zu machen.
    Da braucht man keinen Schlafsack der - 50 kann. Ich kenn auch keinen. Mein Dicker macht -40. Hat auch bei - 42 warm gehalten.

    Und mehr muss man da nicht haben.
    Für die Hütten und zum Überleben reichen - 20 Komfort.
    Und wenn sie sowieso oben sind können sie ja nach Wettervorhersage variieren.

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