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  1. Fuchs

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    viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anlegen?

    #1
    Hej Foristen

    ich meine mich dunkel zu erinnern, dass ich im Sommer schon mal angedeutet habe, was die grauslichen Euro zu US-Dollar-Kursveränderungen für uns bedeuten werden. Hatte da schon mal Einblick in geplante Preiserhöhungen für 2016.

    Bin jetzt aktuell bei Suche nach einem Wintertouren-Zelt für einen Kumpel auf das Problem gestossen.
    Hillebergs Nammatj 3 kostet aktuell 870 Euronen, soll ab Januar 949 Euronen kosten...

    Selbst beim befreundeten outdoor-Händler mit Kumpel-Rabatt wird es dann saftig teurer, weil der ja auch die höheren Preise zahlen muss...

    Hiess für uns: Bestellung noch jetzt, aus finanziellen Gründen Anzahlung jetzt, Rest zu altem Kurs (mit Spezi-Rabatt) Ende Januar...

    Und nicht dass jemand meint, das wären die gierigen Schweden alleine - das selbe geht bei allen anderen Ausrüstungs-Anbietern auch!

    Vielleicht mal ein Grund für den einen oder anderen unter Euch, lang gehegte Wunsch-Ausrüstung jetzt vom Rest des Weihnachtsgeldes zu kaufen, oder beim Stamm-Dealer eine ähnliche Aktion wie wir versuchen...

    Gute Güte - wo soll das enden? Meine Löhnung ist seit dem letzten Jahr nicht um fast 10% gestiegen, da ist im geenteil unterm Strich weniger als im letzten Jahr.
    Irgendwann werde ich mir zwangsläufig meine Ausrüstung selber basteln müssen...

    Gruss
    Hawe

  2. Gerne im Forum

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #2
    ich lebe im EU-Ausland und werde quasi in USD bezahlt...fuer mich wird einkaufen in der EU immer billiger. Ist doch prima! Des einen Freud, des anderen Leid. Als der Euro staerker war, hab ich mehr in den USA bestellt. Du solltest auch mehr bei EU-Herstellern kaufen

  3. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #3
    Zitat Zitat von Hawe Beitrag anzeigen
    ...
    Bin jetzt aktuell bei Suche nach einem Wintertouren-Zelt für einen Kumpel auf das Problem gestossen.
    Hillebergs Nammatj 3 kostet aktuell 870 Euronen, soll ab Januar 949 Euronen kosten...

    Selbst beim befreundeten outdoor-Händler mit Kumpel-Rabatt wird es dann saftig teurer, weil der ja auch die höheren Preise zahlen muss...

    Hiess für uns: Bestellung noch jetzt, aus finanziellen Gründen Anzahlung jetzt, Rest zu altem Kurs (mit Spezi-Rabatt) Ende Januar...
    ....
    Nicht kaufen wenn man(n)s braucht, sondern wenns billig ist. Letzte Woche wurde im Schnäppchen Faden zweimal das Nammatj 3gt für 720€ angepriesen

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  4. Fuchs
    Avatar von Igelstroem
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #4
    Zitat Zitat von Hawe Beitrag anzeigen
    Gute Güte - wo soll das enden?
    Also normalerweise endet sowas (in einer Welt, in der Marktgesetze gelten) damit, dass die Nachfrage zurückgeht.

    Bei Outdoor-Konsumgütern hilft es auch, mal eine Weile die bereits vorhandenen Sachen zu benutzen, statt neue zu kaufen. Sozusagen Verbrauch statt Konsum.
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  5. Fuchs
    Avatar von oesi
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #5
    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Nicht kaufen wenn man(n)s braucht, sondern wenns billig ist.
    Haben ist besser als brauchen!
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    (Johann Wolfgang von Goethe)

  6. Gerne im Forum

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #6
    Noch ist es ja nicht 10% teurer.

    So ein Endkundenpreis wird durch weitaus mehr als nur einen Wechselkurs bestimmt, idR durch das, was der Kunden den überhaupt bereit ist zu zahlen. Entweder du lieferst zu dem Preis, dein Produkt bleibt eine Nische oder es lohnt unterm Strich nicht, und man kann sich das Produzieren sparen.
    Wenn also ein US-Hersteller was auf dem EU-Markt abgreifen will, dann muss er schon so günstige liefern, dass es eine Alternative zu hiesigen Produkten ist.

    Die "Wechselkursmasche" zieht aber scheinbar noch ganz gut. Wenn ich mir so die Kurse anschaue, dann ist der Euro noch recht stabil, obwohl Herr Drahgi alles daran setzt, den Euro noch ein wenig verfallen zu lassen um genau das Kaufverhalten zu "triggern" und die Inflation wieder in eine "gute" Range zu bringen.

    Wann immer ich solche Kaufimpulse hatte, weil ich dachte, es wird teurer, oder es gibt nichts mehr, (oder oder oder), wurde ich idR eines Besseren belehrt. Letztendlich hat doch die Marktwirtschaft "gesiegt".

  7. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #7
    Zitat Zitat von Hawe Beitrag anzeigen
    Bin jetzt aktuell bei Suche nach einem Wintertouren-Zelt für einen Kumpel auf das Problem gestossen.
    Hillebergs Nammatj 3 kostet aktuell 870 Euronen, soll ab Januar 949 Euronen kosten...
    Fertigen die nicht mehr in Estland?

    Wenn die Nachfrage aufgrund starker Preiserhöhungen stark zurück geht, dann wird halt der chinesische Zulieferer wieder auf Kurs gebracht, der revidiert seine Preise auf $-Basis und hier ändert sich nix. Zumindest im Rohstoffsektor ist das zur Zeit so...vielleicht auch in anderen Bereichen. Oder die Händler arbeiten an ihren Margen.

    ...aber ein Glück, daß ich kein 6. Hilleberg brauche und auch sonst alles schon seit Jahren habe ...
    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

  8. Dauerbesucher

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #8
    Wenn man 25% Wertverlust des Euros gut findet... naja. Das ist übrigens eine Form der Enteignung. Wer glaubt wir haben unter 2% Inflation...

    Ich habe die Preise erhöht als der Euro fiel, die größeren ziehen jetzt nach. Stellt euch darauf ein, dass der nächste Abfall des Eurokurses nicht wahnsinnig lange auf sich warten lassen wird. Von irgendwas muss Europa die Versorgung der gewanderten Völker bezahlen, da muss vermutlich noch ein bisschen mehr Geld gemacht werden... denn woher sonst nehmen?
    Die Ausländischen Händler von denen ich importiere stellen sich darauf ein langfristig den Warenfluss teilweise umzukehren, weil sich hier weniger Menschen ihre Produkte leisten können werden.

  9. Erfahren
    Avatar von Nuklid
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #9
    Dazu sollte man dann aber auch anmerken, dass dieser Enteignungsprozess durch die Finanzkrise ausgelöst wurde, aber auch systemimmanent ist.
    Die "gewanderten Völker" sind da jedenfalls eher nicht ausschlaggebend.

    denn woher sonst nehmen?
    Wenn man sich die Vermögensverteilung in Dtl. anschaut, werden durchaus Alternativen erkennbar...

  10. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von TanteElfriede
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #10

    Editiert vom Moderator
    ... bitte nicht in die Politik abdriften! Das ist laut Forenregeln nicht erwünscht!

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der

  11. Gerne im Forum

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #11
    Wenn man 25% Wertverlust des Euros gut findet... naja. Das ist übrigens eine Form der Enteignung. Wer glaubt wir haben unter 2% Inflation...
    Der "Wertverlust" des Euros trifft hier direkt erstmal keinen, ausser paar die in Urlaub gehen (oder viel auf Dienstreise sind, wie ich). Die Inflation kann sich jeder zusammenrechnen wie er will, nur will man eine Vergleichsgrundlage dann muss man nunmal das nehmen, was bereitgestellt wird, anhand vergleichbarer Grundlagen.
    Die Spritkosten druecken zb. die Inflation momentan, bringt mir persoenlich aber nichts, weil ich lange nicht soviel Auto fahre wie der Durchschnitt, ergo: meine persoenliche Inflation ist hoeher.
    Da ich aber mehr Outdoorklamotten kaufe wie der Durchschnitt, wuerde mich sowas auch treffen, aber deswegen nun Dinge auf Vorrat kaufen (die dann mit Wertverlust im Keller liegen), soviel sparen kann man doch beim Kauf garnicht.

    Zumal (unter Garantie) dann halt im Maerz die Saisonstart-Schnaeppchen kommen, vorher noch der Winterschlussverkauf, dann Osterspecial und Pfingsten gibts ja auch noch.

    Aber wir koennen ja mal einen Test/Experiment machen:
    Wir stellen hier im Thread einen symbolischen Warenkorb an Outdoorequipment zusammen, halten die Preise von je 3 Haendler pro Produkt fest und schauen uns im Maerz/April an, was draus geworden ist.

    Bissi Klamotten (5 Produkte), Zelt, Schuhe, anderes Geroedel. Ich denke 20 Positionen sollten reichen, wobei Produkte besser waeren, die nicht jedes Jahr ein Update bekommen.

  12. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #12
    Die Frage ist dann aber, wer was wann geordert hat. Je nachdem, wie Lieferverträge gestaltet sind, wirken sich Währungskursschwankungen direkt oder verzögert aus.

    Betroffen sind viele Branchen, weil eben bestimmte Waren international in Dollar gehandelt werden. Lohnsteigerungen in China tun ein Übriges dazu. Dann gibt es auch immer mal wieder irgendwelche Zölle, welche die Einfuhr bestimmter Produkte erschweren. Letztlich ist es aber auch ein ständiges Hin und Her. In meiner Branche haben sich einige Einkaufspreise in den letzten drei Jahren verdoppelt. Irgendwann geht es aber auch wieder runter, dann haben andere Branchen Probleme.

    Ich denke, wenn man etwas wirklich haben will, leistet man sich auch den höheren Preis. Und günstiges Öl wirkt sich ja nicht nur auf die Benzinkosten aus, sondern möglicherweise auch auf Heizkosten und so was. Das Geld wird dann halt umverteilt.

    Und vielleicht werden bald die Superdupermembranplastejacken sogar günstiger, die bestehen doch vorwiegend aus Öl, oder?
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  13. Dauerbesucher

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #13
    Bleiben wir mal bei klar erkennbaren Fakten, und beim Thema des Fadens, Outdoorprodukte.

    Von denen werden kaum welche innerhalb des Euroraumes mit Rohstoffen aus dem Euroraum hergestellt.

    Und jetzt kommt nicht mit irgendwelchen Gegenbeispielen, die Masse des bei Globi und Decatlon verscherbelten Zeugs, und das ist die Masse, ist aus good old China and Bangladesh... oder sonstwo aus nicht-€-Land..

    Die Händler/Importeure kaufen das Zeug in aller Regel in USD, das ist die Weltleitwährung.

    Die Händler ermitteln ihre Kosten und Gewinnspannen in prozentualer Abhängigkeit zum Einkaufspreis. Nicht vollständig, aber zum größten Teil.

    Ich habe Anfang 2015 schon die Preise um ca. 10% angehoben, weil ich in der glücklichen Lage bin schnell reagieren zu können. Rechnerisch hätte ich 20% erhöhen müssen, aber dann hättet ihr mich vermutlich für bekloppt erklärt.
    3
    Bei größeren (mit Vertragsbindungen, gedruckten Katalogen etc.) geht das halt erst ein Jahr später.

    Der Euro- Fall kommt also "weich" beim Kunden an, es erhöhen nicht alle gleichzeitig etc. Deswegen merkt man es nicht so.

    Hersteller versuchen natürlich teilweise auch die Kosten zu senken, ich nehme mal an die Welt wird hierdurch nicht eine bessere...

    Und wenn ich jetzt in einen Laden gehe. Toom. Marktkauf. Teddytoys. Takko. Schuhpark. Etc. Wo ist der Ursprung von 90% aller Waren? Sind die wohl in Euro oder in USD gekauft worden?

    Der Ölpreis ist zur Zeit lächerlich niedrig. Wenn das jemand vor 3 Jahren prognostiziert hätte, dann hätte man ihn eingewiesen. Ich will mir nicht aismalen was passiert wenn der wieder auf den vormaligen Stand klettert.

    edith: Ach ja, wenn ich jetzt zum Januar nochmal 10% raufgehe damit meine Kalkulationen wieder passen, was machen die anderen dann wohl im Januar 2017? Preisfrage ;)

    Goldman Sachs hat mal für 2017 einen Eurokurs von 0.80 USD prognostiziert... Das muss nicht so kommen, aber ich persönlich freunde mich schonmal mit dem Gedanken an. Ihr wisst ja wo der Mann gelernt hat der auf den Euro-Scheinchen unterschreibt...

  14. Dauerbesucher

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #14
    Daher habe ich das unter anderem:

    http://m.welt.de/finanzen/article138...80-Dollar.html

  15. Freak Liebt das Forum

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #15
    Der "Wertverlust" des Euros trifft hier direkt erstmal keinen, ausser paar die in Urlaub gehen (oder viel auf Dienstreise sind, wie ich).
    Wenn der Euro noch auf dem alten Stand wäre, wäre Sprit bei unter 1€ momentan.

    Also trifft es schon, vorallem wenn man weiter an Heizöl denkt.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  16. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #16
    Handel war schon immer eine komplexe Sache. Und je verwobener die Weltwirtschaft miteinander ist, umso mehr Variablen gibt es. Das ist jetzt hier wieder der Fall. Einfache Schuldzuweisungen helfen da gar nichts. Währungen bilden auch Vertrauen in wirtschaftliche Stärke ab. Deutschland ist so ziemlich das einzige Land der Eurozone, das bisher keinen wirtschaftlichen Einbruch zu verzeichnen hatte. Für andere Euroländer gilt das nunmal nicht, also investiert man in Dollar und nicht in Euro. Und und und.

    Es gab auch Zeiten, da war der Euro sehr stark. Mit den entsprechenden Konsequenzen für uns Verbraucher. Im Grunde sind solche Dinge aber auch nachrangig. Im Moment ist in Deutschland pauschal gesehen durchaus genug Kaufkraft vorhanden, um sich auch teurere Produkte zu leisten. Das heißt nicht, dass sich jeder jeden Konsum leisten kann. Aber das ist ja bei allen Dingen so. Dennoch gibt es in Deutschland genug Wettbewerb, dass für jedes Segment ein Angebot vorhanden ist.

    Die Frage, die sich im Outdoorbereich stellt, ist, ob man sich vieles überhaupt noch leisten WILL. Erhöhen sich die Preise, kann diese Entscheidung natürlich schneller und konsequenter fallen. Dass man auch mit einem Billigzelt campen kann, ist ja auch bei uns nicht umstritten. Ich habe den Eindruck, dass da der Outdoormarkt sowieso schon relativ rückläufig ist. Es muss ja Gründe haben, wenn sich bestimmte Läden immer stärker auf den urbanen Spaziergänger einstellen, was ja schon oft genug beklagt wurde, ohne dass ich die Diskussion wieder aufleben lassen will.

    Insofern kann es durchaus mal wieder zu einer Marktbereinigung kommen. Dieser Prozess ist allerdings schon längst im Gange. Vergleiche ich die Zeltpreise von Decathlon, so sah das vor 4 Jahren auch noch anders aus. Und von Hilleberg redet man besser auch nicht. Da hilft nur, durch Qualität zu überzeugen oder in die Länder zu exportieren, die sich die Zelte leisten können, also breit genug aufgestellt zu sein. Das sind erfahrungsgemäß die Großen und nicht die Kleinen, das ist der einzige Nachteil.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  17. Fuchs

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #17
    Zitat Zitat von FlorianHomeier Beitrag anzeigen
    Findest du diese "Prognose" angesichts etwa der Ölpreisentwicklung (was hat man wohl vor 3 Jahren zum Ölpreis so prognostiziert) nicht einfach eine Luftnummer?

    Sonst, ja, die "Aufrufe" zum Ende des Jahres, es werde teuer, wer schlau sei, kaufe doch besser ein, häufen sich anscheinend. Liegt vielleicht daran, dass man doch eigentlich alles hat. Dass gerade Outdoorzeug regelmäßig mit neuer Jahreszahl einfach mal kräftig verteuert wird, finde ich nun nicht neu, das gab es schon, bevor man sich auch noch um Wechselkurse kümmern sollte.

  18. AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #18
    Leute, ohne jetzt auch in die Politik abzudriften: die steigenden Preise für Outdoor-Zeugs werden in den nächsten Jahren unser kleinstes ökonomisches Problem in der Eurozone sein...

  19. Fuchs

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #19
    Zitat Zitat von beigl Beitrag anzeigen
    Leute, ohne jetzt auch in die Politik abzudriften: die steigenden Preise für Outdoor-Zeugs werden in den nächsten Jahren unser kleinstes ökonomisches Problem in der Eurozone sein...
    Japp, das wird wohl so sein...

    Ansonsten hatte ich mit meinem Post ja auch nicht generell die Wirtschaft ankurbeln wollen...

    Sollte nur ein Hinweis auf die Preise sein, und dass man mit ein kurzes Vorziehen eines schon länger erträumten oder kurz bevorstehenden Kaufs noch ziemlich gut Geld sparen kann.
    Sachen auf Vorrat kaufen halte ich auch für Quatsch. Ausser jemand hat zuviel Cash, das dringend in Sachwerte gewandelt wrden muss

    Klar werden wir auch im nächsten Jahr wieder mit Sonderangeboten überschwemmt werden, die gehen dann aber natürlich vom dann erhöhten Grundpreis aus. Ein Superschnapp im nächsten Jahr wäre in diesem Jahr ein Gähn-Angebot gewesen...
    Soe wie es wohl im Schnäppchen-thread Gähnen über das Walkonthewildside Angebot des Wiki-up gegeben hat. Das Ding ist im näcshten Jahr so teuer, dass es nur noch als Baukasten in Einzelteilen angeboten wird. Den fetten Aufschlag gegen heute sieht man erst, wenn man alle Teile aufsummiert...

    Gruss Hawe

  20. Fuchs

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    AW: viele outdoor-Produkte ab Januar ca. 10% teurer - Weihnachtsgeld-Reste anleg

    #20
    Seit wann sind die Produktionskosten ausschlaggebend für den Verkaufspreis in der Outdoorbranche?

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