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    Avatar von joeyyy
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    AW: Rennsteig-/Saale-Tour Eschwege/Eisenach => Saalfeld

    #41
    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Das dann auch mit diesem Rad? Oh, ein Wechsel vom Reiseradler zum "Semi-Sportler"?
    Hallo Werner,

    klar, das Rad ist schon gut. Nur werde ich dann die Schutzbleche noch abbauen und fette 29er MTB-Reifen aufziehen. Ansonsten komme ich in der Unterlenkerposition auf den Trails bergab besser klar als aufrecht sitzend. Und ob ich in Guatemala auf Schlammpisten durchgerüttelt werde oder auf den Trails des Fichtelgebirges - dem Rad isses egal.

    Ich habe auch überlegt, mir ein Salsa oder so zuzulegen - aber das hat bloß ein stärker abfallendes Oberrohr als mein Reiserad. Und keine Firmtech. Also fahre ich mit meinem Idworx.

    Na ja, die Kombination aus Reisen, Fotografieren, Schreiben und Sporttreiben ist ja, was mich so fasziniert.

    Gruß

    Jörg.
    www.gondermann.net
    Reisen - Denken - Leben

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #42
    Eigentlich wollte ich nur kurz einkaufen gehen und radelte mal los. Die Außentemperaturen bewegten sich einiges über 30°C, was sich in dem Moment bemerkbar machte, als ich das Radl abstellte und der Fahrtwind weg war – puh

    Also im Laden sicherheitshalber den Getränkespeicher aufgefüllt (Stachelbeerlimonade ist was Feines ) und beschlossen, den Fahrtwind erst einmal nicht wieder enden zu lassen: Also die Strecke entlang, welche ich neulich im Regen ausprobiert hatte – mal wieder Richtung Kaliberg.



    Die Getreidefelder sind langsam fast alle abgeerntet



    Sehr ländlich und grün ist die Gegend, es gibt jede Menge ganz alte Bauernhöfe da und die Autos, die vor vielen Höfen stehen, schauen auch nicht wesentlich jünger aus

    Dann, Überraschung: Ein noch älteres Gemäuer: Schloss Bokeloh, sehr hübsch gelegen





    Im Anschluss lockte das Schild "Idensen" – praktisch, ich will ja schon länger wissen, wie der E1 vor Idensen aussieht (ein kleines Stückchen Straße hatte ich zu Fuß damals ausgelassen)





    Ob ich hier wirklich auf dem E1 war, konnte ich nicht sehen, dann erspähte ich aber den Sigwardsweg (der war dort meiner Erinnerung nach noch nicht vorhanden). Ein Blick auf’s Navi versprach nicht allzu große Umwege und jede Menge Schatten – und nach ein paar Metern fand sich tatsächlich ein E1-Schild Auf dem mit gelb blühenden Springkraut ausgiebig gesäumten Waldweg konnte ich mich dann lebhaft an das damalige Mücken-Aufkommen erinnern, aber mit Radl ist das auf einem gut befestigten Weg zum Glück kein Problem …



    In Hagenburg kam ich raus und beschloss, den längeren Streckenteil um’s Steinhuder Meer herum weiter zu radeln. Kurz darauf passierte ich eine Familie, in der gerade die Sache mit dem Kaliberg geklärt wurde: "Der heißt auch "Kalimanjaro"!"

    Ungewohnte Wellen in einem der Kanälchen erforderten näheres Erkunden: Da paddelte doch tatsächlich eine außerordentlich hübsche Wasserratte. Beim Versuch, sie zu fotografieren, habe ich an der Kamera das falsche Rädchen erwischt, also wurden die Folgebilder leider sehr dunkel, was ich leider erst zuhause entdeckte. Ein bisschen was konnte ich aber schon rauskitzeln:



    Beim dem Rückweg erinnerte sie irgendwie an einen Hammerhai aber nach genaueren Hinschauen war zu sehen, dass sie ein kleineres Pelztierchen im Maul transportierte – evtl. war das ein Umzug?



    Der Rest der Bilder wurde dann noch dunkler, weil es draußen insgesamt auch langsam dunkel wurde (zur Blendenvorwahl auch noch die Verschlussgeschwindigkeit so zu arretieren, als wenn’s hell und sonnig wäre, kann ja ja nix werden )





    aber hat irgendwie auch was, oder?



    Insgesamt waren das über 50 relativ schnelle Kilometer – das hat man nun davon, wenn man den Fahrtwind behalten möchte …
    Geändert von lina (08.08.2015 um 11:28 Uhr)

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #43
    Och die dunklen Bilder sind fast besser als die hellen...

    Sag mal, gelbes Springkraut? Kenn ich nur in altrosa. Meinst du evtl die kanadischen Neophyten, mir fällt der Name grad nicht ein, Goldruten oder ähnlich?

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #44
    Ja, irgendwie macht diese Kamera noch nicht ganz das, was ich haben will, aber das klappt schon noch

    Das gelbe Springkraut ist das kleinere, heimische: klick

  5. Moderator
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #45
    Holla, nochn Neophyt... Gibt's hier nicht. Man lernt nie aus.

  6. Vorstand
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #46
    Nee, eben gerade keiner – das gelbe darf das

  7. Moderator
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #47
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Nee, eben gerade keiner – das gelbe darf das

    Nee2, darf es nicht.

    Zumindest wenn man der von dir verlinkten Wikiquelle glauben schenkt, denn da steht:

    "Kleines Springkraut oder Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora DC.), kommt ursprünglich nur in Asien (Zentralasien) vor und ist in Europa seit 1830 eingebürgert.
    ...
    In Europa ist nur eine einzige Art, das Große Springkraut (Impatiens noli-tangere) ursprünglich heimisch. Mehrere weitere Arten sind als Neophyten fest eingebürgert."

    Wenns hier nicht ums Radeln ginge, würde ich vorschlagen, wir diskutieren Sinn und Zweck des gängigen Neozoen-Terminus-post von 1492 (oder 1830?)

    Sorry für Klugscheißen und OT, bin schon raus...

  8. Anfänger im Forum
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #48
    So, dann will ich auch mal ...

    Am vergangenen Wochenende haben wir (meine Frau und ich) unsere erste längere Fahrradtour mit Übernachtung in Angriff genommen.

    Okay, für die Meisten hier verdient das Ganze nicht den Begriff "längere" Tour, aber für uns waren zwei Tage mit je ca. 50 km und einer Übernachtung im Zelt auf dem Campingplatz echt etwas Besonderes. Wir waren vorher eben nicht so lange unterwegs und das auch nicht mit dem Zelt (Campingplatz-Erfahren sind wir ... allerdings mit dem Wohnwagen).
    Außerdem hatte ich ja schon länger vor, mehrtägige Unternehmungen (ob Wandern, mit dem Boot oder mit dem Fahrrad) zu versuchen, wurde aber im April aus gesundheitlichen Gründen jäh ausgebremst. Somit war da für uns ein GRANDIOSER Anfang

    Wir sind am Samstag in Regensburg gestartet und mit den beladenen Rädern von Regensburg aus durch das Regental in Richtung Nittenau gestartet. Von Nittenau aus ging es dann über Bruck nach Bodenwöhr auf den dortigen Campingplatz (Camping Weichselbrunn). Die Temperaturen - gerade in der Sonne - waren schon echt heftig. An diesem Samstag stieg dort das Seefest, daher haben wir auch keine Küchenausrüstung eingepackt - für kulinarische Genüsse war bestens gesorgt

    Nach einer kurzen Nacht - bedingt durch das tolle Seefest - im neuen Zelt sind wir dann gestern wieder nach Hause gerollt. Die Temperaturen von über 36 Grad im Schatten waren durch den Fahrtwind recht erträglich und außerdem gab der Fluß Regen auch die Möglichkeit, sich zwischendurch zu erfrischen

    Hier noch einige Impressionen:








  9. Gerne im Forum

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #49
    Bei mir stand eigentlich eine kleine 2-tägige Tour an, Frankfurt (am Main) nach Marburg und am nächsten Tag zurück.
    Hatte vorher die Strecke ein wenig am Rechner geplant, da ich mit meinem 95kg Kampfgewicht und der passend dazugehörigen geringen Kondition die Ausläufe des Taunus meiden wollten und gerne so wenig Höhenmeter wie möglich sammeln wollten. Die Strecke hieß von den Eckdaten also 100km / 600hm, hier der gpsies Link: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=drroyzmziaatqlgp

    Das Wetter war nicht ganz auf meiner Seite, 39° waren gemeldet, mein Plan hieß also früh loszufahren und dann evtl in der Mittagshitze eine längere Pause einzulegen. Eigentlich wollte ich um 7Uhr auf dem Radel sitzen, aber wie es immer kommt bin ich erst kurz vor 9Uhr losgekommen, Sachen waren natürlich noch nicht fertig gepackt, Feintuning am Bike, etc

    Mit Gepäck war ich recht leicht unterwegs, da ich bei nem Kumpel übernachten kann hab ich lediglich nen kleinen Sommerschlafsack dabei gehabt, eine frische Garnitur Wäsche um Abends raus zu gehen und eine weitere Garnitur Radkleidung für die Rückfahrt, da ich davon ausging bei 39° nass verschwitzt anzukommen. Dazu gestellten sich dann ein wenig Proviant, massig Wasser, das übliche Werkzeug und den Paperwhite. Auf die Trinkblase hab ich verzichtet, so dass ich mal (für mich neu) ganz ohne Rucksack radeln konnte.

    So sah das gute Radel dann aus:


    Zum Anfang gabs noch einen kleinen Selfie Versuch, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte, finds selbst immer netter, wenn ich ein Gesicht zu einem kleinen Tourbericht vor Augen habe:


    Die ersten Kilometer hieß es natürlich erstmal aus Frankfurt & Vororten rauskommen, aber als ich dann auf Feldern angelangt war die Skyline noch am Horizont erblicken konnte ging es los


    Besonderes Augenmerk liegt bei mir immer auf allem was irgendwie essbar ist, ich freu mich immer riesig, wenn ich was finde und habe eine gute Ausrede für eine kurze Pause ;) Mirabellen sind nun in kommen:


    Nach ca 15km hab ich dann auf den Feldern dann den Uwe getroffen, seinerseits Lehrer und in den Sommerferien einmal quer durch Deutschland unterwegs, als Tagesziel hatten wir zufälligweise beide Marburg auf dem Plan, so dass wir einfach zusammen weitergefahren sind und wir konnten uns gut unterhalten.
    Das einzige was nicht 100%tig passte waren die Räder und die damit ausgewählte Strecke. Höhenmeter wollte ich ja vermeiden, aber diesmal mit dem MTB unterwegs, Federung zwar blockiert, aber auf Asphalt wollte ich eigentlich nicht fahren. Uwe mit seinem Trekkingrad genau andersrum, aber Feldwege ohne viel Schotter waren wohl ein guter Kompromiss, auch wenn die Wege hier auf dem Foto schon nicht optimal für Uwe waren.


    Nach einiger Zeit kam auch wieder ein bissl mehr Besiedelung und wir sind quer durch Friedberg & Bad Nauheim geradelt. Ich Bad Nauheim habe ich das erste mal ein sogenanntes Gradierwerk gesehen, davon gibt es dort wohl einige, einerseits recht interessant, andererseits einfach nur praktisch, denn ich konnte meine Wasservorräte mit leicht salzig, aber sehr leckerschmeckendem kalten Wasser auffüllen.



    Nunja nun gings weiter, wir waren insgesamt nicht wirklich schnell unterwegs und die Hitze find an mir gut zu schaffen zu machen. Habe wie immer jede Möglichkeit der Pause wahrgenommen.


    Aber auch wenn die Natur einen nicht zu einem Snack direkt eingeladen hatte gab es Alternativen, wobei ich hier eine der unfrendlichsten Verkäuferinnen überhaupt getroffen haben. Wir stoppten bei einem dieser Erdbeerstände direkt am Feld, wo es neben Erdbeeren noch Johannisbeeren und Kirschen gab. Auf die Frage hin, was man uns denn heute leckeres empfehlen konnte, antwortet die etwas korpulentere ca 50jährige Dame, dass sie generell son Scheiss nicht essen würde, Obst schmecke ihr generell nicht und die Hitze hatten wohl auch einen negativen Einfluss auf ihre Laune und das obwohl wir vmtl in den letzten 15 Minuten die einzigen Menschen dort gewesen sind. Nunja die Erdbeeren lachten mich dennoch an, der Dame würde ich aber eventuell zu einer anderer Einstellung oder einem anderen Beruf raten ;)


    Alles in Allem sind wir in der Hitze mega langsam weitergekommen und nach ca 60km Gesamtstrecke habe ich gemeint, dass ich nochmal eine etwas längere Pause brauche, da ich durch Hitze & Kondition echt am Ende war, das war vmtl nun so gegen 14-15Uhr. Uwe musste noch zur Öffnungszeit pünktlich in seiner Jugendherberge ankommen, wir tauschten noch fix Emailadressen aus und verabschiedeten uns. Bei mir also eine Pause im Schatten, ein wenig hingelegt und natürlich ein weiterer Snack ;)
    Ich bin übrigens seit fast nen Monat vegan unterwegs, aus Neugier das ganze um es einfach mal auszuprobieren, normal gabs bei mir immer massig Mettbrötchen als Verpflegung, nun habe ich mir am Abend davor veganes Mett zubereitet was zwar natürlich nicht ans Original rankommt, aber von allen teils echt widerlichen Ersatzprodukten zugegebenermaßen echt schmackhaft war. Hier kurz das Rezept: www.veganguerilla.de/mett-mett-mett/



    Nunja auch nach der Pause ging nicht mehr viel bei mir, bin noch 10km geradelt bis ich in Gießen war und hab mich dann gegen 16.30Uhr dafür entschieden in den Zug zusteigen, die Temperatur sollte erst um 19Uhr unter 37° fallen und es war mir primär einfach viel zu heiß, schade drum, aber bei meiner letzten Tour hatte ich mich hart übernommen, diesmal ging es daher vorsichtig zu ;)

    Abends in Marburg dann noch für die Fahrt belohnt wurden, Cocktail & afrikanisches Essen standen auf dem Plan:



    Auf der Tour kam übrigens erstmals meine neue Kamera zum Einsatz, nachdem ich irgendwann mal mit einer Spiegelreflex angefangen hatte, hatte ich auf eine Bridgekamera gewechselt, da mir die SLR wesentlich zu groß/schwer war. Nunja was soll ich sagen? Die Bridgekamera war mir immernoch zu groß um die immer dabei zu haben, also hab ich mich ein wenig schlau gelesen und habe mir eine Sony RX100 zugelegt, die ist wirklich so kompakt, dass ich sie nun sehr oft einfach so dabei habe und mach echt prima Fotos wie ich finde. Habe zwar bisher nur im Automatikmodus fotografiert, aber bin zufrieden und werde mich da demnächst mal ein wenig weiter bilden, hier noch zum Abschluss mein Lieblingsfoto der Tour.


    Zum Schluss noch meine aufgezeichnete Strecke.


    Aus der 2-tägigen Tour wurde übrigens doch nur ein Tag, habe mich spontan dafür entschieden den schönen sonnigen Tag in Marburg zu verbringen und bin dort bis früh Abends rumgelaufen, es ging dann direkt mit dem Zug zurück ;)

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #50
    OT:
    Zitat Zitat von ronaldo Beitrag anzeigen
    Nee2, darf es nicht.

    Zumindest wenn man der von dir verlinkten Wikiquelle glauben schenkt, denn da steht:

    "Kleines Springkraut oder Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora DC.), kommt ursprünglich nur in Asien (Zentralasien) vor und ist in Europa seit 1830 eingebürgert.
    ...
    In Europa ist nur eine einzige Art, das Große Springkraut (Impatiens noli-tangere) ursprünglich heimisch. Mehrere weitere Arten sind als Neophyten fest eingebürgert."
    Ha, siehste, kaum passt man mal nicht richtig auf, hat man schon wieder was gelernt
    Geändert von lina (11.08.2015 um 13:09 Uhr) Grund: zunächst den falschen Zitat-Teil erwischt – aber jetzt ;-))

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #51
    Eigentlich wollte ich nur ein paar mehr Ecken weiter weg Brot kaufen radeln, dann habe ich mich aber auf ziemlich zugewachsenen Feldwegen verfranst, und die Bäckerei hatte schon geschlossen. Egal, wenigstens war’s grün und sommerlich warm bis heiß, ich hatte die Sonnencreme nicht vergessen, und eine feine Eisdiele habe ich auch entdeckt, wo auch mein Trinkwasser nachgefüllt wurde (was dringend nötig war, Danke! :-)). Passenderweise hat dann das Zurück-fahre-ich-jetzt-aber-den-kürzeren-Weg auch nicht geklappt, naja war wohl irgendwie nicht mein Tag – und schlussendlich waren’s knapp 70 km auf teilweise unbekannten Wegen. Aber schön war’s schon doch (und mit dem Brot muss ich jetzt halt improvisieren …)


    Hannover Leineauen



    Ein Reh, zwei Reh …


    Sind das eigentlich diese Wolfs-Abwehrfähnchen?

    … und da war doch eben noch nix, was ist denn das jetzt? zZzzzzzzooom …



    Fallobst gab’s auch (außerhalb von Gartenzäunen selbstverfreilich )



    und Brombeeren, Massen an Brombeeren, und dazwischen Leine-Heide-Weg-Radler – endlich sind sie nicht mehr sauer (die Brombeeren )!
    Geändert von lina (16.08.2015 um 11:00 Uhr)

  12. Moderator
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #52
    Je öfter ich hinschau, desto besser gefällt mir das Apfelbild...

    Übrigens, ist das nicht typisch, sobald mal irgendwo in unserer Agrarwüste ein Eckchen "Ödland" zu finden ist, also mit wildem, unreguliertem Bewuchs, schon siehst du da Fuchs und Has... Reh und Has mein ich.

  13. Alter Hase
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #53
    Mal eben den kurzen Winter ausgenutzt...


  14. AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #54
    Samstag vor Ostern, der, was ich erst seit 5 Minuten weiß, nicht der Ostersamstag ist. Super Wetterbericht im Netz. Wer traut schon dem Blick aus dem Fenster? Zeit um das theoretische Radfahren aufs Tretlager zu stellen. Eine Runde durchs untere Wiedtal und die Pellenz.



    Datzeroth, Campingplatz: Rösser ohne Reiter


    Neuwied-Altwied: Ruine Burg Altwied, Stammburg der Grafen zu Wied.

    Seit die gegen Ende des 17. Jahrhunderts ihrer sumpfigen Siedlung Neuwied "– außergewöhnlich für die damalige Zeit – das Recht auf weitgehende Religionsfreiheit" ... [gewährte]... "In der religiösen Freistatt Neuwied war der reichsrechtliche Grundsatz „cuius regio, eius religio“, nach dem allein der Landesherr das religiöse Bekenntnis seiner Untertanen bestimmte, weitgehend außer Kraft gesetzt. Dies machte Neuwied im 17. und 18. Jahrhundert zu einer Besonderheit unter den deutschen Städten." (Wikipedia: Neuwied), können die sich ein Schloss leisten, und sind zu Fürsten befördert worden. Letzteres wird in und um Neuwied zum Leidwesen weniger immer noch ernst genommen. "Unser Fürst!" Die Abschaffung der Adelsprivilegien im Februar 1919 ist nicht nur an den Fürstenhäusen spurlos vorübergegangen. Der Mensch ist halt fürn Kotau geboren.


    Neuwied, Hammergraben, dessen Wasser einst den Rasselstein antrieb. Seit 1. Januar dicht. ThyssenKrupp AG


    Neuwied: Ross ohne Reiter

    Weiter über die Rheinbrücke nach Andernach. Von der Rheinpromenade schafft es kein Mensch hochin die Aktienstraße.


    Andernach; Aktienstraße 12: am Geburtshaus von Charles Bukowski.

    Wieder daheim, schlage ich die letzte Seite von "Schlechte Verlierer", auf. Das passt schon.

    Zitat Zitat von Charles Bukowski (S. 127)
    ... Ich mußte scheißen. Im Klo war der Abfluss verstopft. Der Hausbesitzer war für drei Tage weg. Ich schiß in eine braune Einkaufstüte. Ich ging raus, die Straße lang, und trug die Tüte wie einen Henkelmann. Ich kam an einem leeren Grundstück vorbei und schmiß die Tüte rein. Drei Vorworte. Drei Tüten voller Scheiße. Keiner würde je begreifen, was dieser Bukowski alles zu leiden hatte.

    Ich machte mich auf den Weg zurück zu meiner Bude und träumte von erlesenen Weibern und Ruhm.
    Heute ist im Haus das Andernacher Karnevalsmusuem. Einst sollte hier ein Bukowski Museum entstehen. Die Zahl der Fürsprecher war überschaubar. Er war halt keine Hedwig Courths-Mahler.

    Rein in die Pellenz. mit Seiten- und Gegenwind.


    Nickenig, Poison Bikes: Seitensprung


    Maria Laach: Abteikirche

    Maria Laach vor Ostern bei Sonne an einem Wochenende bedeutet: Fahrrad schieben, Wanderer, jede Menge alte Leute und zwei gebrechliche alte Frauen, eine mit Rollator. Wir haben uns verabredet zum symbolischen Diebstahl des Bronzeguss-Elefanten aus der klostereigenen Kunstschmiede. 6.000 Euro ist Wucher! Irgendwann an einem dunklen Wintertag. Was die da in ihrem Austellungsgarten zeigen ist purer Kitsch. Die Bank auf der wir unseren Plan aushecken, soll 2.850 Euro kosten. Ach ja: Parken kostet jetzt 2 Euro.


    Wassenach: Einfach nur schön


    Bad Breisig-Bad Hönningen: Rheinquerung

    Irgendwo hinter meinem Rücken liegt der Wafer nun schon seit Tagen im Hotelbett, unter dessen kuscheliger Decke er noch immer die spanischen Tapas verdaut.

    Zum Schluss dann noch 8 Kilometer den Berg hoch. Ostern kann kommen.

    Bilanz: das Frühjahr kommt. 1 Ltr. Wasser, 1 Banane, 1 Rosinenbrötchen, 75 km, 1.100 hm
    Geändert von Werner Hohn (31.03.2016 um 21:06 Uhr) Grund: Rechtschreibung
    .

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #55
    Mal wieder eine Folge aus der Serie Einkaufen-und-noch-ein-bisschen-weiterradeln

    Die Wettervorhersage kündigte 2 Weltuntergänge an, aber es sah eigentlich noch gut aus. Also kurz in den Läden gewesen und dann noch entschieden, um’s Steinhuder Meer herum zu radeln. In Steinhude waren jede Menge Touristen unterwegs, und die Aussicht auf den See war farblich schon mal sehr interessant. Ich verschob das Fotografieren auf ruhigere Abschnitte und gelangte zur ersten Schutzhütte nach den Häusern



    Der Wind frischte kräftig auf, und das Wissen, dass die zweite Schutzhütte nach der Promenade zwar ein Dach hat, aber keine Seitenwände, ließ mich dann doch das Radl unter’s Dach schieben. Nach und nach trudelten weitere Radler ein, eigentlich sah das Wetter noch ganz gut aus, bis auf diesen Dunststreifen über dem Wasser ...



    ... der dann auch größer wurde ...



    Inzwischen drängelten sich 10 weitere Gäste aus unterschiedlichsten Nationen im Unterstand. Der Wind kam zum Glück von der Seite, auf der das Häuschen geschlossen war, und nach einem Viertelstündchen wurde es wieder heller.

    Unter tropfenden Bäumen und noch jeder Menge Wind ging es dann weiter Richtung Hagenburg, wo ein vorsichtiges Passieren der rutschigen Holzbrücke angesagt war. Der wirtschaftswegbegleitende Bach auf dem folgenden Abschnitt hatte nach wie vor einen ziemlich hohen Wasserstand, und im Vorbeifahren erspähte ich am Wasser-Rand eine vor sich hin mümmelnde WasserBisam(ratte). Trotz leisem, vorsichtigem Bremsen war sie leider nicht für ein Foto zu gewinnen



    Auf dem Trampelpfad zwischen den Wiesen fotografierte ein Radler Störche, und der Weg stand ziemlich unter Wasser. Daran musste ich grinsend denken, als ich später Radler traf, die noch vorsichtig um die Pfützen herum zirkelten – das war hier definitiv nicht mehr möglich

    Auf der Strecke durch die Moorwiesen war es anfangs noch hell und sonnig



    aber es gab schon so ein gewisses Grollen in der Luft ...



    also mal lieber schnell weg ...



    und nach ein bisschen Live-Jazz samt Bratwurst am Campingplatz-Ufer gelangte ich dann doch noch einigermaßen ohne Regen (und, samt Radl, komplett eingesaut ), nach diesmal knapp 50 km, wieder ins Trockene, ohne die Regenjacke ausgepackt zu haben.
    Geändert von lina (08.07.2016 um 10:31 Uhr)

  16. Vorstand
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #56
    So, das unbekannte Mümmeltierchen wäre hiermit dokumentiert (diesmal war ich wenigstens für einen kurzen Foto-Augenblick leise genug )


    Bisam

    Und weiter durch die Moorwiesen



    Es ist so schön ruhig draußen, wenn alle anderen Fußball gucken

  17. Fuchs
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #57
    es geht auf herbst zu, tagsüber wird man noch schön gegrillt, nachts dagegen isses mit den dünnen sommerklamotten bisweilen etwas frisch - besonders in mooren und an flußläufen. da köln-hamburg direkt gefahren irgendwann etwas langweilg wurde mit der zeit: geographie-kenntnissen auffrischen. einmal mit umweg übern brocken und einmal über bremen. werde mich bei meiner geo-lehrerin beschweren dass ich damals nich so aufgepasst hab einmal zu lässig fix die strecke zusammengeklickt wunderste dich warum da auf einmal irgendwelche hügel des nachts auftauchen.











































    ja, ich schreibe gerne klein.

  18. Erfahren

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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #58
    Einmal muss man auch Glück haben mit dem Wetter und letzte Woche hatte ich das.
    Wieder mal wollte ich von Köln nach Ditfurt (Harz) radeln. Diesmal sollte aber ein Schlenker nach Norden mit drin sein, denn ich wollte den Hermannsweg über den Teutoburger Wald mit unter die Räder nehmen.
    Übernachten wollte ich auf Campingplätzen.
    Letztendlich hat alles so funktioniert wie ich es geplant habe. Nur diesen Hermannsweg - den habe ich unterschätzt.

    Montag erst mal von Köln zum Campingplatz Haddorfer See. 170km durch das Ruhrgebiet - nicht so schön.










    Am nächsten morgen erst mal Fahrad packen


    Dann bei Rheine erst mal den Anfang vom Hermannsweg suchen.








    Riesenbecker Berg


    und weiter




    Tecklenburg


    und weiter






    Campingplatz Bad Rohtenfelde




    und wieder hoch in den Teuto


    Hankenüll


    Luisenturm Borgholzhausen




    und weiter










    Campingplatz Quellental


    und weiter am nächsten Tag














    Hoch zur Lippischen Velmerstot auf 441m








    Am nöchsten Morgen, Campingplatz Bad Karlshafen direkt an der Weser. Die Sonne kam nicht durch den Nebel im Wesertal.


    Weserfähre bei Lippoldsberg


    Die Leine bei Parensen


    und weiter Richtung Harz
    Pause an der Rhumequelle




    Dort unten ist Bad Lauterberg


    Muss ja meine Kamera noch holen!!!


    Campingplatz Glockenthal am Oderstauseee hinter Bad Lauterberg.




    Am letzten Tag noch über den Harz.
    Erntedankfest in Börnecke






    Geschafft - dort unten ist Ditfurt.
    Heute abend noch zum Klassentreffen


    Meine Tour

  19. AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #59
    @bemmme + siggggi

    Respekt! Was ihr als Fahrradkurztouren hier reinsetzt könnte manch anderer als 2-Wochen Urlaub planen...

  20. Vorstand
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    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    #60
    Stimmt, Reschpekt!

    Da war meine aktuelle Kurztour zum Ith eher Spazierenfahren, wenn auch ein etwas hügeligeres als sonst so ...

    Geändert von lina (17.09.2016 um 00:25 Uhr)

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