Zu der Hose an sich muss man ja nicht viel sagen - ist ja ein Klassiker. UL-Fetischisten rümpfen zwar die Nase (verständlich), aber in Sachen Allroundqualität ist die Barents Pro immer noch der Bringer. Nur doof, wenn der Bund zu weit ist. Ich hatte beim Globiu auch die engere Variante anprobiert, da passten nur meine Oberschenkel nicht mehr bequem hinein. Also erst mal der Gürtel als Hilfmittel. Wird aber schnell unbequem, so unter dem Rucksack; außerdem rutschte mir die Hose am Rücken trotzdem immer runter, besonders wenn ich mich bückte bzw. setzte. Nervig.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, das Ding mit Hosenträgern zu pimpen. Die habe ich nämlich noch von einer Häglöfs Softshellhose, wo sie mit Klettband befestigt waren - einfaches, aber geniales System, welches ich kurzerhand kopiert habe. Klettband gekauft (Hama, 2,99 bei Amazon), zugeschnitten und anschließend vorn je zwei Gürtelschlaufen vom Bund getrennt. Nur die untere Naht muss aufgetrennt werden, die obere bleibt einfach so wie sie ist. Dann wird die eine Hälfte des Klettbands auf der Innenseite der Gürtelschlaufe vernäht, die andere Hälfte kommt an die Vorderseite der Hose, was dann im Ergebnis so aussieht:




Auf der Rückseite das gleiche Prinzip anwenden und man bekommt eine bombig sitzende Hose, die nicht mehr rutscht und sich am Bund unter dem Rucksack extra angenehm trägt.



Will man die Hosenträger entfernen, öffnet man einfach den Klettverschluss. Die Kunststoff-Schnallen an den Haglöfs-Trägern sind schön flach, deshalb stören sie überhaupt nicht - auch wenn der Rucksack direkt draufsitzt.
Die Herstellung der Nähte für die Klettbänder (pro Band 2x längs, 1x quer) geht natürlich am besten mit der Nähmaschine. Auch Newbies wie ich können das, weil man die Nähte ja kaum sieht. Optik ist also zweitrangig.