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  1. Anfänger im Forum

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    [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #1
    Mitreisende: CptChaos
    Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    Die Truppe:
    Domi, Kathi, Andl, Moup und Sebi.


    Die Strecke:
    Omalous – Agia Roumeli – Sougia – Palaiochora – Elafonisi


    Länge:
    c.a. 66km (10km übers Meer)


    Vorweg:

    Seit Dezember 2014 stand fest, wir fliegen nach Kreta und begehen den E4. Wir alle wollten unbedingt eine längere Tour machen und sehen wie weit wir kommen und unsere Grenzen testen, sowohl geistig als auch körperlich. Der Flug war also gebucht und es wurde noch letztes Equipment besorgt. Wir hatten uns alle ein wenig informiert über die Gegebenheiten und die Gebräuche. Die Streckenplanung übernahm Domi.

    Tag 1: Die Anreise


    Es beginnt wie immer, man steht verdammt früh auf, oder schläft nicht, weil man so „aufgeregt“ ist was einen erwarten wird. Kommen wir zum Flughafen? Hab ich was vergessen? Was tu ich mir da eigentlich an? Und so weiter und so weiter. Wir starten also um 04:00 Uhr und fahren nach München, menschenleere Autobahn, parken und Transfer problemlos. Wir mussten natürlich noch etwas warten, aber lieber zu früh als zu spät. Am Check-In wurden wir dann drauf hingewiesen, dass wir unsere Rucksäcke doch eigentlich einzeln aufgeben müssten und nicht zwei zusammenschnallen dürften. Die nette Dame „drückt mal ein Auge zu“ und hat nichts gesehen, aber die Griechen wären da wohl strenger… Naja, sehen wir ja dann. Jetzt erstmal zum Gate und runter fliegen.




    Der Flug war problemlos und alles ist angekommen. Hier sind wir also. Kreta. Genauer gesagt Heraklion.
    Da das aber nicht unser Startpunkt ist, müssen wir noch eine ganze Weile mit den Öffentlichen fahren. Von Heraklion mit dem Bus nach Chania und von Chania aus mit dem Taxi nach Omalous bzw. den Anfang der Samaria Schlucht. Das gute ist das wir sehr früh in der Saison starten, wie wir erfahren haben war die Schlucht erst am Tag vor unserer Anreise geöffnet worden, da sie vorher zu viel Wasser geführt hatte. Am Start angekommen sahen wir uns erst einmal ein bisschen um.



    Nach der ersten Begutachtung unseres morgigen Weges machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz zum Schlafen. Erst noch ein Stück nach oben (in die andere Richtung am E4), dort gab es nur kargen Fels und wenig Möglichkeit ein Zelt abseits auf zu stellen. Also ein Stück zurück an der Straße nach Omalous. Schließlich wurden wir fündig, zwischen dornigen Büschen bauten wir unsere kleinen Zelte auf. Als das Lager soweit stand, gab es noch etwas zu Essen. Brot und Wurst und auch Instant-Suppen, auf dem „Hobo“ zubereitet. Nebenbei, dass soll zwar keine Werbung sein, aber der kauf hat sich absolut gelohnt . Es wird langsam dunkel und damit auch sehr kalt, wir waren für höhere Temperaturen ausgerüstet. So hatten wir also alles an was wir dabei hatten. Aber auf 1200m auch kein Wunder.



    Ein paar Schlucke aus dem Flachmann werden uns aber sicher wärmen. Nach der einfachen Küche haben wir uns dann auch langsam in unsere Zelte verkrochen.

    Tag: 2 Die Samaria Schlucht

    Alte Sagen erzählen, ein Titan, einer der vorgriechischen Götter, habe hier mit einem Messer die Erde aufgeschlitzt.



    Das „Caution!“ Schild wies auf lose Felsen hin.
    Ich sag es gleich vorweg, es war verdammt kalt und wir hatten seeehr wenig schlaf. Aber egal, heute wird uns warm. Nachdem wir das Lager aufgeräumt und unsere Spuren beseitigt haben, legten wir also die Rucksäcke an und gingen die Straße hinauf zum Start.



    Ein schöner Anblick am Morgen, da ist die Müdigkeit auch gleich wieder verflogen. Oben gibt es einen Kiosk an dem wir dann noch eine Kleinigkeit gegessen und getrunken haben (ich für meinen Teil brauchte nen Kaffee ). Eigentlich wollten wir so früh wie möglich los, damit es nicht vor Leuten wimmelt. Das haben wir natürlich nicht geschafft, allerdings waren es auch nicht übermäßig viele Leute. Man muss sich manchmal schon wundern was sich die Leute unter GEE0IGNETEM Schuhwerk vorstellen. Aber gut, muss ja jeder selbst wissen. Wir gehen also zum Kassenhäuschen, zahlen die 5 Euro Wegzoll und gehen die ersten Stufen des Weges um endlich mal die ganze Truppe vor die Linse zu bekommen.



    Dann geht es also los. Im ersten Teil geht man ein ganzes Stück an einem mit Geländer versehenen guten Weg entlang, bis man zur eigentlichen Schlucht und dem Wasserführenden Teil kommt. Zwischendurch sieht man einen kläglichen Rest des Winters.



    Je weiter wir runter kamen, desto wärmer wurde es und so machten wir schließlich eine kurze Pause und wechselten auf luftigere Kleidung. Der Weg schlängelt sich nach unten und schließlich erreichten wir dann auch den Bach. Schon der erste Teil hinunter war richtig schön, mit einigen Aussichtspunkten bei denen man recht weit hinunter sehen konnte. Auf dem Weg nach unten kommt man auch an einigen Ruinen vorbei die auf Tafeln am Wegrand näher beschrieben sind. Der Weg wird jetzt auch langsam etwas steiniger, und man quert einige Male den Bach, teils über Brücken teils über Steine die im Wasser platziert wurden. Zwischendrin kommt man an einem kleinen Wasserfall vorbei, dass Becken das sich darunter mit der Zeit gebildet hat lädt direkt zum Baden ein, aber dafür war uns das Wasser einfach zu kalt.




    Der Weg verläuft nun wieder etwas oberhalb des Bachs bis zu einer Flussmündung. Wenn man sich die Größe dieses Flussbetts ansieht, muss hier bei Schneeschmelze verdammt viel Wasser zusammen kommen. Der Abstieg ins Delta war auch wieder problemlos, der Weg ging relativ eben dahin bis zu einem verlassenen Dorf, das den Namen der Schlucht trägt. 1962 wurden die Bewohner von Samaria gezwungen das Dorf zu verlassen, da das Gebiet zum Nationalpark erklärt wurde.




    Den letzten Teil der Schlucht ging es dann wieder direkt am Fluss entlang, da sich links und rechts nun Steilwände auftürmten, was angesichts der Hitze zu dieser Uhrzeit nicht das schlechteste war. Der Weg querte teilweise wieder mit Steinen und Stegen das Wasser, allgemein verlief der Weg hier nicht sehr weit über dem kühlen Nass. An der engsten Stelle geht man dann auf einem Holzsteg knapp über dem Wasser an der Wand entlang. Nun war auch klar warum die Schlucht so lange nicht zu begehen ist.
    Das war nochmal eine Gelegenheit für ein Gruppenbild.




    Danach war es dann auch nichtmehr weit bis zum Ende der Schlucht. Hier musste man nochmals die Eintrittskarte vorzeigen, da es wohl vorkommt, dass manche Leute campieren oder von einer anderen Stelle aus einsteigen. Kurz hinter der Kontrollstelle befindet sich ein kleiner Kiosk mit Schankanlage, die haben doch tatsächlich Masskrüge… Naja, dann gibt’s etz erscht amal a Mass Bier! Haben wir uns auch redlich verdient!



    Von dort aus waren es dann noch 2km bis nach Agia Roumeli, wo wir die zweite Nacht verbringen wollen. Auf dem Weg begegneten wir noch einem Ziegenbock der alles andere als Schüchtern war, mit ein paar gepflückten Grasbüscheln konnten wir unseren Weg allerdings problemlos fortsetzen. An ein paar, wohl vom Wasser zerstörten Brücken vorbei, sahen wir dann auch die ersten Häuser. Wir folgten zunächst dem Wasser bis zur Mündung wo sich Süß - und Salzwasser treffen um aus zu spähen wo wir denn die Nacht über bleiben könnten. Etwas Oberhalb des Flusslaufes unter einigen Bäumen sah es so aus würde sehr oft campiert. Bei diesen mit Steinen umrahmten „Grundstücken“ werden wir bleiben, unweit von Meer und Süßwasser. Wir hatten auch einen Nachbarn, der allerdings schon länger dort zu „leben“ scheint.



    Nachdem wir den Platz ausgespäht hatten suchten wir nach einer Taverne, da wir endlich die Landesspezialitäten probieren konnten. Wir wurden fündig, relativ nah an unserem Nachtlager. Leider hatten wir die Kellnerin nicht richtig verstanden, sie sagte das sie nur noch Salat habe und das die Kantina um acht Uhr schließe. Schade, aber gut, dann nehmen wir Griechische Salate und Wein.



    Wir aßen und tranken gemütlich und um kurz vor halb acht – vor der vermeintliche „Sperrstunde“ – dachten wir, dass wir besser nochmal ordern sollten. Skeptisch wurden wir als wir in der Küche plötzlich drei Leute sahen die sich Schürzen umgebunden haben, die werden doch wohl nicht jetzt erst anfangen? Es sind ja kaum Leute da? Und doch… Ab acht Uhr gibt’s warme Küche… Nagut, wir bleiben noch.
    Von dem riesen Salat eigentlich gut gefüllt ließen wir uns trotzdem nochmal die Karte geben und bestellten noch das ein oder andere Gericht. Der Wein und das Bier waren gut, aber wir wollten auch noch den guten „Stoff“, also, eine Flasche Raki musste her! Bei dieser einen blieb es natürlich nicht. Die ein oder andere Runde aufs Haus tat ihr übriges und mit anderen Worten, wir gingen mit Schlagseite aus der Taverne Richtung Nachtlager. Was zum Glück sehr schnell errichtet war, da wir einfach auf den Isomatten unter freiem Himmel schliefen.

    Tag 3: Das „Lebensgefährliche Teilstück“

    Geschlafen haben wir wie Steine (Dem Alkohol geschuldet), allerdings war das Erwachen, zumindest für mich nicht sehr schön… Das war definitiv zu viel. Aber wie sagt man so schön - „Hilft ja Nix“. Die Kopfschmerzen wurden erfolgreich mit einem Bad im Eiskalten Flusswasser und der chemischen Keule bekämpft. In einer vorhandenen Feuerstelle und mit den „Grillrosten“ kochten wir Wasser für Kaffee (mein persönliches Lebenselixier) und schon bald war die Stimmung wieder perfekt.




    Interessanter Weise lag hier eine Kiste der Brauerei RAPP, wir hatten uns gefragt wie die da hin kommt, da Agia Roumeli nur mit dem Schiff zu erreichen ist und wir uns nicht vorstellen konnten das jemand den weiten Weg auf sich nimmt und dafür eine Kiste aus Deutschland mitnimmt. Sei es wie es ist, wir richten so langsam unser Gepäck zusammen um den zweiten Teil des Trekks bis auf Sougia zu gehen. Auf dem Weg durch das Dorf gingen wir noch am „Supermarkt“ vorbei, kauften Proviant und füllten unsere Wasserbehälter auf. Mit vier zusätzlichen Kilos ging es dann erstmal ein sehr steiles Stück nach oben, der weg war kaum zu erkennen aber immer wieder sahen wir das E4 Schild an dem ein oder anderen Baum. Weiter ging es dann zwar nichtmehr steil nach oben, aber dafür links von uns steil Berg ab bis zur Kante der Steilküste. Und der Weg wurde nicht besser.



    Es ging also ziemlich langsam voran, dafür war die Aussicht aber herrlich. Weiter ging es über Teils ziemlich felsiges Gelände, immer wieder brauchten wir kurze trinkpausen weil es trotz der Morgenstunden schon sehr heiß und damit sehr anstrengend war. Nach einem kleine Stück das gut zu gehen war und nicht sehr steil Anstieg, sahen wir die nächste Hürde vor uns. Geschätzt 150m wirklich sehr steil nach oben, aber an umkehren ist natürlich nicht zu denken, das wird durchgezogen! Wir steigen also auf und steigen auf und steigen auf… Irgendwo muss doch mal ein Ende sein? Ein Ende war natürlich nicht in Sicht. Wir schleppten uns also immer weiter bis wir ENDLICH am Ende des Anstiegs sind. Dieser Weg macht ziemlich fertig, komischer Weise hatte auch die Taxifahrerin am ersten Tag gesagt das es da keinen Weg gibt… Nun ja, wir gehen also weiter, hier konnten wir den Weg dann auch wieder genießen, da man sich nicht auf jeden einzelnen Tritt konzentrieren musste.



    Auf diesem Teil kam es dann auch zu einer Verletzung, aber wir hatten ja zum Glück alles dabei um das schnell in den Griff zu kriegen und glücklicherweise hatte es auch keinen Einfluss auf das Weitergehen genommen. Dieser Teil des E4 zieht sich extrem, damit hatten wir absolut nicht gerechnet. Zwischen drin wieder heikle sehr steile Stücke und viele Trinkpausen. Laut GPS und Uhrzeit wird’s langsam knapp um das nächste Dorf überhaupt noch zu erreichen. Wir wollen also an einem Strand Schlafen bei dem es eine Flussmündung gibt, den hatten wir uns schon vorher ausgesucht als Notlösung. Langsam kamen wir dann auch wieder weiter hinunter. Allerdings war der Abstieg teils auch sehr abenteuerlich. Und dann sahen wir endlich den Strand Domata.



    Nochmal ein anstrengender Teil des Abstiegs und dann endlich… der Strand mit einer absolut genialen Steilwand! Und am Ende der Steilwand sollte der Fluss münden. Auf dem Weg nach unten sagte unser Planer dann, dass viele, oder vielleicht sogar ALLE von diesem Teil des E4 abraten… DANKE DOMI!!!!!
    Aber wir nahmen es mit Humor, kriegen wir schon irgendwie hin.



    KEIN WASSER!!! STAUB TROCKEN!!! EIN RISIEGES LEERES FLUSSBETT!!!
    Jeder von uns hatte nur noch c.a. einen Liter… Langsam haben wir ein Problem und die Stimmung sinkt auch immer weiter. Karten gewälzt und nach Wasserstellen gesucht, doch… Nichts die nächste Quelle wäre nochmal über einen Berg gewesen und c.a. 300 Höhenmeter, das dauert zu lang, ist ja schon fast fünf Uhr. Auf der zweiten Karte ist mir dann eine Telefonnummer ins Auge gefallen. Dort stand das ein gewisser „Captain George“ gegen Bezahlung Leute vom nächsten Strand (der mit Quelle) nach Sougia fährt… Der Strand ist übers Wasser nicht so weit weg von dem wo wir uns befinden, wir sollten einfach anrufen und nachfragen, das Risiko ohne Wasser weiter zu gehen, auf einem Weg den wir nicht kennen ist einfach zu groß. Gesagt getan unsere Quotenfrau hat das übernommen, kommt bei Männern sicher besser an ;)
    70€ für alle fünf, absolut okay! Die Katastrophe wurde also abgewendet, wir sind halt einfach Chaoten! Und so eine Bootstour zwischendrin ist auch ganz gut.




    Vom „Pier“ aus ging es dann nur noch ein paar Meter über die Straße Richtung Dorf. Wir waren alle erleichtert das wir doch noch in Sougia ankamen. Laut Karte/GPS hätten wir von Domata noch 10km zu gehen und dabei wären auch wieder einige Höhenmeter zu bewältigen gewesen. Der Teil des E4 ist zwar machbar, allerdings nur mit einem Tagesrucksack und mindestens 5 Liter Wasser und nur bei absoluter Trittsicherheit. Wir hatten zwar alle sehr leichtes Equipment, aber das ist trotzdem nochmal was anderes. Aber wir sind wieder eine Erfahrung reicher.
    Wir gehen also langsam in Richtung Dorf und entdeckten an der rechten Seite direkt am Strand ein Geschütz, da konnten wir natürlich nicht dran vorbei gehen.



    Im Dorf angekommen, dasselbe Prozedere, zunächst suchten wir nach einem geeigneten Schlafplatz. Wir wurden wieder am Strand unter Bäumen fündig. Danach gingen wir zurück zu den vielen Tavernen und haben wieder zu Abend gegessen (Diesmal blieb es allerdings im Rahmen). Wir genossen das Essen und lachten über den zurückliegenden Teil der Strecke. Für die Strapazen wurden wir mit einem rot aufgehenden Mond belohnt, danach ging es dann in die Schlafsäcke.



    Tag 4: Der Weg Richtung Palaiochora

    Die Nacht war gut und der schlaf nach dieser Strecke war auch tief. Wir wurden wieder von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, da wir auf die Zelte verzichteten. Nach dem Aufstehen und verpacken, gingen Andl, Moup und Ich schon einmal ins Dorf um einen Kaffee zu trinken. Dazu gab es ein Glas frischen Orangensaft. Der Orangensaft war sagenhaft, die Orangen auf Kreta sind nicht zu vergleichen mit dem was wir hier bekommen. Domi und Kathi stießen kurz darauf auch zu uns und tranken noch etwas. Danach suchten wir wieder einen Laden um unsere Vorräte aufzufüllen, dann ging es los.
    Der Weg führte uns zunächst am „Hafen“ vorbei bis zum „Eingang“ in eine schöne kleine Schlucht, allerdings haben wir davon keine Bilder gemacht. :/ Der Weg war gut zu gehen, führte hin und wieder über größere Brocken, aber alles in allem kein Problem. Nach einiger Zeit stieg es recht steil an bis wir schließlich die Schlucht verlassen hatten. Der Weg führte über eine Art Plateau, sehr karg und staubtrocken, auf etwa der Hälfte des Weges kamen wir an einem Geocache vorbei, den wir natürlich nicht ausließen. Dann ging es in Richtung Lissos, einer ehemaligen Ausgrabungsstätte. Zunächst mussten wir absteigen, das Bild von oben war Atemberaubend.




    Unten im „Tal“ kamen wir dann nochmal an einem Cache vorbei und machten in der Nähe einer Quelle eine kurze Pause. Die Pause war sehr gut gewählt, da der Weg danach wieder sehr steil Anstieg, kaum zu erkennen zwischen Büschen und Sträuchern schlängelte er sich eine ganze Weile nach oben. Oben angekommen ging es dann eine Weile über einen Pfad, der dann in einen „Feldweg“ (vermutlich die Zufahrt zur Ausgrabung“) mündete, diesen ging es dann eine Weile entlang bis es wieder über einen Pfad bis auf Meereshöhe ging.




    Hier erkennt man auch die Landzunge auf der sich Palaiochora befindet. Der Weg schlängelt sich also den Berg hinunter bis wir nur noch wenige Meter an der steinigen Küste entlang gehen. Das letzte Stück war dann nochmal recht anstrengend, da sich keinerlei Schatten bot und die Sonne unaufhörlich hinunter brannte. Wir kamen zu einem Größeren Strand mit ein paar Leuten und einer kleinen Strandbar. Nachdem wir uns alle im Meer abgekühlt hatten, konnten wir an den Strandduschen uns und unsere Sachen ein weinig durchwaschen, das war langsam echt nötig. Während wir am Strand saßen und etwas pausierten haben wir dann auch entschieden, dass wir die Nacht über hier bleiben. Dem Zelt neben der bar zufolge stört das hier auch keinen. An der Bar haben wir dann noch was bestellt und nachdem sich der Strand langsam leerte haben wir uns dafür entschieden einen etwas weniger auffälligen Platz zu suchen um zu Kochen. Ein Feuer gab es dann auch noch.




    Netter weise wurden die Liegen nicht vom Strand entfernt, so hatten wir schon fast ein wenig Luxus und haben darauf geschlafen. Damit war dieser Tag dann auch beendet.

    Tag 5: Palaiochora

    Leider mussten wir feststellen, dass die Liegen gar nicht so bequem waren wie wir dachten. Aber es war trotzdem wieder ein unbeschreiblich gutes Gefühl am Strand aufzuwachen. Nach dem Aufstehen hatte Andl dann noch die Reste unseres Feuers beseitigt und alles in den vorherigen Zustand versetzt. Wieder komplett verpackt und Geschultert ging es dann weiter nach Palaiochora. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir heute nicht ganz so weit gehen und dafür morgen dann die restliche Strecke bis Elafonisi machen. Der Weg in das Dorf führte an einer Straße entlang, kurz vor dem ersten Kontakt mit der Zivilisation gab es dann nochmal einen Geocache auf einem Felsen.




    Als erstes haben wir uns ein Cafe gesucht und gefrühstückt, wir konnten uns ja heute viel Zeit lassen, also blieben wir auch recht lang sitzen. Wir sprachen auch über den Tagesverlauf, warfen einen Blick auf die Karten und schauten uns die letzte Etappe unseres Trekks an. Nachdem alle gestärkt waren, ging es entlang der „Uferpromenade“ in Richtung der Festung. Durch schmale Gassen bis hinauf in die Ruine.



    Angeblich wurde diese Festung von „Black Beard“ eingenommen und zerstört. Oben holten wir dann wieder einen Cache und lagen ein wenig im Schatten, ehe es gegen frühen Nachmittag wieder hinunter ging. Der Weg ins Dorf ging über einige Stufen, an einem schönen Kirchturm vorbei und durch eine schön angelegte Straße ehe wir abbogen und auf den Strand zugingen.




    Am Strand suchten wir uns dann eine Bar in der wir einige Zeit verbrachten. Essen, Trinken und die Seele baumeln lassen. Ehe wir noch ein Stück aus dem Dorf raus gingen wurden wie immer die Vorräte aufgefüllt. Leider ging der Weg dann an einer recht stark befahrenen Straße entlang – Der einzige Weg aus und in das Dorf - der nicht so schöne Teil der Tour, aber was solls, wir suchen uns ja nur ein Plätzchen für die Nacht. Den haben wir dann auch gefunden, Karavopetra Beach. Wir haben die Gelegenheit gleich nochmal genutzt und stürzten uns ins kühle Nass. Als es dann etwas dunkler wurde schürten wir wieder ein kleines Feuer und saßen noch etwas zusammen.



    Tag 6: Der letzte Tag auf den Beinen


    Am nächsten Morgen gab es Instantkaffee, nicht das beste, aber trinkbar. Wir packten wieder zusammen und säuberten den Platz, ehe die letzte Etappe beginnt. Es geht erst ein gutes Stück an der Straße entlang und durch Gialos durch, hier gibt es mehr Tomatensträucher und Gewächshäuser als Menschen.




    Nach einiger Zeit verließen wir die Straße und kamen zu einem Strand den wir noch ein kleines Stück entlang gehen mussten, ehe es anstieg. Als wir auf dem Rücken dieser Anhöhe standen, haben wir bemerkt, dass die letzte Etappe doch länger ist als gedacht, vor allem weil es nicht wie erwartet direkt am Meer entlang geht, sondern wieder am Berg entlang. Zwar bei weitem nicht so haarsträubend wie am dritten Tag, aber nochmal etwas anstrengender. Aber dafür wurden wir wieder mit einer wunderschönen Landschaft belohnt. Und nach dem ersten Bergrücken hatten wir dann auch ständig unser Ziel im Blick, Elafonisi.



    Auf unserem Weg kamen wir an einer Quelle vorbei, allerdings hatten wir diesmal noch genug zu trinken und so füllten wir auch nicht nach. Der Weg führte langsam aber sicher wieder nach unten bis hin zu einem Strand an dem dann auch schon einige Leute zu sehen waren. Unweit vom Wasser standen tausende Bäume die als Schattenspender für den ein oder anderen Badegast dienten. Wie wir später feststellten, wurde dieser Teil des Strandes zum Naturschutzgebiet erklärt. Nach diesem Wäldchen ging es dann nochmal über ein Feld voller messerscharfer Felsbrocken, hier musste man nochmal aufpassen, dass man sich nicht aufreißt. Am Ziel angekommen suchten Andl, Moup und Ich erstmal die nächste Taverne, wir hatten uns ab der Hälfte des Weges abgesetzt und waren etwas schneller unterwegs als Domi und Kathi. Dort haben wir dann mehr oder weniger das Ziel gefeiert.




    Wir haben uns scheinbar wieder Freunde gemacht und wiedermal den Hausschnaps umsonst bekommen. Das Essen war nebenbei bemerkt auch richtig gut!
    Als es dann schon recht dunkel war und die Taverne geschlossen hat, sind wir wieder Richtung Strand zurück und haben unser Lager aufgeschlagen.

    Tag 7: Gammeln auf’m Strand!

    Heute genießen wir einfach nur den kompletten Tag ohne zu laufen. Der Strand ist genial, das Wasser absolut klar und lädt förmlich ein hier zu bleiben. In der Früh gab es wieder erstmal Instantkaffe – Was war ich froh als ich zu Hause wieder richtigen Kaffee trinken konnte – und der Rest vom Proviant wurde auch „vernichtet“. Der Strand war absolut Menschenleer, was aber auch kein Wunder war, da wir ja recht früh aufgewacht sind. Es hat gut getan die absolute Ruhe zu genießen.




    So langsam trafen dann auch die ersten Leute ein, was wir nicht bemerkt hatten, scheinbar ist Abends oder Nachts noch eine bayrische Familie mit einem, zum Wohnmobil umgebauten, Chevy Pick Up angekommen. Die Welt ist halt doch ein Dorf . Im Laufe des Tages hat sich dann nicht viel getan außer rumliegen, baden und den letzten Geocache finden. Der war auf der Landzunge zwischen Dünen und Felsen versteckt, nicht wirklich schwer zu finden, aber ein kleines Tagesziel brauchten wir ja. Mittags gabs dann nochmal Instantnudeln.



    Der Tag verging man holte sich zwischendrin Abkühlung im Meer und was wieder sehr gut getan hat war eine Dusche, nach so einer Strecke in der Hitze mag man sich selbst nicht mehr so wirklich riechen…
    Den Tag ließen wir dann wieder in der Taverne ausklingen. Der Sonnenuntergang war der absolute Höhepunkt des Tages. Das essen war wieder super und scheinbar mochten die Wirtsleute uns wirklich sehr, da wir zum Schluss noch eine komplette Runde Getränke aufs Haus bekommen haben.




    Damit war der Tag dann auch abgeschlossen.

    Tag 8: Der Weg zurück in die Zivilisation.

    Geweckt von der Sonne hatten wir heute im Endeffekt denselben Tag vor uns wie gestern, Tagsüber am Strand und gegen 17:00 Uhr den Bus nach Chania. Der Tag ist eigentlich relativ schnell vergangen obwohl es nichts zu tun gab, zugegeben ich war schon ein bisschen froh das es am nächsten Tag nach Hause ging.




    Wie schon gesagt, gegen 17:00 Uhr gingen wir zur Haltestelle und fuhren mit dem Bus nach Chania. Die Busfahrt war nochmal etwas abenteuerlich, da die Straßen sehr eng waren, an einigen Stellen an einer Felswand entlang und durch einen Tunnel, dachte ich kurz das wir stecken bleiben. Der Busfahrer kannte die Strecke aber ziemlich gut und gondelte uns wohlbehalten nach Chania. Hier haben wir dann kurz überlegt wie wir weiter machen, entweder mit dem Bus um 20:00 Uhr oder um 21:00 nach Heraklion und zum Flughafen. Wir entschieden uns für den späteren und sind in Chania noch essen gegangen. Domi und Kathi bekamen dann auch endlich noch ihren Ouzo im Longdrink Glas. Das essen war wie immer sehr gut und günstig. Auf dem Weg zurück zum Busbahnhof gingen wir noch schnell in einem Supermarkt vorbei und holten uns Getränke und Essbares für die restliche Heimreise.




    Die Busfahrt nach Heraklion zog sich dann nochmals etwas unangenehm in die Länge, aber schließlich kamen wir um 23:30 dort an. Vom Busbahnhof aus ging es dann noch mit dem Taxi zum Flughafen. Dort angekommen haben wir dann noch unsere Rucksäcke für den Flug ordentlich verpackt, die einigermaßen sauberen gewaschenen Wechselklamotten angezogen und uns auf die Bänke gelegt um noch ein wenig zu schlafen. Die Nacht war kurz, war ja auch nicht sonderlich bequem, aber unser Flug ging schon um kurz nach sieben, also hatten wir wenigstens keinen allzu langen Aufenthalt dort. Einchecken, Einsteigen, Heim…




    Abschließend kann man nur sagen, eine absolut geniale Tour! Landschaftlich sehr abwechslungsreich, teilweise auch sehr anspruchsvoll mit viel Gepäck, aber sehr empfehlenswert. Mein persönliches Highlight war aber nach wie vor die Samaria-Schlucht. Und auch ich muss hier davon abraten den Teil zwischen Agia Roumeli und Sougia zu gehen. Und wenn man es doch tut, dann nur mit ausreichend Wasser (schätzungsweise 7 Liter). Auf dem Teilstück ist Trittsicherheit auch sehr wichtig, da man über viel loses Geröll läuft.

    Ich hoffe ich konnte hier ein paar Eindrücke schildern
    Geändert von CptChaos (22.05.2015 um 17:18 Uhr)

  2. Erfahren

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #2
    Ihr habt augenscheinlich eine schöne Reise gehabt

    Danke für den Bericht

  3. Erfahren

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #3
    Freue mich über den schönen Bericht. Habe ihn in einem Rutsch gelesen.
    “Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.”

    (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944

  4. Anfänger im Forum

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #4
    Schöner Bericht - ich bin gerade (vom 16. bis 27. Mai) ziemlich das gleiche gelaufen, nur in umgekehrter Richtung, wir sind in Elafonisi gestartet und haben das Teilstück zwischen Sougia und Agia Roumeli ausgelassen. Wir sind mit der Fähre nach der Samaria-Schlucht nach Loutro gefahren und von dort noch zur Marmara Beach gewandert - absolut empfehlenswert, sehr gute Taverne und Ausgangspunkt für eine Wanderung in die Aradena Schlucht, die zwar vom Gestein ganz anders ist als die Samaria aber mindestens genauso beeindruckend.
    Das mit dem Raki nach dem Essen ging uns auch so... fast immer ein 200 ml Fläschchen für zwei Personen nach dem Essen.

  5. Erfahren

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #5
    Ja schöner Bericht ! Moin aus Hamburg !
    September 2014 sind wir genau dieses Stück von Sougia nach Aglia Roumeli als Zweitageswanderung gegangen.
    Ich glaube, ihr habt wirklich was verpasst. Der Höhenweg an der Küste hat alles:tolle Aussichten, wilde Schluchten, Höhlen, ein Teilstück führt spektakulär zwischen Felsen am Meer entlang, oder an der Steilküste schwindelerregend nach unten (in unserem Fall).
    Die Wegfindung ist jedoch nicht immer einfach, da der Pfad von Ziegenstrassen gekreuzt wird und das nächste E4-Schild erst gesucht werden muss......etwas nervig.
    Eure Entscheidung war aber nachvollziehbar, vor allem wegen der geringen Wasserrreserve ! Ich habe von Sougia 12 l Wasser im Rucksack gehabt(für meine Petra und mich), und das war sehr knapp! Wenn wir an der von euch beschriebenen Quelle nachgetankt hätten dann wäre Geduld nötig gewesen........30 min je Liter oder so
    Diesen Abschnitt an einem Tag zu gehen, ist ohnehin sehr optimistisch . Ist dann schon eher Trailrunning ohne Genuss- und Fotopausen.
    Gruss von Ulv

  6. AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #6
    Danke für den Bericht und die tollen Bilder vieler altvertrauter Plätze!
    Ich hatte ja auch "gewarnt" hier in diesem Forum samt Hinweis auf die Wasservorräte und bin froh, dass ihr trotz hartnäckigem Ignorieren alles gut überstanden habt.

  7. Erfahren
    Avatar von trekalex
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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #7
    Toller Bericht! Muss ich wohl auch mal hin als Griechenland-Fan

  8. Gerne im Forum
    Avatar von TrueNorth
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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #8
    Da hattet ihr ja ordentlich Spaß gehabt. Finde es auch super, dass ihr so eine Tour als 5er Gruppe macht.
    Wird das Nächtigen am Strand eigentlich "toleriert", oder bekommt es keiner mit?

    Danke für den Bericht!

  9. Neu im Forum

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #9
    Hallo, ist ein informativer Bericht, habt Ihr gut beschrieben.
    Ich möchte den E4 auf Kreta komplett laufen und nehme mir ca. 5 Wochen Zeit. Im Mai 2016 möchte ich starten. Könnt Ihr mir sagen wo es gute Wegbeschreibungen gibt und einen verlässlichen GPS-Track?

    Ich möchte nicht mehr als 12 kg Gepäck mitnehmen, nur das nötigste. Ein Zelt (für Notfälle bzw. geplante Übernachtungen) Isomatte u. Schlafsack sind mit 2,5 kg schon integriert. Kocher oder sonstiges Equipment sind nicht on Board (Gewicht).

    Meistens möchte ich in Unterkünften unterkommen, ist dies ohne weiteres möglich oder müssen die Etappenziele sehr gezielt nach den Unterkunftsmöglichkeiten gewählt werden?

    Über Tipps und Praxisinfos würde ich mich sehr freuen.

  10. Gerne im Forum
    Avatar von 1motoerhead
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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #10
    Ja war echt ein Hammer Trip
    Also meistens hat es keiner mitbekommen aber wenn doch dann wurde es einfach toleriert. Manche wiesen uns drauf hin dass wir das Feuer wieder aus machen sollen wenn wir weiter gehen is aber ja eh selbstverständlich


    Nen guten GPS Track zum E4 gibt es leider nicht.
    wir gehen dieses Jahr das Stück in Portugal, dafür gibt es einige Infos aber für den Kreta Abschnitt sieht es rech mau aus

    Ich habe mir unseren Track im Prinzip selbst zusammengeklickt und der Track hat auch gestimmt.

    Hier mal der link zu unseren GPS-Daten
    http://www.gpsies.com/map.do?fileId=zlktpcxjexqxidzy

  11. Neu im Forum

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #11
    Zitat Zitat von lecherch Beitrag anzeigen
    Hallo, ist ein informativer Bericht, habt Ihr gut beschrieben.
    Ich möchte den E4 auf Kreta komplett laufen und nehme mir ca. 5 Wochen Zeit. Im Mai 2016 möchte ich starten. Könnt Ihr mir sagen wo es gute Wegbeschreibungen gibt und einen verlässlichen GPS-Track?

    Ich möchte nicht mehr als 12 kg Gepäck mitnehmen, nur das nötigste. Ein Zelt (für Notfälle bzw. geplante Übernachtungen) Isomatte u. Schlafsack sind mit 2,5 kg schon integriert. Kocher oder sonstiges Equipment sind nicht on Board (Gewicht).

    Meistens möchte ich in Unterkünften unterkommen, ist dies ohne weiteres möglich oder müssen die Etappenziele sehr gezielt nach den Unterkunftsmöglichkeiten gewählt werden?

    Über Tipps und Praxisinfos würde ich mich sehr freuen.
    Hi,
    schau doch mal hier:
    http://www.levka-ori.com/
    Dort findest du detaillierte Infos zu den schwierigsten Abschnitten (Sougia- Agia Roumeli) und auch weiterführende Infos
    Zelten ist auf Kreta kein Problem, sei freundlich, lerne ein paar Brocken griechisch und du wirst immer wieder herzlich aufgenommen. Zwar ist nicht mehr ganz so viel Gastfreundschaft wie früher zu finden... es sind einfach zu viele Touris da, aber die Kreter sind unglaublich freundlich und hilfsbereit, wenn du sie und ihre Regeln respektierst.
    Kalo taxidi!
    Kerstin

  12. Anfänger im Forum

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    AW: [GR] Kreta - Eine steinige Tour entlang des E4

    #12
    Auch mit zeitlichem Abstand wird dieser Bericht mit Genuss und Gewinn gelesen!
    Vielen Dank dafür!
    Wir wollen im Mai 2019 einige beschriebene Abschnitte wandern und freuen uns schon darauf - jetzt umso mehr!

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