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  1. Anfänger im Forum

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    [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusalem

    #1
    Mitreisende: donjohannes
    Wie macht man einen Reisebericht für die ersten 8000 Kilometer (von 14.000)?
    Nun, mal sehen.

    Die Vorgeschichte
    1998 pilgerte ich zu Fuß, ohne Geld und Rucksack 3.000 Kilometer am Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Es war eine Reise, die Spuren hinterließ - und einen stillen Wunsch. 2004 zum katholischen Priester geweiht, bot sich mir nach neun erfüllenden Jahren in einer liechtensteinischen Bergpfarrei die Möglichkeit, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. In einem Sabbatjahr brach ich neuerlich auf, nach Osten diesmal, zu Fuß ins Heilige Land - auf Umwegen. Start war der 1. Mai 2013. Zurück kam ich am 2. August 2014

    Die Route - Zusammenfassung
    In 15 Monaten durchquerte ich 26 Länder, stapfte durch den Schnee der österreichischen Alpen, stolperte durch die slowakischen Wälder, versank im Schlamm Rumäniens und wanderte durch den Sand der ukrainischen Krim. Ich zitterte im russischen Straßengraben, erkundete die Felsenklöster Georgiens, stand mit einem Hund auf dem höchsten Gipfel Armeniens, kneifte die Augen in einem iranischen Sandsturm zusammen, saß im kurdischen Wohnzimmer auf Polstern, mit jordanischen Beduinen am Lagerfeuer und genoß die absolut geräuschlose Stille der israelischen Negevwüste.



    Die Stationen des Hinwegs

    [FL]
    Das erste Land meiner Reise war im Frühjahrsschnee schnell hinter mir gelassen. Liechtenstein ist eben klein

    [AT]
    Viel Regen begleitete mich auf dem Weg durch Österreich. Über dieses bekannte Wanderland muss ich nicht viel schreiben.


    [DE]
    Die Schneelage in den Alpen machte es notwendig manchmal in den Norden auszuweichen. Dafür gab's a Weißbier und a Brezn.

    [SK]
    In der Slowakei folgte ich meist dem E8. Das Wetter meinte es die ersten Wochen auch hier nicht sehr gut. Man erinnere sich an die Hochwasser des Frühsommers 2013. Der Kammweg über die Niedere Tatra war dennoch schön. Wären weiter östlich nicht die umgepfügten Wälder gewesen, die mein Fortkommen sehr schmerzhaft machten, hätte ich das kleine Land mit besseren Eindrücken verlassen.

    [UA]
    Die Ukraine war eine positive Wanderüberraschung. Das galt nicht nur für die Karpartenukraine mit ihren armseligen Dörfen und grünen Grasbergen, sondern auch weiter östlich auf meinem Weg (nach RO und MD) Richtung Krim (damals noch nicht "russisch"). Die kleinen Nebenstrassen waren oft Asphalt- und Verkehrslos und gut zu bewandern. Die Menschen waren freundlich und ich hatte ein paar der besten Erlebnisse in diesem Abschnitt (siehe die Geschichte weiter unten)

    [RO]
    Die Kulturregionen der Maramuresch und Bukowina (Moldauklöster) waren sehenwert. Nur die Hirtenhunde hätte ich gerne mit mehr Abstand betrachtet.

    [MD]
    Das Land der Brunnen. Abkühlung am Straßenrand in der Hitze des Sommers.

    [RU]
    Die Schwarzmeerküste kann ich im Sommer nur Badegästen empfehlen. Für mich war die Blechlawine, welche die 4 Millionenen Badehosen verursachten, eine Herausforderung. Und wollte ich in die Berge gab es oft nach einigen Kilometern kein weiterkommen mehr. Emotional war Russland für mich ein Tiefpunkt, trotz einiger schöner Begegnungen.

    [TK]
    Legendär die Gastfreundschaft und schön alle Gegenden, die ich in diesem Land durchwandert habe. Nicht immer gab es dabei Wege und einige der "Culture Routes" sind noch nicht ganz ohne detailierte Beschreibung begehbar. So folgte ich nicht immer Wegweisern, aber einmal den Spuren eines Bären hinein in den Wald...

    [GE]
    Ich war nur im Südosten des Landes und fand Georgien mit seiner herrlichen Natur und seinen Felsenklöstern großartig

    [AM]
    Armenien ist mir mit Land und Leuten sehr ans Herz gewachsen. Ich würde es als das schönste Land meiner Reise bezeichnen - vielleicht auch weil im September alle Gräser wie Gold die Berge überzogen. Armenien - ich kehre sicher dorthin zurück.

    [IR]
    Im Westen den Landes, den ich durchwanderte, waren die Leute sehr freundlich (ob Perser, Azeris oder Kurden). Gerne hätte ich diese faszinierende Kultur länger entdeckt. So war nach einer Woche Schluss und ich wanderte von einem Sandsturm zurück in die Türkei in einen Schneesturm östlich des Vansees.

    [JD]
    Jordanien hat viel Historisches zu bieten, aber auch wer sich abseits der bekannten Touristenstätten in die Wadis begiebt wird großartige Landschaften entdecken - und vielleicht sogar eine Flashflood erleben: hoffentlich von einem Zeltplatz über der Flut so wie ich.

    [IS]
    Der Süden Israels, den ich am Schwil Israel durchquerte, war großartig. Die Einsamkeit der Negev war ein Highlight meines Weges, der nach 230 Tagen nach dem "Schneesturm des Jahrhunderts" in Jerusalem zu Ende ging - das heißt, natürlich nicht zu Ende. Es war ja erst Halbzeit...Dann kam der Rückweg über den Balkan (mehr dazu weiter unten)

    Ein paar Eindrücke vom Weg

    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Eine Geschichte vom Weg

    Tag 89-90 (Ukraine)

    Was zwischen dem gestrigen Abend und dem heutigen Morgen geschah, will ich im Präsens erzählen. Das hilft mir hoffentlich, den unwirklichen Fortgang der Stunden selbst zu erfassen.

    Tag 89. Es ist Abend. Die Sonne steht tief über der goldenen Steppe. Frau Argiope lobata, eine der größten Radnetzspinnen Europas, krabbelt über mein Moskitonetz. Ich knie im Zelt, feiere die abendliche Liturgie. „Sursum corda. Habemus ad Dominum“ (Erhebet die Herzen. Wir haben sie beim Herrn). Plötzlich Schritte. Das dürre Gras knirscht unter dem Gewicht. Jemand schleift seine Schuhe durch die Steppe. Die Person, wer immer sie auch ist und woher auch immer sie kommt, geht um das Zelt und stellt sich vor den Eingang. Ich bin mitten im heiligen Geschehen, kann nicht aufblicken, kann nicht grüßen. In Stille bete ich das lateinische Hochgebet. In Stille steht draußen regungslos die Gestalt. Ich bin beim Agnus Dei, als sie wortlos wieder geht. Das Wort „schräg“ drängt sich in meine Andacht.

    Nach der Messe trete ich noch einmal kurz an die frische Luft. Ich schüttle die fetten Spinnen vom Zelt. Da ist ein dunkler Punkt in der Ferne, der sich bewegt. Tatsächlich wackelt bald ein Fahrrad über die Prärie. Es hält auf mich zu und vor meiner Behausung steigt sein hagerer Reiter aus dem Sattel. Er sei auf dem Weg zur Arbeit, erklärt er um halb zehn, und fragt mich, ob ich keine Angst hätte, hier allein zu übernachten. Mit seiner Geste „Faust-aufs-Kinn“ wird deutlich, worin er die Gefahr für einsame Pilger in dieser Gegend sieht. Es sei riskant, erklärt er mit Vokabeln, die auch ich verstehe. „Die Menschen sind nicht gut.“ Wie oft haben mich jetzt schon Ukrainer vor Ukrainern gewarnt, wundere ich mich. Dabei begegnet mir überall nur Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Dass es anders kommen kann, ist mir bewusst, aber ich habe keinen Anlass zu übertriebener Sorge. Selbst der „Messbesucher“ war höflich still. Ich blicke dem Radfahrer nach, als er quer über das Gras in der Dämmerung verschwindet und frage mich, wohin in aller Welt er fährt. Dann ziehe ich mich für die Nacht ins Zelt zurück. Ich liege im Schlafsack, sortiere meine Erinnerungen an den vergangenen Tag; schreibe Tagebuch. Halb elf. Draußen ist es finster.

    Plötzlich Schritte. Ich halte den Atem an, spähe mit angestrengten Augen in die Dunkelheit, als würde das den Ohren etwas nützen. Da! Wieder Schritte! Was soll ich tun? Mit schlagendem Herzen rufe ich in die Nacht hinaus: „Добрый вечер?“ (Guten Abend?). Keine Antwort. Das Geräusch verstummt. Grillen zirpen unbeteiligt in der Ferne. „Здрасте?“ (Hallo?), variiere ich den Gruß. Nichts. Dann höre ich wieder Füße im Gras und die Worte des Radfahrers schwingen sich gespenstisch in meiner Vorstellung zu düsteren Bildern auf. Adrenalin pumpt durch die Adern. Ich krame nach dem kleinen Pfefferspray – ein Geschenk der rumänischen Jugendgruppe nach der dramatischen Hirtenhundeepisode. Ich suche frenetisch nach der Taschenlampe; wusel mich aus dem Schafsack; zippe das Moskitonetz auf und stehe Augenblicke später in Unterwäsche vor dem Zelt. Stille. Nur mein Herzschlag. Der kühle Wind der Nacht umweht meine Beine. Ich zittere; schüttle es ab; drehe mich in alle Richtungen. Angespannt. Nichts und niemand hebt sich als Silhouette vom schwarzen Himmel ab. Meine Finger tasten, ob sie den kleinen Druckcontainer mit dem Reizmittel richtig herum halten. Nochmals drehe ich mich im Kreis und leuchte diesmal mit der Taschenlampe in alle Richtungen. Kein gutes Zeichen, denke ich, wenn jemand schweigt und sich im hohen Gras versteckt. Ich spüre den Pulsschlag im Hals.

    Dann bewegt sich etwas hinter mir. Wild drehe ich mich um. Da … ! Nichts?! Der Lichtstrahl wirft keine Schatten in der Nacht. Nochmal das Geräusch. Drei Meter vor mir. Ich leuchte auf den Boden. Und da ist er, der Angreifer, der erste Ukrainer, der mich das Fürchten lehrt: Ein Igel! Ich lache laut. Was bin ich doch für ein Idiot. Erleichtert lockere ich den Griff um den Pfefferspray und liege wenig später mit einem breiten Grinsen im Schlafsack. Das ist eine der Geschichten, die ich einmal einem schmunzelnden Publikum werde erzählen können, sage ich mir und notiere alles ins digitale Tagebuch. Dann stelle ich den Eintrag ins Netz, knipse das Licht aus und blicke durch den Eingang in die Nacht hinaus. Sternschnuppen verglühen. Blutig steigt der Halbmond aus dem roten Staub der Steppe. Ich schließe die Augen.

    Schritte. Schritte! Kein Igel diesmal. Viel zu schwer ist ihr Tritt. Ich halte den Atem an. Sekunden später passieren zwei Gestalten schweigend ohne Licht in fünf Metern Entfernung mein Zelt. Mein Herz pocht. Im Kopf rasen Fragen: Was machen die beiden? Warum reden sie nicht? Warum bleiben sie nicht stehen und wundern sich über das Zelt? Warum gehen sie geradeaus ins Nirgendwo? Ich starre ihnen halb aufgerichtet nach, bis ihre Silhouetten mit dem schwarzen Horizont verschmelzen. Diese gespenstische Sichtung ergibt keinen Sinn. Ich finde keine Erklärung. Nach ein paar Minuten beginnen sich die Muskeln wieder zu entspannen. Ich lasse den Kopf zurück auf das Lager sinken und fast im gleichen Moment fahre ich wieder hoch. Jetzt kommen die beiden mit schnellem Schritt zurück; wieder schweigend; wieder machen sie einen Bogen um das Zelt, das der Mond silbern glänzen lässt. Ich starre regungslos durch das Moskitonetz. Wo bin ich hier gelandet, dass ständig jemand kommt und geht?! Was ist los an diesem Ort? Woher kommen die ganzen Menschen? Diesmal brauche ich eine Weile, um mich zu sammeln. Dann beruhige ich mich endlich und gleite in den Halbschlaf.

    Eine halbe Stunde später weckt mich ein Geräusch. Kleine Steine knirschen unter Gummi. Im Schritttempo fährt ein Auto langsam den staubigen Weg in meine Richtung. Es fährt vorüber, ganz langsam. Herzklopfen. Zwei Minuten später rollt es zurück. Es ist, als würde der Fahrer etwas suchen. Dann hält es an. Auf der Höhe meines Zeltes. Ich bin am Ende, es zerreißt mich, ich möchte laut schreien: „Was ist hier los?!“ Die Türen gehen auf. Männerstimmen. Jemand geht ein paar Schritte in meine Richtung, hinein ins Gras.

    Und dann geschieht etwas, das ich absolut nicht einordnen kann. Es ist, als wolle mich jemand gewaltsam wachrütteln, aus einem Traum, der wirklicher ist, als die Wirklichkeit. „Jooohannneees!“ Ich blinzle. Nochmals ruft die Stimme meinen Namen: „Jooohannneees!“ Ich raufe mir die Haare, fahre mir mit den Händen ins Gesicht. 3.000 Kilometer von Zuhause. Ich liege irgendwann nach Mitternacht irgendwo in der Wildnis und irgendjemand schreit nach mir? Einen Moment scheint die Realität zu entgleisen. Dann erkenne ich die Stimme. Das ist Walera! Ich kann es nicht fassen! Walera, der Schulbusfahrer!

    Ich arbeite mich aus dem Schlafsack, knipse das Licht an und gebe ungläubig Antwort auf das Rufen. Ein paar Augenblicke später steht tatsächlich Walera mit seinem Bruder Pawel und einem Laptop vor meinem Zelt. Ich kann nicht aufhören, meinen Kopf zu schütteln. „Was … ? Was macht ihr hier?“, stammle ich verwirrt und lachend zugleich auf Russisch.

    Es stellt sich heraus, dass Walera vor ein, zwei Stunden meinen jüngsten Blogeintrag gelesen hat – beziehungsweise das, was die computergenerierte Übersetzung davon lückenhaft ins Russische übertragen konnte. Da war etwas zu lesen gewesen von einem stummen Zeugen bei der Messe, den Warnungen des Fahrradfahrers, von gespenstischen Schritten rund ums Zelt. Kurzum, Walera hatte Sorge um meine Sicherheit, schnappte seinen Bruder und suchte mitten in der Nacht anhand des GPS-Tracks vom Blog mit seinem alten klapprigen Wagen die Gegend nach mir ab. 50 Kilometer oder mehr sind sie gefahren, um mich zu retten. Unglaublich! Und für den Fall, dass ich noch lebe, haben sie als echte Ukrainer natürlich jede Menge Essen eingepackt: Brot, Topfenpalatschinken und noch mehr frittierten Fisch. Eine Flasche Wasser, wie ich einige Stunden später in der Hitze des neuen Tages feststellen werde, ist jedoch das wertvollste Geschenk.

    Eine Stunde sitzen wir im Gras. Im Versuch, die Nacht für die beiden zu rekonstruieren, lerne ich lachend eine neue Vokabel: „ёжик“ (Igel). Um halb zwei verabschieden sich dann die beiden. Ich blicke den Rückleuchten des Fahrzeugs noch eine Weile kopfschüttelnd nach. Zum zweiten Mal in der Ukraine murmle ich zu mir selbst: „Was für eine Nacht!“

    Mehr von dieser Reise
    Die Geschichten vom Hinweg sind bereits als Buch erschienen. ( http://www.4kmh.com )
    Die Geschichten vom Rückweg sind noch im Blog zu lesen:
    http://www.4kmh.com/indexalt.php
    Geändert von donjohannes (07.04.2015 um 20:21 Uhr)

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    Avatar von Baciu
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    AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #2
    Tolle Reise, leider hab ich nicht soviel Zeit und 'nen verständnisvollen Bischof erst recht nicht
    Aber in der Niederen Tatra müssten wir uns ja fast über den Weg gelaufen sein. Mich begleitete dort genau der Regen, der das Hochwasser brachte (Ende Mai 2013)

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    AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #3
    @Baciu

    wahrscheinlich sind wir in der Niederen Tatra gleich nebeneinander gelaufen. Nur haben wir uns wegen dem Nebel nicht gesehen. :-)

  4. Anfänger im Forum

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    AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #4
    Ja, beeindruckend!

    Hast du immer Vertraut? Mentale Meisterleistung. Hattest du Ängste? Wirst du wieder losgehen? Ich hätte seeehr viele Fragen an dich.

    Liebe Grüße, Kint

  5. Anfänger im Forum

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    #5
    @Kint,

    es gibt die Momente der Furcht und des Erschreckens, wie auch die kleine Geschichte im Posting zeigt. Aber im Gro.u.Ga. war alles machbar. Nur in Russland hatte ich gesundheitlich und mental ein Tief, das mit den Umständen und dem Wetter zusammenhing. Da motivierte mich dann der Ausblick auf GE und AM.

    Werde ich wieder losgehen?
    Nun, das bestimme ich nicht alleine. Aber ich gebe zu, dass ich in mancher Stunde schon mal die Gedanken wandern lasse auf den Spuren des Johannes de Plano Carpini :-)

    Fragen...
    wenn die Fragen praktisch sind, ist vielleicht hier etwas zu finden: http://www.4kmh.com/faqeng.php
    wenn sie persönlich sind, dann kann ich es hier versuchen, oder Du besuchst den Blog / liest das Buch.

    beste Grüße,
    don Johannes

  6. AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #6
    Ein Mann der Kirche. Willkommen hier. Sag' mal, hat es dir geholfen Priester zu sein? Einmal aus praktischen Gründen wie Unterkunft in Klöstern, Pfarrhäusern, usw, und die Leute sind bestimmt offener, wenn ein Priester sich zu erkennen gibt. Okay, da könnte ein Fragezeichen hin. Um zum weniger praktischen Grund zu kommen: Hilft es, wenn einen alles so richtig ankotzt, dass man a) nach Jerusalem geht und b) gläubig ist?
    Geändert von Werner Hohn (09.04.2015 um 09:05 Uhr)
    .

  7. Anfänger im Forum

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    AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #7
    Lieber Werner,

    ich habe natürlich keine Vergleichswerte. Ich habe jede Menge Gespräche über den Glauben geführt und die eine oder andere Beichte gehört - Dinge die man wohl vor allem als Priester macht. Schlechte Erfahrungen habe ich kaum gemacht - auch nicht in muslimischen Ländern, dafür ist dort die Gastkultur zu ausgeprägt. Bei Übernachtungen hat es nur selten eine Rolle gespielt - will heißen, dass man mich nicht genommen hat, weil ich Priester bin. Aber es hat zweifellos den Inhalt der Gespräche gefärbt.

    Zur Frage des "Erbrechens":
    Ich denke, wenn wir etwas tun, gerade auch etwas, das schwer ist oder über manche Strecke unangenehm, dann spielt Motivation eine entscheidende Rolle. Motivation ist ja das, "was bewegt". Gläubig zu sein kann da eine große Rolle spielen. Aber Eitelkeit, Sponsoren, ein Buchvertrag, Selbstbestätigung (etwas beweisen wollen/müssen), ein Liebesbeweis, und viele andere Dinge sind auch "Motivationen" - also Dinge, die bewegen. Man schaue nur auf all die Abenteurer und Bergsteiger, die aus ganz unterschiedlichen Gründen noch viel schlimmere Strapatzen auf sich nehmen.

    Für mich persönlich war Jerusalem nur begrenzt das Ziel. Ich wolle unterwegs sein, Begegnungen, ein reduziertes Leben, Gebet, Einfachheit, weg sein vom Computer und Projekten. So habe ich meine Route geplant. Für mich war es nicht wichtig in Jerusalem anzukommen. Es war ein Ziel (ein alter Traum) - denn in irgendeine Richtung muss man schließlich gehen, aber von den Fehlern auf meiner ersten großen Pilgerreise wusste ich, dass Pilgern nicht so sehr die Reise an einen Ort ist, sondern der Versuch in den Schwierigkeiten eines Weges in den Tugenden zu wachsen. Öfter als nicht, bin ich dabei gescheitert. Es geht eben um einen längeren Weg - den Pilgerweg des Lebens. Ich bin 14.000 km gegangen um darauf ein paar Schritte nach vorne zu kommen.
    Weil für mich der Weg selbst so wichtig war, hatte ich auch meine größten Mühen in Russland, wo ich mit Wetter, Bedingungen und den "verbrauchten Anfangsreserven" durchaus an meine Grenzen kam. Da hat der Glaube geholfen zu sehen, dass es immer noch einen Wert besitzt weiterzugehen und die Schwierigkeiten zu tragen - und, zugegeben, die Vorfreude auf Georgien und Armenien.

    Der Glaube bringt also eine Sicht auf die Dinge und die Wirklichkeit, die man nicht ausser Acht lassen kann, aber in den Prüfungen muss sich dieser Glaube als "lebendig" erweisen, damit er Früchte bringt. Das Gegenteil des Glaubens ist nämlich weniger der Zweifel oder der Unglaube, sondern ein Mangel an Vertrauen in das, was der Glaube bekennt. Auch wenn man Priester ist, kann man im Vertrauen und der Hingabe des Lebens immer wachsen.

  8. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von TanteElfriede
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    AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #8
    ...coole Sache das... bisher bin ich immer nur ein paar Tage unterwegs gewesen... auf was ich bei Schritten in der Nacht vertraue kann ich nicht sagen.. als bekennender Ateist ist es jedenfalls kein Gott... aber Erfahrungen und dem Physiker innewohnende Erkenntnis, dass es zu Ende sein wird, wenn es zu Ende ist... haben mich bisher durch die Nächte gebracht.. ob es einsam auf weiter Flur war oder mitten in der Stadt im Stadpark... schön zu lesen wie es Dir ergangen ist.

  9. AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #9
    Zitat Zitat von donjohannes Beitrag anzeigen
    Es geht eben um einen längeren Weg - den Pilgerweg des Lebens. Ich bin 14.000 km gegangen um darauf ein paar Schritte nach vorne zu kommen.


    Viel, viel Respekt! Auch wenn es garnicht in deiner Absicht lag diesen zu erhalten. Es ist auf jeden Fall eine Inspiration, auch wenn ich selbst nicht gläubig bin (sein kann).

  10. Feldherrin Fuchs
    Avatar von Karliene
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    AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #10
    Ich bin wirklich sehr beeindruckt. Du hast etwas gemacht von dem sicherlich viele hier träumen.
    Im ersten Moment dachte ich es handelt sich um Werbung für Dein Buch, aber ich denke das Dein Bericht und Erfahrung hier eine wirkliche Bereicherung ist. Es wäre schön wenn Du hier noch mehr von Deiner Reise veröffentlichst.
    "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist." Walter Kempowski - Schriftsteller (1929 - 2007)

  11. Kraut
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    #11
    Zitat Zitat von Karliene Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich sehr beeindruckt. Du hast etwas gemacht von dem sicherlich viele hier träumen.
    Im ersten Moment dachte ich es handelt sich um Werbung für Dein Buch, aber ich denke das Dein Bericht und Erfahrung hier eine wirkliche Bereicherung ist. Es wäre schön wenn Du hier noch mehr von Deiner Reise veröffentlichst.
    +1

  12. AW: [FL][AT][DE][SK][UA][RO][MD][RU][TK][GE][AM][IR][JD][IS] Zu Fuss nach Jerusa

    #12
    Johannes, meine Frage nach Priester und Unterkunft in Klöstern und Pfarrhäusern, beruht auf einer Begegnung mit einem belgischen Priester (kann auch ein angehender gewesen sein), die meine Frau und ich im Frühsommer 2005 auf dem GR65/der Via Gebennensis hatten.

    Der war schon seit September 2004 unterwegs. Von Belgien durch Frankreich, Spanien nach S.d.C.; und wieder zurück durch ES, FR über Genf-Elsass-Trier-Eifel nach Köln (Weltjugendtag im Aug.). Nach ca. 5.800 km wollte er wieder in Belgien sein. Fast seine ganze Pilgerschaft hatte er auf Pfarrhäuser und kirchl. Einrichtungen aufgebaut. Viele Pfarreien hätten zwar keinen Priester mehr, erzählte er, aber immer noch Pfarrhäuser. Selbst wenn der Priester fehlt, irgendwer kümmert sich um die Gebäude. In Santiago hatte er mehrere Monate in eine Kloster verbracht, bis der Winter vorüber war.

    Du bist ganz schön flott unterwegs gewesen! 15 Monate, macht 450 Tage, bei 14.000 km ergibt das 31 km am Tag. Wo landest du, wenn die Ruhetage raus sind? Mehr als 40 km am Tag, nehme ich an.
    Geändert von Werner Hohn (09.04.2015 um 20:46 Uhr)
    .

  13. Anfänger im Forum

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    #13
    @Werner

    Im katholischen F und ES trifft man sicher auf viele Pfarrhäuser. Damals als Theologiestudent 1998 am Jakobsweg von A aus habe auf meinen 3000 km oft in Pfarrhäusern übernachtet.
    Am Weg in den Osten nehmen aber die (katholischen) Möglichkeiten rasch ab. Ich habe bewußt und gerne in der Natur übernachtet und die Stille genossen. Das war diesmal Teil des "Projekts"

    Zum Pensum
    Ich war allein 10 Wochen stationär in Jerusalem und dann habe ich mir natürlich unterwegs ein paar Sachen angesehen.
    Tagespensum beim Hinweg lag abzügl. Ruhetage bald bei ca 40 km. Beim Rückweg bei 46 km.
    Man gewöhnt sich an alles :-) Gerade wenn man viel zeltet und gleich in der Früh loskommt, hat man zu Mittag oft schon 25 km ohne zu hetzen. Dann 2 Stunden Siesta und weiter geht es bis zum Abend. Dank leichtem Schuhwerk hatte ich auch kaum einmal müde Füße. Nur bei meiner längste Tagesetappe (75 km zzgl. 1200 Höhenmeter) war ich am Folgetag etwas weniger "frisch" :-)

    @Karliene
    Wenn ich mich nützlich einbringen kann, will ich es gerne tun. Ich habe in einem anderen Thread bereits versucht, eine Zusammenfassung meiner Tipps für Weitwanderer und Pilger jenseits des Jakobswegs zu verlinken. Als Mitleser bin ich schon öfter hier gelandet, weil es im Forum wirklich großartige Reiseberichte gibt und ich auch froh bin von dem einen oder anderen Abenteuer zu hören.
    Geändert von donjohannes (09.04.2015 um 22:09 Uhr)

  14. Fuchs
    Avatar von Mus
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    #14
    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, soll es dein Pilgerweg nach Jerusalem auch als DVD geben.
    Wann und wo wird er denn zu haben sein?
    Und geht es da nur um den Weg nach Jerusalem oder auch um den weiter nach Rom bzw. zurück nach Hause?

  15. Erfahren

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    #15
    Eine wirklich sehr beeindruckende Reise. Meinen vollsten Respekt.

    Eine Tagesetappe von 75km und dazu auch noch 1200hm, das ist wirklich krass.

  16. Dauerbesucher

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    #16
    hi donjohannes,

    was für ne tour! da muss ich mich jetzt mal reinlesen, ich will unbedingt wissen ob du den bär im wald erwischt hast, und was ihr dann gemacht habt, ihr 2! ich teil ja immer gerne snickers mit den kerlen.

    ich freu mich schon aufs lesen!
    danobaja
    __________________
    resist much, obey little!

  17. Fuchs

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    #17
    Schon die Kurztouren im Piemont mit den dazu gehörigen YouTube Videos haben uns viel Informationen und was noch viel wichtiger ist, gute Unterhaltung geboten.

    Vielen Dank und gerne noch viel mehr davon!

    14.000 km

  18. Feldherrin Fuchs
    Avatar von Karliene
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    #18
    Der Johannes hat ja über die Tour ein Buch veröffentlicht und ich muss sagen, auch im Hinblick das ich selbst Atheistin bin, sehr sehr leseneswert. Nicht nur die Tour ist super geschieben, sondern auch seine Gedanken zur Welt rühern und regen an.
    "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist." Walter Kempowski - Schriftsteller (1929 - 2007)

  19. Anfänger im Forum

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    #19
    Huch, da war ja die letzten Tage was los. :-)

    @Mus
    Es gibt eine DVD nur vom Hinweg und wird nicht wirklich verkauft. Die geb ich bei den Vorträgen den Buchkäufern für das Kommen dazu (und runde damit die ungeraden Buchbeträge auf). Die nächsten Vortragstermine findet man auf 4kmh.com
    Ich hatte ursprünglich eine Idee für einen Film (mehr ein künstlerisches Projekt, als eine Doku), die ich nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, umsetzen konnte. Das habe ich schon während meiner Zeit in Jerusalem gemerkt und darum am Rückweg nur mehr 2 oder 3 mal was Schönes gefilmt. Hätte ich gewußt, dass ich einmal quer durch den deutschen Sprachraum fahre, um zwischen echten Profis auf großen Leinwänden, den Vortag über die Tour zu halten, dann hätte ich auch ohne Filmprojekt mehr gefilmt, mehr mit der GH3 statt dem Handy (für den Blog war es bequemer) fotografiert, mehr von meiner inneren Reise dokumentiert (da hab ich nur ein bisschen Audio-Aufzeichnungen im Dialekt) etc.
    Der Film, den es jetzt gibt, ist der Versuch, das Beste aus dem vorhandenen Material zu machen. Ob aus der Not auch eine Tugend wurde, muss dann jeder selbst beurteilen. Ich hoffe, es gelang ein bisschen. Diesen Teil (die originale Variante des Films - absichtlich still, ohne Musik und Audio-Kommentar, nur Originalton) gibt es hier in HD für umgerechnet eine Tasse Tee (Erlös wird für eines auf der Reise unterstützten Projekte verwendet): https://www.reelhouse.org/birettball...ere-god-dwells

    @Dorimir
    Die 75km waren das "Kind im Manne". Wollte wissen, ob ich die 67km, die ich als 20-Jähriger gelaufen bin, als nunmehr 35-Jähriger noch schaffen würde. Nach den 67 dauerte es einfach noch ein paar Kilometer, bis ich im Aostatal was zum Zelten fand. Aber es gibt Leute, die um einiges weiter gehen. Bei der "24 hour challenge", die manche PCT Hiker machen, gehen einige über 60 Meilen (fast 100km). Ich hab für meine 75 km zwar "nur" 17 Stunden gebraucht, aber ich weiß nicht, ob meine Füße in 7 Stunden noch 25km zusätzlich geschafft hätten. Zumindest war der nächste Tag (obgleich es 47km wurden) ziemlich zäh.

    @danobaja
    Ein Snickers?!! Also das würde ich nur teilen, wenn mit der Bär dafür einen Tag lang das Gepäck hinterher trägt. Bei Schokolade hat Großherzigkeit ein Ende :-)

    @qwertzui
    Dein Wunsch sei mir Befehl. Im Sommer habe ich eine neue Tour. Sind zwar "nur" 4100 km, aber diesmal geht es auf einer neuen Route durch die Alpen von L'Aquilaea (Triest) bis (Monaco) Lerins mit viel Zick Zack (Projektname: Via Alpina Sacra - ich nenn's mal den "goldenen Weg"). Ziel sind über 200 der größten, höchsten, ältesten, modernsten, beidruckendsten, seltsamsten und schönsten Pilgerstätten und Wallfahrtsorte in den 8 Alpen-Anrainerstaaten. Zwischen 15. Mai und Oktober: 175.000 Höhenmeter Aufstieg mit rund 34 km Tagesschnitt (+30 Tage als Wetterpuffer, Ruhetage und zum Tagespensum-Kürzen).
    Die Geschichten dieser Orte und des Weges, der sie verbindet, will ich auch auf Video festhalten. Während der Reise werde ich also Filmen aber erst zuhause am Schnitt PC das Material aufarbeiten (wenn ich schaff, ein Kurzvideo für jeden Tag der Reise, die dann über den Winter täglich auf youtube erscheinen). Was es live vom Weg geben wird sind updates via Instagram. Mehr dazu in ein paar Wochen auf 4kmh.com

    @Karliene
    Danke für diese freundliche Rückmeldung. Wenn die Angaben unter Deinem Namen stimmen und Du noch in Dresden wohnst: Ich wurde gerade für den 11. November 2018 für einen Vortrag in Dresden gebucht (mehr in Kürze auf 4kmh.com). Wenn Du da bist und Lust hast: ich wollte mir Dresden anschauen und hab sicher vor oder vielleicht nach dem Vortrag Zeit für einen Tee/ein Bier.
    Geändert von donjohannes (17.02.2018 um 13:24 Uhr)

  20. Feldherrin Fuchs
    Avatar von Karliene
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    #20
    Danke für die Info! Hast ne PN
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