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  1. Dauerbesucher

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    AW: Die Reifenfrage

    #41
    Hier hast Du aber eine Kategorie vergessen. Zu der gehöre ich selber, beobachte aber mehr und mehr von der Sorte: der sportliche Pendler, der Arbeitsweg als Trainingseinheit versteht. Diese Spezi braucht Pannensicherheit aber auch einen Reifen, der Spaß macht und den sportlichen Ambitionen entspricht.

    Zitat Zitat von eigengott Beitrag anzeigen
    Der Marathon Plus ist für Alltagsradler/Pendler gemacht. Also nix mit sportlicher Fahrweise (da spricht schon das Gewicht von Fahrrad und Reifen gegen), sondern lange Lebensdauer und weitgehende Pannenfreiheit. Ist nämlich unangenehm, wenn man zu einem wichtigen Termin in's Büro muss und mit einem Platten dasteht. Gradeausfahren durch Glasscherben trifft diesen Alltagsbetrieb schon ganz gut.

    Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass mit deutlich weniger Pannenschutz (Schwalbe Citizen, war als Erstausstattung 'drauf) auch nicht mehr Plattfüsse auftreten. Die Plattfüsse bei beiden Reifentypen waren bei mir immer Glassplitter, klein, keilförmig, die sich über ein paar Tage hinweg durch alle Schichten gefressen haben. Tritt hier in Köln dann meistens in den Tagen nach Karneval und Silvester auf, wenn die Scherbenbelastung besonders hoch ist.

    Kurz: die funktionieren für ihren Einsatzzweck, und der war von Wanderzwerg ja als solches Alltagsradeln (Pendeln, leichte Freizeitfahrten) definiert. Und andere Reifen können das auch. Für sportliches Radeln wird man sicher einen anderen Reifen (und ein anderes Rad) wählen. Da ist dann aber die Pannensicherheit eher Luxus, und andere Kriterien wie Gewicht, Grip, ... wichtiger.

  2. Erfahren
    Avatar von Wanderzwerg
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    AW: Die Reifenfrage

    #42
    Hallo,

    erster Zwischenbericht. Ungünstige Kurvenverhalten ist mir nicht aufgefallen, aber wahrscheinlich fahre ich einfach nicht rasant genug oder die Reifen vorher waren nicht besser. Hart sind sie, aber irgendwie habe ich ein recht sicheres Gefühl, mit diesen Reifen "brettert" man einfach über die Unebenheiten. Ich muß dazu sagen vorher bin ich mit den max möglichen 3,5 bar der Reifen gefahren, jetzt hatte ich 5 bar drin.

    Zum Rollverhalten sage ich nichts, nach den ersten 30 km ist mir aufgefallen, daß es irgendwo innen am Schutzblech anstreifen muß (Vorher 37 jetzt 40), daher kam es mir recht anstrengend vor. Hier berichte ich nachdem ich dei Schutzbleche etwas umgebaut habe.

    Gruß
    Zwerg

  3. Dauerbesucher
    Avatar von rockhopper
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    AW: Die Reifenfrage

    #43
    'Ich hatte erst den Schwalbe Marathon Plus drauf. Die sind wirklich unplattbar und unzerstörbar. Keinen Platten nach einem Jahr Pendeln in Berlin! Allerdings ist das Kurvenverhalten dieser Reifen nicht schön. Durch den dicken Plastikkern ist der Reifen zwar unplattbar, aber auch bretthart und nicht eben Rücken und Gelenkfreundlich. ' Zitat von Katsche.

    Ich habe auch den Schwalbe Marathon Tour Plus auf meinem TX400. Bretthart, hängt auch davon ab wieviel Bar da drinnen sind. ich Fahre mit Gepäck 4 Bar, am liebsten. Wenn der Reifen zu weich ist hat das andere Vorteile. Ist Geschmacksache, würde ich sagen. Und vollkommen unplattbar. ist er nicht, 99% glaube ich, hatte auch schon einen schleichenden Platten.
    Dafür sind Scherben, Spitter, Schotter usw. fast kein Problem.

    Jemand schreibt von sportlichem Kurvenverhalten, ab wieviel km/h spricht man davon?
    Gruß rockhopper

  4. AW: Die Reifenfrage

    #44
    Ich denke an den km/h kann man sportliches Kurvenfahren nicht festmachen, es geht eher um die Schräglage die man dabei hat. Und die auch nicht absolut, sondern in Relation zu dem Untergrund.
    Ich habe übrigens auch den Fehler gemacht auf mein Pendlerrad den Marathon Plus zu bauen. Einfach gruselig dieser Reifen. Er rollt auch bei hohem Druck einfach schlecht, hat eine Eigendämpfung wie ein Holzreifen und beschleunigt durch sein Gewicht ungefähr so gut wie die Reifen, die ich auf meinem Freerider fahre. Der Kurvengrip ist übrigens wirklich quasi nicht vorhanden, beim Bremsen gilt das gleiche. Das einzig gute daran ist, dass ich noch keinen Platten hatte. Das trifft am Gravelbike aber auch auf die G-One im Tubelessaufbau mit bedeutend mehr km zu...

  5. Dauerbesucher
    Avatar von blende8
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    AW: Die Reifenfrage

    #45
    Eigentlich schwanke ich gerade zwischen Marathon GT Tour oder Marathon GT 365 37 oder 42.
    Meine Erfahrung ist, dass in der "Tour" Variante Steine etc. viel besser stecken bleiben.
    Werde die nicht wieder kaufen, sondern die normale.
    Irgendwas ist immer ...

  6. Dauerbesucher

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    AW: Die Reifenfrage

    #46
    Gut, zusammen gefasst! Die 100 EUR für die Marathon Plus Mäntel habe ich wirklich bereut. Jetzt liegen sie kaum abgefahren im Keller bei mir.

    Zitat Zitat von recurveman Beitrag anzeigen
    Ich denke an den km/h kann man sportliches Kurvenfahren nicht festmachen, es geht eher um die Schräglage die man dabei hat. Und die auch nicht absolut, sondern in Relation zu dem Untergrund.
    Ich habe übrigens auch den Fehler gemacht auf mein Pendlerrad den Marathon Plus zu bauen. Einfach gruselig dieser Reifen. Er rollt auch bei hohem Druck einfach schlecht, hat eine Eigendämpfung wie ein Holzreifen und beschleunigt durch sein Gewicht ungefähr so gut wie die Reifen, die ich auf meinem Freerider fahre. Der Kurvengrip ist übrigens wirklich quasi nicht vorhanden, beim Bremsen gilt das gleiche. Das einzig gute daran ist, dass ich noch keinen Platten hatte. Das trifft am Gravelbike aber auch auf die G-One im Tubelessaufbau mit bedeutend mehr km zu...

  7. Erfahren
    Avatar von Wanderzwerg
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    AW: Die Reifenfrage

    #47
    Hallo,

    So habe sie jetzt kontaktfrei montiert, hinten allerdings als 37 (der erste in 40 hatte einen Schlag und mußte umgetauscht werden), da es mit dem Schutzblech bei 40 eine elende Bastelei geworden wäre habe ich dann halt den 37 gekauft, der besser passte. Damit läuft es jetzt viel besser, schneller als heute morgen war ich sonst nur mit ordentlich Rückenwind zur Arbeit. Liegt aber sicher neben etwas gesteigerter Motivation bein neuem Material vor allem an 1,5 bar mehr Druck. Kurvenlage ist für mich kein Thema, dafür fahre ich mit dem Tourenrad nicht rasant genug (Bin so mit Ampeln im Schnitt mit 20 km/h unterwegs, bei Fahren also 20-25 selten mal mehr als 30 da brauchst nicht so viel Schräglage in den Kurven.

    War ja nicht der Wunschreifen, da hätte ich ehr an den Marathon GT gedacht und es waren ja auch nur 50€ für zwei Reifen.

    Gruß
    Zwerg

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    Avatar von lina
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    AW: Die Reifenfrage

    #48
    Zitat Zitat von recurveman Beitrag anzeigen
    Ich denke an den km/h kann man sportliches Kurvenfahren nicht festmachen, es geht eher um die Schräglage die man dabei hat. Und die auch nicht absolut, sondern in Relation zu dem Untergrund.
    Ich habe übrigens auch den Fehler gemacht auf mein Pendlerrad den Marathon Plus zu bauen. Einfach gruselig dieser Reifen. Er rollt auch bei hohem Druck einfach schlecht, hat eine Eigendämpfung wie ein Holzreifen und beschleunigt durch sein Gewicht ungefähr so gut wie die Reifen, die ich auf meinem Freerider fahre. Der Kurvengrip ist übrigens wirklich quasi nicht vorhanden, beim Bremsen gilt das gleiche. Das einzig gute daran ist, dass ich noch keinen Platten hatte. Das trifft am Gravelbike aber auch auf die G-One im Tubelessaufbau mit bedeutend mehr km zu...
    Ah, das erklärt einiges
    Mich hat’s mal hügelabwärts bei Regen gerade so eben nicht aus der Kurve gefetzt, dabei war ich in dem Fall nicht mal besonders schnell. Mit diesen Reifen fange ich sonst hügelabwärts bei spätestens ca. 30 km/h automatisch an zu bremsen, weil sich das Fahren total riskant anfühlt. Die mangelnde Dämpfung kann der Stahlrahmen ein bisschen ausgleichen.

    Hm, eigentlich wollte ich erst auf die Mondial wechseln, wenn das Profil der Marathon Plus fast weg ist, aber ich könnte das schon auch vorher machen …
    Geändert von lina (15.07.2020 um 11:36 Uhr)

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