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  1. Dauerbesucher
    Avatar von boulderite
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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #21
    OT: Zum Thema Hippos und Crocs in afrikanischen Flüssen empfehle ich die Lektüre von Hendri Coetzee's "Living the best day ever".

  2. Gerne im Forum

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #22
    Hi,
    ja vielen Dank für die Infos. Der black und White Volta sehen interessant aus. Sind ja auch hier schonmal genannt worden. Gibt es von Tamale Port denn Bootsverkehr bis in den See oder gar ans Meer? Das scheinen so ca 300km zu sein. Weiter oben anfangen wäre da schon besser.
    Ja klar werde ich mich noch genauer informieren. Zu dem Begriff "gefährlich" hat ja sowieso jeder seine eigene Vorstellung. Die betroffenen Länder sind ja auch eher ruhig.

    Steve wäre ein guter Mitpaddler aber es ist ihm zu teiuer und aufwendig. Ich weiss garnicht ob sowas alleine machbar ist. Wenn man dauernd Hippo Herden oder Rapids/Sandbänke umtragen muss und nachts Wache halten muss wg Raubtieren, dann wirds mühsam.

    vG Guido

    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    OT: Guido informiert sich gewiss. Da kann man ein paar Optionen von – bis anführen. Es ist immer mal überraschend, was in der Realität eigentlich vorhanden ist. Manchmal hört es sich zuvor natürlich besser an, als es dann ist. Als Stoiker schlägt man sich sicher durch.
    .
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  3. Fuchs

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #23
    Steve sollte sich das überlegen.

    Ich weiß nicht, wie die auf über 1000 km gekommen sind. Private Rhian Davies aus Maesteg war wohl auch dabei.
    Crocodile-infested und von Hippos ist die Rede, ist wohl so beim Militär.

  4. Fuchs
    Avatar von _Matthias_
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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #24
    Ich bin schon auf dem Orange und dem Sambesi gepaddelt, allerdings nur je 2-3Tage und "organisiert". Auf dem Sambesi sollte man schon vermeiden reinzufalllen aber die größte Gefahr sind die Flusspferde, die kann man leicht mal übersehen und sie reagieren sehr unfreundlich, wenn man zu nahe kommt.

    Nachts Wache halten wegen Tieren ist nicht notwendig wenn du im geschlossenen Zelt schläfst und das nicht auf nem Hippo-Weg steht. Bei der Orange-Tour haben wir nur in Schlafsäcken auf her Insel übernachtet, dort gibt es keine große gefährlichen Tiere. Am Sambesi waren die Zelte aber nötig.

  5. Gerne im Forum

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #25
    Zitat Zitat von _Matthias_ Beitrag anzeigen
    Ich bin schon auf dem Orange und dem Sambesi gepaddelt, allerdings nur je 2-3Tage und "organisiert". Auf dem

    Sambesi sollte man schon vermeiden reinzufalllen aber die größte Gefahr sind die Flusspferde, die kann man leicht mal übersehen und sie reagieren sehr unfreundlich, wenn man zu nahe kommt.

    Nachts Wache halten wegen Tieren ist nicht notwendig wenn du im geschlossenen Zelt schläfst und das nicht auf nem Hippo-Weg steht. Bei der Orange-Tour haben wir nur in Schlafsäcken auf her Insel übernachtet, dort gibt es keine große gefährlichen Tiere. Am Sambesi waren die Zelte aber nötig.
    Hi Matthias,
    Von wo bis wo und wann seid ihr denn auf dem oranje gepaddelt? Gab es Feuerholz am ufer? Welcher Veranstalter war das? Wie war die Versorgung mit Wasser?
    VG Guido
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  6. Fuchs
    Avatar von _Matthias_
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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #26
    Zitat Zitat von bratgitarre Beitrag anzeigen
    Hi Matthias,
    Von wo bis wo und wann seid ihr denn auf dem oranje gepaddelt? Gab es Feuerholz am ufer? Welcher Veranstalter war das? Wie war die Versorgung mit Wasser?
    VG Guido
    Das ist jetzt, wie ich erschreckend fesstellen musste, doch schon 5 Jahre her, Veranstalter war http://www.felixunite.com/ wenn ich mich recht erinnere (war Teil einer längeren organisierten Reise). Die Strecke war in Namibia, relativ nahe beim Grenzübergang von Kapstadt her kommend, besonders weit sind wir nicht gekommen, waren nur 2 Tage und alles Anfänger. Wir sind vom Camp des Veranstalters los und haben 1 Mal übernachtet und erreichten die Ausstiegsstelle am nächsten Mittag und wurden dort mit einem Bus abgeholt.

    Es gibt zwar Gebüsch am Ufer aber das Ganze war doch in einer eher kargen Gegend, auf Feuerholzfinden würde ich mich nicht verlassen außer wenns nur zum Kochen auf nen Hobo ist, soviel sollte man schon finden.
    Da wir nur so kurz unterwegs waren hatten wir genug Trinkwasser dabei, ansonsten gibt es nur das Flusswasser, das, wenn ich mich richtig erinnere, zum kochen verwendet wurde.

    Da das meine erste Paddeltour war, wars natürlich interessant und neu, aber die zwei Tage waren auch genug, so viel zu sehen gab es nicht.



    Da fand ich den Zambesi wesentlich interessanter:()
    Geändert von _Matthias_ (14.12.2014 um 23:01 Uhr)

  7. AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #27
    Zitat Zitat von bratgitarre Beitrag anzeigen
    in derTat habe ich den Oranje eventuell zusammen mit dem Vaalsriver schon auf der Rechnung. Ich denke der ist vielversprechend. Zumindest im Unterlauf ist er sehr trocken da es wohl durch die Namib geht und im Mündungsbereich scheint es wegen Diamant Abbau ein Fahrverbot zu geben. Weisst du was genaueres?
    Hallo Guido,

    eine Kanutour auf dem Oranje war schon mal Thema im Namibia-Forum. Seinerzeit hieß es, auf dem Oranje sind auf namibischen Gebiet nur geführte Kanutouren erlaubt.

    Gruß
    Wolfgang

  8. AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #28
    Zitat Zitat von Kille Beitrag anzeigen
    ich hab ein paar Jungs getroffen, die sind von Jinja nach Juba mit nem kleinen Schlauchboot.
    ... auf den ersten 30-35 km nach Jinja gibt es immer wieder Stellen mit WW5. An mindestens zwei Stellen gibt es auch Passagen mit WW6. Da sollte man schon aufpassen, dass man dort nicht hinein gerät.

    Gruß
    Wolfgang

  9. Neu im Forum

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #29
    Zitat Zitat von Kille Beitrag anzeigen
    ich hab ein paar Jungs getroffen, die sind von Jinja nach Juba mit nem kleinen Schlauchboot. Da sieht es mit Tieren nicht sooo wild aus. Sambesi dürfte mehr los sein.. das würde ich glaub in nem Kayak lassen. Aber nur so aus dem Gefühl heraus. Blauer Nil hast du im Hochland wahrscheinlich weniger Tiere, weiß aber net wie der Fluss da ausschaut. War nur an den Wasserfällen in Äthiopien. Der Teil ab Äthiopien bis Sudan dürfte gut zu befahren und auch sauber sein, viel WW ist da aber vom Gefühl her nicht zu erwarten.

    Ist auf jeden Fall ein ordentliches Projekt
    Der Blaue Nil scheidet da definitiv für dich aus, zumindest auf der Strecke vom Tana See bis zur Bure Brücke (rund 500km, 14 Tage bis 3 Wochen), ausser du bist bereit dafür ein Maximum an Risiko einzugehen.

  10. Gerne im Forum

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #30
    Hallo zusammen,
    Es wird wohl der Oranje River werden. Derzeit läuft ein Expedition dieser Paddler http://www.triwaterstour.com/ den Vaals und Oranje bis zur Mündung.
    THX Guido
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  11. Anfänger im Forum
    Avatar von tob
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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #31
    Zwar kein Fluss und von der Größe her vielleicht auch nicht was du suchst, aber Lake Kivu an der Grenze zwischen Rwanda und dem Congo wäre eventuell eine Idee. Keine Krokodile, keine Hippos und auch keine Bilharziose!

  12. AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #32
    Zitat Zitat von _Matthias_ Beitrag anzeigen
    Da fand ich den Zambesi wesentlich interessanter...
    Dieses Jahr sollte sich der Sambesi wieder sehr gut zum Paddeln eignen. Das diesjährige Hochwasser war von großer Fülle und hat wieder überall neue, saubere Sandbänke aufgeschüttet. Das muss diesen Winter (Juli, August ...) eine ganz tolle Flusslandschaft sein.

    Allerdings werden die Covid-19-Beschränkungen wohl die Einreise verhindern, bis jetzt jedenfalls noch. Im Land dagegen ermuntert der Präsident die Landsleute dazu, die eigenen Sehenswürdigkeiten jetzt zu besuchen: "I WISH TO REITERATE MY CALL TO PROPRIETORS OF TOURIST SITES, LODGES AND HOTELS COUNTRY-WIDE TO EQUALLY CONSIDER RE-OPENING, UNDER FAVOURABLE RATES FOR OUR PEOPLE. I, FURTHER, ENCOURAGE LOCAL PEOPLE LIVING WITHIN THESE AREAS TO VISIT THE VARIOUS SITES" (nur Großschrift ist einer Ansprache seiner Exzellenz angemessen!).

  13. Anfänger im Forum

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #33
    Ich möchte mir einfach mal hier dranhängen, weil mich die Thematik total interessiert und unsere Abenteuerlust in diesem Jahr natürlich nicht gestillt werden konnte.

    Mal abgesehen von der aktuellen Problematik rund um Covid-19 interessiert mich die Herangehensweise an so ein Projekt.
    Wenn ihr hier schreibt "auf dem Sambesi packraften" hört sich das für mich manchmal an wie "in den Vogesen wandern". Aber es bedarf ja einer äußerst umfangreichen Planung.
    Da ich ja z.B. Spartaners Pantanalbericht gerade genieße, weiß ich, dass es hier Leute mit umfangreicher Erfahrung gibt, aber wie genau geht man eine so eine Sache ran?
    Angenommen man möchte den Sambesi (z.B. den unteren Sambesi) mit dem Packraft befahren: An welche Behörden muss man sich wenden? Ich denke hier vor allem an die großen Nationalparks. Oder umfährt man Nationalparks gezielt? Wie findet man andere geeignete Flüsse in Afrika? Wie macht ihr das mit der Wasserversorgung unterwegs ?(abkochen und Chemie oder nur eines von beiden).

    Ich freue mich über Antworten.

    Beste Grüße
    Julian

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #34
    Ich habe diesen März (Als die Welt noch in Ordnung war ) noch ein kleines Paddelabenteuer im Mündungsdelta der Casamance im südlichsten Senegal gehabt.
    Das ist natürlich etwas ganz anderes als paddeln auf dem Fluss.
    Alles ist bestimmt von der Gezeitenströmung und man muss die immer richtig abpassen und auch immer mal wieder pausieren, weil das Wasser in die falsche Richtung fließt. Da ist es angeraten eine der vielen kleinen Urwaldinseln anzusteuern und im Schatten eines Baobab zu warten und zu angeln, denn es wird unmenschlich heiß auf dem Wasser.
    Auch ist Trinkwasser ein Problem, da man nur von Salzwasser umgeben ist. Man muss viele Reserven mitnehmen und die bewohnten Inseln ansteuern um aufzufüllen.
    Die lohnen sich übrigens wirklich, die Leute dort leben noch in ziemlicher Autonomie weit vom Rest der Welt in kleinen tropischen Paradiesen von Fisch und Palmwein, opfern ihren uralten Baumgöttern Vodoogaben und bauen Mariuhana an.
    Die Vogel und Fischwelt ist ungelaublich reichaltig, angeln geht dort richtig gut und es gibt auch einige Affen, Krokodile und Pythons.
    Die unzähligen Seitenarme sind wie ein Labyrinth und man kann sich schnell verirren.
    Es ist jedenfalls ein Paddelerlebnis der anderen Art.













    Spezifisch in Westafrika würden mich noch der Gambiariver und der Oberlauf des Senegal, wie auch der Niger interessieren.
    Am Gambia bin ich ja schon zu Fuß gewesen, den könnte man gut mit dem Packraft erleben.
    Wobei die Hippos und Krokodile immer ein Thema sind, an Land dann auch Hyänen und Leoparden.
    Ich denke mal ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall ein Packraft durch die Sahara schleppen (lassen, Kamel sei dank) um dann einen der Flüsse zu erkunden

    Mal zu deinen Fragen @Julian D

    Ich weiß nicht wie es mit den Flüssen und Nationalparks Ostafrikas aussieht. Die sind ja meines Wissens noch deutlich heftiger bewacht und mit gutem Grund wegen all der Wilderei.

    Ich denke aber einiges kann ich von meinen Erfahrungen in Westafrika und Südamerika ableiten.
    Ich habe damals ehrlicherweise immer recht viel improvisiert und mir tatsächlich recht viele Pläne erst vor Ort gemacht.
    Es ist bei diesen Flüssen auch nicht wirklich einfach Informationen herauszufinden, die Paddelspezifisch sind, denn im Zweifelfall hat das vor einem noch keiner gemacht. Die Informationsdichte ist also oft sehr gering.
    Was man immer machen muss ist mit den Leuten vor Ort zu reden, denn die kennen den Fluss, wissen um seine Gefahren, Tiere, Stromschnellen und kennen auch No-Go Areas und können einem helfen Erlaubnisse zu bekommen.
    Das war mein Fehler damals auf dem Rio Aypena, als ich fälschlicherweise annahm, dass man ihn frei befahren könne.

    Jedenfalls sollte man immer so flexibel sein, seine Pläne im Zweisfelfall ändern zu können.

    Ob es so schlau ist sich von vornherein an die offiziellen Stellen zu wenden, ist immer abzuwägen, denn es kann manchmal schlafende Hunde wecken und plötzlich wird einem von ganz oben verboten dort entlang zu fahren und man hat ihnen auch noch seinen Plan verraten.
    Manchmal ist es besser unter dem Radar zu bleiben oder nur vor Ort direkt etwas auszuhandeln, eventuell mit ein paar Scheinchen als Anreiz. Das bleibt dann in den unteren Etagen und kommt gar nicht zu den hohen Posten an.
    Ich bin mir aber sicher dass es Orte gibt wo das nicht möglich ist und man sich direkt an die hohen Behörden wenden muss.
    Dann muss man halt damit rechnen dass man einen Guide zugewiesen bekommt und sich an bestimmten Stellen an und abzumelden hat.
    Aber letztendes ist es besser eine Tour mit Guide zu machen, als keine ohne.

    Ein Patentrezept dafür gibt es jedenfalls nicht, was ich aber gelernt habe, in Afrika (Und Südamerika zum großen Teil auch) gibt es immer eine Lösung. Die führt immer über die Locals.

    Wasser habe ich entweder gefiltert oder aber lieber Chemie reingeschmissen, wenns nicht zu brackig war, denn das dauert mir immer zu lange und ist zu aufwendig mit dem ewigen Quetschen und drücken. Abends habe ich dann auch immer noch was abgekocht am Feuer, für dne nächsten Tag.
    Ausserdem sollte man mit der Filtergröße nicht geizen. Die Flüsse sind oft ziemlich schlammig und so ein kleiner Sawyer Squeeze setzt sich schnell zu.
    Einzig aus dem Alto Rio Madre de Dios habe ich direkt getrunken, da das im Prinzip Wasser ist, das im Gletscher entspringt und schnell durch den Bergregenwald fließt
    Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

  15. Anfänger im Forum

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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #35
    Danke für deine Antwort! Meine bisherigen Recherchen decken sich mit dem, was du und auch @Spartaner in seinem Vorwort zum Pantanal-Bericht sagen: Der (untere) Sambesi könnte streckenweise möglich sein, aber es gibt eben einerseits viele Nationalparks auf der Strecke und andererseits auch doch relativ viele Siedlungen am Wasser. Dazu kommt noch die massenhafte Anwesenheit von Nilpferden und Krokodilen.

    Tatsächlich habe ich dann Westafrika ins Auge gefasst und nun eine (wohl) sehr gute Option gefunden. Was sich bisher nicht herausfinden lässt, ist die Frage nach der Fließgeschwindigkeit des Flusses, aber da werde ich auch an keine Daten mehr kommen, nehme ich an. Vielleicht findet sich jemand vor Ort, der da mehr weiß. Du hattest ja bei deiner letzten Tour ein Packraft von Anfibio dabei. Warst du insgesamt damit zufrieden?
    Was (neben Schlangen, Skorpionen und Skolopendern) über potentiell gefährliche Tiere in Westafrika geschrieben steht, erscheint mir immer relativ gleich und unspezifisch zu sein: Hyänen, Leoparden, Nilpferde und Korokodile. Genaue Verbreitung scheint unbekannt zu sein.

    Naja, jetzt heißt es erstmal wegen Corona schauen, wie es da weitergeht...

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Paddelfluss in Afrika gesucht

    #36
    Darf ich fragen wann du vorhast dort unten zu sein?
    Und welchen Fluss du ansteuren möchtest?
    Man könnte sich ja eventuell zusammen tun. Ich will nächstes Jahr jedenfalls wieder dort unten unterwegs sein.

    Ich kann mich über mein Amfibio Sigma nicht beklagen, allerdings muss ich auch ganz klar sagen, ich bin kein eigentlicher Paddler, verglichen mit manchen Experten hier aus dem Forum.
    Ich habe also einen relativ kleinen Erfahrungsschatz was das Fahrverhalten verschiedener Boote angeht.
    Packrafts gelten ja als relativ träge auf langsam oder nicht fließenden Gewässern und dementsprechend viel muss man paddeln.
    Ich bin da ziemlich genügsam und würde mich auch mit einem LKW Reifen zufrieden geben.
    Andere Paddler haben da wohl ganz andere Standards, daher kann ich wohl kein richtig gutes Fazit geben.
    Auf dme Wasser haben andere Boote sicher bessere Eigenschaften. Was in Afrika wirklich für so ein Boot spricht ist, dass man es so einfach im Rucksack in den oft schwierigen lokalen Transporten mitnehmen kann und man es halt auch schnell wieder einpackt wenn man Strecken laufen muss.
    Für eine reine Paddeltour von A bis Z sind sicherlich irgendwelche Faltkanadier etc. deutlich besser, sind aber deutlich sperriger wenn man den Plan mal ändern muss.

    Senegal und Gambiariver haben im Unterlauf eine teilweise ziemlich langsame Fließgeschwindigkeit, da muss man halt viel selbst paddeln, aber mit dem groben Einbaum bin ich damals auch gut voran gekommen.

    Was die Tiere angeht ist das lokale Wissen Gold wert. Zwar gibt es diverse Tierarten fast panafrikanisch, aber ihr Verhalten und Besonderheiten unterscheiden sich teilweise erheblich.
    So habe ich nur über die Einheimischen erfahren, dass die Krokodile im Gambiariver relativ klein sind und in der Regel keine Gefahr für Menschen darstellen und die Hippoherden in der Trockenzeit in den Unterlauf ziehen und nur einzelne alte Bullen zurücklassen, oder das auf den Inseln im Saloum Delta Hyänengruppen ihr Unwesen treiben.
    In den mauretanischen Gueltas mit den Wüstenkrokodilen kann man sogar gefahrlos schwimmen, da die Krokodile viel zu klein sind um Menschen gefährlich zu werden.
    All diese Dinge erfährt man nur von den Einheimischen vor Ort. Natürlich immer mit der gebotenen Skepsis, weil es manchmal auch ein bischen Märchen sind.
    Ich würde jedenfalls nicht nachdem ich ein paar Dokus über die Serengeti geschaut habe, das Wissen 1 zu 1 auf den westafrikanischen Busch übertragen. Da ist schon ein Unterschied in der Kultur und Naturlandschaft.
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