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  1. Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #1
    Ich hänge den Link einfach mal hier rein: http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-996090.html
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  2. AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #2
    Klasse Fotos, danke für den Link.
    Gruß Sawyer

    As a rebel I came and I´ll die just the same. On the cold winds of night you will find me.

  3. AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #3
    Zitat Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    Ich hänge den Link einfach mal hier rein: http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-996090.html
    Sehr coole Fotos, vielen Dank fürs einstellen.

  4. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #4
    Zitat Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    Ich hänge den Link einfach mal hier rein: http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-996090.html
    Hab nie was davon gehört...
    Und find das ganze irgendwie gestellt.Ganz gewöhnliche obdachlose Alkoholiker,die in stadtnahen Wäldern leben. Ne,wirklich!
    Das ist keine Sensation. Einfach für Westen gut eingepackte Geschichte über Menschen,die im russischen Wald leben...aber entschuldigung! Hier ist Russland,kein Papua-Neuguinea Hier kann man nicht im Winter auf Bäumen leben,selbst diese Hüttchen da Gegen Regen helfen sie offensichtlich,aber im Winter Selbst in Mittel- und Südrussland...nöööö.

    Also,glaube ich nicht! Und diese "friedliche" Schnauzen Das sind doch Säufer!

  5. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #5
    "Eremit" und "Aussteiger" hört sich natürlich besser an als "Obdachloser" oder "Alkoholiker"

    "Südrussland" wo ist das denn?

  6. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #6
    Zitat Zitat von AlfBerlin Beitrag anzeigen

    "Südrussland" wo ist das denn?
    Damit meine ich Kaukasus und alles um das Schwarze Meer drum herum...

  7. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #7
    Zitat Zitat von sibirier Beitrag anzeigen
    Ganz gewöhnliche obdachlose Alkoholiker,die in stadtnahen Wäldern leben.
    Haha, geil! Ob du in diesem Fall Recht hast oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Prinzipiell bin ich aber davon überzeugt, dass es auch in Russland Menschen gibt, die den Winter irgendwo abgeschieden im Wald in einer Hütte verbringen. Warum auch nicht? Sowas gibt's doch auf der ganzen Welt, auch in (anderen) arktischen und subarktischen Gegenden.
    Regelmäßige Updates auf Facebook: Outventurous || Galerie und Weltkarte gibt's auf der Outventurous Webseite.


  8. Dauerbesucher

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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #9
    mich würde interessieren in welcher Gegend ungefähr die Bilder aufgenommen wurden.
    In der Ukraine soll es ja noch den einzigen europäischen Urwald geben.
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  9. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #10
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Sowas gibt's doch auf der ganzen Welt, auch in (anderen) arktischen und subarktischen Gegenden.
    Ja.Das gibt es durchaus...aber...ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll,die "echten" Aussteiger sehen etwas anders aus,sie haben Ausrüstung,richtige Hütten,etc.
    Diese hier...meiner Meinung nach sind es schlichte Hiipies und Gammler.Was bedeutet der Spruch:Wir wollen der Zivilisation/der Gesellschaft fernbleben? Ich würde es nur so übersetzen:ich will nicht arbeiten,will keine Frau,bin ein Looser und das ist mir recht so,lasst mich in Ruhe und ihr könnt mich alle...
    Wovon leben sie? Vom Wald? Ich wiederhole mich-es ist nicht Papua-Neuguinea,wo Bananen und Mangos auf Palmen wachsen.
    Zitat Zitat von Killer Beitrag anzeigen
    mich würde interessieren in welcher Gegend ungefähr die Bilder aufgenommen wurden.
    In der Ukraine soll es ja noch den einzigen europäischen Urwald geben.
    Zu der Frage...Ostukraine und daneben liegende russische Gegenden sind sehr dicht besiedelt,genauso wie Westeuropa.Das geht nicht.Und die alte Flinte kann auch nicht einen ernähren.Mit Netzen fischen? Ja.Im Sommer.
    Ich kenne solche Leute,die gibt es auch bei uns.Im Sommer leben sie in der Stadtnähe,fischen,plündern die Datschas(wer nicht kennt-das sind WE-Häuser auf dem Lande der Stadtbewohner in R.) aus,und das gestohlene(die Ernte auch) wird dann in der Stadt verkauft,oder die gefangene Fische(schmakhafte Karauschen gibt es bei uns überall und tonnenweise).Ihre Behausungen finde ich oft in der Stadtnähe.Und im Winter leben sie auf Datschas,in die sie einbrechen.
    Aber entschuldigung... Das hat nichts mit Lebensphilosophie oder Romantik zu tun.
    Und dem Künstler Herrn Tkatschenko kann ich nur alles Gute wünschen Gute Idee! Und der hat damit Geld verdient.Hut ab! Das ist jetzt nicht ironisch gemeint...

    Ich will jetzt nicht sagen,dass ich unbedingt Recht habe,das ist nur mein IMHO.


    Und eine bitte an Moderatoren.Kann man das Thema über "Eremiten" von Meinem trennen und wo anders hinstecken?
    Ich würd mich gerne drüber unterhalten,aber lieber nicht hier...hier werde ich noch bestimmt was interessanteres zu erzählen haben

  10. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #11
    Das Thema muss unbedingt hierhin

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...ival-Bushcraft

    Mit meinem "Widerstand" meine ich generell-es ist Quatsch.Ein ursprünglich zivilisierter Mensch kann sich nicht einfach so im Wald verstecken und dort leben.Es funktioniert nicht. Es gibt in letzter Zeit viel Gerede über "im Einklang mit Natur leben" und solche Sachen..."wir sind Kinder der Natur"...bla-bla-bla.Alles nur Quatsch.
    Die letzten Waldmenschen Europas!!! Die von dem leben,was die Mutter Erde und der Bruder Wald geben

    Weiss nicht,vielleicht klingt`s etwas arrogant,aber ich bin doch ein einigermassen alter Outdoorer und Jäger mit etwas Erfahrung und viel Ausrüstung.Mit dem Gedanke "die Mutter Erde wird mich ernähren" habe ich mit 14 angefangen zu spielen...und schon damals habe ich meine erste 2-wöchige Erfahrung gemacht...irgendwie funktioniert da was nicht.Ja gut.Ok.Die Menschheit hat mind. 2 geile Beispiele: Tarzan und Mowgli...aber...das sind nur BücherDas hab´ich erst mit 14-15 verstanden.
    Selbst jetzt,mit 35,viel Erfahrung und viel Ausrüstung wäre ich mir nicht so sicher,ob ich alleine(oder in einer Gruppe,spielt jetzt keine Rolle) wenigstens 3-4 Wochen in der echten rauen Wildnis ohne eine Verbindung zur Aussenwelt überleben werde.
    Ich meine jetzt einen Notfall(Motorboot ist kaputt,die ganze Ausrüstung abgesoffen und solche Sachen )...nicht eine geplante Reise.
    Es gibt gute amerikanische Filme dazu,die die WIRKLICHKEIT zeigen..."Into the wild" oder "The canyon".Es ist leider die Wahrheit,die auf einen da draussen wartet Und solche Mährchen über die letzten Wilde in Europa sind nur Mährchen...
    Richtige Aussteiger gibt es natürlich und es gibt ein Paar Dokus über die Menschen,aber...
    1.Sie bilden keine Kommunen
    2.Sie sehen wirklich "anders" aus...nicht so fabelhaft...

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    AW: [RU] Meine Russland-Reportagen

    #12
    Früher ging's auch... :P
    Klar Heute ist das was anderes und ich denke auch nicht das der durchschnittliche Mensch von jetzt auf gleich ausschließlich in der Wildnis übelebnen kann.
    Jetzt aber verschieben!

    Edit:
    Gesagt getan, hier geht's weiter:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...84#post1343784
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  12. Dauerbesucher

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    Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #13
    Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis
    Möglich oder nicht

    Verschoben aus
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...82#post1343782

    Zitat Zitat von Killer Beitrag anzeigen
    Früher ging's auch... :P
    Klar Heute ist das was anderes und ich denke auch nicht das der durchschnittliche Mensch von jetzt auf gleich ausschließlich in der Wildnis übelebnen kann.
    Jetzt aber verschieben!
    Zitat Zitat von sibirier Beitrag anzeigen
    Das Thema muss unbedingt hierhin

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...ival-Bushcraft

    Mit meinem "Widerstand" meine ich generell-es ist Quatsch.Ein ursprünglich zivilisierter Mensch kann sich nicht einfach so im Wald verstecken und dort leben.Es funktioniert nicht. Es gibt in letzter Zeit viel Gerede über "im Einklang mit Natur leben" und solche Sachen..."wir sind Kinder der Natur"...bla-bla-bla.Alles nur Quatsch.
    Die letzten Waldmenschen Europas!!! Die von dem leben,was die Mutter Erde und der Bruder Wald geben

    Weiss nicht,vielleicht klingt`s etwas arrogant,aber ich bin doch ein einigermassen alter Outdoorer und Jäger mit etwas Erfahrung und viel Ausrüstung.Mit dem Gedanke "die Mutter Erde wird mich ernähren" habe ich mit 14 angefangen zu spielen...und schon damals habe ich meine erste 2-wöchige Erfahrung gemacht...irgendwie funktioniert da was nicht.Ja gut.Ok.Die Menschheit hat mind. 2 geile Beispiele: Tarzan und Mowgli...aber...das sind nur BücherDas hab´ich erst mit 14-15 verstanden.
    Selbst jetzt,mit 35,viel Erfahrung und viel Ausrüstung wäre ich mir nicht so sicher,ob ich alleine(oder in einer Gruppe,spielt jetzt keine Rolle) wenigstens 3-4 Wochen in der echten rauen Wildnis ohne eine Verbindung zur Aussenwelt überleben werde.
    Ich meine jetzt einen Notfall(Motorboot ist kaputt,die ganze Ausrüstung abgesoffen und solche Sachen )...nicht eine geplante Reise.
    Es gibt gute amerikanische Filme dazu,die die WIRKLICHKEIT zeigen..."Into the wild" oder "The canyon".Es ist leider die Wahrheit,die auf einen da draussen wartet Und solche Mährchen über die letzten Wilde in Europa sind nur Mährchen...
    Richtige Aussteiger gibt es natürlich und es gibt ein Paar Dokus über die Menschen,aber...
    1.Sie bilden keine Kommunen
    2.Sie sehen wirklich "anders" aus...nicht so fabelhaft...
    Zitat Zitat von sibirier Beitrag anzeigen
    Ja.Das gibt es durchaus...aber...ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll,die "echten" Aussteiger sehen etwas anders aus,sie haben Ausrüstung,richtige Hütten,etc.
    Diese hier...meiner Meinung nach sind es schlichte Hiipies und Gammler.Was bedeutet der Spruch:Wir wollen der Zivilisation/der Gesellschaft fernbleben? Ich würde es nur so übersetzen:ich will nicht arbeiten,will keine Frau,bin ein Looser und das ist mir recht so,lasst mich in Ruhe und ihr könnt mich alle...
    Wovon leben sie? Vom Wald? Ich wiederhole mich-es ist nicht Papua-Neuguinea,wo Bananen und Mangos auf Palmen wachsen.

    Zu der Frage...Ostukraine und daneben liegende russische Gegenden sind sehr dicht besiedelt,genauso wie Westeuropa.Das geht nicht.Und die alte Flinte kann auch nicht einen ernähren.Mit Netzen fischen? Ja.Im Sommer.
    Ich kenne solche Leute,die gibt es auch bei uns.Im Sommer leben sie in der Stadtnähe,fischen,plündern die Datschas(wer nicht kennt-das sind WE-Häuser auf dem Lande der Stadtbewohner in R.) aus,und das gestohlene(die Ernte auch) wird dann in der Stadt verkauft,oder die gefangene Fische(schmakhafte Karauschen gibt es bei uns überall und tonnenweise).Ihre Behausungen finde ich oft in der Stadtnähe.Und im Winter leben sie auf Datschas,in die sie einbrechen.
    Aber entschuldigung... Das hat nichts mit Lebensphilosophie oder Romantik zu tun.
    Und dem Künstler Herrn Tkatschenko kann ich nur alles Gute wünschen Gute Idee! Und der hat damit Geld verdient.Hut ab! Das ist jetzt nicht ironisch gemeint...

    Ich will jetzt nicht sagen,dass ich unbedingt Recht habe,das ist nur mein IMHO.


    Und eine bitte an Moderatoren.Kann man das Thema über "Eremiten" von Meinem trennen und wo anders hinstecken?
    Ich würd mich gerne drüber unterhalten,aber lieber nicht hier...hier werde ich noch bestimmt was interessanteres zu erzählen haben
    Zitat Zitat von Killer Beitrag anzeigen
    mich würde interessieren in welcher Gegend ungefähr die Bilder aufgenommen wurden.
    In der Ukraine soll es ja noch den einzigen europäischen Urwald geben.
    Frei zur Diskussion...
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  13. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #14
    Übrigens...in russischsprachigen Foren wird auch viel darüber diskutiert...es geht aber nicht über "in einer Unterhose da rumlaufen" oder "die Morgentau im Licht der aufgehenden Sonne zu geniesen"...aber der Gedanke "sich irgendwo in der Wildnis zu verstecken und davon zu leben,was die Taiga anbietet(Fleisch,Fisch,Pelztiere,Pilze,Beeren,etc.)" ist bekannt.
    Funktioniert meistens auch nicht,so ein Spielchen für Internetbenutzer...jeder hat eine Familie,Kinder,Arbeit,Pflichte,Kredite...der Traum ist hübsch...aber die Wirklichkeit Sieht etwas anders aus,oder???

  14. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #15
    Auch in Amerika ist das ein großes (&altes) Thema. Einfach mal "Off the grid" suchen.
    Auch dort gibt es Künstler die bestimmte Charaktere bereits porträtiert haben.
    Ich habe das Buch /Bildband von Eric Valli gelesen und bin klar der Überzeugung das man "unabhängig vom System" leben kann.
    Im kleinen habe ich es selber durch indem ich 3/4 Jahr in einem Kleingarten gelebt habe. Dort war ich immerhin vom System Wohnung /Haus unabhängig. Natürlich sind weitere Schritte entsprechend schwieriger, aber eben möglich.

    P.S. Den oben beschriebene Film "The Canyon" (nicht "The Canyons von 2013/14!!) kannte ich nicht und habe mir eben den Trailer angeschaut- zumindest dort wird wenig Realität gezeigt; Wölfe die Menschen angreifen- am helllichten Tag!
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  15. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #16
    Zitat Zitat von JonasB Beitrag anzeigen
    Wölfe die Menschen angreifen- am helllichten Tag!

    Ja,das fand ich auch einbisschen zu übertrieben...aber die Deutung,dass der heutige Mensch nicht vorberietet ist...
    Ich kann jetzt wirklich 8-10 Vorfälle hier zeigen,sie sind beschrieben,NUR in meiner Gegend(Tjumenergebiet https://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Tjumen die beiden nördliche autonome Kreise gehören dazu) sind in DIESEM JAHR(es passiert letzte Zeit echt was schreckliches...die muss man wie die Pest abknallen) mindestens 10-12 Menschen ums Leben gekommen Nur hier!!! Nicht in ganz Sibirien...
    Und damit muss man hier auch rechnen...

  16. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #17
    Zitat Zitat von JonasB Beitrag anzeigen
    Im kleinen habe ich es selber durch indem ich 3/4 Jahr in einem Kleingarten gelebt habe. Dort war ich immerhin vom System Wohnung /Haus unabhängig. Natürlich sind weitere Schritte entsprechend schwieriger, aber eben möglich.
    Ja.Klar ist das möglich,ich meine nur,dass es gar nicht so einfach und romantisch ist...Der Mensch BRAUCHT viele heutige "Erfindungen"...man kann nicht einfach so in einer Unterhose in den Wald gehen und dort leben bleiben.
    Mit gewisser Erfahrung und einem bestimmten Satz an Klamotten ist das durchaus machbar.

    JonasB, 9 Monate in einem Zelt gelebt? Respekt!

  17. Anfänger im Forum

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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #18
    also ich finde das gar nicht so schlimm. das man heutzutage nciht mehr einfach in den wald gehen kann um dort sein leben zu verbringen ist klar. wir haben uns zu sehr an die heutigen "zivilisationsumstände" gewöhnt. aber ein eremitentum gibt es schon lange. aber da es halt immer einzelne waren, war es für den rest der gesellschafft immer komisch.

  18. Gerne im Forum

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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #19
    Ich sehe das im grossen und ganzen wie sibierier.
    Ein paar verkrachte Existenzen aus irgend welchen Hinterwäldlersiedlungen, ein oder 2 Künstler in ihrem Sommerhäuschen (wer baut sich schon eine ägyptische Isis oder Osiris in den Wald), ein paar Hütten von Jägern und Fallenstellern dazu... das alles verpackt mit einem rosa Schleifchen, Sprüchen aus der Abteilung Glückskeks und dem mitteleuropäischen Büromenschen als autentisches Aussteigertum verkauft.
    In der Realität... nichts als Plastik.
    2 evtl. 3 der abgebildeten Behausungen (nicht nur die im obigen link abgebildeten, ich habe ein bischen weitergesucht...) würde ich als wintertauglich bezeichnen, die anderen gehören im Winter in die Abteilung "Selbstmord geht auch einfacher".
    Wenn ich mir die Natur auf den Bildern genauer betrachte dürfte ein grossteil der Bilder in Gegenden mit gemässigterem Klima aufgenommen worden sein. Auf jeden Fall vor dem Ural. Das das heisst allerdings auf die weniger dicht besiedelten Gebiete Russlands bezogen das die dort mehr Tage mit Temperaturen um die -30 Grad haben als Tage über +20 Grad im Sommer.
    Leben im Einklang mit der Natur.... Leben von der Natur.... ohne viel eigenen Besitz... blablabla
    Stereotypen aus dem Bereich Marketing....
    Einem sind die Finger abgefroren, die er dann selbst amputiert hat... na Wahnsinn, und dann so schön abgeheilt....

    Ich masse mir nicht an über den Bildband zu urteilen, kann schon sein das er recht gut gemacht ist, zumindest gut bebildert, aber die Artikel und Rezessionen über dieses "Werk" sind eine Katastrophe die nicht wirklich Lust auf mehr machen.

    Im Ernst, selbst wenn die Hütte Wintertauglich ist, so wie propagiert überlebt keiner der beschriebenen auch nur den ersten Winter. Da gibt es dann irgendwo noch jemanden der sie durchfüttert.

    Gruss

    P.s.: Ja, ich kenne auch so Typen, in russ. Karelien gibt es genug davon.

  19. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Einsiedler - Der Ausstieg in die Wildnis

    #20
    Im Ernst, selbst wenn die Hütte Wintertauglich ist, so wie propagiert überlebt keiner der beschriebenen auch nur den ersten Winter. Da gibt es dann irgendwo noch jemanden der sie durchfüttert.
    Sehe ich auch so. Und auf die Frage, wie man das früher gemacht hat: Mit sehr viel Arbeit und sehr guter Logistik. Und hoher Sterblichkeit.... Oder eben als Almosenempfänger (Eremit).
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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