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  1. Freak Liebt das Forum

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #21
    Was man wirklich braucht, außer den Klamotten am Leib.

    Feuer, ein Messer, und eine gewisse Ahnung davon wie man was, wann, wie tut, fertig.

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #22
    Das kommt immer darauf an wo man hin will...
    Totalverlust der Ausrüstung in den Bergen, Tundra, Wüste, im Mittelgebirge oder Wintertour!

    In Kanada bei der Aussicht auf "3-Wochen-ausharren" wären das z.B. Cubenfiber Tarp, Dynema Kordel, UL Bivaksack, Draht, Angelvorfächer,
    Dose mit Salz!!!
    Off, Feuerzeug und Scheizer Messer hab ich da eh immer einstecken.
    Luxus wäre auch noch UL Microfaser Hemd und Hose, da ich nicht solange im Neopren schmoren möchte....
    Alles muß in die 3 Taschen meiner Schwimmweste passen.
    Geändert von Pielinen (28.09.2014 um 16:53 Uhr)

  3. Freak Liebt das Forum

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #23
    Auch in Kanada brauchst du nicht mehr als Feuer und Messer, zumindest so lange die Gegend bewaldet ist und es keinen starken Frost gibt.

    In Gegenden ohne Holz ist sowieso alles zu spät.

  4. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #24
    das ist ja wie immer hier...

    erstmal muss man definieren worum es genau geht, geht es um eine fiktive/spielerische survivalsituation
    oder um eine reale?

    bei beiden ist der ort/Setting ausschlaggebend aber da es sich hier um ein allg outdoorforum handelt
    und nicht um ein bushcraft oder gar survivalforum bleiben wir mal beim realen hintergrund.

    grundsätzlich hat der cast nicht unrecht.
    um beim Beispiel kanada zu bleiben, man hat sich meinetwegen ein Kanu gemietet oder aber es ist bekannt
    (das sollte es sein, da kann man auch den Behörden bescheid sagen vorher)
    das man unterwegs ist, wird irgendwann nach einem gesucht wenn man nicht am Zielort/etappe auftaucht.
    beim paddeln ist die Rettung dann auch "relativ" einfach sofern man sich nicht vom Fluss entfernt,
    und dann braucht es wirklich nicht viel mehr als messer und feuer, sogar nur feuer um die wenigen stunden
    oder tage bis zur Rettung auszuharren.

    das kann aber je nach Region ganz anders aussehen...
    also wenn man im nördlichen Afrika/Sahara abhanden kommt wird die warscheinlichkeit das man rechtzeitig hilfe von aussen bekommt
    vergleichsweisse zu kanada/skandinavien/Island ect pepe wesentlich geringer sein.

    ich will damit eig nur sagen das das Thema so eigentlich ziemlich sinnlos ist,
    es ist einfach zu sehr abhängig davon wo man ist.

    tarp/feuer/messer/trinkwasser/medizienisches notfallpäckchen... ist aber sicher keine schlechte Idee.
    vorallem feuer ist essentiel, nicht nur zum wärmen sondern vorallem auch um auf sich aufmerksam machen zu können.
    weiterführend wird's dann wie gesagt eher speziell.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #25
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Auch in Kanada brauchst du nicht mehr als Feuer und Messer
    hast du schon mal unterkühlt mit nassem Holz bei Regen und Wind versucht ein Feuer zu machen?

  6. Freak Liebt das Forum

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #26
    hast du schon mal unterkühlt mit nassem Holz bei Regen und Wind versucht ein Feuer zu machen?
    Die Kunst ist es, es gar nicht so weit kommen zu lassen, aber zu deiner Beruhigung, es geht, wenn man weiss wie.


    weiterführend wird's dann wie gesagt eher speziell.
    Deswegen egal wo, Feuer und Messer, naja in der Wüste wäre Wasser nicht schlecht.

    und wer es kann, dem reicht in bewaldeten Gebieten dieser Welt darüber hinaus eine richtige Axt und noch ein paar Kleinigkeiten im Rucksack um nicht nur zu überleben, sondern ganz komfortabel zu Recht zu kommen.
    Geändert von cast (21.09.2014 um 20:07 Uhr)

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Fletcher
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #27
    Zitat Zitat von krupp Beitrag anzeigen
    tarp/feuer/messer/trinkwasser/medizienisches notfallpäckchen... ist aber sicher keine schlechte Idee.
    vorallem feuer ist essentiel, nicht nur zum wärmen sondern vorallem auch um auf sich aufmerksam machen zu können.
    weiterführend wird's dann wie gesagt eher speziell.

    Für Aufmerksamkeit sollte man lieber ne richtig laute Pfeife mithaben; wiegt nichts, nimmt keinen Platz weg und ist bei guten Bedingungen kilometerweit zu hören, selbst im Wald bei Nacht und Nebel hört man die immernoch 100erte Meter (und man muss nicht gleich nen Waldbrand entfachen ).


    Das ihr da noch nicht drauf gekommen seid....
    Das letzte Hemd hat keine Taschen

  8. Alter Hase
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #28
    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    Für Aufmerksamkeit sollte man lieber ne richtig laute Pfeife mithaben. ... Das ihr da noch nicht drauf gekommen seid.
    Die Pfeifen Diskussion hatten wir schon mal. Ich habe immer eine Pfeife dabei, aber Lemon meinte damals:

    Zitat Zitat von lemon Beitrag anzeigen
    Nur eine Survival-Pfeife braucht eine Notfall-Pfeife.

  9. Dauerbesucher

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #29
    vielleicht ist dafür das "3 Lines Prinzip" recht interessant
    https://www.youtube.com/watch?v=dVnvUHoE0Og
    jetzt etwas militärisch angehaucht, lässt sich aber ins zivile auch gut umsetzen.
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  10. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #30
    hast du schon mal unterkühlt mit nassem Holz bei Regen und Wind versucht ein Feuer zu machen?
    die frage war zwar an cast gerichtet aber ganz ehrlich warum immer solche eierschaukelei?
    ist mir auch schon passiert.
    das ist doch überhaupt nichts besonderes und sicherlich schon vielen passiert.

    bei mir, direkt hier wo ich wohne bei einer paddeltour die nur 2h dauern sollte, (um nur ein bsp zu beschreiben)
    aber nachdem mich ein Sturzregen "überrascht" hatte dachte ich halt okey mal schaun,
    mach ich doch ein Spielchen draus.
    klar ist das nervig mit klammen fingern (war anfang märz was eig harmlos ist) zitternd ein feuer anzumachen.
    davor im regen halbwegs trockenen zunder suchen vom Brennholz ganz zu schweigen und windstärke ka wie viel...
    geht alles. ich würde darum bitten, sofern sachliche Diskussionen erwünscht sind vom eierschaukeln abzusehen , das bringt
    keinem was und steigert weder den unterhaltungs- noch Informationswert wert des Forums.



    was die Pfeife angeht...
    da hab ich eine richtig gute seit jahren am Schlüsselbund hängen neben anderem Kleinkram.
    kilometerweit ist da schonmal völlig übertrieben, davon abgesehen das akustische Signale einfach überdeckt werden
    können (Helikopter zb ich bezog mich ja auf das bsp aus kanada) wärend ein siganlfeuer/rauch tatsächlich weit zu sehen ist.
    trotzdem ist ne gute pfeife sicherlich ein guter item. wie gesagt hab ja auch eine dabei.
    aber selbst wenn die pfeife, unter sehr guten umständen, weit trägt ist der signalgeber dadurch noch lange nicht ortbar,
    das funktioniert nur auf relativ kurze Entfernungen.
    wie gesagt das ist ein feuer und rauch schon um einiges effektiver. blubb blubb

    es bleibt dabei die minimale wie auch sonstige Ausrüstung ist zu stark abhängig von den Örtlichkeiten und Fähigkeiten.
    entweder man präzisiert hier oder kann es sich völlig sparen.
    Informationsgehalt 0%
    Geändert von krupp (21.09.2014 um 23:33 Uhr)
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  11. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #31
    Eierschaukeln ...sachliche Diskussion!
    Was den nun???
    Klar ist das schon jedem passiert, die Rede war ja nicht von der Wochenendtour wo die nächste Gaststätte um die Ecke ist, sondern darum was nett wäre zu haben wenn alles weg ist, inkl.trockene Klamotten!

    Bitte weiter oben nachlesen worum es es geht!
    Geändert von Pielinen (22.09.2014 um 15:34 Uhr)

  12. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #32
    ja eben und genau das lässt sich nun mal nur erörtern wenn man genau weiss wo, wie und was.

    "eierschaukeln" meinte ich eher auch weniger provokativ, aber es ist eben zu individuell.
    und vorallem egal was man dann schreibt, es wird garantiert einer kommen und sagen:
    waaas? das brauch man doch alles garnicht.. ich mach des so und so...

    wobei auch das nicht falsch wäre denn:

    "absolut minimal... ist NICHTS"

    man muss ja nur weit genug in der menscheitsgeschichte zurückgehen um bei genau nichts zu landen,
    und offensichtlich haben unsere vorfahren ja überlebt, sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen und meinen Unfug schreiben.

    so nun leben wir aber nicht mehr in der Steinzeit, ist auch klar.
    daher sind auch viele antworten hier völlig richtig, jede auf seine art.
    der eine braucht halt nur ein Handy und ne Kreditkarte, ein andere schwört auf messer und feuer.
    ist alles richtig... aber es kommt halt wirklich darauf an wo man ist und welchen kenntnissstand/fähigkeiten man selber hat.

    für mich wäre zb, also ganz allg egal welche Region auf der welt,
    tarp/poncho, messer, feuer, erste hilfe set das absolute Minimum...
    damit kann man es sich schon recht angenehm machen, ist ja bereits fast campingurlaub.

    es darf gern mehr sein (..."ich packe meinen koffer.. sozusagen) und mit weniger überlebt man eventuell auch.

    Interessanter fände ich es wenn jemand schreiben würde:

    Hey leute ich möchte demnäxt dies oder jenes, ka paddeln in kanada oder andenüberquerung weiss der geier was auch immer,
    was denkt ihr was man dafür als absolute notfallausrüstng benötigt / bei sich führen sollte,
    was ist wichtig , über was sollte ich mich noch näher informieren / trainieren ect

    ...denn im deutschen wald brauch ich tatsächlich ausser ner flasche wasser nicht wirklich irgendeine Ausrüstung.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  13. Fuchs

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #33
    Zitat Zitat von krupp Beitrag anzeigen
    Hey leute ich möchte demnäxt dies oder jenes, ka paddeln in kanada oder andenüberquerung weiss der geier was auch immer,
    was denkt ihr was man dafür als absolute notfallausrüstng benötigt / bei sich führen sollte,
    was ist wichtig , über was sollte ich mich noch näher informieren / trainieren ect

    ...denn im deutschen wald brauch ich tatsächlich ausser ner flasche wasser nicht wirklich irgendeine Ausrüstung.
    Das passiert selten, der Sachbezug fehlt schlicht bei vielen Survial Topics, da geht es eher um das Kopfkino. Bei Kopfkino meine ich nicht alleine Forenkopfkino, sondern auch Kopfkino auf Tour, ich erinnere nur an den Survivalguru mit Gruppe in Kanada welcher geretter werden musste.

    Wir hatten hier im Forum schon einige Kopfkino-Könige, u.a. auch die Frage "Survival in den Alpen". Die einfachste Survial-Regel wollte der Kollege nicht hören: Absteigen ins Tal und dem Wasserlauf folgen. Oder die "EINZELKÄMPFEREXPERTEN" die mit Glück ihre Survival-Überquerung der Alpen im Winter überlebt haben, dabei lag das Überleben nicht an den "Skills" sondern die hatten schlicht Glück. Unmöglich, einfach unreflektiert die Bergretter so in Gefahr zu bringen bzw. die Retter dem Trauma der Totbergung auszusetzen. Hauptsache keine Ahnung und viel Survival Kopfkino, so ist das leider.
    Jeder der sich dem Thema "Survival" als Teil der Generation "Nehberg" genähert hat kann leider über die Generation "Gryllz" nur den Kopf schütteln, der erbärmliche Kindergarten.
    Ich bin ziemlich einfach. Ich trinke guten Wein, das ist konzentrierter Sonnenschein.

  14. Freak Liebt das Forum

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #34
    Jeder der sich dem Thema "Survival" als Teil der Generation "Nehberg" genähert hat kann leider über die Generation "Gryllz" nur den Kopf schütteln, der erbärmliche Kindergarten.
    Daher kommen dann auch solche Fragen.

    hast du schon mal unterkühlt mit nassem Holz bei Regen und Wind versucht ein Feuer zu machen?

    Meine ersten erfolgreichen Versuche sowas zu machen stammen aus einer Zeit als es Survival nur im militärischen Sinne gab.

    Die ersten "Anleitungen" waren waren "Überleben" von Oberst H. Volz und "Überlistete Wildnis" von Hans-Otto Meissner.

    Nehberg "Die Kunst zu überleben" nur eine Ergänzung.

  15. Gerne im Forum

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #35
    Einen Sachverhalt zu bewerten und zu kommentieren, ohne weitere Anhaltspunkte zu haben, ist eine ziemlich unangenehm, finde ich. Man hat das Gefühl, keine passende Antwort geben zu können. Naja, man kann allgemein bleiben, oder sich einen konkreten Sachverhalt dazu erschaffen, um diesen dann genauer zu kommentieren. Beides haben wir hier gesehen, und ich finde die verschiedenen Antworten recht interessant.

    Zwischenzeitlich kann man als Ergebnis der Antworten wohl festhalten, dass man weniger braucht, je mehr man an Wissen zur Verfügung hat, wobei es u.U. nötig sein kann, gewisse Utensilien bei sich zu haben, die nicht ersetzt/repariert/hergestellt/gefunden/gekauft werden können.

    Irgendwo fängt dann auch der Komfort an.
    Ein Messer wurde oft genannt, könnte theoretisch auch improvisiert werden, wobei es dann durchaus deutlich schwerer werden kann, zu schneiden, zu hacken o.ä.
    Ein Kompass kann sehr genaue Richtungen vorgeben, aber durch Wegmarkierungen, Beobachtung der Vegetation und der Sonne etc. kann man sich ebenfalls orientieren und sicher gehen, dass man gerade läuft (wobei das leichter gesagt als getan ist).
    Wasser auf Vorrat zu speichern, um es dabei zu haben, wenn man es braucht (sofern man sich denn fortbewegt, anstatt an einer Quelle auszuharren), setzt einen Behälter voraus, der sich kaum vor Ort herstellen bzw. improvisieren lässt.

    Die Antworten mit den Textilien (bzw. dem Handtuch) fand ich interessant. Ich habe zwar mal von den Filtermethoden mit Texilien gelesen, und bin mir grundsätzlich über die meisten Einsatzmöglichkeiten von Textilien im klaren. Aber auf die Fragestellung in diesem Thema hätte ich so eine Antwort trotzdem nicht erwartet. Obwohl es, wenn man so darüber nachdenkt, eigentlich ziemlich nahe liegt.

    Jeder der sich dem Thema "Survival" als Teil der Generation "Nehberg" genähert hat kann leider über die Generation "Gryllz" nur den Kopf schütteln, der erbärmliche Kindergarten.
    Ist die Generation "Gryllz" etwa nicht nachvollziehbar? Es ist ein riesiger Markt entstanden aus der Angst der Menschen, aus dem Wunsch zur Vorbereitung und dem Hobby rund um das Thema Survival. Wie man auf das Thema kommt, ist letztlich nicht entscheidend, sondern was man dann mit dem Thema anfängt.
    Deswegen beleidigend zu werden ("erbärmlicher Kindergarten") finde ich übertrieben. Manche lassen sich etwas sagen und wollen mehr erfahren, die kann man dann anleiten, wenn man will; die anderen kann man dann halt übergehen, wenn man denn so viel Wert auf Abgrenzung zwischen "Nehberg" und "Gryllz" wünscht.

  16. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #36
    ich finde die grylls disse auf dauer auch jämmerlich.
    bin zwar auch kein fan von dem Herrn aber es finden sich doch trotz der puplikumswirksamen Darstellung immer wieder
    auch einige brauchbare Infos in den Filmchen.
    davon abgesehen ist auch ein herr nehberg kein Gott und teils kroteskt was man in seinen büchern als ernsthafte tips so findet...
    wichtiger ist doch das man sich aus allen verfügbaren quellen die Informationen / Anregungen herausholt,
    im besten falle ausprobiert usw.
    (nehberg ist toll, grylls ist dumm... das ist zb diese art eierschaukelei die ich meine)
    aber langsam wird's doch wieder offtopic und enternt sich vom eigentlichem Thema.
    wegen mir brauch man hier garnix posten aus dritter sicht... bwz wer nur etwas beizutragen hat was er irgengendwo mal
    gelesen oder im tv gesehen hat, ist einfach unerheblich.
    ich hab zwar keine Ahnung vom Thema aber ich werf mal eben eine kiddi/grylls disse in den raum

    so und nun zurück zum Topic...
    nur als bsp, ich hab das feuerbohren zwar auch schon hinbekommen aber da fehlt mir wohl Übung und /oder glück/geschick, gedult.. wie auch immer... zur not mit den glücklicherweisse brauchbaren gefunden Materialien würd ich es wohl hinbekommen,
    vor allem wenn ich es müsste,
    ABER ganz ehrlich da bin ich faul und stecke eben einen guten feuerstarter ein.
    und hier wären wir beim fakt das es abhängig ist vom eigenen kenntnissstand was man mitnimmt.
    aer dazu gabs auch hier bereits Themen ohne ende und ich mag ungern jetzt eine Diskussion anstossen
    welche art von Feuerzeug, feuerstahl pipapo nun am GANZ ALLERBESTEN IST
    und das zieht sich durch alel ausrüstungsgegenstände...

    sofern man nicht genau weis was der jenige vor hat, wie sehr er sich bereits praktisch damit beschäftigt hat
    usw bringt es eig nichts darüber zu diksutieren,

    das tehma ist leider zu alg gehalten, obwohl es grundsätzlich interessant ist.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  17. Dauerbesucher
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #37
    Es scheint ein sehr emotionales Thema zu sein.
    Da kann man ein noch so konkretes Bespiel nennen. Nun ja.
    Ich werde mir vor meiner nächsten Kanadatour auf jeden Fall wieder Gedanken darüber machen, was ich am Mann habe, außer Messer und Feuerzeug...

  18. Moderator
    Lebt im Forum
    Avatar von ronaldo
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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #38
    Zitat Zitat von tcp52 Beitrag anzeigen
    Die Antworten mit den Textilien (bzw. dem Handtuch) fand ich interessant. Ich habe zwar mal von den Filtermethoden mit Texilien gelesen, und bin mir grundsätzlich über die meisten Einsatzmöglichkeiten von Textilien im klaren. Aber auf die Fragestellung in diesem Thema hätte ich so eine Antwort trotzdem nicht erwartet. Obwohl es, wenn man so darüber nachdenkt, eigentlich ziemlich nahe liegt...
    Um dich nicht im dunklen tappen zu lassen: Der Kollege Holzschläger bezieht sich in seinem Handtuchbeitrag vermutlich auf das erste Buch von Douglas Adams, in dem ein Handtuch als Minimalausrüstung dringend empfohlen wird. Ob ein Science-Fiction-Autor ebenso kompetent in Survivaldingen ist wie Nehberg (hui) oder Grylls (pfui) solltest du selbst entscheiden.
    Lies das Buch und vergiss textile Filtermethoden ganz schnell wieder, da gibts besseres.

  19. AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #39
    Hallo tcp52,

    Zitat Zitat von tcp52 Beitrag anzeigen
    Wie sind eure Gedanken dazu? Angenommen, man hat euch beraubt oder das meiste eurer Ausrüstung ist mitten in der Pampa verloren gegangen. Was sollte man besser noch haben; ohne was geht es nicht?
    also wenn ich nicht verschärft damit rechne, überfallen / beraubt zu werden, dann trage ich standardmäßig folgendes direkt am Körper.

    Für allgemeine Notfälle in der Zivilisation natürlich das Handy.

    ----------

    In einer kleinen Tasche am Gürtel trage ich

    Geld:
    - etwas Bargeld für Bus, Taxi ...

    Erste Hilfe:
    - 1x Beatmungstuch und 1x Paar Schutzhandschuhe in Plastiktüte
    - 2x Verbandspäckchen, mittel, steril (schlimmstenfalls für einen improvisierten Druckverband)

    Für Märsche zurück in die Zivilisation:
    - 2x Aspirin Effect (Pulver), kippe ich mir z.B. rein, nachdem ich an einem Bach getrunken habe aber immer noch Kopfschmerzen (durch Dehydrierung) habe.
    - Minitaschenlampe, 1xAAA, als Backup
    - 1xAAA Ersatzbatterie in Tüte
    - 1x Satz Ersatzbatterien in Tüte, griffbereit für die Stirnlampe (die evtl. gerade schon aufm Kopp ist)

    Für außergewöhnliche Notfälle:
    - Feuerzeug
    - Handyantenne/ -Headset (2in1) für UKW Empfang in Plastiktüte

    ----------

    Ebenfalls in einer kleinen Tasche am Gürtel trage ich meistens ein Multitool.

    ----------

    In Hosentaschen trage ich

    - Handy
    - Taschenmesser (wenn das Multitool mal nicht dabei ist)

    ----------

    In Beintaschen trage ich optional (je nachdem ob ich es gerade für sinnvoll halte)

    Kälteschutz:
    - Fleecemütze
    - langes Unterhemd
    - ein Paar dünne Fingerhandschuhe

    Licht:
    - Stirnlampe

    - Packung Taschentücher

    ----------

    Und wenn mich das Pech in so einer Situation nicht verfolgt, dann befindet sich (neben der anderen outdoor-üblichen Kleidung) auch mindestens die Regenjacke noch am Körper.

    Mehr bräuchte ich nicht in D, A, CH.


    Im Grunde habe ich das alles auch schon in "Essentielles für Wanderer" geschrieben.


    Schöne Grüße

    Stefan
    „Also woran man nicht sparen sollte sind der Rucksack und die Stiefel. Alles andere wird man für den Anfang schon irgendwo aus seinen vorhandenen Sachen auftreiben.“

    ske-outdoor.jimdo.com - Tourenberichte, Bilder, Ausrüstung, Ideen

  20. Anfänger im Forum

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    AW: Minimale Wilderness / Survival Ausrüstung

    #40
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Hose, Kreditkarte, Notfall-Handy edit: @Martin1978 mist, zu Langsam ;)

    Aber mal im Sinne des Threads: Mit das einzige, dass nahezu unersetzbar ist, ist irgend eine Möglichkeit Wasser zu transportieren, also eine Flasche o.ä. - lässt sich nicht ohne großen Aufwand selbst bauen oder finden, und selbst wenn man eine sichere Wasserquelle findet kommt man nicht weg wenn man das Wasser nicht mitnehmen kann. Der Rest lässt sich alles mit mehr oder weniger guten Fähigkeiten improvisieren, wobei einige Sachen nützlicher sind als andere. Jetzt kann man die übliche Diskussion über den Rest starten, Feuerzeuge, Messer etc. wobei das, was das absolute Minimum angeht, es eigentlich auch schon war.
    leider finden sich bei uns in der Natur mehr Flaschen als mir lieb ist, also im wörtlichen und übertragenenen Sinn. Wörtlich die Flaschen die tatsächlich im Wald herumliegen; übertragen die Leute, die die wörtlichen Flaschen dort liegen lassen

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