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  1. Dauerbesucher

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #41
    Hierzulande ist es dem "Zeitgeist" geschuldet sich möglichst "UL" und mit Hightech in die "schrecklich feindliche" Natur zu begeben und dann Berichte über die "Heldentaten" im Netz zu verbreiten. In den skandinavischen Länder(aber auch in D) ist eine etwas andere Bewegung entstanden, die versucht wieder näher an das Naturverstehen anzuknüpfen. "Friluftsliv" versucht nicht zuletzt auch wieder alte Gewerke zu vermitteln und so ein Teil der nötigen Ausrüstung selber mit einfachen Mitteln und natürlichen Materialien möglichst schonend herzustellen. Das diese schlechter funktionieren kann ich wirklich nicht feststellen. Durch das "Selbermachen" beginnt die Reise aber schon viel früher und intensiver. Es ist halt eine andere Lebenseinstellung...
    Beispiel zb. hier:http://naturligt-ute.se/pdf/sovsacksbygge.pdf

  2. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #42
    Kurzer Zwischenruf: Rheuma zu bekommen hat überhaupt nichts mit einem Zuviel an kalt, nass oder körperlicher Anstrengung zu tun.
    Okay, kein Rheuma sondern erhöhter Verschleiß in Knien und Bandscheiben. Deformation von Knochen usw.

    Die Damen und Herren in former times hatten auch gern mal eine Lungenentzündung auf Grund von Überanstrengung und Nässe/Kälte.
    Was gibts z.B. vom sitzen auf nassen, kalten Untergründen? richtig Blasenentzündungen, Nierenbecken Entzündungen und andere hübsche Sachen.

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    Avatar von Torres
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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #43
    Die Damen und Herren in former times hatten auch gern mal eine Lungenentzündung auf Grund von Überanstrengung und Nässe/Kälte.
    Ich, zum Beispiel. Insofern gibt es durchaus neuartige Materialien, die ich als sehr hilfreich und sinnvoll empfinde. Es gibt aber auch bewährte Materialien, die zu Unrecht in Ungnade gefallen sind, z.B. aufgrund modischer oder weltanschaulicher Aspekte. Da zähle ich zum Beispiel Loden oder Lederhosen dazu, Pelz ebenfalls.

    Edit: Wobei ich mich nicht den former times angehörig fühle, sondern eine mit Dominiks Schilderung vergleichbare Phase des naturnahen Lebens hatte
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  4. Fuchs

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #44
    Einige der Naturmaterialien sind definitiv zu unrecht in Verruf geraten. Das von Torres erwähnte Loden gehört auf jeden Fall dazu. Als ich während einem Ausflug zu einem Gletscher in Kaschmir nach stundenlangem Nieselregen in meiner Schrottplastikjacke (vor Goretex und co.) mit den Zähnen klapperte, legte mir der einheimische Bergführer seinen Zauberumhang um: unvergesslich! Winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv, warm. Da der Lodenwollfilz sehr dünn war, wog das ganze Teil nicht mal 1 Kilo. Da er als Bett, Schlafsack, Bivaksack, Pferdedecke, Regenmantel, Wintermantel, Sonnenschutz und was weiß ich nicht alles diente und der Mann für seine Touren kein weiteres Ausrüstungsstück benötigte, würde ich sagen: ganz klar UL oder ist von Euch jemand im Himalaja mit weniger als einem Kilo Ausrüstung unterwegs.

    Ach ja einen Haken hat die Sache: Als die gute Fee den Mantel verzauberte, sagte sie: "niemals waschen, sonst ist der Zauber vorbei!"

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Fritsche
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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #45
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen

    Ach ja einen Haken hat die Sache: Als die gute Fee den Mantel verzauberte, sagte sie: "niemals waschen, sonst ist der Zauber vorbei!"
    Oh ja, als Jugendlicher hat mir mal jemand von ner Ökogemeinde Socken gestrickt. Die haben noch nach Schaf gerochen, recht heftig und waren fettig. Diese Socken habe ich in Skandinavien als Watschuhe benutzt: recht steif waren die, beim Waten kam zwar Wasser durch, aber der Fuß war so fettig, dass er nach dem Waten trocken war.

    Ich habe diese Socken 2 Jahre genutzt, natürlich eher in der kalten Jahreszeit oder kalten Gegend, nur in kaltem Wasser ohne Seife gewaschen und auch das nur wenige Male. Gestunken haben sie nie.

    Dann kam meine Mutter auf die Idee, sie in die Waschmaschine zu stecken…..es wurden Kindersocken in Supermarktqualität daraus.
    Für eine Welt ohne Pressspan

  6. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #46
    Ach ja einen Haken hat die Sache: Als die gute Fee den Mantel verzauberte, sagte sie: "niemals waschen, sonst ist der Zauber vorbei!"
    Google mal nach Kotze.

  7. Gerne im Forum
    Avatar von cebewee
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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #47
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Google mal nach Kotze.
    Das Hinzufügen des Wortes "Loden" verbessert die Ergebnisse (insbesonder der Bildersuche) erheblich.

  8. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #48
    oder einfach Wetterfleck.

    Die besten gibts bei Loden Friedl, Hubertus und Jagdhund

  9. Gerne im Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #49
    Nun wo man so zeug bekommt ist Mittelalterliche Märkte / shops, z.b http://www.sued-west.com/Zeltlager/639/
    Militärzeug ist immer noch oft aus Baumwolle ect, und Jagdausrüster die habe stark den Loden ect im Sortiment.

    Kunststoff ist ja nicht gleich Kunststoff, ich sage nur das aus Kautschuk.

    Wenn man wissen möchte wie es früher gemacht würde muss man sich entweder Pilger oder Armeen ansehen. Darüber gibt es die meisten Information. den Reisen war Luxus oder man war so ein Wandergeselle (die haben auch die Info was man dabei haben soll).
    Ergo geschlafen würde wo es ging und trocken war Von der Gaststätte oder Kirche (Pilger) bis zu irgendwelchen Höhlen. Zelt hatte in der Regel kaum einer dabei. Zu schwer, zu teuer und wenn waren so dackelhütten ala die der BW..die kenne ich noch angenehm schlafen sieht anders aus .
    Und bis ins 19jhr ist keiner aus so aus der freund durch die Gegend gewandert, das hatte immer ein Ziel, bzw Grund (mal wieder ein Krieg z.b ). Ja erst durch die Industrialisierung /Verstädterung der Bevölkerung trat das Phänomen auf. Man muss nur sehen wann die Wandervögel ect entstanden sind, da ging es auch den Kindern noch mal ein Stück Natur und mal frische Luft zu zeigen. Unsere Städte heute sind ja reinste grüne Dschungel gegenüber der Städte früher.

    Und Schuhe hatten auch viele oft auch keine...kann man sich auch angewöhnen barfuß zu laufen ging ja gut paar 100k Jahre . Aber klassische gute Lederschuhe sind immer auch genagelt. Damit kann recht gut auch über Stein und Asphalt gehen.

    Was man aber früher auch mehr hatte war eine andere Art der Gastfreundschaft, verschlossen Heuschober ect gab es kaum oder gar nicht. War nee andere Zeit und für Kinder oft auch einfacher.

  10. AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #50
    Zitat Zitat von Trapper Beitrag anzeigen
    Hierzulande ist es dem "Zeitgeist" geschuldet sich möglichst "UL" und mit Hightech in die "schrecklich feindliche" Natur zu begeben und dann Berichte über die "Heldentaten" im Netz zu verbreiten. In den skandinavischen Länder(aber auch in D) ist eine etwas andere Bewegung entstanden, die versucht wieder näher an das Naturverstehen anzuknüpfen. "Friluftsliv" versucht nicht zuletzt auch wieder alte Gewerke zu vermitteln und so ein Teil der nötigen Ausrüstung selber mit einfachen Mitteln und natürlichen Materialien möglichst schonend herzustellen. Das diese schlechter funktionieren kann ich wirklich nicht feststellen. Durch das "Selbermachen" beginnt die Reise aber schon viel früher und intensiver. Es ist halt eine andere Lebenseinstellung...
    Beispiel zb. hier:http://naturligt-ute.se/pdf/sovsacksbygge.pdf
    Die skandinavischen UL-Blogs hast du sicherlich noch nicht gesehen, oder? Ich für meinen Teil bin froh über meine Plasteklamotten.

    Viele Grüße
    Ingmar
    Viele Grüße
    Ingmar

  11. Erfahren

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #51
    Mich stört, neben den problematischen Eigenschaften von KuSto wie z.B. den Gehalt an BPA, vor allem die vermtl. gewollte Obsoleszenz vieler Produkte. Sei es nun im Outdoorbreich oder anderswo. Dies betrifft sehr häufig auch KuSto.
    Weichmacher raus, knack, kaputt.
    Natürlich gibt es viele Anwendungsbereiche wo KuSto nicht ohne weiteres zuersetzen ist.
    Wo dies aber sinnvoll möglich ist, habe ich viele Produkte aus KuSto, gegen langlebige, stabile Produkte ersetzt.
    Sei es nun im Bereich der Bekleidung, Wolle statt Plastik. Oder im Bereich Küche (drinnen und draussen), habe ich so gut wie alle Kusto ersetzt.
    Allerdings habe ich zu modernen Zelten und Regenjacken noch keine vernünftige Alternative gefunden. Mit steifem, echtem Ölzeug möchte ich nun nicht herumlaufen.

  12. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #52
    Mit steifem, echtem Ölzeug möchte ich nun nicht herumlaufen.
    Schau dir mal die Filson Produkte an. Wolle, Baumwolle, zum Teil wasserdicht geölt. Wenn es einen nicht stört, daß man durchs schwitzen innen nass wird, halten die 100 Jahre und tragen sich doch recht angenehm und bekommen sogar noch einen schöne Patina. Zum Thema Obsoleszenz. Plastik wird nur alt und häßlich.
    Oder Rucksäcke/Taschen von Frost River.
    Muß es ein geschlossenes Zelt sein?, je nach Umgebung tut es auch ein Baumwoll Tarp.

    Bei Loden sollte man aufpassen, da wird auch gerne mal Plastik reingemischt und das hat nichts mit dem Verkaufspreis zu tun.

  13. Dauerbesucher

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #53
    Die skandinavischen UL-Blogs hast du sicherlich noch nicht gesehen, oder?
    Ja, kenne ich einige! Auch in Schweden gibt es halt wie überall verschiedene Menschentypen!
    Ich für meinen Teil bin froh über meine Plasteklamotten.
    Da freue ich mich für dich, wenn du zufrieden bist und hoffe das du sie umweltverträglich entsorgst.

  14. Fuchs

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #54
    Zitat Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
    Zielt man nur auf den okölogischen Aspekt ab, ist meiner Meinung nach der halbwegs richtige Weg (einen wirklich richtigen gibt es ohnehin nicht) die Nutzungsdauervon Gebrauchsgegenständen soweit es geht zu verlängern wenn nötig durch häufige Reparatur) - egal aus welchem Material sie gefertigt sind.
    Die Problematik wird erst eine solche durch den verschwenderischen und geistlosen Umgang mit Bedarfsgegenständen, ob vor oder hinter der Tür.
    Im Endeffekt entscheidet die gesamte Ökobilanz, nicht das kurzsichtige Image.

    Zitat Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
    wie heißt's so schön bei Werkstofflern: "Wer Kunststoff kennt, nimmt Stahl."
    Da täusch Dich mal nicht.
    Kunststoffe im Bauwesen ist ein Forschungsbereich bei einem meiner Kunden.
    Stahl ist dagegen ökologisch völlig daneben.

    Zitat Zitat von Gamba Beitrag anzeigen
    Nun ist es ja so, daß die Kunststoffe ansich ja nicht gerade gut für die Umwelt sind. Zum einen verrotten sie nicht, zum anderen wird zur Herstellung ordentlich Chemie eingesetzt. Auch wenn z.B. Kleidung "umweltfreundlich" aus alten PET-Flaschen hergestellt wird, heißt das lange noch nicht, daß sie auch frei von Schadstoffen ist.
    Wenn man so liest, was an giftigen Chemikalien allein aus Gore-Tex, über die Waschmaschine ins Meer und damit in die Nahrungskette gelangt, sollte man ins grübeln kommen.
    Das kann man so nur glauben, wenn man allen Ernstes dem falschen Image aufsitzt, Naturstoffe seien per se ungefährlich und unbedenklich.
    Da gibt es zwei Fehler:
    a) Die Natur kennt Gifte schon länger als es den Menschen gibt
    b) Wo bekommt man überhaupt noch wirklich naturbelassene Materialien

    Und eigentlich noch ein dritter Fehler:
    Was ist ein Kunststoff?
    Gehören Seife, Alkohol, und Joghurt auch dazu? Sind auch nur verfahrenstechnisch hergestellte Kunstprodukte.

    Zitat Zitat von Gamba Beitrag anzeigen
    Dabei gehts mir nicht nur um die Nachhaltigkeit, sondern auch um das Material selber.
    Nachhaltigkeit ist aber letztlich die entscheidendere Größe.

    Zitat Zitat von Gamba Beitrag anzeigen
    Wo ich drauf hinaus will, man geht raus um die Natur zu genießen und hat nur Erdöl und Chemie an und dabei.
    a) Kunststoffe sind mitnichten alle aus Erdöl. Das ist nur EIN Rohstoff und das ist nicht zwingend.
    b) Chemie ist viel mehr als nur Kunststoff (wie gesagt: Seife usw.)

    Zitat Zitat von Gamba Beitrag anzeigen
    Und nein Nudismus ist keine Alternative für mich
    Der wird aber die einzige konsequente Lösung sein. Zusammen mit Umstieg auf Sammler-Ernährung.
    Du wirst dann allerdings höchstwahrscheinlich mit einer extrem verkürzten Lebenserwartung leben müssen.

    Alles andere ist immer ein Kompromiss.

    Meiner sieht derzeit einen vollständigen Verzicht auf Naturprodukte bei der Ausstattung vor.

  15. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #55
    Das wirkliche Problem bei den modernen Produkten ist das Thema Obsoleszenz.

    Die meisten Kunststoffe halten nun mal nicht so lang und hinzu kommt das Marketing, daß den Leuten einredet, daß Omo diese Jahr noch weißer wäscht.

    Robuste Baumwoll- oder Wollbekleidung, traditionell gefertigt hält nun mal länger und auch Reparaturen sind einfacher und werden deswegen gemacht.
    Genau da gibts ja auch eine Bewegung, die bewußt Bekleidung sucht, die fern ab des Mainstream auf Tradition setzt und dadurch die Umwelt schont. Beispiel Jeans und der Unsinn der künstlichen Zerstörung. Dazu gehört aber auch, daß Baumwolle nicht von den Feldern stammt, die die Umwelt mehr gefährden als eine ordentliche Kufa Produktion.

    Im Outdoorbereich nicht so einfach zu verwriklichen da dort Gewicht eine Rolle spielt.

  16. Fuchs

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #56
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Das wirkliche Problem bei den modernen Produkten ist das Thema Obsoleszenz.
    Welche meinst Du?

    Kompatibilitätsprobleme gibt's ja eher nicht. Mode ist indviduell ignorierbar. Auch KuFa-Klamotten sind reparierbar, bei der Haltbarkeit bin ich bislang auch überzeugt bzgl. meiner Nutzungszyklen.
    Und geplante Obsoleszenz halte ich zum großen Teil für eine Verschwörungstheorie.

  17. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #57
    Welche meinst Du?
    Schau dir doch mal an was der Markt ständig an Neuheiten bietet, irgendwer wird es doch auch kaufen und das sind sicher nicht nur newbies die das erste mal kaufen und diejenigen die Ersatz schaffen müssen.

    Natürlich gibts geplante Obsoleszenz, die Glühbirne ist das ewige Beispiel, eingebaute Akkus in Elektronik, die nicht wechselbar sind ein anderes und ich bin zutiefst überzeugt, daß künstlich verschlissene Jeans auch dazu gehören und es gibt sicher noch andere, von denen wir kaum was ahnen.

  18. Fuchs

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #58
    Nicht wechselbare Akkus hat der Markt aber zB sehr schlecht angenommen, also kann der Kunde da doch anders (Ich hab nur ein Gerät damit: Einen uralten IPod).

    Wechselnde Produktlinien funktionieren nur, wenn Mode funktioniert und Mode ist per se mit Ökologie nicht vereinbar (Der Zustand eines Kleidungsstücks muss über seine Tragbarkeit entscheiden, nicht die gegenwärtigen Styleregeln - bewusst nicht Stil). Was die allerdings in Outdoor verloren hat, konnte mir noch niemand erklären, also warum gehen die Leute so verschwenderisch mit den Klamotten um?
    Nur, dass es im Laden neues zu kaufen gibt, kann ja nicht der Grund sein

    Ich hab meine Outdoorklamotten, bis sie vollständig kaputt sind und das dauert (Übrigens mit KuFa deutlich länger als vorher mit BW).

  19. Freak Liebt das Forum

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #59
    Nicht wechselbare Akkus hat der Markt aber zB sehr schlecht angenommen



    Ja klar zeigt sich deutlich an den Verkaufszahlen des Eierphones.

    Neukauf hat bei vielen nichts mit Mode zu tun. Die wollen einfach das neueste.

    und wenn Kufa längert hält als BW hat das was mit der Baumwolle zu tun, oder mit der Kufa, je nachdem.

    und ehrlich gesagt, Regenzeug und Kufa okay, alles andere kann vom Komfort nicht mit Naturfaser mithalten.

  20. Fuchs

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    AW: Outdoor ohne Kunststoff?

    #60
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Ja klar zeigt sich deutlich an den Verkaufszahlen des Eierphones.
    Apple ist ein schlechtes Beispiel. Die ganze Firma funktioniert zu >95% über Style.
    Andere haben das auch versucht und es wurde dort eben nicht so akzeptiert. neuere Modelle haben wieder tauschbare Akkus.

    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Neukauf hat bei vielen nichts mit Mode zu tun. Die wollen einfach das neueste.
    Naja, was ist denn Mode anderes als immer das neueste haben zu wollen? Ich meine Mode, nicht Stil.

    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    alles andere kann vom Komfort nicht mit Naturfaser mithalten.
    Sehe ich genau andersrum, ich fühle mich in KuFa wesentlich wohler, ist also individuell und Geschmackssache.

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