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  1. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Zecken 2014

    #41
    Zitat Zitat von cane Beitrag anzeigen
    Don't feed the troll
    OT: Wenn man überlegt was Du schon in einigen Fäden verzapft hast, dann solltest Du vielleicht mir solchen Sprüchen etwas zurückhaltender sein.
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  2. Fuchs

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    AW: Zecken 2014

    #42
    Vegareve, du hast keine Ahnung.
    Ohne Symptome wirst du nach Zeckenstich nicht behandelt. Basta.
    Falls ein Arzt dich Symptomlosen so behandeln würde als hättest du eine Borreliose riskiert er bei Komplikationen einen Rechtsstreit und den mögl. Verlust seiner Approbation.
    Tetracycline werden nicht einfach mal nur auf Verdacht 3-6 Wochen infundiert.
    Was meinst du was passieren würde, jeden mit Zeckenstich 3-6 Wochen mit Doxycyclin zu therapieren?

    Gummistiefel mit entsprech. Zeckenschutzmittel imprägniert.
    Nach Zecken absuchen.
    auf Symptome achten und nat.
    Fsme Impfen.
    That's the best job you can do outdoors.
    Geändert von tjelrik (06.05.2014 um 13:49 Uhr)

  3. Alter Hase
    Avatar von cane
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    AW: Zecken 2014

    #43
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    Vegareve, du hast keine Ahnung.
    Ohne Symptome wirst du nach Zeckenstich nicht behandelt. Basta.
    Falls ein Arzt dich Symptomlosen so behandeln würde als hättest du eine Borreliose riskiert er bei Komplikationen einen Rechtsstreit.
    Tetracycline werden nicht einfach mal nur auf Verdacht 3-6 Wochen infundiert.
    Was meinst du was passieren würde, jeden mit Zeckenstich 3-6 Wochen mit Doxycyclin zu therapieren?
    1) Forschungen zeigen das bereits 200 mg Doxycylin kurz nach dem Stich das Risiko vermindern.
    2) Es reicht ja wenn man es bei Zecken einnimt die längere Zeit gesaugt haben oder die man gequetscht hat.
    3) Es wird und sollte sogar ohne Symptome behandelt werden sofarn 2) gegeben ist da Symptome in > 50 % der Infektionen erst zu einem Zeitpunkt auftreten zu dem die Behandlung schon wesentlich erschwert und komplitziert ist.

    mfg
    cane

  4. Fuchs

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    AW: Zecken 2014

    #44
    Es geht bei der Therapie nicht nach Forschungen, die gerade irgendwo betrieben wird, es geht um Leitlinien
    Und momentan ist das von mir beschriebene Vorgehen korrekt.

  5. Fuchs

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    AW: Zecken 2014

    #45
    tjelrik, du hattest doch letztes Jahr ein ziemlich ausführliches Gespräch bezüglich Zecken/Borreliose bei den Experten in der Uniklinik. Was kam da nochmal genau raus ? Ich finde es gerade nicht.

  6. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Zecken 2014

    #46
    In Deutschland zumindest bekommt man in manchen Fällen auch "prophilaktisch" Antibiotika gleich nach Zeckenbiss. Klar ist das nicht super gesund und auf Dauer ruiniert das die Darmflora. Aber es kommt vor, also ist es nicht illegal. Ansonsten verstehe nicht, was Du an dieser Diskussion hier zu beanstanden hast.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  7. Fuchs

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    AW: Zecken 2014

    #47
    Jepp Ingwer! Die Infektiologen sowie Mikrobiologen der Uni Klinik haben genau das gesagt, was ich oben kurz wiedergegeben habe: Bei Symptomen wie erythema migrans bzw. nachgewiesener Borreliose wird behandelt.
    Nach Zeckenstich ohne Symptom wird nicht behandelt.

    So weit der Stand der Dinge.

    Die Behandlung auf vage Vermutung einer Borreliose ist allerding "big buisiness" - und es gibt einige der weißen Zunft, die ein heiden Geld damit machen. Auf diese sind die Uni Profs gar nicht gut zu sprechen
    Forciert wird der ganze Borreliose Hype durch Käseblättchen wie Apothekenumschau, Talksshows etcpp

  8. Moderator
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    AW: Zecken 2014

    #48
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    So weit der Stand der Dinge.
    Du meinst, so weit die Theorie .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  9. Fuchs

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    AW: Zecken 2014

    #49
    Praxis, mein Freund, Praxis.

    Wenn du irgendwelche ominösen Ärzte kennst, die dir einmal eine Dosis Doxycyclin trotz Symptomlosigkeit infundieren ist das ganze doch sehr ominös.

  10. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Zecken 2014

    #50
    So weit der Stand der Dinge.
    Genau diese Praxis kenne ich auch. Habe mehrfach Zecken beim Arzt entfernen lassen, behandelt wird bei Symptomen. Als ich Wanderröte hatte, gab es auch Medikamente.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Fritsche
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    AW: Zecken 2014

    #51
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    Jepp Ingwer! Die Infektiologen sowie Mikrobiologen der Uni Klinik haben genau das gesagt, was ich oben kurz wiedergegeben habe: Bei Symptomen wie erythema migrans bzw. nachgewiesener Borreliose wird behandelt.
    Nach Zeckenstich ohne Symptom wird nicht behandelt.

    So weit der Stand der Dinge.

    Die Behandlung auf vage Vermutung einer Borreliose ist allerding "big buisiness" - und es gibt einige der weißen Zunft, die ein heiden Geld damit machen. Auf diese sind die Uni Profs gar nicht gut zu sprechen
    Forciert wird der ganze Borreliose Hype durch Käseblättchen wie Apothekenumschau, Talksshows etcpp
    Wenn das denn nur auch jeder Arzt wissen würde.

    Ich hatte eine Wanderröte nach Zeckenbiss (vom Zeckenbiss ausgehend). Der Arzt meinte, mich nur dann zu behandeln, wenn der Titer positiv ist. Da der Borreliose-Bluttest aber bekanntlich kaum zuverlässig ist (und bei mir negativ war), wurde ich nicht behandelt.

    2 Jahre später hat ein anderer Arzt die Hände darob über dem Kopf zusammengeschlagen und mich oral mit der 10 Tagedosis Doxy behandelt - bezüglich der Wanderröte von 2 Jahren davor.

    Inzwischen würde ich mich auf keine der beiden Varianten einlassen, weil beides grober Unfug ist.
    Für eine Welt ohne Pressspan

  12. Fuchs

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    AW: Zecken 2014

    #52
    Bei erythema migrans nicht zu behandeln ist m.M. grober Unfug, da dieses absolut charakteristisch für einen BorrelienInfekt ist.
    (Umgekehrt gilt dies nicht! Oft genug bleibt das erythema migrans aus - trotz Infekt, aber wer eins entwickelt, der ist infiziert.)
    Geändert von tjelrik (06.05.2014 um 14:25 Uhr)

  13. Freak Liebt das Forum

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    AW: Zecken 2014

    #53
    Die Behandlung auf vage Vermutung einer Borreliose ist allerding "big buisiness" - und es gibt einige der weißen Zunft, die ein heiden Geld damit machen. Auf diese sind die Uni Profs gar nicht gut zu sprechen
    Forciert wird der ganze Borreliose Hype durch Käseblättchen wie Apothekenumschau, Talksshows etcpp
    Vergiß nicht den deutschen Borreliose Bund und wie sie alle heißen, wenn Journalisten mal hinter die Führungsmitglieder der zweiten und dritten Reihe schauen tauchen immer pharmazeutische Betriebe auf....

  14. Dauerbesucher

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    AW: Zecken 2014

    #54
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    In Deutschland zumindest bekommt man in manchen Fällen auch "prophilaktisch" Antibiotika
    In Deutschland bekommt man von viel zu vielen Ärzten "prophylaktisch" Antibiotika, selbst bei einfachem Schnupfen wo keine Wirkung zu erwarten ist... Viele erwarten einfach beim Arzt irgendwas zu bekommen, damit sie sich besser fühlen.

    Edit: Das soll nicht in eine pro/contra Antibiotika Diskussion abgleiten, wollte lediglich zeigen das Vegareves Argument "in Deutschland macht man das aber so" nicht geeignet ist, das als aktuelle akzeptierte Praxis darzustellen. Es gibt auch andere Bereiche, wo Ärzte Bockmist verzapfen, weil sie an veraltetem Wissen festhalten oder sich anderweitig falsche Vorstellungen festgesetzt haben.
    Geändert von nimrodxx (06.05.2014 um 14:54 Uhr) Grund: Nachtrag

  15. AW: Zecken 2014

    #55
    OT: Wir wollen hier nun aber nicht in die Ärzte-Pharmaindustrie-Antibiotika-Diskussion abgleiten, oder?

  16. Alter Hase
    Avatar von cane
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    AW: Zecken 2014

    #56
    Die Leitlinien zu Borreliose sind hoffnungslos veraltet, Problem sind meiner Einschätzung nach weniger der Borreliosebund und ähnliche Vereinigungen als die Krankenkassen die eine Heidenangst haben das Borreliose Patienten zu Leistungsbeziehern werden. Da weiterhin keine sichere Diagnose möglich ist ist die Angst berechtigt.

    Außerdem sind die Leitlinien auch nicht sehr konkret, so sagt die DGN dessen Vorsitzender hier in meiner Nähe praktiziert selbst: "Doxycyclin ist ebenfalls wirksam, wobei uneinheitliche Ergebnisse bezüglich der notwendigen Dosierung vorliegen." und "Doxycyclin 2–3 × 100 mg/d p.o. (optimale Tagesdosis derzeit unklar) 14 Tage"

    Sowohl mein Hausarzt, die meisten Forscher die sich mit dem Thema befassen als auch diverse Kliniken warnen davor sich an die generellen Borreliose Leitlinien zu halten (nicht neuro Borreliose). Das Risiko einer nicht in Stadium 1 austheraphierter Borreliose ist so hoch das mindestens 20 Tagesdosen a 400 mg Doxycylin gegeben wercden sollten da die optimale Dosis unklar ist. Ich kann der Argumentation folgen und habe daher auch brav meine 20 Dosen genommen.

    Selbst das kann zu wenig sein da Doxycylin zum einen nur begrenzt im Gelenkwasser wirkt und zum zweiten viele Patienten zu viel Kalzium zu sich nehmen. Doxycylyn ist da zwar nicht so kritisch wie manch anderes Tetracylyn, aber zu viel Kalzium kann den Wirkspiegel trotzdem um 30 % absenken. Steht übrigens auch nicht wirklich hilfreich in der Packungsbeilage.

    Zusammenfassend gilt, wie so oft im Leben das man die Gesamtsituation unter Einbeziehung der aktuellen Forschung bei einem solchen Thema sehr genau beurteilen sollte. Ich habe diverse Bekannte und Verwandte die schnell genug und ausreichend behandelt wurden. ich habe aber auch zwei Verwandte bei denen zu spät behandelt wurde und deren Leben jetzt erheblich beeinträchtigt ist. Landwirt zu sein macht mit erheblichen Gelenkschwerzen nicht wirklich Spaß, vor allem wenn nichts langfristig hilft.

    Ich kann nur jedem raten das Thema ernst zu nehmen, es gibt bei outdoor Sport keine größeren Risiken denke ich. Ansonsten macht man irgendwann ein dummes Gesicht.

    mfg
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  17. Fuchs
    Avatar von Polte
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    AW: Zecken 2014

    #57
    Zitat Zitat von cane Beitrag anzeigen
    Ich kann nur jedem raten das Thema ernst zu nehmen, es gibt bei outdoor Sport keine größeren Risiken denke ich.
    mfg
    cande
    Ohne Helm Fahrrad fahren ist eindeutig ein höheres Risiko.

    Wenn man das so liest ist das schon ziemlich "Angsteinflößend". Borreliose ... aaahhhh
    Aber wie viele trifft es denn nun wirklich? Und wie viele davon haben die Zecke nicht gefunden? Das ist ja schonmal was, was ich mir gar nicht vorstellen kann. Man begutachtet sich doch nun wirklich mindestens einmal am Tag. Nach dem duschen beim Abtrocknen oder eincremen. Beim Anziehen am Morgen.

    Ich denke auch das da viel Panik gemacht wird. Und das ganz bewusst!
    Sicher sollte man nicht denken mich trifft es nicht. Aber wie es hier schon mehrfach geschrieben wurde:
    Autan drauf, in den Wanderpausen gucken, zu Hause gründlich gucken und fertig. Wenn es sein muss noch die Impfung.

  18. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Zecken 2014

    #58
    Wir haben ein ODS Treffen in Suderburg gehabt. Normale Hygiene. Am letzten Tag bin ich mit dem Rad nach Hause und habe am Kanal im Gras gesessen. Abends geduscht. Kleider gewechselt. Nach zwei Tagen an der Stelle, wo die Socken sind, ein roter Fleck. Einen Tag später ein großer roter Fleck. Der Fleck tat weh. Noch einen Tag später ein tiefes Sonnenuntergangsrot. In der Mitte etwas, was vielleicht ein Stich gewesen hätte sein können. Aufkeimende Panik. Erst dachte ich an eine Wespe oder so etwas. Dann schwante es mir. Zum Arzt. Medikamente eingefordert. Impfung. Seither bin ich noch vorsichtiger.

    Die Zecke habe ich nie gesehen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  19. Alter Hase
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    AW: Zecken 2014

    #59
    Zitat Zitat von Polte Beitrag anzeigen
    Ohne Helm Fahrrad fahren ist eindeutig ein höheres Risiko.
    Für mich nicht.
    Wenn man das so liest ist das schon ziemlich "Angsteinflößend". Borreliose ... aaahhhh
    Aber wie viele trifft es denn nun wirklich?
    Einige Studien gehen von 50.000-70.000 Fällen pro Jahr aus, andere wie Studien von Krankenkassen gehen von 250.000 Fällen pro Jahr aus.

    Und wie viele davon haben die Zecke nicht gefunden? Das ist ja schonmal was, was ich mir gar nicht vorstellen kann. Man begutachtet sich doch nun wirklich mindestens einmal am Tag. Nach dem duschen beim Abtrocknen oder eincremen. Beim Anziehen am Morgen.
    Wie guckst Du dir auf Tour deinen Hintern und Rücken an? Ic h gucke mich auch zu Hause nicht einmal am tag an. Hab mich auch noch nie eingecremt, Igitt Igitt Weiterhin schließt Du mit frühzeitigem Absammeln das Risiko nicht aus sondern verringerst es nur. Last but not least übertragen z.B. auch Flöhe Borrelien, nicht nur Zecken.

    Ich denke auch das da viel Panik gemacht wird. Und das ganz bewusst!
    Ich bin mir unsicher ob das Panikmache ist oder das Thema nicht sogar eher bewusst kleingehalten wird. Egal ob es 50.000 oder 250.000 Neuinfektionen pro Jahr sind, IMO ist daseine Menge mehr als man vermutet.

    mfg
    cane

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    AW: Zecken 2014

    #60
    Ich würde sagen, die Wahrheit liegt in der Mitte. Ich habe lange in einem Zeckenhochgebiet gelebt und da hat man von früh an den Umgang mit Zecken gelernt: Nicht durch hohe Wiesen gehen, auf den Wegen bleiben, sich absuchen etc. Gleichzeitig war man einfach nicht so viel draußen, wenn man nicht unbedingt musste, sondern eben eher im Schwimmbad o.ä. Risikogruppen wie Landwirte oder Jäger, Tierhalter oder Reiter wussten sehr wohl, wie das Risiko aussieht, aber man hat eben damit gelebt. Gibt ja auch noch andere bösartige Tierchen in der Natur.

    Heute ist "draußen" sein ein Boomsport, man wählt auch völlig andere Wege als früher (Stichwort weglos), Sportarten wie Fahrradfahren verlagern sich vom Straßensport in die Natur, Grillen und Picnic ist Volkssport geworden etc. und damit ist natürlich das Risiko, infiziert zu werden, noch einmal erheblich höher. Und die Zeckenhochgebiete haben sich weit nach Norden verlagert. Sobald man davon selbst betroffen ist, neigt man dann natürlich auch wiederum dazu, die Gefahren weit stärker einzuschätzen und die Folgen zu sehen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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