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    [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz_2013 (Bodensee-Königsee-Radweg)

    #1
    Mitreisende: rockhopper
    Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz_2013 (Bodensee-Königsee-Radweg)

    Ursprünglich war die Tour für maximal 3 Wochen geplant. Mein Hauptreiseziel war der Bodensee-Königsee Radweg ab Füssen bis zum Königsee. Rückreise je nach Zeit und Kosten, den Inn hoch bis Passau und dann die Donau zurück bis Tuttlingen. Wie immer ist die Tour relativ gut geplant, ich habe ja Erfahrung und die Vorbereitungen sind für mich die schönste Vorfreude.
    Dieses Mal ist es doch anders gekommen, und an einen Abbruch hatte ich überhaupt nicht gedacht.
    Im Internet hatte ich einige Tourberichte zum Bodensee-Königsee Radweg gelesen und war der Ansicht, dass ich diese Tour
    auch gut bewältigen werde. Letztendlich waren es drei Faktoren, die mich zu dem Entschluß geführt hatten die Tour in Bad Tölz abzubrechen. Zum Einen wäre ich mit meinem Mountainbike auf dem Bodensee-Königsee Radweg besser unterwegs gewesen.
    Dazu gab es wieder viele super heiße Tage mit bis zu 40 Grad und mein Reisekasse schrumpfte schneller als erwartet.

    Übersichtskarte

    Copyright: rockhopper
    Geändert von rockhopper (30.03.2014 um 10:13 Uhr)

  2. Erfahren
    Avatar von Jack68
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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #2
    Wann gehts denn hier weiter?
    ...

  3. Dauerbesucher
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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #3
    Start : 25. Juli 2013

    Ich stehe um 5 Uhr früh auf, mein Centourion Accordo GT (1993) steht zur Abfahrt gepackt
    in meinem Atelier. Um 6:20 Uhr steige ich in die S-Bahn Richtung Schorndorf. Davor darf ich durch das Stuttgarter-Bahnhof-Baustellen-Chaos durchschieben.
    Gott sei Dank funktioniert der Aufzug, wobei ich Sorge habe, dass ich gut unten an den S-Bahn Gleisen ankomme. Da ich den Abschnitt von Stuttgart bis Großheppach schon mehrfach gefahren bin, nehme ich die Bahn. Um 6:45 komme ich in Endersbach an und radle bis zum eigentlichen Startpunkt nach Großheppach. Der Ort liegt auf der anderen Seite des Remstals. Es ist so früh am Morgen noch frisch und ich quere zum ersten Mal die Rems, die sich mir mit braunem Gewässer und Nebelschwaden präsentiert.



    In Großheppach komme ich gegen 7 Uhr an. In der Bäckerei/Café Schreiber genehmige ich mir ein ausgiebiges Frühstück mit 2 leckeren Butterbrezeln und einem Milchkaffee. Ich genieße den Zustand ab jetzt viel Zeit zu haben. Um 8 Uhr fahre ich los, frage mich zum Remstal Radweg durch der hier abschnittsweise sehr idyllisch verläuft.



    Weiter geht es mehr oder weniger an der Rems entlang. Ich muss durch die Innenstadt von Schorndorf fahren, der Geburtsstadt Gottfried Daimlers. Dabei komme ich an diesem Hinweisschild vorbei. Das muss ich natürlich fotografieren. Tulle ist eine der Partnerstädte Schorndorfs und war das Ziel meiner ersten Solo-Radtour 2010. Für einen Moment kommt mir der Gedanke, die Route zu ändern.



    Nach 45 Kilometer erreiche ich um die Mittagszeit Schwäbisch-Gmünd. Ich schiebe mein Gefährt durch die schöne Altstadt und finde in der Nähe der Touristen-Info, etwas versteckt in einem Innenhof ein nettes kleines Café, Ex Libris. Hier trinke ich einen Kaffee, esse eine Suppe und erhole mich. Die Hitze zehrt an meiner Energie. Ab hier wird die Fahrt hügeliger. Mein heutiges Etappenziel ist der Campingplatz Hirtenteich bei Lauterburg auf knapp 700m Höhe. Bei Essingen muss ich abbiegen und den Ostalb Rand erklimmen. Bis ich Essingen erreiche sind wieder etliche
    Zusatzkilometer durch Verfahren auf dem Radcomputer. Der Rems Ursprung liegt ein paar Kilometer unterhalb von Lauterburg. Ich kurble langsam die Steigung hoch, die für mich bis zum Rems Ursprung fahrbar ist. Ein kleines Hinweisschild verhindert, dass ich an der Quelle vorbei radle. Ein paar Bänke laden zu einer Pause ein und ich schaue mir das Rinnsal an, dass später als kleiner Fluss bei Remseck in den Neckar mündet.



    An der Straße sehe ich ein Verkehrschild mit 12% Steigung auf 2 Kilometer bis Lauterburg. Das will ich mir auf dieser verkehrsreichen Straße nicht antun und schaue auf der Karte nach einer autofreien Alternative im Wald. Ich interpretiere die schwarze Linie als Wanderweg und radle los. Nach ein paar hundert Meter stehe ich an einem stillgelegten Skilift und muss wieder zum Ausgangspunkt zurück kehren. So schiebe ich meditativ am Straßenrand entlang der keinen Seitenstreifen bietet. Die Autos huschen mit moderatem Abstand an mir vorbei.
    Irgendwann höre ich hinter mir das Tuckern eines Traktors näher kommen und ich schaue sicherheitshalber mal nach hinten. Der Traktor hat einen großen Anhänger mit Heu angehängt und fährt entsprechend langsam. Auf Grund des Gegenverkehrs kann er mich nicht überholen, auch zieht er eine lange Kolonne an Autos hinter sich her. Jetzt ist schnelles Handeln angesagt. Ich wuchte mein bepacktes Rad die kleine Böschung hoch
    und lasse den Traktor samt Autoschlange an mir vorbei ziehen. Sie sind auf jeden Fall etwas schneller als ich. Irgendwann bin ich oben auf der Albhöhe angekommen und mache auf dem Parkplatz am Ortseingang eine kleine Pause um die schöne Aussiecht zu genießen.
    Geändert von rockhopper (19.02.2015 um 07:48 Uhr)

  4. Gerne im Forum

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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #4
    ein neuer Bericht von Dir - schöön...

  5. Dauerbesucher
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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #5
    Der Campingplatz Hirtenteich wird sehr freundlich geführt. Ein schöner ruhiger Platz.
    Für 5€ bekomme ich am nächsten Morgen ein super Frühstück mit extra großen Croissants serviert.



    Heute geht es weiter über Aalen nach Nördlingen, weiter über Harburg nach Donauwörth. So ist mein Plan. In einem Ort finde ich die Richtung
    zum Weiterfahren nicht und ich frage in einem Blumenladen nach. Die Antwort: Do fahret se emmer dr‘ Buckel ei... Ich muss nochmal nachfragen, da ich nicht verstehe ob ich bergauf oder bergab fahren muss. Ich bin noch keine 100 Kilometer gefahren und habe schon Verständigungsprobleme. Ich spreche Stuttgarter Schwäbisch. Also ich muss den Hügel hinunter fahren und dann immer gerade aus, bis Aalen. Mittlerweile ist es wieder gnadenlos heiß geworden und ich beschließe den Zug von Aalen bis Nördlingen zu nehmen. Für 5,60 €, und ich brauche für diese Strecke keine Fahrradkarte. Prima, dann habe ich mehr Zeit Nördlingen anzusehen. Als ich in Nördlingen aus dem Zug steige trifft mich fast der Hitzeschlag. Ich schleppe mich schiebender Weise in die Altstadt. Bei dieser Temperatur habe ich keine Lust auf Stadtbesichtigung. Ich genehmige mir einen Eiskaffee im Innenbereich eines Cafes. Die Weiterfahrt ist bei dieser Hitze an einer Hauptverkehrsstraße keine Freude. Irgendwann komme ich auf dem Radweg Romantische Straße der mich über Harburg führt.


    Bei einer Pause im Schatten eines Hauses sehe ich die Katze mit ihren beiden Jungen im Hof liegen.


    Rechtes Bild: In Harburg

    Ich erreiche Harburg am Spätnachmittag und ich habe Lust auf Kaffee und Kuchen. Direkt an meiner Route finde ich ein kleines Café und lasse mich dort für eine kleine Pause nieder. Die Romantische Straße muss ein beliebte Radstrecke sein, denn es fahren etliche Tourenradler an mir vorbei. Über das Café möchte ich keine Empfehlung aussprechen. Ich radle weiter durch das schöne Kesseltal bis zum Kanuclub Donauwörth. Hier gibt es eine Zeltwiese für Wanderer und Radfahrer. Außer mir sind noch etwa 10 Zelte auf der Wiese. Ein sehr idyllisch gelegener einfacher Platz an der Wörnitz. Bei meinem Abendspaziergang sehe ich noch einen Biber am Ufer.


    Heute ist Samstag der 27. Juli.
    Ich packe gemütlich in der Sonne meine Sachen zusammen und radle in das Zentrum von Donauwörth. An einem Straßencafe gibt es eine bayerische Brezel mit Butter und einen Cappucino zum Frühstück.



    Ab hier verläuft auch die Via Claudia Augusta, da sie eh auf meiner Route liegt, werde ich Abschnitte davon fahren. Den Einstieg suche ich vergeblich. Deshalb radle ich an einer Ausfallstraße die ersten Kilometer bis ich das Via_Schild entdecke. Die ersten Kilometer verlaufen unspektakulär im Zick Zack Kurs über Dörfer und Felder bis ich an den Lech komme. Ab hier wird es richtig schön zu fahren. Mir begegnet auch kaum jemand. Ein Radler der mir entgegenkommt ruft mir im Vorbeifahren etwas in der Lokalsprache zu das ich nicht verstehe, durchkommen höre ich raus. Ich werde schon sehen, was er gemeint hat. Nach ein paar Meter ist mir klar was er mir zugerufen hat. Eine Baumkrone liegt auf dem Weg und jemand hat an der Seite einen Durchgang herausgeschnitten. Mit meinem breiten Packtaschen am Rad kann ich gerade so durchschieben.





    Die Temperatur steigt auf 35°, ich radle immer am Lech entlang, durch Augsburg weiter an einem Badesee vorbei. Unterwegs bekomme ich den Tipp die Uferseite zu wechseln, da sei es etwas schattiger. Da mir das zu mühsam ist, bleibe ich auf der linken Lechseite und muss viele Kilometer in praller Sonne auf staubiger Piste fahren. Mein Computer zeigt mir mittlerweile 40° an. Um die Hitze besser zu vertragen mache ich meinen Waschlappen mit lauwarmen Trinkwasser aus der Plastikflasche nass und lege ihn unter meinen Helm auf den Kopf.
    In Kissing habe ich genug von der Hitze und ich nehme den Zug mit 2 maligem Umsteigen nach Landsberg. Die Fahrkarte lasse ich mir am Bahnsteigautomaten raus. Zum Glück muss ich nur 20 Minuten warten. Der Bahnhof, der keiner ist, besteht nur aus zwei Gleisen und ist menschenleer. Im Zug bin ich auch die Einzige mit Rad. Dann kommt ein Zugschaffner 1 Station vor Landsberg und kontrolliert meinen Fahrschein. Er schaut mich intensiv an, ich reagiere nicht, ich habe doch einen Fahrschein. Dann fragt er nach der Fahrradkarte. Die habe ich völlig vergessen zu kaufen. Es gibt eine mündliche Verwarnung und ich verspreche beim nächsten Fahrkartenkauf für das Rad einen Fahrschein zu lösen. Ich sage noch zu ihm, dass ich für die ersparten 5€ einen Kaffee auf den Freistaat Bayern trinken werde.
    Mein nächster Campingplatz, Romantik am Lech, liegt ein paar Kilometer hinter Landsberg. Ich verlasse den Zug in Landsberg und radle am Lechufer entlang, in der Hoffnung, dass der Campingplatz bald auftaucht. Nach einer Weile frage ich einen Spaziergänger nach dem Campingplatz. Er erklärt mir den Weg, der allerdings relativ steil durch dichten Wald nach oben auf den Berg führt. Ich muss schieben, die Schweißperlen rinnen mir in die Augen und brennen, dazu kommt eine Armada von Stechmücken die über mich herfallen. Bei Stechmücken werde ich hektisch! Und natürlich habe ich mein Autan zuhause gelassen, brauch es ja sonst auch nie Während ich den Berg hochschiebe meckere ich was das Zeug hält und schlage mit einer Hand wild um mich um die Biester zu verjagen. Mit der anderen versuche ich mein Rad zu halten. Zum Glück sieht niemand meine Vorstellung...meine ich. Da begegnet mir eine Frau die gerade mit ihrem Hund unterwegs ist, sie kommt auf mich zu und sagt, sie habe immer ein Spray gegen Stechmücken dabei. Hier im Wald gibt es besonders viele. Ich stehe völlig fertig vor ihr, da sprüht sie mich nach kurzer Vorwarnung mit einer geballten Ladung "Antistechhaltmückenweg" voll, dass ich fast ersticke. Nachdem ich wieder Luft fasse, bedanke ich mich für die freundliche Rettung. Jetzt ist es auch nicht mehr weit zum Campingplatz Romantik am Lech. Wie der Name zustande kam ist mir ein Rätsel. Völlig genervt betrete ich den Gastraum und checke ein. Meine Laune ist schlecht, auf dem Platz gibt es keine Frühstücksmöglichkeit . Die Gartenwirtschaft macht erst um 17 Uhr auf. Ich suche mir eine Stelle mit mehr Gras, baue mein Unna auf und gehe duschen. Am Abend gehe ich dort einen Bayerischen Wurstsalat essen, dazu ein Brötchen und ein großes Radler.
    Danach ist meine Ruhe wieder hergestellt.





    Morgen wird eine Tagestemperatur von etwa 40° erwartet und ich entscheide mich noch einen weitere Nacht zu bleiben.
    Die Nacht verläuft ruhig und ich stehe am nächsten Morgen gut erholt auf. Ich wasche noch schnell meine Wäsche und hänge sie am Baum daneben auf. Danach suche ich mir einen alternativen Weg nach Landsberg, der oben auf der Höhe verläuft. Durch den Stechmückenwald will ich nicht nochmal durchfahren. Die Altstadt von Landsberg liegt am Hang und ich komme mit dem Rad am obersten Stadttor, dem Bayertor an.
    Am Lech gibt es einige Cafes mit Frühstückmöglichkeit. Hier frühstücke ich lang und ausgiebig und schaue dem Treiben auf dem Platz vor mir zu.
    Mein Fahrrad binde ich an den Bauzaun vor einer Eisdiele an. Danach, streife ich ausgiebig durch die Altstadt und mache aus Begeisterung viele Fotos. Bei der Hitze sind kaum Leute unterwegs. Heute ist auch Sonntag.


    Landsberg am Lech


    Am Spätnachmittag kehre ich wieder zum Campingplatz zurück und möchte ein Radler im Lokal trinken, ich muss noch einige Zeit warten, sie machen ja erst um 17 Uhr auf. Ich setze mich schon mal an einen der Gartentische und komme mit den Campern am Nebentisch ins Gespräch.
    Bei dem Thema Wetter erfahre ich, dass für heute Abend ein Unwetter mit Sturm und Hagel angesagt ist. Mittlerweile habe ich das Radler bekommen. Da kommen die ersten Windböen, ich spurte zum Zelt und spanne nochmal alle Zeltleinen nach und drücke die Häringe in den Boden. Dann sehe ich wie sich riesige Wolkentürme aufbauen, während ein heftiger Wind aufkommt. Ich laufe über das Gelände und fotografiere diese spektakulären Wolkenberge. Der Wind stäubt den Sand über den Zeltplatz. Nach ein paar Minuten ist der Spuk vorbei. Weder Regen noch Hagel sind auf uns niedergegangen. Da haben wir Glück gehabt. Später erfahre ich, dass es zur selben Zeit im Tübinger Raum ein großes Unwetter mit enormen Schäden gegeben hat. Ich kehre wieder zu meinem Unna zurück und schüttle den Sand vom Zelt.

    Montag, 29. Juli
    Ich stehe heute früh auf, packe, und bin schon kurz nach 8 Uhr in Landsberg um zu frühstücken. Der Himmel zeigt sich bedeckt, es ist auch wesentlich kühler als gestern und die Sonne blickt durch die Wolken. Mein Etappenziel ist heute ein CP am Forggensee.
    Meine Route ändere ich ein wenig und ich fahre ein Stück auf der Romantischen Straße über Denklingen, Dienhausen. In Schwabsoien erwischt mich ein Regenschauer und ich nutze dies für eine Kaffeepause im Gasthaus Zollhaus.
    Als der Regen nachläßt radle ich auf einsamen Straßen weiter. Unterwegs mache ich an einem See einen Fotostopp. Der Baum vereinnahmt ein Schild auf dem noch zu lesen ist ...auf eigene Gefahr....


    Auf einer Anhöhe angekommen sehe ich zum ersten Mal die Alpen. Dann erwischt mich wieder ein Wolkenbruch in freier Landschaft. Ich schaffe es nicht meine Regenklamotten in so kurzer Zeit anzuziehen und werde bis auf die Haut nass. Leicht frierend fahre ich weiter, bis ich wieder an einem See vorbeikomme. Hier treffe ich ein Radler Paar das es geschafft hat rechtzeitig einen trockenen Unterschlupf zu finden und den Regenschauer abzuwarten. Wir fahren noch einige Kilometer gemeinsam weiter.


    Bayerische Fassadenarchitektur.


    Ich befinde mich wieder auf der Via Claudia Augusta, die jetzt stetig ansteigt.


    Bei leichtem Regen erreiche ich den den Forggensee. Leider verschwindet die Bergkulisse in den Wolken. Dafür ist das Licht sensationell.


    Der Regen hört auf als ich den Campingplatz erreiche. Er liegt an einem terrassierten Hang direkt am Forggensee. Ich gehe zur Anmeldung und bekomme eine Nummer die ich an mein Zelt hängen muss. Mir wird erklärt wo die Zeltwiese liegt, den Weg runter und dann links, ich würde das dann sehen. Der Weg ist so steil, dass ich Mühe habe mein bepacktes Rad zu halten. Bremsend schiebe ich den Hang hinunter. Ich traue meinen Augen nicht, was ich sehe. Eine relativ kleine Fläche dicht vollgestellt mit Zelten aller Art. Ich finde letztendlich einen schmalen Streifen an der Seite und quetsche mich noch zwischen einem aufgebauten Zelt und der Absperrung. Zum Glück ist das Unna so schmal. Meine Nachbarn um mich herum grüßen nicht, als sie zu ihren Zelten zurückkehren. Eine eigenartige Simmung ist hier. Der Sanitärbereich ist in dem Gebäude indem sich auch die Rezeption befindet untergebracht. Außerdem noch ein Hotel und eine Pizzeria. Also gehe ich wieder zum Duschen
    den Berg hoch. Auf dem Rückweg nehme ich mir noch eine kleine Pizza mit, die ich im Zelt esse, da außerhalb kein Platz dafür ist. Ich vermute die Leute an der Rezeption haben keine Vorstellung, dass der Platz eigentlich voll belegt ist. Trotzdem ist es in der Nacht total still und ich schlafe ausgezeichnet


    Am nächsten Morgen lichtet sich die Wolkendecke und ich mache einen Mini-Spaziergang zum Ufer.


    Ich packe mein Zelt zusammen und schiebe das Rad mit Mühe den steilen Weg hoch, mache mich kurz noch etwas frisch und radle weiter am See entlang. Nach 7 Kilometer bin ich schon in Füssen bei Sonnenschein angekommen. In der Fußgängerzone finde ich eine Frühstücksmöglichkeit. Füssen ist totales Kontrastprogramm für mich, wahnsinnig viel Verkehr, Menschenmassen schieben sich durch die Fussgängerzone, ich sehe ganze Speisekarten in asiatischer Sprache geschrieben. Nachdem Frühstück suche ich den Einstieg zum Bodensee-Königsee Radweg und bin froh dem Trubel zu entkommen. Der Forggensee muss ein beliebtes Radelgebiet sein, stelle ich fest, da mir jede Menge Tagesausflügler auf Rädern begegnen. Ich komme am Bannwaldsee vorbei und wundere mich, dass der Radweg durch den Campingplatz führt ,. Am Eingang (für mich der Ausgang) klärt mich ein freundlicher Mensch auf, dass dem nicht so ist, und zeigt mir noch den Weg zum eigentlichen Radweg. Jetzt treffe ich auch kaum mehr Radler und ich freue mich an der Ruhe in der Natur. Nach Halblech treffe ich eine Mountainbikerin mit wenig Gepäck die auch zum Königsee fahren will. Wir tauschen uns kurz über die Strecke aus, sie sagt mir mit einem leicht skeptischen Unterton, dass die Strecke einige Hügel hat. Wir fahren ein paar Meter zusammen, bis eine ordentliche Steigung kommt, da fährt sie mir locker davon. Ich quäle mich weiter den Berg hoch und fahre etwas abenteuerlich durch ein schönes Waldgebiet wieder den Berg hinunter. Da hätte ich gerne mein Mountainbike dabei gehabt. Unten angekommen geht es eben weiter bis Trauchgau.


    Vielleicht ist dieses Foto auch nach Trauchgau entstanden.

    Dann komme ich an eine Stelle die sich gabelt, ich sehe auf der Karte nach und kann den zweiten Ort nicht finden. Jetzt kommt mein eTrex zum Einsatz. Wirklich hilfreich ist es in diesem Moment nicht, denn es ist elend langsam, dazu scheint die Sonne auf das Display. Mich nervt das Ganze, da ich keine Lust habe ewig zu warten bis sich die Karte aufgebaut hat und schalte das Gerät wieder aus. Dann entscheide ich mich aus dem Bauchgefühl heraus für eine Richtung. Mir kommen noch zwei Mountainbiker entgegen, die mich fragen wo ich hin will. Zum Königsee, antworte ich selbstbewußt. Sie schauen mein Rad an, einer der Herren sagt beim Wegfahren zu mir. Na denn.
    Es geht wunderschön auf unbefestigtem Weg stetig bergauf.



    Als es mir zu steil wird schiebe ich. Mir kommen so langsam Zweifel ob das der Bodense-Königsee Radweg ist. Ich beruhige mich, die Mountainbikerin hat ja von einigen Hügeln gesprochen und schiebe weiter.



    Ich gewinne weiter an Höhenmeter. Landschaftlich ein Traum. Ein wunderbares Wandergebiet. An einer spitzen Kurve komme ich an einigen freilaufenden Kühen vorbei, die am Wegesrand grasen. Eine Weide sehe ich nicht.
    Geändert von rockhopper (25.03.2014 um 22:08 Uhr)

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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #6
    Der Weg gabelt sich, ich entscheide mich für die linke Variante, in der Hoffnung wieder in Richtung Radweg zu kommen. Das stellt sich leider als Irrtum heraus, denn ich lande auf einer kleinen Wendeplatte, wahrscheinlich für Forstbetriebsfahrzeuge. Ich kehre wieder zur Weggabelung zurück und nehme den anderen Weg. Mittlerweile bin ich auf einer Höhe von 1114m und ich entferne mich immer mehr von der eigentlichen Strecke. Schön ist es hier oben! Da sehe ich ein Schild mitten im Wald stehen, Grenzstraße, lese ich. Mmh, ich befinde mich immer noch in Bayern und kann mir dieses Schild nicht erklären. Da ich nicht irgendwo herauskommen will, beschließe ich zurückzufahren. Beim dem ersten Bremsversuch rutscht mir das Vorderrad weg. Mir ist schon klar, dass es mit Gepäck und der Bereifung schwierig ist nicht in Schräglage zu kommen. So schiebe ich meditativ den Berg hinunter, wieder an den Kühen vorbei, die mir erstaunt nachsehen.


    Ich bin auf dem Trauchberg gelandet.

    Nach etwa 2 Kilometer wird der Weg wieder befahrbar und ich lasse es weiter den Berg hinunter rollen. Ich muss durch ein riesiges Gatter schieben, das ich zum ersten Mal sehe, und überquere danach einen Bach. Mein eTrex zeigt mir an, dass ich mich wieder auf dem Bodensee-Königsee-Radweg befinde. Froh, wieder auf der richtigen Route zu sein, radle ich relativ eben auf weißem Kalkschotter weiter.
    Der Weg steigt leicht an und ich komme an ein Bach-Geröllfeld das ich schiebender Weise überquere. Ich schaffe es trotz des niedrigen Wasserstandes , einen nassen Fuß zu bekommen. Meine erste Furt



    Ich fahre weiter durch wunderschöne, stille Waldlandschaft bis zum Forsthaus Unternogg. Ich genehmige mir hier eine kleine Pause und trinke ein Radler. Durch meinen Ausflug auf den Trauchberg gerät meine Zeitplanung für den heutigen Tag durcheinander. Eigentlich wollte ich die Fähre in Murnau am Staffelsee zur Insel Buchau nehmen und dort auf den Campingplatz gehen. Die letzte Fähre geht um 17 Uhr. Ich komme gegen 19 Uhr in Murnau an. Auf der Halbinsel Burg gibt es auch einen Campingplatz, ich checke dort ein. Obwohl es noch 2 Tage bis zum Ferienbeginn in Bayern sind ist der Platz fast ausgebucht. Ich kreisle über den Platz, bis ich dann eine Stelle neben einem anderen kleinen Hilleberg finde. Meine Zeltnachbarin kommt ursprünglich aus Franken und ist hier auf Wandertour unterwegs. Am Abend ist ein Grillfest auf dem Platz angesagt mit bayerischer flotter Musik. Mit weiteren Zeltnachbarn verbringe ich in gemütlicher Runde den Abend bei Kartenspiel, gegrillter Wurst und musikalischer Untermalung.



    Links die Hillebergs. Rechts die Zwick-Ente. Am nächsten Morgen hole ich mir am Kiosk frische Brötchen, Marmelade, Butter und einen Kaffee togo um in der Sonne vor dem Zelt zu frühstücken. Kaum sitze ich am Boden, bekomme ich Besuch von zwei Enten die massiv etwas von meinen Brötchen einfordern.
    Ich gehe erstmal nicht darauf ein. Eine der Enten findet das garnicht gut und zwickt mich in die Hand, als ich kurz mal wegblicke. Um meine Ruhe zu haben gebe ich den Enten doch etwas ab.
    Geändert von rockhopper (30.03.2014 um 21:48 Uhr)

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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #7
    In Murnau lege ich noch einen Pausentag ein, da ich mir das Gabriele Münter Haus ansehen möchte.
    Gabriele Münter lebte hier zusammen mit Wassily Kandinsky von 1909 bis 1914. Sie hielt sich mit ihrem späteren Ehemann Johannes Eichner bis zu ihrem Tode, 1962, in Murnau auf und ist auch dort begraben. Heute ist das Haus umfangreich renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.



    Das Münter Haus von der rückseitigen Ansicht. Ein Selbstportät in jüngeren Jahren und ein Foto im Alter.
    Geändert von rockhopper (11.01.2015 um 09:06 Uhr) Grund: Text ergänzt

  8. Neu im Forum

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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #8
    Wooow toller Bericht, hab mir alles bisher alles durchgelesen! Ich komme auch aus der Region Stuttgart und habe für dieses Jahr eine ähnliche Tour runter geplant. Freue mich schon auf deine nächsten Beiträge

  9. Erfahren
    Avatar von Jack68
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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #9
    Danke, da macht schon das Lesen Spaß!
    ...

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    Avatar von rockhopper
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    AW: [DE] Mit dem Rad von Stuttgart nach Bad Tölz

    #10

    Die Hauptstraße in Murnau mit etlichen Gebäuden an denen man die typische bayerische Fassadenmalerei sehen kann.

    Am Donnerstag den 1. August fahre ich weiter. Ich stehe früh auf, mein Ziel für heute ist Gmund am Tegernsee. Aus Murnau heraus fahre ich an einer stark befahrenen Straße die sich ewig lang einen Berg hoch windet. Bei einem Gestüt finde ich wieder den Bodensee-Königsee-Radweg und es geht relativ autofrei weiter. Die Temperatur steigt wieder weit über die 30 Grad Marke. Der Radweg schängelt sich an der Bergkulisse vorbei. Wirklich genießen kann ich es nicht, weil ich wie durch einen Backofen fahre. Ich komme in Kochel am See an. Die Hitze macht mir zu schaffen und ich habe keine Lust mehr auf Radfahren. Bei einer Frust-Schokobanane und einer Cola im Schatten auf der Terrasse einer Bäckerei fasse ich den Entschluß in Bad Tölz den Zug nach Ulm zu nehmen. In Benediktbeuern angekommen, flüchte ich in den Schatten des Klostercafes und mache eine lange Kaffeepause.





    Da es in Bad Tölz keinen Campingplatz gibt gehe ich auf den Campingplatz am Stallauer See, etwa 7 Kilometer vor Bad Tölz.

    Ich bekomme einen Platz zugewiesen und baue das Unna hinter zwei Einbogenzelten auf. Später kommen meine Nachbarn und ich komme wegen der Zelte mit ihnen ins Gespräch. Es sind Zelte aus dem Supermarkt für 25 € das Stück, wirklich wasserdicht sind sie auch nicht, aber für einen Wochenendtrip mit Auto bei gutem Wetter O.K. erzählen mir die beiden jungen Männer. Ich unterhalte mich mit meinen Nachbarn gegenüber, einer Familie mit zwei Kindern, die auch mit den Fahrrädern zum Königsee wollen. Sie haben ein Kind im Krabbelalter und sind deswegen mit Kinderanhänger und jede Menge Gepäck unterwegs. Mir kommen Zweifel, ob sie das schaffen werden.
    Die Nacht verbringe ich mit Ohrstöpsel, trotzdem werde ich zweimal durch eine ausgelöste Alarmsirene eines Autos wach mit anschließender lauter Diskussion in einer Sprache, die ich nicht zuordnen kann.

    Am nächsten Morgen scheint die Sonne und ich fahre früh los. Die 7 Kilometer nach Bad Tölz sind schnell erledigt.
    Der gepflegten Radweg entlang der Isar deutet daruf hin, dass eine Stadt kommt.





    In Bad Tölz angekommen trifft mich eine geballte Ladung an beeindruckender bayerischer Fassadenmalerei.
    Ich schiebe die Fussgängerzone hoch und finde um die frühe Zeit am Morgen ein Cafe, das schon geöffnet hat. Hier gönne ich mir ein üppiges Frühstück, für meine Verhältnisse. Normalerweise reicht mir die französische Variante mit einem Kaffee und einem Croissant. Danach begebe ich mich zum Bahnhof um mir ein Bayernticket nach Ulm zu kaufen.


    Linkes Bild: Das Rathaus
    Eigentlich ist fast jedes Haus in der Fussgängerzone sehr schön bemalt, man kommt sich fast wie in einem Freilichtmuseum vor.

    Um die Mittagszeit komme ich in Ulm an. Als ich aus dem Zug steige, empfängt mich eine Gluthitze. In der Innenstadt esse ich noch eine Kleinigkeit, dann flüchte ich aus der Innenstadt an die Donau.



    Der Radweg führt ziemlich unspektakulär mal mehr, mal weniger an der Donau entlang.
    In der Hitze Radfahren ist anstrengend, so nütze ich jeden Schatten aus um eine Pause zu machen.



    Zuhause hatte ich recherchiert, dass es in Munderkingen an der Donau einen Zeltplatz gibt. Das soll heute meine letzte Zeltübernachtung für diese Radtour sein. Hinweisschilder finde ich nicht, ich muss im Ort fragen. Der CP entpuppt sich als eine Wiese mit Sanitärcontainer, der von der Stadt betreut wird. Ich komme am frühen Abend an und baue mein Zelt auf. Außer mir sind noch 4 junge Franzosen mit Tandems auf dem Platz. Sie wollen nach Bratislava. Eine Familie mit einem speziellen Gefährt, das netto 70 Kg wiegt sind meine Nachbarn und noch 2 weitere Zelte. Zum Bezahlen muss man eine Handynummer anrufen, dann kommt ein freundlicher Mensch von der Stadt vorbei und kassiert 7 €.



    Die Transportkiste des Fahrrads wird von unten her mit Gepäck aufgefüllt, dann kommt das Kleinkind obendrauf, darüber wird ein Laken als Sonnensegel gespannt. Insgesamt zähle ich 4 Packtaschen und eine große Zeltrolle auf den zwei Rädern. Die Beiden erzählen mir, das sie bei dem Gewicht des Transportfahrrads nur kurze Etappen fahren.
    Die Nacht ist sehr ruhig. Am Morgen ist mein Unna zum ersten Mal seit ich unterwegs bin klatschnass. Ich gehe zu einem großen Supermarkt in der Nähe frühstücken, und lasse das Zelt in der Zwischenzeit in der Sonne trocknen. Da die gestrige Strecke schon langweilig zu fahren war, und die kommenden Kilometer auf der Karte mir als ebenso trist erscheinen, beschließe ich den Zug bis Beuron zu nehmen. Außerdem ist das Wetter schon wieder super heiß. Ich bin rechtzeitig am Bahnhof und löse ein Baden-Württemberg Ticket plus Fahrradkarte. Der Zug hat Verspätung. Als er endlich kommt bin ich beim Einsteigen leicht geschockt , das Abteil ist knallvoll mit Fahrrädern. Ich habe keine andere Wahl und bleibe mit dem Rad im Eingangsbereich mit noch zwei anderen Radlern stehen. Die Packtaschen muss ich aus Platzgründen abnehmen. Unterwegs will noch eine Familie mit 3 Fahrrädern zusteigen. Ein Bahnmitarbeiter steigt zu, und ich denke, jetzt müssen wir alle aussteigen. Da höre ich ihn sagen, er will nur sehen, wie man die 3 Räder noch irgendwie unterbringen kann. Irgendwie schaffen sie es alle Räder unter zu bringen.



    Nach einer Stunde Zugfahrt bin ich froh in Beuron den Zug wieder verlassen zu können. Von hier aus radle ich gemütlich an der Donau entlang und freue mich bei allerbestem Wetter über diesen schönen Abschnitt an der Donau.





    Es sieht auf den Fotos so aus als ob keine Menschenseele unterwegs ist, dem ist nicht so. Im Gegenteil, es begegnen mir Massen von Tagesausflüglern, dazwischen viele Radler mit dickem Gepäck, die den Donauradweg fahren wollen. Mein Vorteil, ich fahre so ziemlich als Einzige in Gegenrichtung nach Tuttlingen.



    Ich komme an einem bewirtschafteten Bauernhof vorbei und nutze die Gelegenheit für eine Pause bei selbstgemachtem Kirschkuchen und Kaffee. Zum Kaffee bekomme ich eine kleine abgepackte Kondensmilch. Ich bitte freundlich um etwas frische Milch, und bekomme zur Antwort:
    Frischmilch bekommen nur die Kälber. Fertig. Als ich am Biertisch sitze, bekomme ich sofort Besuch von der Hündin des Hauses, die ohne respektvollem Abstand dasitzt und mich dauernd fixiert, in der Hoffnung, dass sie vom Kuchen etwas abbekommt. Glücklicherweise habe ich keine Angst vor Hunden, denn sie ist nicht gerade ein Handtaschenhund, sondern hat eine beeindruckende Größe. Ich bin froh, dass sie sich nicht wie die Zwick-Ente verhält.
    Nach meiner Pause radle ich gemütlich die restlichen schönen Kilometer bis Fridingen, danach weniger spannend weiter bis zum Bahnhof in Tuttlingen. Ich kann sogar einen Zug früher nehmen als geplant und bin nach 1,5 Stunden kurzweiliger Bahnfahrt wieder in Stuttgart.

    Geändert von rockhopper (03.06.2014 um 16:14 Uhr)

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