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  1. Lebt im Forum
    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Messer

    Zitat Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    @Buck
    Ich glaube ich bringe Dir mal meine Messer zur Behandlung.
    Wenn ich da an das SOG denke, dass du mal bei einem Treffen dabei hattest.

    Zitat Zitat von MaxD Beitrag anzeigen
    Diese Spiegelfase ist so etwas wie eine Klebefalle fürs Auge...man kann nicht mehr wegschauen.
    Es geht ja nur, um eine angemessene Gebrauchsschärfe. Nicht um die Fetischisierung irgendwelcher Hobbys.


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  2. Erfahren
    Avatar von Franky66
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    AW: Messer

    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Hast du Erfahrungen mit kältebehandeltem Niolox? Bringt das Vorteile?
    Nein, habe ich nicht. Ich bin Messer-Sammler und -Nutzer. Aber es gilt wie bei jedem Stahl: gute WB=gute Eigenschaften.
    Ein guter Stahl ist nix, wenn die WB shice oder falsch war.

    Beispiel: viele regen sich über den D2 auf, finden den partout Mist. Ich hatte ein großes Outdoor-Messer von Peter Herbst mit einer 14cm-Klinge aus diesem Stahl, gerade Mal auf 60-61HRC gehärtet, obwohl der auch 63-64HRC verträgt. Dann wird er aber zunehmend spröde und bildet micro-feine Ausbrücke bei zu harter Gangart.
    Mein Messer hatte aber genau die richtigen Eigenschaften behalten - ich habe es durch Ø15cm Baumstämme gejagd (auseinander gehackt). Nix ist passiert - die Schärfe war noch vorhanden, kein Reißen eines Papier-Blattes danach.
    Und das habe ich mehrmals mit dem Messer gemacht

    Ich habe auch ein kleineres Fixed mit einem 440C von Günter Böhlke. Das hat Sachen mitgemacht, die will man nicht unbedingt seinen Messern zufügen. Das Ding hat eine der besten Klingen, die ich je hatte. Nicht umsonst verarbeiten heute noch viele US-Amerikanische Macher diesen Stahl. Er ist einfach sau-gut (aber mittlerweile unsexy, und vielen geht einer ab, wenn sie S30V oder ähnliches lesen. Diese neumodischen Stähle sind für mich unsexy) - es kommt auf die richtige WB an.


    Liebe Grüße

    Franky
    Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel.

  3. AW: Messer

    Ich habe ein Custom-Messer aus D2 Stahl auf 63HRC gehärtet. Ich kann mich bisher nicht beschweren.

  4. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von MaxD
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    AW: Messer

    Buck, wie und womit genau hast Du die Fase hinpoliert?
    ministry of silly hikes

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Messer

    Zitat Zitat von Franky66 Beitrag anzeigen
    Nein, habe ich nicht. Ich bin Messer-Sammler und -Nutzer. Aber es gilt wie bei jedem Stahl: gute WB=gute Eigenschaften.
    Ein guter Stahl ist nix, wenn die WB shice oder falsch war.

    Beispiel: viele regen sich über den D2 auf, finden den partout Mist. Ich hatte ein großes Outdoor-Messer von Peter Herbst mit einer 14cm-Klinge aus diesem Stahl, gerade Mal auf 60-61HRC gehärtet, obwohl der auch 63-64HRC verträgt. Dann wird er aber zunehmend spröde und bildet micro-feine Ausbrücke bei zu harter Gangart.
    Mein Messer hatte aber genau die richtigen Eigenschaften behalten - ich habe es durch Ø15cm Baumstämme gejagd (auseinander gehackt). Nix ist passiert - die Schärfe war noch vorhanden, kein Reißen eines Papier-Blattes danach.
    Und das habe ich mehrmals mit dem Messer gemacht

    Ich habe auch ein kleineres Fixed mit einem 440C von Günter Böhlke. Das hat Sachen mitgemacht, die will man nicht unbedingt seinen Messern zufügen. Das Ding hat eine der besten Klingen, die ich je hatte. Nicht umsonst verarbeiten heute noch viele US-Amerikanische Macher diesen Stahl. Er ist einfach sau-gut (aber mittlerweile unsexy, und vielen geht einer ab, wenn sie S30V oder ähnliches lesen. Diese neumodischen Stähle sind für mich unsexy) - es kommt auf die richtige WB an.


    Liebe Grüße

    Franky
    Dem kann ich voll umfänglich zustimmen. Mein erstes Messer aus D2 war das Ontario RAT-3 und da war ich schon sehr angetan von dem Stahl. Als ich mir dann vor ca. einem Jahr das Custom mit Kamelknochen habe bauen lassen, hatte ich die Wahl zwischen etlichen Stählen (unter anderem auch Elmax, S35VN usw.)
    Ich bin dennoch bei D2 geblieben, weil ich auch der Meinung war, dass der Stahl besser zu einem rustikalen Messer passt.
    Obwohl das Messer bei einem Gewicht von 270 Gramm auf 0,5 mm hinter der Fase ausgeschliffen ist, hatte ich nie Probleme mit Rissen oder Ausbrüchen. Auch nicht nach Knochenkontakt. Ich weiß nicht, wie der Herr Strohbach die Wärmebehandlung macht aber er macht es gut!



    Zitat Zitat von MaxD Beitrag anzeigen
    Buck, wie und womit genau hast Du die Fase hinpoliert?
    Folgende Steine vom Edge Pro Apex 4

    Schleifstein, Körnung 120
    Schleifstein, Körnung 220
    Schleifstein, Körnung 400
    Schleifstein, Körnung 600
    Schleifstein, Körnung 1000
    Polierbänder, Körnung 2000
    Polierbänder, Körnung 3000

    Leder mit Bark River Compound schwarz
    Leder mit Bark River Compound grün
    Leder mit Bark River Compound weiß

  6. AW: Messer

    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    ...


    Es geht ja nur, um eine angemessene Gebrauchsschärfe. Nicht um die Fetischisierung irgendwelcher Hobbys.

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    Zitat Zitat von Buck Mod.93;1650077...


    Folgende Steine vom Edge Pro Apex 4

    Schleifstein, Körnung 120
    Schleifstein, Körnung 220
    Schleifstein, Körnung 400
    Schleifstein, Körnung 600
    Schleifstein, Körnung 1000
    Polierbänder, Körnung 2000
    Polierbänder, Körnung 3000

    Leder mit Bark River Compound schwarz
    Leder mit Bark River Compound grün
    Leder mit Bark River Compound weiß
    Der ist gut. Schärf-Fetischismus ist ebenso wie Messer- und Ausrüstungsfetischismus keine Sünde.
    Wie lange hast du daran gesessen?

    Das hier ist übrigens ein Messer aus D2-Stahl vom Chinamann. Hat rund 14 USD gekostet und wurde zum Verheizen als Hausbaustellenmesser angeschafft. Nachdem es nach dem zehnten Sack Zement und sonstigen Baustoffverpackungen aufschneiden nur geringfügig stumpfer war, wollte ich es mit dem Lansky-Standard-Schärfset nachschärfen. Aber da waren die Steine wohl zu weich oder sonstwie ungeeignet. Erst ein Siliziumkarbidstein hat der Klinge wieder richtig "Leben" eingehaucht. Dass da kopiert wurde ist unübersehbar, aber das Teil gefällt mir besser wie das Original aus Kohlenstoffstahl.

    Gruß Sawyer

    As a rebel I came and I´ll die just the same. On the cold winds of night you will find me.

  7. Dauerbesucher

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    AW: Messer

    Es ist kaum zu glauben, nach ein paar Monaten kann ich nun bestätigen, dass das Bark River UL Bushcrafter tatsächlich mein vorerst letztes Messer sein wird! Hab zwar in der Zwischenzeit ein Victorinox Compact in schwarz gekauft, aber das zählt ja nicht....

    Der UL Bushcrafter ist einfach perfekt - also wirklich! Ich hatte schon viele Messer in der Hand und keines konnte mich in seiner Gesamtheit so überzeugen.

    Leider ist der Weg damit nicht mehr das Ziel. Es bleibt die Pflege der Messer, was mir noch immer an vielen Abenden große Freude bereitet. Das Geld fließt nun in andere Projekte- z.B Äxte

    Euch einen weiterhin schneidfreudigen Weg!

    LG
    Vince
    Cauf Club -30Mark

  8. Lebt im Forum
    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Messer

    Zitat Zitat von Sawyer Beitrag anzeigen
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    Der ist gut. Schärf-Fetischismus ist ebenso wie Messer- und Ausrüstungsfetischismus keine Sünde.
    Wie lange hast du daran gesessen?

    Das hier ist übrigens ein Messer aus D2-Stahl vom Chinamann. Hat rund 14 USD gekostet und wurde zum Verheizen als Hausbaustellenmesser angeschafft. Nachdem es nach dem zehnten Sack Zement und sonstigen Baustoffverpackungen aufschneiden nur geringfügig stumpfer war, wollte ich es mit dem Lansky-Standard-Schärfset nachschärfen. Aber da waren die Steine wohl zu weich oder sonstwie ungeeignet. Erst ein Siliziumkarbidstein hat der Klinge wieder richtig "Leben" eingehaucht. Dass da kopiert wurde ist unübersehbar, aber das Teil gefällt mir besser wie das Original aus Kohlenstoffstahl.

    Seit ESEE die alten Ontario Modelle produziert, hat die Qualität schon stark nachgelassen. Es wird kein D2 mehr angeboten und teilweise haben sie die alten Messerscheiden zusammen mit den neuen Griffschalen verkauft. Das führte dann natürlich dazu, dass die Scheiden kaum zu gebrauchen waren.
    Wobei man sagen muss, dass das Kopieren der Labels, wie es bei deinem Messer gemacht wurde, schon ein bisschen zu weit geht.

    Zitat Zitat von vince Beitrag anzeigen
    Es ist kaum zu glauben, nach ein paar Monaten kann ich nun bestätigen, dass das Bark River UL Bushcrafter tatsächlich mein vorerst letztes Messer sein wird! Hab zwar in der Zwischenzeit ein Victorinox Compact in schwarz gekauft, aber das zählt ja nicht....

    Der UL Bushcrafter ist einfach perfekt - also wirklich! Ich hatte schon viele Messer in der Hand und keines konnte mich in seiner Gesamtheit so überzeugen.

    Leider ist der Weg damit nicht mehr das Ziel. Es bleibt die Pflege der Messer, was mir noch immer an vielen Abenden große Freude bereitet. Das Geld fließt nun in andere Projekte- z.B Äxte

    Euch einen weiterhin schneidfreudigen Weg!

    LG
    Vince
    Ich kann dich gut verstehen. Ich benutze mein Bark River Bravo 1.2 LT bei jeder sich bietenden Gelegenheit und frage mich mittlerweile auch, welches Messer ihm in dieser Größenkategorie noch das Wasser reichen könnte.
    Markus Reichart wird für mich immer interessanter. Wobei ich jetzt erst mal das Custom abwarten werde, das Ende März kommt.

    Liebe Grüße

    Ferdinand

  9. AW: Messer

    Wobei man sagen muss, dass das Kopieren der Labels, wie es bei deinem Messer gemacht wurde, schon ein bisschen zu weit geht.
    Im Kopieren sind sie perfekt geworden. Wenn ich daran denke, in welcher Detailtreue das Plagiat "Spyderco Military" war ... Bei Spyderco hatte man meine Anfrage vom Büro zur Marketing-Abteilung zur Entwicklungabteilung zur ... weitergereicht, um mir eine Antwort geben zu gerne und erst ein alteingesessener Mitarbeiter mutmaßte, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Fälschung handelt und man Genaueres nur sagen könnte, wenn ich ihnen das Teil zuschicke. Wollte ich nicht; mir hatte die Info gereicht, um den eBucht-Verkäufer zur Rücknahme zu bewegen. Das China-Neck-Knife ist noch nicht mal das i-Tüpfelchen. Es gibt noch einen Anbieter, der die Messer (in wirklich miserabler Stahlqualität) derart gefälscht anbietet, dass sie sogar im Skelettgriff an der richtigen Stelle die fehlende Lackierung aufweisen, wo der Aufhängehaken bei der Lackierung aufsetzt.
    Gruß Sawyer

    As a rebel I came and I´ll die just the same. On the cold winds of night you will find me.

  10. AW: Messer

    ich weiß zwar nicht was du mit miserablem stahl meinst ich bin auf jeden fall von den üblichen chinabilligststählen extrem angetan!!!

    vor jahren wo sanremu mal hipp wurde weil sie design von bekannten labels übernommen haben nur mit anderen materialien kombinierten"bsp: griff stahl titan halt nur edelstahl" und zudem einige details änderten damit es nicht als clone bezeichnet werden kann erweckten solche 5€ messer mein interesse und vor allem was die dort verwendeten 8Cr13Mov und 8Cr14Mov"die typischen chinastähle" stähle taugen.

    im laufe der jahre haben sich einige messer mit diesen metallen bei mir angesammelt und praktisch ist dieser stahl mit 440C und 14C28N gleichauf.
    einfach ein grund solider stahl für messer.

    die ganze messer von mir mit verschiedensten "superstählen" S30V,S35Vn,ZDP189,usw... sind von der schnitthaltigkeit wenn ich es ohne fanboygetue auf irgend nen stahl objektiv betrachte ~ doppelt so schnitthaltig in der praktischen anwendung........
    ein anwender der ein messer als gebrauchsgegenstand nutzt wie es gedacht ist würde im leben keinen unterschied feststellen.

    dieser 8Cr13Mov quasi in china um überfluss da ist" dadurch nichts kostet" ,auf ~58HRC gehärten nen top messerstahl bringt und auch primär für die meisten nachbauten und clone ebenfalls deshalb verwendung findet.

    es würde für mich interessant sein was du unter misserabel verstehst?

  11. AW: Messer

    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Markus Reichart wird für mich immer interessanter. Wobei ich jetzt erst mal das Custom abwarten werde, das Ende März kommt.
    Bei Markus sollte man immer fragen was er gerade fertig hat. Die Messer auf der Homepage geben seinen aktuellen Stand der Fertigung bei weitem nicht wieder.
    Was habe ich gesabbert als ich mich vor kurzem mit ihm getroffen habe . Alleine das selbst gemachte Micarta
    Einfach traumhaft schöne Stücke. Durch meinen Job bin ich ein extremer Millimeterpisser, aber bei seinen Messern finde ich nicht das geringste zu Meckern. Vor allem sind alle Messer extrem schneidfreudig geschliffen, trotzdem kenne ich keine Probleme mit Ausbrüchen.
    Mein MR 140 aus M390 hat bei einer 16 cm Klinge eine Wate von 0,5-0,6mm und bereitet keine Probleme.
    Ist nicht meins, aber sehr ähnlich:
    https://www.toolsforgents.de/product...aumwollmicarta

    Und übrigens, ich bekomme vom Markus nichts für Werbung. Ich bin einfach von den Messern begeistert, zudem ist er ein super netter Zeitgenosse...

  12. AW: Messer

    Hi Lorenz,

    ich bin kein Stahlspezialist, deshalb kann ich es nur wie folgt beschreiben. Das Messer kam stumpf an, also habe ich es mit dem Lansky-Schärfsystem versucht zu schärfen. Dass da Material abgetragen wurde war spürbar, aber wirklich scharf wurde das Teil nicht. Und die erreichte Schärfe war nach zwei Minuten Stöckchenschnitzen wieder weg. Vom Gefühl her, war der Stahl zu weich. Als ob man einem simplen Eisenstreifen, wie er im 1. Lehrjahr in Metalberufen vergewaltigt wird, mit der Feile eine Schneide beschert und danach ein paar Schnitzversuche macht.
    Von dem China-Neck-Knife aus D2-Stahl bin ich hingegen angetan. Das Teil ist kaum stumpf zu kriegen.
    Gruß Sawyer

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  13. AW: Messer

    ob ein messer scharf oder mittelscharf deinem empfinden nach an kommt ist im grunde völlig egal.

    da du spyderco vorhin erwähnt hast,
    ich hab 4 oder 5 spydercos und allesammt sind mit nem industrieanschliff von ner bandschleifmaschine gekommen.
    das bedeute das messer wird vor der auslieferung an nen bandschleifer gehalten!!!
    dieser bandschleiferschliff ist bei jedem messern klar erkennbar da sie immer zu 99% gleich aussehen, viel zu symetrisch nach aussen......

    nun zum problem:
    durch das messer an nen bandschleifer halten wird die schneidfase dermassen heiß das diese in den ersten zehntel milimetern sich auf ~500°C aufheizt und enthärtet wird, daher im grunde unbrauchbar wird!!

    deswegen:
    ob ich jetzt ein spydero bekomme und dieses mir halbwegs scharf vor kommt oder eher geht so, ist völlig egal dieser schneidfasenberreich ist ja im eimer und muss weg!!!
    das erste was man bei nem neu gekauften industriemesser"messermacher schärfen es dir wirklich von hand vor" macht ist nen neuen schliff an bringen!!!!

    zuerst mit nem großen stein nen neuen grundschliff damit auch paar zehntel metall weg gehen und zwar der vom bandschleifer zerstörte berreich, danach mit nem mittleren stein nen gebrauchsschliff oder mit mittel und fein.

    der punkt ist, egal ob dir ein neumesser scharf vor kommt, die schneidfase ist mit 90% sicherheit enthärtet und muss weg!!!
    darum ist das völlig egal.

    und zum schleifen find ich so schleifsets unbrauchbar, für anfänger vermutlich ist das zeug noch schlimmer.

    ein oder 2 normale schleifsteine und die basics verstehen.
    zu begin wenn es noch an erfahrung feht mit nem wasserstein.
    sobald man das prinzip verstanden hat simple keramike womit das ganze dann in superschnell immer machen kann.
    Geändert von lorenz7433 (19.02.2018 um 21:15 Uhr)

  14. AW: Messer

    Ähm, ich weiß schon wie man schleift. Sogar den balligen Schliff meines Fällkniven schärfe ich auf einem Stein. Mit Gut oder nicht gut bzgl. Schärfen auf dem Bandschleifer schlagen sich ja die Pros die Köpfe ein. Mir persönlich leuchtet ein, dass es hierbei zu einer Überhitzung kommt. Irgendein Materialkunde-Spezi hat es doch hier einmal erklärt, dass es selbst beim Schleifen von Hand zu punktuellen Erhitzungen kommen kann, wenn man es zu wild treibt oder kein Öl/Wasser verwendet wird.
    Mein Spyderco Endura habe ich ich erst nach ein paar Monaten nachgeschliffen. Da hatte ich nicht das Gefühl, dass die Schneide zu weich war. Bei dem exzellenten China-Plagiat habe ich eine gute Zeitlang geschärft, sodass der weiche Bereiche sicherlich weg war. Ich kann es dir schlecht beschreiben, vom Gefühl her, war der Stahl miserabel. Ich habe leider keinen Zugriff mehr auf das Messer, da die Besitzerin und ich getrennte Wege gehen; sonst hätte ich weiter daran rumexperimentiert.
    Gruß Sawyer

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  15. Anfänger im Forum
    Avatar von snowcrash
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    AW: Messer

    Vll. regt es ja den einen oder anderen an
    Zitat Zitat von Jens Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, welche(s) Messer, Werkzeugtool und sonstiges Werkzeug ihr mit auf Reisen nehmt, in welcher Kombination und warum. ...
    ok.

    Von oben:
    1. Vic Huntsman. Schere ersetzt die billige aus dem 1. Hilfe-Set, mit Pinzette, Stecknadel für "sonstige Operationen" wie eingerissene Fingernägel, Dornen und Splitter ... . Der Dosenöffner ist imo tauglicher als beim Wenger. Ahle hab ich auch schon oft gebraucht. Und mit der Säge kann man mundgerechte Stückchen für den Holzvergaser machen. Insgesamt mein Essential. Kommt alleine auch nächsten Monat zum Wandern auf Ischia mit.
    2. Wenger Mod. 68. Mein Brotzeit- und Picknick-Messer. Dosenöffner, Kapselheber (für Nichtraucher), Korkenzieher reissen den seltsamen Anschliff raus.
    3. Böker Plus 3000 Lightweight. EDC-Ersatz für mein armes "verbotenes" Spyderco.
    4. Wanger Observer Custom. Auch noch EDC für die "Freizeit draußen". Jedoch auch 1. Partner fürs Vic als echtes Messer. Damit geht von Holzbearbeitung bis Nahrungszubereitung iwie alles.
    5. Cold Steel Master Hunter. VG-1 San Mai III-Stahl und im Survival-Trim mit Firestarter. Das ist dann mein modernes Fahrtenmesser auch für Bushcraft-Aktivitäten.
    Geändert von snowcrash (22.03.2018 um 19:41 Uhr)
    LG Snow

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    AW: Messer

    Eins mit Korkenzieher vielleicht auch mit Schere. Zusätzlich eine kleine Spitzange.
    Achso... wo geht es denn hin?

  17. Anfänger im Forum
    Avatar von snowcrash
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    AW: Messer

    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Eins mit Korkenzieher vielleicht auch mit Schere. Zusätzlich eine kleine Spitzange. ..
    Die kleine Zange hab ich komischerweise beim Vic nie vermisst. Aber den Winzschraubendreher für die Sehkrücke musste ich nachkaufen
    LG Snow

  18. Dauerbesucher
    Avatar von blende8
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    AW: Messer

    In der Hose immer ein Victorinox Huntsman.
    Auf Tour meist noch ein No-Name Matrosenmesser aus Carbonstahl.
    Bei fester Behausung nehme ich immer noch ein Herder Küchenmesser und ein Buckelsmesser mit.
    Manchmal habe ich auch noch ein kleines Beil mit (gabs mal hier im Forum von einem Schmied).
    Irgendwas ist immer ...

  19. Moderator
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    Avatar von TanteElfriede
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    AW: Messer

    ...OK ein Messer was in der Hosentasche sein natürliches Habitat gefunden hat, welches für fast alles im Alltag eine Lösung hat... wo ich zwar nicht die dicke Eiche fällen, nicht den Stamm spalten und den Bär töten kann... aber mit dem ich seit Jahren zufrieden bin.... gibt es:



    ..und wie zufrieden sieht man daran, dass ich notfalls für Ersatz sorgen kann wenn der Fluss es gefressen hat...



    ..und falls es ein gieriges Fluss Delta sein sollte...


  20. Anfänger im Forum
    Avatar von snowcrash
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    AW: Messer

    Zitat Zitat von TanteElfriede Beitrag anzeigen
    ...und wie zufrieden sieht man daran, dass ich notfalls für Ersatz sorgen kann wenn der Fluss es gefressen hat...
    ist mir ein mal passiert. Ob es eine Flußbestattung war, weiss ich nicht. Seitdem sicher ich die kleinen Dinger mit ´nem Bändsel.
    LG Snow

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