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  1. Dauerbesucher
    Avatar von DocBrown
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    Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #1
    Hi Leute,

    ich hab mir einen LiFePo-4 Akku, mit den Eckdaten
    Spannung: „12“ Volt (die „“ deswegen: der Akku hat seinen „Arbeitsbereich“ (= der Bereich in dem der Akku betrieben wird) geringfügig über 12 V, ist hier auf die Bauart zurückzuführen)
    Kapazität: 20 Ah
    Gewicht: 2,2 Kg !!! ←
    gekauft.
    Ausschlaggebend waren das Gewicht, die Grösse und … die, nicht unerhebliche Neugier ;)
    Der Preis war des einzige was mich Anfangs abgeschreckt hat, aber die Neugier hat dann doch gesiegt
    Noch dazu hat dieser Akku eine intelligente Ladeschaltung integriert, soll heissen:
    Ich kann diesen Akku über jedes beliebige 12V-Ladegerät, oder mit Solar (Fotovoltaik) über nen 12 Volt Laderegler aufladen (rein theoretisch würde es auch funktionieren, wenn ich die Solarzelle direkt anschliesse, aber des „schmeckt“ mir einfach ned.... )
    Über- und Tiefentladeschutz sind auch schon integriert.

    Natürlich hab ich den Akku dann erstmal auf die angegebenen Eckdaten hin überprüft:
    (zum Vergleich hab ich hier noch einen 12 Volt 18 Ah Blei-Gel-Akku hinzugezogen, um den Unterschied der beiden Techniken mal darzulegen).
    Hier mal der Lieferumfang:
    Netzteil (Ladeschaltung befindet sich IM Akku)
    Anschlusskabel
    Tasche (ist mitlerweile leider nicht mehr im Lieferumfang )



    Hier nochmal die Eckdaten der beiden Kontrahenten:

    LiFePo 4 Akku:

    ~12 V / 20 Ah, 2,2 Kg, Abmessungen (L/B/H): 168 mm / 128 mm / 102 mm
    Preis: ~280 €

    BleiGel Akku
    12 V / 18 Ah, 6,3 Kg, Abmessungen (L/B/H): 181 mm /168 mm / 77 mm
    Preis: ~40 €
    (hier fällt, unter anderem der Gewichtsunterschied von ~4 Kg auf)

    Für den Messaufbau verwendete Geräte:
    Ein elektronisch geregelter Lastwiederstand ( die Last bleibt, egal bei welcher Eingangsspannung, konstant. ← bei Fragen, einfach fragen ;) ), ein Fluke-Multimeter und die Probanden

    LiFePo 4:


    BleiGel :


    Entladekurven:
    LiFePo 4:
    Last 5 A:

    Last 15 A :


    Bleigel:
    Last 5 A :

    Last 15 A:


    Das sind nun natürlich „Laborbedingungen“. Ich habe mit den 2 unterschiedlichen Lasten versucht möglichst praxisnah zu arbeiten.
    Die 5 A Last entspricht ~60 W, das bringt z.B. ein Netbookladegerät auf die Waage.
    Die 15 A last entsprechen bei 12 V ~ 180 W, könnte evtl ein kleiner E-Bootsmotor sein.

    Auffällig ist hier, dass der LiFePo 4 Akku, sowohl im unteren, wie im oberen Lastbereich
    eindeutig mehr Leistung abgibt.

    Dem gegenüber steht der hohe Anschaffungspreis...

    Andersrum ist das Handling des LiFePo 4 Akkus entsprechend angenehmer:
    - Ladeschaltung und
    - Tiefentladeschutz und
    - Überladeschutz schon integriert
    - passendes Netzgerät liegt bei
    - 4 Kg Gewichtsersparnis

    Eventuell überlegt sich die/der ein oder andere den Umstieg, hoffe damit etwas Klarheit und Information bereitgestellt zu haben.

    Gruss
    Robert

    p.s.: die unterschiedlichen Datierungen sind bitte zu vernachlässigen, habe erst für den letzten test den "Datum zw. Computer und Messgerät synchronisieren"-Button gefunden ;)

  2. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #2
    schau dir mal das goal zero sherpa an

    50wh max 75 w bei 220v
    bei 700gr


  3. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #3
    240Wh gegen 50Wh sind natürlich schon ein Unterschied. Bei dem größeren Akku bekommt man mehr Wh pro kg. Letztendlich ist die Frage, wie viel man braucht.

  4. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #4
    der accu wiegt 520gr
    da ist das verhaeltnis etwa gleich, aber die wh kostet bei goal zero das dreifache

  5. Dauerbesucher
    Avatar von DocBrown
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #5
    Wenn bei beiden Geräten die gleichen "Medien", sprich Akkutypen verwendet werden, muss der energiegehalt ja ungefähr derselbe sein .

    Des schöne is halt, dass ich mit dem großen Akku ~1 Std 20 min. nen 180 Watt e-Motor betreiben kann...

    Es ist/sind grad noch 2-3 Projekte, die man modular mit dem Akku verwenden kann, in der Pipeline .
    Unter anderem ein Solar-Modul (2x40 Watt) mit flexiblen Zellen, um den Akku während der Fahrt zu laden.

    Dann noch ne portable boom-box, mit nem 2x40 Watt Verstärker drin.
    Damit man am Baggersee auch für die musikalische Untermalung sorgen kann

    Und noch so die eine oder andere Spinnerei... 

    Gruß
    Robert

  6. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #6
    gibt es da was um 1kg?
    welcher hersteller ist das denn?

    fuer den baggersee reicht auch schon was kleines, z.b. nokia md 51 jbl boom box
    http://versus.com/de/nokia-md-51w-jb...mobile-boombox

  7. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #7
    Zitat Zitat von DocBrown Beitrag anzeigen
    Wenn bei beiden Geräten die gleichen "Medien", sprich Akkutypen verwendet werden, muss der energiegehalt ja ungefähr derselbe sein
    Wenn man nur den Akku betrachtet, ja. Die Elektronik und das Gehäuse kann man aber auch einrechnen und dann sind größere Akkus eher im Vorteil.

  8. oo0OooO0oo
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #8
    @DocBrown Ich hatte mir gerade für mein Auto ein LifePo4 Akku mit 18 AH gekauft (Produkt: Lithium Powerbloc), welches aber 3.6kg wiegt. Hat Dein Akku "echte" 20AH oder sind es "äquivalente" 20 AH? Kannst Du den Akku mal verlinken (Produktdatenblatt)? Sowohl der Preis, als auch das Gewicht Deines Akku sind sehr günstig. Solche Akkus können auch leicht über EUR 500 kosten.

    EDIT: Der günstige Preis scheint für ein 20 AH Versorgungsakku nicht ganz unrealistisch, da Starterakkus teurer sind. Aber das niedrige Gewicht ist schon verblüffend.

    Hier noch ein Beispiel. Der bekannte Hersteller Super B hat ein 3.6kg 18AH Akku (entspricht [nicht] 70-100 AH Bleiakku). http://www.super-b.com/en/automotive...-1/sb12v20p-sc Das Akku kostet über 1000 EUR.

    Danke.
    Geändert von oo0OooO0oo (19.03.2014 um 18:45 Uhr)

  9. Erfahren

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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #9
    Hat Dein Akku "echte" 20AH oder sind es "äquivalente" 20 AH?
    Vier Stunden Entladung mal 5 A Strom gibt schon 20 Ah.
    Die eingebaute Schutz- und Ladeelektronik inkl. Balancer gibts allerdings meinen Recherchen nach nur fuer moderate Stromentnahmen, nicht fuer Starterbatterien.
    Danke fuer die Messung, ich denke auch schon laenger darueber nach, doch die Preise sind nicht ganz ohne.

    LiYFePO4 laesst sich uebrigens noch bei Minusgraden laden.

  10. Alter Hase
    Avatar von Snuffy
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #10
    Bei der SuperB werden ja bis über 1kA (1s) angegeben. Dafür wird es keine Überwachungselektronik geben. Nicht für die ganze Batterie. Für eine Reihe sicher schon. Wobei laut Anleitung nicht einmal eine Ladeendspannungskontrolle drin.
    Die Frage ist, ob es LiFePO sein muss. "Normale" 18650er würden für die oben genannten Anwendungszwecke auch locker reichen. Bei deutlich geringeren Kosten. Vll die Hälfte.
    Eine (Auto) Starterbatterie ist halt etwas anderes. Deswegen auch die Angaben zu max. Strom bei 0.1s, 1s, 5s, 10s, und ähnlichem.

    Schätze mit 18650er würde der Materialpreis der Zellen bei unter 100€ liegen.
    7p3s=21 Zellen. Bei neueren Zellen würde 6p3s reichen.




    Snuffy
    Gibt Dir dat Leben eenen Knuff,
    dann weene keene Träne.
    Lach Dir'n Ast, und setz' Dir druff,
    und baum'le mit die Beene.



  11. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #11
    Zitat Zitat von oo0OooO0oo Beitrag anzeigen
    EDIT: Der günstige Preis scheint für ein 20 AH Versorgungsakku nicht ganz unrealistisch, da Starterakkus teurer sind. Aber das niedrige Gewicht ist schon verblüffend.
    Das ist gar nicht so verwunderlich. Eine hohe Leistungsdichte geht oft auf Kosten der Energiedichte, d.h. eine hochstromfähige Starterbatterie hat bei gleichem Gewicht viel weniger Wh.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von DocBrown
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #12
    Cool, gibt ja dochn paar die sich damit schon beschäftigt haben

    Also die erste Frage zur Kapazität wurde ja schon geklärt ;)

    Gekauft hab ich den Akku hier:

    http://www.akkukaufhaus.de/akkus/lifepo4/akkupacks/12v-13.2/502/komplettset-12v-/-20ah-lifepo4-akku-inkl.-ladegeraet-inkl.-entladeanschlusskabel-und-gegenstecker

    Ich kann ihn morgen in der Arbeit mal auf die Waage stellen.
    Bild kommt dann.

    Also verkraften kann die eingebaute Elektronik kurzzeitige Stromspitzen bis 40 A, dauerstromentnahme 20 A.

    "Normale" li-Ion Akkus, wie die 18650, gehen allerdings bei niedrigen Temperaturen, leistungsmässig ganz schön in die Knie...
    Und bei der selberbaulösung is immer der Faktor "selber" im Spiel ;)
    Ich hab ja früher auch schon meine akkupacks selber gebaut, für modellbaugschichten,
    Bin aber doch froh dass es das ganze fertig, in nem stabilen Case zu kaufen gibt.
    Versteht mich nicht falsch, ich bastel auch heut noch für mein Leben gern mit Elektronik, heute sogar wesentlich ausgereifter als früher.... Aber bei den Stromstärken.... Hmm... Naja... Außerdem hab ich so Garantie drauf, und weiß dass die lötfahnen der Zellen punktgeschweißt sind, und nicht verlötet, bedeutet auch wesentlich weniger stress für die einzelne Zelle.
    Ich bin auch grad dran, mir ne 10Ah powerbank mit usb Anschluss zu basteln, aus nem defekten 4s lipo akku. Da sind 2 Zellen hinüber, 2 noch intakt, ladeelektronik in China gefunden, alte Gehäuseteile aus der Firma und gut is. Kosten 8 Euro, und Zeit

    @lutz:
    Will aber mehr Boom geht ja dann auch für'n Festival...
    Uuund, wenn ich richtig luxuriös unterwegs bin hab ich doch n beachtlichen Energiebedarf...
    Vielleicht schaff Ichs ja mal aufn forentreffen und man trifft sich... Aber verraten wird nix. Sonst flieg ich ausm Forum

    Gruß
    Robert
    Geändert von DocBrown (19.03.2014 um 22:53 Uhr)

  13. Dauerbesucher
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #13
    sodala, hier des bild vom gewicht:




    ok, sind 400 gr. mehr... also 2,6 Kg anstatt 2,2 kg.

    @ooOOooOOoo:
    aber immer noch unter 3,6 Kg.... hast du deinen auch mal auf die waage gestellt?

    gruss

  14. Lebt im Forum
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #14
    50wh goal zero


    mit inverter


    ueber 2kg ist mir fuer den lelektronik kram zu viel

  15. Dauerbesucher
    Avatar von DocBrown
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #15
    OT: @lutz-berlin:
    Du "kennst" mich doch...


  16. Gerne im Forum

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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #16
    Das Problem beim 50Wh Goal Zero ist die Haltbarkeit / Lade Zyclen des EINEN verbauten 3,7V Accus .

    Die Chemie des Sherpa 50 ist kein LiPo/LiLo/ LiFePo sondern einen Lithium Nickel Manganese Cobalt Oxide (LiNiMnCoO2 oder NMC)

    Die Ladezyclen liegen dabei zw 200 -1000 (Eigene Erfahrungen)
    Fairerweise muss man allerdings sagen, dass man auch bei LiCoO2 bzw. NMC die Lebensdauer massiv erhöhen kann, wenn man sie nicht ganz voll lädt, da bei diesen Zellen vor allem das vollladen und vollgeladen sein schadet.

    Temperaturabhängige Alterung (überproportional verstärkt durch hohen Ladezustand) ist beim LiCoO2, NMC und, in einem geringeren Maße auch für LiFePO4, ein wichtiges Thema.

    Er (Sherpa 50) beinhalted EINE Zelle a 3,7V und etwa 4,2 Ah . (nachgemessen)

    Der Sherpa 100 :
    98Wh (11V, 8,800mAh)
    Single Cell Equivalent Capacity: 26,400mAh @3.7V

    Der Sherpa 50 :
    49Wh (11V, 4,300mAh)
    Single Cell Equivalent Capacity: 13,100mAh @3.7V



    Sämtliche Ausgangsspannungen werden im Gerät mit StepUp DcDC Wandler bewerkstelligt..
    Die leider auch nur um die 80-90 % Wirkungsgrad haben.. (Die Interne Verarbeitung des Gerätes ist einfach GROTTENSCHLECHT !!! )

    Anschluss von Radios , oder Funkgeräten sind fast unmöglich weil der DcDc Wandler im Sherpa ohne ende Ripples pfeift ;) (...Böse Oberwellen produziert )
    Ganz üble Störungen über alle Frequenzen von 30khz ,hoch bis 470 Mhz .Auch ein Radio nahe des Sherpa wird empfindlich gestört.

    Leider sind die Angaben des Sherpa50 bzgl. Ausgangs Ströme und Spannungen auch Augenwäscherei !!

    1 x 6mm Port: 12 V / 8000 mA, (max. 100 W)
    1 x Laptop: 19 V / 5000 mA (max. 100 W), reguliert
    1 x Sidecar (9mm): 9 - 13V / 10 mA ?!?!?! (max. 100 W)

    Am 6mm Port kommen nachweislich bei 11,5 statt 12v max 4,25 Amp raus, dann schmiert der DcDc Wandler in den Ruhemodus ab ;)
    Am Laptop kommen auch nur max 3,1 Amp an ( Bei leerem Notebook 19V Accu)

    Am 9mm Sidecar liegen die Rohspannungen direkt am 12V (11,5 V ) DcDc Wandler zw 9-12,8 volt an.. Je nach Ladezustand des Accus ... auch da geht es nur bis max 4,2 Amp

    Und am Externen DcAc Wandler liegen statt 235 auch mal 190-250 Volt an ;)


    Alle meine einzelnen LiFePo Zellen/Accus zw 2,3Ah und 100 Ah können locker bei pfleglicher Behandlung Ladezyclen zw 1000 -2000 bzw mehr ab..

    Für alle ,die so etwas für unterwegs suchen ,empfehle ich einen Selbstbau.

    4 * LiFePo Flachzellen 3,6v /10 Ah ( ~100Eur) + 1 * 10/12 Amp BMS mit Balancern (15 Eur) +1 * Programmierbarer Solarregler für LiFePo - Wincong SX01-3A - (10 Eu) . 9-30Volt Step Down USB Wandler ( 5 eur) paar 4qmm Kabel , kleines ABS Gehäuse , etwas Heisskleber ,Lötzinn , und dann hat man lange etwas von..

    Das spielt bei mir seit fast 3 Jahren mit einem 30 Watt faltbarem ,flexiblen Solarmodul einwandfrei.. Klein ,fein,leicht und fast unverwüstlich

    Es gibt natürlich auch grössere.. Ich habe einen 2,3 Ah / 6,6 Ah / 10Ah /20/40 / 100 /300 Ah LiFePo Accu mit entsprechenden LiFePo Solarreglern und passenden BMS bis 100 Amps..
    Bisher hat keiner schlapp gemacht..

    Es gibt natürlich auch fertige Geräte wie den GoalZero Sherpa50 / 100 /120 (der 120 wurde aus dem Programm genommen) .
    Meiner Meinung nach viel zu überteuert und die Verarbeitung lässt leider eher auf einen chinesichen Küchentisch Bastler schliessen ..

    Auch explodieren die Sherpas ,auch im RuheZustand (In dem Beispiel bei mir ein Sherpa120) auch gerne ;)

    Siehe http://amd.co.at/anti/sherpa120/badSold2.jpg

    Da hat sich ein Power MOSFET mit lautem Knall ohne Belastung verabschiedet ,)
    Kurz danach blähte sich eine Zelle recht flott auf und verpuffte ohne Flamme mit einem lauten Knall und das Gehäuse flog auseinander ;)
    Das ist nicht jedermanns Sache.

    Hier eine kleine Auswahl mehrere LiFePO Accus, fertig jeweils mit BMS und Balancern

    v links Eigenbau 12v/10 Ah fertiger 12v/12Ah und ein 12v/24 Ah (Leider sehr teuer aber schon mit Solar und Ladeelektronik und LED Lade Anzeige

    http://amd.co.at/anti/Outdoor_/Accus/LiFePO_Bat_2.jpg

    gruss
    Geändert von theanti2010 (10.08.2016 um 16:18 Uhr)

  17. AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #17
    Wie sieht es denn bei diesen Akkus mit der Lagerung aus?
    Ich habe das Problem, dass ich Akkus regelmäßig für längere Zeit (monatelang) nicht laden kann und einlagern muss. Bis zu welchen Temperaturen halten die LiFePo Akkus das aus? Es können bei mir schonmal -30°C werden...
    Umingmaq
    grönl. für Moschusochse

  18. Gerne im Forum

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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #18
    LiFePo Accus liegen bei mir etwa 8 Monate im Schrank. Dabei verlieren sie max 10-20% der Ladung..

    Auch können da schon mal - 20 Grad im Schuppen sein..macht ihnen nichts

    Bei LiIo oder Lipo Accus würde ich allerdings ab 0 Grad aufpassen.

    Bei Starken Minusgraden packe ich die Accus in ein Thermopren "Gehäuse" ;)

    Wiki sagt dazu :

    Weiter Temperaturbereich für Lagerung und Betrieb (Bsp.: −45 bis +85 °C,[7] −15 bis +60 °C[6]). Praktische Erfahrungen zeigen, dass eine Nutzung bis ca. +10 °C problemlos ist, darunter führt hohe Stromentnahme über 0,5 C (Traktionsanwendung) zu stärkeren Spannungseinbrüchen, jedoch ohne merklichen Kapazitätsverlust der Batterie.

    gruss

  19. Administrator
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #19
    Zitat Zitat von theanti2010 Beitrag anzeigen

    Bei LiIo oder Lipo Accus würde ich allerdings ab 0 Grad aufpassen.

    gruss
    Das stimmt so nicht. Akkus kann man mindestens bei Temperaturen lagern, bei denen das Elektrolyt nicht friert. Und auch dann ist die Gefahr nur, dass die Eiskristalle die Hülle beschädigen. Grundsätzlich ist ab 0 Grad (und tiefer) die Selbstentladung fast null.

    Bei der Entladung (also im Einsatz) sieht es dann aber genau andersrum aus. Hier ist umso Wärmer (bis zur Zerfallsgrenze) desto besser. Die Nennwerte bzw. sich imho auf Entladung bei 20 Grad.
    Meine Fotos ziehen um: http://500px.com/baryt/sets

  20. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Vergleich LiFePo 4 Akku vs Bleigel-Akku

    #20
    immer noch nicht explodiert


    bild ist von heute


    Sherpa 50 liefert max 75w
    Auch die anderen Daten stimmen nicht,Datenblatt verwechselt?
    Geändert von lutz-berlin (12.08.2016 um 11:09 Uhr)

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