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  1. Anfänger im Forum

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    Zeltofen Bauversuch

    #1
    Hi Forum!

    Ich war bisher nur heimliche mitleserin und wollte jetzt auch mal etwas beitragen und meinen Zeltofen-Bauversuch vorstellen:

    Ich hab ein Kongsvold 8-10 das damit beheizt werden soll, und da für das Zelt mein ganzes Budget wegging wurde der Ofen gebaut, jaja das liebe Studentenleben^^

    Erstmal etwas Text
    Ausgangspunkt war eine Blechdose für Pepperoni, die mir der nette Herr beim Dönerladen geschenkt hat. Da hab ich ne Öffnung für die Türe und für das Glas geflext. Glas war ein Reststück das mit der Ofenbauer hier geschenkt hat

    Und als Füsse ein klappbarer Grillrost druntergeschraubt Als erstes hatte ich ein 100mm Rohr aus dem baumarkt drauf, habe es jetzt aber gegen 70 cm Rollrohr getauscht. Der erste Brennversuch war gut, hat gezogen, hat gut gebrannt, Glas hat gehalten.
    Also alles nochmal abgebaut, den Ofen abgeschliffen und lackiert und wieder zusammengebaut, juhu

    Gut transportabel, leicht, etwa 30x15 cm groß, mit Fenster, genau was ich wollte.

    Am Samstag dann das Zelt aufgebaut und getestet: Brennt schööön, aber leider ist dieses mal das Glas gerissen Und er hat null warm gegeben, 10 cm davon weg hat man kaum was von der Wärme gemerkt, obwohl im inneren ordentlich was los war....weiss jemand woran das liegen könnte? ist er einfach zu klein, oder das blech zu dünn?

    Und jetzt versuch ich mal Bilder einzubinden:

    ausgangswerkstoff:





  2. Erfahren
    Avatar von Kaesehobler
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #2
    Ich rate einfach mal ins Blaue, dass die Innenseite der Dose, die ja meistens silbern ist, die Wärme reflektiert hat und damit im Ofen ordentlich Hitze entstanden ist. Könnte auch ein Indiz für die gesprungene Scheibe sein. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Werkstoff "Dose" auf Dauer so gut halten wird.

    Allerdings bin ich kein Ofenbau-Fachmann.

  3. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #3
    hi tara,
    wie schade, dass dein sichtfenster draufgegangen ist!
    ich spiele schon lange mit dem gedanken mir so ein outdoor-tv in einen ofen einzubauen.

    was das glas angeht, weiss ich dass "Lodjur" ziemlich dickes, feuerfestes glas in seine öfen einbaut.
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...neuer-Zeltofen
    schreib im doch eine pn, er hilft dir bestimmt gerne weiter.

    von der ofengröße würde ich keine wunder erwarten.
    mit meinem kleinen tubestove, 16 cm durchmesser, 32 cm lang, bekomme ich ein sh-5 warm.
    und mit dem größeren, 23 cm breit, 21 cm hoch, 31 cm lang, wird das kleine 5er von tentipi beheizt.
    bei beiden öfen bekomme die temperatur im zelt, +15 grad über aussentemperatur gehoben. (am boden gemessen)
    dein zelt ist nochmal größer, und hat wahrscheinlich kein innenzelt...?

    lg. -wilbert-

    p.s.
    hier gab es ein ähnlichen dosen-ofenbau.
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...hlight=ofenbau
    Geändert von wilbert (11.03.2014 um 13:31 Uhr)

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #4
    hi,
    danke schonmal fuer die antworten!

    den dosenversuch hab ich gelesen, mag diese upcycling ideen.

    wieso reflektiert denn das silber, und wie sind gekaufte oefen innen? wie dick sind denn eure, man liesst ja allerlei von 0,3 mm anfangend, da hat meiner schon weniger...


    also denkt ihr er ist zu klein. schade der war soooo schoen transportabel. werd wohl was groesseres zusammenschweissen muessen.
    habt ihr drosselklappen drin und bewirken die etwas an der warrmeausbeute, oder nur am holzverbrauch?

    wegen dem fesnster, ich vermute ich habs beim wieder zusammenbauen einfach zu fest geklemmt sodass es untr spannung stand und gerissen ist.

    jap mein zelt ist riesig, gibts halt nur in der groesse u d ich dachte als basislager waere es nicht schlecht so.
    ja es ist ohne innenzelt und boden, wuerde denn ein boden was nutzen?

    innenzelt muss ich wenn dann selbst naehen, gibts nicht fuer das modell, aber das wird erst das naechste projekt

  5. Dauerbesucher

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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #5
    Ich denke du hast da keine Rauchgasumleitung drin,oder? Sollte ein Ofen aber haben um effektiv zu arbeiten. Also zuerst ein Prallblech einbauen, das den Holzverbrauch reduzieren hilft und so auch die Wärme effektiver verteilt, Schau mal hier rein:http://www.canadierforum.de/t8610f20...ml#msg9995426( etwas runterscrollen) Da gibt es auch noch jede Menge anderer Tips zum selberbauen. Einfach mal durchsuchen....

  6. Erfahren
    Avatar von Schattenparker
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #6
    Also meine 3 Cent dazu...

    - Blech zu dünn geht nicht. Je dünner das Blech, desto weniger hält es die Wärme auf dem Weg ins Zelt auf. Je dicker das Blech, desto länger dauert es, bis der Ofen Betriebstemperatur hat und voll heizt.

    - Die Größe sieht eigentlich OK aus. Ich habe früher öfter ein Tipi aufgestellt (ein richtiges!) und mit einer Feuerschale beheizt, die aus einem gusseisernen Wok bestand. Durchmesser so um die 35 cm. Feuer oder Holzkohlen-Glutbett haben das Tipi - Ø 4 m, Höhe 4,50 m, oben große Öffnung für den Rauchabzug - mollig warm gemacht.

    - nach dem ersten Anfeuern ist da drin nichts mehr metallisch-reflektierend, schätze ich.

    Vorschlag, wenn machbar: Geh wieder zurück auf das 100er Rauchrohr (heißes Abgas strömt langsamer durch und kann mehr Wärme abgeben) und lackiere es in irgendeiner Farbe. Ob weiß oder schwarz ist ziemlich wurscht. Auspufflack sollte gehen.

    Dass Du nach 10 cm schon kaum noch was von der Wärme gespürt hast, kann ich mir allerdings nicht erklären. Wenn das Öfchen voll brennt, sollte es eher schwierig sein, die Hand so dicht davor zu halten.

    Allerdings vermute ich, das dünne Blech wird relativ bald durchgebrannt sein.
    Grüße vom Weichei

  7. Anfänger im Forum

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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #7
    irritiert mich auch, ich sass ja direkt vor dem fenster und hab gefroren, trotz isomatte und kerl zum anlehnen.

    die rohre innen oder aussen lackieren?

    ich koennte einfach das rollrohr dicker machen und ne drosselklappe rein.

    spricht eg etwas gegen edelstahl beim bauen, und hat dicke des materials vorteile?

    hab noch nen zweiten versucht, komplett aus edelstahl, groesser aber selbes problem, sehr omisch

    oben wurde das rohr btw wohl richtig heiss und ist dummerweise ans zelt geschmolzen weil der schutz verrutscht ist

  8. AW: Zeltofen Bauversuch

    #8
    Zitat Zitat von wilbert Beitrag anzeigen
    ...
    was das glas angeht, weiss ich dass "Lodjur" ziemlich dickes, feuerfestes glas in seine öfen einbaut.
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...neuer-Zeltofen
    Feuerfest, bzw. Brandschutzgläser sind was anderes als Hitzeschutzglas! Das letztere hält hohe Temperaturen aus, während das erstere zwischen 30 und 120 Minuten halten muss. Die Glasstärke hat relativ wenig damit zu tun. Bei Hitzeschutzgläsern sind Wandstärken von 3 bis 4 mm üblich.

    Nimm Robax und du hast Ruhe, sofern das Glas richtig eingebaut ist. Nicht stramm in eine Halterung pressen.

    Tempax Borofloat Hitzeschutzglas, das hält bis ca. 500 Grad. Besser ist Robax Hitzeschutzglas, das 750 bis 800 Grad verträgt. Für Öfen mit Flamme wird Robax genommen. Billig ist das aber nicht! Tempax ist deutlich preiswerter, hält aber den hohen Temperaturen in Öfen nicht stand.
    .

  9. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #9
    hi werner,
    vielen dank für den hinweis!
    ich hätte erstmal den glasboden von einer kuchenform eingebaut.
    ... das würde wahrscheinlich eine böse überraschung geben.

    so teuer ist das glas gar nicht.
    http://www.ebay.de/itm/Hitzeschutzgl...3D290628604600
    da könnte ich glatt eine ofenwand gegen glas austauschen.

    lg. -wilbert-

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #10
    Hi, ich habe gerade wenig Zeit, darum in Kurzform. Ich habe Schott Duranglas genommen. Dauertemperaturbelastung 500 Grad. 10 mm nur weil ich es da hatte. 4 mm geht auch. Wenn der Ofen richtig gebaut ist erreicht man dieses Temperatur nicht mal annähernd an der Ofentüre oder im vorderen Bereich des Ofens. Es kommt auf die Zugoptimierung an. Dein Blechkanister taugt gut zum probieren und testen. Im Dauerbetrieb bröselt der dir schneller weg als die lieb ist. Wenn eckig gebaut werden soll entweder gekantetes Eisenblech 1mm reicht, dann kann man auf einen Rahmen verzichten. Bei Edelstahl braucht es einen Rahmen, der Verzug ist teuflisch. Wenn man rund baut geht Edelstahl mit 0.3 mm sehr gut. Da verzieht sich nichts weil alle Kräfte sich gegenseitig aufheben.
    Beispiel siehst du hier:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...neuer-Zeltofen

    Da verzieht sich rein gar nix. 10 cm Ofenrohr ist viel zu gross. Da rauscht dir die Wärme nur so durch und ist weg. 60 mm ist mehr oder weniger der Standart bei dieser Ofengrösse. Max. 80 mm bei grösseren Öfen. Unbedingt eine Zugregelklappe kurz hinter dem Ofen ins Ofenrohr einbauen und eine Rauchgasumlenkung im Ofen. Das schont das Material weil gegen direktes Feuer dann geschützt. Durch entsprechende Bohrungen die möglichst verschliessbar sein sollten den Zug im Ofen so einstellen das es gut nach hinten oben zieht. Dann ist die Belastung in der Ofenklappenregion reduziert. Bei Eisenblech das sich fast nicht verzieht kann man sehr gut mit hitzefester Farbe lackieren. Wenn der Ofen gut gebaut ist passiert da an der Aussenfläche nix. Die Farbe kann bis 650 Grad ab und die Ofenwandung wird nicht mal 500 Grad warm. Wenn der Ofen rundum glüht ist das kein Qualitätsmerkmal, eher anders herum.
    Hier noch ein Beispiel für einen Ofen aus Eisenblech lackiert. Der sieht noch heute so aus.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...72#post1126172
    CU Bernd
    Nicht nur drüber reden,.... mach es!

  11. Anfänger im Forum

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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #11
    Hey Lodjur

    Hab ja ein Rollrohrm wie würde man da denn ne drosselklappe einbauen?

    Ich hab mir vor dem Bauversuch durch diese ganzen Beiträge gewühlt, und dachte iwie fang ich einfach mal an

    Sind deine Bauversuche zum stecken? Wie machst du denn da Verbindungen, bzw wie wird das dicht, ich stell mir das so vor als würde da ständig luft durch alle ritzen ziehen^^

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #12
    Hi, wenn du ein Rollrohr aus Edelstahlfolie nimmst geht das ganz einfach.Es gibt sogenannte Schaumspeisenringe/Dessertringe aus Edelstahl, sehen aus wie etwas zu gross geratene Serviertenringe. Die bekommt man immer mal wieder bei Norma/Aldi in der Metro oder bei Westfalia Haushalt. Durchmesser 60 und 100 mm. Die 60 wären richtig. Bei dem unteren Link siehst du so einen Ring auf dem Ofen liegen. Die Klappe wird in den Ring eingesetzt. Das Rollrohr dann in den Ring eingeschoben und mit einer Schlauchschelle gesichert. Damit es nicht durchrutscht setzt man so 1 cm unter dem Rand 3-4 Schrauben in den oberen Rand des Rings. Da kann sich das Rohr dann aufstützen.
    Mit 6 solcher Ringe halte ich auch das Folienrohr in Form. Man sieht bei dem unteren Link ein Bild wo das gerollte Folienstück zusammen mit den Ringen vor dem Ofen liegt. Dabei liegt auch die schwarze Zeltdurchführung aus Küchenteilen von Ikea mit Silikontopflappenumhüllung.
    Der Eisenblechofen ist verschweisst. Da zieht es nur durch die gebohrten Löcher und Undichtigkeiten an der Klappe. Das ist gewollt und macht auch nichts. Wenn der Zug stimmt wird es immer in den Ofen hineinziehen. Es kommt kein Qualm raus.

    Der runde Ofen aus Edelstahlfolie wird nur durch das zusammenziehen mit 4 Gewindestangen dicht. Die Folie liegt so stramm an den Tellern an die das Vorder und Hinterteil bilden, das das absolut dicht ist. Der Ofenkorpus ist ja nur aus 0.3 mm Stahlfolie und überlappt in Längsrichtung etwa 15 cm. Das wird dann noch durch die Tortenringe zusammengezogen und ist auch so gut wie dicht. Geringe Undichtigkeiten würden nicht auffallen da es immer(Ausnahme siehe unten) in den Ofen hineinzieht. Bei diesem Ofen ist die Regelklappe in den Auslassstutzen eingebaut. Als Adapter zum Anschluss des Folienrohres verwende ich auch da wieder einen der Dessertringe.
    Bei einem normalen Tipi/Lavuu mit Stehhöhe braucht man ja i.d.R. ein Ofenrohr von ca. 3 Metern Länge. Wenn es richtig kalt ist kann es vorkommen das es beim Anzünden einen Moment dauert bis die Wärme des noch kleinen Feuers die eiskalte schwere Luftsäule aus dem Rohr herausdrückt. In der Zeit kann es tatsächlich passieren das es aus den Undichtigkeiten des Ofens den Qualm ins Zelt herausdrückt. Sobald der Zug dann einsetzt kann man sehen wie es wieder in den Ofen zurückgezogen wird. Es macht also schon Sinn nicht zu undicht zu bauen.

    CU Bernd
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  13. Erfahren
    Avatar von Schattenparker
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #13
    Zitat Zitat von tara88 Beitrag anzeigen
    irritiert mich auch, ich sass ja direkt vor dem fenster und hab gefroren, trotz isomatte und kerl zum anlehnen.

    die rohre innen oder aussen lackieren?
    Rohr außen lackieren. Es geht darum, dass die Wärmeabstrahlung von metallisch reflektierenden Oberflächen viel geringer ist, als von lackierten Oberflächen.

    Vielleicht ist das Fenster schuld. Glas blockiert üblicherweise Wärmestrahlung. Probier's einfach mal ohne Fenster (Ofen offen).
    Wobei ... eigentlich sollte der Ofen genug Wärme über die Blechwände an die Luft im Zelt abgeben. Hm.

    Zitat Zitat von Lodjur
    10 cm Ofenrohr ist viel zu gross. Da rauscht dir die Wärme nur so durch und ist weg.
    Das ist so ... bedingt richtig. Ein kleineres Rohr würde reichen. Aber da "rauscht" die Wärme noch mehr durch. Die Abgasmenge bleibt ja gleich, also ist sie in einem dünneren Rohr schneller unterwegs und weg. Nicht ganz so schnell, wie Bernoulli behauptet, wegen des höheren Widerstandes, ok... aber in dem zu großen Rohr hält sich das Abgas länger auf und kann mehr Wärme an das Zelt abgeben, das war der Gedanke dahinter.
    Es kommt immer wieder auf das selbe hinaus: Versuch macht kluch.
    Grüße vom Weichei

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #14
    Hi, dann machen es so gut wie alle die ich kenne falsch. Komm mal zum Winter Tipi Treffen. Da haben die meisten Öfen ein 6 cm Rohr. Die etwas grösseren haben 8 cm Rohre. Grösseres Rohr hat weniger Wiederstand, stimmt. Aber es gibt auch einen grösseren Kamineffekt und die Abgasmenge bleibt eben nicht gleich sondern es zieht noch mehr durch. Wird dann durch alle Ritzen gezogen und der Ofen frisst das Holz geradezu. Selbst das 6 cm Rohr zieht wie Hechtsuppe und muss/sollte mit einer Klappe abgeregelt werden um eine schöne langsame Verbrennung zu gewährleisten.
    CU Bernd
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  15. Erfahren
    Avatar von Schattenparker
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #15
    Ich behaupte ja nicht, dass ein 6 cm Rohr falsch wäre. Ich habe nur laut gedacht, wie man aus dem Selbstbau von tara88 etwas mehr Heizleistung rauskitzeln könnte.
    Grüße vom Weichei

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #16
    Hi, war auch nicht bös gemeint. Helfen wollen wir doch alle hier. Meine Erfahrung ist halt das es mit grösserem Rohr nicht besser wird. Verbrennung „bremsen“ und Rauchumlenkung im Ofen sind angesagt. Dann wird’s auch mit dem heizen.
    CU Bernd
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  17. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #17
    das mit den durchmessern der rollrohre ist tatsächlich nicht so eindeutig zu beantworten.

    der kleine tubestove funktioniert gut mit einem 6 cm durchmesser, und das kästchen von kifaru, kommt vom hersteller mit einem 9 cm rollrohr daher.
    in werksbauweise zieht der kifaru mit dem 9 cm rohr wie die wutz. man konnte holz in fast jedem feuchigkeitszustand einfach nachwerfen und es wurde nur so weggefressen.
    das rohr wurde beim heizen rotglühend und selbst an der zeltspitze sehr heiss. deshalb habe ich zuerst ein prallblech eingebaut, und sogar zusätzlich eine drosselklappe ins rohr montiert. damit war das glühen des ofenrohres nun besser zu kontrollieren.

    später habe ich den kifaru auf das 6 cm rohr umgebaut, weil der mir der durchmesser mit meiner neuen hitzeschutzmanschette viel zu groß wurde um noch durch zeltspitze zu passen. (tentipi)
    nun zog der ofen nicht mehr so stark. zeitweise kam beim anfeuern, oder wenn das holz nicht knochentrocken war, etwas rauch aus den lüftungsöffnungen der tür.
    also prallblech wieder zurückgebaut und festgestellt, dass er nun wieder besser zieht. er ist aber längst kein feuchtholzfresser mehr und manchmal halt ein wenig launisch wie eine diva.

    lg. -wilbert-
    Geändert von wilbert (15.03.2014 um 15:25 Uhr)

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #18
    Hey

    Danke schonma für die Tipps.
    das mit dem Prallblech werde ich testen sobald ich ne neue scheibe habe, und werde auch mal löcher abdenken und den zug verringern.

    Nur wie man in ein rollrohr eine drosselklappe einbau hab ich nicht verstanden, einfach nen schlitz reinschneiden oder wie?

    Lodjur, steckst du den dessertring dann zwischen ofen und rohr?
    Und welche links meinst du?

    Ich hab grad nen neuen bauversuch vor, aus stahlblech und viiiel größer, dafür steckbar.

    Stimmt des denn das man verzinkung durch ausbrennen entfernen kann?

    Lg und danke!


  19. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Zeltofen Bauversuch

    #20
    Hi, diesen Link der untere aus meinem Beitrag weiter oben.
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...72#post1126172

    Hier kannst du den Ring sehen der kommt bei diesem Ofen tatsächlich zwischen Ofen und Rollrohr. Loch in der Ofenoberseite genau so gross das der Ring saugend hinein passt. Mit zwei Blechlaschen als Auflage verhindern das der ganz hinein rutschen kann. Zwei Halte-Klemmlaschen auf dem Ofen lassen das wie einen Bajonettverschluss verriegeln. Im oberen Rand des Rings sind 3 Schrauben auf dem Umfang verteilt auf denen sich das hineingesteckte Rollrohr aufstützt das es nicht durchrutscht. Mit einer Bandschelle ein Stück Der Stahlfolie als Verlängerung an den Ring machen. Nun kann man das Rollrohr durch die Verlängerung (1-2 cm) in den Ring stellen und mit einer zweiten Schelle das Rollrohr im Ring bzw. an der Verlängerung sichern.
    Verzinkte Bleche taugen nicht gut. Es brennt nicht auf einmal ab sondern nach und nach. Vor allem die Verzinkung auf der Aussenseite raucht langsamer ab und der Zinkrauch ist extrem giftig und sehr gesundheitsschädlich. Normales Eisenblech und wenn alles fertig ist fit hitzefester Farbe aus der Spraydose lackieren. Gut trocknen lassen und wenn es geht im Backofen bei 200 Grad einbrennen. Das hält und sieht gut aus.
    CU Bernd
    Nicht nur drüber reden,.... mach es!

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