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  1. Erfahren
    Avatar von Keuner
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    Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #1
    Hallo,

    Da sich bei mir relativ spontan und unerwartet der lange Traum von einem Luftkayak (Airframe Convertible mit 2 Decks und Backbone im Sale mit 33% Rabatt) erfüllt hat , ich aber noch einiges an Equipment benötige, bevor ich es bei entsprechenden Temperaturen nutzen kann wollte ich einmal auf Eure Erfahrungen/Empfehlungen zurückgreifen.

    Ich schätze, dass das Boot so 5-10 mal im Jahr Wasser sehen wird - je nachdem wie es von der Familie angenommen wird. Sprich ich werde mal alleine oder wie alleine (eben mit Kind(ern) oder eben im Urlaub als Familie mal zu viert (Kinder sind noch nicht in der Schule, so dass das noch geht) fahren. Zum Einsatz wird es eher auf ruhigen Binnengewässern kommen - Gefahrenstellen werden gemieden. Meine Erfahrung beschränken sich darauf, dass ich bisher ein paar mal Kanadier und Drachenboot gefahren bin (wasserdichte Packsäcke sind vorhanden).
    Schwimm bzw. Rettungsweste
    Dass die Kids nur mit Rettungsweste fahren ist klar. Bei der Wahl der Schwimmweste für mich tue ich mir ein bisschen schwer. Lohnt sich für mich persönlich die Investition in eine Tourenweste (wenn man die Sachen gerne am Mann hat(bis max 100€) oder lieber doch nur eine einfache Rettungsweste? Es kann durchaus sein, dass ich in 1 oder 2 Jahren mal eine Mehrtagestour oder ein Wochenende an der Müritz mache - sind die dann auch viel bequemer? Schwimmen kann ich natürlich und im "Hausfluss" kann man stehen.

    Paddel
    Ist es für meinen Einsatzzweck ausreichend wenn ich mir 2 robuste 4-teilige 230cm Doppelpaddel aus Alu (circa 1,1kg) in der Preisklasse um die 50€ hole oder muss es was höherwertiges sein?

    Manometer
    Reicht mir ein einzelnes Manometer - wenn ja habt Ihr vielleicht eine Empfehlung für mich, oder würdet Ihr mir eher die AE Doppelpumpe mit Manometer empfehlen? Ich habe eine normale Doppelpumpe der 20€ Klasse.

    Bootswagen
    Da ich das Boot auch mal alleine umsetzen muss, komme ich um einen Bootswagen nicht herum. Ich werde das aufgeblasene Boot mal 200m auf Wegen aber auch mal bei übersetzen an Land an kleineren Wehren in der Pampa benutzen müssen. Wichtig hierbei ist mir, dass der möglichst leicht und zusammengeklappt kompakt auf dem Boot ist. Ich plane dafür um die 100€ ein. Gibt es da eine konkrete Empfehlung ich bin da aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Wagen in der Entscheidungsfindung gerade was Luftboote angeht überfordert...

    Robustheit
    Wie robust ist das AE tatsächlich und bei was muß ich richtig aufpassen? Kann man mit Turnschuhen oder Sandalen paddeln oder sollte man das nur Barfuß - wäre ja im Sommer nicht das Problem, aber im Herbst und Frühjahr schon. Verträgt das Boot wirklich normalen Grundkontakt (jetzt nicht gerade mit scharfkantigen Steinen) oder muss ich den prinzipiell vermeiden?


    Ich weiß das sind jede Menge fragen, aber die schwirren mir schon eine ganze Weile durch den Kopf und bei vielen Sachen liest man immer gegenläufige Meinungen im Netz.

    Ich Danke euch schon mal vorab!

    P.S. ab welcher Witterung bzw. Außentemperatur oder Monat kann man komfortabel mit dem AE fahren mit dem Risiko, das man auch mal im Wasser nass wird (trockene Ersatzkleidung natürlich vorhanden) und so dass es auch Spaß macht.

  2. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #2
    glückwunsch zum erstboot!

    das mit der schwimmweste ist immer sone sache; sehr individuell zu sehen.
    ich denke, dass du nicht zwingend eine teure tourenweste brauchst. lange jahre hatte ich so eine günstige schlupfweste die im sommer nicht zu warm wurde. ich würde also eher nach einer dünnen feststoffweste schauen, die dir gerade ausreichend support beim schwimmen gibt, so dass du im kenterfall deine lieben wieder einsammeln kannst.
    so eine "bade-rettungsübung" würde ich übrigens im sommer mit den kindern mal machen. das ist spaßig und gibt ein gefühl für das boot und wie lange man braucht bis man wieder drin ist.

    mit den günstigen paddeln bin ich ebenfalls lange hingekommen. zum einen stecken die schweren aluschaftpaddel eine unsanftere behandlung besser weg, und wenn man eins schrottet, dann sind es halt nicht gleich 200,- € carbonschrott.
    ich würde für die kinder, je nach alter kurze stechpaddel mit einplanen. auch wenn sie anfangs bremsen, sind sie voll dabei und langweilen sich nicht so schnell.

    ab welcher Witterung bzw. Außentemperatur oder Monat kann man komfortabel mit dem AE fahren mit dem Risiko, das man auch mal im Wasser nass wird (trockene Ersatzkleidung natürlich vorhanden) und so dass es auch Spaß macht.
    frag dich ob deine kinder bei dem angesetzten paddelwetter baden gehen würden. das gleiche gilt für solotouren, wenn man sich zu der gegebenen jahreszeit nach dem kentern im wasser wieder findet.

    ot
    was mir noch nicht klar ist, wie du vier leutchen und gepäck im airframe convertible unterbringen willst.
    (das ist doch der mit 4,60 m oder?) ich brauche bei einem erwachsenen mit zwei kindern schon 6m bootslänge...


    happy paddling,
    -wilbert-

  3. Gerne im Forum

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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #3
    Hallo,

    bzgl. des Bootswagens würde ich erst einmal warten.
    Ich selbst habe mir meinen Bootswagen für meinen 1. Kanadier (ein 40 kg Oldtown Discovery) gekauft und dort auch immer benutzt.
    nach einem Jahr bin ich auf ein Ally 16,5 gewechselt (knapp 20 kg) und seit dem benutze ich den Bootswagen kaum mehr.
    Portagen bis 200 / 300 m bin ich in der Regel deutlich schneller und leichtfüssiger unterwegs als andere mit dem Bootswagen.

    Bei deinem Luftboot würde ich erst einmal probieren es zu tragen, auch wenn Du 2 x gehen musst (1 x Boot, 1 x Gepäck) bist Du auch nicht wesentlich langsamer als mit Bootswagen und dessen Auf- und Abbau.

    ich würde es erst einmal so ausprobieren, nachkaufen ist immer möglich.

    Gruss Mark

  4. Erfahren

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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #4
    Na dann Glückwunsch. Da ich mit meiner Frau seit 2 Jahren das gleiche Boot nutze, kann ich vielleicht ein wenig helfen.

    Zu Westen hab ich ein gespaltenes Verhältnis. Da mögen dich andere beraten. Ich vermeide Gelegenheiten, wo man sie braucht - aber dass ist kein Maßstab. Im Falle von Kindern sowieso nicht.

    Die Standardpaddel sind zum gemütlichen Wandern ausreichend, robust, nicht zu schwer und ein Verlust ist verschmerzbar. Wenn man später mal wirklich Kilometer schrubben will über mehr als 2 Tage, bietet sich dann eventuell mal was leichteres an. Aber das hat Zeit.

    Ein Manometer, dass man "aufsteckt" hat sich nicht bewehrt. Ein Manometer an der Pumpe mag ein wenig besser sein. Letztlich muss man einmal wissen, wie sich 0,15 bar im Boot und 0,06 bar im Boden anfühlen, dann braucht man es eigentlich in Zukunft nicht mehr. Dass kann man ungefähr mit den "Aufsteckteilen" ermitteln. Gefühlt entspricht das im AE, dass man die Seitenschläuche noch gut 2 cm eindrücken kann ohne extreme Kraftanstrengung. Mit Backbone muss man auch nicht an die "Grenze" gehen. Beim Boden kann man diesen leicht gute 5 cm ohne großen Druck eindrücken. Das Backbone darf man beim drinnen sitzen nicht spüren. Ganz prall=zuviel, wabbellig=zu wenig . Ein wirklich gutes Messgerät für dieses Boot kenn ich leider nicht. Es ist jedenfalls keine Wissenschaft.

    Einen Bootswagen hab ich noch aus RZ85 Zeiten. Diesen hab ich am AE genau einmal verwendet, was halbwegs ging, aber keinesfalls überzeugte. Dafür ist so ein Luftboot dann doch ein wenig zu "instabil". Es geht, wenn mans gut festzurrt. Bin ich allein unterwegs, trage ich es einfach entladen auf der Schulter. Zu zweit, wird das Gepäck auf Deck abgeschnallt und zu zweit getragen. Wenn ich etwas empfehlen würde, dann gleich so ein Bootswagen, der auch als Sackkarre genutzt werden kann. Vom Auto/Zug bis zur Einsetzstelle kann das Gerödel doch ganz schön an den Nerven zerren. Zu Zweit ists wieder eher kein Problem. Probiers in Trockenübung erstmal ohne. Wenns garnicht anders geht - ist ja kein Leichtgewicht, gibs hier sicher Leute, die dir was passendes empfehlen können.

    Ansonsten ist die Haut des AE sehr robust - ist ja auch echt Dick und bringt ein wesentlichen Teil des Gewichtes ein. Normale Grundberührungen steckt es ohne Probleme Weg. Alles spitze, scharfkantige muss man aber wie in jedem Boot meiden. Dennoch wären solche Defekte gerad am AE ganz gut zu beheben. Der Boden ist relativ stabil. Je nach Witterung haben wir Schuhwerk an. Da muss man sich keine Gedanken machen. Zu viel Druck dürfte problematischer sein. Wenn was passiert, fährt das Boot auch ohne und es gibt den Boden, wie auch die Seitenschläuche als Ersatzteile. Wenn du ihn dennoch gegen mechanische Belastungen schützen willst...eine dünne Eva passt wunderbar.

    2 Erwachsene 2 Kinder - klingt etwas ungewöhnlich - könnte ohne Deck vielleicht gehen, aber dann eher nur für mal ein bisschen planschen...

    Jedenfalls viel Spaß!

  5. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #5
    Was das Manometer angeht: Da lag ich bei meinem Gumotex schon oft ganz schön daneben. Ich pumpe immer erst nach Gefühl die richtige Menge rein und kontrolliere dann nochmal. Teilweise hatte ich schon 0,35 Bar statt 0,2... Vielleicht liegt es auch an mir, ich bin jedenfalls froh das Manometer zu haben. Ich hatte zuerst eins an der Pumpe, das hat aber nur Quatsch angezeigt. Das separate Manometer funktioniert dagegen gut wenn man weiß, wie es auf das Ventil aufgesetzt wird.

    Was aber auf jeden Fall praktisch ist, ist eine klappbare Alu-Sackkarre für den Transport bis zum Wasser. Gerade wenn man noch viel Gepäck hat und es mal mehr als 100-200m sind, ist das wirklich ein Segen. Ich habe diese Sackkarre, die bekommt man unter verschiedenen Namen für 20-25€ bei Baumärkten, bei Amazon oder als Aktionsware beim Discounter. Sie ist einfach aber robust aufgebaut und es passen neben unserem Boot (Gumotex Helios II) auch noch zwei 35l-Packsäcke drauf. Zusammengeklappt lässt sie sich gut aufs Deck schnallen.

  6. AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #6
    Servus,

    ich denke, dass das Meiste schon hinreichend beantwortet ist.
    Zu den Schwimmwesten ein paar wichtige Hintergründe:

    Schwimmweste klingt so nach "für Nichtschwimmer". Das ist nicht der Punkt.

    Eine Schwimm- oder Rettungsweste braucht man z.B wenn man...

    ... durch das Eintauchen in's Wasser eine Schockreaktion erleidet und dadurch unfähig ist, sich selbst zu retten.
    Dafür ist i.d.R. ein Kälteschock verantwortlich. Es kann auch kaltes Wasser in den Gehörgang eindringen, das den Orientierungssinn völlig außer Kraft setzen kann. Ein so verwirrter Schwimmer schwimmt dümmsten Falls zum Grund statt zur Oberfläche. Mit einer Weste geht das natürlich nicht und in der Nähe befindliche Personen können den Schwimmer umdrehen!

    ... durch einen Schlag auf den Kopf das Bewusstsein verliert.
    Unfall mit einem anderen Boot (auch Motor / Segelboot) oder der Kopf knallt auf den Süllrand, einen Stein, Bugsteven trifft Schwimmer,.... Der beste Schwimmer ersäuft, wenn er bewusstlos ist!

    ... egal warum nicht selbst an Land oder zurück ins Boot kommt, um einem Retter eine Möglichkeit zu geben, mich aus dem Wasser zu ziehen. Dazu muss eine Weste fest am Körper sitzen und darf nicht über den Kopf rutschen können.
    Die Weste muss stabil genug sein, dass die Schulterträger es aushalten, wenn ein Retter Euch daran aus dem Wasser hebt.

    Da ich vor Antritt einer Fahrt nie weiß, was auf mich zukommt, ist es ratsam NIE ohne Weste auf's Wasser zu gehen.
    Die Weste entspricht dem Sicherheitsgurt im Auto!
    Nie auf die Westen setzen. Dadurch wird der Schaum verdichtet und die Weste unbrauchbar!
    Wer ohne Sicherheitsgurt Auto fährt ist selbst schuld ... und zahlt auch noch ein Bußgeld.
    Teil 1 trifft auch auf die Weste zu.
    Wer mit Kindern im Boot sitzt muss schon allein als Vorbild seine Weste tragen!

    So ... genug mit dem Zeigefinger gewedelt
    Nun viel Spaß mit Eurem neuen Boot.

    ...ach ja .... dress for water, not for air! Auch bei 20°C und Sonne kann das Wasser saukalt sein. Dann ist eine Kenterung ohne Kälteausrüstung (Neopren oder Trockenanzug) besonders gefährlich!

    Grüße
    Max
    Schöne Grüße
    Max

    Rausgehen ist wie Fenster aufmachen, nur vieeeel krasser.

  7. AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #7
    Ausserdem kann eine Weste kurzfristig für Wärmeisolation sorgen und eine Weste gibt mir genügend Auftrieb, dass ich im Falle eines Falles mich um andere bzw. um das Boot kümmern kann.

    Btw ich versuche gerade meine Schwimmweste optisch aufzupeppen:

    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  8. Gesperrt Alter Hase

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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #8
    Zitat Zitat von Serienchiller Beitrag anzeigen
    Was das Manometer angeht: Da lag ich bei meinem Gumotex schon oft ganz schön daneben. Ich pumpe immer erst nach Gefühl die richtige Menge rein und kontrolliere dann nochmal. Teilweise hatte ich schon 0,35 Bar statt 0,2... Vielleicht liegt es auch an mir, ich bin jedenfalls froh das Manometer zu haben. Ich hatte zuerst eins an der Pumpe, das hat aber nur Quatsch angezeigt. Das separate Manometer funktioniert dagegen gut wenn man weiß, wie es auf das Ventil aufgesetzt wird.
    Mein Eindruck ist, dass etwas Überdruck den Gumotex-Booten aus Nitrilon nicht schadet. Die Überdruckventile meiner neueren Boote habe ich deshalb mit Gewebeklebeband überklebt und die Boote werden so etwa 10 bis 20% schneller. Bei Sonneneinstrahlung achte ich natürlich darauf, dass der Druck nicht weiter steigt: Kühlen, Schatten, Luft ablassen.

  9. Fuchs
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #9
    Mein Eindruck ist, dass etwas Überdruck den Gumotex-Booten aus Nitrilon nicht schadet. Die Überdruckventile meiner neueren Boote habe ich deshalb mit Gewebeklebeband überklebt und die Boote werden so etwa 10 bis 20% schneller. Bei Sonneneinstrahlung achte ich natürlich darauf, dass der Druck nicht weiter steigt: Kühlen, Schatten, Luft ablassen.
    Natürlich halten die Boote allesamt etwas mehr Druck aus als die Herstellerangaben vorgeben.
    Trotzdem sollte man sich an diesen Druck halten.
    Es dient nicht nur der längeren Haltbarkeit sondern das ist auch eine Sicherheitsreserve,
    aber eigentlich will ich auf diesen grenzwertigen Unfug auch nicht weiter eingehen.
    Überdruckventile abgeklebt... meine Nerven... geht ja schon wieder gut los mit dir.

    _________________________________________________________________________________

    Zum Thema Bootswagen:

    Die herkömmlichen Bootswagen sind meisst zu schmal für die breiten Luftkajaks,
    da solltest du genau drauf achten das es passt.
    Auch sind Luftkajaks nicht steif genug um diese beladen mit einem Bootswagen zu transportieren,
    zumindest nicht die ich besitze oder kenne.
    Das heisst bei einem Luftboot ist immer entladen angesagt an Umtragestellen zumindest wenn
    man Material schonen möchte.
    Praktischer ist eine Art Sackkarre, ich selber hab mal eine aus Alu bei Obi gekauft im Angebot für 29.-
    diese kann man ganz klein zusammenschieben, Räder abgebaut ist sie im Luftboot transportabel.
    Benutzen tu ich sie bei An+Abreise für den Transport des (entlüfteten) Bootes + der sonstigen Ausrüstung.
    Das geht Prima.
    Bei Umtragestellen wird das Boot ausgeräumt und Umtragen (Luftboote sind ja relativ leicht) und
    bei längeren Strecken halt nur die Ausrüstung mit der Sackkarre transportiert,
    aber meisst trage ich einfach alles von A nach B. Die Karre eig nur fürn Transport zb im Zug ect.

    Es gibt aber inzwischen sogar eine Sackkarre die direkt für Luftboote "designt" ist,
    musst zu mal im Netz suchen, sieht interessant aus,
    mit einem Art Aufsatz so das man auch ein aufgeblasenes Boot bewegen kann.
    Ob das funktioniert kommt aufs Boot an und die Ausrüstung, müsste man mal probieren.
    Ist mir mit glaube ich rund 70.- aber zu teuer.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  10. Erfahren
    Avatar von Keuner
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    Vielen Vielen Dank!

    #10
    Euch allen erstmal vielen Dank für eure schnellen und ausführlichen Antworten!!

    Da die Kinder zumindest dieses Jahr noch im Kindergarten/Vorschulalter sind, ist das für kleine Touren im Sommer (zum Beispiel im Urlaub) tatsächlich möglich zu viert zu fahren - ohne Gepäck zum Planschen eben. Wenn sich bei denen eine Vorliebe zum paddeln entwickelt würde ich dann einfach in X Jahren ein zweites Boot kaufen.
    Gesehen mit zwei Erwachsenen und 2 Kindern habe ich das bei youtube:

    http://www.youtube.com/watch?v=-g416CsGTkI

    Schwimmweste(n) werde ich auf jedenfall tragen, gut das ich jetzt weiß worauf ich beim Kauf achten muss nicht nur als Vorbild, sondern weil ich ja mit Ereignissen rechnen muss, die ich nicht beeinflussen kann. Hiermit meine ich besonders die Reaktion von Menschen (oder auch Tieren) die am, auf oder in dem Wasser unkontrolliert in Panik geraten, weswegen man dann selber in Gefahr gerät, auch wenn man als großer Mensch noch stehen kann.

    Kenterübung mit Kindern ist eine gute Idee - auch wenn nur eins bis dahin in dem Alter ist, indem es schwimmen kann.

    Bootswagen werde ich dann wohl mal eher abwarten und mir notfalls mal einen vom Bekannten ausleihen. Erinnere mich aber auch das wir das letzte mal beim Kajakverleih den Bootswagen nicht mehr genommen hatten sondern den schweren Kanadier einfach die 200m getragen haben, weil das einfacher und komfortabler ging als mit dem Bootswagen. Ich glaube aber das AE ist mir allein zu schwer für 200m zu tragen. Allerdings würde ich rößeres Gepäck (Zelta, Schlafsack) auch nur mitnehmen, wenn ich solo unterwegs bin.

    An Neoprenkleidung habe ich bisher noch gar nicht gedacht, werde mal abwarten, wie sich das mit dem Paddeln bei mir entwickelt und dann ggf. wenn ich die günstig erwerben kann zuschlagen. Einen kurzen billigen Neopren müßte ich sogar (unausgepackt) noch im Schrank haben

  11. Erfahren
    Avatar von Keuner
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #11
    Falls jemand einen Link oder den Namen der Transportkarre für Luftboote hat - ich wäre dankbar.
    Ich habe jetzt ehrlich gesagt gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt, das das AE ja breiter ist als ein Feststoff Kajak - Danke für den Tip!

  12. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #12
    Ich nehme mal an dass diese hier gemeint ist:

    http://www.arts-outdoors.de/Shop/pro...gen-FOLDY.html

    Wäre mir persönlich zu teuer, zumal die Konstruktion recht wackelig aussieht. Wenn man den Bootswagen unbedingt braucht ist das vielleicht eine mögliche Lösung, aber sonst würde ich ganz klar eine normale Sackkarre vorziehen. Die bekommt man für 25€ (z.B. hier) und deutlich stabiler ist sie auch. Mit Boot und zwei Packsäcken (insgesamt 40-50kg) beladen über Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Stock und Stein, hat sie alles mitgemacht. Die angegebenen 90kg traue ich ihr durchaus zu.

  13. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #13
    ja so eine art karre hatte ich gemeint, aber ich seh grad 170.- naja das ist ja nun wirklich Wahnsinn !
    kleine zerleg/einschiebbare alu-Sackkarren haben sich dagegen bewährt,
    und da bist du mit unter 50.- dabei.

    evt mal was zum paddel. ich weiss nicht wie groß du bist,
    aber dadurch das die Luftboote Ansicht (auch deines) recht breit sind und auch oft höher gebaut sind,
    man auch höher sitzt (!),
    als normale Kajaks, sollte das Paddel auch etwas länger sein.
    Zumindest nach meiner Erfahrung.
    Ich hatte am Anfang recht kurze, naja ich sag mal spielzeugpaddel sozusagen,
    und musste mich dann immer hin und her beugen bzw das war fast schon wie ein doppeltes Stechpaddel...
    ich würde also dazu raten (weil 230cm für mich die untereste Grenze wären) eher ein längeres Paddel zu nehmen.
    Solltest du auf jedenfall wenigstens mal ausprobieren (Paddelkollegen) wenn du die Möglichkeit dazu hast.
    Ist ja auch immer Ansichts und Geschmackssache, ich fand längere Paddel wesentlich praktischer.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  14. AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #14
    Ich kenne das Airframe Convertible nicht bin aber selber auch mit einem Luftboot unterwegs.

    Extra Manometer:
    Ich hab gedacht das ist super, brauch ich. Das war rausgeworfenes Geld.
    Ich habe eine Pumpe mit integriertem Manometer. Das fand ich am Anfang schon wichtig, damit man ein Gefühl für den Druck bekommt... was bedeuten denn jetzt genau 0,3 bar. Nach einiger Zeit weißt du das und du kannst dann auch mit einer "Fremdpumpe" den richtigen Druck erzeugen.
    Die Idee ein Überdruckventil abzukleben, kommt mir etwas schleierhaft vor. Darf aber natürlich jeder machen mit seinem Boot. Ich persönlich gehe davon aus das die Hersteller Firmen testen und dann auch nur Zulassungen für einen Druck bekommen der zulässig ist. Mit der Zulassung für mehr Druck steigt aber auch der Preis fürs Boot.

    Paddel:
    Ich habe diese 3 teiligen Aluminum Paddel. Die reichen mir vollkommen auch auf längeren Touren (siehe Reiseberichte). Wenn es die Tour zulässt hab ich noch ein Kober X-Dream. Ein sehr feines robustes Paddel ... aber eher Luxus als unbedingt nötig.



    Schwimmweste:
    Da hab ich mir die Palm Kaikoura gegönnt. Hab lange überlegt da sie doch recht teuer ist. Ich hoffe die hält bis ich in Altersheim komme, dann hat sich die Investition gelohnt ... ansonsten gibt es auch günstigere.
    Oh ich sehe gerade das es "meine" als Auslaufmodell für 99 Euro gibt. Immer noch viel Geld aber ich bin zufrieden mit ihr.
    http://shop.denk.com/katalog.asp?artikel=palm-kaikoura
    ------------------------------------------------
    http://www.canoeguide.net
    Only the early worm catches the fish
    ------------------------------------------------

  15. Gesperrt Alter Hase

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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #15
    Zitat Zitat von earlyworm Beitrag anzeigen
    Die Idee ein Überdruckventil abzukleben, kommt mir etwas schleierhaft vor.
    Wenn Du öfter mit Faltbootfahrern auf Tour gehst, wirst Du es verstehen

  16. Gesperrt Alter Hase

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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #16
    Früher hatten die Gumotex-Boote keine Überdruck-Ventile und ich habe halt immer gepumpt, bis ich ein gutes Gefühl hatte. Und als dann die Überdruckventile aufkamen, war das nicht mehr möglich und die Faltbootfahrer sind mir davongepaddelt

    Es gibt bestimmt genug Leute, die nicht nachdenken, kein Gefühl im Daumen haben oder ihr Boot in der Sonne liegen lassen. Da ist so ein Überdruckventil schon ne feine Sache für die Sicherheit dieser Leute und für die Sicherheit des Boot-Herstellers.

    krupp hat Recht: Das Überdruckventil zu überkleben ist "grenzwertiger Unfug".

    Mich wird bestimmt mein selbstverschuldetes Schicksal ereilen. Aber ich sollte nicht noch arglose Leser zu riskantem Verhalten verführen und mit in den Abgrund reißen.

    Sorry
    Geändert von AlfBerlin (21.01.2014 um 11:45 Uhr)

  17. Erfahren

    Dabei seit
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #17
    Das AE hat ja kein Überdruckventil und durch das Backbone erhält es auch ohne "Überdruck" eine hohe Steifigkeit. Ich rate also von Experimenten, da völlig unnötig bei diesem Boot, ab. Vielleicht kennst du jemanden mit ner elektrischen Pumpe - mit Messvorrichtung (für Motorschlauchboote). Oder vielleicht kommst du mit so einem Aufsteckteil besser zurecht, als ich. Jedenfalls muss man die seitlichen Schläuche noch eindrücken können. Prall wie ein Ball ist zuviel. Wie auch immer.

    Paddel hatten wir ein Jahr lang 2,40. Das war völlig ok. Danach haben wir was leichtes geholt. Ich fahre meist mit 2,35 hinten, meine Frau vorn mit 2,25 - dort ist das Boot auch etwas schmaler. Das passt ganz gut - hängt aber natürlich von der eigenen Größe ab.

    Und das AE allein auf der Schulter zu tragen, ist nicht viel anders als ein Sack Zement. Einfach auf die Schulter und ab dafür. 200m ist zwar nen Stückchen, macht man aber ja wohl auch nicht alle 10 min. Einfach mal probieren, bevor man sich einen fast nicht zu gebrauchenden Bootswagen holt. Das hab ich einmal probiert und danach nie wieder, selbst wenn es eine deutlich längere Strecke zum Umtragen gab.

  18. Dauerbesucher
    Avatar von nosports
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #18
    Die meisten original AE Paddel sind 230 und das ist auch gut so.
    Länger würde weniger Probleme machen als kürzer. So kannst du gut aus der Schulter fahren paddeln, was auf Dauer angenehmer ist.
    Übrigens: Günstige Neopren-Klamotten gibts bei Dacathlon. Schwimmwesten für die Kleinen, mit Umtauschservice bei waterworld24.com.

  19. Erfahren
    Avatar von Keuner
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #19
    Danke für eure Tipps!

    Ihr habt mich überzeugt, ich werde gucken ob ich auch ohne Bootswagen zurechtkomme, werde den für die ersten kleinen Touren eh noch nicht benötigen und dann bekomme ich ja ein Gefühl dafür. Die Klappkarren gibt es ja immer wieder beim Discounter (wo man auch die Räder nach innen klappen kann), da werde ich dann zuschlagen.

    Paddel wollte ich diese kaufen mit 230cm Länge ich habe die baugleich schon für den doppelten Preis gesehen, daher denke ich, dass die nicht so schlecht sein können. Ob ich die länger brauche weiß ich nicht, bin etwas unter 2m und habe ein breites Kreuz.

    Als Schwimmweste habe ich so etwas wie die Palm Hydro Adventure ins Auge gefasst - das wäre auch meine preisliche Schmerzgrenze - wenn die nichts ist, könnt Ihr mir das ruhig sagen.

    Auf was muss ich beim Neopren (Shorty/Anzug) für meine Zwecke achten?

  20. Erfahren
    Avatar von Wesertom
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    AW: Luftkayak - Equipment- und weitere Fragen

    #20
    Hi,

    bei dem Preis vom Paddel kann man nicht mehr viel falsch machen. Also, greif zu.

    Die Westen von Palm sind m.M. immer recht gut. Ich habe die Palm Day Tour, mit der ich sehr zufrieden bin.
    Wenn Du weniger ausgeben willst, Palm hat auch eine sehr günstige Weste im Angebot, die Palm Quest.
    Ich weiß nicht, wie alt deine Kinder sind, aber wenn es eine Rettungsweste sein soll (bei kleineren Kindern würde ich dir dazu raten), dann ist die Secumar Bravo vom Preis/Leistung unschlagbar.

    Zum Neo: Der muss einfach passen, also anprobieren.
    Anzüge wie Shorty / Long John sind für den Kälteschutz besser, aber Hose und Shirt(s) dafür flexibler und praktischer (auch ein Paddler muss mal). Entscheide selbst!

    Abschließend noch zum Einsatz von Schwimmwesten bei Erwachsenen:
    Es ist nicht nur die Vorbildfunktion. Wenn ihr mal kentert, dann wirst Du über jeglichen Auftrieb froh sein, den Du nicht selbst erzeugen musst. Es gibt genug andere Dinge, wie die Kinder, weitere Mitpaddler, das Boot, das Paddel, die Ausrüstung, um die man sich kümmern muss.


    Viele Grüße
    Thomas
    Geändert von Wesertom (22.01.2014 um 16:18 Uhr)

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