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  1. Fuchs

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    Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #1
    Servus,

    in vielen Youtube-Videos hantieren die User mit ihren Kochern indoor, meist in der Küche, im Badezimmer, in Schlafzimmern und in der Apsis ihres Zeltes. Nun weiss ja mittlerweile jeder, dass (vor allem in Osteuropa) zur Winterzeit immer wieder Menschen sterben, weil sie die ausklimmende Grillkohe (=emittiert Kohlenmonixid) in die Wohnung ren holen, um die Restwärme zu nutzen.

    Allerdings kochen nach wie vor viele Menschen mit Gasherden und da frage ich mich:

    Bezogen auf Spiritus, Benzin, Gas ...

    Wie lange muss man indoor kochen, bis man Kopfschmerzen bekommt und wie lange, bis man eine, sagen wir blässere Hautfarbe bekommt und stirbt?

    Als bei mir der Strom ausgefallen ist, habe ich auf der Fensterbank bei geöffnetem Fenster gekocht, den Feuerlöscher. Löschdecke und Wasser immer parat.

    Warum ich frage: Heute werden die Häuser ja immer besser abgedichtet - ist das denn ein Problem für Haushalte mit Gasherden? Müssen da extra Entlüftungsrohre oder Ventilatoren im Haus oder der Küche installiert sein?

    PS: Seinerzeits hielt ich Wasser für ne gute Idee, seit dieser Woche aber nicht mehr! Spirituskocher mit Wasser zu löschen ist ne wirklich Dumme idee ... das Spiritus im Kocher vermischt sich mit Wasser und schwemmt nach oben brennend aus dem Kocher raus. Viel schlimmer noch - es schwemmt davon und brennt großflächig weiter! Besser sind da (habs die Tage ausprobiert) die Feuerlösch-Spraydosen für 6-7 Euro, die die Discounter immer mal wieder anbieten ... das Zeug ist echt genial, da besser und effektiver als richtige Feuerlöscher!
    Geändert von lemon (30.10.2013 um 19:16 Uhr)

  2. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #2
    Habe die Normen nicht parat und es nicht selbst nachgeprüft, sondern von unserem Schornsteinfeger übernommen:
    offene Feuerstellen in der Wohnung -- dazu gehört unsere Ölheiztruhe in der Küche und unser Kachelofen im Wohnzimmer-- müssen vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Dabei wird auch, je nach Leistung der Heiz- oder Kochquelle, die Frischluftzufuhr geprüft und gemessen. Gegebenenfalls werden Auflagen gemacht, die zu entsprechenden baulichen Veränderungen führen.
    Wir hatten Glück, daß in unserem alten Bauerhaus Lüftungsrosetten nach draußen führen, die wir auch nie verschlossen halten.
    Aus Zeiten, als eh nur mit Öfen geheizt wurde. Der Schornsteinfeger hat die Luftzufuhr gemessen und seinen Segen gegeben.
    Die Altvorderen kannten sich mit Öfen im Haus aus und wußten, was sie taten.
    Gruß Ditschi

  3. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #3
    @Ditschi: Ein Gasherd ist aber was anderes als ein Kamin ...

    Eben nachgelesen: Gasherde gelten als Gasgerät der Art A, dh. ohne Abgasanlage; das Abgas wird über die Raumlüftung abgeführt - es gibt eine Technische Regel (die ich nicht als Vollversion frei zugänglich gefunden habe, nur Auszüge daraus - vll. gibt es hier ja einen Fachmann), die die Beschaffenheit des Aufstellraums regelt. Darin wird a) das Mindestluftvolumen angegeben und b) festgelegt, wie die Außenluftzufuhr sicherzustellen ist (z.b. Fenster ...), wenn ich das richtig verstanden habe.

    Bei Feuerstätten (also z.b. (Kamin-)Ofen, Gastherme) gibt es meines Wissens die Anforderung, dass eine Dunstabzugshaube nicht zeitgleich betrieben werden darf bzw. es eine Zwangszuluft geben muss. In Häusern nach heutigem Stand der Technik (also mit entsprechender Luftdichtigkeit) werden i.d.R. raumluftunabhängige Schornsteine für Feuerstätten eingebaut.

    Edit: Ab und zu benutzen wir auch einen Gaskocher für das Espresso-Kännchen - auf genug Abstand zu brennbaren Flächen und Lüftung wird geachtet, auch wenn wohl von der kurzen Betriebsdauer recht wenig Gefahr ausgeht.
    Geändert von anja13 (30.10.2013 um 20:30 Uhr) Grund: u.a. Link ergänzt

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #4
    Wir hatten eine Wohnung mit Gasherd und Öfen. Die Fenster hatten eine Zwangslüftung. Es fehlte in den Fenstern ein Teil der Gummidichtung. Von Wohnungen die nur ein Gasherd haben, kenne ich auch diese Zwangslüftungen. Hat der betreffende Raum keine Fenster, muss in der Zimmertür auch ein Lüftungsgitter eingebaut sein.

    Der Kohlenmonoxidgehalt beim Verbrennen kann sehr unterschiedlich sein. Bei Gasthermen, die an einen Schornstein angeschlossen sind, werden die Abgaswerte regelmäßig gemessen. Sind diese zu hoch, muss das Gerät gewartet werden oder wird gegebenenfalls gesperrt. Wie sauber ein Campingkocher den Brennstoff verbrennt, kann man nicht wissen. So weit ich weiß, ist CO geruchslos.

    Gruß Tageta

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #5
    Ja, das sind komplizierte Regelungen. Der Schornsteinfegermeister weiß als Fachmann da gut Bescheid und kann auch Rat geben. Offene Feuerquellen in geschlossenen Räumen sind halt grundsätzlich problematisch. Spätestens wenn der Sittich von der Stange fällt, einmal durchlüften.
    Ditschi

  6. Fuchs

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #6
    CO = Kohlenstoffmonoxid
    CO2 = Kohlenstoffdioxid

    Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann reicht eine fehlende "Fensterdichtung" schon für eine ausreichende Luftzirkulation?

    Ist das mit der Luftzirkulation auch der Grund, warum viele Türen so nen Lüftungsschlitz (40x8cm) unten haben?

  7. Fuchs

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #7
    Ich gehe davon aus daß dabei zwei Dinge relevant sind: Zum einen die Größe des Raums, zum anderen tatsächlich die Dichtigkeit der Gebäudehülle, des Fahrzeugs etc.

    Ich koche seit Jahren viel mit Gas, seit über 2 Jahren bis auf die Situationen wo ich den trangia im Spiritus- oder (mit anderem Brenner natürlich) Benzinbetrieb nutze sogar ausschließlich.

    WENN ich indoor koche, dann ausschließlich mit Gas.

    Meine Küche hat einen Gasherd der mit Flüssiggas betrieben wird, und auch wenn ich den Backofen inklusive Vorheizen und Backen für eine größere Brotbackaktion für drei stunden im Dauerbetrieb hatte konnte ich nicht feststellen daß das problematisch war. Obwohl ich nicht wesentlich mehr als 60 Kubikmeter umbauten raum habe. Was ich nicht habe ist eine hundertprozentig dichte Gebäudehülle - es ist eben KEIN High-Tech-Passivhaus mit Dampfsperre, Klimatisierung und perfekt abgedichteten Fenstern. Obendrein habe ich ohnehin wenn es nicht gerade Frost gibt wenigstens ein kleines Fenster auf kipp, und ich lüfte regelmäßig wenn ich finde daß die Luft "verbraucht" erscheint. Ich hatte nie den Eindruck daß dabei derartige Mengen an CO - Gasen entstehen oder der Raumluft soviel Sauerstoff entzogen wird daß es problematisch wird. Je kleiner der Raum ist in dem der Herd/Kocher benutzt wird desto höher wird das Risiko, wenn dann noch lange Kochzeiten und komplett geschlossene Türen und Fenster dazukommen kann es spannend werden. Aber: Wer tut sowas schon? So verrückt kann man doch eigentlich gar nicht sein.

    Was definitiv problematisch ist/wird: Kochen auf irgendeinem Billig-Imitat des Campingaz-Bistrokochers in einem Fahrzeug, mit etwa 5-6 Kubikmeter Rauminhalt bei geschlossenen Fenstern - da MÜSSEN bei allem was über 5-10 Minuten Kochzeit zum Kaffeewasser heißmachen hinausgeht unbedingt die Fenster wenigstens einen Spaltbreit geöffnet werden - allerdings macht man das beim Wasser erhitzen meist schon freiwillig um ein Beschlagen der Scheiben von innen zu verhindern.

    Zelte, sofern man die Apsis komplett schließt und das Außenzelt tiefstmöglich aufbaut oder gar teilweise schnee anhäufelt um Zugluft und hereingeblasenen Schnee zu reduzieren sind richtig gefährlich wenn darin gekocht wird, egal mit was für einem Brennstoff. Bei Schnee kann auch die beim Schlafen fabrizierte Ausatemluft im (besonders wenn es zugeweht wird und die Lüfter geschlossen wurden um Triebschnee draußen zu halten) kaum bis gar nicht belüfteten Zelt gefährlich werden, gerade bei kleinen Zelten wenn sie "vollbesetzt" sind.

    Definitiv sehr viel problematischer als Gas das vergleichsweise sauber verbrennt sind Dinge wie Einweggrills und Feuerschalen wenn sie beispielsweise als "Heizung" in die Zeltapsis gestellt werden. Hier kommen zusätzlich zum Sauerstoffentzug und der Bildung von CO-Gasen je nach Qualität der Kohle noch weitere Verbrennungsprodukte ins Spiel die auch nicht gerade gesundheitsfördernd sind, z.B. Schwefelverbindungen.

  8. Dauerbesucher

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #8
    Schließe mich der Einschätzung an, je kleiner der Raum (Zimmer, Zelt), desto gefährlicher das Problem mit unerwünschten Gasen.

    Im Winter im vom Schnee aussen dichten Zelt ist (fast) wie im Auto und nach innen geführte Autoabgase. Sobald man einen Kamineffekt hat, irgendwo kommt Frischluft rein, woanders kann die warme Luft samt (Ab)Gase raus, hängt das von der Kocherleistung ab, genauer dem Durchsatz der verbrannten Brennstoffe.

    Zitat Zitat von lemon Beitrag anzeigen
    Warum ich frage: Heute werden die Häuser ja immer besser abgedichtet - ist das denn ein Problem für Haushalte mit Gasherden? Müssen da extra Entlüftungsrohre oder Ventilatoren im Haus oder der Küche installiert sein?
    Kochen seit zwei Jahrzehnten mit Gas(flaschen), in verschiedenen Wohnungen, jedoch jedesmal Altbau. D.h. schwache Zuluft vom Keller bzw. Treppenhaus, keine ultradichten Fenster, sondern jeweils Holzfenster, die gekippt wurden bzw. in einem Haus war eine Dunstabzugshaube montiert.

    Kaminkehrer hat das gesehen und - ach was - den Rat zum Lüften gegeben. Logisch. Wo verbrannt wird, muss Frischluft her.

    Weit schlimmer erachte ich Kamin- bzw. Kachelöfen, weil deren Leistung erstens sehr viel höher ist und daraus folgend zweitens, bei Verbrennungsproblemen (feuchte Holzkerne, Lufteingang wie Abzug verstopft etc.) innerhalb kürzester Zeit die Brandgas Belastung im Wohnraum stark ansteigen kann. Das habe ich bei diversen Öfen erlebt, primitiven in Hütten, sorgfältig gewarteten Kachelöfen oder den hübschen offenen Wohnzimmerfeuerstellen mit Glasabdeckungen. Man will hat schnell anfeuern, denkt es reicht grob zu reinigen oder legt (zu früh) (zu) feuchtes Holz nach.

    Gasherde halte ich bei minimalen Sicherheitsvorkehrungen für sehr sicher, in der CO Frage. Als Herd mit offenem Feuer sind und bleiben sie aber ein hohes Brandrisiko, insbesondere bei Zugriff durch kleine Kinder, demente Senioren im Haus oder dauertelefonierende > abgelenkte Hausmänner und -frauen. Wo ein E-Herd ggf. abschaltet, kann man bei Gas nur bangen und hoffen, dass der vergessene Topflappen in der Email-/Stahlschale sauber verascht wird, ohne seitlich andere Gegenstände zu entzünden.

    Kochen versus Heizen. Ersteres bindet die Aufmerksamkeit weit stärker, man kocht um zu essen, ist es fertig schaltet man ab. Heizen hingegen bedeutet Aufmerksamkeit am Anfang, dann will man die Wärme geniessen und schaltet die leise bimmelnden Alarmglocken ab.

    Meine wunde Stelle ist die Primus Gaslampe, faucht so leise vor sich im Zelt, ich will lesen, vertiefe mich darin, Seiten um Seiten, es wird kühl, ich mach das Zelt zu ... für solche Fälle habe ich mir schon den Timer im Handy gestellt, um die Zeit zum Lüften nicht zu verpassen. Und um am Gasverbrauch etwas zu sparen.

  9. Alter Hase
    Avatar von markrü
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #9
    Zitat Zitat von lemon Beitrag anzeigen
    PS: Seinerzeits hielt ich Wasser für ne gute Idee, seit dieser Woche aber nicht mehr! Spirituskocher mit Wasser zu löschen ist ne wirklich Dumme idee ... das Spiritus im Kocher vermischt sich mit Wasser und schwemmt nach oben brennend aus dem Kocher raus. Viel schlimmer noch - es schwemmt davon und brennt großflächig weiter! Besser sind da (habs die Tage ausprobiert) die Feuerlösch-Spraydosen für 6-7 Euro, die die Discounter immer mal wieder anbieten ... das Zeug ist echt genial, da besser und effektiver als richtige Feuerlöscher!
    Eigentlich ist Spiritus durch seine Wassermischbarkeit in den meisten Fällen sehr gut mit Wasser zu löschen. Man muss ihn nur auf unter ~40% verdünnen. Benzin ist da weitaus problematischer. Äh, ich lese gerade, Du wolltest den Spiritus IM Brenner löschen? Jo Buddy....

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  10. Fuchs

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #10
    ich glaube, man muss vor allem unterscheiden, wie CO entsteht. wenn man einen schlechten brenner / gastherme / etc. hat, der halt aus bautechnischen gruenden viel co emittiert, bringt einem auch das lueften nicht viel. wenn das CO durch mangelnden sauerstoff / lueftung entsteht, kann man was machen.
    ------------------------------------
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  11. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #11
    Es gibt zwei Möglichkeiten , draufzugehen: durch das Einatmen der Rauchgase, wobei insbesondere das CO tödlich ist, und durch Sauerstoffmangel. Selbst wenn die Abgase, wie bei Herden und Öfen, durch den Schornstein ins Freie geführt werden und somit keine Probleme bereiten, entzieht jede Verbrennung der Luft Sauerstoff. Auch das ist eine Gefahr, wenn nicht genügend Frischluft nachströmt.
    Ditschi

  12. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #12
    Zitat Zitat von lemon Beitrag anzeigen
    Wie lange muss man indoor kochen, bis man Kopfschmerzen bekommt und wie lange, bis man eine, sagen wir blässere Hautfarbe bekommt und stirbt?
    Nur am Rande: Ein typisches Zeichen für eine Kohlenmonoxidvergiftung ist eine kirschrote (nicht etwa blasse) Hautfarbe.

    Zitat Zitat von rumtreiberin Beitrag anzeigen
    Je kleiner der Raum ist in dem der Herd/Kocher benutzt wird desto höher wird das Risiko, wenn dann noch lange Kochzeiten und komplett geschlossene Türen und Fenster dazukommen kann es spannend werden. Aber: Wer tut sowas schon? So verrückt kann man doch eigentlich gar nicht sein.
    Ich kenne den Fall von einer Frau, deren Heizung ausgefallen war. Sie hat sich dann in die Küche gesetzt, Fenster und Türen zugemacht und alle Herdplatten an ihrem Gasherd voll aufgedreht. So wurde es dann muckelig warm und sie ist offenbar eingeschlafen. Aufgewacht ist sie nicht mehr. Der Herd hat zuerst den Sauerstoff verbraucht und bei der dann unvollständigen Verbrennung ist CO entstanden. Also kann auch der normale Gasherd zur Gefahr werden, wenn man nicht lüftet!

    Definitiv sehr viel problematischer als Gas das vergleichsweise sauber verbrennt sind Dinge wie Einweggrills und Feuerschalen wenn sie beispielsweise als "Heizung" in die Zeltapsis gestellt werden. Hier kommen zusätzlich zum Sauerstoffentzug und der Bildung von CO-Gasen je nach Qualität der Kohle noch weitere Verbrennungsprodukte ins Spiel die auch nicht gerade gesundheitsfördernd sind, z.B. Schwefelverbindungen.
    Da muss man wirklich saumäßig aufpassen. Ein Kohlegrill produziert extrem viel Kohlenmonoxid, da kann ein kleiner Einweggrill schon reichen um eine große Wohnung zur Todesfalle zu machen. Im Zelt ist die Gefahr natürlich noch viel größer. Vor einiger Zeit haben sich drei junge Frauen gemeinsam das Leben genommen, indem sie ein Zelt aufgebaut und mehrere Einweggrills mit hineingenommen haben.

    Also niemals glühende Kohle, heiße Überreste von einem Lagerfeuer oder ähnliches mit in irgendein Gebäude oder Zelt nehmen! Das ist keine theoretische Gefahr, es gibt jeden Winter etliche Todesfälle dieser Art (z.B. Dauercamper die im Vorzelt ihres Wohnwagens gegrillt haben).

  13. Dauerbesucher
    Avatar von changes
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #13
    Zitat Zitat von Serienchiller Beitrag anzeigen
    Vor einiger Zeit haben sich drei junge Frauen gemeinsam das Leben genommen, indem sie ein Zelt aufgebaut und mehrere Einweggrills mit hineingenommen haben.
    Absolut ohne jegliche Ironie, denn über sowas scherze ich nicht:

    Nicht umsonst hat "grillen gehen" bei lebensmüden eine andere Bedeutung als normalerweise. Es ist eine recht beliebte Methode, und die meissten (evtl nicht alle) angeblichen Unfälle durch Grills zu ersticken waren keine Unfälle. (Nein, meine Quelle kann ich nicht verraten)

    Wohnwagen und Mobilheime sind ja auch irgendwie indoor und genau wie in der Wohnung sollte man um die Risiken mit Gas zu Kochen/ Heizen wissen. Ich koche/Heize sowohl in Zelt als auch Mobilheim schon zig Jahre mit Gas. In der Wohnung habe ich eine Gastherme für Heizung und warm Wasser, leider keinen Gasherd, meine Eltern haben Kachelöfen in jeder Wohnetage und hatten früher einen Holzofen zum Kochen in der Küche und einen extra Badeofen.
    Die einzigen UNFÄLLE die mir aus diesem Umfeld bekannt sind: In der Küche Textilien zum Trocknen über den Ofen verteilt (Da gabs so ne Stange) Irgendwann haben die Feuer gefangen, zum Glück nicht viel passiert. Asche mit noch Glut drin in den Papierkorb, das Feuer wurde rechtzeitig gelöscht. Mobilheim: erst einige Parzellen hinter uns unbemerkt Gas ausgeströmt, Frau bekommt kopfweh und anstatt die Fenster zu öffnen wollte sie einen Tee kochen Dieser Wagen ist in die Luft geflogen, zwei weitere, angrenzende sind mit ausgebrannt. Ähnliches einige Wochen später ca 150m luftlinie in einer anderen Richtung von unserem aus.
    Das passiert wenn beim Renovieren die Benötigten Lüftungen dichtgemacht werden.

    In irgendeinem Reisebericht las ich mal daß eine Kohlendioxidvergiftung oder einfach nur sauerstoffmangel schon in einem Kleinen Zelt entsteht wenn mehrere Personen darin über Nacht gut "dicht" geschneit werden.

    Es wurde ja auch angesprochen, Kocherexperimente mit den Dosenkochern etc. in der Küche. Da habe ich schon wegen der dämpfe das Fenster auf kippe. Nicht jedoch wenn ich für irgendwas nen Gaskocher nutze, da reicht der normale Luftaustausch aus, da wir wegen der Therme Zwangslüftung im Fensterrahmen und Lüftungsgitter oben und unten in der Küchentür haben.
    Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich bin in Euch und geh’ durch Eure Träume. (Michelangelo)
    Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. (Albert Schweitzer)

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #14
    Zitat von lemon

    Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann reicht eine fehlende "Fensterdichtung" schon für eine ausreichende Luftzirkulation?

    Ist das mit der Luftzirkulation auch der Grund, warum viele Türen so nen Lüftungsschlitz (40x8cm) unten haben?
    Eine fehlende Fensterdichtung ersetzt nicht das Lüften!!! Aber die Zwangslüftung von Fenstern ist wichtig, dass die Öfen überhaupt ziehen, also der Schornstein einen guten Zug hat. Hat eine Wohnung einen Luftabzug in einen Lüftungsschacht, braucht man, so glaube ich, auch eine Luftzufuhrmöglichkeit.

    Ja, die Lüftungsschlitze in den Türen hängen auch damit zusammen (Raum ohne Fenster/ zu kleiner Raum...).

    Es gibt nicht umsonst so viele Vorschriften und man sollte das Beurteilen der räumlichen Gegebenheiten dem Fachmann überlassen. Es ist halt ein komplexes Thema.

    Tageta

  15. AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #15
    Hier wird einiges durcheinander gebracht...
    Bei Warnungen vor Kohlenmonoxidvergiftungen im Haus (klick)
    geht es um Heizungsanlagen mit defekten Thermen, nicht ziehenden Kaminen oder Ablufthauben, die bei einem Defekt der Therme die Verbrennungsgase durch den Unterdruck aus dem Kamin in die Wohnung ziehen.
    Jede eingebaute fossile Heizung befördert die Abgase uber eine bauart vorgeschriebene Maßnahme nach außen.
    Jede eingebaute fossile Heizung ist daher abnahmepflichtig.Bei diese Abnahme (Betriebserlaubnis) wird auch die Form der Luftzufuhr (Kanal freie Fugenlüftung etc.)dokumentiert und jährlich bestätigt.(Feuerstättenbescheid)
    Laut Verbrennungsluftversorgungsverordnung
    gilt folgende Regel:
    "1. mindestens eine Tür ins Freie oder ein Fenster, das geöffnet werden kann
    Räume mit Verbindung zum Freien), und einen Rauminhalt von
    mindestens 4 m³ je 1 kW Gesamtnennwärmeleistung hat.

    In einem normalen Haus (kein Passivhaus) gewährleistet die Fugenlüftung am Fenster etwa 80% des notwendigen Luftaustausches. (klick)

    Je nach Outdoorkocher hast du eine Leistung von 1-3 kW.
    Je kg Brennstoff (in etwa 10 kWh) werden in etwa 10 m³ Luft (2 kg Sauerstoff) verbraucht.
    Ist dein umbauter Raum also > 20 m³, nicht fenster- und/oder türlos
    bist du auf der sicheren Seite zumal die Brennstoffvorräte ja begrenzt sind, du eine
    passive Luftwechselrate hast und die Brenndauer etwa 3-10 h beträgt.
    Gefahr durch den Kocher sehe ich lediglich bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
    Noch ein Tip. Bleibe über Kocherhöhe!!!
    Noch eine Frage: Steht zu deinem Vorhaben was im Mietvertrag???

    Thomas
    Geändert von atlinblau (02.11.2013 um 09:59 Uhr)

  16. Alter Hase

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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #16
    In Sachen "Zuluft" die Fensterdichtungen ganz oder teilweise zu entfernen, ist heutzutage ziemlich üblich. Die neuen Fenster sind so dicht (und müssen das gem. Enev auch sein), dass da nichts mehr über die Fugen läuft. Weshalb bei Fensteraustausch heute ein "Lüftungskonzept" gefordert wird.

    Das Nutzen unseres Benzinkochers ist in Räumen mit Rauchmelder schlecht.....

  17. Alter Hase
    Avatar von Schmusebaerchen
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    Da wo man 5m einen Berg nennt
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #17
    OT: Ich dachte eigentlich "Vorsicht, bloß nicht den Gasherd anmachen, er könnte explodieren" würde erst in ein paar Jahren hier stehen. Aber so langsam denke ich, das könnte auch schon morgen hier auftauchen.


    Ich bin mit Gasherd, Gasofen und Gasheizung aufgewachsen(Kohle und Holzofen sind mir auch vertraut). Lediglich die Heizung hat einen Schornstein nach draußen. Das Haus wurde renoviert und dichtet so gut ab, dass es im Winter meistens ausreicht, wenn die drüber und drunter heizen. Also ziemlich dicht.

    Und trotzdem! wird oft bei geschlossenem Fenster gekocht. Ich möchte hier keinen dazu animieren das gleich zu tun, aber doch mal darüber nachzudenken, was aus der BILD ist und was Fakten sind.

    atlinblau schreibt es richtig. Ich nehme mal die 10m³ Luft pro 1kg Gas als richtig an(keine Ahnung ob das stimmt).
    Mit einer 230g Kartusche komme ich ca 4-5 Wochen hin und kann mir täglich eine warme Mahlzeit machen. Sprich mit 1kg und täglich 3 mal kochen, einmal davon groß würde ich mindestens 3 Wochen hinkommen. Innerhalb von 3 Wochen habe ich aber schon dutzende Male das Fenster oder die Tür aufgemacht. Oder bleibt ihr immer 3 Wochen am Stück in der Wohnung?

    Typische kleine Küche: 2m Breit, 3m Lang, 2,5m hoch, 1m Arbeitshöhe. Macht 6m³. Abzüglich Kühlschrank Schornstein etc. Macht man die Tür von der Küche auf, hat man die ganze Wohnung zur Verfügung. Wohnung mit 2 Kinderzimmern: 70m² Höhe 2,5m. Macht 70m³!!! (Gegenüber 2-3m³ Zelt). Und das nur in 1m Höhe. Die restlichen 1,5m habe ich da noch nicht mal angerührt. Bleibt alles für den Menschen.
    Für die 70m² müsste man einen 3kW Campingkocher 24h auf voller Leistung laufen lassen und dabei 7kg Gas verbrauchen.

    In der Küche (Komplettvolumen 3x2x2,5 = 15m²) mit Herd (= 4 Outdoorkocher = 4x2,5kW = 10kW) würde man die Luft in der Küche in gerade mal 1,5h komplett verbrauchen(und das ohne Backofen). Um mal die Größenverhältnisse aufzuzeigen.

    Was anderes ist es, wenn man den Grill in Räumen betreibt oder Herd und Ofen auf Maximum aufdreht, alles abdichtet und sich dann am besten noch auf den Boden legt. Das hat nichts mit normaler Nutzung zu tun, sondern ist grob Fahrlässig. Wie Atinblau schreibt: Über dem Kocher bleiben. Sprich den Kocher auf den Herd stellen und davor stehen. Wer dann noch ein Fenster ankippt ist definitiv auf der sicheren Seite.
    Zentral Gasheizung ist wieder was ganz anderes und nicht mit offenen zeitlich begrenzten Flammen vergleichbar. Wer Gasgeruch wahrnimmt(dem Gas werden extra Geruchsstoffe beigemengt) und nen Herd anzündet, das ist ebenfalls grob Fahrlässig, bzw ein Unfall. Und hat nichts mit der normalen Benutzung eines Campingkochers zu tun.

    Auf der Fensterbank kochen, wegen mangelndem Sauerstoff und Feuerlöscher und Löschdecke daneben finde ich arg übertrieben. Wer so viel Sicherheit braucht, dem möchte ich nichts einreden, der soll das weiter so machen. Ist besser, als wenn gar nicht an Sicherheit gedacht wird. Ich werde weiterhin sowohl den Gasherd als auch nen Campingkocher im Zimmer einfach nur benutzen. Feuerfeste Unterlage natürlich.
    Wo ein Feuerlöscher steht, ist im Garten. In der Nähe des Holzofens.

    Das gefährliche sind nicht Gasherde, sondern wenn Elektroherd Nutzer an einen Gasherd gehen. Ich kenne das Dilemma. Ein Glück da sind Thermoschalter drin.



    Zum Thema löschen:
    Dass Wasser ganz allgemein nicht das Optimalste zum Löschen ist kannst du auf jeder Seite nachlesen. Und das nicht nur bei Fettbränden. Nur bei Fettbränden ist es halt nicht suboptimal, sondern mega gefährlich.

    Seiten, welche ich dir empfehlen würde:
    http://www.safety-feuerloeschtechnik...ndklassen.html
    http://www.seilnacht.com/versuche/tnverh1.gif
    (Ergänzung: Pulverlöscher Stoßweise verwenden)
    Ist in 5 Minuten gelesen.

    Diese Spraydosen, da habe ich mich auch mal Informiert. Fachleute meinen, dass die Zuverlässigkeit fraglich ist. Das größere Problem jedoch, dass der Inhalt so klein ist, dass eine ungeübte Person damit keine Chance hat einen Entstehungsbrand zu löschen. 6kg ist die ermittelte Größe, die noch tragbar ist, aber ausreichend für eine ungeübte Person einen Entstehungsbrand zu bekämpfen. Besser als nichts und als Zusatz ok. Aber man sollte sich auf keinen Fall darauf verlassen.

    Ich habe nur eine sehr stark abgespeckte Brandbekämpfungsausbildung. Hier im Forum gibt es jedoch auch Feuerwehrleute, die können dir mehr sagen.

    Aktuelles zum Thema:
    Bei uns im Keller hat jemand Gas Geruch festgestellt(da ist die Versorgung). Heizungsmonteur(Fachmann) konnte mit Messgerät nichts feststellen. 3 Tage später waren sämtliche Brandschutztüren im Keller sperrangelweit offen und keine Menschenseele in Sicht.
    [Achtung Ironie]Klar, wenn Gasgeruch festgestellt wird und Explosions, sowie Brandgefahr besteht, macht man nicht etwa die Fenster und die Hintertür auf, sondern die Brandschutztüren zum Nachbarhaus[Ironie Ende]
    Was lernen wir daraus? Das Problem ist weder die Technik, noch die Physik. Am Ende scheitert es immer am Menschen. Daher nicht BILD lesen, sondern sich auf Feuerwehrseiten informieren und Köpfchen einschalten.
    Nützliche Wiki Seiten: Leitfaden für Einsteiger, Packlisten
    UGP-Mitglied Index 860

  18. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #18
    OT: @schmusi

    ohne Zeichnung ist dein Beitrag nur 1/2 soviel Wert

  19. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #19
    Moment!

    Kohlendioxid ist nicht das gleiche wie Kohlenmonoxid, Ersticken nicht das gleiche wie eine Vergiftung!

    Dass ein Kocher den Luftsauerstoff verbraucht und durch (ungiftiges) Kohlendioxid ersetzt ist die weitaus kleinere Gefahr. Worum es in diesem Thread geht ist Kohlenmonoxid. Das ist hochgiftig, geruchlos und unsichtbar und es reichen schon relativ geringe Mengen aus, um zuerst zur Bewusstlosigkeit und dann zum Tod zu führen. Besonders tückisch ist, dass man zuerst einfach nur müde wird und Kopfschmerzen bekommt. Der natürliche Impuls, sich hinzulegen und eine Runde zu schlafen, endet normalerweise tödlich. Wenn man plötzlich Müdigkeit, Schwindel, evtl. Übelkeit und Kopfschmerzen empfindet, sollte der erste Impuls sein, alle Fenster aufzureißen und das Haus zu verlassen. Geht es einem draußen besser, kann das ein Hinweis auf Kohlenmonoxid in der Wohnung sein. In diesem Fall sollte man die Feuerwehr rufen, die haben Messgeräte und Atemschutz, um der Sache auf den Grund zu gehen - keine Angst, normalerweise sind sie sehr froh, wenn sie gerufen werden, bevor jemand bewusstlos oder tot in der Wohnung liegt, selbst wenn es sich letztendlich als falscher Alarm herausstellt.

    Wie viel Kohlenmonoxid bei einer Verbrennung entsteht hängt von sehr vielen Faktoren ab. Auch wenn der selbe Brennstoff verwendet wird, kann die Konstruktion des Kochers und die Art, wie gekocht wird, einen riesigen Unterschied machen. Im Gegensatz zum Gasherd zu Hause, sind Campingkocher allesamt nicht dafür gemacht um in geschlossenen Räumen benutzt zu werden. Deswegen achten die Hersteller auch nicht darauf, wie viel Kohlenmonoxid ihr Kocher produziert.

  20. AW: Outdoorkocher indoor nutzen - Kohlenmonoxidgefahr?

    #20
    1.gehe ich davon aus, dass die Hersteller von Outdoorkochern schon auf eine
    optimale Verbrennung achten, um einen hohen Brennstoffnutzunggrad zu ereichen.

    2. gehe ich davon das, dass der kundige Outdoorer die Funktionalität seines Kochers beurteilen kann.

    3. gehe ich davon aus, dass der kundige Outdoorer um die Gefahren durch Verbrennungsgase weiß
    und dementsprechende Vorkehrungen beachtet (ausreichend Frisch- und Abluft).

    4. da aber davon generell nicht ausgegangen werden kann, ist der Betrieb von Outdoorkochern
    in Innenräumen nicht zulässig.

    5. Auch eine aufgestellte Kerze kann Kohlenmonoxid produzieren (klick

    "Das Zimmer hatte eine Fläche von 20 m2. Die Brenndauer der vier Kerzen betrug eine Stunde. Da Menschen beachtliche Mengen an CO2 ausatmen, wurde der Raum während der Messzeit nicht betreten. Nach jeweils 15 Minuten wurden die Messungen wiederholt. Keine der Kerzen hat gerußt, eine Erhöhung der Partikel im Raum gab es nicht. Der Kohlenmonoxid Gehalt hat sich von 0,1 ppm auf 0,2 ppm erhöht. Erst ab 70 ppm sind Kopfschmerzen zu erwarten..."

    6. für die ganz Vorsichtigen gibt es ja auch flammenlose Kerzen

    Thomas

    _________________________________________________________________________________________
    PS:
    zum weitren nachrechnen...eine durchschnittliche Kerze erzeugt etwa 50-100 Watt Wärmeleistung.
    d.h 20-30 Kerzen ersetzen einen Kocher
    Geändert von atlinblau (02.11.2013 um 19:17 Uhr)

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