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  1. Fuchs

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #61
    Das ist IMHO völlig legitim, wenn man niemanden hat, der von einem abhängig ist.

    Ich finde nicht, dass man das am Alter festmachen sollte.

  2. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #62
    Fletscher, ich unterschreibe jedes Wort von dir (... außer das mit dem Handy)!


    Aber mal "back to thread": Notfallvorsorge für Solotouren

    Würde es gut finden, wenn hier mehr Erfahrungsberichte kommen würden, wie die von Islandexperte und Wilbert. Nur sowas bringt einen weiter und bestätigt ob die eigene Ausrüstung passt oder noch erweitert / reduziert werden muss.


    Schöne Grüße

    Stefan
    „Also woran man nicht sparen sollte sind der Rucksack und die Stiefel. Alles andere wird man für den Anfang schon irgendwo aus seinen vorhandenen Sachen auftreiben.“

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  3. Fuchs

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    Notfallvorsorge für Solotouren

    #63
    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    [...]
    Ich für meinen Teil mag das Abenteuer. Das da hin und wieder Unvorhergesehenes passieren kann, ist mir voll bewusst. Aber es ist es mir wert.

    [...]
    Jo. Sehe ich genauso. Mit einer Einschränkung: Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man richtig tief in der scheisse steckt. Dann schwätzt man nicht mehr von: 'das ist es mir wert'.
    bear shit - sounds like bells & smells like pepper

  4. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #64
    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    Das find ich gut.

    Denn wer eine Solotour in zivisilationsfernen Gegenden, die einen unbekannt sind, unternimmt, ist sich der Gefahr (hoffentlich) bewusst.
    Dementsprechend akribisch wird so eine Tour auch vorbereitet, zumindest bei mir.

    Natürlich schützt das nicht vor Unachtsamkeit oder höherer Gewalt, aber das ist dann halt Schicksal.
    Denn die Frage ist doch: Will ich ein Abenteuer erleben und bin ich dazu bereit Risiken einzugehen, oder mach ich lieber Pauschaltouritrips?
    Ich für meinen Teil mag das Abenteuer. Das da hin und wieder Unvorhergesehenes passieren kann, ist mir voll bewusst. Aber es ist es mir wert.

    Was die Sicherheit angeht bin ich da wohl eher nachlässig.
    Man weiß zwar in welcher Gegend ich bin und auch den ungefähren Wegverlauf, soweit er denn feststeht (ändert sich oft genug), aber ich hab kein Handy,Stattelefon oder Spot dabei und mein Medikit ist auf das Nötigste beschränkt.
    Ich verlasse mich da eben mehr auf mein Können, die Planung und meinen Verstand; wenn das mal nicht ausreichen sollte: Schicksal.

    Man mag mir meine persönliche Sicht auf die Dinge verzeihen, vielleicht sehe ich das mit 45-50 ein wenig anders, aber zur Zeit hab ich halt noch eine eher jugendlich leichtsinnige Einstellung.
    Dann sei dir aber auch bewusst das dann andere ihre Gesundheit riskieren um dem verrückten Deutschen das Leben zu retten. Kommt leider auch oft genug vor, auch auf deutschen Autobahnen...

  5. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #65
    Zitat Zitat von Klappstuhl Beitrag anzeigen
    OT:

    Oder auch etwas, was man nie planen kann. z.B. ein Schlaganfall (den mittlerweile ja nicht mehr nur 70-jährige Männer bekommen)
    Aber da ist der Rettungsdienst in 10 Minuten da und wenn alles gut läuft hast du v.a. als junger Mensch noch ein langes Leben vor dir.

  6. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #66
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    Jo. Sehe ich genauso. Mit einer Einschränkung: Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man richtig tief in der scheisse steckt. Dann schwätzt man nicht mehr von: 'das ist es mir wert'.
    Genau,
    aber letztendlich ist ja jeder erwachsen und hat das RECHT! auf Unvernunft.
    Und wer meint seine "Grenzen" austesten zu müssen so soll er es tun.
    Geändert von Pielinen (27.10.2013 um 22:07 Uhr)

  7. Fuchs

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #67
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    Dann schwätzt man nicht mehr von: 'das ist es mir wert'.
    Nö. Das ist eine individuelle Sache. Da mag sich zwar mancher überschätzen, aber pauschalisieren kann man das nicht.

  8. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #68
    Die beste Notfallvorsorge ist IMHO die Eintretenswahrscheinlichkeit zu reduzieren. Klar kann, und soll (!), man seine Touren nicht so gestalten dass überhaupt nichts passieren kann. - Da könnte man ja genauso gut zuhause bleiben.
    Aber ruhige Überlegungen, genügend Zeitpuffer, ein Plan B (Was sich unter Umständen mit dem Hinterlegen einer Tourenplanung beisst) müssen Platz haben.

    Umzukehren ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke. (Auch wenn der Kopf am Anfang seine Zeit braucht um das zu akzeptieren)

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  9. Erfahren

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #69
    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    Denn die Frage ist doch: Will ich ein Abenteuer erleben und bin ich dazu bereit Risiken einzugehen, oder mach ich lieber Pauschaltouritrips?
    No risk, no fun?

    Das ist aber schon ziemlich schwarz-weiss gedacht. Man kann auch ganz wunderbare Abenteuer erleben, ohne dabei extreme Risiken einzugehen. Sich vorher mit den möglichen Risiken einer Tour zu beschäftigen und versuchen diese zu minimieren, macht daraus noch keinen Pauschaltouri-Spaziergang.

    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    ich hab kein Handy,Stattelefon oder Spot dabei
    Würden deine Touren irgendwas vom Abenteuerfaktor verlieren, wenn in deinem Rucksack ein Spot Messenger im Tracking-Modus mitläuft? Für deine Familie, Freunde (oder auch ganz schnöde: Rettungsdienste und Behörden) wäre jedenfalls die Ungewissheit im Fall des Falles stark reduziert.

    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    Ich verlasse mich da eben mehr auf mein Können, die Planung und meinen Verstand;
    Dem stimme ich zu, ohne geht es nämlich nicht. Es gibt aber auch dabei mindestens zwei böse Fallen: Routine und Selbstüberschätzung.

  10. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #70
    Zitat Zitat von Pielinnen Beitrag anzeigen
    Dann sei dir aber auch bewusst das dann andere ihre Gesundheit riskieren um dem verrückten Deutschen das Leben zu retten. Kommt leider auch oft genug vor, auch auf deutschen Autobahnen...
    OT: Die meisten Rettungskräfte machen ihren "Job" freiwillig und außerdem ist niemand gezwungen, sein Leben für dich zu riskieren.
    Versteh mich nicht falsch, denn ich bin GEGEN Vollkaskomentalität!
    Den Notruf sehe ich als "den Joker" an, der wirklich nur dann ausgespielt wird, wenn ich schon die Engel singen höre, bzw. wenn Plan A, B, C, D und F zum Scheitern verurteilt wären.
    „Also woran man nicht sparen sollte sind der Rucksack und die Stiefel. Alles andere wird man für den Anfang schon irgendwo aus seinen vorhandenen Sachen auftreiben.“

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  11. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #71
    Zitat Zitat von stefan87 Beitrag anzeigen
    OT: Die meisten Rettungskräfte machen ihren "Job" freiwillig und außerdem ist niemand gezwungen, sein Leben für dich zu riskieren.
    Sorry, aber das ist leider so ziemlich der bescheurste Satz den es in dem Zusammenhang gibt.
    Ja, die meisten Rettungskräfte machen ihren Job freiwillig und zum Teil sogar in ihrer Freizeit, aber sie gehen bei ihrer Arbeit trotzdem ein nicht unerhebliches Risiko ein und wenn man dafür sorgen kann dass es gar nicht soweit kommt dann sollte man es auch tun.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  12. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #72
    Zitat Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist leider so ziemlich der bescheurste Satz den es in dem Zusammenhang gibt.
    Ja, die meisten Rettungskräfte machen ihren Job freiwillig und zum Teil sogar in ihrer Freizeit, aber sie gehen bei ihrer Arbeit trotzdem ein nicht unerhebliches Risiko ein und wenn man dafür sorgen kann dass es gar nicht soweit kommt dann sollte man es auch tun.

    Gruss
    Henning
    Hallo Henning,

    bevor jetzt der "Shitstorm" über mich hereinbricht:
    Ja, der Ansicht bin ich auch, das man deshalb seine Tour vernünftig planen soll und während der Tour auch gefasst darauf zu sein evtl. umplanen zu müssen.


    Schöne Grüße

    Stefan
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  13. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #73
    Zitat Zitat von Pielinnen Beitrag anzeigen
    Aber da ist der Rettungsdienst in 10 Minuten da und wenn alles gut läuft hast du v.a. als junger Mensch noch ein langes Leben vor dir.
    Das mit dem langen Leben hoffe ich auch sehr....allerdings wenn du den Anfall hast, es vielleicht am Berg oder deiner "Trittfläche" (welche es auch sein möge...) rutschig ist und blöd läuft, dann fällst du erstmal, kippst um oder sackst vielleicht zusammen.
    Vielleicht aber auch nicht und du brauchst nur kurz mal "daneben" zu greifen. Oder dein Bein funzt nicht mehr.

    Wenn dann der nächste "blöde" Zufall daherkommt und du an einem "blöden" Ort liegen bleibst, gefallen bist, hingewürfelt worden bist und dich nicht mehr bewegen kannst und keine Rettungsdecke am Boden festpinnen kannst und dein Rucksack mit der gelben Hülle auch nicht neben dir liegt, dann ist es gut wenn deine Jacke vielleicht Retro 70er Sonnengelb hat - das wollte ich damit sagen.

    Edit: Wobei die Jacke natürlich noch viel besser hilft wenn sie Schmusebärles reflektierende Streifen, Punkte, oder sonstwas drauf hat. Muß man halt "cool" machen. By the way....Klappstühlchens Fahrradanhänger habe ich gespickt mit ganz vielen undterschiedlich großen Leuchtsternen und selbst noch ein paar reflektierende Klebebänder dran gemacht...die leuchtet da hinten im Dunkeln wie ein Glühwürmchen.
    Geändert von Klappstuhl (27.10.2013 um 23:32 Uhr)

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #74
    Ich für meinen Teil mag das Abenteuer. Das da hin und wieder Unvorhergesehenes passieren kann, ist mir voll bewusst. Aber es ist es mir wert.
    Ja, das scheint mir legitim : Live fast, die young.

    Vielleicht haben die , die vorsichtiger, aber länger leben, in der Gesamtabrechnung das Gleiche erlebt?

    Es gleicht sich alles aus.

    Ditschi

  15. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #75
    Zitat Zitat von Pielinnen Beitrag anzeigen
    Aber da ist der Rettungsdienst in 10 Minuten da und wenn alles gut läuft hast du v.a. als junger Mensch noch ein langes Leben vor dir.
    OT: Kurze Geschichte dazu (aber nicht wirklich zum Überthema passend) am Rande: Vor ein paar Jahren hatte ein mittelalter Mann hier in Mainz auf einem belebten Platz einen Schlaganfall. Er wankte und versuchte eine zeitlang verschiedene Leute anzusprechen. Keiner reagierte. Warum? Es war Fassenacht, überall Besoffene und der Mann lallte und schwankte... Eine Bekannte, die auf den Bus wartete, beobachtete das Spiel eine Weile und dachte sich: "Hoffentlich quatscht der mich der Penner nicht auch noch an, ich habe heute schon genug A... getroffen." Ein Passant erkannte schließlich, was los war, kümmerte sich und rief den Rettungswagen. Ich weiss nicht, was aus dem Mann geworden ist.
    Seitdem ich diese Geschichte kenne, scheue ich mich nicht mehr den Rettungswagen zu rufen, auch wenn jmd. vermeintlich auf einer Bank nur seinen Rausch ausschläft.

    Ach ja, ich habe mal nach einem Unfall ca. 45 min auf einen Rettungswagen gewartet, obwohl ich sofort gefunden und der Notruf sehr schnell abgesetzt wurde.
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  16. Fuchs

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #76

    Post als Moderator
    Ich hab jetzt erst mal die unsachlichen Bemerkungen unsichtbar gemacht. Was damit weiter passiert wird vom Fachmod entschieden.

    Das Thema ist zu wichtig um mit Unsachlichkeiten und persönlichen Anfeindungen zerlabert zu werden.

    Es ist doch recht erfreulich wieviele konstruktive Ansätze hier inzwischen zusammengekommen sind - bleibt zu hoffen daß der ein oder andere seine Tourplanung entsprechend optimiert.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

  17. Fuchs

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #77
    Ja, das scheint mir legitim : Live fast, die young.
    Leuts, das mein ich gar nicht (und find ich zumindest vielleicht gar nicht). Dieses Forum landet gleich wieder bei der "extremen" Solotour, am besten bei -30 Grad. Wichtigtuerei - für den Urlaub. Oder ich kapier es nicht, weil ich einfach nicht so "extremen" Wanderurlaub mache. Ist am Ende alles nur wieder Teil der "Überhöhung" - man wagt sich in die Natur oder so, was sind wir toll und da müssen wir alle Eventualitäten doch verantwortungsvoll bedenken. Achja, und da fängt dann eher das Problem an: an wem orientiert man sich und wie groß ist der Realitätsverlust.

    Jetzt hab ich mal weiter gelesen:
    Würden deine Touren irgendwas vom Abenteuerfaktor verlieren, wenn in deinem Rucksack ein Spot Messenger im Tracking-Modus mitläuft? Für deine Familie, Freunde (oder auch ganz schnöde: Rettungsdienste und Behörden) wäre jedenfalls die Ungewissheit im Fall des Falles stark reduziert.
    Ja, wir hier, wir können ohne Gerät nicht mehr los, das ist immer alles so verwegen. Da kommt man nicht mehr ohne aus - es kann ja immer was passieren. Es steigert eher die Ungewissheit: was macht der da eigentlich, muss ja extrem gefährlich sein? Und am Ende glaubt man das selbst.
    Statt über Geräte nachzudenken, bemüht man sich vielleicht besser um eine realistische Einschätzung. Ich hab auf fast jeder Tour einen Moment, wo ich mir denke: hier ist es etwas knifflig. Lässt sich schlecht vermeiden. Deshalb erstelle ich nicht für jede Tour Notfallpläne und stecke alle existierenden Geräte ein. Ich versuche einfach, die kniffligen Momente nicht überhand nehmen zu lassen (da hört man dann vorher auf) oder ne Stelle wird mal nicht so elegant überwunden, sieht ja keiner. Keine Dauerüberforderung. Fehleinschätzungen sind da inkludiert.
    Geändert von Katun (28.10.2013 um 09:54 Uhr)

  18. Fuchs
    Avatar von Martin1978
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #78
    Hallo Katun,

    die grundlegende Frage hierzu ist wohl:

    Wo bin ich unterwegs und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit wenn mir was passiert dass mich da jemand zeitnah findet?

    Da muss es noch nicht mal extrem sein. Selbst zuhause hier im Mittelgebirge bin ich im Winter öfters in Ecken unterwegs wo es sein kann, dass mal wochenlang kein Mensch vorbeikommt und dass ist dann eine Tour die von meiner Haustür gestartet ist.

    Die nächste Frage ist dann halt:

    Was kann ich machen um im Falle eines Falles (besser / schneller)gefunden zu werden?

    Auch dazu muss es nicht extrem sein, Fallbeispiele gab es ja hier im Thread schon einige.
    Wenn ich nur durch die Farbe meiner Jacke meine Situation im Ernstfall verbessern kann (oder schlicht nur deswegen in der Lage bin noch davon zu berichten), welchen rationalen Grund gibt es dann, darauf zu verzichten.

    Ähnlich verhält es sich damit meine Route bei jemandem zu hinterlegen. Tut mir das weh? Nein, aber es nicht zu tun im Zweifelsfall schon.

    Genauso bricht mir kein Zacken aus der Krone oder fühle ich mich in meiner Männlichkeit verletzt wenn ich ein Handy, Spot oder im alpinen Bereich ein Pieps und eine Schaufel im Gepäck habe.

    Für den Notfall ausgerüstet zu sein heißt ja nicht kein Abenteuer zu erleben, sondern macht im Zweifelsfall den Unterschied aus zwischen tollem Urlaub und Desaster (und das kann schon durch Kleinigkeiten wie Kompass, Taschenlampe und Rettungsdecke / Biwaksack entschieden werden).

    Und wie der Fall gezeigt hat, der zu diesem Thread führte, passieren kann immer was....

    Gruß

    Martin
    Du gamla, Du fria, Du fjällhöga nord
    Du tysta, Du glädjerika sköna!
    Jag hälsar Dig, vänaste land uppå jord,
    Din sol, Din himmel, Dina ängder gröna.

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #79
    Dieses Forum landet gleich wieder bei der "extremen" Solotour, am besten bei -30 Grad. Wichtigtuerei - für den Urlaub. Oder ich kapier es nicht, weil ich einfach nicht so "extremen" Wanderurlaub mache. Ist am Ende alles nur wieder Teil der "Überhöhung" - man wagt sich in die Natur oder so, was sind wir toll und da müssen wir alle Eventualitäten doch verantwortungsvoll bedenken. Achja, und da fängt dann eher das Problem an: an wem orientiert man sich und wie groß ist der Realitätsverlust.
    Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass es hier nur um "extreme" Solotouren gehen soll? So ziemlich alle Vorschläge hier gelten sowohl für die Arktisdurchquerung als auch für die Tagestour auf den nächsten Berg, die ich von meiner Haustür weg starte.

  20. Fuchs

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #80
    Zitat Zitat von Martin1978 Beitrag anzeigen
    Für den Notfall ausgerüstet zu sein heißt ja nicht kein Abenteuer zu erleben, sondern macht im Zweifelsfall den Unterschied aus zwischen tollem Urlaub und Desaster (und das kann schon durch Kleinigkeiten wie Kompass, Taschenlampe und Rettungsdecke / Biwaksack entschieden werden).
    Eher zwischen Desaster und Katastrophe.
    Notfallmaßnahmen zur Auffindung würde ich zumindest da verorten.

    Standardausrüstung für Eventualitäten deckt eher Deine Definition ab.



    Gruß
    Kai

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