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  1. Fuchs

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    Notfallvorsorge für Solotouren

    #1
    Hallo,

    aus gegebenen Anlaß möchte ich die Userin Daniel des www.trekkingforum.com einmal zitieren. Sie hat sich sehr viele Gedanken zum Thema Notfallvorsorge gemacht. Es geht hier zwar im speziellen um die Reiseregion Nepal, aber vieles ist allgemeingültig.



    http://www.trekkingforum.com/forum/s...ad.php?t=23023

    Es geht zwar allgemein um Nepal, aber ich denke man kann sich eigentlich für jede Region eine Scheibe abschneiden von diesem Beitrag.

    "Vermisst! -
    Notfallvorsorge nicht nur, aber insbesondere für Trekker, die alleine unterwegs sind

    Dieser Artikel (größtenteils eine Zusammenfassung aus den entsprechenden Threads) soll Tipps und Hinweise geben, wie man im Falle eines Falles ohne größeren Aufwand für eine schnelle und effiziente Rettungsaktion vorsorgen kann.
    [...]


    Editiert vom Moderator
    Bitte keine Vollzitate! Danke! Der komplette Bericht steht hier: trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=23023

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der


    Grüße
    Geändert von volx-wolf (25.10.2013 um 08:17 Uhr)

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #2
    Viele der in dem verlinkten Artikel angesprochenen Dinge sind wahr und sollten eigentlich von jedem Trekker (egal ob Solo unterwegs oder nicht) beherzigt werden. Vor allem ein Hinterlassen der Route bei Verwandten und Bekannten; diese Route sollte auch eventuelle Alternativrouten im Falle von Schlechtwetter, etc. beinhalten.

    Das Einschreiben in Hütten- und Gipfelbücher ist leider etwas, was immer weniger Personen wirklich ernst nehmen. Zumindest beobachte ich das in den Alpen immer öfters.

    Einen Punkt, den ich in dem Artikel als sehr kritisch beachte ist das Handy. Hier vor allem die Abmachung sich regelmäßig oder an einem gang bestimmten Tag zu melden. Gerade in Gegenden mit geringer Netzabdeckung - und das sind doch die Orte, wo wir meistens unterwegs sind - kann so etwas ganz schnell mal nach hinten los gehen. Ich weiß wie sehr ich meine Freundin verrückt gemacht habe, als eine SMS von mir an einem Tag mal nicht ankam (obwohl ich ein Sat-Telefon benutzt habe). Und Nicki hier im Forum kann auch ein Lied davon singen, was auf Island abgeht, wenn eine Nachricht von Verwandten falsch interpretiert wird.

    Auch das dauernde eingeschaltet lassen des Handys ist etwas, was in der Praxis selten funktioniert, da der Akku dann viel zu schnell aus ist - gerade neuere Modelle halten ja gerade mal 2-3 Tage.

    Zu den eingespeicherten Telefonnummern sollte neben den Nummern der Botschaft auch eine Notfallkontaktadresse gehören (ICE-Nummer). Diese sollte man idealerweise auch leicht zugänglich irgendwo im Rucksack haben. Falls sie nur auf dem Handy zugänglich ist, sollte man sicher stellen, dass Rettungsmannschaften auch zugriff auf das Telefon haben (PIN-Nummer am Handy sichtbar, falls es ausgeschaltet ist und die Menüführung bereits vorab auf Englisch eingestellt).

    Zuletzt noch etwas positives: Ich hab mir bisher noch nie Gedanken um eine Vollmacht gemacht, bevor ich auf Tour bin, das werde ich in Zukunft im Hinterkopf behalten.

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Martin1978
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #3
    Ich habe im Nachbarthread schon mal einen Vorschlag gemacht wie eine (von uns vorbereitete) Vorsorge aussehen könnte:

    http://www.outdoorseiten.net/forum/s...=1#post1227073

    Gruß

    Martin
    Du gamla, Du fria, Du fjällhöga nord
    Du tysta, Du glädjerika sköna!
    Jag hälsar Dig, vänaste land uppå jord,
    Din sol, Din himmel, Dina ängder gröna.

  4. Fuchs

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #4
    Für Touren vor allem Solotouren:

    Signalfarbene Kleidung tragen!!!

    Wer im olivfarbenen (oder andere gedeckte Farben) Parka, Rucksack etc, solo z.B. im Fjäll unterwegs ist minimiert seine Chancen auf Entdeckung aus der Luft enorm!

    Wer hingegen in signalfarben wie z.B. orange unterwegs ist, ist relativ leicht aus der Luft zu entdecken.
    Geändert von tjelrik (25.10.2013 um 11:33 Uhr)

  5. Erfahren

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #5
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Das Einschreiben in Hütten- und Gipfelbücher ist leider etwas, was immer weniger Personen wirklich ernst nehmen. Zumindest beobachte ich das in den Alpen immer öfters.
    Das könnte an mangelndem Wissen liegen. Bis vorgestern wusste ich z.B. nicht, dass solche Einträge bei Suchaktionen eine wichtige Rolle spielen. Ich hab mich bislang zwar immer brav eingetragen, aber mehr aus Geselligkeit heraus.

    Aufklärung könnte helfen, dass diese Bücher wieder(?) stärker genutzt werden.


    Beim im Eingangspost verlinkten Artikel fehlt mir ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand: Der Biwaksack.

    PLB, Spot Messenger und ähnliche Systeme werden auch nicht erwähnt.

  6. Fuchs
    Avatar von Nita
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #6
    Zitat Zitat von Martin1978 Beitrag anzeigen
    Ich habe im Nachbarthread schon mal einen Vorschlag gemacht wie eine (von uns vorbereitete) Vorsorge aussehen könnte:

    http://www.outdoorseiten.net/forum/s...=1#post1227073
    Sehe ich genauso. Für besonders wichtig halte ich den Punkt was die Vertrauten wissen und tun sollten, falls sie einen unguten Verdacht haben.

    - wohin geht es? Schriftlich!
    - alleine/nicht alleine unterwegs? Vllt. sogar die Telefonnummern der Standard-Tourenpartner?
    - Mit/ohne Zelt (Zelt=Sicherheitsreserve, da dann auch Schlafsack etc. dabei sind!)
    - Für wann ist die Rückreise gebucht? Will ich, falls ich nicht komme/mich nicht melde, dass sofort Alarm ausgelöst wird? (ich z.B. nicht, da die zumindest längeren Touren bei mir immer knapp kalkuliert sind und früher oder später werde ich irgendwo stecken bleiben und den Rückflug verpassen -> kein Stress und ein-zwei Tage abwarten)
    - Wen kann man anrufen/anschreiben und um Mitbeurteilung bitten bevor es zur Polizei geht? Gerade Verwandte, die keine Ahnung vom Outdoor haben, wären für eine kompetente Meinung dankbar
    - vor jeder Tour konkret: Habe ich vor, mich gelegentlich zu melden? Ist es wahrscheinlich, dass Akku leer geht ohne die Möglichkeit, ihn aufzuladen?
    - ich hinterlasse meiner Schwester außerdem die Links zu den Seiten, die mich interessieren könnten (Wetter, Lawinenlagebericht u.ä.) - dann sind die Chancen, schnell und adäquate Infos zu bekommen, höher.
    ....

    Fast anekdotisch war einmal meine sms-Bitte an eine Freundin, uns bei einer Wintertour und eingeschränktem Netz-Empfang den Wetterbericht zu schicken. Ich bekam drei sms mit Wetterberichten für die Orte mit dem von mir genannten Namen - nach der Rückkehr kam raus, dass die Gegend, wo wir uns befanden, trotzdem nicht dabei war.

  7. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #7
    Hilfreich fand ich auch, Kontakt zu ODS Mitgliedern im Zielland auf zu nehmen. Die können die Tour einschätzen und z.B. bei extrem kritischen Wetterereignissen viel schneller reagieren. Und sie beherrschen die Sprache.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  8. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #8
    A propos Sprache: Hier sind Ortsnamen per sms wirklich nützlich – die Orte mancher Länder haben sehr ungewohnte Buchstaben-Aneinanderreihungen, und wenn die Telefonverbindung hakelig ist, kommen noch Fehlerquellen aufgrund der Aussprache hinzu.
    Geändert von lina (25.10.2013 um 12:33 Uhr)

  9. Alter Hase
    Avatar von thefly
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #9
    Vor Touren in wirklich abgelegene Gebiete hinterlege ich bei einer vertrauten Person (meist Eltern) ein PDF mit den wichtigsten Daten:
    * Personenbeschreibung, aktuelles Foto, Passnummer, auffällige Ausrüstungsgegenstände (mit Seriennummer wenn vorhanden). Flugdaten, wichtige Eckdaten (geplante Hotelaufenthalte, Grenzübertritte etc.), Notfallnummer (Karten sperren, Konsulat, Kontakt zu Angehörigen von evtl. Mitreisenden) usw.
    Zusätzlich GPS-Tracks und eine grobe Beschreibung der geplanten Route mit Alternativen (wie: wenn der Pass Y zu ist, versuchen wir nördlich Richtung Dorf X zu gehen).

    Regelmäßige Rückmeldung verabrede ich nie, das verursacht imho zu viel Unruhe wenn es mal nicht klappt, aber bei Netzverfügbarkeit melde ich mich in der Regel kurz.

  10. Alter Hase
    Avatar von cane
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #10
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    Für Touren vor allem Solotouren:

    Signalfarbene Kleidung tragen!!!

    Wer im olivfarbenen (oder andere gedeckte Farben) Parka, Rucksack etc, solo z.B. im Fjäll unterwegs ist minimiert seine Chancen auf Entdeckung aus der Luft enorm!

    Wer hingegen in signalfarben wie z.B. orange unterwegs ist, ist relativ leicht aus der Luft zu entdecken.
    Für diejenigen doer aus praktischen Gründen wie Naturbeobachtung / Angeln / Jagen, oder weil Sie schlicht nicht wie ein Papagei rumlaufen wollen, keine signalfarbige Kleidung tragen möchten noch ein Tipp:

    Einfach einen signalfarbenen Rucksack Regen Überzug mitführen.

    mfg
    cane

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #11
    Gibt es jetzt nicht auch schon diese orangen Warnwesten mit eingearbeitetem Tarnmuster, welche Rehe und co nicht sehen, einen selbst aber durch andere Menschen leicht erkennen lassen?

  12. Dauerbesucher
    Avatar von TeilzeitAbenteurer
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #12
    Zitat Zitat von cane Beitrag anzeigen
    Für diejenigen doer aus praktischen Gründen wie Naturbeobachtung / Angeln / Jagen, oder weil Sie schlicht nicht wie ein Papagei rumlaufen wollen, keine signalfarbige Kleidung tragen möchten noch ein Tipp:

    Einfach einen signalfarbenen Rucksack Regen Überzug mitführen.

    mfg
    cane
    Ich bin da kein Fachmann, aber Gerüchten zufolge können viele der Zielobjekte ohnehin kaum/keine Farben sehen und es spielt von daher kaum eine Rolle, welche Farben die Kleidung hat.
    Ein farbiger Rucksacküberzug setzt aber voraus, dass man ihn im Zweifelsfall schon aufgezogen hat und nicht erst aus dem Rucksack holen muss. Ich persönlich greife da lieber gleich zu einem farbigen Rucksack, wobei ich meine Müllmann-orange Regenjacke auch totschick finde Selbst im Alltag gibt's genug Gelegenheiten, wo man nicht früh genug gesehen werden kann. Dafür bin ich selbst in dünnst besiedelten Gebieten zu eitel, mit einer Warnweste durch die Gegend zu laufen.

  13. AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #13
    Zitat Zitat von tjelrik Beitrag anzeigen
    Für Touren vor allem Solotouren:

    Signalfarbene Kleidung tragen!!!

    Wer im olivfarbenen (oder andere gedeckte Farben) Parka, Rucksack etc, solo z.B. im Fjäll unterwegs ist minimiert seine Chancen auf Entdeckung aus der Luft enorm!

    Wer hingegen in signalfarben wie z.B. orange unterwegs ist, ist relativ leicht aus der Luft zu entdecken.
    Man muss halt abwägen, wo man unterwegs ist und was man dort macht.

    Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen gibt es viele und man kann auch bei der Planung / Beschäftigung mit einer Tour ganz gut herausfinden, was einen in dem Gebiet alles retten könnte

    aber eine Überlebensgarantie wird es niemals geben und DAS sollte auf Solo-Touren besonders klar sein.


    Schöne Grüße

    Stefan
    „Also woran man nicht sparen sollte sind der Rucksack und die Stiefel. Alles andere wird man für den Anfang schon irgendwo aus seinen vorhandenen Sachen auftreiben.“

    ske-outdoor.jimdo.com - Tourenberichte, Bilder, Ausrüstung, Ideen

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #14
    Eine Überlebensgarantie gibt es auch im All-Inclusive Urlaub auf Malle nicht
    Und genausowenig, wenn ich zu zweit irgendwo unterwegs bin.

    Aber auf jeder Reise sollte ich mir darüber Gedanken machen, welche Gefahren erwarten mich, wie kann ich mich auf diese Vorbereiten und wie gehe ich im schlimmsten Fall damit um. Und je mehr Sicherheitsvorkehrungen man getroffen hat, desto besser.

  15. Freak Liebt das Forum

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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #15
    Für Touren vor allem Solotouren:

    Signalfarbene Kleidung tragen!!!

    Wer im olivfarbenen (oder andere gedeckte Farben) Parka, Rucksack etc, solo z.B. im Fjäll unterwegs ist minimiert seine Chancen auf Entdeckung aus der Luft enorm!
    Wenn es so einfach wäre...also quatsch.

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #16
    Wenn es so einfach wäre...also quatsch.
    Da würde mich jetzt aber schon interessieren, warum es Quatsch sein sollte auffällige Kleidung zu tragen?

  17. Erfahren
    Avatar von Kuma
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #17
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Wenn es so einfach wäre...also quatsch.
    Was ist denn das für eine Aussage? Natürlich senken gedeckte Farben die Möglichkeiten einer visuellen Entdeckung aus der Luft, gerade wenn der oder das gesuchte regungslos oder zwischen Bewuchs ist.
    Eine Signalfarbe trägt ja nicht umsonst den Zusatz "Signal-" in ihrem Namen.
    Das es keine Garantie für eine Entdeckung gibt, ist klar. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt enorm.
    Vos, qui domini orbis terrarum vocamini, domos non habetis.

    Si naturam sequeris, numquam errabis.

  18. Feldherrin Fuchs
    Avatar von Karliene
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #18
    Ein wirklich sinnvoller Vorschlag kam von Sarek(?)... Das ODS Team sollte vieleicht darüber nachdenken bei den Reisevorbereitungen einen Sicherheitsthread anzupinnen. In dem könnten Dinge stehen wie Eintrag ins Hüttenbuch, Sicherheitsrelevantes Equipment, (Spot, etc.) Rückmeldung über Tourverlauf an Angehörige oder User hier... Auch ein eventueller Zeitplan (Wann will ich wo sein, bei wem melde ich mich...). Also quasi ne "Verrywichtig-Liste". Vielleicht können wir User und Tourengänger die zusammen entwickeln...

    Es ist wirklich schade das wir diese Diskussion jetzt erst haben nachdem etwas passiert ist, aber ich freue mich das sie endlich da ist.
    Wir sollten hier, für Außenstehende, nicht den Eindruck erwecken bei beispielsweise den Reiseberichten, dass alle Touren in allen Gebieten voll easy sind und ich bei Globetotter nicht nur die spitzen Ausrüstung sondern auch die Erfahrung bekomme.... (Ist kein Vorwurf gegen jemanden !!!!!)
    "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist." Walter Kempowski - Schriftsteller (1929 - 2007)

  19. Fuchs
    Avatar von Julia
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #19
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Wenn es so einfach wäre...also quatsch.
    Warum? Das wüsste ich jetzt auch gern mal. Ganz abgesehen davon, dass graue/grüne/schwarze Kalmotten stinklangweilig und signalfarbene schick und fotogen sind, habe ich auch schon mal mit einer Gruppe den Rettungshubschrauber rufen müssen. War 'ne Wintertour, aber bei den braunen schneefreien Flecken und flechtenbedeckten Steinen wäre alles außer Signalfarben die reine Tarnkleidung gewesen. Ich in meiner wunderschönen knallorangen Jacke durfte mich dann aufstellen, um dem Heli den Standpunkt zu signalisieren. Ich hab auch schon andere Rettungaktionen im Fjell erlebt, wo der Heli zwei Tage lang eine sehr definierte Fläche zigmal abkreisen mußte, weil der Abgestützte im Geröll in steilem Gelände mit schwarz/grün einfach nicht sichtbar war. Gilt auch für Zelte. Oft sind es nämlich auch diese, die bei einem Rettungsruf den Rettungsmannschaften einen Anhaltspunkt geben können, wenn man denn halt auf Tagestour war.

  20. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Notfallvorsorge für Solotouren

    #20
    Dann schaut mal, wieviele Zelt es heute noch gibt, die signalfarben sind. Helsport bei der Xtrem-Serie rot-gelb. Hilleberg immerhin rot. Ein, zwei Vaude noch in orange. Fury orange. Bergzelte Einwand, MH, Rab etc. in Signalfarben.

    Und sonst? Wer will schon ein buntes Zelt kaufen. Man will ja wildcampen. Also: Nicht gesehen werden.....
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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