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  1. Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #1
    Unter anderem durch diesen Thread hier haben wir uns Gedanken gemacht, ob so ein Fahrradanhänger nicht vielleicht genau das Richtige für uns und unseren Kleinen wäre.
    Meist waren wir bisher mit Kraxe unterwegs, suchen aber schon etwas länger nach Alternativen, bzw. Abwechslungsmöglichkeiten.

    Mittlerweile haben wir uns für den KidsTourer von Kids Touring entschieden (Testbericht gibt's hier) und haben auch schon die ersten Erfahrungen machen können.

    Generell würde mich interessieren, welche Erfahrungen andere Familien beim Wandern mit Fahrradanhänger gemacht haben?
    Welche Vorteile/Nachteile bietet diese Art des Wanderns gegenüber Tragetuch/Kraxe/Pilgerwagen, ...
    Habt ihr Tipps, die ihr weitergeben könnt?
    Welches Modell habt ihr? Was ist gut daran? Was könnte besser sein?

    Wir werden hier demnächst dann auch berichten, was wir so für Erfahrungen machen konnten.

  2. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #2
    Das wichtigste solltest Du uns nicht verschweigen: wie alt ist Euer Kleiner, wie leistungsfähig, kommen noch weitere dazu etc.?
    Die Vor- und Nachteile eines Fahrradanhängers kannst Du Dir eigentlich selber herleiten. Aufgrund seiner Breite schränkt er Euch sehr viel stärker ein, als z.B. ein Pilgerwagen. Vorteil: im Kinderanhänger können die Kleinen meist viel besser schlafen, als in der Kraxe.
    Der Fahrradanhänger hat noch einen weiteren "Nachteil": den negativen Erziehungseffekt . Ich finde es nützlich, wenn die lieben Kleinen möglichst rasch lernen, routiniert selber zu wandern. Und das geht am besten, wenn man ihnen nicht zu viele komfortable Angebot macht, eben nicht auf eigenen Beinchen zu laufen.

    Berichte über Touren mit Kindern und Wanderanhängern sind hier jederzeit sehr willkommen!

    Gruß, Philipp
    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

  3. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #3
    Also ich bin seit gestern wieder von 3 Wochen Azoren zurück. Wir hatten unseren Chariot CX1 mit, getunt mit Ortlieb Seitentaschen. Ein detailierter Bericht folgt hier noch. Ich sehe auf guten Wegen nur Vorteile für den Anhänger, da man das Gewicht auf den Wagen verteilen kann und nicht soviel auf den Schulter trägt. In der Ebene und bergab rollts fast von alleine.
    Unser Kleiner wollte meist sehr viel selbst laufen und ging nur bei schlechtem Wetter oder langweiligen Wegen in den Buggy.
    Er ist 2J 3M alt und lief am Tag ca. 2km. Zur Abwechslung habe ich auch mal meine Kraxe in den Buggy gelegt und den Kleinen auf den Schultern rumgeschleppt. Ich finde mit dem Buggy gibts viele Variationen der Lastenverteilung, bei der Kraxe nicht.

    In unseren Breiten gehen wir auch meist mit dem CX1 wandern, da können wir alles verstauen und uns mit der Schiebearbeit abwechseln. Die Kid Comfort Kraxe kommt nur in schweren Gelände zum Einsatz, wenn der CX1 nicht mehr bequem schiebbar ist, meist auf alpinen Wegen oder Bergbesteigungen, wo man auch mal die Hände für ein Sicherungsseil braucht.

    Bericht folgt bald mit Bilder. Hier ein erstes Bild von den Rampen der Azoren

    PS: Was Gold an dem CX1 Wert ist, sind die Bremsen. Wenn man das Gewicht bergab mit dem Körper abbremsen muss, wird das ne Höllentour. Ansonsten würde ich bei Wanderungen mit Zelt und Ausrüstung darauf achten, dass man auch mehr als nur 20kg beladen kann. Die Karre hat bei uns zwischenzeitlich sicher mehr als 50kg brutto gewogen. Ich musste die Federung mit einem Spannseil umwickeln, weil ich Angst hatte, dass sie die Segel streicht :P


  4. Neu im Forum

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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #4
    Hallo,

    hatte ich mal gemacht- eine dreitägige Wanderung durch den Thüringer Wald mit Frau zwei Kindern und zwei Alaskan Malamute. Die Hunde wurden zur Unterstuetzung abwechselnd am Haenger angespannt.

    Ging alles ganz super mit dem Gepäck, bis sich bei einer Pause ein Hund erschrak und mit dem Wagen und Gepäck im Wald verschwand. Irgendwann fand ich ihn völlig abgekämpft wieder, das Gepäck im Wald verteilt, der Wagen war Schrott.


    Aber sonst ist das gut machbar, wenn die Tour auf gemäßigten Wegen entlang führt.

    Gruß Maik


  5. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #5
    Wir sind sowohl mit Hänger (Chariot Captain XL) als auch mit Pilgerwagen (Eigenbau, ganz grob an das Modell von pwd angelehnt) unterwegs.

    Hänger:
    • auf guten Straßen und geradeaus fast nicht zu merken
    • kompette Ausrüstung für 3 Wochen Zelttour mit Windelkind kann im und auf dem Hänger untergebracht werden
    • ziemlich gut Geländegängig und kippsicher
    • er braucht weniger Breite als man denken würde
    • es sind von der Breite aber trotzdem Grenzen gesetzt
    • wenn man wirklich mal nicht weiterkommt, kann man ihn nur ein ganz kleines Stück tragen
    • Bergauf und auf schlechtem Gelände (Sand!) kann sich zusätzlich jeman vor den Karren spannen, so wird die Last verteilt
    • sehr guter Regenschutz
    • sehr gute Möglichkeit für kleine Kinder zu schlafen
    • beliebig viel Platz für Dinge die man ganz schnell bei der Hand habe möchte
    • größeres Kind kann notfalls auch transportiert werden
    • ja, ich glaube Bremsen wären bergab ne feine Sache, ansonsten unbedingt Bandschlingen am Griff links und rechts befestigen
    • die meisten Schaffner sehen in dem Ding einen reservierungs- und kostenpflichtigen Fahrradanhänger
    • durch Möglichkeit einen Tacho zu montieren kann man auch bei Kindertypischem Stop-and-go noch die Entfernung ganz gut einschätzen
    • ein Nabendynamo im Joggerrad (selbsteingespeicht) macht Handy und gps unabhängig vom Netz
    • trockener Schuhabstellplatz außerhalb des Zeltes!!!
    • irgendwie fühlt man sich aber doch als Karawane
    • gelegentlich bekommt man vor Supermärkten und in Innenstädten Geld angeboten, vor allem am Ende einer Tour ohne Waschmöglichkeit
    • ist ja oft eh vorhanden, man braucht nur noch das Joggerrad
    • motiviert mehr zum faul sein


    Pilgerwagen + Rückentrage für's Kind:

    • der Exotenfaktor ist noch höher, man wird von Wildfremden um ein Foto geten
    • die Zuladung ist deutlich geringer als beim Hänger aber immer noch deutlich besser als auf dem Rücken
    • man ist "angebunden"
    • je nach Gangart ruckel es etwas
    • schmalere Wege möglich
    • kippt leichter als der Hänger
    • bei schlechtem Gelände und bergauf ist Hilfe kaum möglich
    • kann notfalls getragen werden, auch mal etwas längere Strecken
    • ist ICE-tauglich verstaubar, muss nicht extra bezahlt werden
    • Tachomontage ebenfalls möglich
    • Grundgewicht deutlich geringer
    • beim Selbstlaufen: Hand frei für's Kind
    • zusätzliches Ding was gebaut/gekauft werden muss und rumsteht
    • u.U. hat man halt doch den Rücken voll



    Bei beiden empfinde ich es als sehr befreiend, dass man Zeltwandertouren auch mit kleinen Kindern gut machen kann, auch wenn man nicht schleppen kann/ will wie ein Kamel.
    Bei beiden ist es etwas hinderlich, dass die Pfade die Kindern am meisten Spaß machen nicht/nur schwer möglich sind und man doch oft etwas sperriger und auffälliger unterwegs ist, als man das gerne wäre.

    Wenn ich dazukomme stell ich auch noch Bilder von beidem ein.

  6. Fuchs
    Avatar von PWD
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #6
    Hi,

    bin schon gespannt auf Eure Bilder.

    Was den Nabendynamo im Joggingrad betrifft bin ich jetzt aber schon erstaunt: ich hatte mal irgend wo im Netz gelesen, dass man mind. eine Geschwindigkeit von rd. 20 km/std. erreichen muss, damit das funktioniert und genügend Saft produziert wird. Wie sind Eure Erfahrungen damit?

    LG, Joachim

  7. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #7
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Wenn ich dazukomme stell ich auch noch Bilder von beidem ein.
    Wir bitten darum .
    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

  8. Moderator
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    Avatar von ronaldo
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #8
    Zitat Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
    Wir bitten darum .
    Ja wir bestehen sogar darauf...

    Mus danke für die Zusammenstellung.


  9. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #9
    Im Gegensatz zu so manchem anderen hier, sind wir leider entsetzliche Fotomuffel. Nicht ganz einfach also, etwas einigermaßen passendes zu finden.


    So sieht's fertig angeschirrt mit Kind auf dem Rücken aus.


    So sieht von der Unterseite/Vorderseite aus, wenn's an der Wand lehnt. Die beiden grauen Pinnöckel sind zum waagrecht hinstellen gedacht.


    Wie man hier gut sehen kann.



    Hier war Tragen notwendig. Zwei noch obendrauf geschnallte Säcke haben der Große und ich übernommen.



    Und hier noch den ganzen Wagen in Nachtmodus.

    Hänger hab ich nix gefunden. Ist halt ein Fahrradhänger mit Joggerrad (also das große) und obendrauf ein dicker Ortliebsack.

    Der Dynamo stammt aus einem ausgemusterten Fahrrad. Wegen geringerer Radgröße braucht man ja eh auch nur eine geringere Geschwindigkeit. Außerdem liegt die beim SON eh niedriger.
    Geändert von Mus (01.10.2013 um 23:59 Uhr)

  10. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #10
    Hallo Mus,

    vielen Dank für die Bilder! Noch ein paar Fragen zu Eurem Hänger:

    - 20"-Reifen? Vom Chariot oder aus anderer Bezugsquelle?
    - ist Euer Gestänge teleskopierbar?
    - Gestänge aus Tarpstagen oder aus ineinandergesteckten Alustangen?
    - Wie habt Ihr die Verbindung zwischen Handgriff und Deichselrohren gemacht?

    Ansonsten: großes Lob für's Bauen und für's Ausprobieren mit Kindern. Wenn ich den Wagen einmal sehe, weiß ich, mit wem ich's zu tun hab' .

    Gruß, Philipp (der beim Bauversuch eines Fahrradgepäckanhängers gerade leider irgendwie nicht so erfolgreich ist...).

    P.S.: verraten die Spanngurte, daß Ihr auch auf dem Wasser anzutreffen seid?
    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch


  11. Userbeauftragte
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #11
    Danke, das Lob werde ich an zuständige Stelle weiterleiten. Ich bin nicht der Bauer sondern nur der aktivere Schreiber aber ich versuche mal die Fragen trotzdem zu beantworten. (Bei detaillierteren Fragen ist's sinnvoll dich per PN an das grüne Wesen, das in meinem Profil unter "Freunde" auftaucht, zu wenden.

    Die Räder sind die 20" vom Chariot und ebenfalls mit Steckverbindung, also schnell abnehmbar (für Zugfahrten u.ä.). Gut für den, der einen hat, da man ja eigentlich nie beide gleichzeitig benötigt. Unbezahlbar, wenn man sie extra kaufen müsste.
    Die Stagen sind teleskopierbar, aber nicht stufenlos, sondern werden mit einer gesteckten Schraubverbindung gesichert. Standdart-Alurohre aus dem Baumarkt. Genau wie auch das restliche Material auch. Für die Steckverbindung der Räder wurde, glaube ich, an der Drehmaschine etwas Handgeklöppelt. Ich glaube bei den Verbindungen wurden überwiegend Rohrschellen verwendet. Der Fahrradlenker hat, wie auf dem letzten Bild zu erkennen noch Hörnchen bekommen.

    Was vielleicht noch ganz interessant ist: es sind bei dieser Bepackung nur ca. 20-30N, die der Lenker noch nach unten zieht. Das ist so gewollt, da er ja sonst ständig nach oben abhauen würde.

    P.S.: Ja. Und wir liebäugeln sehr mit so einer Tour, wie ihr sie auf der Loire gemacht habt. Im Moment fehlt unseren dafür aber das nötige Sitzfleisch oder die nötige Ernsthaftigkeit beim Paddeln,je nach dem wie man's sieht.

  12. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #12
    Danke, Mus, für die Erläuterungen.

    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    an der Drehmaschine etwas Handgeklöppelt
    Drehbank? Neid, Neid, Neid...

    Und wir liebäugeln sehr mit so einer Tour, wie ihr sie auf der Loire gemacht habt. Im Moment fehlt unseren dafür aber das nötige Sitzfleisch oder die nötige Ernsthaftigkeit beim Paddeln,je nach dem wie man's sieht.
    Das kommt schon. Wir hatten bei der ersten Dreiwochentour auf der Elbe auch Bedenken, gerade was "Sitzfleisch und Ernsthaftigkeit" angeht. Erstaunlicherweise ging es aber deutlich leichter und runder, als wir je zu träumen gewagt hätten. Bleibt dran - es lohnt sich!

    Gruß, Philipp
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  13. Fuchs
    Avatar von PWD
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #13
    Hallo Mus,

    auch von mir danke für die Bilder und - sehr gut geworden! Es ist bei Eurem Modell alles etwas größer dimensioniert als bei meinem - 20 Zoll Räder, Spurbreite schätzungsweise 60 cm. Dafür habt Ihr auch deutlich mehr Gepäck an Bord als ich alleine mit Hund.

    SON Dynamo - wie edel. Und das reicht echt bei Gehgeschwindigkeit für Ladung?

    Ja, die lieben Räder - schön wenn man welche von anderem Anhänger hat. Leicht abzunehmen - klickbar, war mir auch wichtig.
    Habt Ihr es mal mit Fahrradständer, auf jeder Seite einen, ausprobiert anstatt der "grauen Pinnöckel"? Die könnte man dann einfach im Fahrbetrieb "anklappen", oder so Klappständer, wie sie die Postboten an ihren Fahrrädern haben in einem Stück.

    Viel Spaß weiterhin wünscht
    Joachim


  14. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #14
    Zitat Zitat von PWD Beitrag anzeigen
    Dafür habt Ihr auch deutlich mehr Gepäck an Bord als ich alleine mit Hund.
    Ja, das ist zu viert zwangsläuftig so. Trotz allem Minimalismus (Tarp statt Zelt, nur drei Matten,...) Allerdings hatten wir relativ viel Essen und Wasser dabei. Das war der zum Teil recht einsamen Gegend und dem heißen Wetter gezollt.


    SON Dynamo - wie edel. Und das reicht echt bei Gehgeschwindigkeit für Ladung?
    War von einem alten Fahrrad über. Im 20" Rad braucht man ja nicht so eine große Absolutgeschwindigkeit für die entsprechende Drehfrequenz. Und wir sind auf guten Strecken auch gerne mal mit mehr als 5km/h unterwegs. Wobei wir ihn nicht im Pilgerwagen eingebaut haben, sondern im Joggerrad vom Hänger. Dieses Mal hatten wir ein Solarpanel mit. Das war aber mehr Spielerei. Da ich ganz altmodisch mit Karte arbeite und ein uralt-Händi besitze, reicht es, wenn ich alle 5 Tage mal beim Essen gehen oder am Freibadkiosk auflade. Freundliche Menschen ersetzten doch oft eine aufwändige technische Lösung[/QUOTE]

    Habt Ihr es mal mit Fahrradständer, auf jeder Seite einen, ausprobiert anstatt der "grauen Pinnöckel"? Die könnte man dann einfach im Fahrbetrieb "anklappen", oder so Klappständer, wie sie die Postboten an ihren Fahrrädern haben in einem Stück.
    Nö, das hat sich einfach nicht ergeben. Die beiden grauen Pinckel sind aus einem Abfallstück Standardbaumarktplastikrohr gefriemelt und hätten auch eingeklappt werden können. Haben wir außer beim Zugfahren eigentlich nicht gemacht, da sie nicht gestört haben. Über die Ästhetik lässt sich in der Tat streiten, aber Kosten, Gewicht und Aufwand waren super.

    Viel Spaß weiterhin wünscht
    Joachim
    Danke ebenso.
    Und danke für die Inspiration durch deinen Wagen. von der Ästethik her kommt unserer natürlich nicht ran. Aber er hat uns doch gute Dienste geleistet.

  15. Fuchs
    Avatar von PWD
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #15
    Über die Ästhetik lässt sich in der Tat streiten, aber Kosten, Gewicht und Aufwand waren super...
    Mir ging es bei dem Vorschlag weniger um Ästhetik - die ist i.d.T. meist subjektiv - als viel mehr um praktischen Nutzen, anklappen während der "Fahrt"; aber da das bei Euch auch so funktioniert, um so besser u. v. a. Geld gespart.


  16. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #16
    Zitat Zitat von Traeuma Beitrag anzeigen
    Generell würde mich interessieren, welche Erfahrungen andere Familien beim Wandern mit Fahrradanhänger gemacht haben?
    Welche Vorteile/Nachteile bietet diese Art des Wanderns gegenüber Tragetuch/Kraxe/Pilgerwagen, ...
    Habt ihr Tipps, die ihr weitergeben könnt?
    Welches Modell habt ihr? Was ist gut daran? Was könnte besser sein?
    Mir ist mittlerweile in den Kopf gekommen, dass wir jetzt zwar ausführlich die technische Seite, also Hänger bzw. Pilgerwagen bekakelt haben, aber wolltest du vielleicht auch noch was zum Wandern mit Wagen allgemein lesen???


  17. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #17
    Traeuma?

  18. Erfahren

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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #18
    Schade, dass der TE nicht mehr von der Partie ist, aber ich gebe trotzdem noch mal was hinzu.

    Wir haben auch mehrere Touren mit Chariot (allerdings dem Cougar.. keine bzw. funktionsuntüchtige Bremse) gemacht. Hoch und runter ist ohne Bremse in der Tat nervig, aber auch machbar. Schwieriger ist Verblockung, da scheitert man auch gerne einmal.

    Vor allem sollte man immer darauf achten, dass ein Weg nicht nur hoch, sondern auch wieder runter machbar ist... bin da bei meiner zweiten Tour einmal zu blauäugig gewesen - gedacht, wir kommen darüber, doch nicht hoch gekommen und dann kaum noch wieder runter gekommen. Doof, wenn das Kind dann noch nicht laufen kann und man dann echt ins Schwitzen (mental, nicht körperlich) kommt... Also lieber zu früh als zu spät zurück mit Kind.

    Noch was zur Beladung im Bergigen: solange das Kind noch nicht so groß ist, dass es selber laufen kann, kann man gut den Hänger vorn unter der Hängematte beladen. Führt zu einem erheblich ausgewogeneren Lastverhalten (gilt auch für Touren mit dem Rad). Sollten dann aber natürlich Dinge sein, die man (zumindest bei Touren mit dem Rad) bombenfest sichern kann.

    Abschließend: ich stehe total auf den Hänger. Es macht alle Touren viel netter. Aktuell nehmen wir aber zum Hänger auch noch eine Trage mit, denn jetzt kommt normal der Kleine in den Hänger, die Große (3,5) läuft. Ist die Große dann platt, wird im Hänger gewechselt und der Kleine kommt in die (Bauch-)Trage. So können beide Eltern noch einen Rucksack tragen.

    Gruß

  19. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #19

    Post als Moderator
    Ich habe den unerträglichen Werbespam hier abgetrennt und vorerst unsichtbar geschaltet. Entschuldigung an alle ehrlichen User, die sich die Mühe gemacht haben, auf diese Scheinanfrage zu antworten: ich habe es zu spät entdeckt.

    Christian

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen

  20. Gesperrt Gerne im Forum

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    AW: Wandern mit Fahrradanhänger - Erfahrungen

    #20
    OT: Vielleicht kann ich mich durch gute Ideen revanchieren?

    Wenn man dann auf Wanderreisen grössere Städte duchqueren muss, kann das mit oder ohne Kinder ziemlich mühsam werden. Vielleicht braucht man auch nur irgendwo auf Reisen mal ein Fahrrad? Mit Pilgerwagen und im Zug, aber ohne eigenes Fahrrad in einer grossen Stadt? In vielen Städten gibt es mittlerweile Leihfahrräder, durch einfache Adapterlösungen (die man natürlich ein wenig vorbereiten und mitschleppen muss) kann der Pilgerwagen oder Gepäcktrolley sicher befestigt werden. Natürlich vorausgesetzt, der hält das aus und man fährt vorsichtig. Eine Befestigung mit Schnur ist wohl nicht das wahre.

    Hier ist einfach eine geschmiedete Bügel-Krampe an das Gepäckträgerrohr geschraubt, das lässt sich aber auch einfach mit Klemmschellen, etc. umsetzen...


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