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  1. Optimist Vorstand
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    Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #1
    Therm-a-Rest Alpine Down Blanket




    Kaufdatum: 03.2011
    Hersteller: Therm-a-Rest
    Modellbezeichnung: Alpine Down Blanket
    Modelljahr: 2011
    Unverbindliche Preisempfehlung: 185,90 € in Regular
    Verarbeitungsqualität: sehr gut
    Einsatzbereich: Frühling - Sommer - Herbst
    Temperaturbereich: + 2°C (35° F)
    Ausstattung: eine Decke komplett ohne Reißverschluss, mehrere Druckknöpfe seitlich, kleine Tasche in Kopfnähe
    Besondere Details: Box-baffled down, long side baffles and elasticized foot box
    Außenmaterial: 100% 20D-Nylon
    Innenmaterial: 100% 20D-Nylon
    Füllung-Daune: 700 cuin
    Füllmenge:
    122 x 193 cm: nicht gekannt, vermutlich zwischen 300 und 400 g
    132 x 203 cm: nicht genannt, vermutlich zwischen 300 und 400 g
    Reißverschlüsse: nicht vorhanden
    Gewicht inkl. Größenangaben:
    REGULAR passt bis 178 cm Körperlänge: 624 g (1 lbs 5 oz)
    LARGE passt bis 193 cm Körperlänge: 672 g (1 lbs 7,7 oz)
    Masse (jeweils in Regular und Large)
    Schulter 123 cm/ 132 cm
    Hüfte 123 cm/ 132 cm
    Fuß-Box 63.5 cm/ 63.5 cm
    Breite 122 cm/ 132 cm
    Länge 193 cm/ 203 cm

    Packmaß: 18 x 22 cm (Masse des Packbeutels)
    Passform: sehr gut
    Komfort: sehr gut
    Handling: sehr gut


    dazu passend:
    Therm-a-Rest Fitted Sheet - ein Überzug für die Therm-a-Rest-Matte. Mit seitlichen Druckknöpfen, an denen die Down Blanket befestigt werden kann. Gewicht 181 g. aus 100 % Nylon

    Ebenfalls erhältlich:
    Klebe-Druckknöpfe, um nach eigenem Wunsch Befestigungspunkte zu setzen.


    Alter Testperson: 40-50
    Körpergröße Testperson (in cm): 165
    Körperstatur Testperson: kräftig
    Geschlecht Testperson: weiblich
    Outdoorerfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): 5



    1. Erster Eindruck

    06.04.2011



    Einsatzbereich:
    Die Alpine Down Blanket von TAR hat einen interessanten Einsatzbereich:
    Im Sommer als leichte und angenehme Decke zum Überwerfen.
    Wenn es etwas kälter wird, kann man die Decke mit den seitlichen Druckknöpfen am Matten-Überzug befestigen.

    Bereits beim Auspacken bin ich sehr beeindruckt von dieser leichten und angenehmen Decke. Sie loftet schnell und hat eine angenehme Haptik.
    Die Decke ist gut und durchdacht verarbeitet, das Material macht einen robusten Eindruck.

    Der fast rechteckige Hauptbereich besteht aus Box-Kammern mit ausreichender Daunenfüllung.
    Daran schließt sich seitlich über die gesamte Länge eine ausreichend gefüllte Kammer an und ein leicht gefüllter Flap, der bei Befestigung mit den Druckknöpfen auf der Matte zu liegen kommt, somit unter dem Körper und so eine Kältebrücke an der Seite vermeidet.

    Der Fußbereich ist als elastische Fuß-Box geformt, und sorgt dafür, daß es an den Füßen nicht reinzieht.
    Am oberen Abschluß ist ein leicht elastisches Band eingenäht, das sorgt dafür, daß die Decke am Hals gut anliegt.
    Eine kleine Tasche in dem Bereich ist ganz praktisch für ein Taschentuch oder ähnliches.


    Das Innenmaterial ist aus dem gleichen 20D-Nylon-Material wie der Oberstoff. Das Material hat ein angenehmes Gefühl auf der Haut.

    Die Down Blanket wird mit einem einfachen Packsack geliefert, der durch den Schlafsack gut gefüllt ist, man muß allerdings am Schluß schon ganz schön stopfen, damit die Decke ganz in den kleinen Sack passt. Ausserdem ist noch ein weiter Aufbewahrungssack aus Netzstoff dabei, in dem der Schlafsack zuhause gelagert werden kann.

    Hab gerade das Gewicht mit meiner Küchenwaage kontrolliert. So ungenau kann die doch gar nicht sein, aber ich komme auf weniger als die Werksangaben: 568 Gramm in regular plus 17 Gramm für den Packsack.




    Hinweis der ODS-Testgruppe
    Dieses Produkt wurde der ODS-Testgruppe vom Hersteller zum Testen zur Verfügung gestellt. Ebenfalls Interesse, Ihre Produkte durch die outdoorseiten.net testen zu lassen? Hier erfahren Sie, wie es funktioniert.

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    Geändert von GL-Testaccount (13.09.2013 um 20:05 Uhr)
    Viele Grüße
    Rosi

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  2. Erfahren

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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #2
    Hi

    Super Bericht und sehr interessantes Produkt

    siehst du irgendwie eine möglichkeit, dass man das Teil auch bei anderen Matten verwenden kann ??

    Z.b. bei meiner synmat 7 pump 183cm lang, 52cm breit

    kann man das bei jeder matte irgendwie befestigen?

    wo hast du die denn gekauft??

    vielen dank,
    flo

  3. Optimist Vorstand
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    Avatar von boehm22
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #3
    Hi Flo,

    bin auch sehr begeistert. Die Decke hat vielfältige Möglichkeiten. Da ich im Sommer meinen Schlafsack eh nur als Decke benutze ist das ideal. Und wenns mal kälter wird, dann wird die seitlich angeknöpft, die Flaps schön unter den Körper und die Kälte bleibt draußen.
    Ob die allerdings wirklich bei ein Paar-Plusgraden noch angenehm ist, da muß ich mich mal rantasten.
    Bei ca. 10 °C hab ich nicht gefroren.

    ich hab die Decke zum Testen, die muß leider wieder zurück zum PR-Firma.

    Bei Outdoortrends und Bergzeit ist die Decke bereits im Angebot.

    Mit diesen Klebe-Druck-Knöpfen kann man die Decke dann mit jeder anderen Matte benutzen.
    Viele Grüße
    Rosi

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  4. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #4
    Aber die Füllmenge müsste sich ja noch rauskriegen lassen, oder?
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    (Anna Achmatowa)

  5. Optimist Vorstand
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    Avatar von boehm22
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #5
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Aber die Füllmenge müsste sich ja noch rauskriegen lassen, oder?
    Schwierig.
    Also ich kann nur schätzen. Der Sack liegt locker zusammengelegt voluminöser da, wie mein guter alter Yeti Pound. Sicherlich um ein Viertel mehr Volumen - und der Yeti hat ca. 250 Gramm vergleichbare Daune.
    Viele Grüße
    Rosi

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  6. Erfahren

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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #6
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Aber die Füllmenge müsste sich ja noch rauskriegen lassen, oder?
    Laut dieser Seite

    http://www.outdoortrends.de/schlafsa...chlafsack.html

    Füllgewicht ca.:300 g

    Zirka...also auch nur ungefähr die Angabe,..aber bei dem gewicht realisitsch ;) wenn mans mit dem cumulus lit line 300 vergleicht!

    so eine decke zum an die matte knüpfen wär für myog basterl sicher was tolles ...i hab das noch nie versucht aber wär echt mal ein interessanter versuch...und auch nicht sonderlich schwer glaub ich!

  7. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #7
    Rosi, wie dick ist die Isolierschicht in etwa?
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  8. Optimist Vorstand
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    #8
    Jetzt mal so ohne das Ding vor mir liegen zu haben:
    5 bis 7 cm ungefaehr.

    Edit:
    Nachgemessen: Ca. 7 oder 8 cm - ist schlecht zu messen, da die Decke seitlich die dickeren Wülste hat.

    Ich hatte die in USA nur als Decke benutzt. Musste oft die Beine rausstrecken weils zu warm war.

    In einer Nacht ging die temperatur runter auf 4 grad. Da fröstelte es mir und ich hab die Decke nachts angeknöpft. Schell war mir wieder warm. Anknöpfen geht übrigens auch mit Abtasten im Dunkeln.


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    Viele Grüße
    Rosi

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  9. Optimist Vorstand
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #9

    2. Praxistest


    Die Therm-a-Rest Alpine Down Blanket hat aufgrund der Deckenform einen vielseitigen Anwendungsbereich.

    Ich hatte diese auf meiner Camping-Reise im Südwesten der USA dabei. Dort war es tagsüber meist heiß (um die 30 ° und mehr), aber aufgrund der Höhenlage von fast immer über 1500 mtr. kühlte es abends und in der Nacht stark ab.
    Bei noch deutlich über 20 ° abends habe ich die Down Blanket immer nur als Decke über den Körper benutzt, mit rausgestreckten Armen und Beinen. Später in der Nacht wurde es immer deutlich unter 20 ° und ich konnte die Wärmeleistung regulieren, indem ich die seitlichen Flaps unter den Körper schob und so den seitlichen Wärmeverlust verhindern konnte.

    In einer Nacht im Bryce Canyon kühlte es deutlich ab (später konnte ich feststellen, daß es vor dem Zelt nur noch 4° hatte - im Zelt also ein paar Grad mehr) und ich fror etwas. Nun habe ich die Decke mit den leichtgängigen Druckknöpfen am Überzug meiner NeoAir befestigt.
    Die Druckknöpfe lassen sich gut ertasten und so war es kein Problem die Decke in der Dunkelheit zu befestigen. Nach relativ kurzer Zeit war mir wieder warm.
    Recht viel kühler sollte es bei meinem Wärmeempfinden jedoch nicht mehr werden. Zumindest für mich war das so ungefähr die Komfort-Untergrenze für diese Daunendecke.

    Eine weitere interessante Nutzungsweise habe ich bei ca. -2° ausprobiert:
    Ich hatte meinen normalen Dreijahreszeiten-Schlafsack, mit diesem wird mir bei Minus-Graden leicht kühl, deswegen habe ich die TAR Alpine Down Blanket noch zusätzlich mit den Druckknöpfen an der NeoAir befestigt und hatte so ein interessantes Schlafsack-System (der einzige Schwachpunkt war die NeoAir, die bei der Temperatur nicht ausreichend vom Boden isolierte).


    Sehr zufrieden bin ich vom TAR Fitted Sheet, dem Überzug für die NeoAir.
    Der Überzug rutscht nicht von der Matte. Obwohl nur an den Ecken fixiert und mit einem Band an der Unterseite festgehalten, bleibt der Überzug immer fest und verdreht sich nicht. Dabei bin ich ein unruhiger Schläfer und drehe mich Nachts mehrmals.

    Die breite Deckenform der Alpine Down Blanket kommt diesem Schlafverhalten sehr zugute und ich habe beim Drehen immer genug Platz. Besonders da ich das Produkt fast nur als Überwurfdecke benutze.




    3. Langzeittest


    Bisher konnte ich keinen Daunenverlust feststellen. Der Loft ist nach ca. 20 Nächten immer noch wie gehabt.

    Allerdings stelle ich gerade beim Betrachten der Bilder fest, daß die oberen beiden Kammern ziemlich leer geworden sind. Im Neuzustand waren alle Kammern gleich gefüllt.

    Ich habe mal die Kammernähte abgetastet und festgestellt, daß diese innen am seitlichen Abschluß scheinbar nicht geschlossen sind. So entsteht ein Schlitz mit ca. 3 cm Länge durch den die Daunen in den Kammern wandern können.

    Ich werde jetzt versuchen durch Schütteln und Drüberstreifen die Daunen wieder in die oberen beiden Kammern zu bekommen, aber das dauert wohl länger, bis ich da ein deutliches Ergebnis sehe.

    Bisher ist dies das einzige Manko, daß ich an der Therm-a-Rest Down Blanket feststellen konnte.


    Mit hat das Konzept in jedem Fall überzeugt und ich mir die Down Blanket kaufen (allerdings dann in USA wegen dem Wechselkurs)



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  10. Erfahren
    Avatar von zweirad
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #10
    Ich hab die Decke gestern per Zufall bei meinem Händler gesehen.
    Er meinte sie könnte sogar im Winter verwendet werden (zusammen mit einer Downmat) und der passenden Kleidung, sprich Daunenjacke, Primalofthose etc... (was man halt so dabei hat)

    Daher meine Frage an Dich: Was hast Du an den kühleren Nächten unter der Decke für Kleider getragen? Was hältst Du davon die Decke im Winter mit entsprechender Kleidung/ Matte einzusetzen? Danke

  11. Optimist Vorstand
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    Avatar von boehm22
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #11
    Hi,

    ich hab nie mehr als ein T-Shirt und kurze Unterhose angehabt.
    Klar, wäre es möglich noch mehr Klamotten anzuziehen.
    Bei niedrigen Temperaturen eine hochwertige, gut isolierende Matte zu benutzen ist der wichtigste Punkt dazu.

    Die Temperatur-Angaben bei der Decke gehen bis 2° als Komfort-Wert, mit mehr Kleidung und als kälteunempfindlicher Mensch ist da sicher noch was drin.
    Die Decke hat ja doch ordentlichen Loft und das verhältnismäßig niedrige Gewicht kommt davon, daß die Unterseite eines normalen Schlafsacks komplett fehlt.

    Ich persönlich würde mich rund um den Gefrierpunkt nicht darauf verlassen:
    1. bin ich da schon etwas kälteempfindlich
    2. hab ich noch den WM Alpinelite, der dann seine Vorteile ausspielen kann.
    Ich hätte keine Lust auf Frieren, nur um noch 500 Gramm zu sparen.
    Viele Grüße
    Rosi

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  12. Erfahren
    Avatar von zweirad
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #12
    Hallo Boehm

    Danke für Deine Einschätzungen! Somit ist der Fall wohl klar...

  13. AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #13
    Kann jemand erklären, warum die Alpine Blanket bis +2 und der Haven Top Bag bis -6 gehen soll? Füllgewicht, Art der Daune und Gesamtgewicht sind doch scheinbar identisch, oder irre ich? Hat jemand Erfahrung, zumindest im Test, mit beiden Produkten?

  14. Lebt im Forum
    Avatar von barleybreeder
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #14
    Ich konnte jetzt ebenfalls die alte NeoAir und das Down Blanket bei 4°C in den mallorquinischen Bergen testen. Mit langer Unterwäsche war mir nicht kalt, ich konnte durchaus problemlos schlafen, kälter wäre allerdings ungemütlich geworden.

    Einen Vorteil verspreche ich mir von der Kombi mit der neuen NeoAir XLite. Diese hat einen höheren R-Wert, sollte also um einiges wärmer sein. Außerdem ist sie mumienförmig geschnitten. Die Füße sollten also nicht mehr so viel Luft um sich herum haben. Bei der alten NeoAir war das Blanket im Fußbereich auch recht gespannt, so dass man bei Rückenlage die Füllung etwas komprimiert hat. Dürfte mit der neuen NeoAir Geschichte sein.

    Viele Grüße
    Sebastian

  15. Anfänger im Forum

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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #15
    Hatte das Blanket in Korsika auf dem GR 20 dabei.
    Es war ende September und wir hatten zwei Nächte die deutlich unter 5 Grad waren.
    Eine Nacht war der Hagel den es am Tag und Abend runtergemacht hat und die Pfützen gefroren!
    Ich hatte das Blanket in Verbindung mit einer Synmat 7 Ul Basic von Exped und mit selbergemachten Bändern die zwischen Matte und Körper durchgingen sehr körpernah fixiert.
    An Bekleidung hatte ich Oben 185 Merino Longsleeve und Baffin Schlupfer, Hose Powerstretch
    und Woolpower 400 Socken und eine Mütze auf der Rübe.
    Bin er verfroren und es war echt in Ordnung.
    Viele Grüsse Weildster

  16. AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #16
    Danke für den Test.

    Dieser spricht aber schon ein bisschen gegen den T-A-R Quilt (und auch gegen andere Quilts?).
    Es gibt viele Schlafsäcke mit 400 g Füllgewicht bei 680 - 750 g Gesamtgewicht, die - auch bei geringeren cuin - mit ein bisschen Kleidung (die man eh dabei hat) auch unter Null °C warm sind.

    Warum sollte man also (im schlimmsten Fall) 80 g Gewicht sparen und dafür auf eine Kapuze, Reissverschluss und richtigen Sack verzichten?
    Zumal man dann dafür unter den Fussteil den Rucksack legen kann und dafür eine kurze Matte benutzen (T-A-R- X-lite), welche wiederum genau diese 80 g einspart... Das Durchhängen der Beine bei den etwas dickeren Luftmatten kann Problemlos durch vielerlei Dinge ausgeglichen werden. "man" kann auch durch "ich" ersetzt werden...

  17. Erfahren
    Avatar von Raus
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #17
    Zitat Zitat von winter Beitrag anzeigen
    Warum sollte man also (im schlimmsten Fall) 80 g Gewicht sparen und dafür auf eine Kapuze, Reissverschluss und richtigen Sack verzichten?
    Zumal man dann dafür unter den Fussteil den Rucksack legen kann und dafür eine kurze Matte benutzen (T-A-R- X-lite), welche wiederum genau diese 80 g einspart...
    Der Quilt spart mehr Gewicht (80 gr.) als du schreibst, bei gleicher Wärmeleistung und Größe, ist flexibler im Gebrauch, die kurze Matte geht auch mit einem Quilt, und mehr Platz im Innenraum läßt sich mit einem Quilt auch realisieren, als Schlafsäcke sie bieten..
    Bei zu erwartenden Temperaturen um 0 Grad ist eine Mütze, sowie Jacke mit Kaputze doch sowieso dabei, wozu die am Quilt annähen, wenn sie nervt und man beim Umdrehen in sie reinschaut.

    Wozu mehr Stoff und Daunen mitschleppen, wenn man sie doch nur plattliegt?
    Im Prinzip führe ich das Leben einer kinderlosen Hausfrau. Nur ohne die ganze Hausarbeit...

  18. AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #18
    habe hier eine Diskussion begonnen:
    http://www.outdoorseiten.net/forum/s...der-Schlafsack

    danke für die Antworten

  19. Fuchs
    Avatar von Aktaion
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #19
    Zitat Zitat von barleybreeder Beitrag anzeigen

    Einen Vorteil verspreche ich mir von der Kombi mit der neuen NeoAir XLite. Diese hat einen höheren R-Wert, sollte also um einiges wärmer sein. Außerdem ist sie mumienförmig geschnitten. Die Füße sollten also nicht mehr so viel Luft um sich herum haben. Bei der alten NeoAir war das Blanket im Fußbereich auch recht gespannt, so dass man bei Rückenlage die Füllung etwas komprimiert hat. Dürfte mit der neuen NeoAir Geschichte sein.
    Die Vermutung kann Ich so bestätigen.

    Die Kombi aus X-lite Large und Alpine blanket Large hat jetzt bei mir den ersten, kleinen ernstzunehmenden Einsatz hinter sich.

    Nicht praxistauglich war beim Testlauf zu Hause, zu Beginn die Anbringung der Decke an der Matte mittels dem Snap-kit.

    Durch die Breite der Matte, war die Spannung so groß, das Ich mich nicht richtig drehen konnte, ohne das Ich mit den Schultern eine massive Kältebrücke erzeugt habe.
    Ganz zu schweigen von dem eingezwengten Zustand.

    Ich habe in der Folge, die Druckknöpfe bis auf des oberste Paar am Kopfende wieder von der Matte entfernt, und auf 20mm Gummiband geklebt.
    Diese laufen jetzt im Betreib unter der Matte durch und so war deutlich mehr Platz und die Nacht sehr geruhsam.

    Bei den "normalbreiten" Neoair´s sollte es zwar nicht so eng zugehen, aber dennoch finde Ich, dass Gummibänder als Modifikation generell eine gute Anbringungsmöglichkeit sind.

  20. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Therm-a-Rest Alpine Down Blanket

    #20
    Zitat Zitat von boehm22 Beitrag anzeigen

    Ich habe mal die Kammernähte abgetastet und festgestellt, daß diese innen am seitlichen Abschluß scheinbar nicht geschlossen sind. So entsteht ein Schlitz mit ca. 3 cm Länge durch den die Daunen in den Kammern wandern können.

    Ich werde jetzt versuchen durch Schütteln und Drüberstreifen die Daunen wieder in die oberen beiden Kammern zu bekommen, aber das dauert wohl länger, bis ich da ein deutliches Ergebnis sehe.
    Und Rosi, alles inzwischen wieder erfolgreich zurechtgeschüttelt? Für ein Produkt, dass immerhin mit dem "Outdoor Industry Award 2010" bedacht wurde, ist so ein Konstruktionsfehler aber recht peinlich.

    Bin gespannt, was passiert, wenn der erste der Eigentümer sein Teil in die Waschmaschine steckt. Zum Schleudern würde ich jedenfalls dringend abraten.
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