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  1. Userbeauftragte
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    Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #41
    Nichts wirklich neues aber doch ganz gut zusammengefasst.

  2. Neu im Forum

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #42
    Hund an die Leine und durch die Kühe oder daran vorbei ist nicht zu empfehlen, so erklärte mir das die Hüttenwirtin der Grabneralm.
    Der Hund sollte absolut ohne Leine aber unbedingt bei Fuß gehen. Sollten die "wilden" Tiere den Hund losrennen ist oft nicht genug Zeit um ihn anzuleinen und davon zu rennen. Ohne Leine läuft er dann aber normalerweise von den Viechern weg und
    und Frauchen/Herrchen werden dann meist in Ruhe gelassen.
    Meine Lara ist zum Glück auf´m Bauernhof aufgewachsen und hat kein Problem mit Kühen, trotzdem machen wir immer eine großen Bogen, so möglich, um Weiden.
    Wir habe vor 2 Wochen den Alpe_Adria gemacht und das hat super funktioniert.
    Robert

  3. Fuchs

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #43
    Klingt zwar logisch und ist absolut nachvollziehbar, aber wenn es schief geht und der Hund ist nicht an der Leine, bekommst Du trotzdem hinterher noch eins aufn Deckel.

  4. Fuchs

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #44
    Pressemeldung passend zum Thema:
    Méjanes – Ein Fahrradfahrer (54) aus Deutschland ist in der Camargue von einem Stier angefallen und getötet worden.
    Er war mit seiner Frau in der Nähe von Méjanes unterwegs. Auf einer Weide gab einen Kampf unter dort eingezäunten Stieren. Ein Stier überwand die Umzäunung und griff den Radfahrer an. Das Tier Stier stieß ihm mehrfach in die Brust, verletzte ihn tödlich.

  5. Erfahren

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #45
    Das in der Camarge sind ja wilde Kampfstiere,das kannst mit der Deutschen Milchkuh nicht vergleichen.

    Auf dem Westweg beim Harckhof läuft jeder Wanderer duch die Weide und da istnoch nie was passiert.

  6. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #46
    OT: Die wollen nur spielen



    und Papa nur fressen

    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  7. Fuchs
    Avatar von Komtur
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #47
    Mit Kühen habe ich bisher auch noch keine Probleme gehabt. Schon öfters mal gestreichelt, gefüttert etc.

    Hier in D, sowie auch in Schottland wurde ich aber von Bauern vor Weiden mit Bullen gewarnt. Immer ausreichend Abstand halten und vor allem wenn Kühe oder gar Jungtiere dabei sind, nicht zu nahe und auf gar keinen Fall dazwischen kommen.
    In Schottland oft zu sehen "Beware of the Bull".

    Hier handelt es sich um einen Stier:
    http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_65984962/deutscher-radler-in-frankreich-von-stier-getoetet-.html
    Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.

  8. Alter Hase

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #48
    Ich finde das ganze schon wunderlich, denn in RO, wo auch überall Kühe rumstehen oder laufen, habe ich von so was nie gehört (Ausnahme Stierangriff). Vielleicht ist es tatsächlich so wie in einem der Links erwähnt, dass sich Kühe in der Schweiz eher entfremdet haben und Menschen (und Hunde) nicht mehr so gewohnt sind. In RO laufen die Hunde nämlich auch überall herum und kein Nutztier erschreckt dabei.
    Ein schönes Beispiel. Es gibt da durchaus regionale Unterschiede. Kommt halt drauf an, wie die Tiere gehalten werden und was sie so gewohnt sind. In Rumänien kann man gar nicht anders, als an Hunde gewöhnt zu sein.

    In meiner Heimat werden Jungbullen normalerweise in Herden gehalten. Sie entfremden sich nicht von den Menschen. Sie haben da kaum Bezug. Menschen füttern, tränken, treiben um. Aber sie haben kein persönliches Verhältnis zu den Tieren. In den meisten Betrieben kennen die Jungbullen also keine einzelnen Menschen zu Fuß. Nur solche mit Traktor. Oder speziell bei uns zu Pferde. (Das ist bei den Kampfstieren in Spanien auch so. Sie kennen Menschen nur zu Pferde. Was der Matador darstellt, können sie nicht einordnen in der Arena. Sonst hätte der keine Chance.)

    Anderswo ist das anders. In Irland sind mir zum Beispiel auch sehr umgängliche Jungbullen begegnet. Die es gewöhnt waren, dass beständig Wanderer über ihre Weide laufen. Dann ist das ok.

    Hunde sind noch einmal ein anderes Kapitel. Noch irgendwie halbwegs intakte Pferde, Kühe etc. werden mit Hunden sehr gut fertig, wenn sie lästig werden. Das überleben sie nicht lange.

    Jungbullen oder gar noch Kühe in Panik habe ich noch nicht erlebt. Bei Pferden ist das schnell so weit. Aber wahrscheinlich kann man das selbst bei Kühen schaffen, wenn man sich ganz viel Mühe gibt.

  9. Fuchs

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #49
    Heisst ja nicht umsonst, dass Kühe manchmal stierich werden.

    Und ein Hund, der einfach an einer Kuh vorbeiläuft, stört die nicht.

  10. Anfänger im Forum
    Avatar von Rechno
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #50
    Also zum Glück waren meine Erlebnisse mit "wilden" Kühen bisher eher unterhaltsam. So sah ich z.b. beim Versuch eine neblige Weide zu überqueren jemanden zurücklaufen, gefolgt von einer Menge dunkler Schemen die sich als neugierige Kühe entpuppten.... und dann aus vollem Lauf, kopfüber mit einem 110L Rucksack über einen Zaun hechten. Bis dahin wusste ich nicht, dass sowas physikalisch möglich ist.

    Oder die ausgebüchste Herde anlässlich der jährlichen Maibaumwache, welche zum lauten Ausruf "Scheisse, da steht eine Kuh auf meinem Zelt!" führte.

    Wirklich mulmig zumute war mir nur, als einmal ein entflohener Highland-Bulle im Garten stand und friedlich graste. Zum Glück stellte er sich als sehr freundliches und umgängliches Tier heraus das brav auf seinen Besitzer wartete...

  11. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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  12. Gerne im Forum

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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #52
    Den Artikel habe ich heute auch gelesen und sofort an dieses Thema hier gedacht.

    Ich wandere auch gerne mit meinem Hund in den Bergen und wir haben schon einige Kuhweise durchquert. Der Hund (weißer DSH-Mix) ist dabei immer an der Leine und zeigt gegenüber den Kühen keinerlei Jagd-, Droh- oder Angriffsverhalten, vielmehr ist sie zurückhalten neugierig bis scheu. Das Verhalten der Kühe ist jedoch sehr unterschiedlich und wirkt auf mich als Großstädter oft etwas bedrohlich. Teils werden wir garnicht beachtet, interessiert beäugt, es wird von uns weggelaufen oder auf uns zu. Zum Glück waren es bisher nur einzelne Kühe und keine ganz Herde die sich in Bewegung gesetzt haben.

    Die hier bereits genannten Tips, Kühe ansprechen und ggf. einen großen Bogen machen, zeigen bei den Kühen auch gute Wirkung. Jedoch ist das Ausweichen manchmal nur bedingt möglich, dabei werde ich dann schon etwas nervös (der Hund zum Glück nicht). Aber ob ich jetzt eine neugierige Kuh von einer angriffsfreudigen unterscheiden könnte.... vermutlich ist man erst hinterher schlauer. Sobald eine Kuh auf mich und den Hund zukommt trete ich sicherheitshalber den Rückzug an. Das Verhalten der Kühe ist m.E. dabei überwiegend durch die Anwesenheit des Hundes bedingt. Wenn ich z.B. einen Umweg laufen, kann meine Freundin ohne Hund ungestört an den Kühen vorbei.

    Als Tipp kann ich noch anführen, den Hund rechtzeitig an die Kühe zu gewöhnen. Wenn wir in den Bergen sind, dann wird der Hund an den umzäunten Weiden in den Tälern erst wieder an Kühe herangeführt. Mit dem Zaun dazwischen ist die Begegnung zwischen Kuh und Hund bisher immer friedlich abgelaufen.

  13. Anfänger im Forum

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    #53
    Als wir Anfang des Monats auf dem Salzburger Almenweg unterwegs waren wurden wir einige Male von Kühen angegriffen.
    Genau genommen nicht wir Menschen, aber der Hund.
    Da half auch kein in-den-Weg-stellen oder sonst etwas. Die waren einfach darauf aus den Fleischfresser zu töten.
    Das würde und auch vom Hirten bestätigt.
    Dieser meinte, da die Kühe alle Mutterkühesind und ihren Nachwuchs schützen wollen.
    Seine Aussage, was zu tun sei, war:
    Ganz weit außen Rum gehen und ja nicht anleinen.

    Das kann ich nur bestätigen. In zwei Situationen wäre der gud zu 100% tot gewesen wenn er nicht weglaufen hätte können. Da war jeweils eine Herde von ca 20 Tieren hinter der her.
    Mit einem alten, kranken oder generell langsamen Hund würde ich NIE auf eine solche Koppel gehen.

  14. Fuchs
    Avatar von Randonneur
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #54
    Tiere empfinden in der Regel Hunde als Bedrohung. Auch ein angeleinter Hund wird so empfunden. Wir wuerden aehnlich empfinden wenn jemand mit einem Messer spielt ohne uns direkt zu bedrohen.

    Hier im Jura gibt es daher Gebiete, die fuer Hunde generell verboten sind.

  15. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #55
    Zitat Zitat von Randonneur Beitrag anzeigen
    Tiere empfinden in der Regel Hunde als Bedrohung.
    OT: Dazu gibt's eine wunderbare Geschichte von Knud Rasmussen, wo er selber und ein Eisbär in einer Wake treiben. Die Hunde stehen auf dem Eis außenrum und bellen den Eisbär an, der wiederum bei Rasmussen Schutz sucht, weil er zu spüren scheint, daß dieser Macht über die aggressiven Hunde hat. Rasmussen findet diese Annäherungsversuche des Eisbären aber nur begrenzt komisch.

    Und noch einer:

    http://web.de/magazine/nachrichten/p...0Weide.657.553
    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

  16. Dauerbesucher
    Avatar von kletterling
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #56
    Nicht so sehr nur auf die Kühe konzentrieren, sonst überseht ihr die anderen Raubtiere:

    Steinbockalarm

    Interessant, dass schon wieder ein Hund im Spiel war. Ich glaube, es zeigt sich so langsam ein Muster...

  17. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #57
    Nach vier Tagen zurück aus demGrenzgebiet zwischen "Kulturnutzung", Wildnis, landwirtschaftlicher Verarmung, bäuerlicher Sturheit, touristischem Leichtsinn und was weiss ich ..


    Wir waren auf einer Alm in rd. 2.400m Höhe; vier Erwachsene und ein schäferhundgrosser Mischling; ....und hatten mehrere knifflige Situationen.mit Kühen... "der Wolf" war kurz zuvor in die Nachbaralmen eingebrochen; eine Schafherde war erheblich dezimiert worden - man nennt das wohl "Blutrausch" - die restlichen - und ein paar Geisen - mussten wieder ins Tal abgetrieben worden; Kälber waren angegriffen worden; die Herden waren entsprechend nervös und aggressiv (Gesenkte Hörner und Vorderhufscharren…); wir sind an Almen vorbei gekommen, wo die Menschen erkennbar wirtschaftlich am limit waren und keine Zeit mehr für ihr Vieh hatten - und nach eigenem Bekunden auch kein Geld für einen Hütehund - und das Vieh war auf Wanderer entsprechend aggressiv; - weil der drang in ihr Gebiet ein, - und dann noch in Begleitung von einem Vieh, das sehr an "den Wolf" erinnert…..


    Wir waren auf der Alm vom Franz (dem Hirten), der Rosamarie (die "Häuserin") und vom Dominik (dem Junghirt), die die Herde auf den Weiden der Alm betreuten und 2hüteten"; - und die Viecher waren - im Gegensatz zu den "allein gelassenen" der Nachbaralmen - einfach entspannt ....

    Will sagen: (und wir können auch gleich den Link zum "Wolfsfaden" nehmen... ) wir sind da einfach in einem Grenzbereich zwischen verschiedenen Lebensformen; auf einer Alm mit einem Hirt, der seinen Laden im Griff hat ( und vielleicht sogar selbst einen Hütehund hat.. ) wird's vermutlich eher nicht zu einem echten Problem kommen; auf einer Alm, wo sich die Leute keinen Hirten leisten können, ihr Vieh unbeaufsichtigt weiden lassen, weil sie das wirtschaftlich einfach nicht gestemmt bekommen....... kommts zwangsläufig zur Konfrontation - mit gefährlichen Folgen.....

    Ich danke hiermit meinen BegleiterInnen, allen voran meinem Kumpel Alex, der meinen Radaubruder und mich während der letzten Tage mehrfach "abgeschirmt" hat!

    P.S.: Und so richtig der Hut hochgegangen ist mir anläßlich einer Radiomeldung auf der Rückfahrt, wonach nun ein Ratgeber mit Tips für Wanderer herauskommen soll, in dem unter anderem steht, man solle auf Weiden mit Jungtieren keine Kälber streicheln und die beweideten Almen meiden und "weiträumig umwandern" - wie soll denn das gehen, wenn der Weidezaun auf der einen Seite bis zur nächsten Wand und an der anderen zum Abbruch am Steilhang geht…….

    P.S.P.S.: an den Tagen, an welchen mein Radaubruder seinen ruffwear anhatte, kamen mir die Kuhbegegnungen entspannter vor als an Tagen "ohne" - welcher Wolf trägt schon ´nen Rucksack? verlassen möchte ich mich auf diesen Tip aber lieber nicht........

  18. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #58
    welcher Wolf trägt schon ´nen Rucksack?
    OT: Noch nicht, noch nicht. Die müssen sich ja erst mal mit den Gepflogenheiten hier vertraut machen
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  19. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #59
    Zitat Zitat von Rattus Beitrag anzeigen
    OT: Noch nicht, noch nicht. Die müssen sich ja erst mal mit den Gepflogenheiten hier vertraut machen
    sozusagen "der Wolf im Funktionspelz"

  20. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: Kuh und Weide und Herde und Verhalten*

    #60
    Wohl eher Merino
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

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