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  1. Freak Moderator
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    [CH] Furka und Berner Oberland

    #1
    Mitreisende: Flachlandtiroler
    Sonntag
    Nach überstandener Familienfeier ging es um kurz nach Mitternacht los; keine so schlechte Idee zum Ferienanfang in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland. Bei angenehmen Temperaturen kommen wir staufrei prima voran und erreichen gegen acht Uhr morgens die Paßhöhe am Furka.

    Das Fernziel unserer Tourenwoche schaut bereits herüber: Finsteraarhorn, der höchste Berg der Berner Alpen.



    Bevor es an die 4000er geht, sollte jedoch die notwendige Akklimatisation mit dem Angenehmen verbunden werden: Sportklettern in möglichst großer Höhe war die Grundidee; der Furkapaß mit seinen Granitbergen, fast 2500m Schlaf- / Ausgangshöhe und Zustiegen im Bereich von typisch nur einer Wegstunde bietet sich da geradezu an, das ist kein Geheimtipp.

    Nach einem Morgenkaffee und kurzem Austausch mit Henning bei strahlendem Sonnenschein entscheiden wir uns für die Westplatten am kleinen Furkahorn. Eine leichte Route, die immerhin auf einen 3000er führt. Man kann vom Paß bequem auf der Höhe zum Rhonegletscher hereinqueren; wir haben das Topo nicht sehr exakt studiert (typischer Fehler, wenn man eine leichte Tour angeht macht man sich das Leben mit Schlapmperei schwieriger ), und bleiben auf der Höhe, anstatt zum Gletscher abzusteigen. Irgendwann stehen wir dann offensichtlich quasi in der Route, aber in der 4. oder 5. Seillänge... nach zwei voll ausgerannten Seillängen quer durch die Botanik sind wir uns leidlich sicher, in der Tour zu sein und folgen den Haken.


    Westplatten


    Rhonegletscher

    Etliche wunderschöne Seillängen in gutem Granit warten auf uns, das meiste im IVer Bereich also recht entspannt. Die Route endet auf dem Vorgipfel P.2968 -- denken wir, legen erleichtert Gurt und Geraffel ab und ziehen die Bergstiefel an.


    Abstieg vom Vorgipfel, links die Abseilstelle

    In die Scharte zum eigentlichen Gipfel gelangt man aber per 20m-Abseil , wir versuchen uns also im Abklettern mit Bollerschuhen... danach ist lediglich noch ein Firnhang zum Hauptgipfel (3026m) zu überwinden, zwei Steinböcke schauen zu und ein paar Regentropfen fallen.


    Gipfelwächter am kleinen Furkahorn


    Lapsus Nummer drei: Wir steigen in der Aufstiegsflanke ab, statt gleich nach Südosten. So ziehen wir den Hauptgewinn und umrunden den Bergstock gleich zu fast drei Vierteln, bis wir um etwa sechs Uhr endlich wieder am Ausgangspunkt sind.

    Paar Fertignudeln, kurze Absprache per SMS -- gegen acht treffen Becks und Vegareve ein, frisch zurück vom Rimpfischhorn; es schauert am Paß und so ziehen wir uns bei Schnee-gekühltem Bier und diversen Rotweinresten in unser Schlafmobil zurück und quatschen bis spät.
    Geändert von Flachlandtiroler (31.07.2013 um 08:03 Uhr)

  2. Freak Moderator
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #2
    Montag
    Die ersten Sonnenstrahlen und den schon rumorenden Bergkameraden ignoriere ich geflissentlich; trotzdem ist es erst halb acht, als wir zu viert Richtung Sidelenhütte aufbrechen; wir voll aufgerödelt, Becks und Vegareve untypisch nur mit Pulli, Foto und Portemonnaie ausgerüstet. Die beiden sind außerdem gut akklimatisiert und laufen uns folglich locker davon...


    Kurz vor der Hütte trennen wir uns: Wir wollen heute die Galenverschneidung machen und laufen daher den Sidelengletscher hinauf. Die beiden gehen "nur einen Kaffee trinken" und fahren mittags heim.

    Der Einstieg liegt auf knapp 3000m, zunächst ist die Randspalte zu überwinden. An einer Stelle reicht der Firn tatsächlich direkt an den Fels, allerdings sieht dieser dort recht schwer und auch nur bedingt absicherbar aus.


    Galengrat-Verschneidung
    Daneben kann man mit wenigen Schritten in den Grund des Bergschrundes steigen und findet auch gleich einen fixen Friend sowie einen Haken vor. Also in den Bollerschuhen runter, den Fixfriend mit der langen Schlinge nehmen und A0 schon mal das Seil und die erste Exe in das Plättli hängen... dann gesichert zurück in den Grund der Randspalte und voooorschtig die Kletterschuhe anziehen. Jetzt kann es losgehen


    Rechts geht's runter ins kalte Loch... links der Mitte der erste Haken.


    Bergschuhe, Eisausrüstung und einen Rucksack lassen wir in der Spalte, das spart eine ganze Menge Gewicht und die Komplettüberschreitung des Galenstocks kenne ich ja schon.

    Mein Kamerad löst das Manöver souverän, ich habe es dann als Nachsteiger schon etwas leichter. Dafür ist die nächste Länge meine, zwar verhältnismäßig recht gut abgesichert aber eben gleich die Hauptschwierigkeit (5c). In den weiteren Seillängen variiert die Kletterei von Platte über Piazrisse, 3D-Spreizerei an großen Blöcken, Verschneidungen und was es noch alles gibt.



    Die Hälfte der Tour wird von einem grasigen Flachstück markiert, dann folgt die große Verschneidung zum Galengrat hinauf. Drei Seillängen mit je 50m und man kann jede Menge legen... eine tolle Linie und krönender Abschluß; auf dem Galengrat in 3252 Metern sitzend will das Grinsen garnicht weichen.



    Zurück gibt es irgendwo eine Abseilpiste, aber die ist in unserem (betagten) Führer nicht drin und warum sollte es nicht auch einfach über die Route gehen. Die letzte Seilschaft heute trudelt auch gerade ein und wir schmeißen die vier Halbseile zusammen. Sehr routiniert klappt das allerdings nicht und nach dem ersten Verhänger der anderen beiden gehen wir wieder jeder für sich; uns erwischt es auch noch zweimal (!). Trotzdem schlagen wir noch den Haken zur Sidelenhütte und kippen einen Durstlöscher. Dafür nehmen wir auch den abendlichen Regenguß in Kauf, der uns zehn Minuten vor dem Auto einholt. Essen findet daher drinnen und in bescheidener Form statt.
    Geändert von Flachlandtiroler (30.07.2013 um 16:08 Uhr)

  3. Freak Moderator
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #3
    Dienstag
    Wir schlafen aus, heute gemütliches Sportklettern: Die Eisausrüstung und die Friends bleiben zuhause, der Zustieg zum Hannibalturm beträgt auch nur eine gute Stunde. Dort gibt es zwei Plaisirmäßig eingebohrte, mäßig schwierige Touren, wo auch schon nahezu jeder Standplatz mit einer Menschentraube besetzt ist.


    Hannibalturm im Profil


    Hochbetrieb...


    Da wir die letzten sind , ist das gar kein Problem und wir klettern einigermaßen entspannt hinterher -- gleich die erste Länge bietet am dritten Haken eine garnicht soo leichte Plattenstelle; die Crux in der 5. SL führt exponiert um eine Kante herum auf eine sehr steile Platte; trotz des festen Vorsatzes, wenigstens einen freien Versuch zu machen, greifen wir beide (!) in die Exe... der Rest ist aber Genuß an wunderbarem, bombenfesten Granit und die Absicherung ist wirklich sehr gut. Am Gipfel kann man dann auf den Postbus warten:



    Wir hören auch schon das "Dü-Da-Do" unten auf der Paßstraße, aber nach längerer Gipfelpause seilen wir dann selber doch ab und laufen zu Fuß zurück
    Einziger Wermutstropfen: Der Altschnee ist soweit abgeschmolzen dass unsere kaltgestellten Bierdosen offenbar ausgeapert und einem Dieb in die Hände gefallen sind

    Dann gibt es dicke Luft, wir verlegen uns am Nachmittag hinunter nach Fiesch auf gerade mal tausend Meter. Am nächsten Tag soll es von hier auf Hochtour in das Aletschgebiet gehen.
    Geändert von Flachlandtiroler (30.07.2013 um 15:49 Uhr)

  4. Freak Moderator
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #4
    Genug geklettert, jetzt geht es "richtig" auf Hochtour...

    Mittwoch
    Zu siebent gondeln wir vormittags zur Fiescheralp hinauf: Zwei von uns haben sich am Gemmi gleich mit Hochtouren (Rinderhorn, Balmhorn) akklimatisiert und drei Neuzugänge kommen aus dem Flachland. Weswegen wir zunächst die besser erreichbare Konkordiahütte ansteuern, wo man auf "nur" 2840m schläft.
    Der Weg führt erst breit und sogar durch einen Tunnel zur "Gletscherstube" nahe dem Märjelensee; dann als Pfad zum Aletschgletscher hinab; ab hier sucht man sich sein Durchkommen, am einfachsten längs der Mittelmoräne.


    Zugang zum Aletschgletscher am Märjelensee


    Eisstrom

    Nach etlichen Kilometern und Spaltensprüngen (der Gletscher ist aper, d.h. Steigeisen angenehm aber Seil entbehrlich) ist der Hüttenfels erreicht.
    Hier sieht man anschaulich, das Klimawandel alles weggetaut hat; ja, die Hütte lag mal fast auf Gletscherniveau -- jetzt sind es 150 Höhenmeter (die unserem Ältesten schon ganz schön zu schaffen machen...):


    Der Blick von der Hüttenterrasse sucht seines gleichen.

    Das Nachtessen auch...
    Geändert von Flachlandtiroler (31.07.2013 um 08:05 Uhr)

  5. Freak Moderator
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #5
    Donnerstag
    Zum Aufwärmen klimpern wir im Dunkelen mit drei weiteren Gruppen die Stahltreppen wieder herunter; am Gletscher wird angeseilt und in gleichmäßigem Tempo geht es weite Firnflächen hinauf, in großen Bögen um die Spaltenzonen herum. Schließlich --die Sonne ist schon aufgegangen-- führt ein trichterförmiger Ausstieg auf die Firnschulter und zum Grünegghorn. Am Vorgipfel sitzen wir noch in der Sonne, genießen die Aussicht...


    Aletschhorn


    Unser Tagespensum...
    Aber ein Kamerad muß der Höhe Tribut zollen und kehrt lieber (in Begleitung) um; dann ziehen auf 3800m dichte Wolken herein und die beiden anderen Seilschaften drehen auch ab.


    In den Wolken am Grünegghorn


    Zu viert überschreiten wir das Grünegghorn auf ausgesetztem, aber leichtem Grat. Nur der Abstieg in die Lücke erfordert sicheres Treten im Firn. Die Abseilstelle ist schnell gefunden und wir deponieren schon mal den größeren Teil unseres Gepäcks, bevor wir anseilen und dem Bergschrund zum Großgrünhorn zustreben. Auch hier super Verhältnisse: Guter Firn, der Bergschrund entsprechend problemlos zugeschneit und der felsige Grat darüber praktisch schneefrei. So werden wir auch noch die Eisausrüstung los und kraxeln nur mit Fotoapparat bewaffnet euphorisch dem blauen Flecken über uns entgegen, jene Wolkenlücke über dem Gipfel...


    Gut zu finden: Ein massiver, einbetonierter Abseilring gleich unter der Wächte...


    Auch hinunter geht es leicht, allein nach zwei- oder dreimaligem Abseilen verlieren wir offenbar die richtige Richtung; "links, dann rechts und wieder links" hatte die Wirtin gesagt... an mehreren Schlingen, Reepschnüren und ähnlichem Zeugs ist gut zu erkennen dass wir kaum die einzigen sind, die weiter unten die Abseilstände nicht finden. Zu viert, an z.T. schrottigem Zeug festgemacht kämpfen wir uns zum Gletscher hinab; durch die Suche, kurze Abkletterei, vier Personen mit nur einem 50m-Seil brauchen wir alleine für die Abseilpiste nahezu zwei Stunden!


    "Abseilstand"


    Endlich Boden unter den Füßen... da ging es runter.

    Das holt unser Frontmann dann wieder ein, im Sturmschritt geht es der angepeilten Hütte entgegen und wir träumen vom Bier...
    Gegen 17 Uhr räumen wir unser Eiszeug zusammen und kraucheln den "Killerhang", die letzten fünfzig Höhenmeter zur Finsteraarhütte empor.



    Hier ist Sonne, Stille und friedliche Gelassenheit. Nur wenige Gäste sind hier, wie schon auf der Konkordiahütte -- ich verstehe das überhaupt nicht, schließlich sind die beiden Schutzhäuser mit die mit den vorgeblich höchsten Übernachtungszahlen beim SAC und die Verhältnisse tiptop.
    Jedenfalls schmeckt das Bier und auch das Essen ist unfaßbar; in Qualität (frischer Salat... wie machen die das hier oben?) und Quantität (man nimmt von jedem Gang 2x nach und die Schüsseln sind trotzdem noch nicht leer...).
    Geändert von Flachlandtiroler (31.07.2013 um 08:10 Uhr)

  6. Freak Moderator
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #6
    Freitag
    Jetzt kommen wir zum eigentlichen Kern der Sache: Um halb fünf marschieren wir ab zum Finsteraarhorn. Bis zum Hugisattel auf schon 4091m ist das total problemlos, guter Firn und mäßig steile Gletscher ohne fiese Spalten. Drüben geht es zum Unteraargletscher hinab:



    Am darauffolgenden Grat haben wir uns mal nach zwei Tagen Schneesturm in winterlichen Verhältnissen die Zähne ausgebissen; heute ist es eine entspannte Kraxelei, die einzige (!) andere Seilschaft fangen wir kurz vor dem Ziel ab und nach etwas mehr als 5h stehen wir auf dem höchsten Gipfel der Berner Alpen.


    Gipfelgrat


    Auf dem höchsten Berner...


    Im Abstieg halten wir am Frühstücksplatz Siesta und trudeln schließlich gegen vier Uhr auf der Hütte ein. Fast ein Ruhetag


    Abendrot an der Hütte
    Geändert von Flachlandtiroler (30.07.2013 um 16:40 Uhr)

  7. Freak Moderator
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #7
    Samstag
    Praktisch alle Abstiege von der Finsteraarhornhütte in gleich welches Tal weisen Gegenanstiege sowie enorme Entfernungen auf. Im Laufe der bisherigen Be-/Versuche habe ich die meisten kennengelernt, lediglich der Abstieg ohne Gegensteigung (!) auf dem Fieschergletscher fehlt noch.
    Nachdem das gestern ja Kindergeburtstag war und die Wirtin auch versichert dass die Route "geht", kommen wir leicht zu dem Entschluß, diese eher selten begangene Route zu probieren. Beschrieb dazu: http://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/61140

    Die Details erspare ich mir, damit die Nachfolger auch ein bisschen Abenteuer haben -- man bekommt allehand geboten!
    Lasse ich einfach mal die Bilder sprechen:


    Rekord-Hitzewelle im Wallis -- Schmelzbäche schon morgens


    Das Großgrünhorn


    Umgehung des oberen Gletscherbruchs


    Immernoch Umgehung -- wie kommt man wieder runter?


    Da!


    Unterer Gletscher"boden"...


    Da durch


    Geschafft -- kurz vor der Burghütte


    Wir brauchen alleine bis zur Burghütte sieben Stunden und sind froh, dass unsere Kameraden eine halbe Stunde tiefer mit zwei Autos auf uns warten. Noch am gleichen Nachmittag geht es heim.
    Angehängte Dateien
    Geändert von Flachlandtiroler (23.10.2013 um 07:43 Uhr) Grund: GPS Track ergänzt

  8. Alter Hase

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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #8
    grrrr! neid!!!! trotzdem super bericht.
    falls ihr dort nochmal was zum klettern sucht, könnte ich die niedermann an der grauen wand noch empfehlen: gehört definitiv mit zum besten, was ich jemals unter die finger bekommen habe.

  9. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #9
    Oha, schon ein Reisebericht, bist echt schnell. Dann mal lesen .


    edit: dann Gratulation zum Finster!
    Geändert von Vegareve (30.07.2013 um 16:33 Uhr)
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    Avatar von Becks
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #10
    Auch will

    Aber wenn der Gletscher zur Burghütte schon als abenteuerlich empfunden wird würde ich nicht vom Tödi über die gelbe Wand runter zur Grünhornhütte wandern.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  11. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #11
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Auch will

    Aber wenn der Gletscher zur Burghütte schon als abenteuerlich empfunden wird würde ich nicht vom Tödi über die gelbe Wand runter zur Grünhornhütte wandern.
    Tja, zum einen wird es bei mir diesen Sommer wahrscheinlich nichts mehr mit Hochtouren und zum anderen würde ich sagen, die Klage ist nach zwei Wochen Hochtouren eurerseits ein wenig wie Jammern auf hohem Niveau

    Aber die Firnverhältnisse sind sicher auch nach der Hitzewelle jetzt noch excellent für Gletscherbrüche, wo man sich in manchen Jahren besser überhaupt nicht reintraut...

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    Avatar von Becks
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #12
    Ich jammer gerne (und plane nun eine Eintagestour am 1.8., wobei ich nicht viel planen muss, es gibt mal wieder eh keinerlei Tipps dazu, denn der Bursche wird eigentlich nie bestiegen).
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  13. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #13

    OT:
    schwarze Hose, schwarze Weste, schwarze Brille...und des im Hochbgebirg...tztztztz

  14. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #14
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    OT:
    schwarze Hose, schwarze Weste, schwarze Brille...und des im Hochbgebirg...tztztztz
    OT: Und dazu noch Halbschuhe, diese Touris tstststs..
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  15. Erfahren

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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #15
    Hallo Martin,

    schön, dass wir uns mal wieder über den Weg gelaufen sind und Glückwunsch zu der gelungenen Tourenwoche. Freut mich natürlich, dass Dir die Galengratverschneidung gefallen hat. Um die Reise fortzusetzen würden sich die von Opa erwähnte Niedermann an der Grauen Wand oder der Salbit Südgrat anbieten. Sind ähnlich vom Charakter her, aber ein kleinen Tacken anspruchsvoller. Wobei ich den Südgrat nicht am Wochenende machen würde.

    OT:
    Entgegen meiner Pläne war ich letztes WE nicht nochmals in Chamonix, sondern ich musste zumindest samstags Vollgas in der Intifada im Rätikon geben, sonntags war es in der Galadriel deutlich entspannter, vor allem durften wir genießen, wie die Babara Zangerl den Silbergeier gepunktet hat. Unglaublich stark, diese jungen Damen!


    Grüße,
    Henning

  16. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #16
    Gfoalltmer!
    Grüße, Tie »

  17. Fuchs
    Avatar von cd
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    AW: [CH] Furka und Berner Oberland

    #17
    Wow, Martin! Gratuliere
    Endlich hast du es geschafft, das F***-horn
    Die Bedingungen sehen echt traumhaft aus.

    Ja, die Tour 2006 war schon etwas speziell...

    Mal sehen, wann ich den Berg mal wieder versuche...

    Gruß,
    Chris

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