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  1. Erfahren

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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #21
    Ist Brot nicht vom Gewicht/Kalorienverhältniss ungünstig ?
    Anstatt in Dosen gibts das allerdings auch wanderfreundlicher in Folie verschweisst.

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Fletcher
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #22
    Wenn man nach Verhältnis geht, müsste man wohl etwas Meisenknödelartiges nehmen.
    Das letzte Hemd hat keine Taschen

  3. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #23
    Als ich mit selbstgetrocknetem Schwarzbrot losgezogen bin, hat man sich über solche Sachen keine Gedanken gemacht. Das war halt das günstigste und durch das Trocknen ist es auch leichter als frisches Brot. Nur das Packmaß war nicht optimal. Dosenbrot war auch erst in der Überlegung, aber das habe ich nicht mitgenommen, weil es zu schwer war (Pumpernickel).

    Immerhin hat das getrocknete Brot gut satt gemacht. Als Käse gab es La vache Kiri dazu, der hielt sich bei Wärme ebenfalls recht gut. Alle drei Tage habe ich mir eine Asiasuppe gekocht, da konnte man das Brot drin einweichen, das war etwas Abwechslung. Mit der Ration bin ich damals fast drei Wochen ausgekommen, danach musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.



    Damals gab es ODS noch nicht. Wie ist man da nur klar gekommen
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  4. Erfahren
    Avatar von dilbert1981
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #24
    Wenn es nur darum geht, möglichst auf jedes nicht zwingend notwendige Gramm Gepäck zu verzichten, könnte man bei Touren bis zu mehreren Wochen Länge ganz auf feste Nahrung verzichten. Das Stichwort heißt Fastenwandern. Vor 8 Jahren habe ich auf dem Jakobsweg mal jemanden getroffen, der so schon seit über zwei Wochen unterwegs war und täglich rund 30 km zurückgelegt hat. Ich habe (aber nicht auf Tour, sondern im Alltag) einmal den Selbstversuch gewagt und 14 Tage komplett auf Essen verzichtet. In der Tat hat der Körper gefühlt nicht weniger Energie - jedenfalls wenn Magen und Darm nach 3 Tagen einmal leer sind und das Hungergefühl ausbleibt.

    Ich will hier keine Werbung für Touren ohne Nahrung machen. Die Argumentation des Threaderöffners, warmes Essen sei ggf. allein aus psychologischen Gründen wichtig, kann man meiner Meinung nach aber eben bei den meisten Touren auf Essen im Allgemeinen ausdehnen.

    Die psychologische Ebene ist aus meiner Sicht auf einer Tour allerdings fast wichtiger als die physische. Deswegen ist es zu kurz gedacht, die Notwendigkeit von essen (schlafen, reden, lesen, waschen, Musik hören...) auf die rein physische Ebene zu beschränken.

  5. Fuchs

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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #25
    Dabei gehts zuerst den Muskeln an den Kragen, das Fett kommt erst später dran. Wenn es nicht gerade Sommer ist, braucht man auch wesentlich wärmere Kleidung weil man wesentlich schneller friert.
    Fastenwandern mag seine Berechtigung haben, ist aber auch eine sehr "spezielle" Technik.

  6. Fuchs
    Avatar von Atze1407
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #26
    Dabei gehts zuerst den Muskeln an den Kragen, das Fett kommt erst später dran.
    Nicht unbedingt, im Gegenteil, solange man die Muskeln beansprucht und nicht vor sich hin gammeln lässt, wird das Fett angegriffen.
    Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
    Abraham Lincoln

  7. Erfahren
    Avatar von efbomber
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #27
    Das mit dem Fastenwandern würde ich mir aber nie und nimmer für eine Tour abseits aller Wege und Zivilisation aussuchen! Das große Problem dabei ist, dass man vorher in der Regel eine normale Nahrungsaufnahme gepflegt hat, welche nun abrupt ausbleibt. Soweit so gut, Hungergefühl ist hier das kleinere Übel. Aber das Ausbleiben von Kohlenhydraten ist gerade in den ersten 14 bis 21 Tagen extrem gefährlich.

    Keine Kohlenhydrate in diesem Zeitraum führen nicht nur zu Leistungseinbußen, sondern auch vor allem zu Müdigkeit und der damit verbundenen Unachtsamkeit. Fernab der Zivilisation kann ein ungewollter Verstolperer schwerwiegende Folgen haben.

    Auch der Muskelabbau ist vorhanden, bevor es an die Fettreserven geht. Beim Wandern trainiert man nämlich hauptsächlich die Beinpartien, Muskeln die nicht beansprucht werden bauen sich dennoch ab, auch wenn dies in meinen Augen nicht so drastisch wäre. Das gleicht sich mit der Zeit auch aus. Daher sollte man aber zu Beginn mit eiweißhaltigen Lebensmitteln gegensteuern.

    Fasten im Allgemeinen ist aber eine tolle Sache. Jeder, der das noch nie gemacht hat, sollte das mal austesten. Es ist erstaunlich mit wie wenig der menschliche Körper klar kommt!

    Gruß
    David

  8. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #28
    Das ganze ist ja auch eine Frage von Tourlänge und Temperaturen.

    - auf 2-3 Tagestouren habe ich auch am liebsten Brot, Käse, Wurst, etwas vom Bäcker...die Suppe ist dann zwar mit dabei, fällt aber manchmal auch aus
    - auf einer 2 wöchigen Tour ohne Einkaufsmöglichkeit würde es schon sehr hart für mich z.B. nur von Riegeln leben zu müssen, da macht CousCous, Nudeln Kartoffelbrei etc. schon Sinn
    - Meine Zähne putze ich mir mit Eiswasser nicht unbedingt gerne, bei entsprechenden Temperaturen ist etwas wärmeres Wasser dann schon angenehmer. Nur Eiswasser trinken ist dann vielleicht auch nicht so magenfreundlich ?

    Trotzdem ein interessanter Gedankengang !

  9. Vorstand
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #29
    Trügt mich meine Erinnerung oder heißt Fasten nicht, dass man Obst- und Gemüsesäfte zu sich nimmt? Also auch Kohlehydrate? Aber eben nur flüssige Nahrung?
    Ich habe mal in grauen Vorzeiten gefastet und es war enorm, wie leistungsfähig man dann ist. Allerdings sollte ein Arzt zustimmen, so ganz ohne ist das tatsächlich nicht.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  10. Erfahren
    Avatar von dilbert1981
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    #30
    Es gibt da sehr verschiedene Konzepte. Manche erlauben Obst- und Gemüse-Säfte, andere nicht. Ich hab es als Jugendlicher bei Wasser und Tee belassen aber ich war auch nicht größers körperlich aktiv während ich gefastet habe.

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2

  11. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #31
    Was würdest du denn jetzt praktisch an Nahrungsmitteln nennen für eine 1 Wochentour ohne kochen?


    Das sich das erwärmen von Nahrung durchgesetzt hat, seit unsere Vorfahren da zufällig drübergestolpert sind,
    hat meiner Meinung nach schon einen Grund.
    Durch das erwärmen werden die Nährstoffe aufgeschlossen, man zieht mehr aus der Nahrung heraus,
    mache Nahrung wird sogar erst durch erhitzen genießbar (bsp Manjok) usw,
    natürlich werden wiederum manche sekundären Nährstoffe wie Vitamine zerstört,
    aber es macht halt wie immer die Mischung, in dem Fall gekochte Nahrung + Rohkost.

    Aber jetzt auch mal ganz praktisch, was schlägst du denn vor, was man essen soll ?
    Wenn ich freies Wasser habe und Brennstoff (Holz / Hobo) nicht mitschleppen muss spricht eigentlich
    nichts mehr gegen Kochen.
    Ich finde das Hülsenfrüchte / Getreide (+ Produkte wie Mehl) im
    Nährwert / Gewichts / Volumen - Verhältnis kaum zu schlagen sind.
    Da halten doch die üblichen "kalten" Lebensmittel kaum mit,
    grad so die üblichen Verdächtigen wie Brot, Käse, Wurst, bei denen kommt noch der Verfall hinzu,
    und von Schokolade oder Speck alleien will sich sicherlich auch niemand eine Woche lang ernähren
    als reine kcl träger.

    Also ich persönlich kombiniere das alles lieber sinnvoll und möchte weder auf das eine noch auf
    das andere Verzichten.
    Klar 2-3 Tage geht das, 2-3 Tage geht aber vieles. 2-3 Tage ginge auch garnix Essen...
    aber ob das wirklich sinnvoll ist ?

    Trotzdem interessant... also was würdet ihr / bzw du TE denn einpacken für eine 1 Wöchige Tour zum bsp
    bei der nicht gekocht werden soll aber bei der man sich auch vollwertig ernähren möchte ?
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  12. Vorstand
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #32
    1 Woche und nicht im Winter? Getrocknetes Schwarzbrot, Salami, Schmelzkäse, Hartkäse. Vielleicht noch ein oder zwei Kartoffeln (esse ich sehr gerne roh), 1 Kopf Eisbergsalat, Beef Jerky. Chinanudelsuppe (kann man auch gut kalt essen. Vorteil: Macht Durst). Nüsse. Zitrone. Getrocknetes Obst, z.B. Apfelscheiben. Zum Knabbern zwischendurch (rohe) Vollkornnudeln. Auf Schoko, Riegel und Co. stehe ich nicht so, aber als Notreserve vielleicht Mars. Je nach Platz, Wetterlage und Luxusbedürfnis würde ich auch vorgekochtes Essen mitnehmen: Reis mit Erbsen und Parmesankäse, Teigtaschen und Pizzabelag ohne Teig. Aufbewahrung in einer dünnen Kühltasche vom Discounter.

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich auch im Alltag gerne kalt ernähre, bin das also gewöhnt. Ich koche gerne, esse das meiste des Gekochten aber eh kalt. Edit: Und ich trinke keinen Kaffee.
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #33
    Oliven, gekochte Eier, Trockenfisch aus dem osteuropäischen Laden, Chorizo, getrocknete Aprikosen, Nüsse, Haferflocken, Sesamriegel, ...
    Dazu je nach Jahreszeit: Löwenzahn, Sauerampfer, Haselnüsse, ...

    Pumpernickel hatte ich mal dabei, aber regelmäßig im Originalzustand, nur etwas bröseliger, wieder nachhause getragen ...

    Interessant finde ich, dass man unterwegs ganz andere Dinge essen mag als zuhause. Vielleicht besser erstmal rausfinden, was das ist bzwl. welche Inhaltsstoffe einem unterwegs fehlen?
    Geändert von lina (27.05.2013 um 16:28 Uhr)

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    Avatar von Torres
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #34
    Interessant finde ich, dass man unterwegs ganz andere Dinge essen mag als zuhause. Vielleicht besser erstmal rausfinden, was das ist bzwl. welche Inhaltsstoffe einem unterwegs fehlen?
    Vielleicht sollte ich ergänzen, dass ich früher oft mit dem o.g. Setup unterwegs war und ein Teil der Sachen auch in diesem Winter dabei war (getrocknetes Brot, Nüsse, Salami, Beef Jerky, Apfelscheiben, Chinanudeln). Zusätzlich noch Müsli, das ich allerdings mit warmem Wasser angerührt habe. Die Sachen entsprechen also dem, worauf ich unter Belastung Hunger habe.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #35
    Zum letzten Aspekt gibt’s auch noch weitere Theorien: hier.

  16. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #36
    Ja okey, aber ich habe den TE jetzt so verstanden, das er es praktischer fände nicht zu kochen.
    Und dem kann ich atm nicht so ganz folgen, da ich keinen wirklichen Gewinn sehe
    in Bezug auf Volumen + Gewicht beim Transport,
    bzw dem (welchem) Vorteil überhaupt , nicht zu kochen.

    Wenn ich mir mal 1 bsp herauspicken darf, ich finde Brot zb zwar auch sehr lecker aber
    das hat zb ein hohes Volumen, liegt bei der Nährwertkonzentration durch den Wasseranteil
    ebenfalls eher im Mittelfeld und verdirbt je nach Qualität auch sehr schnell.
    Ich würde dann lieber statt 1kg Brot 1kg Mehl mitnehmen und mir unterwegs entweder
    Fladenbrote backen oder aber zb als Mehlschwitze andere Speissen damit anreichern.
    Das soll jetzt nur ein bsp sein... ich hätte damit bei kleinerem Volumen mehr als das doppelte
    an Nahrung. Klar müsste ich diese Zubereiten. Sehe ich persönlich aber als eher geringe Hürde.

    Ich nehme auch an wir reden hier jetzt nicht über eine Tageswanderung (zb) im Harz von Bahnhof zu Bahnhof.
    Das ich da lediglich nur ein leckeres Käsebrot und ne Trinkflasche zb Pferminztee mitnehme , okey...
    aber ich finde das sich gerade bei längeren Touren das Kochen bezahlt macht.
    Zumindest sofern man selber kocht und nicht nur Fertigessen mitschleppt.

    Das man es je nach Region und Jahreszeit, bzw örtlichen Gegebenheiten noch etwas pimpen kann,
    zb Löwenzahn wächst ja überall zur Zeit und damit kann man bereits den VItaminbedarf decken,
    ist auch klar.
    Ich kann nur grad im Moment noch nichtganz nachvollziehen warum man auf das Kochen verzichten sollte
    bzw ob man damit wirklich effektiver "Strecke" machen kann.
    Ich setze jetzt aber auch voraus das man das Essen für (zb) 1 Woche auch dabei hat,
    und eben nicht von Kaufhalle zu Kaufhalle wandert...

    Aber evt übersehe ich auch ein paar Dinge, ich sag ja, ich find das Thema eig recht interessant.

    Ps: ja Trockenfleisch kenne ich natürlich auch...


    Grüße der Krupp
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  17. Dauerbesucher
    Avatar von MatthiasK
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #37
    Vielleicht für manche interessant, ein Gast Artikel eines Freundes auf meinem Blog zum Thema "stoveless"

    Teil I
    Teil II

  18. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #38
    @krupp
    Ich könnte mir aber vorstellen, es als ausschließliche Technik zu nutzen, wenn die Temperaturen moderat sind und die Brennstoffbeschaffung unmöglich ist und dann so viel Brennstoff mitgeschleppt werden müsste, dass die Tour am Gewicht scheitern würde. Dann nimmt man doch lieber Essen mit statt Brennstoff.
    Getrocknetes Brot schimmelt übrigens nicht und die oben angesprochenen Lebensmittel halten sich auch bei sommerlichen Touren entsprechend. Alles getestet.

    Im übrigen ist Tüte auf, Wasser rein, ziehen lassen, essen ja auch nur bedingt kochen. Kalt essen ist da - falls man es mag - eine gute Ergänzung.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  19. Vorstand
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    AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #39
    Als Schüttelbrot muss man’s nicht mal selber trocknen. Anders gewürzte Varianten gibt’s z.B. auch in Schweden oder in Italien.

    Trotzdem: Ich denke mal, ich würde das längerfristig nur bei einer dauerhaft hohen Außentemperatur machen wollen. Sobald es herbstlich/winterlich/kalt wird, braucht’s wenigstens Tee/Kaffee/Brühe.

  20. AW: Ohne Kochen, nur kaltes Essen (stoveless)

    #40
    Nichts desto trotz kann ich die Intentionen vom Threadstarter verstehen. Es ist vielleicht aus psyschologischer Sicht für den Ottonormal-Trekker nicht das Optimum, trotzdem wäre es interessant die aufgestellte These mal zu vertiefen, um auf eine klare Aussage zu kommen (für UL-Leute bestimmt gut zu wissen).

    Ist Kochen nun gewichtsintensiver bzw ab welcher Dauer der Tour lohnt sich das Kochen erst?

    Ich weiß ja nicht, wo ihr so unterwegs seid, aber da es mich meistens nach Skandinavien zieht, ist Feuer machen eh keine Option. Aber ich würde eh nie ohne Kocher los ziehen, höchstens bei einem Wochenendtrip.

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