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  1. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #41
    Mal davon abgesehen erfasst man mit den Falconidae und den Accipitridae alle bei uns lebenden Greifvögel. Außer den Eulen, die noch nie bejagt wurden.
    OT: Nein, Fischadler (Pandionidae) sind auch eine Familie der Greifvögel und bei uns heimisch.

    ...und Juristen machen keine Gesetze, sondern Politiker.

    Ditschi


    So, mußte meine umfangreiche Tätigkeit für ODS einmal unterbrechen zugunsten kleinerer Verrichtungen für meinen Arbeitgeber.

    Was ist mit dem Fischadler nach Bundesjagdrecht? Greifvogel ja, habichtartiger nein. Geht der deutsche oder der lateinische Name vor?

    Nur die Sekretäre (Sagittariidae) gibt es wohl ausschließlich in Afrika. Obwohl: ich kenne einen Justizhauptsekretär, der tatsächlich aussieht wie ein Raubvogel. Ich weiß aber nicht, ob der mitzählt?
    Geändert von Ditschi (28.05.2013 um 11:55 Uhr) Grund: Ergänzung

  2. Fuchs

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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #42
    OT:
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    ...und Juristen machen keine Gesetze, sondern Politiker.
    Ditschi
    na komm Dischi, kommt der strom bei dir aus der steckdose?
    An diesem Tag habe ich alles gelernt, was man über das Scheitern wissen muß.

    Käpt´n Blaubär

  3. Freak Liebt das Forum

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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #43
    Nein, Fischadler (Pandionidae) sind auch eine Familie der Greifvögel und bei uns heimisch.
    Der unterliegt eben nicht dem Jagdrecht.

    Ganz einfach und klar Politiker schreiben Gesetze.... und Zitronenfalter falten Zitronen.

  4. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #44
    OT:
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    (...) .... und Zitronenfalter falten Zitronen.
    Suchbegriffe: Zitronenfalter +Perscheid


  5. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #45
    OT: Danke, lina, das ist der ultimative Beweis, daß Zitronenfalter selbstverständlich Zitronen falten. Perscheid konnte einen Zitronenfalter wegen eines Fotografierverbotes am Arbeitsplatz nicht ablichten, hat ihn aber gemalt.

    Excurs zum Gesetzgebungsverfahren: für den Inhalt eines Gesetzes sind Politiker verantwortlich, nämlich die Parlamentarier, die über das Gesetz abstimmen. Unter den Parlamentariern können auch Juristen sein, die dabei aber nicht in dieser Eigenschaft tätig werden. Der Inhalt eines Gesetzes ist in Form gegossener politischer Wille.
    Juristen sind auch beteiligt, und zwar bei der Prüfung der sogenannten Rechtsförmlichkeit eines Gesetzes. Da geht es die Anpassungs ins System, die Sprache und alle weiteren Förmlichkeiten. Im Bundesministerium der Justiz sind unter den 672 Beschäftigten 268 Juristen( Stand 2010) u.a. mit dieser Aufgabe beschäftigt. Gelegentlich wird die Aufgabe sogar ausgesourced an spezielle Rechtsanwaltskanzleien. Kurzgesagt: bei einem Gesetz bestimmt die Politik den Inhalt, die Juristen bringen es in Form.

    Gruß Ditschi


    http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsf%C3%B6rmlichkeit

    http://pamanager.blogspot.de/2011/01...hen-hilfe.html
    Geändert von Ditschi (28.05.2013 um 17:48 Uhr) Grund: Berichtigung

  6. Freak Liebt das Forum

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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #46
    Also juristisch geschulte Verwaltungsbeamte und Juristen.

    Keinen Deut besser.

  7. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #47
    Also juristisch geschulte Verwaltungsbeamte und Juristen.

    Keinen Deut besser.
    Besser als wer? Als Politiker ? Also, ich bitte Dich......
    Ditschi

  8. Freak Liebt das Forum

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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #48
    OT:
    Besser als wer?
    Keinen Deut besser als ausschließlich Juristen.

  9. Alter Hase
    Avatar von volx-wolf
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #49

    Post als Moderator
    So, jetzt ist aber Ruhe hier, bevor wieder irgendwer heult

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

    Moralische Kultur hat ihren höchsten Stand erreicht, wenn wir erkennen,
    daß wir unsere Gedanken kontrollieren können. (C.R. Darwin)

  10. Erfahren
    Avatar von Raus
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #50
    Wenn ich ein verletztes Tier finde, dann entscheide ich nicht nach Gesetz, sondern nach Verstand.
    Ab zum Tierarzt damit und fertig. Da muß ich nicht groß jemanden fragen.
    Größere Tiere lassen sich schwer tragen, dafür würde ich die Feuerwehr bemühen.
    Ist das Tier tot, informiere ich die Polizei o.Ä..

    Jäger würde ich sicherlich keine informieren.
    Im Prinzip führe ich das Leben einer kinderlosen Hausfrau. Nur ohne die ganze Hausarbeit...

  11. AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #51
    Zitat Zitat von Raus Beitrag anzeigen
    Ist das Tier tot, informiere ich die Polizei o.Ä.. Jäger würde ich sicherlich keine informieren.
    Warum würdest du keinen Jagdausübungsberechtigten informieren. Rate mal wen die Polizei informiert? Den für das Revier zuständigen Jagdausübungsberechtigten.

    Ich habe mir mal durch die dienstlichen Kenntnisse der entsprechenden "Benachrichtigungslisten" eine kleine Liste gemacht, welche Jagdausübungsberechtigten in meinen üblichen Wandergebieten zuständig sind. Stelle ich irgendwelche "Absonderheiten" (illegale Müllkippen im Wald, zerstörte Einrichtungen, größere Kadaver, etc.) fest, rufe ich eben schnell dort an. Letztens habe ich eine tote Sau im Bach gefunden (schon arg vergammelt). Kurz rausgezogen und dem Jagdausübungsberechtigten Bescheid gegeben. Den eigenen Verstand walten zu lassen, ist meistens gar nicht so blöd.

    Ansonsten sollte man glaube ich nicht so ein Theater um tote Tiere im Wald machen. Wo soll den bitte ein Tier sonst sterben, als im eigenen Lebensraum? Es gibt (insbesondere gerade jetzt) genug kleine und größere Fleischfresser, die sich über den Kadaver freuen, um energiesparend Futter für die Aufzucht ihres Nachwuchses zu erlangen.
    Geändert von smeagolvomloh (28.05.2013 um 23:17 Uhr)
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  12. Erfahren
    Avatar von Raus
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #52
    Zitat Zitat von smeagolvomloh Beitrag anzeigen
    Warum würdest du keinen Jagdausübungsberechtigten informieren.
    Schlicht aus dem Grunde, daß die Tel. von Polizei, oder Feuerwehr leicht herauszufinden ist.

    Ist das Tier verletzt halte ich schnelle Hilfe für angebracht.
    Ist das Tier tot, dann hat es Zeit und die Polizei wird schon wissen wer dort zuständig ist.
    Im Prinzip führe ich das Leben einer kinderlosen Hausfrau. Nur ohne die ganze Hausarbeit...

  13. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #53
    @ volx-wolf, das mit cast war wirklich nur Spaß
    Ditschi

  14. Alter Hase
    Avatar von Der Foerster
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #54
    OT: Meine Hauptbedenken sind, dass ihr vor lauter theoretischen Überlegungen gar nicht die Zeit habt mal raus zu gehen. Allerdings kommt ihr dann auch nicht in die heikle Situation einem toten Tier zu begegnen.
    Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst. Voltaire.

  15. Freak Liebt das Forum

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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #55
    Ist das Tier verletzt halte ich schnelle Hilfe für angebracht

    Ein verletztes Tier durch die Gegend zu transportieren bedeutet in 99% nur Quälerei. Tiere zeigen meist keinen Schmerz.

  16. Alter Hase
    Avatar von volx-wolf
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #56

    Post als Moderator
    …habe hier einiges OT gelöscht. Bitte wahrt den Diskussionsstil!

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

    Moralische Kultur hat ihren höchsten Stand erreicht, wenn wir erkennen,
    daß wir unsere Gedanken kontrollieren können. (C.R. Darwin)

  17. Erfahren
    Avatar von Raus
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #57
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Ein verletztes Tier durch die Gegend zu transportieren bedeutet in 99% nur Quälerei. Tiere zeigen meist keinen Schmerz.
    Alternativen? Verenden lassen, weiterquälen lassen, erschießen?
    Woher nimmst du deine 99%, daß ein Transport nur Quälerei ist? Gibt es da empirische Erhebungen? Oder stellst du das nur so in den Raum?
    Bei verletzen Menschen ist ein Transport i. d. R. auch mit Schmerzen verbunden, die Überlebenschancen steigen damit jedoch nachweislich, denn so können sie einer qualifizierten Versorgung zugeführt werden.
    Im Prinzip führe ich das Leben einer kinderlosen Hausfrau. Nur ohne die ganze Hausarbeit...

  18. Erfahren
    Avatar von peter97
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #58
    Zitat Zitat von Raus Beitrag anzeigen
    Alternativen? Verenden lassen, weiterquälen lassen, erschießen?
    Woher nimmst du deine 99%, daß ein Transport nur Quälerei ist? Gibt es da empirische Erhebungen? Oder stellst du das nur so in den Raum?
    Bei verletzen Menschen ist ein Transport i. d. R. auch mit Schmerzen verbunden, die Überlebenschancen steigen damit jedoch nachweislich, denn so können sie einer qualifizierten Versorgung zugeführt werden.
    Ich denke cast meint die Mentalität der Menschen, wenn irgendwo ein scheinbar hilfloses Tier rumliegt, wird es eingesammelt und zum Tierarzt geschleppt.
    Wenn ein Tier offensichtlich verletzt ist wie ein angefahrenes Reh MUSS der Jagdausübungsberechtigte informiert werden.
    Bei verletzten Vögeln (Amseln, und co., nicht bei Greifvögeln) ist es etwas anderes, wenn ein Vogel flugunfähig ist, kann man ihn einsammeln und zum Tierarzt bringen. In der Brutzeit muss man besonders aufpassen, da einige Bodenbrüter einen verletzten Vogel imitieren, um ihr Gelege zu schützen, wer sich also nicht aus kennt kann auch zum Tod der Jungen beitragen.

    Peter
    The solution to pollution is dilution. = Alles eine Frage der Konzentration.

  19. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #59
    Zitat Zitat von peter97 Beitrag anzeigen
    wenn ein Vogel flugunfähig ist, kann man ihn einsammeln und zum Tierarzt bringen. In der Brutzeit muss man besonders aufpassen, da einige Bodenbrüter einen verletzten Vogel imitieren, um ihr Gelege zu schützen, wer sich also nicht aus kennt kann auch zum Tod der Jungen beitragen.
    Keine Sorge, auch beim Verleiten, wie man das nennt, wird sich der Altvogel von dir garantiert nicht fangen lassen.
    Einzige Gefahr ist, versehentlich auf das Gelege zu treten.

    Zum Thema.
    Im Prinzip läuft es darauf hinaus:
    Wer Angst hat, gegen irgendwelche Vorschriften zu verstoßen, der wendet sich an den zuständigen Jagdausübungsberechtigten.
    Wer folgende Einstellung teilt...
    Zitat Zitat von cast
    Ehrlich gesagt sollte man lieber der Natur ihren Lauf lassen.
    ...der wendet sich auch an den Jagdausübungsberechtigten.
    Wer sicher gehen will, daß das Tier nach besten Kräften gepflegt wird, der findet bessere Anlaufstellen.
    Geändert von sjusovaren (29.05.2013 um 15:13 Uhr) Grund: Tippfehler
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  20. Freak Liebt das Forum

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    AW: Über den Umgang mit toten und verletzten Wildtieren

    #60
    Wenn ein Tier offensichtlich verletzt ist wie ein angefahrenes Reh MUSS der Jagdausübungsberechtigte informiert werden
    .

    Ich hatte mal so eine Diskussion am Straßenrand. Reh saß völlig apathisch da, zeigte keinerlei Angst oder Fluchtreflex.

    "Bringen sie das jetzt zum Tierarzt?"

    Nö. Ich hab ihm den Fangschuß gegeben. Entsetzen beim Autofahrer.

    Ich hab ihm dan gezeigt was sein Auto so angerichtet hat, beide Hinterläufe gebrochen, Leberriß.
    Das war ein Todeskandidat, ich habe es nur schneller beendet.

    Bis jetzt habe ich noch kein Wild welches angefahren war gefunden was nur leichte Verletzungen hatte.
    ALLE hatten schwere Organschäden, vom geplatzten Darm, über Pansen bis hin zu gequetschten Nieren, gerissenen Lebern, gebrochenen Becken usw. Lässt sich fast beliebig verlängern.

    Wir haben mal einen Bock aus dem Auto so eines Tierfreunds wieder rausgeholt. Der hatte ´"nur" ein gebrochenes Becken.

    20 Cent beenden das Leiden, schnell und schmerzlos.

    Genauso sinnlos ist es Myxomatosekaninchen zum Tierarzt zu schleppen, der gibt ihm eine Spritze, die auch noch Geld kostet.

    Bei gebrochenen Schwingen eines Vopgels mache ich gar nix, es sei denn bspw Gans oder Ente. Alles Singvögeln und Greifvögeln bitte zur nächsten Vogelschutzwarte.

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