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  1. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #41
    Zitat Zitat von Mario294 Beitrag anzeigen
    Einfach trocknen lassen oder wie meinst du?
    Jo, wenn man viele Nüsse reintut, ziehen die die Feuchtigkeit aus dem Honig, dass der Riegel fast ganz trocken wird. Man kann auch, falls man zu wenig getrocknetes Obst (also zu "nasses" Obst) drin hat, auch im Kühlschrank trocknen. Es kommt nur drauf an, dass die umgebende Luft trocken ist, die Temperatur ist kaum entscheidend.
    Grüße, Tie »

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    Avatar von macroshooter
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #42
    Zitat Zitat von Tie_Fish Beitrag anzeigen
    Man kann auch, falls man zu wenig getrocknetes Obst (also zu "nasses" Obst) drin hat, auch im Kühlschrank trocknen. Es kommt nur drauf an, dass die umgebende Luft trocken ist, die Temperatur ist kaum entscheidend.
    Na ja, das dauert aber sehr lange.
    Ich hatte ein Feigenbrot, das zu Weihnachten zu feucht geraten war, seitdem offen im Kühlschrank gelagert. Das hat jetzt erst die richtige Festigkeit bekommen.

  3. AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #43
    Zitat Zitat von Tie_Fish Beitrag anzeigen
    Jo, wenn man viele Nüsse reintut, ziehen die die Feuchtigkeit aus dem Honig, dass der Riegel fast ganz trocken wird. Man kann auch, falls man zu wenig getrocknetes Obst (also zu "nasses" Obst) drin hat, auch im Kühlschrank trocknen. Es kommt nur drauf an, dass die umgebende Luft trocken ist, die Temperatur ist kaum entscheidend.
    Das Problem bei Nüssen ist aber, dass wenn sie gehackt werden oder sind, diese bei warmen Temperaturen (ich würde mal sagen ab 20°C) relativ schnell ranzig werden.
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  4. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #44
    Zitat Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    Das Problem bei Nüssen ist aber, dass wenn sie gehackt werden oder sind, diese bei warmen Temperaturen (ich würde mal sagen ab 20°C) relativ schnell ranzig werden.
    Hatte ich noch keine Probleme damit, offenbar "verschließt" der Honig mit dem Zucker außenrum dann ganz gut gegen die Umgebungsluft, sodass die Nüsse durch den Zuckerüberzug nicht mit der Luft in Kontakt kommen und nicht so schnell ranzig werden. Außerdem halten die Riegel unterwegs eh keine drei Wochen sondern werden von den Riegelmonstern geholt
    Grüße, Tie »

  5. Anfänger im Forum

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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #45
    Hallo.

    Ist zwar schon`n etwas älterer Thread, aber er passt zu meiner Frage.

    Ich habe neulich zum ersten Mal Müsliriegel gemacht. Als Kleber war ein Esslöffel Rübenkraut drin. In einigen Rezepten ist auch Vollkorn-Weizenmehl und Wasser aufgeführt. Ich backe meine Brote selbst und habe festgestellt, dass Roggenlastige Teige im Grunde mit anderen Zutaten nur vermischt werden müssen, während Weizenteige solange geknetet werden müssen, bis sich genügend Klebestränge gebildet haben. Damit komme ich zu meiner Frage, vielleicht könnt ihr ja was dazu zu sagen.

    Wird in einigen Rezepten deswegen Weizen und Wasser verwendet, weil es als Kleber benötigt wird, oder dient es einfach nur als Füllmasse?

    Gruß, warsteiner

  6. Gerne im Forum

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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #46
    Die Antwort hast Du doch eigentlich schon selbst gegeben, weil im Weizen halt Kleber ist.
    Wenn sich allerdings nur Spuren von Weizen im Rezept befinden, wird er wohl kaum seine Funktion als Klebemittel erfüllen können. Im Einzelnem hängt das also immer vom speziellen Rezept ab.

    Ferner: Ich mache Müsliriegel auch gern mit Weizenkeimen als Zutat. Sumachbeeren, Nüsse, Haferflocken, Weizenflocken, ein kleiner Teil Roggenflocken und aus getrockneten Äpfeln hergestelltes Trockenmus vervollständigen die bei mir stets etwas variierende Mischung, die dann mit Ahornsirup gesüßt, mit Limettenabrieb und -saft aromatisiert bzw. gesäuert und dann bei 60°C im Backenofen auf einem Blech ausgerollt getrocknet wird. Zur Hälfte in ausgelassener Zartbitterschokolade getunkt wird daraus ein wirklich köstlicher Energieriegel, nach dem sich bisher alle die Finger geleckt haben.

  7. AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #47
    Ist das jetzt Leichenobduktion, bei einem so alten Thema?
    Egal.

    Ich möchte euch mein Riegelrezept und Erfahren damit vorstellen.
    Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen gekaufte Riegel habe, aber ich stellte unterwegs immer wieder fest, dass ich Gelüste auf bestimmte Zutaten hatte, die so kombiniert nicht zu haben waren.
    Was liegt also näher, als MYO-RIEGEL!

    Da ich geschäftlich häufig in der Türkei bin, und daher weiß, wie einfach man dort gute Zutaten bekommt, wollte ich meine nächste Reise dorthin nutzen, mich entsprechend einzudecken. Doch erstens kommt es anders...
    Mein Einsatz wurde abgesagt, weshalb ein Arbeitskollege für mich als Kurier einspringen musste.

    Ich orderte bei ihm:

    1kg Haselnüsse
    1kg Walnüsse
    1kg getrocknete Feigen
    1kg getrocknete Datteln
    1kg getrocknete Aprikosen

    Das sollte für meinen nächsten 4-wöchigen Einsatz mehr als ausreichen.
    Ich beschloss jeweils die Hälfte von jedem zu verarbeiten. Dazu halbierte ich die ganzen Haselnüsse, zerbrach die Walnüsse in kleiner Bruchstücke, entsteinte die Datteln und schnitt sie der Länge nach in halbe Streifen, und zerkleinerte auch Feigen und Aprikosen in schmale Längsstreifen.
    Zeitaufwand bis: ca. 2 Stunden (bei der nächsten Bestellung unbedingt nach Nussstücken fragen!)

    Doch noch immer hatte ich keinen Plan, wie weiter damit zu verfahren. Eine Idee war Zucker und Sahne zu karamellisieren, doch hatte ich weder Sahne zuhause (wollte aber gleich weitermachen, ohne noch zuvor einkaufen gehen zu müssen), noch hatte ich von meinem letzten Versuch gute Erfahrungen mit Karamell gemacht (ich gebe zu, ich bin ein schlechter Koch). Ich würde das letzte Ergebnis nicht Karamell, sondern Felsklumpen nennen.

    Also blieb nur probieren.
    Zum Glück war gleich der Erstversuch erfolgreich.

    Ich wog jeweils 100g von jeder Zutat ab, gab diese bei kleiner Hitze in einen Topf und vermengte das Ganze mit 85g Honig – gut durchrühren und fertig.
    Die Menge hatte sich in der anschließenden Verarbeitung als geeignet herausgestellt.

    Jetzt hatte ich auf meinem Backblech Backpapier ausgebreitet, das auf der einen Seite soweit überstand, dass ich es einmal komplett zurückklappen konnte. Auf die untere Lage Backpapier habe ich die noch warme Masse gegossen und dann mit dem überstehenden Backpapier abgedeckt. Anschließend die Masse mit der flachen Hand oder einer Walze plattdrücken, Dicke ca. 7mm (halbe Haselnusshöhe).
    Diesen „Fladen“ habe ich auf meinem Fliesenboden auskühlen lassen.

    Diese Prozedur wiederholte ich noch weitere 4-mal, bis ich die kompletten 2,5kg plus Honig verarbeitet hatte.
    Meine Hoffnung war, dass der Honig nach dem Erwärmen auskristallisieren würde – tat er aber nicht.
    Die ganze Masse war klebrig bis dorthinaus.

    Kurzerhand beschloss ich, einen Überzug aus Cornflakes zu fertigen. Dazu packte ich die Flocken in eine Zip-Lock-Tüte und malträtierte diese mit der Hand, bis nur noch millimeterkleine Splitter übrig waren. Genau das, was ich wollte.
    Hiermit bedeckte ich die Energiebomben großzügig und spendierte eine weitere, neue Lage Backpapier (das alte war zu klebrig) und drückte es an. Die überschüssigen Cornflakes können anschließend einfach abgeschüttelt, wieder eingesammelt und erneut verwendet werden. Diese Prozedur noch auf der Rückseite wiederholen.

    Zu guter Letzt noch die Fladen in kleinere Stücke schneiden und fertig.
    Jetzt stand eigentlich nur noch die Geschmacksprobe aus: Was soll ich sagen?
    Geschmack, Bissgefühl (nicht zu weich, nicht zu fest), Geruch und nicht zuletzt auch aussehen, waren perfekt.

    Ich habe die Fladen in ca. 7 cm x 4 cm Streifen geschnitten und anschließend in kleine wieder verschließbare Plastiktüten gepackt. Die kommenden 4 Wochen gab es keine Anzeichen von Schimmel oder Ähnlichem. Länger habe ich bis jetzt noch nicht getestet.

    Da stand ich nun mit Stolz geschwellte Brust vor seinem eigenen Energieriegelimperium. Ok. Diese Traumblase war schneller geplatzt, als sie vor meinem geistigen Auge entstanden war, aber Potential hat es.

    Von Kollegen, die später auch davon probierten, gab es außer Lob auch noch die Idee, statt der Cornflakes mal Oblaten zu testen. Ich glaube, ich bleibe bei den Cornflakes, da ich zum einen den Crunch liebe, zum anderen ich Oblaten nicht sehr schätze, zumal sie gerne am Gaumen kleben bleiben. Hat etwas von Papier im Mund…



  8. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #48
    Probier doch zum Nüsse zerkleinern mal einen der größeren thailändischen Granitmörser. Hier muss man einfach nur den Stößel auf die zu zerkleinernden Lebensmittel fallenlassen.
    Geändert von lina (22.08.2018 um 12:46 Uhr)

  9. AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #49
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Probier doch zum Nüsse zerkleinern mal einen der größeren thailändischen Granitmörser. Hier muss man einfach nur den Stößel auf die zu zerkleinernden Lebensmittel fallenlassen.
    Hallo Lina,
    ich verwendete, was greifbar war: ein Messer.
    Thailändische Granitmörser sind in meinem Männer-Single-Haushalt gerade Mangelware

  10. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #50
    Ok, wenn so ein praktisches Gerät nicht vorrätig ist, geht evtl. auch: Nüsse in Ziplocktüte geben, verschließen, mit Geschirrtuch umwickeln und Nüsse mit dem Nudelholz zerkleinern

  11. Anfänger im Forum
    Avatar von Franke
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #51
    Hier noch ein Müsliriegel Rezept vom Sacki:


  12. Anfänger im Forum
    Avatar von Franke
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    AW: MYOF - Müsliriegel - Selbstbau... mein Rezept

    #52

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