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  1. Erfahren

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    Länge Eispickel

    #1
    Hallo
    ich suche einen Eispickel für Wintertouren auf 3000er und später auch mal auf 4000er.
    wie lang sollte denn der sein?
    ich habe schon gehört er soll den boden berühren wenn man ihn in der hand hat und aufrecht steht.
    das kann ich mir aber kaum vorstellen -->mit schuhen müsste dieser dann etwa 85-90 cm haben.
    wie ist das am berg da gehts ja bergauf , also müsste dieser ja dann eh kürzer sein.


    und schließlich noch was ...... es gibt so leichtpickel ca 50 cm lang. ist sowas eine alternative?
    hier noch ein paar daten : ich bin etwa 185 groß...
    evtl hilft das weiter um vieleicht eure bevorzugten längen (Modelle) mit mir zu vergleichen..
    gruß wolfi
    mfg
    Wolfi

  2. Dauerbesucher
    Avatar von underwater
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    #2
    Ich hab ca. 10cm noch zum Boden wenn ich ihn in der Hand habe - lieber etwas kürzer, da dir beim Hangaufwärtsgehen ja der Berg entgegenkommt... :-)

    Ich hab persönlich nen RavenPro - der ist wirklich schön gearbeitet und sehr leicht... Ich bin selbst 1,94cm groß und meiner ist 70cm lang - so als Vergleich...

    Wenn Du ihn nur als "Not-Stop" nutzen willst, dann kannst Du auch was kurzes nehmen!

    Gruß Klaus

    www.gecko-climbing.de

  3. Fuchs

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    #3
    Komt auf den Einsatzbereich an. Normaler langer Pickel dürfte bei Dir wahrscheinlich so 75cm lang sein.
    Bei den Leichtpickeln kommt´s darauf an, was man damit macht: für einfache Gletschertouren dürften die ausreichen, sind nicht ganz so komfortabel wie längere Pickel, da man sie nicht als Stütze benutzen kann (wanderstockartig), d.h. der Gleichgewichtssinn eher gefordert wird.

    Gleiches gilt für Eisgeräte: hast Du eventuell vor auch mal etwas Schwierigeres zu machen, kannst Du auch erwägen eines der etwas gemäßigteren Eisgeräte zu kaufen, damit Du nicht alle paar Jahre etwas neues kaufen mußt (Beispiel Petl Aztar oder so ähnlich).
    Allerdings hast Du da auch das Problem, daß sie aufgrund der Länge etwas unkomfortabel sind, allerdings beißen sie sich in steilerem Eis gut fest.

    Alternativ kannst Du Dir für die nächste Tour ja mal ein Modell leihen und ausprobieren, ist immer noch billiger, als einen Kauf zu bereuen oder leih Dir eines bei einem Freund.

    Gruß Felö

  4. Dauerbesucher
    Avatar von tiejer
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    #4
    je hochalpiner Du unterwegs sein möchtest, desto kürzer würd ich den Pickel nehmen.
    Ich hab den Grivel Air Tech Racing- und bin sehr zufrieden.
    gutes Preisleitungsverhältnis bietet wohl der gebogene leichte DMM Vapour.
    nimm eine Stahlhaue- möglichst geschmiedet wenn der Pickel nicht ausschließlich für leichte Gletschertouren dienen soll.

  5. Moderator
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    Avatar von Becks
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    #5
    Ich hab mit den üblichen Eispickeln angefangen (hab 2 Stück davon daheim, grob in der Länge 70 cm), bin aber mittlerweile davon abgerückt.
    Bei einfachen Routen gehe ich mit Stöcken, wird das Gelände steiler wird ein Stock gegen ein Eisbeil ausgetauscht.

    Imo reicht für gemäßigte Touren aber locker ein normaler Eispickel. Von der Länge her passen die Angaben (am ausgestreckten Arm hängen lassen) schon nicht schlecht, man kann den Eispickel aber auch durchaus etwas kürzer wählen.

    Ein sehr angenehmer Kollege für Normaltouren ist der Grivel Air Tech. Leicht und stabil.


    Alex

  6. Gast

    #6
    Ich hab ja mal von einem gehört, der gelesen haben soll ( ), dass Eispickel für Gletschertouren nicht so gut seien, da man damit keinen vernünftigen T-Anker bauen kann.

    Stimmt das?

    Grüße,
    Ant

    ps: ach ja, zum Thema wollte ich auch was sagen Ich hab ´nen Grivel Pickel für gemäßige Touren und finde den durchaus gut. Bei steileren Sachen nehme ich dann allerdings auch lieber mein Eisbeil mit.

  7. #7
    Dann stelle ich doch gleich einmal eine Anfänger-Frage:

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass ein Eispickel die Haue vorne horizontal hat (also 90 Grad gegen den Schaft) und ein Eisbeil die Haue vertikal, also mit dem Schaft?
    Worin liegt der Unterschied vom Pickel zum Eisbeil und umgekehrt?

  8. Erfahren

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    #8
    der Grivel airtach ist mir auch schon in den sinn gekommen.
    Der reicht wahrscheinlich für normaltouren.
    ich nehm an wenn das ganze steiler wird reicht dieser nicht mehr aus.
    also die eierlegende wollmilchsau wirds hier wohl auch nicht geben.
    oder ist es besser gleich ein "Aztar" zu kaufen um eventuelle spätere touren damit abzudecken?
    mfg
    Wolfi

  9. Fuchs
    Avatar von MaMa
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    #9
    mal ne andere Frage zum Thema Eispickel: "T"- und "B"-Norm-Pickel unterscheiden sich in der Festigkeit des Schaftes. Wie macht sich dies in der Praxis bemerkbar? ich kann doch auch mit nem B-Pickel einen T-Anker bauen, oder ist das grober Leichtsinn, weil der Schaft zerbröseln kann?
    Grüssle...
    Martin
    ------------------------------------------------------

  10. Fuchs

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    #10
    Die Fragen würde man wohl lieber an Pit Schubert stellen. Allerdings sind die Haltekräfte bei einem Sturz, bei dem man mit T-Anker sichert wohl meistens nicht so groß, daß es Probleme geben sollt (meistens Abrutschen), sofern der T-Anker gut angebracht ist.

    Habe selbst einen klassischen Pickel, den ich nie benutze, sondern ein Eisgerät bevorzuge, allerdings habe ich schon des öftern überlegt mir für leichtere Touren und Skitouren so ein superleicht-Teil zu kaufen (z.B. Charlet Moser Snowracer, Modelle von Grivel/BD).

    Gruß Felö

  11. Moderator
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    Avatar von Becks
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    #11
    Rating der Beile:
    B: Basis/Basic - 250 kg Bruchlast des Schaftes
    T: technische Geräte mit 350 kg Bruchlast
    Laut Homepage Grivel ist jedoch egal ob B oder T druff steht, da der Schnee der limitierend Faktor beim T-Anker ist und nicht der Schaft.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass ein Eispickel die Haue vorne horizontal hat (also 90 Grad gegen den Schaft) und ein Eisbeil die Haue vertikal, also mit dem Schaft?
    Worin liegt der Unterschied vom Pickel zum Eisbeil und umgekehrt?
    Bei beiden Gerätarten steht die Haue senkrecht, mal von einigen Spezialformen (z.B. Halbrohrrundhauen beim Eisbeil) abgesehen. Der Unterschied besteht zuerst mal in der Länge und damit in der Handhabung (wobei auch hier die Grenzen verschwimmen). Einen Eispickel benutzt man primär im Stützpickelgriff - also oben am Kopf festgehalten - während ein Eisbeil wie eine Axt gehalten wird.

    Alpine Eisbeile sind in der Regel besitzen nur wenig gekrümmte Schäfte und keine große "Nasen" am unteren Schaftende (Fingerschutz), damit man sie ebenfalls im Stützpickelgriff einsetzen kann und gut in den Schnee gerammt bekommt. Beispiele hierfür sind das Aztar (C&M), Axar (C&M) oder die Alpwing-Serie von Grivel.
    Aufgrund dieser Bauweise hat man entsprechend Probleme beim Eisklettern. Beim Überklettern von Eis- und Felswülsten sind sie nicht so einfach setzbar wie stärker gekrümmte Varianten speziell fürs Steileis. Und dank des fehlenden Fingerschutzes gibt es auch mal eher blaue Fingerknöchel.

    Was man sich nun besorgt muß jeder selber entscheiden.

    Für die meisten alpinen Routen reichen wie gesagt die langen Eispickel, da man vorrangig im flacherene Gelände unterwegs ist (flach = unter 40° Eis). Im steileren Eis ist der lange Schaft hinderlich, kurze Beile sind gefragt.
    Will man nun primär auf Hochtouren oder im alpinen Gelände klettern, sind die alpinen Eisgeräte von Vorteil. Will man lieber Eisklettern und geht nur ab und zu ins Hochgebirge sind die stärker gebogenen Geräte von Vorteil.

    Bei mir war die Entscheidung einfach - ich komm aus dem alpinen Bereich und fang erst mit Eisklettern an. Da ich im flachen Eis keine Balancehilfe brauche und eh am Stock gehe ist für mich ein Eispickel hinderlich. Zu sperrig und für meine Einsatzzwecke ungeeignet. Daher alpine Eisgeräte.

    Alex

  12. Fuchs
    Avatar von MaMa
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    #12
    Zitat Zitat von Becks, Grivel und Felö(sinngemäß)
    ...ist jedoch egal ob B oder T druff steht, da der Schnee der limitierend Faktor beim T-Anker ist und nicht der Schaft.
    Da bin ich abber froh. :wink:
    Grüssle...
    Martin
    ------------------------------------------------------

  13. Neu im Forum

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    #13
    Hallo,

    jetzt hab ich mir hier alles durchgelesen, bin aber immer noch nicht viel schlauer. Ich möchte einen Pickel, den ich für Hochtouren und Skitouren verwenden kann, also kein Eisgerät. Ich habe mir sowas wie den Grivel Air Tech vorgestellt, es gibt aber auch die Versionen mit leicht gebogenem Schaft wie z.B. Grivel Air Tech Evolution oder CAMP Alpax. Was haltet Ihr von solchen Geräten?
    Welche Länge wäre die richtige? Ich habe diverse Quellen studiert, die einen sagen, 60 cm sind genug, die anderen meinen zu kurze Pickel sind für die Spaltenbergung schlecht brauchbar, etc. Heute benutzt man ja wirklich meistens Stöcke und keine Spazierstockpickel mehr.
    Im Moment tendiere ich zum Grivel Air Tech mit 66 cm, aber 58 cm würden vielleicht auch reichen. Ich bin 185 groß. was ist Euer Tipp? Wahrscheinlich muß ich das halt mal ausprobieren.....

    alfaro

  14. Hobbycamper Lebt im Forum

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    #14
    Normalerweise sollte der Pickel so lang sein, dass er bei hängendem Arm knapp nicht den Boden berührt - Normalerweise

    Sobald das Gelände etwas steiler wird, ist nämlich ein kürzerer Pickel wesentlich handlicher. Es hängt also auch stark von der Art deiner Hochtouren und deinem persönlichen Geschmack ab. Ich habe mir damals ein Eisgerät gekauft - im Normalfall benutzt man eh Stöcke, der Pickel kommt also nur bei Absturzgefahr oder wenn das Gelände steiler wird zum Einsatz.

    Ausprobieren ist sicherlich eine gute Idee, einfach mal beim Alpenverein nachfragen und bei Gelegenheit die verschiedenen Alternativen testen.

    Gruss
    Thorben

  15. Moderator
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    Avatar von Becks
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    #15
    @alfaro:
    Für die üblichen Hochtouren mit Gletscherkontakt und recht flachen Anstiegen (unter 40° Neigung) reicht durchaus ein "normaler" Eispickel, wobei die Länge offizielle dadurch bestimmt wird, daß der Eispickel im Stützpickelgriff (also oben am Kopf) gehalten wird und am hängenden Arm gerade so den Boden streifen sollte. Ist imo etwas zu lang, etwas kürzer schadet nicht.

    Gute Eispickel ist z.B. der Grivel Air tech (racing), da er vom Gewicht und der Handhabung gut ist.

    Alex

  16. Fuchs
    Avatar von cd
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    #16
    @ alfaro:
    Es ist ja meistens schon durchgedrungen: ein etwas kürzerer Pickel scheint zu bevorzugen zu sein. Dasselbe hab ich auch letztes Jahr bei nem Kurs gehört. Ich hatte da nen 60cm Pickel (ausgeliehen). Der Bergführer meinte, da man für nicht so steile Passagen eh besser Stöcke dabei hat, reicht ein etwas kürzerer Pickel aus. Er war sogar der Ansicht, dass ein 50cm Pickel meistens OK wäre.
    In die gleiche Richtung gehen auch die Ausrüstungsinfos vom dem Bergführerunternehmen von Todd Burleson Alpine Ascents International (die bieten für ganz bescheuerte auch den Everest an :bash: . Läppische 65000$. ) Wenn du da unter "Gear" die Gear Lists anguckst, steht da zu Eispickeln meist Folgendes:
    General mountaineering tool. Sizing is important: under 5’7" use a 60cm tool; 5’7"- 6’1" use a 65cm tool; over 6’1" use
    a 70cm tool. (Too short is preferable to too long).

    Sollte man nur noch die doofen Füsse und Inches in Meter und Zentimeter umrechnen. Amis halt. Wieso messen die eigentlich die Körpergröße in Füssen und die Eispickel in cm?

    Vielleicht hilfts dir ja.

    cd

  17. Dauerbesucher
    Avatar von tiejer
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    #17
    angeblich bist ein gebogener Pickel auch bequemer beim einstechen in den Schnee/Firn.
    Gbogene Pickel entwickeln mehr Zug.
    Je größer der Pickel desto mehr halt bei verwendung als T Anker.
    Aber ob das jetzt ein entscheidender Unterschied ist wage ich zu bezweifeln. Im Zweifelsfall lieber etwas tiefer graben....
    Auch mit einem Handschuh kann man einen Anker machen der von einer Person in optimaler Richtung nicht ausgerissen werden kann.
    Ich denke Dir genügt knapp 60 cm aber probier es am besten aus!
    Grüße

  18. Anfänger im Forum
    Avatar von seni
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    #18
    Zitat Zitat von cd
    die bieten für ganz bescheuerte auch den Everest an. Läppische 65000$.
    cd
    So bescheuert ist das gar nicht, gibt ja Leute die bereit sind das zu bezahlen, weil sie es sich entweder leisten können oder es ihnen wichtig ist. Allerdings sind in den 65000$ keine Gipfelgarantie enthalten. Hoppla hät ich vielleicht nicht verraten sollen

    Zurück zum eigentlichen Thread, ihr schreibt immer das ihr im Flachen Gelände so wie so Stöcke benutzt und deshalb auf einen Pickel nicht angewiesen seit. Ich dachte aber bisher der Pickel sei gerade beim überqueren von Eisflächen wichtig da er bei einem Sturz als Bremshilfe dient, gerade wenn man mit Rucksack unterwegs ist.

    Gruß Micha

  19. Freak Moderator
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    #19
    Zitat Zitat von seni
    Allerdings sind in den 65000$ keine Gipfelgarantie enthalten.
    Darin ist noch nichtmal eine Heile-Wiederkehr-Garantie enthalten...
    Zitat Zitat von seni
    ...ihr schreibt immer das ihr im Flachen Gelände so wie so Stöcke benutzt und deshalb auf einen Pickel nicht angewiesen seit. Ich dachte aber bisher der Pickel sei gerade beim überqueren von Eisflächen wichtig da er bei einem Sturz als Bremshilfe dient...
    Die Profis hier stürzen in flachem Gelände eben nicht ;) Neben der Geländeneigung spielt doch auch 'ne gewisse Rolle, ob Absturzgefahr besteht oder nicht.

    Gruß, Martin

  20. Dauerbesucher
    Avatar von tiejer
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    #20
    Wenn die Gefahr von Spaltenstürzen gegeben ist entweder Stock und Pickel kombinieren oder den "Wander Pickel" Snowscopicvon Petzl Charlet nehmen - da kannst Du die Länge einstellen.
    Ich würde jedoch zu zum Cosmitec oder gar Aztarex oder ähnlichem tendieren. schau mal auf die Petzlseite da findest du infos

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