Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 60 von 101
  1. #41
    Hi Robbywahn,

    also ich habe ja jetzt schon einige Zeit Erfahrung mit Krankenpflege, war davor halt Altenpflegehelferin.
    Und ich kann deine Aussagen überhaupt nicht unterstützen.
    Man muß halt einen gesunden Abstand zum Pflegealltag haben, dann geht das gut.
    Und wenn du deine 8 Stunden am Tag gearbeitet hast, kannste heim gehen, im Gegensatz zu Ärzten (Berichte, Überstunden, Bereitschaftszeit).
    Klar gibt es Einrichtungen wo es einfach zum ist. Aber an den Patienten liegt es meistens nicht, eher im Team.
    Meine Allererste Stelle war in einem Altenheim. Dort mussten wir die Sch... noch selbst wegbringen. Alles war ziemlich primitiv, aber das Team hat gestimmt. Es hat jede Menge Spaß gemacht.
    Klar kann ich jetzt noch nicht mitreden wegen Burnout.
    Aber das der Pflegealltag so schlimm ist?
    Man hat leider nicht mehr die Zeit den Patienten gegenüber, die man gerne hätte, aber für einen Spaziergang, ein Schachspiel, oder ... bleibt doch wohl immer Zeit. Wenn nicht, muss man sich die Zeit eben nehmen, und mal ein bissle weniger putzen , das war nämlich der Lieblingszeitvertreib von den älteren Semestern.
    Tjaja, es gibt auch viele Nachteile bei Krankenpflege, aber es ist allemal besser, als Arzt zu sein. Da verdienste wahrscheinlich noch mehr, als Krankenschwester, wennde mal siehst, was der Arzt alles leisten muss (abgesehen von den Schönheitschirurgen natürlich )
    Ich werd nach der Ausbildung schauen, dass ich in die Nachtschicht komme, als Dauernachtwache.
    2 Woche Nachtwache (bin eh ein Nachtmensch), dann zwei Wochen frei. Machste deinen Biorhythmus zwar kaputt, aber kriegst auch noch Schichtzulage.
    Grüßle
    Sassy
    Ein weiser Mann ist lediglich ein Trottel mit gutem Gedächtnis.

  2. #42
    Zitat Zitat von Robiwahn
    Ich bin von Masch.bau zum Forststudium gewechselt, weil ich keinen Bock auf Büro, Großindustrie und Anlagenkonstr. hatte [...]
    So ähnlich ergeht es mir auch als Schüler einer Wirtschaftsschule. Ich will auf keinen Fall ins Büro und daher hab ich mich für Krankenpfleger entschieden. Die Seite mit den Ärzten ohne Grenzen finde ich echt nicht schlecht und durchaus interessant. Na ja wer weiß was die Zukunft bringt... :wink:

    mfg
    vtboxer.com - Ving Tsun Boxing in München

  3. Fuchs
    Avatar von Robiwahn
    Dabei seit
    01.11.2004
    Ort
    DD/Dtl oder Be/Ch
    Beiträge
    1.638

    #43
    Zitat Zitat von wald
    ... Na ja wer weiß was die Zukunft bringt... :wink:

    mfg
    Die Zukunft hat mir schon einen einjährigen Einstiegsjob im DED gebracht. Outdoor in einer wahrscheinlich sehr intensiven Variante. Ab 20. Juli bin ich für ein Jahr in Bolivien, werde als Förster grob gesagt mit einheimischen Kleinbauern und Indigenas Waldnutzungskonzepte und -managementpläne erstellen, die Nutzung und Vermarktung von Nichtholzprodukten (Früchte, Medizinalpflanzen, Fasern usw.) durch die Indigenafrauen versuchen voranzutreiben. Das ganze, um den Leuten zu vermitteln, das die Abholzung ihrer Wälder für schnelles Geld auch ihre eigenen Lebensgrundlagen bzw. das ihrer Nachfahren zerstört. Das ganze in einem 800-Einwohner-Dorf im tropischen Amazonastiefland, am Fuss der Cordillera Real, am Rio Beni, einem amazonaszufluss. Outdoor par excellence, dazu atemberaubende Landschaft, sowohl in den Bergen als auch auf den Flüssen. Unberührte Natur in Form von 6-7cm großen Kakerlaken, Moskitos, Schlangen, Spinnen, in dem Mund wachsenden Bananen, Mangos, Avocados, Orangen usw.. Dazu das Trommeln des Regens auf dem Hüttendach (vermutlich Blech) bzw. dem Blätterdach. Wußtet ihr, das man den Regen richtig krass hört ? Erst ein leises Rauschen weit weg, dann hat man je nachdem noch 2-3 min Zeit, die gerade trockene Wäsche von der Leine zu reißen und dann geht 5 min lang ein Regenschauer los, der alles unter Wasser setzt, so laut auf das Blechdach hämmert, das man wie in der Disse schreien muss oder den Waldrand in 30m Entfernung nicht mehr erkennt und danach reißt der Himmel wieder auf, der Regen trommelt leise in einiger Entfernung auf andere Dächer und die Sonne verwandelt diese ganze feuchte Welt in ein Nebelmeer. Genial .
    Wenn mir jemand Testmaterial für Regendichtigkeit, Feuchtigkeitstransport usw. (die berühmten Gore/Event/sonst.Membran Vorzüge) schicken will, kann er das gern tun, aber nur wenn ihr ein Schwarzbrot und ein Glas Nutella mit in das Paket steckt :wink: .
    Und dann werde ich hoffentlich das Forum und die Forumsgalerie um einige Beiträge erweitern können. Einige Bergtouren sind geplant, Klettergebiete gibt es wohl auch einige und vielleicht mach ich mal eine Floß- oder Einbaumfahrt auf dem Fluss in Richtung Brasilien. Dann habe ich noch meine Packlamatrekkingidee aus Chile auf dem Altiplano nachzuholen. Also es gibt einiges zu tun, natürlich nur neben der Arbeit .

    Grüße, Robert

    PS: Besucher sind übrigens auch immer gern willkommen.
    quien se apura, pierde el tiempo

  4. Anfänger im Forum
    Avatar von Marius
    Dabei seit
    25.08.2003
    Ort
    Wetzlar
    Beiträge
    45

    #44
    hallo Robert,

    wow ,das hört sich nach echtem Abenteuer an. Bist darum wirklich zu beneiden. Mal ne blöde Frage , was heisst : DED ?
    Und nach diesem einem Jahr planst Du wieder nach Deutschland zurück zu kommen ? Wenn ja,was machst Du danach beruflich in Deutschland ?
    Was mich vor solch großen Schritten wie längerer Auslandsaufenthalt oder gar Auswandern derzeit abhält, ist die Tatsache ,das es anderswo auch nicht einfach ist und eigentlich schwerwiegender : man ist hier in Dt. seit seiner Kindheit an so vieles gewohnt. Auch an Luxus ,der für uns keiner ist. Ich wünsche mir, dass ich eines Tages aus diesem " eigenen Gefängnis" ausbrechen kann.
    Freue mich auf interessante Berichte aus Bolivien

    Gruß

    Marius

  5. Gerne im Forum
    Avatar von Väinämöinen
    Dabei seit
    13.12.2004
    Ort
    Klagenfurt
    Beiträge
    52

    #45
    @ robi
    ich will mehr infos! sowas kann ich mir auch vorstellen (wenn ich mein FW-studium fertig hab)
    Die Kälte hat mir Lieder gesungen, der Regen Verse gebracht, andere Weisen trugen die Winde, trieben die Wellen herbei, die Vögel legten Wörter dazu, die Baumwipfel ganze Sätze

  6. Fuchs
    Avatar von Robiwahn
    Dabei seit
    01.11.2004
    Ort
    DD/Dtl oder Be/Ch
    Beiträge
    1.638

    #46
    Moin nochmal

    @marius

    DED heisst "Deutscher Entwicklungsdienst" und ist ein Personalentsender der dt. Entwicklungszusammenarbeit. Hier findet man Infos zu denen. Und hier findet man noch andere Entwicklungszusammenarbeitsjobs.
    Was ich danach mache, weiss ich noch nicht, vielleicht noch ein paar Jahre im Ausland arbeiten, aber dann will ich mir schon was in Dtl. suchen. Das wird nicht einfach in meinem Forstbereich und meine Berufserfahrung erstreckt sich dann auch fast nur aufs Ausland, aber darueber mach ich mir jetzt noch keine Sorgen. Kann ich immer noch spaeter machen.

    Gruesse, Robert
    quien se apura, pierde el tiempo

  7. Erfahren
    Avatar von Silke
    Dabei seit
    12.06.2002
    Ort
    Darmstadt
    Beiträge
    448

    #47
    Ich denke, auch, das Park-Ranger der Vorstellung am nähesten kommt...
    Ansonsten hilft vielleicht eine Ausbildung beim Wildnisführer-Verband weiter, die kostet allerdings ein bisschen was...damit kannst du dich dann quasi als Selbständiger oder Outdoor-Guide für ein Reiseunternehmen durchschlagen.

    Ansonsten, viel draussen sind auch Rope-Course-Trainer...da kannst du dich vielleicht mal bei der IRCA informieren.

    Auch viel raus kommt man als Pädagoge, wenn es einen in den Bereich Erlebnispädagogik verschlägt... wenn du also gerne mit Menschen arbeitest... ich arbeite neben meinem Studium in diesem Bereich und unternehme mit Gruppen unterschiedlichste Outdoor-Aktionen wie Klettern, Wandern, Ökö-Spiele und im Winter kann es grundsätzlich auch Skitour, Schneeschuhtour und Bergwanderung sein, sowie an der See Kanu/Kajak, Floßbau, Flußüberwuerungen usw. (was jetzt -noch- nicht mein Metier ist) und und und... ist allerdings auf jeden Fall in erster Linie ein Pädagogik-Beruf und nur in zweiter Linie Outdoor. Spass macht es aber auf alle Fälle...und viel draussen ist man auch. Wenn du dazu fragen hast, schreib mir einfach eine PN (ich schaue hier nur sehr selten rein zur Zeit und bekomme es sonst vielleicht nicht mit).

    So, dann auf jeden Fall viel Erolg bei deiner Suche nach dem richtigen Job,

    Silke
    - smooth like silk -

  8. #48
    hab jetzt nur schnell ein bisserl quergelesen.

    Wer als Outdoortrainer oder ähnliches arbeiten möchte, sollte
    einen NOLS instructor course in Betracht ziehen. Ist natürlich
    erst einmal in Nordamerika DIE Referenz, wird aber auch in der
    europäischen Branche als TOP erachtet.

    http://www.nols.edu

    CU

    Carsten

  9. @silke

    #49
    @ silke

    was mich mal interessieren würde, wie sich das mit der veranwortlichkeit verhält wenn du als pädagoge mit leuten klettern gehst, oder in die berge etc.

    was ist wenn jemandem was passiert? machst du das mit erwachsenen oder jugendlichen bzw. kindern? Ist deutschland da nicht sehr bürokratisch, ich meine das du eben bergführer sein müsstest oder klettertrainer oder irgend son schein.

    wir hatten schon öfter den gedanken, das z.B gerade für stadtkinder solche "ausflüge" unheimlich spannend und entspannend sein könnten.

    war gerade in der sierra de cadi und habe da viele solche wandergruppen gesehen und auch 2mal an einer hütte getroffen, die hatten allerdings eben sozies UND bergführer dabei (die haben nur immer den kopf geschüttelt) aber den kids-halt einmal "kriminelle, drogensüchtige " waren soweit ich sie verstanden habe (kann eher kein spanisch) sehr begeistert.

  10. Erfahren
    Avatar von Silke
    Dabei seit
    12.06.2002
    Ort
    Darmstadt
    Beiträge
    448

    #50
    Hi,

    also, wenn du mit Kindern Klettern gehst und nicht über einen Veranstalter abgesichert bist, solltest du einen Kletterschein, z.B. vom DAV haben, (nicht nur) der Versicherung wegen (die du übrigens abschliessen solltest, da das meines Wissens nicht über die Haftpflicht abgedeckt ist).

    Ich war/bin über meine Praktikumsstelle (internes Ausbildungsprogramm für Kletteraktionen) abgesichet gewesen und konnte im Rahmen ihrer Veranstaltungen also auch so mit Kindern und Erwachsenen Klettern gehen.

    Bei meiner Arbeit für die Kinder- u. Jugendförderung muss auch immer mind. 1 Person mit Kletterschein dabei sein... weshalb ich nun plane, den Kletterschein zu machen. Grundsätzlich würde ich aber empfehlen, pro eingerichteter Seilstelle einen Betreuer mit Klettererfahrung dabei zu haben, insofern die Teilnehmer selbst sichern sollen und dies dann auch nur mit redundanter Sicherung zu machen. Nur das gewährleistet, das wirklich in jeder Situation rechtzeitig eingeschritten werden kann.

    Was das Wandern angeht, beschränken sich unsere Touren auf max. Mittelgebirge, wenn überhaupt. Ich persönlich würde ohne eine entsprechende Ausbildung keine Gruppe in die ('richtigen') Berge führen.
    Ansonsten habe ich ein fundiertes Wissen über Karte, Kompass und Erste Hilfe, so dass ich keine Bedenken habe, mit Kids und Älteren auf eine mehrtägige Tour zu gehen. Allerdings sollte da auch immer eine zweite Touren-erfahrene Betreuungs-Person dabei sein. Eine verpflichtende Regelung gibt es dafür (zumindest ausserhalb des Bergwanderns) nicht. Wie es im Gebirge aussieht, kann ich dir da nicht genau sagen. Aber da gebietet m.M. nach schon der gesunde Menschenverstand, nicht ohne einen Bergführer loszuziehen, wenn man mit ner anvertrauten Gruppe unterwegs ist.

    Ernsthafte Notfälle hatte ich bei noch keiner Aktion, was meines Erachtens aber auch viel mit einer sorgfältigen Planung und Durchführung zusammenhängt... obwohl, Pech haben kann man immer mal.

    Alles in allem kann ich sowohl Wandern als auch Klettern nur empfehlen. Es ist eine tolle Erfahrung und im Bereich Gruppenstärkung bzw. Stärkung des Selbstvertrauens eine ziemlich gute Methode, wenn auch sicherlich nicht das Allheilmittel. Übrigens muss man dafür nicht mal ins Ausland gehen, meistens bietet die weitere Umgebung auch schon viele Möglichkeiten wie Kletterhalle, Wanderheim, Biwakplatz, Hochseilgarten etc.

    Mit was für Gruppen stellt ihr euch sowas denn vor?
    Meine bisherigen Erfahrungen erstrecken sich auf 6.-8. Klassen von Haupt-, Realschule und Gym sowie Tagesgruppen, Lernhilfeschulen, Gruppen von praktisch Bildbaren, junge Erwachsene ... allerdings habe ich mir denen jeweils komplette erlebnispädagogische Kurse gemacht, die mehr beinhaltet haben als Klettern und Wandern.
    Wenn ihr Lust habt, sowas im Rahmen einer Freizeit mal auszuprobieren, kann ich euch die Erlebnistage www.erlebnistage.de wärmstens empfehlen. Ich habe dort 7 Monate Praktikum gemacht und bin von derem pädagogischen als auch sicherheitstechnischen Konzept absolut überzeugt...

    Viele Grüße,
    Silke

    P.S. Solltest du noch fragen hierzu haben, melde dich doch einfach nochmal, am besten per PN, da ich hier nur unregelmässig reinschaue
    - smooth like silk -

  11. Gerne im Forum
    Avatar von Fireburner
    Dabei seit
    05.07.2005
    Ort
    Baden-Würtemberg/nähe v. Crailsheim
    Beiträge
    95

    #51
    wie kann man den eigentlich bergführer werden ??
    lebe/genieße jeden Tag so als wäre es dein letzter

  12. #52
    Hi,

    guckst Du mal hier: http://www.bergfuehrer-verband.de/

    Gruß

    Tom
    \" EIN WIRKLICH UNMÖGLICHER MENSCH! \"
    Nehberg über Nehberg

  13. Fuchs
    Avatar von cd
    Dabei seit
    18.01.2005
    Ort
    Stuttgart-Untertürkheim
    Beiträge
    2.191

    #53
    Das ist die Seite vom Internationalen Bergführerverband:
    http://www.ivbv.info/

    In Deutschland bietet der Verband deutscher Berg- und Skiführer VDBS die Ausbildung an:
    http://www.bergfuehrer-verband.de/

    chris

    [edit]hoppla, zu langsam... :wink: [/edit]
    "It is important... always to try new things." Hannibal Lecter

  14. Anfänger im Forum

    Dabei seit
    23.02.2006
    Ort
    Pfaffhausen, Kt. Zürich
    Beiträge
    20

    #54
    Tag allerseits

    Für mich ist auch klar: nach Möglichkeit ein Job im Freien.
    Entweder mit dem eigenen Stück Land oder aber ich frag mal meinen Onkel, WEIL:
    durch wunderbare Umstände hat meine Tante väterlicherseits vor Jahren einen Mann names Ian Sussens aus Südafrika geheiratet.
    Die haben seit 1980 ein privates Naturreservat hier klicken
    mal sehen, ob die in einigen Jahren nicht ein Plätzchen für mich frei haben. Genug Platz wär ja da (Eine Cousine von mir hat schon einige Jahre dort gewohnt, ist aber schon wieder da)

    da hatte ich wohl Glück :wink: :wink:

    wenn ich schon dabei bin, lasst mich ein wenig schwärmen .
    Ich war jatzt schon 4mal da und im Herbst geh ich wieder mit Familie. Meine Tante zieht immer wieder verwaiste Tiere auf, im Sommer '04 waren es ein Leopard, ein Schakal und das 3te weiss ich nichtmehr. Haus-Warzenschwein sowie Haus-Gepard sind vorhanden, die beiden sind unterdessen die besten Freunde geworden und unzertrennlich (zusammen aufgewachsen)

    bis Herbst werd ich das mit dem Fotografieren wohl auch noch besser im Griff haben, dann kann ich auch eigene Bilder liefern

    Gruss, Raphael

  15. Indi
    Gast

    #55
    dann sollt ich mich eventuell auch mal an meine Verwandte wenden..wenn schon mal die möglichkeit besteht *gg*

    http://www.wartburgerhof.co.za/

  16. #56
    Zitat Zitat von itankan2002
    Hi Robbywahn,

    also ich habe ja jetzt schon einige Zeit Erfahrung mit Krankenpflege, war davor halt Altenpflegehelferin.
    Und ich kann deine Aussagen überhaupt nicht unterstützen.
    Man muß halt einen gesunden Abstand zum Pflegealltag haben, dann geht das gut.
    Und wenn du deine 8 Stunden am Tag gearbeitet hast, kannste heim gehen, im Gegensatz zu Ärzten (Berichte, Überstunden, Bereitschaftszeit).
    Klar gibt es Einrichtungen wo es einfach zum ist. Aber an den Patienten liegt es meistens nicht, eher im Team.
    Meine Allererste Stelle war in einem Altenheim. Dort mussten wir die Sch... noch selbst wegbringen. Alles war ziemlich primitiv, aber das Team hat gestimmt. Es hat jede Menge Spaß gemacht.
    Klar kann ich jetzt noch nicht mitreden wegen Burnout.
    Aber das der Pflegealltag so schlimm ist?
    Man hat leider nicht mehr die Zeit den Patienten gegenüber, die man gerne hätte, aber für einen Spaziergang, ein Schachspiel, oder ... bleibt doch wohl immer Zeit. Wenn nicht, muss man sich die Zeit eben nehmen, und mal ein bissle weniger putzen , das war nämlich der Lieblingszeitvertreib von den älteren Semestern.
    Tjaja, es gibt auch viele Nachteile bei Krankenpflege, aber es ist allemal besser, als Arzt zu sein. Da verdienste wahrscheinlich noch mehr, als Krankenschwester, wennde mal siehst, was der Arzt alles leisten muss (abgesehen von den Schönheitschirurgen natürlich )
    Ich werd nach der Ausbildung schauen, dass ich in die Nachtschicht komme, als Dauernachtwache.
    2 Woche Nachtwache (bin eh ein Nachtmensch), dann zwei Wochen frei. Machste deinen Biorhythmus zwar kaputt, aber kriegst auch noch Schichtzulage.
    Grüßle
    Sassy
    sowohl meine mutter also auch eine gute freundin von mir sind krankenpfleger. ich kann das, was du sagst absoult nicht bestätigen. krankenpflege ist ein hochleistungsbetrieb, an den man früher oder später kaputt geht. deine idee mit der dauernachtwache solltest du dir noch mal überlegen. bedenke dass deine vorstellung, 2 wochen dies und 2 wochen das, nicht hinhaut. geh mal eher davon aus, 6 tage nachtwache und 4 tage frei. von den 4 tagen gehst du aber bereits nach den 2ten wieder rein, weil deine kollegin krank geworden ist. zu wichtigen besprechungen musst du auch jederzeit antanzen, ganz egal, ob du vorher die ganze nacht gearbeitet hast. dein biorhytmus geht kaputt! das fällt aber nicht all zu sehr ins gewicht- da auch soziale kontakte äußerst schwer gehalten werden- und du dann deine schlechte laune an niemanden auslassen kannst. kranke gibt es immer; das stimmt. -kranke, alte Menschen. Aufregene Jobs auf der Intensivstation kannst du aber knicken.
    mfg
    Du sollst den Dingen Aufmerksamkeit schenken.
    Du sollst den Dingen Aufmerksamkeit schenken

    Ein Klick für die Bäume

  17. Gerne im Forum
    Avatar von Mütze
    Dabei seit
    20.09.2005
    Ort
    Zschopau
    Beiträge
    92

    #57
    Hab meinen antrag fürs studium der forstwirtschaft in göttingen jetzt abgeschickt. jetzt kann ich nur noch hoffen, dass am ende auch wirklich was rauskommt, was man als "outdoorjob" bezeichnen kann!

    Mfg Mütze
    \"Ein Mensch ist so reich wie die Anzahl der Dinge, auf die er verzichten kann.\"
    (Henry D. Thoreau)

  18. Gerne im Forum
    Avatar von Väinämöinen
    Dabei seit
    13.12.2004
    Ort
    Klagenfurt
    Beiträge
    52

    #58
    Bin ab Herbst auch Student der Forstwirtschaft
    Die Kälte hat mir Lieder gesungen, der Regen Verse gebracht, andere Weisen trugen die Winde, trieben die Wellen herbei, die Vögel legten Wörter dazu, die Baumwipfel ganze Sätze

  19. Fuchs
    Avatar von Robiwahn
    Dabei seit
    01.11.2004
    Ort
    DD/Dtl oder Be/Ch
    Beiträge
    1.638

    #59
    Eieiei, das werden ja immer mehr förster. Da muss ich mir ja ganz schnell was suchen, wenn ich nach Dtl. zurückkomme, bevor einem diese Jugend alles wegschnappt ld:

    grüße und viel Spaß beim studium, Robert
    quien se apura, pierde el tiempo

  20. Erfahren
    Avatar von Crosswind
    Dabei seit
    18.09.2005
    Ort
    Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    417

    Forstwirtschaft

    #60
    Wieso studiert Ihr denn Forstwirtschaft, und nicht Forstwissenschaft?

    Habe mich mal wegen dem Studiengang in Freiburg erkundigt und dort ist Forstwissenschaft viel allgemeiner ausgelegt, eben weils so wenige Stellen für Förster gibt. Ist also auch ein guter Einstieg für andere Outdoor-Jobs...

    Forstwirtschaft klang für mich immer sehr nach Holzfäller oder Holzfäller-Aufpasser :wink:

    War übrigens auch mal zwei Tage in Eberswalde und habe mir den Studiengang "International Forest Ecosystem Management" angeschaut, leider hat mich das irgendwie abgeschreckt, die Studenten hatten durch die Reihe keine Ahnung was sie damit anstellen sollen und eine Vorlesung sah so aus, dass man tote Schmetterlinge in Kästen betrachtet hat und dann ihre Namen auswendig lernen musste...im Nachhinein ists aber wohl doch ein ganz interessantes Studium...

    ...frge mich nur manchmal wer solche Spezialisten wohl bezahlen sol, und welche Posten es für sie geben wird. Bin deshalb ganz zufrieden mit meiner Geographie

    Gruß
    philip

Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)