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  1. Erfahren
    Avatar von Jack68
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #21
    Mein Vorgehen:
    Teebeutel zerreißen, Inhalt verstreuen, Kaffeesatz gibt's - leider - bei mir nicht, nur löslichen
    Reste in Zipp-Beutel, diese unterwegs in Papierkörben ausleeren...
    ...

  2. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #22
    Kompostierbarer Müll (Apfelkern, Käserinde) wandert mit weitem Wurf irgendwo im Gelände wenn ich nicht gerade eine Plastiktüte zur Hand habe. Alles andere, egal ob Teebeutel oder Folie landet in einem Müllbeutel und wird dann daheim entsorgt.

    Meine Meinung: wer es schafft, eine volle Packung (egal ob Trekkingmahlzeit, Schokolade oder die gute Flasche Wein) im vollen Zustand ins Gelände zu tragen kann den Gegenstand im leeren Zustand auch wieder heim tragen.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  3. AW: Der Umgang mit Abfällen

    #23
    Bei mir kommt alles wieder mit. Auch Teebeutel und Apfelgehäuse. Frisches Obst habe ich in der Regel nur dabei wenn ich zivilisationsnah unterwegs bin und gerade dann häufen sich solche biologischen Abfälle schneller als sie verrotten können...
    Uuuups... ;-)

  4. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #24
    Außer Apfelbutzen und Kaffeesatz wird alles mitgenommen...

    Auch auf die Gefahr des "Gutmensch-Bashings" hin oute ich mich hiermit auch insoweit, dass ich es mir mittlerweile zur Angewohnheit gemacht habe, ´ne Plastiktüte mit dabei zu haben und den am Wegrand liegenden Plastik- und Glasmüll anderer Leute aufzusammeln und zuhause oder im nächsten Müllcontainer zu entsorgen.....

  5. Erfahren
    Avatar von Jack68
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #25
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen

    Meine Meinung: wer es schafft, eine volle Packung (egal ob Trekkingmahlzeit, Schokolade oder die gute Flasche Wein) im vollen Zustand ins Gelände zu tragen kann den Gegenstand im leeren Zustand auch wieder heim tragen.
    Da bin ich mit dabei!
    ...

  6. Erfahren
    Avatar von Moosmann
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #26
    ...Produziere fast keinen Müll auf Tour. Bei Nach- oder Einkäufen wird alles noch im/vor dem Laden umverpackt in wiederverwertbare Behältnisse. Kaffeesatz und Obst- /Gemüsereste landen im Gelände.

    Zum Thema "Müll Anderer einsammeln" - wer, wie ich, oft in Südeuropa unterwegs ist, mag die Erfahrung kennen, dass man streckenweise mit Müllmengen konfrontiert wird, wo es von vornherein sinnlos ist, ohne schweres Gerät etwas zu bewirken. Gerade Gräben, Ruinen und Böschungen am Wegesrand quellen oft über von Müll, Flaschen und Hausrat. Hier sammle ich nicht soviel ein, bis mein Tragelimit erreicht ist, sondern lasse es gleich. Ich habe es mir in solchen Umgebungen aber zur Angewohnheit gemacht, zumindest an meinen Rast- und Lagerplätzen den nächsten Umkreis zwar nicht vom Müll zu befreien, diesen aber wenigstens auf einem Haufen zusammenzutragen. Ob es was nutzt, oder solche Haufen erst recht zum weiteren Abladen von Müll inspirieren, weiß ich zugegebenermaßen nicht, aber ich finde, es ist ein Mehrwert, wenn wenigstens im 50m-Radius (etwa an Stränden) keine Glasscherben oder rostige Metallstücke mehr rumliegen, auf die man versehentlich treten kann...

  7. winnetoux
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #27
    Ich hab den Eindruck, outdoorer müssen eher daran arbeiten, nichts zu verlieren oder liegen zu lassen. Ich habe diesen Sommer eine Plastikflasche verloren - und war zu faul, zurückzugehen und sie zu suchen. Dafür habe ich eine Nalgene aufgesammelt. Ich lese hier oft, dass irgendwas wegfliegt oder liegen bleibt. Von der Isomatte bis ? Ein ganzes Outdoorladensortiment.

    In die Müllangelegenheiten etwa in Südländern misch ich mich nicht ein. Der Fortschritt bringt ihnen das Plastik, sie werden selbst dahinterkommen und wie "perfekt" das bei uns organisiert ist, will man nicht so genau wissen.

    Achso, und auch wenn eine Bananenschale ganz natürlich ist, packt man die besser wieder mit ein. Zitrusfrüchteschalen auch. Einfach zu bunt, das Zeug. Und Bananenschalen zu resistent.
    Geändert von winnetoux (10.12.2012 um 13:10 Uhr)

  8. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #28
    Organische Abfälle: Das kommt drauf an. Auf Flußtour in Mitteleuropa schmeiße ich meine Bananenschale auch ins Gebüsch. Im Fäll oder in den Alpen würde ich sie einpacken oder vergraben, da dort die Zeit und Temperaturen für eine schnelle Zersetzung nicht gegeben sind und sie lange rumliegen würde.

    Ich denke, es spricht nichts dagegen, organische Abfälle zu vergraben und Tee oder Kaffeesatz zu verteilen. Da ist mir der LNT-Ansatz, wie er hier zum Teil verfolgt wird, zu radikal.
    LNT bedeutet für mich vorallem keinen vermeidbaren Schaden anzurichten oder verschandelnde Spuren zu hinterlassen. Wenn z.B. meine Kinder aus Naturmaterialien "Zwergenhäuser" bauen, räume ich die nicht weg, bevor wir weiterziehen.
    Natürlich verändert es das Fleckchen, an dem ich organische Abfälle vergrabe oder hinpinkle - aber das Stichwort lautet Veränderung, nicht Zerstörung. In dem wir da sind und raus gehen und reisen verändern wir die Welt, aber das tun Tiere auch. Durch Beweidung ändert ich die Artzusammensetzung der Vegetation, durch Tritt, durch Kot, durch Schälen und Fegen an Bäumen oder durch "Bauten", ganz massives, landschaftsveränderndes Beispiel ist der Biber.
    Ich sehe mich zunächst als Teil der Natur und denke LNT sollte bedeuten, keine Zerstörung anzurichten, und nicht, das Klopapier mitzunehmen (vergraben tut's auch), außer es handelt sich um eine sehr empfindliche und stark frequentierte Region, deren Schutzziel durch eine Eutrophierung (Nährstoffeintrag) gefährdet wäre. Dann muss man aber auch ein Klo mitnehmen.

    Gruß,

    Claudia

  9. AW: Der Umgang mit Abfällen

    #29
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    Organische Abfälle: Das kommt drauf an. Auf Flußtour in Mitteleuropa schmeiße ich meine Bananenschale auch ins Gebüsch. Im Fäll oder in den Alpen würde ich sie einpacken oder vergraben, da dort die Zeit und Temperaturen für eine schnelle Zersetzung nicht gegeben sind und sie lange rumliegen würde.
    Naja, aber gerade Bananen- und Zitrusfruchtschalen ist ja DER alltägliche, organische Abfall der am längsten zum Verrotten braucht. Apfelkitschen, Birnengehäuse etc. damit kann ich ja noch leben (auch wenn ich es selber nicht mache), aber Bananenschalen und co.? Das finde ich persönlich dann doch eher ungut...
    Uuuups... ;-)

  10. Erfahren
    Avatar von Jack68
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #30
    ...es ist süß, wenn einige Bananenschalen in hohen Bogen ins Gebüsch werfen und die bleiben dann in den höheren Ästen hängen...das sieht aus.
    ...

  11. Fuchs

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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #31
    Bei solchen Früchten kommt es ein bisserl drauf an, wo sie herkommen.

    Eine behandelte Zitrusschale braucht wirklich lange und ist genau genommen kein organischer Abfall mehr. Zum Verzehr geeignete Schalen dagegen verrotten recht schnell.
    Bei Bananen ähnlich. Da brauchen zwar die Fasern etwas länger, das meiste ist bei unbehandelten aber schnell weg, wenn sie nicht eintrocknen.

  12. Fuchs

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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #32
    Zitat Zitat von Moosmann Beitrag anzeigen
    Zum Thema "Müll Anderer einsammeln" - wer, wie ich, oft in Südeuropa unterwegs ist, mag die Erfahrung kennen, dass man streckenweise mit Müllmengen konfrontiert wird, wo es von vornherein sinnlos ist, ohne schweres Gerät etwas zu bewirken. Gerade Gräben, Ruinen und Böschungen am Wegesrand quellen oft über von Müll, Flaschen und Hausrat. Hier sammle ich nicht soviel ein, bis mein Tragelimit erreicht ist, sondern lasse es gleich. Ich habe es mir in solchen Umgebungen aber zur Angewohnheit gemacht, zumindest an meinen Rast- und Lagerplätzen den nächsten Umkreis zwar nicht vom Müll zu befreien, diesen aber wenigstens auf einem Haufen zusammenzutragen.
    OT: Ich finde diese Sorte von Müll im südlichen Europa eigentlich nur in zivilisationsnähe. Sobald man sich aber nicht mehr in Picknickplatz-nähe befindet oder nur schwer mit dem Auto hinkommt, dann findet man auch kaum Müll.
    Am Straßenrand gehts dafür aber meist sehr schnell, wo mal ein Kühlschrank oder eine kaputte Toilettenschüssel steht, da kommt ganz schnell noch mehr dazu. Vermutlich würden Menschen in Deutschland sich aber ähnlich verhalten, wenn die Müllgebühren wie in Italien bei 1200 Euro pro Jahr liegen.


    Mein Müllverhalten hängt sehr stark vom bereisten Land ab. Teils nehme ich in Entwicklungsländern so Sachen wie leere Batterien wieder mit in den Flieger, denn ich bezweifel dass die Dinger vor Ort gut entsorgt werden. Auch kaufe ich meist meinen Vorrat so, dass möglichst wenig Plastik anfällt (Papier und Metall bekommt man ja gut bei Lumpensammlern unter, Plastikverpackungen sind aber leider nicht gefragt und werden letztendlich meist verbrannt oder landen im Fluß).

    In Europa sammel ich aber meist alles und führe den Müll dann dem nächsten Mülleimer zu. Wenn es sich anbietet nehm ich auch noch rumliegenden Krempel mit, vorallem Plastik das ja bei Wind gerne weggeweht wird und sich somit in der Landschaft verteilt.

  13. Moderator
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #33
    Anmerkung noch: Gleiches gesellt sich gern zu Gleichem - das gilt leider auch für Müll. Wo also schon eine Halde ist sehe ich zumindest eine niedrigere Hemmschwelle, ebenfalls noch etwas hinzuwerfen.

    Gilt leider auch für Müllbeutel in den Winterräumen, weswegen ich auch da immer alles mitnehme, was ich so angeschleppt habe, und oftmals nehm ich gleich noch anderes Zeugs mit.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  14. Alter Hase
    Avatar von Scrat79
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #34

    Sind eingetroffen.
    10 schöne frische Drecksäcke. Einen für mich und der Rest wird vielleicht ja mal durch den einen oder anderen Kumpel und Freund gefüllt.

    Zum Gewicht: 27 Gramm pro Stück. Kann glaub ich sogar in die UL-Ausrüstung mit dazugepackt werden. Also keine Ausreden mehr ihr UL-Fritzen.
    Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.

  15. Fuchs
    Avatar von dominiksavj
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #35
    Meiner wiegt 26g, somit Ul!!! also Uller wie deiner, Uller ist aber nicht mit Doller zu verwechseln.
    freedom's just another word for nothing left to lose

  16. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #36
    Zitat Zitat von Sabine38 Beitrag anzeigen
    Naja, aber gerade Bananen- und Zitrusfruchtschalen ist ja DER alltägliche, organische Abfall der am längsten zum Verrotten braucht. Apfelkitschen, Birnengehäuse etc. damit kann ich ja noch leben (auch wenn ich es selber nicht mache), aber Bananenschalen und co.? Das finde ich persönlich dann doch eher ungut...
    Fully agreed! Apfel- und Birnenbutzen sind okay; Bananen- und Zitrusfrüchteschalen sehen - unabhängig von ihrer ohnehin relativ langen Halbwertszeit - irgendwie - gerade in Bäumen - irgendwie etwas - wie soll ich sagen ? - "neophyt" aus!

  17. Alter Hase
    Avatar von Goettergatte
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #37
    Ohne wieder ins Grundsätzliche abschweifen zu wollen:
    Sind Citrusfrüchte nicht oft chemisch behandelt?
    Wärme wünscht/ der vom Wege kommt-------------Draußen hängt die Welt
    Mit erkaltetem Knie;-------------------------------------------in Fetzen
    Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,------Laßt uns drinnen Speck ansetzen
    Der über Felsen fuhr.________havamal
    --------"Was darf Satire?-Alles!" Tucholsky.

  18. Erfahren
    Avatar von BukitTimah
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #38
    meines Halbwissens nach sind die Zitrusfruechte genauso chemisch behandelt wie Aepfel etc auch.
    New Chinese wisdom: If it doesn't make sense, it's most probably right

  19. Fuchs

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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #39
    Nein, ein Apfel wird kaum mit Konservierungsmitteln gewachst sein, denn dann müsste er die Kennzeichnung "Schale nicht zum Verzehr geeignet" tragen, was bei Äpfeln wohl ein NoGo wäre.
    Dort können nur zum Verzehr geeignete Mittel Verwendung finden und die behindern nicht die Kompostierung.

    Zitrusfrüchte, Melonen, Mangos, Papayas, Avocados und Ananas sind mit nicht verzehrfähigen Mitteln behandelt, da man deren Schale iaR nicht verzehrt.
    Diese Schalen verrotten dann sehr langsam, so dass sogar einige Abfallbetriebe empfehlen, sie nur zerkleinert in den Bio-Müll zu geben.

    Die unbehandelten Schalen dieser Früchte werden deutlich schneller abgebaut, sind aber teilweise selbstkonservierend (zB. durch die Zitrusöle). Und Bananenschalen habe recht stabile Fasern, die sich langsam abbauen.

  20. Fuchs
    Avatar von fraizeyt
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    Berlin, manche behaupten bei Berlin
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    AW: Der Umgang mit Abfällen

    #40
    Äpfel? Müll?
    Die werden einfach zu 100% gegessen. Fertig.
    Die Qualität unseres Lebens ist das Resultat unserer Gedanken.

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