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  1. AW: [CH, AT] Libertists Packrafting-Ausflüge

    #61
    Tilmann hat's schon angedeutet, es gibt wieder Nachschub:

    Vor zwei Wochen waren Elias (Sofias Bruder), Timo (von Wild Out) und ich auf der Muota. Elias ist im roten Boot, Timo im grünen und ich wie immer im schwarz-roten.

    Die Schlüsselstellen der Muota liegen am Muotastein, im Video zu sehen zwischen 0:13 und 1:20. Timo hat die Stelle umtragen. Ich bin ganz links gefahren, Elias eher zentral. Man sieht bei 1:11 sehr schön, wie er eigentlich das richtige tut: Nach vorn lehnen und Paddel auf der flussabwärts gewandten Seite ins Wasser halten. Leider ist es da bereits zu spät, sein Paddel bekommt aufgrund der vielen Luft im Wasser keinen Druck und so fällt er (wie fast immer, wenn man fällt) flussaufwärts aus dem Boot. Wiedereinstieg haben wir mehrfach geübt, das war also kein Problem. Timo hat trotzdem mal das Seil geworfen.


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )


    Elias und ich sind direkt im Anschluss noch zur Fukareuss gefahren, die über dem Gotthardtunnel fließt. Timo hatte erstmal genug, er paddelt ansonsten eher ruhigere Gewässer.

    An der Fukareuss lag noch viel Schnee, die Frühjahrsschmelze hatte noch nicht richtig eingesetzt. Entsprechend niedrig war der Wasserstand, es ging gerade so... An einer Stelle blockierte eine Schneebrücke den ganzen Fluss, die mussten wir klarerweise umtragen (im Video bei 0:30), ansonsten konnten wir alles paddeln.

    Gleich danach kam die Schlüsselstelle. Diese sind wir beide zweimal gefahren, man sieht sehr schön den Unterschied zwischen Helmkamera und Filmen "von draußen": Von der Helmkamera sieht alles viel einfacher aus, finde ich... oder?

    Die Fukareuss möchte ich unbedingt noch mal befahren, wenn mehr Wasser drauf ist, so bei 30m³/s wär's bestimmt perfekt.


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )


    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    (Aber ein heiles Knie mit voller Beugung ist wohl leider auch dafür notwendig)
    Woher hat du die Vorab-Infos über die Flüsse? (Fliessgeschwindigkeit...)
    Hatte Sofia bei ihren Ausstiegen in der Simme die Schenkelgurte an?
    Hi Tilmann,

    die Knie werden beim Paddeln eigentlich nicht so belastet. Im Wildwasser fährt man halt dauerhaft mit ca. 90° angewinkelten Knien, damit die Schenkelgurte besser greifen. Ansonsten könnte man die Beine auch ausstrecken (so fahre ich auf Fjorden ).

    Fast alle wildwassertechnisch interessanten Flüsse im Alpenraum sind auf der Rivermap eingezeichnet. Dort sieht man auch die Schwierigkeitsgrade und aktuelle Pegelstände. Wenn ich dann genauere Infos zu einem Fluss haben möchte, schau ich in der Regel auf kajaktour.de oder 4-paddlers.

    Zur Info: Ich fahre aktuell WW-Grade II-III, III und III-IV. Ein paar IVer Stellen sind manchmal dabei, aber dann nur bei niedrigen Wasserständen. Die Stelle bei 0:40 im Fukareuss-Video ist bei Mittelwasser wohl Grad IV, bei diesem Wasserstand aber eher III-IV, wenn überhaupt.

    Ja, wir fahren wenn möglich immer mit Schenkelgurten. Wenn ich mit Sofia UND Elias unterwegs bin (wie auf Sense und Simme), bekommt Elias mein altes grünes Boot, da muss er ohne Gurte auskommen. Geht auch. Zum Kanten (also nach rechts oder links lehnen) sind Schenkelgurte halt super, man hat einfach mehr Kontrolle über's Boot und kann präziser fahren.

    Die Schenkelgurte sind beim Ausstieg kein Problem. Einfach Beine ausstrecken und schon lösen sie sich.

    Übrigens habe ich gute Verbindungen zum Packrafting Store, wer Rat braucht oder zur Bestellung gern einen kleinen Bonus hätte, darf sich vorher gern bei mir melden.
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  2. AW: [CH, AT] Libertists Packrafting-Ausflüge

    #62
    "Man sieht bei 1:11 sehr schön, wie er eigentlich das richtige tut: Nach vorn lehnen und Paddel auf der flussabwärts gewandten Seite ins Wasser halten. Leider ist es da bereits zu spät, sein Paddel bekommt aufgrund der vielen Luft im Wasser keinen Druck und so fällt er (wie fast immer, wenn man fällt) flussaufwärts aus dem Boot. "

    Na wenn man quer in die Walze kommt ists halt schon schwer und bei euren Booten wird halt dann die Breite zum Nachteil, da kriegt man nicht nicht so einfach die stromzugewandte Kante hoch.

    War da eigentlich noch mehr Strömung oder 3wart ihr bisserl eiliger unterwegs, in den Videos vorher hast du viel mehr Kehrwässer mitgenommen?
    Schöner Bach! Schöne Videos

  3. AW: [CH, AT] Libertists Packrafting-Ausflüge

    #63
    Zitat Zitat von walnut Beitrag anzeigen
    "Man sieht bei 1:11 sehr schön, wie er eigentlich das richtige tut: Nach vorn lehnen und Paddel auf der flussabwärts gewandten Seite ins Wasser halten. Leider ist es da bereits zu spät, sein Paddel bekommt aufgrund der vielen Luft im Wasser keinen Druck und so fällt er (wie fast immer, wenn man fällt) flussaufwärts aus dem Boot. "

    Na wenn man quer in die Walze kommt ists halt schon schwer und bei euren Booten wird halt dann die Breite zum Nachteil, da kriegt man nicht nicht so einfach die stromzugewandte Kante hoch.

    War da eigentlich noch mehr Strömung oder 3wart ihr bisserl eiliger unterwegs, in den Videos vorher hast du viel mehr Kehrwässer mitgenommen?
    Schöner Bach! Schöne Videos
    Hi walnut,

    das stimmt schon, Kanten ist im Packraft nicht so einfach. Aber absolut machbar, wir müssen nur mehr üben. Wenn ich mir da die Experten auf Youtube anschaue... Ich werde das demnächst mal gezielter machen, also versuchen, quer die Walzen entlangzufahren.

    Es gab in der Tat weniger Kehrwasser, als zum Beispiel auf der Albula oder der Koritnica. Trotzdem versuche ich, möglichst viele Kehrwasser mitzunehmen, ich nehm das nur meistens nicht mit ins Video.
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  4. AW: [CH, AT] Libertists Packrafting-Ausflüge

    #64
    Sehr schön die vier neuen Videos. Ich schaue mir die echt gerne an und dein Input wie du verschiedene Situationen einschätzt finde ich ebenfalls sehr hilfreich. Aber eigentlich sollte ich ebenfalls viel mehr üben anstatt Kommentare in Foren abzugeben

    Auf Tagestouren kann man durch das leichte Gepäck immer so schön spielen mit den Packrafts, das macht echt Laune. Auf einer Mehrtagestour ist das dann immer etwas schwerfälliger da man halt zum Teil das ganze Equipment für eine Woche oder mehr noch im oder am Packraft hat. Da sind Richtungsänderungen, Wiedereinstieg (Packraft flippen) usw. immer etwas aufwendiger als mit dem leeren Packraft. Und dann kommen Stellen welche man sich mit einem Tagestour-Packraft zutrauen würde, aber dann doch umträgt. Gefühlt traue ich mir mit voll beladenem Packraft immer so 0,5 bis eine WW Grad weniger zu. Oder wie ist das bei Dir?

    Zu den Schuhen. Ich selbst verwende im Kanu seit Jahren die Crocs-mit-Schnallen-Neoprensocken Kombination und halte sie ebenfalls für sehr geeignet. Im Packraft selber sind sie etwas zu globig. Obwohl wir ungefähr die selbe Grösse haben hab ich im Alligator wenig Platz bei den Füßen.
    Auf der nächsten Tour versuche ich es daher mal mit richtigen Paddel Boots (Palm Gradient). Damit ich diese dann auch abends im Lager tragen kann nehme ich noch Goretex Socken mit. Dann kann ich die Schuhe auch mit normalen Socken tragen ohne das man ständig nasse Füsse bekommt. Mal sehen wie diese Kombination dann in der Mehrtages Praxis sich bewährt.
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    http://www.canoeguide.net
    Only the early worm catches the fish
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  5. AW: [CH, AT] Libertists Packrafting-Ausflüge

    #65
    Meine Bemerkung mit den Crocs bezog sich auch rein aufs Wildwasserpaddeln, und da auch darauf wenn man sich halt nicht sicher ist ob man mal schwimmen geht.
    In einigen WW-Spielbooten paddeln Leute teils nen 3-4er barfuß weil sie keinen Platz für Schuhe haben, die wissen dann aber auch daß sie der Schwierigkeit gewachsen sind oder hochrollen können.
    Wenn beides nicht der Fall ist und man wie Sophia aussteigen muß und den Croc verliert hat man ne richtig gute Chance auf nen kaputten Fuß, nicht alles im Flußbett ist glatt und rund geschliffen.
    Und mir persönlich wären die Crocs halt auch zu gut geeignet um mal zwischen Steinen, Ästen damit hängen zu bleiben, ich bevorzuge eher was mit glatter geschloßener Oberfläche, aber das ist Geschmackssache, Schuh verlieren ist halt Scheiße im Wildwasser.
    Ich versteh den Punkt daß wenn man Touren fährt wo man das Packraft längere Strecken aufm Rückrn transportiert man nicht noch Paddelschuhe mitschleppen mag für die man sonst keinen Nutzen hat, würd ich genauso machen.
    Aber das hier waren doch fast schon regelmäßige Veranstaltungen mit, ich geh mal spielen aufm Bach ohne großartige logistische Herausforderungen.
    Und ich mag ganz sicher nicht belehren, mag jeder nach seiner Facon glücklich werden.

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