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  1. Erfahren

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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #21
    Das sieht zwar echt schick aus, ich glaube aber, dass da eher wenig Kraft übertragen werden kann. Wenn man das in größer und stabiler nachbauen würde, wäre es vom Wirkungsgrad wahrscheinlich nicht sonderlich besser als ein richtiges Windrad, sonst würde man die wahrscheinlich so bauen

    aleX

  2. milestone
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #22
    Eine andere Frage die ich mir stelle wäre noch, warum man so dringend Strom brauchen sollte, dass man es bei widrigen Bedingungen mit Handschuhen z.B. aufbauen können sollte
    weil es auch mal kalt werden kann. man so ein ding nur mitschleppt, wenn es länger auf tour geht, und weil das teil ja auch im winter und in anderen bedingungen funktionieren soll.

    grund: auf kurzen touren sind akkus kleiner und leichter. also kommt so ein gerät nur für längere touren in frage. und diese können auch in kältere regionen führen.

    ich würde in ul bauweise mit 2-4 kg inkl. allem rechnen (wobei der ständer den mammutanteil ausmachen wird). problem wird das packmass werden (15*15*60 cm). da rechnet sich dann schon ein powerpot, biolite, oder solarpanel.

    die von mir angesetzten 100 euro sind ohne das teleskopgestell.

    ich hab da grad ne idee, wenn man statt der flugzeugflügel wirklich schaufeln formt (gfk und draht) und ein wenig maschinenbau einfließen lässt, dann könnte man das teil auch so bauen, dass es sich auch als wasserkraftgenerator verwenden lässt. ich mach mir die tage mal gedanken.....

  3. Erfahren

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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #23
    Die Wassergeschichte klingt auf jeden Fall auch interessant!
    Für eine kleine Stromversorgung würde ich aber aufgrund der Leistung, die die Dinger mittlerweile bringen, auch ein Solarpanel vorschlagen. Ich denke, das hat da schon eine ganze Menge vorzüge, man kann es z.B. tagsüber einfach an den Rucksack klemmen oder wenn man am Lagerplatz ist irgendwo auf die Wiese legen und gut. Das spart auf jeden Fall auch eine Menge aufbauarbeit;)
    Gute Nacht,

    aleX

  4. Alter Hase
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #24
    Wasser ist ein besserer Energielieferant. Also wenn du häufiger an einem Fluss kampierst wäre das vielleicht eine Alternative. Muss man ja nicht jeden Tag laden. Oder zumindest sollte man sich überlegen das evtl. zusätzlich nutzen zu können, mit wechselbarem Kopf oder so konstruieren, dass er mit beidem klar kommt.

    Vor allem gibt es da so schön viele Wege etwas günstiges, leichtes zu basteln. Paar Ideen, die mir gerade so durch den Kopf schießen:
    Schaufelrad ähnlich wie bei alten Wassermühlen. Schaufeln zum abnehmen, 2Schwimmkörper, Schnur, 2Erdnägel.

    Variante 2: Silnylon Trichter mit Miniturbine. 2 Stangen oder Schwimmer zum aufspannen. Eine längere Welle bringt den Generator+ Elektronik über Wasser.

    Ein Kopf mit vielen kleineren Blättern wäre auch gut für Unterwasser und das Packmaß geringer.

    Edit: Doofe Internetverbindung, da war jemand schneller

    Weitere Idee: Über dem Kocher die aufsteigende warme Luft nutzen. Nur die Energieausbeute könnte gering sein und dann müsste alles hitzebeständig sein.
    Geändert von Schmusebaerchen (21.06.2012 um 02:13 Uhr)
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  5. Gerne im Forum
    Avatar von Rumo
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #25
    OK, ich komm grad kaum hinterher mit all euren Antworten... scheint ja zumindest einige zu interessieren.

    Der H-Rotor/Savonius wäre schon sehr interessant, aber vom Packmaß her riesig. Oder jedes mal zusammenbauen. Was haltet ihr von einem S-förmig gebogenen Blech, das an der Mitte des "S" auf einer Achse steckt? Hätte den Vorteil, dass man das am Mittelpunkt falten könnte. Und eigentlich müsste das auch als Wasserrad funktionieren, wobei ich bezweifle, dass einer "normaler" Fluss die nötige Fliessgeschwindigkeit hat.

    Spricht was gegen die Verwendung eines Busch + Müller Dymotec 6 Dynamos? Theoretisch müsste der ja auf Querkraft ausgelegt sein, 6V und 3W klingt ganz gut. Denke dass da aber auch noch mehr ginge.

  6. milestone
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #26
    der dynamo würde prinzipiell gehen. wenn du den umfang des reibrades und den eines 26 oder 28 er rades nimmst, dann hast du das übersetzungsverhältnis (ungefähr 1/44). wenn man von nem 26 er rad ausgeht, und von 4 m/s radgeschindigkeit, was so ca 14,5 km /h wären, dann muss der dynamo ca 5000 u/min machen.

    wenn man dann bedenkt, das kleinwindenergieanlagen bei 16 m/s abschalten.... und in den umfang nichts quadratisch eingeht, müsste das übersetzungsverhältnis bei 8m/s 1:22 sein, oder bei 16m/s immer noch 1:10 sein. wobei ich nicht mit so hohen geschwindigkeiten rechnen würde.

    fazit: der dynamo braucht eine zu hohe drehzahl, um für deine anwendungen ausreichend zu sein.



    bei der wasserache, macht mir die wasserdichtigkeit sorgen und die länge der schaufelarme... lange arme -> V= gering , kurze arme -> v = höher, aber auch mehr spritzwaser.... also wieder lange leitung zum laden notwenig, oder wasserdichte box, was wieder zu schwer wird.

    schwimmend lagern wird auch schwer zu realisieren sein, da es wenig passenden aufblasbaren schwimmkörper gibt dafür müsste man dann folie schweißen. dazu dad janze an nem bach verankern, welcher 8m/s macht.
    Geändert von milestone (21.06.2012 um 09:18 Uhr)

  7. Anfänger im Forum
    Avatar von Clubbie
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #27
    Zitat Zitat von milestone Beitrag anzeigen
    keilriemen, zahnriemen, direktgetriebe.... alles schön und gut, ich denke trotzdem, dass die querbelastung auf die welle zu hoch wird. oder der generator wird schwerer. dazu eben noch die halterung des generators und der übersetzung. das ganze robust und ourdoortauglich, auch mit handschuhen montierbar, teleskopdreibein für aufstellung, abspannungen, laderegelung. dazu die kugellager für die welle des rotors.

    bleibt noch die frage des gewichts und des transportes. aber da kann man ja optimieren.

    interessant wären die h-räder mit fertigen schaufeln oder töpfen aus gfk (windmesser), auf die hauptwelle zwei lager geschrumpft (gepresst) welche über schellen am träger gefestigt werden. ich würde sowenig querlast wie möglich auf die generatorwelle wirken lassen, aber dafür kann man ja eine hilfswelle nehmen, welche auch kugelgelagert ist. , dazu ein 3 bein abspannleinen und laderegelung.
    Hi,
    wieso sollte bei einem Riemenantrieb die radiale Lagerlast zu hoch werden? So eine Untersetzung wird in allen Bereichen zigfach eingesetzt. Wichtig ist halt die Vorspannung des Riemens. Dazu muss man, wie beim Auto auch, den Generator exzentrisch befestigen oder mit einem Langloch. Riemen auflegen und den Generator nach außen drücken bis der Riemen nicht mehr durchrutscht und Schrauben festziehen, fertig. Das halten alle Lager aus. Hier die Bilder http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/3228-Welcher-Antieb-f%C3%BCr-Piper-1-4?p=37800&viewfull=1#post37800
    und
    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/210700-Antriebsauslegung-mit-alten-Riemengetriebe-1-3-3?p=1907228&viewfull=1#post1907228 Das ist gängige Praxis und damit werden keine 2,5W übertragen. Zumal sind die Teile super günstig zu bekommen.

    H-Rotoren mit Schaufeln sind sog. Savonius-Rotoren. Die mit den Halbkugeln werden bei den Schalenkreuzanemometern verwendet. Für einen Generator verwendet man aber besser längerer, halbe Zylinder. Einfach ein dünnes Rohr mit genügend großen Durchmesser teilen und beide Hälften versetzt um die Drehachse anordnen, fertig. Läuft bei sehr geringen Windgeschwindigkeiten an. Nachteil: Die Schnelllaufzahl bleibt unter 1! Um da auf die notwendigen Drehzahlen zu kommen, muss schon ordentlich untersetzt werden, was aber auch wieder das zu überwindende Anlaufmoment erhöht usw.

    H-Rotor mit 3 Flügeln für 2,5W wird fertig sicher nicht über 1kg wiegen, eher darunter. Rotorblätter 300g, Generator 100g, Verstrebung mit Schnellverschlüssen 100g (aus Cfk-Rohren weniger), Motorhalterung und zwei Lager für den Rotor 150g, Mast 2m (Stipprute vom Angeln kostet 10€) 200g, Abspannleinen 150g. Teilweise ist da aber noch Luft nach unten...
    Die Stipp- oder Kopfruten haben unterschiedliche Segmentlängen, gibts telekopier- und steckbar. Aber 50cm wird das Packmaß sicher werden.

    Zum Wasserrad: Die brauchen mehr als 3 Flügel, sonst drehen die nicht durch.

    gruß Christian

  8. milestone
    Gast

    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #28
    Zitat Zitat von Clubbie Beitrag anzeigen
    Hi,
    wieso sollte bei einem Riemenantrieb die radiale Lagerlast zu hoch werden? So eine Untersetzung wird in allen Bereichen zigfach eingesetzt. Wichtig ist halt die Vorspannung des Riemens. Dazu muss man, wie beim Auto auch, den Generator exzentrisch befestigen oder mit einem Langloch. Riemen auflegen und den Generator nach außen drücken bis der Riemen nicht mehr durchrutscht und Schrauben festziehen, fertig. Das halten alle Lager aus. Hier die Bilder http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/3228-Welcher-Antieb-f%C3%BCr-Piper-1-4?p=37800&viewfull=1#post37800
    und
    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/210700-Antriebsauslegung-mit-alten-Riemengetriebe-1-3-3?p=1907228&viewfull=1#post1907228 Das ist gängige Praxis und damit werden keine 2,5W übertragen. Zumal sind die Teile super günstig zu bekommen.

    ok, in diesem punkt lass ich mich eines besseren belehren, allerdings ist die übersetzung nach wie vor ein problem....

    H-Rotoren mit Schaufeln sind sog. Savonius-Rotoren. Die mit den Halbkugeln werden bei den Schalenkreuzanemometern verwendet. Für einen Generator verwendet man aber besser längerer, halbe Zylinder. Einfach ein dünnes Rohr mit genügend großen Durchmesser teilen und beide Hälften versetzt um die Drehachse anordnen, fertig. Läuft bei sehr geringen Windgeschwindigkeiten an. Nachteil: Die Schnelllaufzahl bleibt unter 1! Um da auf die notwendigen Drehzahlen zu kommen, muss schon ordentlich untersetzt werden, was aber auch wieder das zu überwindende Anlaufmoment erhöht usw.

    H-Rotor mit 3 Flügeln für 2,5W wird fertig sicher nicht über 1kg wiegen, eher darunter. Rotorblätter 300g, Generator 100g, Verstrebung mit Schnellverschlüssen 100g (aus Cfk-Rohren weniger), Motorhalterung und zwei Lager für den Rotor 150g, Mast 2m (Stipprute vom Angeln kostet 10€) 200g, Abspannleinen 150g. Teilweise ist da aber noch Luft nach unten...
    Die Stipp- oder Kopfruten haben unterschiedliche Segmentlängen, gibts telekopier- und steckbar. Aber 50cm wird das Packmaß sicher werden.

    du willst das drehende monster an eine angelrute binden und in 2 meter höhe hängen????? dann bin ich aber ganz schnell weg.


    Zum Wasserrad: Die brauchen mehr als 3 Flügel, sonst drehen die nicht durch.

    ist mir bekannt, aher wie bei einem windmesser 4 schaufeln nehmen, oder ggf kopf wechseln.

    gruß Christian
    fett ist von mir

  9. Anfänger im Forum
    Avatar von Clubbie
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #29
    Wo siehst du ein Problem mit der Übersetzung? Die müsste bei dem Wasserrad übrigens noch sehr viel höher ausfallen. Wahrscheinlich bestimmt dann die große Riemenscheibe das Packmaß Außerdem müsste man die ganze Sache auch noch einigermaßen gegen Wasser schützen. Bleiben wir lieber beim Windrad

    Meine große Stipprute hat in 2m (schätzungsweise) noch einen Durchmesser von 40mm. Da biegst du nicht viel dran rum, geschweige denn dass die bricht. Außerdem sollte die Abspannung kurz unter dem Rotor angreifen, damit hat sich die Biegelast des Mastes eh erledigt (siehe Growian aus den 60ern) Leichter und günstiger kommst du an keinen Mast. Oder man nimmt den Gfk Mast "mini", ist nicht so leicht, aber ist eine saubere Sache. Link: http://www.dx-wire.de/fiberglasm.htm Der hat auch alles für die Abspannung etc.

    Christian

  10. milestone
    Gast

    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #30
    Geändert von milestone (21.06.2012 um 10:20 Uhr)

  11. Erfahren

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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #31
    Ja, das ists dann wohl, viel einfacher wirds nicht gehen. Arbeitsaufwand zu Ersparnis stehen da denke ich in keinem Verhältnis

    aleX

  12. milestone
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #32
    klick wäre auch interessant, aber zu schwer...

    alle berichte über den orange phone charger sind von 2007 und da ist immer nur von prototypen die rede... vielleicht hat orange das ding nie in serie gefertigt, und vielleicht bekommt man ja irgendwie die pläne direkt vom erfinder... oder er hat noch paar gebaut...

    ich dachte immer irgendwie an flügel ala sowas
    Geändert von milestone (21.06.2012 um 13:01 Uhr)

  13. Gerne im Forum
    Avatar von Rumo
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #33
    Das HyMini Teil kannte ich schon. Sieht aber irgendwie sehr nach Spielzeug aus... der Orange Wind Charger allerdings wäre in etwa das, was ich mir vorgestellt hatte. Hört sich ja so an, als wäre das theoretisch durchaus machbar. Zwar nur 0.5 Watt, aber das reicht anscheinend aus, um den Pufferakku zu laden.

    Ich hab jetzt erstmal einen Generator gekauft und aus Hongkong einen billigen Modellbau-Spinner mit Klappluftschrauben. Wenn die Sachen hier sind werd ich vielleicht mal Bilder machen und auf jeden Fall testen, ob sich damit was erreichen lässt.

    Gerade gefunden: Link Immerhin 0.8 Watt. Es wird!
    Geändert von Rumo (21.06.2012 um 13:42 Uhr)

  14. Alter Hase
    Avatar von Schmusebaerchen
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #34
    Schade, dabei ist mir gerade Heute eine gute Idee gekommen:
    Die allseits beliebten Ü-Eier. Da gibts die technischen mit Rillen an der Seite. Alustreifen(z.B. von Fertigbackwaren aus der Tüte die Backformen/Grillschalen). Eine Tupperdose beherbergt die Elektronik+zu ladendes Gerät. Die Welle wird von 2Lagern gehalten und ein Getriebe verbindet es mit dem etwas höher liegenden Generator. Eine Trennwand(Schottwand) verhindert, dass die ganze Tupperdose voll läuft. Dient dabei als Spritzschutz, Schwimmkörper, Gegenlager und Transportbox. Die Ü-Eier schwimmen praktischerweise von selbst, also braucht man nur noch Schnüre um das Teil an Ort und Stelle zu halten. Im Wind sollte das auch funktionieren. Wenn die Schaufeln ordentlich gebogen sond und zwischen den Eiern Knickstellen zur Verstärkung haben sollten sie auch einiges abkönnen.
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  15. milestone
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #35
    Zitat Zitat von Schmusebaerchen Beitrag anzeigen
    Schade, dabei ist mir gerade Heute eine gute Idee gekommen:
    Die allseits beliebten Ü-Eier. Da gibts die technischen mit Rillen an der Seite. Alustreifen(z.B. von Fertigbackwaren aus der Tüte die Backformen/Grillschalen). Eine Tupperdose beherbergt die Elektronik+zu ladendes Gerät. Die Welle wird von 2Lagern gehalten und ein Getriebe verbindet es mit dem etwas höher liegenden Generator. Eine Trennwand(Schottwand) verhindert, dass die ganze Tupperdose voll läuft. Dient dabei als Spritzschutz, Schwimmkörper, Gegenlager und Transportbox. Die Ü-Eier schwimmen praktischerweise von selbst, also braucht man nur noch Schnüre um das Teil an Ort und Stelle zu halten. Im Wind sollte das auch funktionieren. Wenn die Schaufeln ordentlich gebogen sond und zwischen den Eiern Knickstellen zur Verstärkung haben sollten sie auch einiges abkönnen.
    die heutigen üeier bestehen doch nur noch aus einem teil, nicht mehr aus zwei hälftn, oder? die sache des getriebes ist im wasser vielleicht nicht optimal, gleiches gilt für den zahnriemen. daher müsste man die übersetzung kapseln. das frist platz und gewicht. dazu hat jedes getriebe wieder nen wirkungsgrad und erzeugt ein höheres moment welches überwunden werden muss.

    und als tipp, nicht gleich mit solchen überlegungen anfangen, erstmal rechnerisch überschlagen, so mit armlänge der schaufeln, fließgeschwindigkleiten, übersetzungsverhältnissen, drehzahlen, leistungen. denn wie du es drehst und wendest... es hat einen grund warum die dinger so schnell drehen müssen... P= M*2*Pi*n M = F x r und F = p*A

    P= p*A* r*2*Pi*n ... Pi, p kannste nicht beeinflussen
    also musste n groß machen, oder A bzw r groß machen.... ein großes r und großes A geht zulasten von gewicht und platz.

    der orangelader sieht wirklich nicht verkehrt aus, aber laut spec. muss das ding 12 stunden mit mindestens 12 mph löaufen um den puffer voll zu machen.
    genauso der Wind Lab Basic Plus, der muss auch mit 12 mph laufen. also mit 5,3 m/s windgeschwindigkeit. das wären dann 3-4 bf.

  16. Alter Hase
    Avatar von Schmusebaerchen
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #36
    Statt einem Ü-Ei nimmt man einfach mehrere(die gehen ja so toll aufeinander), dann hat man ein größeres A. Ich dachte so an 3Stk und 5cm Schaufeln ca 7Stk(bin jetzt zu faul zum rechnen). Hab keine Ahnung, ob es die Ü Eier noch gibt. Wie sie auf gehen, ist ziemlich egal, mir kam es nur auf die Nut an. So muss man nicht erst aufwändig etwas basteln, sondern kann unterwegs einfach die Schaufeln einschieben, kleiner Knick am Ende und die Schaufeln sind verriegelt.
    http://imageshack.us/photo/my-images...10025.jpg/sr=1
    Das Ü-Ei da Links, habe kein besseres Bild gefunden.

    Die Teile schwimmen spitzenmäßig, würde sagen die Welle sitzt locker über Wasser. Mit einem entsprechend kleinen(und damit leichtem) Getriebe oder sogar Berührungslos sollte das funktionieren.

    Das Problem wird eher ähnlich wie bei Wind sein. Überall ist der Wind anders. Entweder er ist zu schwach und liefert keine Energie oder er ist zu stark und zerfetzt das auf leicht getrimmte Objekt.

    Weitere Energienutzung: Windrad/Turbine am Strand im Wasser versenken, dann hat man ein Wellenkraftwerk

    Da haben es Rad Fahrer doch echt "leicht"....
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  17. Erfahren

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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #37
    Wenn Ihr weiter in Richtung Wasserkraft geht, dann sucht mal nach Schleppgeneratoren für Segelboote. Die sind zwar zu schwer zum Wandern, aber das Prinzip nutzt Wasserkraft, ohne das das Getriebe oder der Generator nass wird (und die großen Fische, die einfach den Propeller fressen, sollte es in nutzbaren Bächen auch nicht geben).
    grüße, wulxc

  18. milestone
    Gast

    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #38
    so, ods macht komische sachen mit mir.
    ich hab grad mal meinen venti zerlegt und scho durch pusten dreht sich das teil. ich vermute mal, es ist n reheinschlussmotor drin ( ich guck die tage mal). mal sehen, vielleicht finde ich irgendwo och nen permanenterregten. an der hochschule gibts ne messtrecke für sowas... nachteil: die pro/repeller sind aus m ganzen, keine 3 einzelflächen. spannweite ca 30 cm und ca die hälfte bis 2/3 des vollkreises ist mit flügelebene bedeckt. allerdings sehr leichtgängig... mal gucke wie mich die muse packt das teil zu zerlegen.

  19. Gerne im Forum
    Avatar von Rumo
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #39
    So, wie versprochen ein kleines Update. Die Klapp-Luftschrauben aus dem RC-Flugzeugbereich konnten mich nicht so wirklich überzeugen. Habe daher nun einen Spinner mit 3-Blatt Luftschraube auf die Motorwelle geschraubt.

    Durchmesser der LS: 38cm

    Die Befürchtungen, dass Querkräfte den Generator relativ schnell zerlegen teile ich nicht, da doppelt kugelgelagert.




    Bei der Drehung mit den Fingern komme ich auf max. 8V. Stromstärke angeblich 100mA, allerdings bin ich da sehr skeptisch bei meinem Multimeter.



    Das Problem ist nun, dass die Windgeschwindigkeit relativ hoch sein muss, damit die LS sich zu drehen beginnt (ca 5m/s). Dann läufts aber dafür ziemlich schnell (um einiges schneller, als ichs mit den Fingern hinbekomme).

    Nun bin ich gerade am überlegen, woher ich einen besseren Repeller herbekomme. Bei eBay gibts hin und wieder was. Allerdings wollen die Rotorblätter dann auf eine Nabe geschraubt werden... Und ich weiß nicht, wie und wo ich so eine Nabe herbekomme. Hilfe?

    Am besten fände ich eine Nabe eine kleine (runde) Scheibe mit einem 8mm Loch in der Mitte und mehreren Bohrungen, damit ich die Rotorblätter daran festmachen kann.
    Geändert von Rumo (14.07.2012 um 14:53 Uhr)

  20. Gerne im Forum
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    AW: Bau eines Micro Windgenerators

    #40
    Update:

    Nabe gefunden, größeren Repeller montiert. Durchmesser ca. 70cm.
    Läuft nun auch schon bei geringen Windgeschwindigkeiten an.

    Hat jemand ne Idee für den Laderegler? Ich hätte gerne konstant 12V, egal, was der Generator abgibt. Wie löse ich das am besten?


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