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  1. Softshell fürs Skifahren

    #1
    Nabend,

    imo dürfte ein Softshell doch optimal fürs Skifahren geeignet sein, oder?

    Könnt ihr vielleicht welche für diesen Zweck empfelen?

    Gruß
    Dom
    Offizieller Ansprechpartner: Naturlagerplätze - Eifel

  2. Erfahren

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    #2
    Ich habe mich gestern mal im Snowboarden probiert. War zwar nur in einer Halle, aber -4° sind wenigstens ein schöner Test-Kühlschrank. Zeitweise hatte ich eine Softshell aus Schöller Dryskin an, was in Sachen Temperatur ganz ok war, mit langem Shirt drunter. Das Problem bei der JAcke ist nur, dass man die Bündchen nicht zuschnüren kann, weshalb ich dann doch auf die zweite Jacke umgestiegen bin.

    Wie muss so eine Softshell also aussehen? Ordentliche Einhandzüge im Saum, Klett an den Handgelenken würde ich als primäres Kriterium betrachten. Das Material kann man nach Belieben wählen. Das erwähnte Schöller ist nicht zu 100% winddicht und der Wärmerückhalt ist auch nicht so toll. Wenn es dafür aktiv zugeht und man sich so richtig verausgabt (was ich als Anfänger gestern wohl getan habe), dann ist die Atmungsaktivität wunderbar. Ansonsten gibt es auch dichtere Softshells aus Polartec Powershield (Arc'teryx Gamma, Patagonia Core Skin) oder Schöller WB400 (Mammut, Tatonka) und vergleichbare Stoffe. Die sind wahrscheinlich noch etwas besser geeignet. Wenn man ganz sicher gehen will, kann man auch Softshells mit Windstopper-Membran nehmen (Mammut Ultimate / Ultimate Pro).

    Der Vorteil bei vollwertigen JAcken könnte ein integrierter Schneefang im Rücken sein. Beim Skifahren stürze ich auch nicht genug, als dass sich der bewähren würde, aber auf dem Snowboard muss ich wohl noch üben :wink:

  3. Fuchs
    Avatar von MaMa
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    #3
    Die Mammut Ultimate ist schon ganz prima zum Skifahren, wenn es nicht zuuu kalt ist. Durch den engen Schnitt kriegt man nämlich nicht viel drunter. Und wegen des kurzen Schnittes empfiehlt sich eine Hose mit hohem Bund oder sogar eine Latzhose.
    Grüssle...
    Martin
    ------------------------------------------------------

  4. Dauerbesucher

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    #4
    Softshells finde ich nicht so gut zum Schifahren weil ich beim Schifahren tausend Sachen mithabe und 1. in keine eng geschnittene Jacke mitnehmen kann. Leider kenne ich auch keine Solfshell die 2. einen Windfang hat? Eine seltsame Vorstellung bei einem Rückwärtssturz mit der kurzen Jacke die halbe Piste aufbaggern. Und 3. muß zum Schifahren eine Kapuze dabei sein weil es bei Schneetreiben nix besseres gibt.

  5. Anfänger im Forum

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    #5
    Zitat Zitat von Alpenkönig
    Softshells finde ich nicht so gut zum Schifahren weil ich beim Schifahren tausend Sachen mithabe und 1. in keine eng geschnittene Jacke mitnehmen kann. Leider kenne ich auch keine Solfshell die 2. einen Windfang hat? Eine seltsame Vorstellung bei einem Rückwärtssturz mit der kurzen Jacke die halbe Piste aufbaggern. Und 3. muß zum Schifahren eine Kapuze dabei sein weil es bei Schneetreiben nix besseres gibt.
    Die Softshell-Jacke, die diese drei Anforderungen erfüllt, heißt "Patagonia Stretch Boundary Jacket", gestern bei Globi in Berlin gesehen, runtergesetzt von 359,- auf 99,-. Kapuze und Windfang vorhanden und nicht so eng geschnitten. Außerdem anscheinend mollig warm. Und einiges an Taschen.

    Frido.

  6. Dauerbesucher

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    #6
    @ Frido zur Info
    Die Boundary ist keine softshell-Jacke: außen Nylon, innen R1 Fleece, sehr schwer (um die 1kg). Ist eine gute Schijacke, aber keine softshell!

  7. Hobbycamper Lebt im Forum

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    #7
    @Alpenkönig: Dann muss ich jetzt doch mal ganz dumm Fragen was eine Softshell-Jacke ist :wink:

    Ich dachte immer das wäre eine Jacke, die mehr oder weniger stark isoliert, winddicht, stark wasserabweisend und dabei möglichst atmungsaktiv ist.

    Die Kombination von Nylon außen und Fleece innen ist eigentlich die klassische Softshell, da sie alle diese Ansprüche erfüllt.

    Solche Jacken sind auf jeden Fall wesentlich sinnvoller als komplett wasserdichte Softshells ohne Kapuze etc. - auch wenn das laut der aktuellen Mode die "wahren" Softshells sind

    Gruss
    Thorben

  8. Erfahren
    Avatar von kakadu
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    haglöfs shark pro jkt

    #8
    hallo
    Ich kann die Haglöfs Shark pro Jacke empfehlen. Eher dicker Softshel, somit gut geeignet für den Winter. In kombination mit einer hochgeschnittenen Gore-Hose tip-top.

    flip

  9. Dauerbesucher

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    #9
    Thorben schreibt:


    Solche Jacken sind auf jeden Fall wesentlich sinnvoller als komplett wasserdichte Softshells ohne Kapuze etc. - auch wenn das laut der aktuellen Mode die "wahren" Softshells sind

    Also von "komplett wasserdichten softshells" habe ich noch nie gehört"! Aber ich bin ja lernfähig. Da geht wohl einiges jetzt durcheinander, und eine neue Diskussion was eine softshell ist ersparen wir uns, gell? [/b]

  10. Neu im Forum

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    #10
    Servus.

    Habe mich gerade hier in dem Forum angemeldet, da ich zur Zeit vor dem gleichen Problem stehe.

    Zwar habe ich die Suche schon bemüht, aber so 100%ig bin ich da nicht weiter gekommen.

    Hintergrund ist folgender.

    Ich suche eine Jacke, die ich zu 90% nur beim Skifahren anziehen werde. So vielleicht noch ein bisserl beim spazieren gehen an kälteren Tagen, aber zum Biken und Joggen habe ich andere Jacken im Einsatz.
    Also wie gesagt, eigentlich nur zum Skifahren gedacht.

    Ich habe eine Scott Ski-Jacke als äusserste Schicht (high2out Membran), die ich aber wirklich nur anziehe, wenn es von oben nass ist oder eisig kalt. Für alle anderen Fälle suche ich nun eine Jacke, die ich immer anlasse, wenn es nicht gerade einen Schneeschauer gibt oder "nieselt".

    Dabei sind mir in erster Linie zwei Jacken ins Auge gestochen.
    Zum einen die Patagonia Core Skin Jacke und zum anderen die Mammut Ultimate (passend zu meiner Nuptse Hose ;) ).
    Letztere ist noch etwas enger geschnitten, was die Möglichkeit von mehreren Schichten unter der Jacke etwas eingrenzt, aber durch die Windstopper-Membran wohl wirklich winddicht. Im letzten Jahr hatte ich ein Wintstopper-Polartec Fleece von Lafuma, mit der ich den ganzen Winter gefahren bin und sehr zufrieden war. Leider wurde mir diese zum Saisonende gestohlen und ein Nachfolger soll her.

    Ein Pluspunkt der Patagonia ist, dass sie noch 2 Seitentaschen hat um Sachen zu verstauen, was in meinem Fall ja recht praktisch ist, da ich sie im Normalfall als Außenjacke einsetze...

    Habt ihr mit der Patagonia oder der Mammut schon Erfahrungen machen können?

    Würde mich über Tipps und Erfahrungen sehr freuen.

    Viele Grüße

    Frank

  11. Dauerbesucher

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    #11
    Eines muß man auch bedenken, wenn man partout zum Schifahren keine Schijacke anziehen will (warum eigentlich nicht?): die Schiklamotten-Hersteller verwenden viel Hirnschmalz um den Stoff ihrer Klamotten so herzustellen, daß eine Reibung beim Sturz entsteht und der "Bremsweg" auf der Schipiste möglist kurz ist. Gibt, glaube ich, auch Standards dazu. Bei glatten Teilen gehts nach dem Sturz immer schön den Berg hinab am liebsten wird man noch von einem weiter unten Stehenden aufgehalten der diese "Hilfeleistung" mit einem gebrochenen Bein bezahlt. Mir wird außerdem schon bem Gedanken kalt, daß ich mit einer kurz geschnittenen Softshell im Sessellift sitze, die Jacke hinten hochrutscht und der kalte Wind den Rücken hochfährt. Na dann viel Spaß und gute Reise. Also was sollen diese genzen Überlegungen: zum Schifahren nimmt man IMHO Schiklamotten und gut ist.

  12. Neu im Forum

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    #12
    Hm.

    Zum einen ist meine Scott Jacke eine reine Ski-Jacke, aber eben wirklich nur als Außenjacke konzipiert. Also wasserdicht, Schneefang, paar Taschen und gut ist. Die "normalen" Ski-Jacken (Spyder, Colmar, Orage,...) erscheinen mir fast durch die Bank weg etwas zu dick. Somit verliert man den "Zwiebel" Vorteil, denn wenn es wirklich mal wärmer ist, kann ich nicht wirklich was ausziehen und auf der anderen Seite müsste man massig "Material" mitschleppen, wenn man in sehr kalten Zeiten ebenfalls gerüstet sein will. Da bin ich denke ich mit einer dünnen Außenjacke bei extremeren Bedingungen und einer leichteren, aber warmen "Windjacke" besser bedient.

    Der Punkt mit der "eingebauten Bremse" ist sicherlich praktisch, aber da ich ein recht besonnener Ski-Fahrer bin und im Regelfall kaum falle (außer im Tiefschnee), würde ich dies nicht zwingend als "must-have" einstufen.

    Viele Grüße

    Frank

  13. Alter Hase

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    #13
    hm, nachteil bei den reinen skisachen ist m.m.zusätzlich dass sie ziemlich unflexibel im einsatz sind, wenn man z.b. skifährt und auch skitouren geht. und z.b. bei variantenfahren, wenn man auch mal eine halbe stunde oder stunde skier trägt, sind sie auch ziemlich unpraktisch.

    habe bis jetzt auch mit nicht-speziellen skijacken noch nie "kegeln" beim skifahren gespielt....

    außerdem bin ich auch im alter noch ein bißchen eitel - die typischen skisachen gefallen mir einfach nicht so.

  14. Forumswachhund Lebt im Forum
    Avatar von Corton
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    #14
    Patagonia Mixmaster Jacket

  15. Alter Hase
    Avatar von alaskawolf1980
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    #15
    Meinst du Skifahren? Oder Snowboard.. das wo sich die Leute immer in den Schnee fallen lassen. Fällst du noch hin, oder bist du über diese Anfangsphase hinaus? Da ich seit Jahren nicht mehr hingefallen bin, benutze ich immer ein langes Unterhemd, einen dünnen enganliegenden Skipullver und darüber eine dicke 200er Thermofleecejacke. Mit dicken Skihandschuhen und Mütze die perfekte Kombination. Man schwitzt nicht ständig. Hat meist ein gutes Klima unter diesen Schalen. Denk mal drüber nach.
    \"Everything, absolutely everything, is possible\" Lars Monsen

  16. Erfahren
    Avatar von rover
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    #16
    Hi,
    ich als häufiger Schifahrer hate von Softshell als äusserer Schicht nicht viel.
    a) kann es in Sesselliften sehr unangenehm windig werden
    b) ist die Schulterpartie beim Schitragen wohl schnell hinüber
    b) bei schnellen Abfahrten zieht´s rein
    c) zuwenig Taschen
    d) bei Schneetreiben ungeeignet

    Meine Erfahrung:
    Funktionsunterwäche, Skirolli, Fleece, Goretex Aussenjacke mit Kapuze und Schneefang (Marmot Rubicon)

    rover

  17. Dauerbesucher
    Avatar von Nordland_peter
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    #17
    Ich würde Dir wie Corton die Patagonia Mixmaster empfehlen.

    Klick

    Es ist ein Power Shield Jacke, die innen unterschiedlich gefüttert.
    Ich habe sie bei einer Schneeschuhwanderung im Schneetreiben und bei einer Skiwanderung in Schweden getragen und war sehr zufrieden mit der Jacke.
    Allerdings bin ich kein Alpinskiläufer. Ob sie für den Alpinskilaufen geeignet ist kann ich nicht beurteilen, aber für Ski und Schneeschuhwanderung eine super Jacke.
    Der Weg ist das Ziel.......
    Lieber auf dem Weg die Natur und das Friluftleben genießen als zum Ziel zu eilen. Wir sind ja nicht auf der Flucht....
    Ein Momentensammler.....

  18. Forumswachhund Lebt im Forum
    Avatar von Corton
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    #18
    Die Mixmaster ist echt der Hammer; eine der besten und durchdachtesten Jacken, die ich in letzter Zeit in den Händen hatte. Kaum zu glauben: Sogar "Outdoor" ist aufgefallen, dass die Jacke gut ist :

    http://www.outdoorchannel.de/sixcms/detail.php?id=76686

  19. Neu im Forum

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    #19
    Hi rover.

    Zitat Zitat von rover
    a) kann es in Sesselliften sehr unangenehm windig werden
    Tja, das ist auch mein grösstes Bedenken, da ich bisher nur mit einem Windstopper-Fleece unterwegs war und nicht weiß, wie sich eine Softshell da verhält...

    Zitat Zitat von rover
    b) ist die Schulterpartie beim Schitragen wohl schnell hinüber
    Hm, das kann ich schwer beurteilen, wenngleich zumindest die Patagonia da einen robusten Eindruck macht

    Zitat Zitat von rover
    b) bei schnellen Abfahrten zieht´s rein
    Siehe A

    Zitat Zitat von rover
    c) zuwenig Taschen
    Das ist ja für mich auch ein kleines Handicap bei der Mammut Ultimate, da die nur eine Brusttasche hat. Die Taschen der Patagonia hingegen reichen da imo schon aus

    Zitat Zitat von rover
    d) bei Schneetreiben ungeeignet
    Dafür habe ich ja dann noch eine spezielle Außenjacke, die ich bei Schneetreiben/Regen oder eiseskälte anziehe...

    Zitat Zitat von rover
    Meine Erfahrung:
    Funktionsunterwäche, Skirolli, Fleece, Goretex Aussenjacke mit Kapuze und Schneefang (Marmot Rubicon)
    So ist ja auch in etwa meine Kleiderordnung: Odlo Unterwäsche, drüber ein dünner Rolli, darüber ein Mammut Fleece Pulli und dann die Softshell Jacke. Die wasserdichte Außenjacke kommt nur an, wenn es wirklich nass oder kalt ist. (by the way ist das meine erste nicht Gore Tex Jacke, die bisher wirklich dicht war, incl. abgedichteter Reißverschlüsse)

    Viele Grüße

    Frank

  20. Neu im Forum

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    #20
    Hi.

    Zitat Zitat von Nordland_peter
    Ich würde Dir wie Corton die Patagonia Mixmaster empfehlen.
    Hm, die kenne ich noch nicht, hört sich aber interessant an.
    Allerdings habe ich da wieder etwas bedenken, dass sie etwas zu dick ist, aber in der Hand hatte ich sie noch nicht.

    Ist diese mit der PuffSki vergleichbar?
    Denn diese kenne ich bereits.
    Wäre die vielleicht auch eine Option?

    Zitat Zitat von Nordland_peter
    Es ist ein Power Shield Jacke, die innen unterschiedlich gefüttert.
    Die CoreSkin ist ja auch eine PowerShield Jacke, die eben innen leicht wollig ist und so einen bequemen, leichten, aber dennoch warmen Eindruck macht. Allerdings hatte ich sie eben noch nicht in Aktion an, daher frage ich ja hier nach Erfahrungen und Tipps in der Praxis.

    Viele Grüße

    Frank

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