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  1. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #1
    Artenschutz oder PR-Aktion oder beides?
    In der Liebenwerdaer Heide wurden 27 Auerhühner ausgesetzt, klick, allesamt frisch aus Schweden importiert. Nur Hennen, aber man hofft wohl, aufgrund der in Schweden gerade stattfindenen Balz, trotzdem auf Gelege.
    Vor Ort in der Niederlausitz ist nämlich die Population bereits völlig erloschen und kein einziger Hahn mehr verfügbar, den man mit den Schwedinnen beglücken könnte. Und da diese Hühnervögel recht standorttreu sind, war in nächster Zeit nicht mit einer Neubesiedlung auf natürlichem Wege zu rechnen.
    Jetzt wird erstmal ein wenig Feldforschung betrieben, klick. Wenn der Versuch erfolgreich ist, sollen weitere Tiere folgen.
    Offensichtlich braucht man heute eine "attraktive" Art, um den biologischen Schutzstatus eines Gebietes gegenüber Politik und Wirtschaft (Tourismusbranche) durchsetzen zu können.


    PS, immerhin wird vor dieser Art keiner Angst haben.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  2. Alter Hase
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #2
    Moin.
    Wäre schön, wenn das Projekt gelingt.
    Die letzte Auerhahn-Sichtung im Elbsandsteingebirge war laut Literatur 1968.

  3. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #3
    Mal ein Zwischenbericht, klick

    Von den im Mai ausgesetzten Auerhühnern sind inzwischen mind. 11 nicht mehr am Leben.
    Man wertet das bereits als Erfolg. Bei einem ähnlichen Ansiedlungsversuch im Harz lag die durchschnittliche Überlebenszeit der Tiere wohl bei kaum drei Wochen.

    Was immer noch fehlt sind Hähne! Die sollen nun in Schweden endlich gefangen werden.
    Im März steht schließlich die Balz an.
    Geändert von sjusovaren (02.01.2013 um 11:06 Uhr)
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
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    Christian Morgenstern

  4. Fuchs

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #4
    Um auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen: Solange die Hähne fehlen, halte ich das ganze für eine ziemlich überflüssige PR-Aktion. Aber, mit deiner Aussage

    Offensichtlich braucht man heute eine "attraktive" Art, um den biologischen Schutzstatus eines Gebietes gegenüber Politik und Wirtschaft (Tourismusbranche) durchsetzen zu können.
    hast du natürlich vollkommen Recht. Und wenn mit dem Projekt die Unterschutzstellung eines Gebietes einhergeht, von der auch weniger populäre Arten profitieren, dann hat es ja vielleicht doch noch einen "Hauch" von Sinn!?

  5. Fuchs
    Avatar von marcus
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    oh du schöner Westerwald,....
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #5
    Der Hahn kann sich ja dann glücklich schätzen.... welcher Kerl würde sich nicht über 27 - 11 Schwedinnen freuen????
    \"wir haben gelernt wie vögel zu fliegen, wie fische zu schwimmen, aber wir haben verlernt wie menschen zu leben\"

  6. Freak Liebt das Forum

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #6
    Wieder so ein Nonsens.

    In Hessen sind gerade die letzten ausgestorben weil die Lebensbedingungen einfach fehlen.

    Mal sehen was die Füchse im nächsten Jahr übriggelassen haben.

    Die armen Tiere. Von Västerbotten in die Lausitz, das ist ja wie Straflager in Sibirien.

  7. Alter Hase
    Avatar von Rhodan76
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #7
    Nichts gegen die Lausitz

  8. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #8
    Wer in dem Gebiet unterwegs ist und ein Auerhuhn sieht, wird gebeten, dies mitzuteilen.
    Hier gibt es den Meldebogen.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  9. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #9
    Sieht leider schlecht aus für das Auerhuhnprojekt, klick
    Die Mehrzahl der Hennen lebt nun seit über einem halben Jahr wieder frei im Gebiet. Im Prinzip scheint dieses also "auerhuhntauglich" zu sein. Soweit erfreulich.
    Es ist aber immer noch nicht gelungen, in Schweden Hähne zu fangen, und für weitere Versuche fehlt nun schlicht das Geld.
    Jetzt wurden als Ersatz Gehegetiere aus D, Österreich und Belgien eingekauft.
    Das Problem ist, daß man die für die beginnene Balz bereits in wenigen Wochen auswildern muß. Zu wenig Zeit für die Zuchttiere, sich anzupassen. Durch Mängel am Federkleid sind die Hähne teilweise kaum flugfähig; der Darm ist nach jahrelanger Gehegehaltung nicht mehr auf die natürliche Rohkost eingestellt etc.

    Zeigt andererseits wieder einmal umso mehr, daß Zoos kein Lebensraum sind, um eine Art dauerhaft zu erhalten, und unbedingt Wildpopulationen anzustreben sind.

    Drücken wir den Hähnen die Daumen, daß sie sich auf ihr wahres Selbst besinnen.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  10. Freak Liebt das Forum

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #10
    Zeigt andererseits wieder einmal umso mehr, daß Zoos kein Lebensraum sind, um eine Art dauerhaft zu erhalten, und unbedingt Wildpopulationen anzustreben sind.
    Auerwild wird im Zoo nur zur Volksbelustigung gehalten, ist ja kein vom aussterben bedrohte Tierart. Also generell abzulehnen.
    Bei dem Auswilderungsversuch in der Lausitz frage ich mich allerdings auch was das soll, wenn die Hähne fehlen und jetzt der Unsinn mit den Zootieren. Wer leidet drunter?
    Die armen Hennen, die nicht getreten werden und die armen Zoohähne ob der ungeeigneten Nahrung.

  11. Fuchs

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #11
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Bei dem Auswilderungsversuch in der Lausitz frage ich mich allerdings auch was das soll, wenn die Hähne fehlen und jetzt der Unsinn mit den Zootieren. Wer leidet drunter?
    Hier muss ich dir einmal zu 100% Recht geben!

  12. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #12
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Auerwild wird im Zoo nur zur Volksbelustigung gehalten, ist ja kein vom aussterben bedrohte Tierart. Also generell abzulehnen.
    Falsch. In Deutschland ist das Auerwild vom Aussterben bedroht, Rote Liste - Kategorie 1 klick.
    Soll man zugucken, bis man diese Art unter Kategorie 0 "Bestand erloschen" einsortieren muß?
    Und dann den Schutz der Art auf die anderen europäischen Länder abwälzen?
    U.s.w.?
    Tolle Einstellung.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  13. Freak Liebt das Forum

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #13
    Ich erkenne keinen Unterschied zwischen einem deutschen, österreichischen oder schwedischen Auerhuhn

    Also nicht vom aussterben bedroht.
    Bei uns sollte man die Vorraussetzungen schaffen, daß die paar die noch da sind überleben, da das aber nicht gelingt sind Wiederansiedlungsprogramme Unsinn.
    Wenn sie dann noch so laufen wie besagtes, nein Danke.

  14. Fuchs

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #14
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Ich erkenne keinen Unterschied zwischen einem deutschen, österreichischen oder schwedischen Auerhuhn

    Also nicht vom aussterben bedroht.
    Bei uns sollte man die Vorraussetzungen schaffen, daß die paar die noch da sind überleben, da das aber nicht gelingt sind Wiederansiedlungsprogramme Unsinn.
    Der Zusammenhang sollte doch auch dir einleuchten ... Eine Art hat auch global gesehen deutlich mehr Überlebenschancen, wenn es über mehrere Standorte verteilt stabile Populationen gibt. Stirbt eine Population aus - zum Beispiel, weil dieser Standort durch einen Waldbrand zerstört wird, oder auch, weil die Firma XY sich entschließt, dort eine neue Fabrik zu bauen - gibt es noch weitere "Archen".

    Das dies mit dem Erhalt der Lebensräume einhergehen muss, versteht sich von selbst. Wird aber auch - wenn auch leider nicht immer und nicht immer selbstverständlich - entsprechend umgesetzt. Es werden sogar Gebiete für solche Maßnahmen "renaturiert". Das manche Arten trotzdem weiter zurückgehen hat viele Gründe (es gibt zum Beispiel eine "kritische Menge" an Individuen, die es braucht, um eine überlebensfähige Population zu bilden, fällt hier plötzlich aus welchen Gründen auch immer ein Tier aus, kann das schon zum Aussterben einer Art an diesem Standort führen) - um so wichtiger ist es, eine weite Streuung lebensfähiger Populationen anzustreben.

    Wenn sie dann noch so laufen wie besagtes, nein Danke.
    Hier dann doch noch einmal Übereinstimmung!

  15. Freak Liebt das Forum

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #15
    Eine Art hat auch global gesehen deutlich mehr Überlebenschancen, wenn es über mehrere Standorte verteilt stabile Populationen gibt.
    Es gibt keinerlei derartige Probleme beim Auerhuhn.
    Die Bestände sind in Skandinavien und Russland derartig stabil und das über riesige Räume, daß es nicht notwendig ist, um die Art zu retten dieselbe bei uns zu züchten.

    In Schweden sehe ich sie regelmäßig im Wald, die werden bejagt und gegessen weil es reichlich davon gibt.

    Der Mensch neigt leider dazu alles beeinflußen zu wollen.
    Wenn er dem Auerhuhn was gutes tun will sollte er darüber nachdenken ob die Forstwirtschaft in der heutigen Form zielführend ist. Dagegen spricht der Bedarf an Holz.
    Inselvorkommen von einigen Arten wie sie durch Auswilderungen teilweise entstehen sind sicher keine Lösung.

    Dann ist sogar der Zoo besser.

  16. Fuchs

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #16
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Die Bestände sind in Skandinavien und Russland derartig stabil und das über riesige Räume, daß es nicht notwendig ist, um die Art zu retten dieselbe bei uns zu züchten.
    Beim Beispiel Auerhuhn hast du in diesem Punkt durchaus Recht - hier gebe ich mich geschlagen!

    Persönlich würde es mich trotzdem freuen, wenn ich mit meiner Tochter die Auerhahnbalz "vor der Haustür" unds nicht nur im "fernen" Skandinavien beobachten könnte. Das mag durchaus egoistisch sein. Wenn das Projekt aber vernünftig durchdacht ist (anders als dieses hier in der Lausitz) kann ich in der "Wiedereinbürgerung" des Auerhuhns auch nichts erkennen, was in irgendeiner Form einen Schaden anrichten würde. Von daher bin ich - aber das kannst du dir sicherlich schon denken - grundsätzlich für die Umsetzung solcher Projekte.

  17. Freak Liebt das Forum

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #17
    Persönlich würde es mich trotzdem freuen, wenn ich mit meiner Tochter die Auerhahnbalz "vor der Haustür" unds nicht nur im "fernen" Skandinavien beobachten könnte.

    Um wildlebende Elefanten zu sehen mußt du auch nach Afrika.
    Man kann nicht alles haben.

    kann ich in der "Wiedereinbürgerung" des Auerhuhns auch nichts erkennen, was in irgendeiner Form einen Schaden anrichten würde.
    Wer hat denn die Auerhühner gefragt?

  18. Fuchs

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #18
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Um wildlebende Elefanten zu sehen mußt du auch nach Afrika.
    Man kann nicht alles haben.
    Der Vergleich ist leider sehr unsachlich und dient der Diskussion dementsprechend auch nicht. Ich werde dir trotzdem gerne darauf antworten:

    Im Gegensatz zum Auerhuhn, einer unter den rezent vorherrschenden Bedingungen auch potentiell natürlich in Deutschland vorkommenden Art, wäre der Elefant tatsächlich ein reiner "Export", der sowohl die "potentiell natürliche" Landschaftsgestaltung Deutschlands drastisch verändern, wahrscheinlich aber langfristig nicht mit den bei uns vorherrschenden klimatischen Bedingungen klarkommen würde. Von daher wäre der Elefant tatsächlich nur eine "Attraktion".

    Wer hat denn die Auerhühner gefragt?
    Ein wunderbares Totschlagargument ... Fragst du jedes Auerhuhn (meinetwegen auch Reh oder Wildschein), ob es damit einverstanden ist, eventuell von dir erschossen zu werden, bevor du dich auf die Jagd begibst!?

  19. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #19
    Man sollte bei der Diskussion nicht vergessen, daß die Auerhühner zwar das imageträchtige Aushängeschild sind, aber auch viele andere Arten profitieren.
    Denn im Vorfeld der Auswilderung der Vögel wurden in dem Gebiet ja "Renaturierungsmaßnahmen" durchgeführt, klick.
    jahrelangen beharrlichen Anstrengungen engagierter Förster und Naturschützer zur Verbesserung der Lebensräume dieser Art Früchte tragen. So wurden Moore wiedervernässt, der Waldumbau forciert und eine grundsätzliche Entwicklung zu naturnäheren Wäldern eingeleitet. Das bedeutete unter anderem dauerhaften Verzicht auf großräumige Kahlschläge und vor allem Erhaltung der für die Art geeigneten Waldbereiche. Letztere befinden sich mittlerweile häufig in Schutzgebieten des NATURA 2000-Programms.
    Maßnahmen wie sie z.B. auch die Heinz-Sielmann-Stiftung "im Namen des Auerhuhnschutzes" fördert, klack.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  20. Freak Liebt das Forum

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    AW: 27 Schwedinnen für die Niederlausitz - Die Wiederansiedlung des Auerhuhns

    #20
    daß die Auerhühner zwar das imageträchtige Aushängeschild sind, aber auch viele andere Arten profitieren.
    Die Maßnahmen sind top und wirklich zu unterstützen, das auswildern der Auerhühner eine Prestigeangelegenheit.


    Im Gegensatz zum Auerhuhn, einer unter den rezent vorherrschenden Bedingungen auch potentiell natürlich in Deutschland vorkommenden Art, wäre der Elefant tatsächlich ein reiner "Export", der sowohl die "potentiell natürliche" Landschaftsgestaltung Deutschlands drastisch verändern, wahrscheinlich aber langfristig nicht mit den bei uns vorherrschenden klimatischen Bedingungen klarkommen würde. Von daher wäre der Elefant tatsächlich nur eine "Attraktion".
    Zu welchem Zweck sollte man was auswildern was niemand vermisst, nur damit du deiner Tochter VLL. dieses zeigen kannst?
    Warum kann man die bestehenden Bestände nicht erhalten und muß in der Niederlausitz was neues schaffen?

    Sorry, ich lehne das ab, denn es nützt nichts den paar verbliebenen einheimische Auerhühnern.

    Maßnahmen wie sie z.B. auch die Heinz-Sielmann-Stiftung "im Namen des Auerhuhnschutzes" fördert, klack.
    Ja im Schwarzwald, wo es noch welche gibt.
    In der Niederlausitz ist das Geld rausgeschmissen, das im Schwarzwald notwendig wäre.

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