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  1. Anfänger im Forum

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    AW: UL, ein Dilemma

    Also ich hab zwar bei weitem nicht alles gelesen (wann auch...),aber jetzt dachte ich mir, ich will doch mal was dazu sagen... da es geht eh immer um das selbe geht.
    http://mediatapper.com/wp-content/up...duty_calls.png

    Editiert vom Moderator
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    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der

    Es ist eh alles nur eine Frage der Einstellung wie bereits erwähnt. Wenn ich mir nicht vorstellen kann, in einem winzigen Tarp eine regnerische Nacht gemütlich überstehen zu können und das auch nicht WILL, dann kann mir jemand soviel davon erzählen wie er will, ich werde es nie ändern, basta! Außer, man ist aufgeschlossen und neugierig. Dann kann man es ja mal versuchen und erneut entscheiden, dass es passt, oder eben nicht. Dann hab ich mir aber SELBER eine Meinung darüber gebildet und kann durch EIGENE Erfahrung darüber berichten. Das ist wohl das Hauptproblem.
    Man kann immer alles so auslegen, wie man es selber hören will. Das werden auch alle so machen, sonst würde man es ja nicht so handhaben :-)

    Man kann das Spielchen beliebig weiterführen:
    Manche finden es absolut notwendig sich einen rießen SUV zuzulegen um damit vernünftig den Wocheneinkauf zu erledigen, andere behaupten, es sei nicht möglich sich vegan zu ernähren, oder sogar rohköstlich und damit glücklich und gesund zu sein.
    Es ist immer eine Sache des Blickwinkels.

    Deshalb: Soll es einfach jeder so machen wie er will und damit glücklich sein. Alles hat seine Vor- und Nachteile, aber jeder gewichtet sie anders. Deswegen muss ich aber niemanden zurechtweisen!
    Ausrüstung ist doch eigentlich eh nur ein Mittel zum Zweck- zumindest war es mal so oder sollte so sein...


    "Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst."
    Albert Schweitzer

    "Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum."
    Konfuzius
    Geändert von Homer (23.03.2012 um 22:34 Uhr) Grund: bild in link umgewandelt - bitte beachtet das urheberrecht

  2. Dauerbesucher

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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Ich wollte damit zeigen dass das UL-Gerede eigentlich sinnlos ist.
    Der Meinung bin ich ja auch, ich will ja wandern/trekken mit wenig Gewicht und nicht darüber reden. UL ist halt für mich so ein Hilfskonstrukt - Gewicht unter 5kg für die Sachen im Rucksack ohne Essen und Wasser z.B. - das dient mir persönlich als Ansporn, falls dann eine Tour im Oktober auf 2600m hinauf doch noch eine schwerere Jacke erfordert, seis drum, frieren mag ich ja auch nicht, dann nehme ich die schwerere Jacke.

    Aber, was ich nicht verstehe ist Folgendes:
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Alternativ schränkt man UL auf exakt ein Gebiet ein (UL ist ausschliesslich UL-Trekking und nichts anderes) und ignoriert alle andere Bereiche, in denen Gewicht ebenfalls ein Thema ist. Dann kann man wieder über UL-Ausrüstung diskutieren, beweist jedoch gleichzeitig, dass der schwerste Gegenstand in der Ausrüstung das Brett vorm eigenen Kopf ist.
    Also ich schränke das Thema ein z.B. auf UL-Trekking, dann kann man wieder über UL-Ausrüstung diskutieren, soweit ok,
    aber dann
    beweise ich damit das das Brett vor meinem Kopf der schwerste Gegenstand in meiner Ausrüstung ist.
    Wie soll ich das verstehen?
    Ist das nicht eine Spezialisierung, wie in anderen Bereichen auch? So, wie Fachärzte, Autowerkstätten für bestimmte Marken oder zum Beispiel bei Booten: Kajaks, Tretboote, Fischerboote, Frachter,......und hier ist es einfach eine Spezialisierung innerhalb einer Fortbewegungs- bzw. Sportart

    Oder, was habe ich da nicht verstanden? Wo kommt das Brett her? Ist es, weil ich beim Spezialisieren aufs UL-Trekking z.B. das 4000er-Besteigen nicht berücksichtige?

    Gruß hikingharry

    PS: Was mir hier gefällt ist natürlich, das ja einige herausgearbeitet haben, das irgendwie jeder ultralight ist, und das das Ultralight Gerede (oder die Diskussion) sinnlos ist. Da brauche ich ja dann auch nichts mehr dazu zu schreiben.

  3. Reusenmann
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    AW: UL, ein Dilemma

    [QUOTE=khyal;1003624]
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    ...Damit bleibt von DER UL-Bewegung nicht viel mehr übrig ausser viele viele kleine Grüppchen, die nicht miteinander reden können. "Volksfront von Judäa? Nein judäische Volksfront,..../QUOTE]
    OT:
    Deswegen ja in #359 "...Ist hier Frauenvolk anwesend ? ..."
    Von wegen Steine werfen....
    Naja nicht jeder hat halt den "Leben des Brian" mehr present
    Weibsvolk....es heißt Weibsvolk, wenn man schon zitieren möchte. Bitte einen Verwarnpunkt für Khyal fürs falsch Zitieren.

    BOT : Komischerweise reden die komischen ULaner (zu denen ich nicht direkt gehöre, Definitionsfrage ) in ihren eigenen Foren miteinander und kommen gut zurecht ohne verwirrende Diskurse, wie diesen hier...

    Was es dem "Forumsowner" hilft, UL als nicht definierbar, klassifizierbar, diskutierbar hinzustellen ist imo fraglich bis unklar. Warum er sogenannte ULaner mehr oder minder als Deppen (Brett vorm Kopf) hinstellen möchte, ebenso. Vielleicht persönliche Kränkung? Langeweile?

    In jedem Fall führt es nicht gerade zu einem harmonischen Miteinander in diesem zwischenmenschlich eh schon so gebeutelten Forum. Aber Chef ist eben Chef und deshalb ist das so...

    Grüße, Reuse

  4. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: UL, ein Dilemma

    Oh Reuse: gähn.

    Der thread hier ist eben für Wissenschaftler.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  5. Lebt im Forum

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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von Reusenmann Beitrag anzeigen
    ...Weibsvolk....es heißt Weibsvolk, wenn man schon zitieren möchte. Bitte einen Verwarnpunkt für Khyal fürs falsch Zitieren.

    BOT : Komischerweise reden die komischen ULaner (zu denen ich nicht direkt gehöre, Definitionsfrage ) in ihren eigenen Foren miteinander und kommen gut zurecht ohne verwirrende Diskurse, wie diesen hier...
    ...
    Warum er sogenannte ULaner mehr oder minder als Deppen (Brett vorm Kopf) hinstellen möchte, ebenso. Vielleicht persönliche Kränkung? Langeweile?

    In jedem Fall führt es nicht gerade zu einem harmonischen Miteinander in diesem zwischenmenschlich eh schon so gebeutelten Forum. Aber Chef ist eben Chef und deshalb ist das so......
    Was das Zitieren betrifft, wo Du recht hast, hast Du recht aber google mal den Satz mit Frauensvolk und Leben des B, ist schon Klasse, wieviele da gemeinsam mit mir auf dem Holzweg waren bzw sind

    Was den Rest betrifft, nee das stimmt nicht, zum einen geht es ja um die Diskussion zwischen UL und nicht UL, lies Dir mal weiter oben meine Zitate aus dem entsprechenden Thread im TU-Forum bzw jetzt ja gerade UT-Forum durch, das ist auf einer genauso intoleranten Schiene, eher noch uebler und auch nicht gerade das harmonische Miteinander foerdernd...

    Ich habe ja schon in beiden Threads genug dazu geschrieben, ich finde es auf beiden Seiten bzw in beiden Foren schraeg, wenn so ebel ueber die andere Seite abgelaestert wird, wie es hier in manchen Threads ueber UL-Leute und z.B. in dem von mir zitierten Thread ueber ODS bzw UH-Leute gemacht wird...

    Ist doch komisch, draussen klappt es doch auch prima zusammen (zumindest bei uns), sind denn dijenigen, die da so ueber die andere Seite ablaestern, nur in der Fantasie draussen unterwegs und erleben ihre Outdoor-Abenteuer nur hinterm Rechner ? oder gehen die unterwegs, wenn sie andere Leute treffen, dann face to face genauso arrogant mit denen um ? oder nur im Forum, weil das so schoen anonym ist und deswegen kein Risiko ?

  6. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: UL, ein Dilemma

    Möglicherweise ist der Kern des Ganzen einfach nur ein weiteres Dilemma, das ich einfach mal das Vermittlungsdilemma nenne.

    Ich abstrahiere jetzt mal:

    Stellen wir uns einen Lehrer vor, der ein bestimmtes Buch besonders schätzt und durch dieses Buch eine tiefe Wahrheit erkannt hat, die sein Leben geändert hat. Diese Wahrheit ist so besonders, dass er sie am liebsten mit allen Menschen teilen würde, denn er ist überzeugt, dass alle Menschen ein angenehmeres Leben führen könnten, wenn sie diese Wahrheit erkennen. Dieses Buch wird nun zu seiner großen Freude Pflichtlektüre in seinem Unterricht. Nun hat er mit folgenden Schülern zu tun:
    1) Diese Gruppe kennt das Buch bereits oder diese Gruppe liest es und ist ebenso fasziniert, wie der Lehrer.
    2) Diese Gruppe findet alles gut, was der Lehrer gut findet, weil sie gute Noten haben will
    3) Dieser Gruppe ist das Buch völlig egal, es gibt wichtigeres im Leben.
    4) Diese Gruppe findet das Buch blöd und den Lehrer blöd.
    5) Diese Gruppe findet das Buch vom Prinzip her nicht schlecht, ist aber der Auffassung, dass man Erkenntnisse des Lehrers auch aus dem Songtext des Rappers XY ableiten kann, der gerade eine mehrmonatige Gefängnisstrafe absitzt. Diese Gruppe fordert den Lehrer heraus, pickt sich unbedeutende Details heraus, um den Lehrer zu widerlegen, nutzt seine Schwächen aus, provoziert ihn und hält sich nicht unbedingt an die Regeln der Höflichkeit.

    Nun gibt es zwei Sorten von Lehrern:

    a) Den Lehrer, dessen Fundament das Herz bildet: Er schätzt Gruppe 1, erfreut sich an Gruppe 2 und empfindet seine Überzeugungsarbeit gegenüber den anderen Gruppen als Kampf gegen die Windmühlen. Im besten Falle versucht er mit viel Idealismus immer und immer wieder, die Schüler zu überzeugen. Das geht so lange gut, wie er mit dem "Sachohr" (Schulz von Thun) hört. Problematisch wird es, wenn das "Beziehungsohr" (Schulz von Thun) in seinem Denken Überhand gewinnt. Nun empfindet er den Widerstand als Angriff gegen seine Person und fühlt sich von 3-5 persönlich angegriffen. In seinem Kommunikationsstil spiegeln sich nun Frustration, Sarkasmus oder Ablehnung und er baut Fronten zwischen sich und den ablehnenden Schülern auf, die sich verhärten können.

    b) Den Lehrer, dessen Fundament ebenfalls das Herz bildet, der aber bei aller Bedeutung, die das Buch für sein Leben hat, Distanz zu dem Buch bewahrt. Er sieht die Bedeutung seines Unterrichts darin, Samenkörner in die Herzen der Schüler zu pflanzen. Er ist realistisch genug, zu wissen, dass nicht jedes Samenkorn aufgeht und er möglicherweise nie erfahren wird, welcher Samen aufgegangen ist und welcher nicht. Ihm genügt es, zu pflanzen und das Wissen, dass die Samenkörner aufgehen können. Er schätzt ebenfalls Gruppe 1, noch mehr schätzt er aber Gruppe 5. Ihn fasziniert die Diskussion, da sie ihm ermöglicht, seinen Zugang zu dem Buch zu hinterfragen, ihn intellektuell herausfordert, ihm im Dialog neue Wege der Vermittlung aufzeigt und ihm immer wieder bewusst macht, dass es viele Wege geben kann, seinen persönlichen Weg durch das Leben zu finden. Ihm ist das eigenständige Denken seiner "Problemschüler" wichtiger als die Passivität der Gruppen 2 - 4. Alleine die Tatsache, dass sie sich mit ihm auseinander setzen, zeigt ihm, dass sie ihn schätzen und ihm vielleicht nicht in der Sache, aber vom Grundsatz her am ähnlichsten sind. Denn sie sind ebenfalls bereits, Dinge zu hinterfragen und neue und andere Wege zu gehen.



    Und damit schließe ich mich khyal an:
    Ich glaube beide Seiten muessen mal wieder raus...
    Genau das werde ich jetzt nämlich tun.
    Geändert von Torres (24.03.2012 um 07:04 Uhr) Grund: Rechtschreibung
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  7. Reusenmann
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Oh Reuse: gähn.

    Der thread hier ist eben für Wissenschaftler.
    ...und für verbriefte ZeltexpertInnen mit Rethorik-Faible

  8. Fuchs
    Avatar von Atze1407
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    Da wo die Berge am schönsten sind, in Sachsen.
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von keppeler.markus Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir nicht vorstellen kann, in einem winzigen Tarp eine regnerische Nacht gemütlich überstehen zu können und das auch nicht WILL, dann kann mir jemand soviel davon erzählen wie er will, ich werde es nie ändern, basta! Außer, man ist aufgeschlossen und neugierig. Dann kann man es ja mal versuchen und erneut entscheiden, dass es passt, oder eben nicht. Dann hab ich mir aber SELBER eine Meinung darüber gebildet und kann durch EIGENE Erfahrung darüber berichten...
    Recht haste.

    Ich bin zwar auch kein ULer, trotzdem finde ich es interessant, mit wie wenig man doch losziehen kann.
    Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
    Abraham Lincoln

  9. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von hikingharry Beitrag anzeigen
    Aber, was ich nicht verstehe ist Folgendes:Also ich schränke das Thema ein z.B. auf UL-Trekking, dann kann man wieder über UL-Ausrüstung diskutieren, soweit ok, aber dann
    beweise ich damit das das Brett vor meinem Kopf der schwerste Gegenstand in meiner Ausrüstung ist.
    Wie soll ich das verstehen?
    Ist das nicht eine Spezialisierung, wie in anderen Bereichen auch?
    Exakt, UL ist eine Spezialisierung innerhalb eines anderen Gebiets, mehr nicht. Man könnte es auch als Hype bezeichnen und fragen: "was macht ihr denn da überhaupt Spezielles?".

    Alex
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  10. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    "was macht ihr denn da überhaupt Spezielles?".
    Warscheinlich sich intensiver mit Gewichtsoptimierung für absolut jeden Gegenstand beschäftigen und mehr auf selbstgebasteltes setzen?
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  11. Erfahren

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    AW: UL, ein Dilemma

    OT: Losgelöst von der Diskussion über Details und erdachte oder reale Dilemmata empfinde ich die schon mit den ersten Beiträgen deutlich gewordene Herangehensweise als sehr negativ und für ein gutes Diskussionsklima wenig förderlich. Es wirkte auf mich nicht so, als wäre wirklich der Wille vorhanden, das Thema wertneutral zu behandeln.

    Und zur Sache: Aus meiner Sicht braucht man keine Definition, die jeglicher Prüfung stand hält. Es geht darum, Gewicht zu sparen. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ne ganze Menge. Ob man für sich selbst 5 kg als anzustrebende Grenze definiert oder nicht, ist irgendwie... subjektiv und in der Praxis draußen nicht wichtig. Darauf herumzureiten, von welchem Standpunkt aus auch immer, bringt niemanden weiter.
    Dass es hauptsächlich um Trekking geht, wenn man über UL spricht, ist auch nichts, was man groß feststellen muss - wenn man sich damit befasst, dann weiß man es einfach. Wir sind doch keine Mathematiker oder Juristen (meine Entschuldigung an die Mathematiker und Juristen, dies ist natürlich keinesfalls negativ aufzufassen ).

  12. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von C_! Beitrag anzeigen
    Dass es hauptsächlich um Trekking geht, wenn man über UL spricht, ist auch nichts, was man groß feststellen muss - wenn man sich damit befasst, dann weiß man es einfach.
    Und exakt das ist der Fehler und der Grund warum so viele, die sich den "UL"-Aufkleber an die Stirn pappen, auch anecken. Man verkennt dass der Bereich in dem man sich bewegt nur ein Teil ist.



    Alex
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  13. Erfahren

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    AW: UL, ein Dilemma

    Den zitierten Abschnitt habe ich gelesen, deshalb habe ich diese Aussage überhaupt erst getätigt.
    An meiner Behauptung sehe ich aber nichts Falsches. aber nichts. Dass man auf Schlittschuhen nicht Fußball spielt, weiß man ja auch ohne weitere Erläuterung. Sollte man dann UL ausdrücklich auf andere Bereiche als Trekking beziehen, wird das doch sicher erwähnt. Deshalb ist mir nicht ersichtlich, wie man da großartig anecken sollte.

    Das Forum ist übrigens toll. Ein fast immer gutes Gesprächsklima und allerhand erfahrene User, die wirklich wissen, wovon sie schreiben. Nicht, dass jemand die kleine Diskussion hier im Thread als beispielhaft betrachtet. ;)

  14. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von C_! Beitrag anzeigen
    Sollte man dann UL ausdrücklich auf andere Bereiche als Trekking beziehen, wird das doch sicher erwähnt. Deshalb ist mir nicht ersichtlich, wie man da großartig anecken sollte.
    Genau das ist das was auch ich bei einigen erkenne. Sie gehen von ihrer Position aus: "ich mach UL" und verschlucken stillschweigend das ergänzende Wort "Trekking" in der Annahme, dass der andere ebenso automatisch mit UL nur Trekking verbindet. Und dann wundern sie sie wenn der andere über Optimierungen in einem anderen Bereich redet und reagieren mit Unverständnis ("was hat das denn mit UL zu tun?").

    Aus exakt dieser Situation heraus ergibt sich dann der Ansatzpunkt für die Gegenfrage zu der Frage eine Zeile weiter oben: "wie definiert ihr dann überhaupt UL?". Ohne Definition kann ich nicht beurteilen ob etwas mit dem Thema zu tun hat oder nicht.

    Da dies aber anscheinend nicht möglich ist (20 Seiten.... ) sollte dem Letzten mittlerweile klar sein: Das angebliche "Gebashe" beruht imo zu einem guten Teil darauf, dass man vergeblich versucht, etwas abzugrenzen und als Eigenständiges zu definieren was nicht abgrenzbar und nichts Eigenständiges ist.

    Ich bin übrigens der Letzte, der sich gegen den Gedanken "Gewichtsoptimierung" wehrt, dazu trage ich den Kram zu oft den Hang hoch. Ich brauch dazu nur lediglich keine Motivation in Form einer plakativen Bezeichnung.

    Man könnte daher auch sagen: Ich halt euch einfach mal den Spiegel vor.


    Alex
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  15. Gerne im Forum

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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von C_! Beitrag anzeigen
    Den zitierten Abschnitt habe ich gelesen, deshalb habe ich diese Aussage überhaupt erst getätigt.
    An meiner Behauptung sehe ich aber nichts Falsches. aber nichts.
    Mal ein kleiner Interviewausschnitt von http://www.traditionalmountaineering...e_Clothing.htm, ursprünglich aus dem Patagonia-Katalog:
    P: You have climbed a lot in the Karakoram Range. Can you tell us about your recent ascent of K7?
    SH: [...] On July 27 of 2004 I stood on top of 8,500 feet of a new route on K7. [...] The first ascent, 20 years earlier, required a large expedition that fixed 9,000 feet of rope and drilled 450 bolts. I climbed solo with a seven-pound backpack.
    Die Episode ist auch schön in "Beyond the mountain" beschrieben.

    Wenn man so eine Wand mit einem 3,4kg Rucksack besteigt, ist es nicht UL?

    Wenn das so eingeschränkt werden soll, sollte man wirklich nicht mehr von UL (ultraleicht) sondern von UT (ultraleicht trekking) reden, das ist eindeutiger.
    Die Foren-Adresse heisst ja auch "trekking-ultraleicht" und nicht "ultraleicht". Das Adjektiv alleine hat wohl eine allgemeinere Bedeutung.

    P.S. Es würde mich wundern, wenn einer hier im Forum in die Regionen vorstoßen würde. Und wenn jemand so ein Vorhaben ankündigt, den man nicht kennt, wird er wohl zu Recht gewarnt werden.

  16. Lebt im Forum

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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von fuchsnoir Beitrag anzeigen
    ...Wenn das so eingeschränkt werden soll, sollte man wirklich nicht mehr von UL (ultraleicht) sondern von UT (ultraleicht trekking) reden, das ist eindeutiger.
    Die Foren-Adresse heisst ja auch "trekking-ultraleicht" und nicht "ultraleicht". ..
    guter Vorschlag, vielleicht noch eher ULTwenzki (Ultralight-Trekking, wenn es nicht zu kalt ist)

  17. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    guter Vorschlag, vielleicht noch eher ULTwenzki (Ultralight-Trekking, wenn es nicht zu kalt ist)
    Auf den Ast wollte ich gar nicht mehr hüpfen, aber ich habe durchaus mit Interesse den Thread "UL Zelt für Wintertouren" mitgelesen und war nicht erstaunt, als der (nun editierte) Kommentar kam: "was hat das mit UL zu tun?" weil sich die Diskussionen um die üblichen Sturmbunker von TNF, Hilleberg und MH drehten.

    Möglicherweise ist sogar "UL-Trekking" zu weit gefasst, aber immerhin wurde bei TUL nicht stumpf auf ein Silnethäutchen als Unterschlupf verwiesen, als einer eine Unterkunft für eine Islandtour gesucht hat. So UL sind die dann doch nicht.
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  18. Lebt im Forum

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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Auf den Ast wollte ich gar nicht mehr hüpfen, aber ich habe durchaus mit Interesse den Thread "UL Zelt für Wintertouren" mitgelesen und war nicht erstaunt, als der (nun editierte) Kommentar kam: "was hat das mit UL zu tun?" weil sich die Diskussionen um die üblichen Sturmbunker von TNF, Hilleberg und MH drehten.

    Möglicherweise ist sogar "UL-Trekking" zu weit gefasst, aber immerhin wurde bei TUL nicht stumpf auf ein Silnethäutchen als Unterschlupf verwiesen...
    Och das Zelt ist u.U. dasselbe, wir waren auch schon bei viel Neuschnee und Wind mit mehreren SL3 unterwegs, aber mit IZ...und auch mein G2Ultra hat recht duennes Si-Nylon...

    Aber wenn ich bei Jardine lese, man solle doch seine Reiseroute und die Jahreszeit so legen, dass man leichter unterwegs sein koenne...dann setze ich doch andere Prioritaeten

    Ich taste mich ja z.B. auch immer mehr an die Temp-Grenzen, von meinem leichtesten Schlafsack und Unterlagen ran (aber lieber bei EONGs) und neulich war halt mal die Unterlage etwas zu duenn / kalt, bei meinem ULTwenzki hatte ich also durchaus mich mit im Visier

  19. Dauerbesucher

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    AW: UL, ein Dilemma

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Exakt, UL ist eine Spezialisierung innerhalb eines anderen Gebiets, mehr nicht. Man könnte es auch als Hype bezeichnen und fragen: "was macht ihr denn da überhaupt Spezielles?".

    Alex
    Danke! Mhm, ok, es heißt ja auch im Englischen dann "Backpacking light" oder "Backpacking Ultralight".

    Und zur Frage "was macht ihr denn da überhaupt Spezielles?":
    Für mich war es 2003 nach 22 Jahren Zeltwandern fast eine Erleuchtung u.a. statt einem LOWE Alaska Rucksacks einen Gossamergear G4, statt eines Macpac Eurotunnel Zeltes ein ca. 1/4 so schweres selbstgenähtes Tarpzelt zu verwenden und mit dem und anderem leichtem Zeug den Nordkalottleden zu wandern. Und alles nur weil ich damals bei alltheweb.com "lightweight backpacking" eingegeben hatte. Sonst nix Spezielles, Draußensein und auf den PCT sparen.

    Gruß hikingharry

  20. Erfahren
    Avatar von madmax
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    AW: UL, ein Dilemma

    Cool, die Disku geht weiter...

    Dann werd ich halt doch mal meinen Kram auf UL trimmen also Ultraleichtkram [ULK] draus machen.


    Ich stell die nächsten Tage meine Packliste ein, und dann möge sich doch bitte jeder darüber auslassen - auf daß ich sicher sein kann, daß ich UL unterwegs bin

    ich möcht nähmlich nicht zum Aussenseiter degradiert werden und vor Allem nicht gar keine Ahnung von UL, ULK, ULLA, ULM und ULTwenzki haben...
    Man vergesse nicht, dass die großen Berge den Wert haben, den der Mensch ihnen zumisst, sonst bleiben sie nur ein Haufen Steine. (Bonatti)

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