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  1. Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #1
    Wenn ich Survival trainiere, gehe ich in die Natur. Ich verlasse die feste Wege dringe in die Lebensräume der Tiere ein. Ich verbrenne Holz, esse Pflanzen und Tiere. Ich bewege mich so in der Natur, wie es die Tiere oder Naturvölker tun. Natürlich mit dem Bewusstsein, dass für die, die nach mir kommen auch noch was übrig sein sollte.

    Unsere moderne Gesellschaft hat die Natur mehr und mehr zerstört, so dass heute nur noch wenige Flecken Natur übrig sind, die wir weiter zerstören. Das ist der menschliche Lebensstil.

    Könnt ihr es mit euerm Gewissen vereinbaren in die Natur zu gehen und in ihr, mit ihr und von ihr zu leben?
    Oder sollten wir lieber als Zuschauer auf den Wegen bleiben um die Natur nicht aktiv zu zerstören. Passiv zerstören wir sie ja trotzdem oder wer nicht?

  2. Gerne im Forum

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    Sachsen
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    57

    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #2
    Zitat Zitat von OldSugarhand Beitrag anzeigen
    Wenn ich Survival trainiere, gehe ich in die Natur. Ich verlasse die feste Wege dringe in die Lebensräume der Tiere ein. Ich verbrenne Holz, esse Pflanzen und Tiere. Ich bewege mich so in der Natur, wie es die Tiere oder Naturvölker tun. Natürlich mit dem Bewusstsein, dass für die, die nach mir kommen auch noch was übrig sein sollte.

    Unsere moderne Gesellschaft hat die Natur mehr und mehr zerstört, so dass heute nur noch wenige Flecken Natur übrig sind, die wir weiter zerstören. Das ist der menschliche Lebensstil.

    Könnt ihr es mit euerm Gewissen vereinbaren in die Natur zu gehen und in ihr, mit ihr und von ihr zu leben?
    Oder sollten wir lieber als Zuschauer auf den Wegen bleiben um die Natur nicht aktiv zu zerstören. Passiv zerstören wir sie ja trotzdem oder wer nicht?
    @Zuckerhand... ich find das nen Engholm weit interessant, meine Antworten wären ja, ja, ja. und dann vielleicht, vielleicht. letztlich : nö.

    troll Dich!

    Luzifer

  3. Bergtroll
    Gast

    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #3
    Ich schätze 99% aller Überlebenskünstler praktizierten ihr Hobby in deutschen Nutzwäldern, in Kleingärten oder nur in Gedanken. Daher dürfte sich der Schaden für die Natur in Grenzen halten.

    An welcher Stelle - ganz konkret - hast Du denn Sorge, dass Du Natur zerstörst und welche seltenen Pflanzen und Tiere sind betroffen?

  4. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #4
    Zitat Zitat von Bergtroll Beitrag anzeigen
    Ich schätze 99% aller Überlebenskünstler praktizierten ihr Hobby in deutschen Nutzwäldern, in Kleingärten oder nur in Gedanken. Daher dürfte sich der Schaden für die Natur in Grenzen halten.

    An welcher Stelle - ganz konkret - hast Du denn Sorge, dass Du Natur zerstörst und welche seltenen Pflanzen und Tiere sind betroffen?
    Wenn er Frösche und Schnecken verzehrt
    Will er ja schon getan haben.
    Und das Kambium von Bäumen, welches mann nicht gewinnen kann, ohne den Baum massivst zu schaden, hat er auch, nach eigener Angabe, ebenfalls vermampft.
    Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------Autorität erwirbt man
    Mit erkaltetem Knie;---------------------------------------------man erzwingt sie nicht
    Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer, ----------------
    Der über Felsen fuhr.________havamal
    --------------------WAI, wann kommst du nach Ha...

  5. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #5
    Guten Abend!
    Ich finde die Frage ganz interessant!
    Allerdings würde ich mich im Wald nicht wie ein Tier oder jemand eines Naturvolkes verhalten. Einfach aus dem Grund, weil ich der Ansicht bin, dass es immer weniger " Natur" gibt. Um so mehr sollte man sie schützen.
    Aus meiner Sicht, steckt die Natur schon lange nicht mehr so zurück, wie vor vielleicht 100 Jahren.
    Was hat es da schon ausgemacht, wenn man mal einen riesigen Lachs im Rhein fängt und isst. ( nicht "er" wildert)

    Ich finde, ob Survival die Natur schädigt, hängt davon ab, wie man sie ausübt! Wenn man sie 1 zu 1 ausübt, als wäre man in Not, dann schädigt man auf jeden Fall. Wenn man mal ne Nacht im Wald schläft ( In manchen Bundesländern Deutschlands verboten) und sonst sich auch von mitgebrachten Nahrungsmitteln ernährt, kann ich keine Beeinträchtigung oder Schädigung sehen.( Ist dann aber wohl eher Camping als Survival). Sofern man sich nicht im Naturschutzgebiet oder ähnlichem aufhält.


    Und sich einfach aus der Natur zu ernähren... wenn es viele andere täten, würde das Stück Natur kollabieren. Stellt euch nur einmal 100 Rehe auf einem Hektar Wald vor.

  6. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #6
    Um Göttergatte mal wegen des Kambiums zu beruhigen: Es war ein vom Sturm umgeworfener noch grüner Baum der über dem Weg lag.

    Ansonsten wie schon festgestellt, wenn man im Wald schläft und mitgebrachtes ist, ist es kein Survival.
    Ein geringer Schaden entsteht eben schon an der Natur wenn man survival macht. Für mich steht fest, dass ich diese Sünde auf mein Gewissen nehmen kann. Ich versuche die Schäden gering zu halten und auch in meinem alltäglichen Leben der Natur nicht zur stark zur Last zu fallen. Stichpunkt ökologischer Fußabdruck.
    Die Frage die mich interessiert ist halt, wie andere das sehen, schließlich bin ich hier mit meiner Einstellung schon massiv auf Gegenwind gestoßen.
    Wir Survivaler beschäftigen uns wenigstens mit der Natur und sind ja auch am Naturschutz interessiert. Ist schließlich unser Spielplatz. Im Gegensatz dazu geht die Natur den meisten Menschen extrem am Arsch vorbei. Sie zerstören sie zwar nicht aktiv, aber mit ihrem Lebensstil tragen sie passiv massiv zur Zerstörung bei.
    Ok, ich bin mal auf weitere Antworten gespannt.

  7. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #7
    ...hmmmm.....
    ist das hinstellen einen Einfamilienhauses mit 1000m2 Garten für Grillen und Rasenmähen (von wg. Weinbergschnecken) und Schaukelschaukeln und, und, und..............
    nicht eher eine Form von übertriebenem Survival?!?!?

    Friss, was du kriegen kannst! in 50 Jahren gibt's es eh nicht mehr!
    Man vergesse nicht, dass die großen Berge den Wert haben, den der Mensch ihnen zumisst, sonst bleiben sie nur ein Haufen Steine. (Bonatti)

  8. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #8
    Ich denke schon, dass das meiste "Survival" weit mehr zerstört als eigentlich nötig ist.
    Naturerlebnis ok, Überlebenstraining auch, aber Bitte mit Rücksicht auf das bisschen natur, das wir noch übrig gelassen haben.
    ich selber wandere auch gerne über mehrere Wochen durch wegloses gelände, dabei versuche ich aber möglichst nicht auf empfindliche Vegetation zu treten, Tier nicht zu verfolgen, wenn feuer dann nur mit Treibholz, und auch das Zelt auf unbewachsenen Flächen aufzuschlagen. insgesamt sollte also kein unterschied zwischen der Natur vor dem Betreten und nach dem verlassen zu ekennen sein.
    Natürlich heißt das auch die natur nicht in den letzten Nischen auszuplündern (seltene pflanzen/ Tiere essen, Rinde oder totholzhabitate zum Feuern nehmen, Bewuchs umpflügen für einen schönen Zeltplatz etc.).
    In vielen Wäldern ist es natürlich nicht möglich die Wege zu verlassen ohne den Wald zu schädigen, also belibt auf den Wegen, was bringt es durch den Wald zu stampfen und neue Wege zu trampeln.

  9. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #9
    Zitat Zitat von OldSugarhand Beitrag anzeigen
    Wir Survivaler beschäftigen uns wenigstens mit der Natur und sind ja auch am Naturschutz interessiert. Ist schließlich unser Spielplatz. Im Gegensatz dazu geht die Natur den meisten Menschen extrem am Arsch vorbei.
    Heißt das jeder Survivler bewirkt auch aktiv etwas, dass den Schaden ansatzweise kompensieren würde?
    Dann wär es ja klasse. Leider fällt mir eher das gegenteil auf. zu tollen Flecken wird mit Autos, oder Flugzeugen angereist und der Lebensstil unterscheidet sich doch meistens nicht von anderen. Oder was macht Ihr aktiv zur Naturerhaltung? ^^
    Naja es gibt eben etwas viel Menschen, mit "naturgemäß" etwas zerstörerischen Bedürfnissen, wie Häuser, Autos, billige Fernreisen ...., da wäre es doch toll wenn die letzten Naturfragmente noch etwas halten würden.

  10. Gerne im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #10
    Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?
    ach soweit würde ich nicht gehen. survival heißt einfach nur überleben egal wann, wie oder wo. sei es in der natur oder im alltag.

    schädigung der natur ist ein thema für sich. im klar text heißt das, dass die menschheit einfach so weiter macht wie bisher und eines tages die "rechnung" dafür bekommt und das wird ne ganz hässliche sache.

    das kommt doch auf jeden selber drauf an ob man die natur achtet und mit gewissen handelt oder so lebt "eigenen vorteil auf kosten der gesamtheit bzw der natur/lebewesen". vor kurzen wurde bei mir im wald wieder ne ecke von fichten niedergemäht, da wird der wald als nutzfläche angesehen, natur zerstört um holz zugewinnen. das ist in jeden bereich der menschheit so alles wird bis auf letzte aussgenutzt bis nichts mehr bleibt.

    das survival anzuprangern finde ich den falschen weg.

  11. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #11
    Hallo,

    Also ich finde die Frage, eher, wie soll ich sagen... naja, irgendwie...

    Survival heißt "Überleben", wobei hier nicht differenziert wird zwischen Überleben in der Natur oder in der Zivilisation. Es handelt sich hierbei um das Überleben in einer Notsituation, die es gilt durchzustehen oder zu überwinden, sprich, entweder sich eine "Infrastruktur" zu schaffen die ein Ausharren an Ort und Stelle ermöglicht, bis Rettungskräfte eintreffen oder sich aus eigener Kraft in ein sicheres Gebiet durch zu schlagen (z.B. in die Zivilisation im Falle von Wilderness-Survival). Dafür sind nun mal bestimmte Techniken und Fertigkeiten von Nöten (oder hilfreich), die man sich durch Übung aneignen muss. Wo man diese übt, ist, meiner Meinung nach, letztlich egal.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, die Natur in irgend einer Weise zu schädigen oder gar zu zerstören! Wie weiter oben schon angedeutet, werden die Meisten "Surviveler" diese Fähigkeiten und Techniken im eigenen Garten oder im Wäldchen hinterm Haus üben. Und ich bezweifle jetzt einfach mal, dass man in einem bewirtschafteten Forst, 100 Meter neben einem Weg wo täglich ein Paar Hundert Spaziergänger, Jogger, Radfahrer und Gassiegeher vorbei kommen, die "unberührte Natur" zerstört, wenn man dort versucht eine "Debris Hut" oder eine ähnliche Notunterkunft (neben den von örtlichen Kindern gebauten Hütten) zu bauen.

    Das man kein Feuer im Wald macht, dürfte (oder müsste) eigentlich jedem glar denkenden Menschen bekannt sein. Das kann man zu hause im Garten oder auf der Terrasse üben, da schadet es, denke ich, niemanden. Insekten und Pflanzen kann man auch auf ner Wiese sammeln, und sich dabei auf nicht vom Aussterben bedrohte Arten beschränken. Fürs Angeln gibt es den Fischereischein und für die Jagd den Jagdschein, wer mehr über die Fangjagd lernen will, kann auch dies bei Weiterbildungen lernen. Wer selbst gebaute Fallen ausprobieren will, kann diese übrigens auch selbst mit nem Stock oder so auslösen. Und für die Bogenjagd gibt es die Möglichkeit auf einen sogenannten 3 D Parcour's zu gehen, da müssen dann noch nicht mal Tiere für sterben.

    Ich sehe also, nach wie vor, keinen mir ersichtlichen Grund, beim üben bestimmter "Survival-Techniken" die Natur zu schädigen! Genauso wenig, wie ich einen Grund sehe einen Unfall im Straßenverkehr zu verursachen, um Erste-Hilfe Techniken zu üben oder eine Schlägerei anzufangen, um Selbstverteidigung zu trainieren.

    Natürlich gibt es immer (wie auch sonst überall) Idioten, die sich an keine Regeln halten und für den gesunden Menschenverstand nicht zugänglich sind. Aber ich glaube, dass diese doch (auch in der Survival-Szene) in der Minderheit sind. Weshalb sollte man also alle Survivalisten mit diesen Idioten über einen Kamm Schären? Wo mit ich auch gleich zur nächsten Frage komme, wie will man den Survival verbieten?

    Das üben der einzelnen Techniken und Fertigkeiten kann mir niemand verbieten, solange ich nicht gegen gültiges Recht verstoße! Und, sollte ich in eine echte Notsituation geraten, dann denke ich, interessieren mich irgendwelche Gesetze nicht wirklich! Also noch mal, wie und warum sollte das üben, von für den "Survival-Fall" nützlichen Techniken und Fertigkeiten, verboten werden? Und wie sollte so ein Verbot den bitte aussehen, oder gar durchgesetzt werden? Das ganze erscheint mir irgend wie, nicht wirklich gut durchdacht, noch zu ende gedacht!

    LG

    Bandog
    Geändert von Bandog (25.02.2012 um 19:55 Uhr)

  12. Gerne im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #12
    Ich sehe also, nach wie vor, keinen mir ersichtlichen Grund, beim üben bestimmter "Survival-Techniken" die Natur zu schädigen! Genauso wenig, wie ich einen Grund sehe einen Unfall im Straßenverkehr zu verursachen, um Erste-Hilfe Techniken zu üben oder eine Schlägerei anzufangen, um Selbstverteidigung zu trainieren.
    geil

    dein post finde ich gut!

  13. Dauerbesucher
    Avatar von ToniBaer
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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #13
    Hallo,

    ich denke auch, das man da differenzieren muss. Für mich bedeutet Survival nicht, jedes freie Wochenende im Wald zu übernachten und dabei völlig autark zu leben. Ich finde man kann die meisten Fähigkeiten auch sehr gut Zuhause oder separat üben. Wenn man dann Lust auf den "Ernstfall" hat kann man ja immer noch eines der organisierten Survialcamps besuchen. Da ist dann zumindest mit den Waldbesitzern alles abgesprochen und man erhält noch Tipps von erfahrenen "Survivalkünstlern".

    Zu dem, was der TO offenbar unter Survival versteht, kann ich nur sagen, das es einen sehr undurchdachten Eindruck macht. Wenn man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt, dann sollte es möglich sein, auch im heimischen Wald, eine Survivaltour zu machen, die der Natur möglichst wenig schadet. Und den Eindruck hatte ich nicht. Das klang eher nach fixem Abenteuer. Die meisten Fähigkeiten muss man nicht erst vor Ort erlernen. Normalerweise würde man das zu Verantwortungsbewusstem Umgang mit der Umwelt zählen.

    Viele Grüße
    Toni

  14. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #14
    schade das sich inletzter zeit mal wieder solche themen häufen...

    das man in der "normalen" gesellschaft irgendwie als spinner betrachtet wird
    wenn man sagt das man sich für survivaltechniken interessiert, damit kann ich leben.
    aber warum auch hier, in einem forum von naturfreunden sowas immerwieder auftaucht ist und bleibt mir ein rästel.

    ich persönlich sehe keinen unterschied bei der "belastung der natur" durch die einzelnen interessengruppen.
    seien es nun kletterer, paddler, survivler, wildcamper, pilzesammler, angler/jäger oder hund-gassi-führer.
    letztlich kommt es doch immer darauf an wie verantwortungsbewusst der einzelne mit der natur,
    die er von allen lebewesen leiht, umgeht.
    ich denke nicht das es nötig ist hier eine extra debatte darüber zu führen ob nun die survivler
    "besonders" schädlich sind oder nicht.
    da gibts ganz andere sachen, zb unser lokaler autobahnausbau... aber auch das fürht hier zu weit.

    womit ich im übrigen keinem das thema verbieten will oder so, man kann ja über alles reden,
    nur mir erschliesst sich der sinn nicht, leider.
    wobei naja evt ist der sinn ja der zu vermitteln das auch die survivler keine deppen sind sondern
    durchaus idr mit viel respekt an diese sache herangehen.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.

  15. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #15
    @ Krupp:
    Der TO hat in einem anderen Faden scheinbar geschützte Arten verzehrt, darum geht es ihm hier wohl, nicht um das bloße Rumlaufen in der Natur.
    Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------Autorität erwirbt man
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    Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer, ----------------
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  16. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #16
    "Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?"

    Es ist und wird auch in Zukunft sicher nicht verboten sein, wenn sich ein Mensch in Not über geltende Gesetze hinwegsetzt. Nennt man Notstand.

    Survival-Training ist aber i.d.R. kein Notstand, und deswegen sind geltende Gesetze einzuhalten. Auch wenn diese schwachsinnig (kommt oft genug vor) sind, oder einem gerade keiner auf die Finger schaut.

    Der gesunde Menschenverstand sollte einem unabhängig von Recht und Gesetz sagen, dass man nicht alleine durch den Wald zieht und wenn sich jeder rücksichtslos verhält, sich am Ende niemand mehr über die Natur erfreuen kann.

    Das sollte aber jedem Naturliebhaber klar sein, und wer die Natur nicht liebt, der braucht auch kein Survival, weil er zu Hause vor der Glotze bleibt. Daher ist die Debatte auch eigentlich völlig sinnfrei.

    P.S: es scheint hier im Forum zu einem guten Teil um irgendwelche Gesetzdiskussionen zu gehen. Sehr merkwürdig. Ähnliches liest man immer wieder in Kletter- oder Tauchforen. Was gibt es denn da zu diskutieren? Da fragt man seinen Anwalt oder postet im Jura-Forum. Wie viele Kletterer, Taucher, Survivalisten, Wanderer, etc.pp. standen oder stehen denn in deutschen Gerichten vorm Richter, dass man solche Diskussionen dauernd führen muss? Gibt es keine interessanteren Fragestellungen mehr in Deutschland als das man für sein Tun irgendwelche Paragraphen wälzen muss?

    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit gesundem Menschenverstand und Rücksicht?

  17. Gerne im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #17
    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit gesundem Menschenverstand und Rücksicht?
    or, seufts. so ein guter satz

    oder die welt nicht als seinen mülleimer betrachten

  18. Alter Hase
    Avatar von Ditschi
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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #18
    Zitat Zitat von TSK Beitrag anzeigen
    "Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?"

    Es ist und wird auch in Zukunft sicher nicht verboten sein, wenn sich ein Mensch in Not über geltende Gesetze hinwegsetzt. Nennt man Notstand.

    Survival-Training ist aber i.d.R. kein Notstand, und deswegen sind geltende Gesetze einzuhalten. Auch wenn diese schwachsinnig (kommt oft genug vor) sind, oder einem gerade keiner auf die Finger schaut.

    Der gesunde Menschenverstand sollte einem unabhängig von Recht und Gesetz sagen, dass man nicht alleine durch den Wald zieht und wenn sich jeder rücksichtslos verhält, sich am Ende niemand mehr über die Natur erfreuen kann.

    Das sollte aber jedem Naturliebhaber klar sein, und wer die Natur nicht liebt, der braucht auch kein Survival, weil er zu Hause vor der Glotze bleibt. Daher ist die Debatte auch eigentlich völlig sinnfrei.

    P.S: es scheint hier im Forum zu einem guten Teil um irgendwelche Gesetzdiskussionen zu gehen. Sehr merkwürdig. Ähnliches liest man immer wieder in Kletter- oder Tauchforen. Was gibt es denn da zu diskutieren? Da fragt man seinen Anwalt oder postet im Jura-Forum. Wie viele Kletterer, Taucher, Survivalisten, Wanderer, etc.pp. standen oder stehen denn in deutschen Gerichten vorm Richter, dass man solche Diskussionen dauernd führen muss? Gibt es keine interessanteren Fragestellungen mehr in Deutschland als das man für sein Tun irgendwelche Paragraphen wälzen muss?

    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit gesundem Menschenverstand und Rücksicht?
    Hallo TSK,

    über Deinen Beitrag mußte ich schmunzeln, weil er in sich so einen schönen Widerspruch trägt.

    Du plädierst zu recht dafür, beim Üben die Gesetzte einzuhalten, erklärst sie gleichzeitig für schwachsinnig und möchtest an ihre Stelle den gesunden Menschenverstand setzen.

    Da drängt sich die Frage auf, wie Du mit deinem gesunden Menschenverstand schwachsinnigen Gesetzen auf die Spur kommen willst, um sie einzuhalten?

    Aber im Ernst: es ist nun einmal so, daß der Umgang mit der Natur in einer Vielzahl Gesetzen und Verordnungen geregelt ist. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wenn Du in den abgelegensten Gebieten der Erde einen Schneeleoparden schießt, bekommst Du mächtig Ärger. Mit diesen Normen muß man sich beschäftigen, wenn man nicht Sanktionen riskieren will.

    In allen Prüfungen -- Jagdschein, Sportfischerprüfung, Sportbootführerschein etc. --wird explizit nach diesen Normen gefragt.

    Verläßt Du Dich da auf Deinen gesunden Menschenverstand, fällst Du durch. Das reicht nicht mehr.

    Wie Du Dir Dein Wissen aneignest, ist eigenlich egal: betreib autodidaktische Studien, frag Deinen Anwalt, geh ins Juraforum oder frage einfach uns hier.

    Aber eigne Dir bitte das notwendige Wissen an, bevor Du losziehst, damit es Dir nicht ergeht wie OldSugarHand.

    Gruß Ditschi

  19. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #19
    Zitat Zitat von Bandog Beitrag anzeigen
    Das man kein Feuer im Wald macht, dürfte (oder müsste) eigentlich jedem glar denkenden Menschen bekannt sein.
    Komisch, dass es Jahrtausende lang völlig normal war, im Wald Feuer zu machen. Und heutzutage bei Waldarbeiten u.ä. auch noch völlig normal ist.
    Erst seit dem das Entzünden eines Lagerfeuers, als Survival gilt, kamen solche undifferenzierten und absoluten Verbote für Feuer im Wald auf.


    Gruß
    t.klebi

  20. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #20
    Hallo


    du mußt mal schauen wo heute die Natur noch in Ordnung ist ! Da wo Jahrzehntelange Survival und Überlebenstechniken trainiert wurde.
    Auf den Truppenübungsplätzen der Bundeswehr da gibt es alle Tieren und seltene Pflanzen obwohl da Panzer Fahrzeuge und tausende Soldaten umhergerannt sind .

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