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  1. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #41
    Ich glaube, die Sicherung versagt bei Kindern, die schon alleine Einkaufen können, komplett und ist auch aus diesem Grunde unsinnig. Aber Du hast Recht, jetzt wirds zu OT

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  2. Anfänger im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #42
    Also bei Abenteuer Survival schade Bear Grylls auch nicht wirklich der Natur

  3. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #43
    Zitat Zitat von DerWerner Beitrag anzeigen
    Also bei Abenteuer Survival schade Bear Grylls auch nicht wirklich der Natur
    Nur dem gesunden Menschenverstand, oder wie?

    Naja. Ob die Serie wirklich einer kritischen Betrachtung standhält, was diesen Punkt angeht, dürfte ebenso zweifelhaft sein, wie die lebensgefährlichen Ratschläge die dort auf die unbedarften Zuschauer ausgegossen werden.

    Andererseits: nicht nur der Unterhaltungswert ist zweifellos vorhanden, die Naturaufnahmen sind auch teils wunderbar und wenn man sieht, wie schön die Natur in einigen Teilen der Welt ist, kann das nicht grundsätzlich verkehrt sein.

    Im Grunde ist es ja bei Ray Mears, Survival Duo, Les Strout oder wie sie alle heissen auch nicht anders, da werden Bäume umgekloppt, Rinde abgerupft, Tiere mit Fallen plattgemacht und gebraten etc.pp. Im Notfall sicher alles mehr oder weniger sinnvoll und zu rechtfertigen.
    Für eine Fernsehserie zum Zwecke der Unterhaltung oder aus Trainingsgründen ..nun ja...

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #44
    Da kann man wirklich nicht mehr viel drauf sagen.
    Aber Du hast vollkommen recht.

    Aber zum Zwecke der Unterhaltung für eine Fernsehserie..

    Es ist wesentlich "natürlicher und auch gesünder" für die Natur.
    Sprich, bevor er jetzt in einer Industrie Arbeitet, und dort "für Geld dazu beiträgt, dass die Firma durch div. CO² ausstöße der Umwelt schadet )
    "Erarbeitet er sich es in der Natur "Schadstoffarm"

    Gut... wenn der Helikopter Ihn zum Ort bringt und wieder abholt, bringt dass Bear Grylls in den 5 Tage auch nicht wieder rein bzw. gut...
    Kann man sich jetzt drüber streiten, ob's schlecht oder "sinnvoll" ist.

  5. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #45
    Zitat Zitat von TSK Beitrag anzeigen
    Für eine Fernsehserie zum Zwecke der Unterhaltung oder aus Trainingsgründen ..nun ja...
    Vermutlich ist der ökologische Rucksack eines ganz normalen Wocheneinkaufs im Supermarkt auch nicht kleiner, als der einer solchen Folge.

    Gruß
    t.klebi
    Geändert von t.klebi (06.03.2012 um 09:19 Uhr)

  6. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #46
    Zitat Zitat von t.klebi Beitrag anzeigen
    Vermutlich ist der ökologische Rucksack eines ganz normalen Wocheneinkaufs im Supermarkt auch nicht kleiner, als der solchen Folge.

    Gruß
    t.klebi
    Vermutlich. Andererseits kommen in fast allen mir bekannten Serien die erzieherischen Hinweise auf einen schonenden Umgang mit der Natur zu kurz.

    Wer im Fernsehen sieht, wie sich "Vorbilder" wie die sprichwörtliche Axt im Walde verhalten, wird auf jedenfall nicht gerade positiv beeinflusst.
    Bei Ray Mears macht eigentlich noch eine Ausnahme, das lässt meine persönliche Vorstellung von gutem Umgang mit der Natur noch durchgehen.

    Aber das beste was ich mal bei -glaube Bear Grylls- gesehen habe, war, dass er ein Feuer einfach hat brennen lassen und weitergezogen ist. Mit dem Hinweis "ich lasse das als Signalfeuer an, wenn man in Not ist, muss man eben das Risiko eines Waldbrandes eingehen".
    Noch Fragen?

  7. Neu im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #47
    Zitat Zitat von DerWerner Beitrag anzeigen

    Gut... wenn der Helikopter Ihn zum Ort bringt und wieder abholt, bringt dass Bear Grylls in den 5 Tage auch nicht wieder rein bzw. gut...


    Vielleicht lässt er sich ja in "kalten Nächten" jede Nacht in ein Hotel fliegen


    Warum ich das schreibe? Habe etwas gefunden, was den guten Bear in ein anderes Licht rückt.


    http://www.spiegel.de/panorama/leute...496178,00.html


    Naja, das Fliegen an die verschiedenen Orte ist sicherlich nicht so " Öko" .
    Ich finde aber, dass es ja ums´ überleben geht, also wir Zuschauer uns vorstellen, man wäre Schiffbrüchig oder ein Flugzeugabsturz Überlebender etc. mitten im Nirgendwo. Und da kommt man meistens nur über dem Luftweg hin.
    Wenn das Nirgendwo allerdings absolut zugänglich ist, rolle ich bezüglich des Helikopter nur mit den Augen und der Verarschung

  8. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #48
    Zitat Zitat von Lagerfeuer Beitrag anzeigen
    Habe etwas gefunden, was den guten Bear in ein anderes Licht rückt.
    Warst Du tatsächlich der Auffassung derartige Fernsehshows habe irgend etwas Survival und Realismus zu tun?
    Das ist in etwa so, als würdest Du dich beschweren, dass es in Wirklichkeit gar keine Hobbits und Orks gibt.

    Gruß
    t.klebi

  9. AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #49
    OT:
    Zitat Zitat von t.klebi Beitrag anzeigen
    Das ist in etwa so, als würdest Du dich beschweren, dass es in Wirklichkeit gar keine Hobbits und Orks gibt.
    Wie? Die soll es nicht geben? Du zerstörst mein Weltbild!
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  10. Anfänger im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #50
    Hi!

    Also meiner Meinung nach wäre das wieder so ein Verbot, das wenig Sinn macht, weil mans einfach nicht kontrollieren kann! Wie schon angesprochen ist ja Wildcampen auch verboten, aber ums zu kontrollieren müsste man jede Nacht jedes nicht direkt einsehbare Feld, Wald etc. kontrollieren ob da jemand campt. Außerdem wird sich jemand, der im Wald schläft davor hüten einen Waldbrand zu verursachen (sehe da die Gefahr eher bei Leuten die sich dort nur kurzzeitig aufhalten).

    Allgemein halte ich nicht viel von Verboten, die sowieso nicht richtig kontrolliert werden, meiner Meinung nach sollte eher was unternommen werden, dass mehr Leute die Natur als schützenswert empfinden!

  11. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #51
    Zitat Zitat von doni Beitrag anzeigen
    Hi!

    Also meiner Meinung nach wäre das wieder so ein Verbot, das wenig Sinn macht, weil mans einfach nicht kontrollieren kann! Wie schon angesprochen ist ja Wildcampen auch verboten, aber ums zu kontrollieren müsste man jede Nacht jedes nicht direkt einsehbare Feld, Wald etc. kontrollieren ob da jemand campt. Außerdem wird sich jemand, der im Wald schläft davor hüten einen Waldbrand zu verursachen (sehe da die Gefahr eher bei Leuten die sich dort nur kurzzeitig aufhalten).

    Allgemein halte ich nicht viel von Verboten, die sowieso nicht richtig kontrolliert werden, meiner Meinung nach sollte eher was unternommen werden, dass mehr Leute die Natur als schützenswert empfinden!
    Hallo,

    gezielte Kontrollen gibt es da wohl selten, aber täusch Dich nicht: die Förster und Jäger haben ihr Revier gut im Auge.

    Vor einigen Tagen kam ein Bericht in TV- Nordschaumagazin, daß der Holzklau im Wald durch die steigenden Rohstoffpreise rapide zugenommen hat. Folge ist, daß jetzt Fortsbedienstete auch nachts Streife gehen. Sie suchen nicht nach Survivlern und Wildcampern, aber diese wären möglicherweise willkommener Beifang. Dem Bericht zufolge ist die Stimmung eher gereizt.

    Gruß Ditschi
    Geändert von Ditschi (06.03.2012 um 18:30 Uhr)

  12. Neu im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #52
    Hy Leute,
    hab mich grad durchgelesen,durch eure diskusion hier.
    möchte auch was dazu sagen. Um auf die ursprüngliche frage zurück zu kommen.

    Ich finde es gut wenn sich Leute mit survival beschäftigen.Auch ich interresiere mich brennend dafür.Es beteht jedoch ein Unterschied darin ob ich mir Wissen und Können aneigne, oder ob bzw.wie ich diese Kenntnisse trainiere.Dazu muss man die Natur nicht schädigen oder be-schädigen.
    Vieles kann man üben und testen auch ohne Schaden anzurichten.

  13. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #53
    Zitat Zitat von doni Beitrag anzeigen
    Allgemein halte ich nicht viel von Verboten, die sowieso nicht richtig kontrolliert werden, meiner Meinung nach sollte eher was unternommen werden, dass mehr Leute die Natur als schützenswert empfinden!
    Ganz genau!

    Meiner Meinung nach sollte man nicht nur verbieten, sondern es auch durch entsprechende Angebote ermöglichen, den Wald oder die Natur verantwortungsbewusst zu nutzen.

    Ein allgemeines Verbot, im Wald zu campen, macht z.B. viel mehr Sinn, wenn man gleichzeitig Regelungen schafft, die es den Leuten ermöglicht, ein solches Erlebnis "legal" zu erleben. Ähnliches gilt für Tauchen (in fast allen Seen natürlich völlig verboten), Klettern (an fast allen Felsen grundsätzlich auch verboten) und zahlreiche andere Naturbetätigungen.

    Natürlich können nicht pro Jahr tausende Menschen in einen einzigen See hüpfen, an einer bestimmten Felswand klettern oder in einem kleinen Wald campen. Es MUSS Gesetze geben. Aber gleichzeitig Angebote schaffen? Dafür müsste man sich ja mal Gedanken machen.

    Generell verbieten und einen Kleinkrieg (ich sage nur "Steuererklärung" oder "Raubrittertum mit Blitzgerät") gegen die eigene Bevölkerung zu führen scheint einfacher.

    Der Staat täte wirklich verdammt gut daran, sich mal wieder mehr dafür einzusetzen, dass die Bürger ihr Land (und deren Natur) lieben.

    Gesetze hatten ursprünglich mal den Grund, den Menschen zur Rücksichtnahme zu bewegen. Inzwischen haben wir die gegenteilige Situation, dass ein überwiegender Teil der Bevölkerung denkt "da mich der Staat eh drangsaliert, kann er mich dann auch mal, und nach mir die Sinnflut".

    Ganz am Ende ist eine Gemeinschaft auf Konsens gebaut, und da bröckelt es ganz gewaltig. Sieht man AUCH in der Nutzung der Natur.

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #54
    Zitat Zitat von TSK Beitrag anzeigen
    Ganz genau!

    Meiner Meinung nach sollte man nicht nur verbieten, sondern es auch durch entsprechende Angebote ermöglichen, den Wald oder die Natur verantwortungsbewusst zu nutzen.

    Ein allgemeines Verbot, im Wald zu campen, macht z.B. viel mehr Sinn, wenn man gleichzeitig Regelungen schafft, die es den Leuten ermöglicht, ein solches Erlebnis "legal" zu erleben. Ähnliches gilt für Tauchen (in fast allen Seen natürlich völlig verboten), Klettern (an fast allen Felsen grundsätzlich auch verboten) und zahlreiche andere Naturbetätigungen.

    Natürlich können nicht pro Jahr tausende Menschen in einen einzigen See hüpfen, an einer bestimmten Felswand klettern oder in einem kleinen Wald campen. Es MUSS Gesetze geben. Aber gleichzeitig Angebote schaffen? Dafür müsste man sich ja mal Gedanken machen.

    Generell verbieten und einen Kleinkrieg (ich sage nur "Steuererklärung" oder "Raubrittertum mit Blitzgerät") gegen die eigene Bevölkerung zu führen scheint einfacher.

    Der Staat täte wirklich verdammt gut daran, sich mal wieder mehr dafür einzusetzen, dass die Bürger ihr Land (und deren Natur) lieben.

    Gesetze hatten ursprünglich mal den Grund, den Menschen zur Rücksichtnahme zu bewegen. Inzwischen haben wir die gegenteilige Situation, dass ein überwiegender Teil der Bevölkerung denkt "da mich der Staat eh drangsaliert, kann er mich dann auch mal, und nach mir die Sinnflut".

    Ganz am Ende ist eine Gemeinschaft auf Konsens gebaut, und da bröckelt es ganz gewaltig. Sieht man AUCH in der Nutzung der Natur.
    Hallo,

    vor einer pauschalen Gesetzesdiskussion in dieser Form möchte ich warnen, weil sie zu nichts führt.

    Das Zusammenleben so vieler Menschen auf so engem Raum gab es in der Geschichte niemals vorher, und es erfordert vielschichtige Regeln. Da läßt sich das Rad der Zeit nicht zurückdrehen.

    Gleichwohl kann man die Fülle der Gesetze beklagen. Leider vergeblich. Jede neue Regierung, ob in Bund oder Land, hat versprochen, die Gesetzesflut einzudämmen, aber nie gehalten. Wie auch, ist doch die Gesetzgebung das wichtigste politische Instrumentarium, politische Vorstellungen durchzusetzen.

    Und die Meinung der Bevölkerung? Deren Meinungsstand bin ich täglich, oft lautstark, ausgesetzt, und er läßt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:

    Wer sich durch ein Gesetz gegängelt fühlt, findet es überflüssig, fordert seine Abschaffung, und überhaupt die aller anderen Gesetze auch.

    Wer durch ein Gesetz begünstigt wird, findet es gut und richtig, fordert dessen Ausbau, und überhaupt müßte es vielmehr davon geben.

    Und, TSK, wer soll mehr Angebote schaffen, mit der Natur verantwortungsbewußt umzugehen? Der Staat? Wie kann man seine Einmischung beklagen und gleichzeitig nach ihm rufen?

    Beide Sätze in einem Post: oben im Beitrag sollen Regelungen geschaffen werden, unten im Beitrag gibt es zuviele.

    Schau Dir mal an, wieviel selbsternannte Survivellehrer es gibt. Reicht das nicht? Die könnten doch die Aufgabe übernehmen.

    Gruß Ditschi
    Geändert von Ditschi (07.03.2012 um 08:19 Uhr)

  15. Anfänger im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #55
    Zitat Zitat von Lagerfeuer Beitrag anzeigen
    Vielleicht lässt er sich ja in "kalten Nächten" jede Nacht in ein Hotel fliegen


    Warum ich das schreibe? Habe etwas gefunden, was den guten Bear in ein anderes Licht rückt.


    http://www.spiegel.de/panorama/leute...496178,00.html


    Naja, das Fliegen an die verschiedenen Orte ist sicherlich nicht so " Öko" .
    Ich finde aber, dass es ja ums´ überleben geht, also wir Zuschauer uns vorstellen, man wäre Schiffbrüchig oder ein Flugzeugabsturz Überlebender etc. mitten im Nirgendwo. Und da kommt man meistens nur über dem Luftweg hin.
    Wenn das Nirgendwo allerdings absolut zugänglich ist, rolle ich bezüglich des Helikopter nur mit den Augen und der Verarschung

    Wahnsinn....
    da schläft der Nachts in eisiger Kälte am Lagerfeuer, filmt dass noch etc,
    und dann schläft der Sack im Hotel... Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die sich leicht blenden lassen,
    aber da hätte ich jetzt schon mehr erwartet...
    Immer diese ganze Dramatik für den Film... Jetzt bin ich auch kein Freund mehr von Bear Gryyls
    ( Konnte man aber auch schon irgendwo vermuten und sich denken, dass nicht alles so ist, wie es scheint... )

    Bin total überrascht, dass Wildcampen verboten ist.. lese ich hier zum ersten mal.
    Da werde ich mich mal jetzt genauer informieren.
    Wie schwachsinnig ist dass den, wenn man mal mit seinen Kindern eine Nacht "im freien" verbringen möchte, und macht
    sich da gleich strafbar..

  16. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #56
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Wer sich durch ein Gesetz gegängelt fühlt, findet es überflüssig, fordert seine Abschaffung, und überhaupt die aller anderen Gesetze auch.
    Wer durch ein Gesetz begünstigt wird, findet es gut und richtig, fordert dessen Ausbau, und überhaupt müßte es vielmehr davon geben.
    Die Mehrzahl der Gesetze, die unseren Zugang zur Natur regeln, begünstigen niemand in Person.... im Einzelfall hat sich maximal ein Politiker auf Kosten der Kletterer Populismus im Sinne von Ökospinnern profiliert.

    Wir reden hier nicht vom Steuerrecht.


    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Und, TSK, wer soll mehr Angebote schaffen, mit der Natur verantwortungsbewußt umzugehen? Der Staat? Wie kann man seine Einmischung beklagen und gleichzeitig nach ihm rufen?
    Ich beführworte die Einmischung des Staates, weil es anders gar nicht geht. Woraus liest du das Gegenteil? Selbstverständlich muss der Staat das regeln. Er tut es bereits, und man kriegt ihn auch nicht raus. Darüber zu jammern bringt nichts.

    Dein Vorschlag mit den Survivaltrainern ist naiv. Es gibt nur eine Institution, die hier in der Verantwortung ist, und das ist die Legislative.
    Ansonsten würde in deutschen Wäldern längst Krieg herrschen. Survivalisten gegen Naturschützer gegen Waldbesitzer gegen Jäger gegen Angler gegen Sonntagsspaziergänger. Man kann einer Interessengruppe nicht so etwas überlassen. Schlimm genug, dass die Politik von Lobbyisten durchsetzt ist. Sieht man ja was für ein Murks da rauskommt. Dazu kommt, dass die Survivalgemeinde in Deutschland alles mögliche ist, also inhomogen, unorganisiert, schlecht vernetzt,..., aber ganz sicher keine effektive Lobbygruppe.

    Ansonsten: frage doch mal die Survivaltrainer. Diese haben nämlich größere Probleme, geeignete Plätze zu finden. Meist finden Trainings auf rechtlich wackeligem Grund statt. Oder auf Privatbesitz. Es gibt also durchaus den Ruf nach der Legislative. Aber alle anderen schreien lauter, da kann man momentan eher froh sein, dass das Thema kein Hotspot ist, sonst hätten wir ganz andere Sorgen. Erst würden Politiker nämlich den Ruf der Umweltschützer erhören, das ist nämlich die größere Gruppe an Wählern.

    Und dann am Ende könnte man kaum noch einen Wald abseits der Wege betreten. DAS ist das Ergebnis. Und letztlich sind wir selber schuld. Viel zu viele denken wie Du. Aber so gewinnt man in einem Land, in dem ALLES per Gesetz geregelt ist, gar nichts.

    In Deutschland muss man seine Interessen bündeln (vorzugsweise mit den Tauchverbänden, den Kletterverbänden, den Kanufahrern etc.pp. also alle die Interesse zu freiem Zugang zur Natur haben) und dann politisch aktiv durchsetzen. Und zwar GEGEN die vermeintlichen Umweltinteressen (die zu oft vorgeschoben werden, um andere Interessen zu bedienen).

    Wer klettert oder taucht, kennt das Thema nur zu genau. Die haben über ihre großen Vereine inzwischen deutlich mehr politische PS auf die Strasse gebracht als unsere kleine und leider völlig unbedeutende Survivalgemeinschaft.
    Geändert von TSK (07.03.2012 um 09:43 Uhr)

  17. Anfänger im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #57
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    gezielte Kontrollen gibt es da wohl selten
    Gruß Ditschi
    Darum wird jemand ders drauf anlegt auch eher selten entdeckt, oder wie wärs sonst zu erklären, dass sich Leute sogar trauen über diese verbotene Handlung in Foren zu berichten?

    Geht ja noch viel weiter, haben zum Teil eigene Foren, die auch jeder normalo mit google relativ schnell findet, wo sie sich noch Tipps und Tricks geben! Was ich damit sagen will ist: wers drauf anlegt wird meist nicht erwischt!

    Ich möchte hier ausdrücklich nicht dazu auffordern Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten zu begehen!

    Aber Tatsache ist, das Risiko erwischt zu werden ist überschaubar. (ist meine Meinung, nicht, dass ich es schon ausprobiert hätte)

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    daß der Holzklau im Wald durch die steigenden Rohstoffpreise rapide zugenommen hat. Folge ist, daß jetzt Fortsbedienstete auch nachts Streife gehen
    Dass Eigentumsdelikte (Straftaten) stärker verfolgt werden, als Ordnungswidrigkeiten sollte auch klar sein!

    In diesem Fall gilt wohl: "Wo kein Kläger, da kein Richter" und umgekehrt: Wird nicht bemerkt, dass da jemand gecampt hat, wirds keinen Kläger geben, fehlt hingegen Holz, dass für den Eigentümer einen materiellen Wert darstellt wird er meist (immer) anzeige erstatten!

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #58
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Hallo,

    vor einer pauschalen Gesetzesdiskussion in dieser Form möchte ich warnen, weil sie zu nichts führt.
    ok, in diesem Punkt geb ich dir recht, siehe die ganzen Waffenrechtsthreads zum Thema Messer!

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Das Zusammenleben so vieler Menschen auf so engem Raum gab es in der Geschichte niemals vorher, und es erfordert vielschichtige Regeln. Da läßt sich das Rad der Zeit nicht zurückdrehen.
    Regeln: Ja, aber in der Art und Weise wie sie momentan sind halte ich persönlich sie für wenig geeignet, da sie zum einen nicht ausreichend kontrolliert werden können, zum anderen werden jene, die verantwortungsbewusst mit der Natur umgehen und jene und wissen was sie tun gleich behandelt werden, wie jene die das nicht tun, bzw. keine Ahnung haben.

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Wer durch ein Gesetz begünstigt wird, findet es gut und richtig, fordert dessen Ausbau, und überhaupt müßte es vielmehr davon geben.
    Und genau da liegt eines der zentralen Probleme:http://www.outdoorseiten.net/forum/s...cacher+j%E4ger

    Jäger werden sagen, dass ihre Tätigkeit wichtig ist und deshalb Nachtbetretungsverbote geschaffen werden müssen, "Nichtjäger" werden das meistens anders sehen.

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Und, TSK, wer soll mehr Angebote schaffen, mit der Natur verantwortungsbewußt umzugehen? Der Staat? Wie kann man seine Einmischung beklagen und gleichzeitig nach ihm rufen?
    Jein, meiner Meinung nach z. T. der Staat über Schule etc. zum anderen die Wirtschaft, hier bezahlbare Angebote zu schaffen.

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Schau Dir mal an, wieviel selbsternannte Survivellehrer es gibt. Reicht das nicht? Die könnten doch die Aufgabe übernehmen.
    Auch ein Problem: Für (fast) jeden Sport gibt es Übungsleiterprüfungen, nur im Survivalbereich kann mehr oder weniger jeder kommen, sich ein Stück Wald kaufen und anfangen da Gruppen zu unterrichten! Meiner Meinung nach sollte das auch reglementiert werden, da im Prinzip jeder hier lehren kann was er für richtig hält!

  19. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Lobo
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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #59
    Zitat Zitat von doni Beitrag anzeigen
    Auch ein Problem: Für (fast) jeden Sport gibt es Übungsleiterprüfungen, nur im Survivalbereich kann mehr oder weniger jeder kommen, sich ein Stück Wald kaufen und anfangen da Gruppen zu unterrichten!

    Das ist aber fast überall so. Ich gebe auch Tennisstunden ohne einen Übungsleiterschein zu haben, das ist kein Problem nur bekommt unser Verein halt für mich keine Unterstützung vom Verband.

    Ich kann auch morgen eine Hundeschule aufmachen, einen Befähigungsnachweis brauche ich nicht...

    Aber es gibt auch Ausbildungen im Bereich Outdoor, Survival etc.
    Hier ein Beispiel.

    Zitat Zitat von doni Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach sollte das auch reglementiert werden, da im Prinzip jeder hier lehren kann was er für richtig hält!
    Und auch du schimpfst über die Gesetzlichen Regelungen, und forderst sie danach selbst...


    Grüße
    Thomas

  20. Erfahren

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    AW: Ist Survival eine Schädigung der Natur, die man verbieten sollte?

    #60
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Das ist aber fast überall so. Ich gebe auch Tennisstunden ohne einen Übungsleiterschein zu haben, das ist kein Problem nur bekommt unser Verein halt für mich keine Unterstützung vom Verband.

    Ich kann auch morgen eine Hundeschule aufmachen, einen Befähigungsnachweis brauche ich nicht...
    Das ist ja auch alles okay. Ich finde es nur dann notwendig, über eine Regelung entsprechende Hürden zu schaffen, wenn es für andere gefährlich wird.

    Beim Tennis stirbt man nicht so schnell. Als Fluglehrer hat man dagegen ein gewisses Gefährungspotential, daher gibt es in diesem Bereich eine Vielzahl von gesetzlichen Beschränkungen.

    Solange die "Opfer" von zwielichten Survivaltrainern nicht in Scharen zu Invaliden werden, schreit da auch keiner nach einer gesetzlichen Regelung.

    Warum auch?

    Versicherungstechnisch ist das aber so oder so nicht ganz ohne. Wer geweblich unterwegs ist in diesem Bereich benötigt auf jedenfall eine gute Haftpflicht für sein Gewebe und eine Rechtsschutz kann auch nicht schaden. Schon alleine, was alles passieren kann, wenn man Unbedarfte mit Messern rumfuchteln lässt.... da Enden sicher genug Survivalkurse mit angestochenen/vergifteten/unterkühlten Teilnehmern, und wenn da mal was passiert, was nicht mit ein paar Stichen in der nächsten Notaufnahme wieder zusammenwächst oder mit guten Worten erledigt ist...

    Auch der ehrenamtliche Tennislehrer steht mit einem Bein im Knast. Wer sich da mal richtig schlau macht, hat echt Muffensausen, sich noch ehrenamtlich irgenwo zu engagieren.
    Geändert von TSK (08.03.2012 um 21:49 Uhr)

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