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  1. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von Ecoon Beitrag anzeigen
    Ohne Zusätze wird Kokosseife wirklich schneeweiß und riecht nach nichts (wobei ich Kokos mag, hätte ruhig etwas danach riechen dürfen).
    Was ist denn, wenn das Fett einen Eigengeruch hat? Bleibt der in der Seife erhalten? Dann könntest du vielleicht natives Kokosöl nehmen, das gibt es z.B. bei dm und das riecht sehr intensiv nach Kokos.

    Ich würde am liebsten Hühnerfett verseifen, aber da ist zum einen der Geruch bei dem ich nicht weiß ob der verschwindet, zum anderen soll es wohl auch nicht so gut geeignet sein.

    Also nehme ich einfach Kokosfett, das ist nicht teuer und man bekommt es überall. Vielleicht ein paar Raspel Zitronenschale dazu für einen ganz dezenten Geruch, mal sehen.

  2. Erfahren
    Avatar von lanzelot72
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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von anja13 Beitrag anzeigen
    ... Es gibt Öle/ Fette mit denen Seife schneller ranzig wird oder aber länger hält ...
    Nochmal: Wenn das Fett verseift ist, dann kann auch nichts mehr ranzig werden. Seife wird nicht ranzig. Punkt.
    Ranzig werden nur die Fettreste, die eben NICHT verseift wurden. Und das ist das eigentliche Problem.

    Zitat Zitat von anja13 Beitrag anzeigen
    Und eine Olivenöl-Seife mit Kernseife oder Schmierseife gleichsetzen? Na ja ... Klar, waschen kann man sich mit beidem, aber Kernseife möchte ich meiner Haut dann doch nicht antun.
    Der Grund dafür wäre ??? Was ist der Unterschied zwischen Seife und Seife ?
    Ach ja, die eine ist vollständig verseift und die andere wird ranzig, oder ?

    Zitat Zitat von Serienchiller Beitrag anzeigen
    Was ist denn, wenn das Fett einen Eigengeruch hat?
    Wie oben: Komplett verseift riecht es halt nach Seife. Nach was sonst ?
    Vom ursprünglichen Rohstoff bleibt (wenn vollständig verseift !) geruchsmäßig nichts übrig.

    Was die Konsistenz, Schaumbildung, etc. angeht, da schaut es natürlich ganz anders aus, da spielt der Rohstoff natürlich durchaus eine Rolle, weil die Mischung aus gesättigten / ungesättigten Fettsäuren und deren jeweilige Kettenlänge eine andere ist. Und für das Endprodukt eine große Rolle spielt !

    Auf der anderen Seite war (und ist) der wichtigste, weil billigste, Rohstoff für echte Kernseife iimmer schon die kunterbunte Mischung, die sich tonnenweise in den Fettabscheidern der Schlachthöfe und Tierkörperbeseitigungsanlagen ansammelt.
    Insofern ist die traditionelle Kernseife sogar ein Musterbeispiel an nachhaltigem Recycling.

    Klingt hart, aber ist so !

    Griaßle !
    Meine Beiträge sind das Produkt aus rein zufälligen persönlichen Einzelerfahrungen und einem sehr pragmatischen Weltbild !
    http://hikker.eu

  3. Gerne im Forum

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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von anja13 Beitrag anzeigen
    Ich benutze einen Seifenrechner aus dem Netz, da kann man die Anteile oder das Gewicht der jeweilig zu verwendenden Öle und Fette eingeben und dann die Wasser- und Laugenmenge entsprechend der gewünschten Überfettung ablesen.
    Mach ich nicht anders, gängige Praxis ist ja aber, die Seife selbst (oder den Teil der Fette, die verseift werden sollen) auch eher günstigen Ressourcen zu schaffen und zum Überfetten (unverseifte Anteile) dann hochwertige Öle zu nehmen. Sprich man rührt den Leim an, lässt den sauber andicken und dann kippt man zb. Mandelöl rein.
    Hat auch den Vorteil, dass der Leim aus billigen harten Fetten eher besser funktioniert als Seifen aus Öl. Viele ungesättigte Fettsäuren sind zwar gesund, aber beim Seife sieden stört das eher.

    Ich war immer auf der Suche nach einer funktionierenden Rasierseife, also viel Rizinusöl, Kokos, reine Stearinsäure (in hohen "Konzentrationen") ect. pp, aber so wie eine aus dem Laden ist es nie geworden. Waren aber ansonsten gute Seifen. Dann natürlich auch mit vielen anderen Sachen gesiedet, mal reine Oliveölseife (wird fast nicht hart, kaltgesiedet), auch mal Heilerde (Zucker, Salz, Milch, Feststoffe,...) und viele andere Öle (Was mir so in die Hände gefallen ist), aber letztendlich bin ich wieder ganz einfach bei Kokosseifen rausgekommen.
    Ohne viel Aufwand, einfach zu verarbeiten und des Ergebnis ist idR besser als bei anderen Ölen/Fetten, zumindest was meinen Anspruch an eine Seife angeht. Meiner Meinung nach muss eine Seife kein komplexes Hautpflegesystem "bereitstellen", sondern schön schäumen, haltbar sein und sauber machen.

    Wenn das Fett verseift ist, dann kann auch nichts mehr ranzig werden. Seife wird nicht ranzig. Punkt.
    Ranzig werden nur die Fettreste, die eben NICHT verseift wurden.
    Entspricht auch so meiner Erfahrung. Problem bei kaltgesiedeten Seifen ist ja, dass man des Laugenverhältnis recht genau bestimmen muss, ansonsten besteht Gefahr, dass Laugenrückstände in der fertigen Seife verbleiben. Deswegen geht man ja auch in Richtung überfettet, sprich man nimmt weniger Lauge als eigentlich notwendig wäre.
    Heisgesiedete Seifen (zb. Kernseife) wird ja ausgesalzen, da wird dem Leim ne menge Salz zugegeben und die übrige Lauge trennt sich von der Seife, sprich da besteht die Gefahr nicht. Hier muss man auch das Verhältnis nicht so exakt bestimmen. Leider verbleibt das Glycerin auch im Wasser/Lauge.
    Man kann das eben versuchen ein wenig zu steuern in dem man die "kritischen" Zutaten zuerst verseifen lässt, aber in der heimischen Küche ist das eben mehr Gebastel als Wissenschaft.

    Ich hab mit Sonneblumenöl und Rapsöl (sind ja günstig in der Anschaffung) aber nur schlechte Erfahrung gemacht, Seifen daraus haben nur mittelmässige Eigenschaften und nach 9-15Monaten wars das dann auch, dann fangen sie an zu müffeln.

    Was ist denn, wenn das Fett einen Eigengeruch hat?
    Wenn die Aromen das Verseifen überleben (recht warmes, sehr alkalisches Milieu) , dann hat man den Geruch auch in der fertigen Seife. Meist lässt der Geruch aber deutlich nach, ganz raus bekommt man ihn aber nicht. Teures Kokosfett würde ich deswegen nicht kaufen, halt es lieber einfach.
    Sprich Palmin ect., 500g sollten am Anfang reichen, die Lauge dafür ermitteln und mit Eis anrühren (wenn vorhanden, die Lauge sollte kalt sein) und idR reicht auch ein Schneebesen um die Verseifung in Gang zu bringen. Mit nem Zauberstab gehts zwar deutlich schneller, aber dann hast du ein wenig Hetzerei, denn dann muss der Leim in die Formen und wenn man das zum ersten Mal macht, ist es schwer, das so abzupassen, dass der Leim noch puddingartig ist.

    Gute Anleitungen gibts ja genug im Netz.

  4. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von Ecoon Beitrag anzeigen
    Mach ich nicht anders, gängige Praxis ist ja aber, die Seife selbst (oder den Teil der Fette, die verseift werden sollen) auch eher günstigen Ressourcen zu schaffen und zum Überfetten (unverseifte Anteile) dann hochwertige Öle zu nehmen. Sprich man rührt den Leim an, lässt den sauber andicken und dann kippt man zb. Mandelöl rein.
    Okay, das hatte ich nicht mehr auf dem Zettel, dass das auch geht. Wir haben es (der Einfachheit halber) immer anders rum gemacht. Wäre auch mal einen Versuch wert.


    Ich war immer auf der Suche nach einer funktionierenden Rasierseife, also viel Rizinusöl, Kokos, reine Stearinsäure (in hohen "Konzentrationen") ect. pp, aber so wie eine aus dem Laden ist es nie geworden.
    Mmh, eine hat gut funktioniert, meine ich, muss mal Harry fragen...

    Ich hab mit Sonneblumenöl und Rapsöl (sind ja günstig in der Anschaffung) aber nur schlechte Erfahrung gemacht, Seifen daraus haben nur mittelmässige Eigenschaften und nach 9-15Monaten wars das dann auch, dann fangen sie an zu müffeln.
    Kombi aus Kokos, Raps-/ Distel- u. Olivenöl geht eigentlich ganz gut. Teilweise sind mir da aber zu weich, je nach Gewichtsanteilen. Und zwei Seifen, die müffeln, haben wir hier auch noch rumfliegen, waren aber aus der ersten Versuchsreihe...


    Wenn die Aromen das Verseifen überleben (recht warmes, sehr alkalisches Milieu) , dann hat man den Geruch auch in der fertigen Seife. Meist lässt der Geruch aber deutlich nach, ganz raus bekommt man ihn aber nicht.
    Ölauszug (kalt) aus Lavendel hat funktioniert und Zimt, ach ja und geraspelte Orangen-/ oder Zitronenschale, aber der war recht dezent - alles andere verliert eigentlich seinen Geruch. [/QUOTE]


    Gute Anleitungen gibts ja genug im Netz.
    Genau, wird gerade ein bisschen OT hier ... (sorry)

  5. Alter Hase
    Avatar von Goettergatte
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    AW: Outdoor-Seife

    Also, an Rasierseife wär ich auch mal interessiert,
    hab aber extremst empfindliche Gesichtshaut,
    weshalb ich auf Tour meist wachsen lass,
    nicht gerne, aber besser als mit rotpickeligem Hals zu wandern.
    Wärme wünscht/ der vom Wege kommt-------------Draußen hängt die Welt
    Mit erkaltetem Knie;-------------------------------------------in Fetzen
    Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,------Laßt uns drinnen Speck ansetzen
    Der über Felsen fuhr.________havamal
    --------"Was darf Satire?-Alles!" Tucholsky.

  6. AW: Outdoor-Seife

    saponaria dffizinalis wenn man die Seife vergessen hat,
    gruß peter

  7. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Outdoor-Seife

    OT: Die Seife-Selbstmach-Diskussion finde ich eigentlich spannend, aber hier ist sie halt etwas OT. Könnte man die entsprechenden Beiträge vielleicht in einen neuen Faden im MYOG-Forum verschieben?

  8. Neu im Forum

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    AW: Outdoor-Seife

    Es gibt Flüssigseife, die zum Spülen von Babyflaschen gedacht ist. Parfumfrei, ohne fiese Zusätze. Die sollte doch eigentlich etwas taugen, oder?

  9. AW: Outdoor-Seife

    Ich nutze mal diesen schon ein wenig älteren Thread für ein paar Fragen. Auf meinen bisherigen beiden Trekking-Trips musste ich mich mit dem Thema noch nicht sonderlich beschäftigen, jetzt steht aber 2 Wochen Trekking ohne Zwischenhalt in der Zivilisation an. (Sarek) Ich gliedere mal, freue mich aber über jegliche Antworten:

    (1) Was ist der Vorteil von Flüssigseife? 90% der Variationen in Outdoorläden sind Flüssigseife. Was ist der nachteil von herkömmlicher Seife? auf dem ersten Blick scheint mir diese vom Gewichtsverhältnis her doch eigentlich überlegen?

    (2) Wie wascht ihr Kleidung? nass machen, Seife drauf, mit den Händen durchkneten? Wie lange einwirken lassen? oder habt ihr einen Beutel wo ihr beides reingebt um sozusagen eine Waschmaschine zu simulieren?

    (3) Trocknet das Zeug überhaupt? Nach erster Erfahrung meinerseits braucht es vor allem Wind.

    (4) Habt ihr eine Seife für alles? (Geschirr, Körper, Kleidung?)

    (5) Wie oft wascht ihr - welche - Klamotten auf der Tour? Bspw: Funktionsshirt, Socken? Outdoorhose und Fleecepullover wahrscheinlich gar nicht, da ja jeden Tag benötigt und keine Wechselsachen dabei?

    (5) Gerne nehme ich konkrete Empfehlungen. Ich habe gerade hier rumstehen: 30ml Rei in der Tube; Dudu Osun Schwarze Seife Globetrotter 25g, Kernseife im Schrank (Wie viel zuschneiden?), SeaTo Summit Bodywash 89ml.

  10. Fuchs
    Avatar von dominiksavj
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    AW: Outdoor-Seife

    Letztes Jahr im Sarek hatte ich für 15Tage 10ml Sea to Summit Citronella Wilderness Wash dabei.
    Für alles.....
    Gebraucht hab ich ca 7ml....
    Ein Tropfen ist ausreichend für die Körperpflege, ein Tropfen in einen Ziplock Beutel ersetzt die Waschmaschine.
    Getrocknet haben wir es im Wind, bzw bei "nur" nassen Socken in der Jackeninnentasche.
    Die Häufigkeit musst du mit deinem Tourpartner abklären
    Geschirr haben wir mit "nur" Wasser gereinigt, hängt aber stark von deinem Speiseplan ab.

    Edit:
    Abgefüllt habe ich es in Monovetten 10ml
    freedom's just another word for nothing left to lose

  11. Dauerbesucher

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    AW: Outdoor-Seife

    Bei stark verschmutztem Geschirr nehme ich zu Wasser immer noch Sand/Erde zum waschen dazu.
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  12. AW: Outdoor-Seife

    Ich frage mich gerade ob es mehr Sinn machen würde, von der Seife mit einem Messer ein paar Stücke abzuschneiden. Damit würde man verhindern, dass die Seife außen so eine weiche Schicht hat. Sofern es dann noch ordentlich schäumt auch ohne die große Oberfläche.

  13. Fuchs

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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich gerade ob es mehr Sinn machen würde, von der Seife mit einem Messer ein paar Stücke abzuschneiden. Damit würde man verhindern, dass die Seife außen so eine weiche Schicht hat. Sofern es dann noch ordentlich schäumt auch ohne die große Oberfläche.
    Man kann auch einfach Kernseife am Stück nehmen und mit der Küchenreibe zu Flocken raspeln, lässt sich dann super dosieren. Löst sich in kalten Wasser aber nicht so gut wie Flüssigseife. Für den Abwasch von eingesauten Non-Stick-Töpfen aber super, etwas Wasser in den Pott, Brenner ein paar Sekunden an und eine Prise Flocken rein. Hab immer eine kleine Schraubdose (Reisecremedose ausm Drogeriebedarf, ca 5-10ml) dabei. Ein Tropfen Flüssigseife ist meist schon viel zu viel.

  14. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von inselaffe Beitrag anzeigen
    Man kann auch einfach Kernseife am Stück nehmen und mit der Küchenreibe zu Flocken raspeln, lässt sich dann super dosieren.
    Und für die ganz Faulen gibt es die Flocken auch zu kaufen. Oder für Leute wie mich, wo die beste aller Ehefrauen Bedenken hat, wenn ich Seife in der Küchenreibe verarbeite, auch wenn ich ihr wiederholt versichert habe, das wäre beim Abwaschen wieder draussen und Kernseife wäre eigentlich auch nichts anderes als was im Spülmittel ist.

  15. Neu im Forum

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    AW: Outdoor-Seife

    Ich fasse mal zusammen, was ich im Faden bisher (überwiegend) gelesen habe:

    - Egal was: Am besten weniger Seife als mehr - z.B. Abwasch und der Großteil von Körper- und Kleidungswäsche geht auch ohne Seife (Abwasch ggf. mit Gras, Moos usw.). Eigentlich geht's v.a. um Intimbereich & Unterhosen... evtl. lange Haare... und vielleicht noch Vorsorge für Eventualitäten (mal ein wirklich fettiger Topf... mal wirklich stinkende Kleidung?).
    Und natürlich: Seife / Eingeseiftes auf keinen Fall direkt ins Gewässer, sondern in die Erde abseits von Gewässern.

    - Viele Leute schwören auf Festseife, v.a. Kernseife / Schmierseife (billiger, man spart noch ein paar Gramm ggü. Flüssigseife, ...). Scheint für manche trockenen Hauttypen schwierig, muß wohl jeder selbst testen. ... Frage: Ist Olivenölseife / Alepposeife o.ä. dann eigentlich besser zum Rückfetten, oder klingt die nur so??
    Und: Ob Kernseife für lange Haare taugt, scheint umstritten. ... Bevor man jetzt wieder Flüssigseife nimmt (z.B. Care Plus Bioseife)... Frage: Was sind Festseifen-Alternativen?

    - Wolle / Merino verliert durch Kernseife ihr Fett... muß aber meist gar nicht gewaschen werden. ... Frage: Und wenn ich doch "vorsichtshalber" einen Hauch Seife/Waschmittel dafür haben möchte - dann am besten ein Natur-Haarwaschmittel (siehe oben?), oder was empfehlt Ihr da?

    - Manche stecken ihre Festseife offenbar in Waschlappen o.ä., neulich sah ich jemand mit Silikonhülle (umgebastelte Zigarettenschachtel-Hülle, mit einer Seite offen, die mit einer kleinen Strippe zugebunden war - war offenbar auch nicht zu feucht, nicht zu glitschig)... aber hier empfohlen werden ja Kernseifen-Flocken (ob nun in ein Schraubdöschen... oder für mich wohl einfach in den guten alten Filmdosen).


    Fazit für mich: Kernseifenflocken für Körper, Kleidung und evtl. mal Abwasch... Und dann meine Frage: Was nehme ich dazu mit (mit minimalem Gewicht :-)) für lange Haare (selten, aber manchmal vielleicht doch eine Wäsche nötig) und evtl. mal TShirts mit Merinoanteil?
    [Und möglichst keine Haarwaschmittelproben, denn das produziert ja auch nur Mehr-Müll...]

  16. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Outdoor-Seife

    Merino drücke ich mit klarem Wasser durch, für meine kurzen Haare reicht Seite.

    Ansonsten füll einfach dein gewohntes Shampoo in eine kleine Flasche (Haltend o.ä.) um.

  17. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: Outdoor-Seife

    ich komm seit vielen jahren ohne seife klar, geb aber zu ich hab keine haare aufm kopf.

    ein t-shirt oder ne nassgeschwitzte hose zieh ich mal so durchs wasser, und wenns wirklich waschen braucht bekomm ich zur maschine immer waschpulver dazu.

    abspülen mit gras, erde, sand hat bis jetzt noch immer gereicht um saubere töpfe zu bekommen.
    danobaja
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    resist much, obey little!

  18. Fuchs

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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Oder für Leute wie mich, wo die beste aller Ehefrauen Bedenken hat, wenn ich Seife in der Küchenreibe verarbeite, auch wenn ich ihr wiederholt versichert habe, das wäre beim Abwaschen wieder draussen und Kernseife wäre eigentlich auch nichts anderes als was im Spülmittel ist.
    OT: Solche Diskussionen kennt wohl jeder

  19. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Outdoor-Seife

    OT:
    Zitat Zitat von inselaffe Beitrag anzeigen
    OT: Solche Diskussionen kennt wohl jeder
    … solange die schmiedeeiserne Pfanne und die Carbonstahl-Messer nicht mit Spülmitteln in Berührung kommen …
    Geändert von lina (28.08.2019 um 13:52 Uhr)

  20. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Outdoor-Seife

    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    OT:

    … solange die schmiedeeiserne Pfanne und die Carbonstahl-Messer nicht mit Spülmitteln in Berührung kommen …
    OT: Mein Carbonstahl-Nussbaum Opinel hat gerade ein Bad in einem Fass mit Tensid für Geschirrmaschinen Klarspüler schadensfrei überstanden. Fragt aber nicht, wie es reingefallen ist ...

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