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  1. AW: Welche Pflanze ist das?

    Ich habe tatsächlich verschiedene Strochenschnäbel gepflanzt. Ich habe mich da aber einfach auf meinen Gartenbauer verlassen, mit dem ich über meine Ziele wie der Garten gestaltet sein soll gesprochen habe. Und ich hatte auch das Gefühl dass er recht gut weiß was ich meine.

    Neben den 48 Blutstorchenschnabel, wurden auch noch 48 Stück Kaukasus-Storchenschnabel (Geranium renardii) und 48 Stück Weißer Felsenstorchenschnabel "Spessart" (Geranium macrorrhizum) gepflanzt.

    Grüße
    Thomas

  2. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Was könnte das sein:


    Nachdem sie anfing, das kräuterbeet zu überwuchern, habe ich sie letztes Jahr umgesetzt. Erst dachte ich, sie über lebt nicht, aber jetzt ist sie höher denn je und vermehrt sich auch noch.

    Höhe ca 80-90 cm, buschig, mehrjährig. Viele kleine weiße Blüten (Größe etwa wie bei Kamille).

    Ich dachte, es wäre Koriander, aber irgendwie passt das nicht.

  3. Erfahren

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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Riecht es ziemlich stark? Dann Mutterkraut (Tanacetum parthenium).

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Blahake
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Habe keine große Ahnung von Gartenpflanzen, nur als Frage: Warum nimmt man bei sowas nicht die Wildsippe? Die ist doch genauso schön und ist wahrscheinlich auch besser geeignet für die heimischen, auf diese Art spezialisierten Insekten. Lässt die sich nicht so leicht kultivieren?
    Meinst Du jetzt diesen speziellen Fall oder allgemein?
    Allgemein ist bei der Sortenzüchtung bisher nicht darauf geachtet worden, ob die Pflanzen für die heimische Tierwelt nützlich sind, das hat den bösen Gärtner nicht gekümmert. Der hat mehr darauf geachtet, das schöne große bunte Blüten u.Ä. zu bewundern sind, dass die Blütezeit möglichst lange anhält (das ist oft ein "Nachteil" bei nicht züchterisch bearbeiteten Arten, Sippen...), bestenfalls noch, dass die Pflanzen wenig krankheits- und schädlingsanfällig sind. Wenn diese und andere Eigenschaften stimmten, dann war eine Sorte "gartenwürdig". (Nein, den Ausdruck habe ich nicht gerade erfunden, den gibt es tatsächlich so.)
    Im speziellen Fall ist es nicht so einfach, an die Pflanzen ranzukommen. Wild sammeln verbietet sich ja. Und Wildsippen zu kultivieren hat sich noch nicht weit durchgesetzt. Zumindest ich wüsste jetzt nur wenige Anbieter, die Wildsippen - dann eher als "Wildstauden" im Angebot - verkaufen.

  5. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Zitat Zitat von Leser Beitrag anzeigen
    Riecht es ziemlich stark? Dann Mutterkraut (Tanacetum parthenium).
    Das passt. Riecht intensiv und ist bitter.

    Frage mich jetzt, wo das herkommt

  6. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Das ist eine relativ weit verbreitete Wegrandpflanze. Kann gut sein, dass sie als Untermieter in einem Kräutertöpfchen mitgekommen ist.


  7. Userbeauftragte
    Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von Mus
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Zitat Zitat von anja13 Beitrag anzeigen
    Frage mich jetzt, wo das herkommt
    Vielleicht solltest du dich auch fragen, wo es hinkommt
    Ist ja wohl nicht so harmlos, wie es aussieht, wenn der Wikipediaeintrag stimmt:
    Die oberirdischen Pflanzenteile enthalten mehrere Sesquiterpenlactone. Das mengenmäßig wichtigste ist Parthenolid, das auch als Kontaktallergen eine Rolle spielt. Sein Anteil beträgt je nach Standort und Jahreszeit im Kurzätherextrakt bis zu 1 %. Als vor wenigen Jahren das Mutterkraut als Zierpflanze auf den Markt kam, ist die Zahl der beobachteten allergischen Kontaktdermatitiden angestiegen. Das Mutterkraut gilt aber auch als hauptsächlich verantwortliche Art unter den Verursachern der aerogenen Kontaktdermatitis.

  8. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Klingt jetzt nicht wahnsinnig dramatisch.

    Wir haben hier überall kriechenden Hahnenfuß, den würde ich selbst wenn ich wollte nicht weg bekommen.

  9. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Welche Pflanze ist das?

    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    Meinst Du jetzt diesen speziellen Fall oder allgemein?
    Allgemein ist bei der Sortenzüchtung bisher nicht darauf geachtet worden, ob die Pflanzen für die heimische Tierwelt nützlich sind, das hat den bösen Gärtner nicht gekümmert. Der hat mehr darauf geachtet, das schöne große bunte Blüten u.Ä. zu bewundern sind, dass die Blütezeit möglichst lange anhält (das ist oft ein "Nachteil" bei nicht züchterisch bearbeiteten Arten, Sippen...), bestenfalls noch, dass die Pflanzen wenig krankheits- und schädlingsanfällig sind. Wenn diese und andere Eigenschaften stimmten, dann war eine Sorte "gartenwürdig". (Nein, den Ausdruck habe ich nicht gerade erfunden, den gibt es tatsächlich so.)
    Im speziellen Fall ist es nicht so einfach, an die Pflanzen ranzukommen. Wild sammeln verbietet sich ja. Und Wildsippen zu kultivieren hat sich noch nicht weit durchgesetzt. Zumindest ich wüsste jetzt nur wenige Anbieter, die Wildsippen - dann eher als "Wildstauden" im Angebot - verkaufen.
    Gartenpflanzen aus Samen von Wildbeständen müssen ja nicht unbedingt aus dem Grund erwünscht sein, weil man von einem besseren Nutzen für die darauf spezialisierten Insektenarten ausgeht. Das würde bei dem auf diese Art spezialisierten Storchschnabel-Bläuling (Aricia eumedon) eh nichts bringen. Der würde jeden Garten mit dieser gepflanzten Art als hässlich und untauglich für ihn empfinden, weil er großräumige komplexe natürliche Strukturen braucht, so etwas bietet kaum ein Garten. Mich persönlich würde das wegen der natürlichen Herkunft der Pflanze interessieren, weil sie eben nicht vom Menschen versuchsweise aufgehübscht wurde, sondern so aussieht wie in der echten Natur.

    Der Blut-Storchenschnabel ist nicht gesetzlich geschützt. Ein paar Samen außerhalb von Schutzgebieten entnehmen und daraus eine Kultur aufbauen, wäre aus meiner Sicht legal.

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