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  1. Anfänger im Forum

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    Im Discountzelt nach Norwegen

    #1
    Hi Leute,

    ich werde mit einem kollegen einen kleinen roadtrip nach Norwegen unternehmen, grobe 10 Tage werden wir dann in Norwegen sein, irgendwo zwischen stavanger, bergen und lillehammer.

    Da wir beide noch nicht in Norwegen waren, können wir uns nicht so richtig vorstellen, was man da für ein Zelt braucht. Da ich selbst noch eines vom Aldi habe, wollten wir es erstmal damit probieren.

    Der Plan ist, das wir einfach so rumfahren und einfach Zeltplätze ansteuern bzw. auch mal im "Grünen" zelten. In den Städten werden wir uns bestimmt ne Jugendherberge leisten, aber draußen auf dem "Land" soll im Zelt geschlafen werden.

    Da ich mir nicht so recht vorstellen kann, wie dort die Witterung ist und was man so alles sonst beachten muss, stellt sich mir die Frage, kauft man sich noch ein etwas besseres Zelt für 100€ oder belässt man es beim Aldi Zelt? Das Aldi Zelt hat eine Wassersäule von 1000, nicht viel. Als notlösung für Regenreiche Tage könnte man doch auch ne Gewebeplane drüber spannen, die das Gröbste abhält.

    Hat das schonmal einer ausprobiert? Wieviel Regen hält denn 1000mm Wassersäule aus? Ein "normaler" deutscher Regen wird ja sicher nicht durchkommen, oder?

    Danke für eure Antworten
    PS: Auch andere Tipps zu Norwegen und Campen sind herzlich willkommen!

    mfg
    daHunter

  2. AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #2
    also bevor ich sage geht oder geht nicht wollte ich noch ein oder 2 sachen erfragen...

    mit was für einem auto fahrt ihr da hoch?
    kann man darin im notfall auch schlafen?

    also eine 1000er wassersäule...sagen wir es mal so..wenn ich mich ned irre gelten zelte ab einer WS von 1500 als wasserdicht....

    ist das die WS des bodens oder des restes? ...beim boden...die gewebeplane bei starkregen ggf eher drunter als drüber

    ansonsten sollen dir mal lieber die leute weiterhelfen die schon da waren

    abendliche grüße
    Jan
    Dass es nichts zu erreichen gibt,
    sind keine leeren Worte,
    sondern die allerhöchste Wahrheit
    >> Huang Po <<

  3. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #3
    Ich war mit einem ALDI Zelt in Norwegen und habe es überlebt.

    Allerdings:
    1.) Es war Hochsommer (der Schlafsack sollte sehr gut sein, wir hatten -2 Grad nachts)
    2.) Wir waren auf Campingplätzen, die windgeschützt waren
    3.) Meistens haben wir Hütten bevorzugt, denn die waren geheizt.

    Klar könnte Ihr das machen. Wenn Ihr auf einem Campingplatz seid und das Wetter gut ist, wird das schon halten. Und wenn es regnet, mietet Ihr Euch halt eine Hütte. Die gibt es dort überall.

    Solltet Ihr mit dem Zelt allerdings auf Trekkingtour abseits der Zivilisation gehen, würde ich stärkstens abraten.

    Edit: Das Zelt war wasserdicht. Nur angenehm war es bei Regen in dem Zelt nicht - kalt und feucht halt..... Die Hütten waren dagegen ein Traum.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  4. Fuchs
    Avatar von Chiloe
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #4
    Du musst bedenken, dass Dir ein Wassereinbruch im Zelt (v.a. durch den Boden) die ganze Tour kaputt machen kann. Wenn Du also nicht relativ kurzfristig abbrechen oder woanders unterkommen kannst (z.B. das genannte Auto), dann ist ein neues Zelt vielleicht schon ratsam. Allerdings wirst Du für max. 100€ ebenfalls keinen "Norwegen-Bunker" bekommen. Schau doch mal bei Decathlon, da gibt's passable Ware zum kleinen Preis. Ansonsten müsst Ihr's halt probieren...

    PS: Auch andere Tipps zu Norwegen und Campen sind herzlich willkommen!
    Was meinst Du damit? Tourvorschläge?
    ausrüstungsverliebter Schönwetter- & Gelegenheitstrekker

  5. Erfahren

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #5
    Solange du nicht wanderst und das Gewicht zum Problem wird, geht das ohne Probleme, im Zweifelsfall mit den Ausweichlösungen der vorigen Beiträge.
    Wenn du etwas nähen kanst, kannst du bei dem Billig-Zelt weitere Abspannpunkte annähen, das erhöht die Windstabilität enorm (das getunte Billigzelt eines Kumpels hat oft stabiler im Wind gestanden als manch teureres).
    Die Wasserdichtigkeit würde ich aber vorher im Garten bei einem Regen testen, und das Wasser sollte beim Öffnen des Eingangs nicht in Innenzelt laufen.
    grüße, wulxc

  6. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #6
    Nachtrag:

    Mal so im Grünen zelten: Da gibt es Auflagen. http://www.norwegen.no/News_and_even...dermannsrecht/

    So gilt das Jedermannsrecht nicht für Autotouristen. Solltet Ihr also "im Grünen" zelten wollen, müsst Ihr Euch schon zu Fuß dahin bewegen, denn landwirtschaftliche Nutzflächen sind tabu, es geht hier nur um unerschlossene Gebiete. Und dann stellt sich die Frage, ob das Zelt nicht etwas schwer ist und ob Ihr dafür generell die richtige Ausrüstung habt.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  7. Anfänger im Forum

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #7
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Ich war mit einem ALDI Zelt in Norwegen und habe es überlebt.

    Allerdings:
    1.) Es war Hochsommer (der Schlafsack sollte sehr gut sein, wir hatten -2 Grad nachts)
    2.) Wir waren auf Campingplätzen, die windgeschützt waren
    3.) Meistens haben wir Hütten bevorzugt, denn die waren geheizt.

    Klar könnte Ihr das machen. Wenn Ihr auf einem Campingplatz seid und das Wetter gut ist, wird das schon halten. Und wenn es regnet, mietet Ihr Euch halt eine Hütte. Die gibt es dort überall.

    Solltet Ihr mit dem Zelt allerdings auf Trekkingtour abseits der Zivilisation gehen, würde ich stärkstens abraten.

    Edit: Das Zelt war wasserdicht. Nur angenehm war es bei Regen in dem Zelt nicht - kalt und feucht halt..... Die Hütten waren dagegen ein Traum.
    Also wir wollen schon Campingplätze ansteuern, denn dort hat man ne Dusche und allerhand comfort, den es im freien nicht gibt. Geplant ist nur ein Tag draußen, dahin wollen wir dann laufen (aber nicht zu weit, 1km oder so). Was kostet so eine Hütte? Und, was genau versteht ein Norweger darunter?

  8. Fuchs
    Avatar von Chiloe
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #8
    OT: Da schau her, ein klassischer Warmduscher
    ausrüstungsverliebter Schönwetter- & Gelegenheitstrekker

  9. Erfahren
    Avatar von GandalftheGrey
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #9
    Zitat Zitat von daHunter Beitrag anzeigen
    Was kostet so eine Hütte?
    Auf unserer Norwegentour 2008 haben wir im Schnitt um die 30-40 Euro für die Hütten pro Nacht gezahlt (wir mussten da rein, weil mein Dad wegen Rückenproblemen nicht im Zelt schlafen konnte). Bisweilen war ein kleiner Campingherd drin, aber ansonsten ist die Einrichtung eher spartanisch und für vier Personen ausgelegt.

  10. Anfänger im Forum

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #10
    Beim Zelt ist leider nur die Wassersäule für das Außenzelt, nicht für den Boden angegeben. Das lustige, wir haben 2 Aldi-Zelte, da stellte sich mir die Frage, ob man nicht einfach 2 Außenhüllen mitnehmen kann und diese im zweifel aufeinadner legt. Wäre das eine option?
    Ansonsten, kann man z.b. das ADAC 3 Personen Zelt nutzen?

    Zum Auto: Es ist ein Golfgroßes Fahrzeug, da wir nur zu zweit sind, eine option für Starkregen, wenn auch keine gute.

    Was den Schlafsack angeht, habe ich einen der eine extremtemperatur von -17° hat, sollte wohl reichen, Mutter riet zu einer Schlafmütze für kalte nächte.

    was das jemdermannrecht angeht, natürlich wollen wir das nicht zu unseren gusten auslegen, schließlich sind wir ja gast.

    @Chiloe: Tourenvorschläge sind willkommen Unser Plan war Stavanger, Bergen, Lillehammer, Göteborg und wieder zurück. Gibt es spezielle schöne Routen, wie man eher nehen sollte? Wenn du da tipps hast, raus damit

    Danke erstmal für eure vielen Antworten. Jetzt ist echt die Frage, neues Zelt oder nicht. Kann man im Zweifel auch in Norwegen eins kaufen, wenn unseres Versagt, oder ist das keine Option?

  11. Alter Hase
    Avatar von casper
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #11
    Zitat Zitat von Chiloe Beitrag anzeigen
    OT: Da schau her, ein klassischer Warmduscher
    OT: wat biste fies....
    n bisserl warmduschen kann sehr angenehm sein!


    Habt ihr bereits ein Aldizelt?
    Falls nicht, schaut euch nach einer anderen Alternative um.
    Falls doch, probiert es halt aus.
    Hört sich ja nun so an, als würdet ihr nur Campingplatzübernachtungen vorhaben.
    Und wenns Nachts wirklich mal aus Eimern kübelt, dann wird vermutlich nur der "Umzug" ins Auto helfen.
    Und ganz zur Not gibts in Norwegen auch Zelte zu kaufen

    Wenn ihr im Bereich Stavanger / Bergen unterwegs sein werdet, dann könntet ihr einen Tagesausflug in die Hardangervidda machen.
    Und falls ihr Lust habt, macht ihr ne 2-Tagestour mit Hüttenübernachtung.
    Einen Campingplatz gibt es z.B. in Kinsarvik.
    Da könntet ihr euren Alditempel aufstellen und eine Nacht drin schlafen.
    Wenn ihr den Wagen stehen lassen könnt, könntet ihr von dort direkt den Aufstieg machen.
    Oder ihr düst weiter Richtung Dyranut (Fjellhütte). Von dort könntet ihr ebenfalls ne Tour angehen.
    Andere Möglichkeit wäre PKW oberhalb von Ovre Eidfjord auf einem der Parkplätze abstellen.
    Von dort kann man gut bis Hedlo wandern und wieder zurück (Tagestour).
    Ansonsten gäbe es noch die Geschichten mit Preikestolen oder dem Kjerag als Tagestourmöglichkeiten in der Ecke.
    Aber der Predigtstuhl ist sehr stark frequentiert.
    Nur mal so als "Tourentips".

    Edit:
    Ich les grad, dass ihr 2 Aldizelte habt.
    Nehmt doch beide mit. Im PKW ist das doch nicht weiter wild.

    Bei 10 Tagen mit Wandern wollen würde ich mich an eurer Stelle auf eine Region beschränken und lieber nochmal hochfahren.

  12. AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #12
    Natürlich gibt es bessere Zelte!

    Ich würde mir aber trotz der bisherigen Ratschläge die Tour nicht madig reden lassen.

    Ich hatte früher für Mopedtouren auch ein ultrabilliges Baumarktzelt. Mit einer Baumarktfolie oder Gewebeplane zum "drüberschmeißen" (vorher Ösen reinmachen, zum besseren Abspannen) habe ich schon viele Regennächte gänzlich trocken überlebt.

    Zur Not kann man auch in Norwegen noch ein neues Zelt kaufen oder die besagten Hütten auf den Campingplätzen nehmen. Je "edler" der Campingplatz, desto teurer die Hütten. Auf einfachen Campingplätzen gibt es die Dinger ab etwa 250 Kronen - etwa 32 Euro. Einfach aber gemütlich - und vor allen Dingen ganz trocken.

    Viel Spaß auf eurer Tour!
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  13. Erfahren

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #13
    ich schreib den tipp gerne immer wieder:
    schau dir mal die zelte von coleman oder vango an.

    habe mir selbst ein vango tempest 200 gekauft. war recht günstig und ist absolut top. ich hatte schon ein hochwertiges zelt und wollte deswegen nur für ein kleineres leichteres nicht nochmal so viel geld ausgehben.

  14. steakhouse
    Gast

    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #14
    Der Vorteil eines Aldi Zeltes ist auch, dass es mit etwas Glück mehr Geschichten generiert, mit denen man dann zu Hause langweilige Sektempfänge aufmöbeln kann. Kein Mensch interessiert sich für eine Geschichte in der nur enspannt geschlafen wird.

  15. Anfänger im Forum
    Avatar von MadMaddin
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #15
    Hey,

    war vor ein paar Jahren auch mit so einem Zelt im Hardangervidda - einmal quer durch.
    Im Nachhinein war es eine Erfahrung, wenn auch keine besonders angenehme...

    Ich nehme an, wenn man eher so in Küstennähe zeltet, wird es wohl gehen, aber sobald es anfängt kalt zu werden, wird es ungemütlich. Zumindest bei unserem Zelt war der Boden so schwach, dass selbst bei leichtem Regen morgens die Matte und Schlafsack feucht war. Feucht und kalt ist schlecht.
    Außerdem hat man unser Zelt werksseitig nicht abspannen können - 20m Leine, 15 Heringe später wurde es bei ein bisschen Wind zumindest nicht mehr komplett plattgedrückt...
    Hab das Zelt direkt danach in den Müll geworfen, aber es war ein geiler Urlaub

    Wir sind dann auch einmal in eine Hütte zum Trocknen und Aufwärmen.

    Ich hab damals nicht wirklich gewusst, dass das Zelt nichts vernünftiges war(war nicht meines), aber wenn du es vorher weißt, kannst du ja einfach einen Plan B bereit halten, falls dich das Zelt im Stich lässt...

    Viel Spass,
    Martin

    [edit]
    *steakhouse-zustimm*
    [/edit]
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Knowledge brings fear...

  16. Anfänger im Forum

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #16
    Zitat Zitat von steakhouse Beitrag anzeigen
    Der Vorteil eines Aldi Zeltes ist auch, dass es mit etwas Glück mehr Geschichten generiert, mit denen man dann zu Hause langweilige Sektempfänge aufmöbeln kann. Kein Mensch interessiert sich für eine Geschichte in der nur enspannt geschlafen wird.
    dito! Jetzt heißt es nur noch abwarten Spannend wird es sicher

  17. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #17
    OT: Aufbau vorher üben
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  18. Neu im Forum

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #18
    mal ehrlich, warum soll das nicht gehen? Ich gehe seit ca. 35 Jahren zelten, und Mitte der 70er waren die Zelte (auch die nicht ganz so billigen) wirklich noch nicht das Gelbe vom Ei ... 2 - 3 Wochen täglich ein Aldizelt auf und wieder abbauen, sollte doch wirklich klappen ...
    Früher zu Baumwollzeiten habe ich noch einfache Plastikplane mitgeschleppt, sie aber so gut wie nie gebraucht. Heutzutage gibt es günstige Tarps (vielleicht als Denkanstoß - man kann den Eingangsbereich gut erweitern, ein großer Vorteil im Regen).
    1990 war ich im August 4 Wochen in den Highlands mit einen Kaufhof-Zelt für 150.- DM, es hat jeden Tag immer irgendwann mal geregnet, ich war (mit dem Motorrad) jeden Tag an einem anderen Platz, und habe selten das Zelt trocken eingepackt.
    Man muss dazu sagen, dass wir auch zu Zweit im Zelt waren, es war also auch eng.
    Ich habe das Zelt irgendwann verschenkt, und es hat sicherlich noch 1-2 Urlaube mitgemacht.
    Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich großes Leid im Billigzelt erfahren musste... es war manchmal etwas klamm, aber das wäre es auch im teuren gewesen, wenn man alle Regenklamotten mit ins Zelt nimmt. Es war auch bei stärkeren Regen dicht.
    Die 3 x, die ich bis jetzt in Norwegen war (incl. Nordcap) hatte ich ein Vaudee Mark 3 mit, seit Mitte der 90er mein Hauptzelt, aber es wäre auch problemlos im Billigzelt gewesen, so extrem ist ja Norwegen nun auch nicht.

    Gruß Khayman

  19. Alter Hase

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #19
    Mein erstes Zelt habe ich von meiner Oma geerbt: imprägniertes Leinen, Bambusgestänge und Holzspanner. Danach kam für die nächsten 25 Jahre ein Aldi-Iglu. Darin haben wir sozusagen unsere Kinder großgezogen. Es war übrigens nur eins. Nicht jedes Jahr ein neues. Es wurde immer wieder geflickt.

    Wir hatten speziell folgende Probleme:

    a) Es regnet drinnen kaum weniger als draußen. Obwohl. Durchgeregnet hat es wirklich nur bei Wolkenbrüchen. Da musste man dann schon mal ins Auto fliehen. Aber das Tauwasser tropfte fast immer. Lüftung ist halt irgendwie nicht so vorgesehen. Das hat uns nicht wirklich gestört. Wir dachten immer, das müsse so sein.

    b) Alles reißt, bröselt und bricht. Speziell das Gestänge. Da wird immer wieder geschient, gestichelt und gewerkelt. Sehr anregend. Das schult die Kreativität.

    Der Hauptvorteil ist der niedrige Preis. Wenn es im Eimer ist, könnte man es ohne Tränen in den nächsten Müllcontainer tun. Und wenn es nur für eine Reise reicht - tant pis.

    Wenn man zudem noch Ausweichmöglichkeiten hat - warum nicht? Es ist schon richtig, dass man mit so einem Zelt immer noch was zu erzählen hat. Mit toller Ausrüstung reduziert sich das.

  20. Erfahren

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    AW: Im Discountzelt nach Norwegen

    #20
    Probiert doch die Wasserdichtheit vorher mal aus!

    Stellt die Zelte auf ner richtig nassen Wiese, am besten in ner kleinen Senke (ist quasi der Worst Case Stellplatz ) auf, legt irgendwas schweres (um euer Gewicht zu simulieren) rein und schaut, ob und wie viel Wasser nach ein paar Stunden durch den Boden drückt und lasst das Zelt mal ordentlich nassregnen um zu checken, ob euch das Dach dicht genug ist.
    Wär doch n witziges und sicherlich hilfreiches Experiment

    Ich hab auch schon in einigen Discountzelten geschlafen. Einige waren dicht, andere (zT auch baugleiche) wiesen erhebliche Mängel auf und wurden ziemlich nass im Inneren, das kann man vorher nie so genau wissen.

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