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  1. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    So, ich habe den schönen, sonnigen Sonntag zumindest mal genutzt, um die Tarps im Innenhof aufzubauen. Mit Übernachtung wird es leider erst im Mai was. Wir benutzen trotz Tarp Biwaksäcke, das Tarp dient zum Abwettern und bei Gruppentouren als Sichtschutz.

    Nachdem ich über den Winter viel mit Papier gefaltet habe, habe ich drei Favoriten aufgebaut. Dabei fiel mir auch auf, dass ein vierter Favorit gar nicht ohne Aufhängung am Baum möglich ist – perfekt abgespannt, kippt der Trekkingstock in der Mitte einfach um:



    Wenn man den Trekkingstock aber weiter Richtung Ausgang bewegt, wird es stabiler:



    Das ist bisher unser Favorit. Viel Platz, guter Sichtschutz, guter Regenschutz, guter Windschutz. Und wirklich einfach aufzustellen.



    Den Stock ganz außen geht auch:


    Noch etwas mehr Platz, aber als Sichtschutzt in einer Richtung eher ungeeignet. Für Solotouren mit nieseligem Abend aber ne feine Sache. Ich könnte ihn auch mit einem Webeleinenstek vom Tarp entkoppeln, aber ich hatte das Ende gerade so schön eingewickelt.

    PWDs Variante musste ich natürlich auch mal testen. So richtig schön habe ich es nicht abgespannt bekommen, aber zumindest funktional.



    Platz ist wie erwartet eher wenig, aber wenn es richtig pisst, haben wir zumindest eine kleine Herberge mit Sitzhöhe. Beim Schlafen können unsere Beine dank Biwaksack ja auch gegen die Wand kommen oder gar rausschauen.

    Die Version mit Ausgang fand ich sogar noch besser.



    Da kommt selbst mit sehr garstigem Regen nichts rein und es ist immer noch sehr flach abgespannt gegen Wind. Wenn wir diese Variante fahren, werde ich wahrscheinlich direkt einen Ausgang einbauen.

    So, jetzt müssen wir nur noch Zeit für Übernachtungstouren finden.
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    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  2. Fuchs
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Hier gibt es einige spannende Aufbauvarianten zu sehen, die ich bisher gar nicht kannte:
    https://www.youtube.com/watch?v=L8lw64__n8M

    ... und auch diese Rechteck-Variante mit einem Hexpeak V4a finde ich sehr plietsch.
    https://www.youtube.com/watch?v=ck4Vw5UEhio

    VG. -Wilbert-

  3. Moderator
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von wilbert Beitrag anzeigen
    Hier gibt es einige spannende Aufbauvarianten zu sehen, die ich bisher gar nicht kannte:
    https://www.youtube.com/watch?v=L8lw64__n8M
    Das Hexagon ist interessant, aber ich finde die Raute ja schon kompliziert. Außerdem habe ich es mal durchgerechnet bzw. aufgezeichnet und das Hexagon hat echt eine winzige Grundfläche:



    Das Sexeck ist das Hexagon, die Raute die Rauten und die zwei Rechtecke nebeneinander sind zwei Matratzen mit 63 cm x 196 cm dicht nebeneinander. Was ich noch probiert habe (nicht aufgezeichnet) ist die Matratzen zu drehen. Schief passen sie gerade so in die Raute, aber nicht ins Hexagon.

    Zitat Zitat von wilbert Beitrag anzeigen
    ... und auch diese Rechteck-Variante mit einem Hexpeak V4a finde ich sehr plietsch.
    https://www.youtube.com/watch?v=ck4Vw5UEhio

    VG. -Wilbert-
    Das schau ich mir morgen in der Frühstückspause mal an.

    VG Ziz
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  4. Fuchs
    Avatar von PWD
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    So richtig schön habe ich es nicht abgespannt bekommen, aber zumindest funktional.
    Am akkuratesten läßt sich diese Form mit einer exakt quadratischen Plane aufbauen. So funktioniert das auch ohne große Spannung, z.B. unter einem Ast aufgehängt. Kann aber auch sein, dass Du die Seiten zu weit heraus gezogen hast um Platz für zwei zu bekommen; dann hängen die Längsseiten leider etwas durch. Ich bin von den Papiermaßen ausgegangen und habe mir danach eine Bodenfolie geschnitten - auch als Aufbaumaß. Als komplett geschlossenes Tarp für zwei würde ich sogar die 4 x 4 m Plane vorziehen. Wiegt natürlich dann auch wieder mehr.

  5. Moderator
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    Avatar von Ziz
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von PWD Beitrag anzeigen
    Am akkuratesten läßt sich diese Form mit einer exakt quadratischen Plane aufbauen.
    Mein Tarp ist 2,9m x 3m, das könnte natürlich ein erstes Problem sein.

    Zitat Zitat von PWD Beitrag anzeigen
    So funktioniert das auch ohne große Spannung, z.B. unter einem Ast aufgehängt.
    Wenn ich sowas vorfinde, werde ich es nutzen, aber ich wollte erstmal für den Wurst Case ohne Gestrüpp in greifbarer Nähe ausprobieren.


    Zitat Zitat von PWD Beitrag anzeigen
    Kann aber auch sein, dass Du die Seiten zu weit heraus gezogen hast um Platz für zwei zu bekommen; dann hängen die Längsseiten leider etwas durch.
    Ich bin bin nach meinen berechneten Maßen gegangen. Rein technisch gesehen gibt es nur eine Variante pro Tarpgröße. Aber wie mir gerade auffällt, hatte ich die Höhe falsch in Erinnerung. Ich habe das Setup mit 1,1m Höhe aufgebaut statt den berechneten 1m Höhe. Ich probier es nochmal mit richtiger Höhe, ich vermute, da wird sich einige Unruhe nochmal legen. Irgendwie langgezogen, damit zwei Personen reinpassen, habe ich nicht.

    Zitat Zitat von PWD Beitrag anzeigen
    Ich bin von den Papiermaßen ausgegangen und habe mir danach eine Bodenfolie geschnitten - auch als Aufbaumaß. Als komplett geschlossenes Tarp für zwei würde ich sogar die 4 x 4 m Plane vorziehen. Wiegt natürlich dann auch wieder mehr.
    Bodenplane wäre uns schon zu viel, wir sind ja eh mit Biwaksack unterwegs, die die komplett ersetzen und gleichzeitig die Option offen lassen, dass die Fußregion beregnet wird bzw. man komplett auf das Tarp verzichtet. Aber selbst mit falscher Höhe war der Aufbau gut, gerade mit offenem Eingang. Ich probier die 1m Variante mal aus, aber wenn sich herausstellt, dass es mit 1,1m auch halbwegs geht, nehme ich gerne die Variante mit mehr Sitzhöhe.

    VG Ziz
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  6. Moderator
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    So, relativ kurz vor der ersten langen Gruppentour mit Tarp und Boot habe ich nochmal etwas rumgebastelt. Die Idee ist, die Boote, die wir nicht brauchen während das Shelter steht, in selbiges mit einzubinden. So sieht die Idee aus. Da Papier die Falleigenschaften eines Stofftarps nur unzureichend wiedergibt und sich die Konstruktion an die Bootsformen anpassen soll, diesmal aus einem Taschentuch und mit im Maßstab korrekt großen Bootsmodellen. Bevor jemand fragt: Ja, ich hatte die letzten Tage viel Zeit drinnen.




    Natürlich spieße ich keine Zeltnägel in die Boote, aber ich war zu faul noch mehr Zeltleinen nachzubilden.

    Ohne Boote, aber mit Zeltleine am Eingang, habe ich das auch mal mit der halben Paddellänge (123 cm) ausprobiert und der Mehrplatz ist wirklich toll:



    Die Lücken an der Seite werden dann natürlich mit Boot gefüllt – so die Theorie. Ob das ganze wirklich funktioniert oder eine Riesen Schnappsidee ist, sehen wir in 1,5 Wochen, dann geht es auf die Forumspaddeltour auf die Saale.
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  7. Fuchs
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Und in die mitte ein mesh inner ohne Boden ...




    Aber wahrscheinlich wäre es zu breit und so was würde besser passen:
    https://de.aliexpress.com/item/Ultra...311.0.0.tICPxr

  8. Moderator
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Hier nun mein erster Livetest mit dem Pyramidenaufbau mit Boot.









    Hat sich bewährt. Super hoch, super geschützt. Gerade wenn es draußen windig war, hat man gemerkt, wie es sich drinnen wärmer anfühlt. Die Boote waren nebenbei eine nette Ablagefläche für Kleinkram, den man nicht im Gras versemmeln wollte.
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  9. Erfahren

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    das ist ja echt klasse so!!!

    gerade wenn der eingangsbereich nass werden kann.

    die ablagefläche auf den booten ist genial. das ist das absolute top-feature hier. nicht das geringe gewicht und packmass. gratulation zu dem tarp. perfekt gelungen find ich!
    danobaja
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  10. Moderator
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Achso, falls es in dem Bild nicht richtig rüberkommt: Die Tarpstange innen ist die längere Hälfte vom vierteiligen Paddel (128 cm), die kürzere Hälfte (115 cm) hält den hinteren Part von außen hoch. Ich bin übrigens auch erstaunt, wie gut Webeleinenstek und Topsegelschotstek halten. Im Prinzip brauche ich nur vier Knoten:
    • Palstek
    • Topsegelschotstel
    • Webeleinenstek / Mastwurf
    • Schmetterlingsknoten

    und wenn ich mal schnell mein Boot fest binden will, tun es ein paar halbe Schläge. Ich hab mir wesentlich mehr Knoten angeschaut (knots 3d ist eine nette App dafür für den ÖPNV), aber ich habe bisher nicht mehr gebraucht.
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  11. Erfahren

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Hallo,

    ich hoffe ich bin im richtigen Thema gelandet.

    Ich scheitere noch am Aufbau eines Poncho Tarps , eben als Tarp.
    Wie baut ihr das immer auf? Mir ist die Liegefläche zu klein.

    Gruss

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Freierfall
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    wie groß bist du? wie baust du es auf? Die Aufbauvariante mit der größten überdachten Liegefläche/Wetterschutzt ist das A-Frame.
    https://www.google.de/search?q=a+fra...w=1276&bih=703

  13. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    So, wir sind gerade mit Biwaksäcken und Tarp aus Shetland zurück (naja, nicht ganz korrekt, unser Gepäck ist noch irgendwo in Aberdeen oder London ) und es gibt neue Erfahrungen und Bilder von echten Einsätzen.

    Von den 10 Nächten haben wir insgesamt nur 4 Unter dem Tarp verbracht, was vor allem daran lag, dass wir die erste Nacht eine Zwangsübernachtung im Hotel hatten (dort reiste mein Gepäck nämlich auch schon asynchron. ) und sich für drei Nächte eine Übernachtung in einem Böd einfach anbot. Mehr dazu dann im Reisebericht, aber hier mal, wie es unterm Tarp war in nordschottischen Verhältnissen.

    Wir sind nur eine Aufbauform gefahren: die Pyramide. Das lag vor allem daran, dass es in Shetland defacto keine Bäume gibt und man abends nie weiß, wie belebt eine Stelle morgens ist und ein bisschen Privatspähre ist ja schon schön ist. Desweiteren gab es dann nur eine Seite, von der Wind nicht kommen sollte.

    Die erste Nacht unterm Tarp war mit Abstand die windigste. Der Wetterbericht sprach von 40 km/h, kam mir aber etwas mehr vor. Wir hatten aber auch eine doofe Stelle, aber wir haben die Platzsuche etwas unterschätzt und die meisten Wiesen waren mit Schafen besetzt. Hier habe ich auch keine Experimente gemacht und die flache, hintere Fläche direkt in den Wind gestellt. Es hat die Nacht gut geflattert, aber hielt alles.




    Die nächste Nacht sind wir direkt in der größten Stadt Shetlands (Lerwick) an der Küste geblieben, haben aber hinter einer Mauer Shelter gesucht. Der Effekt war überraschend groß. Der Wind war ähnlich, aber das Tarp blieb sehr ruhig.


    Beim dritten mal waren wir wieder sehr nahe an Lerwick, aber mit einem super Ausblick. Da der Wind nur noch max. ~20 km/h hatte, konnten wir die Öffnung guten Gewissens rechtwinklig zum Wind platzieren, damit wir einen guten Blick aufs Meer haben. Ein offener Aufbau wäre auch gut möglich gewesen, aber am morgen haben wir einige Spaziergänger vorbeitraben sehen, ein etwas geschlossener Aufbau war also die richtige Entscheidung gewesen. Die Hunde in Shetland sind aber wirklich super erzogen, damit hatten wir gar keine Probleme.




    Die letzte Nacht verlief ähnlich. Nur mäßig starker Wind, sodass wir mehr auf eine gute Aussicht achten konnten. Wir sind auf einer Klippe in der Nähe des Flughafens geblieben, nur wenige Meter von Puffins entfernt. (Aber weit genug weg, um die Vögel nicht zu stören und Besuchern die Aussicht nicht zu versperren. )






    So, generelle Erfahrungen:
    • Windstabiles Abspannen klappt bis 40 km/h problemlos. Wahrscheinlich auch mehr, aber ich habs nicht testen können.
    • In sehr offenem Gebiet mit einigen Spaziergängern oder Wanderern ist man sehr auf dem Präsentierteller ohne Tür. Wir schliefen deshalb auch mit den Füßen Richtung Ausgang.
    • Je nach Witterungslage wird es innen klamm. So nachts um drei war einmal ziemlich Tropfsteinhöhle angesagt. Durch unsere Biwaksäcke kein Problem und da die Sonne schon 5h auf das Tarp schien, wenn wir um 9 Uhr aufstanden, war das alles auch schon wieder wegverdunstet.
    • Einen Regenschauer hat es auch überstanden. Die Fußregion wurden dabei aber nass, aber dafür haben wir ja die Biwaksäcke.
    • 1,1m Höhe war etwas niedrig, weil man ja direkt in der Mitte nicht sitzen kann (Eigentlich war 1,15m geplant, aber ich habe nicht mit eingerechnet, dass die Trekkingstöcke in den Boden eindringen... ). Mit 1,2m hat man immer noch genug Platz für zwei Matten nebeneinander, aber die Sitzhöhe wird signifikant besser und der Eingang auch höher. Bei 1,1m spielt man schon etwas Limbo. Für die Wind aber natürlich besser. 1,3m wäre vielleicht auch noch gegangen, nicht probiert. Wenn es mal Stand hatte ich keinen Bock mehr auf Umbau.
    • Die Schlaufen vom DD Superlight 3x3 Tarp haben super gehalten, obwohl sie wie eine Sollbruchstelle aussehen.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  14. Erfahren

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    wie groß bist du? wie baust du es auf? Die Aufbauvariante mit der größten überdachten Liegefläche/Wetterschutzt ist das A-Frame.
    https://www.google.de/search?q=a+fra...w=1276&bih=703

    Ich bin 180 cm lang. Das Poncho ist 260 mal 145 cm.

    LeanTo und A-Frame sind kein Problem.
    Mir geht es um die geschlossene Variante.
    https://www.google.com/search?q=ponc...w=1224&bih=749

    Zweite Reihe , drittes Bild.

    Trotz der relativ grossen Länge wird mir der Aufbau zu kurz.

    Baut jemand so seine Unterkunft?

    Gruss

  15. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Moin!
    Du meinst wahrscheinlich diese Variante?!
    https://goo.gl/images/QYKKFC

    Ich verwende zwar keinen poncho, dafür aber ein flat-tarp.
    https://www.ultraleicht-trekking.com...mid-flat-tarp/

    Wenn Du einen dreiseitig geschlossenen shelter haben möchtest, braucht es entweder ein längeres Tarp oder einen höheren Aufbau.
    Schau mal bei "gygago" rein. Peter verwendet das Gatewood Cape sogar mit Innenzelt und ist selber 1,86 groß.
    https://www.gygago.com/index.php?id=725&lang=de

    VG. -Wilbert-

  16. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    @Ziz
    Die erste Nacht unterm Tarp war mit Abstand die windigste. Der Wetterbericht sprach von 40 km/h, kam mir aber etwas mehr vor...
    ... Es hat die Nacht gut geflattert, aber hielt alles.
    Wie laut / nervig war das flattern; konntet ihr ohne Ohrstöpsel gut schlafen?

    VG. -Wilbert-

  17. Moderator
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von wilbert Beitrag anzeigen
    @Ziz

    Wie laut / nervig war das flattern; konntet ihr ohne Ohrstöpsel gut schlafen?

    VG. -Wilbert-
    Meine Freundin pennt eh immer mit Ohrstöpseln, sie konnte gut pennen.

    Beim Schlafen hat es eigentlich nicht gestört, aber die erste Nacht, wenn man es nicht kennt, hatte ich die ganze Zeit Angst, dass mir die Konstruktion gleich um die Ohren fliegt. Wenn man das Überwunden hat und Tarp und Heringen vertraut, hat es zumindest mich nicht mehr gestört.
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  18. Erfahren

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von wilbert Beitrag anzeigen
    Moin!
    Du meinst wahrscheinlich diese Variante?!
    https://goo.gl/images/QYKKFC

    Ich verwende zwar keinen poncho, dafür aber ein flat-tarp.
    https://www.ultraleicht-trekking.com...mid-flat-tarp/

    Wenn Du einen dreiseitig geschlossenen shelter haben möchtest, braucht es entweder ein längeres Tarp oder einen höheren Aufbau.
    Schau mal bei "gygago" rein. Peter verwendet das Gatewood Cape sogar mit Innenzelt und ist selber 1,86 groß.
    https://www.gygago.com/index.php?id=725&lang=de

    VG. -Wilbert-

    Hallo Wilbert, danke für deine Antwort.

    Ja einen solchen Aufbau meine ich.
    Mit dem 3x3 Meter Tarp ist das kein Problem.
    Mit dem 260 x 145 cm Poncho werde meine Aufbauten zu kurz für meine Länge...(Kopf und Füsse stossen an der Dachschräge an.

    Benutzt jemand einen solchen Aufbau?
    Wie lang seid ihr und wie Lang ist das Poncho?


    Gatewood Cape und Innenzelt schlagen deutlich mehr auf den Geldbeutel, darum wollte ich erstmal ( nicht UL) ein Tarp oder Poncho verwenden.

    Ponchos und Tarp habe ich bereits, jetzt habe ich mir (mangels Wissen und Zeit) dieses Pedduk Innenzelt von Dehler geholt.
    Vielleicht kann man das ja auch noch so abspannen dass es in ein Gatewood Cape passen würde.
    (Ein Bekannter hat eines, aber ohne IZ, da könnte man mal testen.


    Gruss

  19. Erfahren

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Servus nochmal,

    hat schonmal jemand ein Sehleter aus 2 Ponchos gebaut?

    Gruss

  20. Moderator
    Alter Hase
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von JoSch83 Beitrag anzeigen
    Servus nochmal,

    hat schonmal jemand ein Sehleter aus 2 Ponchos gebaut?

    Gruss
    Ich zumindest nicht, aber mich würden Erfahrungen hier auch sehr interessieren. Ich liebäugle schon länger mit den Ponchotarps, aber ich würde ungerne das gemeinsame Shelter zu zweit aufgeben, zudem ich die Option eines sehr geschlossenen Aufbaus schätze. Das wird bei den klassischen Größen von ~ 2,5 m x 1,4 m für ein Ponchotarp schon für eine Person schwer – wenn man regen- und windgeschützt aufrecht sitzen will.

    Aber ich vermute selbst wenn man die Stoffe direkt verbinden könnten, käme ja "nur" ein 2,5 m x 2,8 m Tarp raus, für zwei Personen knapp (bei sehr geschlossenem Aufbau).

    Wie gesagt, konkrete Erfahrungen würden mich da sehr freuen!
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