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  1. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Danke, ganz interessante Ideen dabei, aber viel MYOG und Theoretisieren, wäre cool wenn jemand mal mit "Ware von der Stange" zu zweit was gebastelt hätte.

    Edit: Hier gibt es ganz unten ein interessantes Bild von zwei ineinander gebauten Poncho Tarps: https://www.thehikinglife.com/2018/0...-poncho-tarps/
    Geändert von Ziz (25.06.2018 um 12:41 Uhr)
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  2. Erfahren

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    Bei mir entstand die Idee, als ich die klassischen Zelbahnen das erste mal sah.
    Teilweise werden daraus riesige Shelter gebaut.(zb. Pfadfinder aus der Schweiz)
    Irgendwo gibts auch nen Pfadistamm, der das mit BW Ponchos (noch in oliv) macht.
    Ich hatte es erst jüngst wieder mit Mil-Tec Ponchos probiert.
    Die sind zu klein und die Verbindung (Druckknöpfe) ist nicht dicht, dafür gut belüftet....
    Ausserdem hab ich auch schon diese Fjellduks gesehen in meinen Augen eine moderne Zeltbahn.
    Knackpunkt ist auch hier die Verbindung. Die RVs sind nicht mal abgedeckt.
    Klassische Knöpfe sind nicht zeitgemäss, Doppeldruckknöüfe (BW und Mil Tec) brauchn mindestens eine zweite Reihe um mechanisch zu halten. Das hab ich schonmal bei nem Highlander Tarp gesehen.

    Ich hätte auch gerne was von der Stange.
    Mein Poncho aus Silnylon mit 145 mal 260 wird für eine Person eng. Ist dann aber immer noch geräumiger als vieles andere.
    Krankt aber an fehlenden Abspannpunkten.Nächstes Problem ist, dass auch dieses nicht koppelbar ist. Theoretisch könnte der Hersteller zwar die Knöpfe anders einsetzen, macht er aber nicht....

    Ein anderes Poncho auf das ich einen Blick geworfen habe, wäre zwar kleiner (220 x 200) hat aber RVs angeblich Wasser beständig (...). Knackpunkt hier: kann man nur im Verbund mit Rest vom ShelterSystem erwerben....

    Preislich wird es eher auf ein zweites Silnylon Poncho rauslaufen. Beide werden dann gepimpt.
    Verschluss habe ich auch schon eine Idee, entweder RV oder eine Art Rollverschluss.
    Umsetzbarkeit muss ich noch prüfen.

    Gruss

  3. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Wie wär’s mit einem Exped bivy poncho? Gibt es auch in light.

  4. Erfahren

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Servus,

    das hatte ich mir auch schonmal (online) angesehen.
    zum kennenlernen preislich über meinen Vorstellungen.
    Hat das jemand im Einsatz? Als Bivy ist es doch etwas kurz.
    Hat das schonmal jemand gekoppelt?

    Gruss

  5. Erfahren
    Avatar von Taunuswanderer
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Jetzt habe ich auch meine erste Erfahrung mit einer Übernachtung unterm Tarp gesammelt (siehe Trekkingwochenende im Soonwald).
    Es gab Gewitter mit (freundlicherweise) überwiegend Regen von oben. Dafür hielt sich der Krabbeltierbesuch in Grenzen, aber die Nacktschnecken hielten sich nicht an unsere Vereinbarung und bestanden auf einem Besuch unterm Tarp.





    Insgesamt fand ich es ja noch recht gewöhnungsbedürftig und ich konnte noch nicht in Ruhe durchgehend schlafen. Mal schauen, wie sich das so entwickelt...

  6. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Bei mir entstand die Idee, als ich die klassischen Zelbahnen das erste mal sah.
    Ich arbeite schon länger an einem modular verwendbaren Tarp.

    ... letzter Stand:





    Zwei Hexamid Tarps zu einem 2-4p shelter kombiniert.
    Der Grundriss hat dann gut 10 qm!



    Im shelter kann man zwei 1p inner gegenüber aufbauen und in der Mitte gemeinsam kochen. Das ist bei Schmuddelwetter allemal besser als wenn jeder alleine in seiner Dackelgarage hockt.
    Nur zum kochen, würden auch 4-6 Leute in den Unterstand passen.

    Ob sich das Tarp auch als "Feuerzelt" eignet, wir der nächste Prototyp aus Baumwolle zeigen.



    Platz für einen Hobo und der Abzug ist schon mal vorhanden.



    btw.
    So sieht der Proto als Solotarp aus:





    Selbst lange Kerls mit 1,86 passen noch in das 3F inner.

    VG. -Wilbert-
    Geändert von wilbert (22.08.2018 um 19:04 Uhr)

  7. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Sehr cool!
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  8. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Das Hexamidtarp wurde jetzt zweimal als Prototyp aus einem Baumwollmischgewebe gebaut.



    Der Hintergrund dieser Material-Variante ist meine Vorstellung mit offenem Feuer, im und am Tarp kochen zu können.

    Ich hege seit langem den Wunsch, zwei Tarps kombinieren zu können um es bei Schmuddelwetter oder im Winter an einem offenem Feuer warm zu haben.
    Der Faltofen ist zwar eine feine Sache, doch ist er recht zeitintensiv auf- und abzubauen. Dagegen ist der Hobo vielseitig einsetzbar, leichter und schneller wieder eingepackt.





    Wenn man das Gewicht vom Baumwolltarp mit dem Hobo, im Vergleich zu einem Feuerzelt mit Ofen setzt, ist das ganze erstaunlich „leicht“; 1.170 g, Pro Person für ein beheizbares shelter!

    2 x Tarp, 950 g = 1900 g
    12 x Heringe, 270 g
    das Brennerle, 270 g

    Die beiden 2,2 Meter Stangen kommen aus dem Wald oder man teilt sich eine Aluminiumstange aus 4 Segmenten, (495 g).



    Das Brennerle zieht "wie die Wutz" und arbeitet fast Rauchfrei.

    VG. -Wilbert-

  9. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Ich bin auch gerade etwas am Tarp-Basteln. Allerdings mit einer 4,4m GFK Zeltstange. Also thematisch etwas anders...
    Da ich zwei 3x4m Tatonka Tarps habe, werde ich Deine Aufbaumethode bei Gelegenheit mit denen mal ausprobieren. Auf den ersten Blick sollte das im Vergleich zu zwei Sechsecken grundsätzlich auch gehen...

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
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  10. Dauerbesucher

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    ...sehr schön! Welches Baumwollmischgewebe wurde denn konkret verabeitet?

  11. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Das aktuell verwendete Mischgewebe ist leider nicht ideal für shelter.
    https://www.ebay.de/itm/Baumwoll-Mis...72.m2749.l2649
    Es verzieht sich unter Belastung schon arg. Wenn man das Tarp nur mit einer Aufbauform verwendet wäre es kein Problem, aber es sollte ja vielseitig funktionieren...

    Die Imprägnierung des Stoffes ist beeindruckend und als Jacke geschnitten wäre eine Querdehnung sogar gewünscht.
    Mal sehen ...


    Ersatzweise habe ich jetzt einen anderen 130 g Stoff am wickel.
    https://www.ebay.de/itm/WATERPROOF-F...72.m2749.l2649
    Ich werde berichten wie dieser sich als Tarp macht.

    Da ich zwei 3x4m Tatonka Tarps habe, werde ich Deine Aufbaumethode bei Gelegenheit mit denen mal ausprobieren. Auf den ersten Blick sollte das im Vergleich zu zwei Sechsecken grundsätzlich auch gehen...
    Spannend, zeig bitte mal bei Gelegenheit!


    VG. -Wilbert-

  12. Dauerbesucher

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    ...Danke für die Info! Ich plane auch schon länger mir noch ein Solotarp zu nähen, habe aber eher an den 180gr Esvostoff gedacht, der bei Zelten die ich kenne einen sehr guten Eindruck macht:https://www.esvocampingshop.com/de/o...cht-baumwolle/
    Ist natürlich preismäßig schon eine andere Größe,aber für die Arbeit möchte ich dann auch was solides!

  13. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Es ist vor allem gewichtsmäßig eine andere Größe (wobei es für Baumwolle wahrscheinlich Klasse ist), da landet man bei einem 3 x 3 m² Tarp schnell bei über 1,6kg. Aber hey, als alleiniger Zeltersatz immer noch ein gutes Gewicht.

    Ich hab auf der MV bei bestem Wetter mal etwas mit meinem neuem Tarpponcho rumgespielt. Hab den gar nicht gebraucht (außer um meinen Platz zu "markieren" und mein Zeug drunterzuwerfen), mein Bivy hätte alleine ausgereicht, da kein Regen. Aber so konnte ich es riskieren mit einem komplett unerprobtem Setup zu pennen.

    Ich hab nicht dran gedacht, mal explizite Tarpfotos zu machen, deshalb sind das primär Ausschnitte von Fotos, wo das Tarp halt ein wenig mit drauf ist.

    Ich hatte das Problem, dass die beste Position für die Tarpstange direkt in der Mitte vor dem Tarp gewesen wäre. Aber genau da soll eigentlich auch der Biwaksack liegen. Das war dann der Kompromiss, Stange etwas weiter weg, dafür flacher abgespannt und Bivy leicht schräg an der Stange vorbei:



    Tags darauf habe ich das Setup nochmal verbessert, indem ich hinten auch einen Stock eingebunden und eine schräge A-frame Konstruktion gebastelt habe:





    Dabei habe ich auch wieder gemerkt, was ich an meinem momentanen Biwaksack nicht mag: Der Zustieg über den Kopfteil. Sagen wir mal so, ich hab morgens den Kondens aus dem Tarp innen mit meinem Kopf abgewischt. Ich hab mir aber einen neuen REI Minimalist Bivy bei ebay in den USA geschossen und wenn er mir in der Praxis nicht zu klein ist (wird knapp, aber ein erster Liegetest gestern war vielversprechend ), kann ich da schön von der Seite rein, was auch das "Rausrollen" unter einem flach abgespannten Tarp vereinfacht.

    Trotzdem ist mein nächstes Ziel ein wenig an dem Setup zu feilen, so dass man zur Not auch knapp unter dem Tarpponcho im Schneidersitz ausharren kann. Habe dazu noch zwei Ideen, die ich bei Gelegenheit mal evaluieren werde.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  14. Dauerbesucher

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    AW: Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    Es ist vor allem gewichtsmäßig eine andere Größe (wobei es für Baumwolle wahrscheinlich Klasse ist), da landet man bei einem 3 x 3 m² Tarp schnell bei über 1,6kg. Aber hey, als alleiniger Zeltersatz immer noch ein gutes Gewicht.
    Gewicht ist für mich zweitrangig! Für mich kommt es auf Funkentauglichkeit,Komfort,Beständigkeit und Nachhaltigkeit an.
    Deshalb soll mein neues Tarp auf alle Fälle einen hohen Baumwollanteil enthalten.....!

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