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  1. Erfahren
    Avatar von Jürgen
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    Übernachtung unter´m Tarp: Erfahrungsaustausch

    #1
    Hallo Leute,

    eigentlich bin ich ja gerne im Zelt unterwegs, habe aber festgestellt, dass in unseren Breiten ein Tarp (Eigenbau) vollkommen ausreicht. Es bietet m.E. sogar viele Vorteile, z.B. gute Rundumsicht, top Belüftung (bei Zelten oft ein riesen Problem), leicht, billig, schnell aufgebaut, viel Bewegungsfreiheit und jede Menge Platz für Material.

    Ursprünglich hatten wir bei Paddeltouren zusätzlich zu den Zelten immer ein Tarp mit, um bei schlechtem Wetter einen Unterstand zu haben. Jetzt haben wir bei einigen Touren nur noch das Tarp mitgenommen. Top!

    Wie sind Eure Erfahrungen zum Thema Tarp (vs. Zelt)?

    Gruß
    Jürgen

  2. Erfahren

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    Tarp oder Zelt

    #2
    Meiner Meinung nach hängt das sehr vom Wetter und der Region ab. Wer in Gegenden unterwegs ist, in denen er mit Moskitos rechnen muss (also im Norden oder aber auch wenn man in unseren Breiten an Seen übernachtet), wird ohne Zelt keine geruhsamen Nächte haben.

    Bei langen Schlechtwetterphasen hat das Zelt natürlich weiter den Vorteil, dass es weder zieht und hoffentlich auch bei Wind wirklich dicht ist. Beim übernachten unterm Tarp ist es mir auch schon passiert, dass ich morgens mit einem nassen Schlafsack aufgewacht bin, da Regen eben leider nicht immer schnurgerade fällt.

    Bei halbwegs gutem Wetter und wenig Mücken ist und bleibt das Tarp aber der absolut beste Übernachtungsplatz mit dem meisten "Outdoor-Flair".

  3. Anfänger im Forum
    Avatar von arcteryx
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    #3
    Erst vor kurzem habe ich ein paar Nächste unter einem Tarp verbracht, als ich mit Freunden zum Paddeln auf der Moldau unterwegs war. Auch wenn es die ganzen Tage durchregnete, fand ich nachts unter dem Tarp einen trockenen, wenn auch leicht zugigen Schlafplatz.
    Man sollte vielleicht darauf achten, dass eine Seite komplett zu ist, damit der Wind nicht ungehindert durchs Nachtlager rauscht.
    Selbst mein Daunenschlafsack war morgens nie feucht!
    Bei angenehmen Temparaturen eine wirklich tolle Sache.

  4. Erfahren
    Avatar von Jürgen
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    #4
    Hallo,

    was die Insekten angeht, so schütze ich mich immer mit Autan und für nachts hab ich mir so einen kleinen Baldachin aus Mückengaze gebastelt, der mich vor allem Kriech- und Stechgefieche schützt.

    Tja, mit dem Wind ist das so eine Sache bei einem Tarp. Aber wenn man in Windrichtung tief abspannt, ist es okay. Ja nach Größe (meins ist 3 x 3m), haben ja auch noch zwei Leute Platz, wenn man beide Seiten bis zum Boden abspannt, also wie ein klassisches Firstzelt; und die Enden lassen sich - sofern man Wanderstöcke als Stangen verwendet - sicherlich mit etwas Geschick auch noch herunter spannen, so daß man im Grunde ein Notzelt erhält.

    Nehmt ihr eigentlich irgend eine Art von Bodenplane mit, oder schlaft ihr auf dem "nackten" Boden? Wie groß sind denn Eure Tarps?

    Bin mal gespannt, wann ich den ersten Sturm unterm Tarp erlebe. Vielleicht dieses Wochenende im Kellerwald / Edersee.

    Gruß
    Jürgen

  5. Anfänger im Forum
    Avatar von Jack Lumber
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    #5
    Hallo !

    Ich nehme mittlerweile nur noch ein Tarp anstelle des Zeltes mit.

    Bei mir ist es eine 2 mal 3m Baumarktplane, ein Seil und evtl. ein Poncho als Bodenplane

    Die Plane habe ich vorbereitet, in jede Öse kommt ein Stück Schnur. Dies erleichtert später das abspannen.
    Das Seil zwischen zwei Bäume gespannt dient als First.

    Meißtens bin ich mit einem Kumpel unterwegs. Er hat die gleiche Plane. Dann kann man prima aus Beiden einen 2-Mann Unterstand bauen.

    Auf einer Paddel- oder Fahrradtour hat man ggf. Ortliebtaschen dabei, welche ans Kopf- und Fußende gelegt, zusätzlichen Schutz bieten.

    Ich bin noch nie unter einem Tarp nass geworden, auch nicht bei strömendem Dauerregen.

    Gruß JL
    \"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, die sagt: Das ist technisch unmöglich!\" (Peter Ustinov)

  6. Anfänger im Forum
    Avatar von Jack Lumber
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    #6
    ...hier mal ein Bild von einem Doppelunterstand bei einer Paddeltour

    https://www.gmx.net/de/cgi/thumbnail...g&size=999x668

    Gruß JL
    \"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, die sagt: Das ist technisch unmöglich!\" (Peter Ustinov)

  7. #7
    Link funzt net...

  8. #8
    Bei mir ist der Poncho das Tarp...

    Alles nur eine Frage des aufspannens!

  9. Anfänger im Forum
    Avatar von Jack Lumber
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    #9
    Zitat Zitat von Mephisto
    Link funzt net...
    Mist :x bei mir funktioniert er. Ich muß dann mal nachforschen.

    Ich bin noch nicht so erfahren in Bilder einstellen

    JL
    \"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, die sagt: Das ist technisch unmöglich!\" (Peter Ustinov)

  10. #10
    Zitat Zitat von Der Pickenier
    Bei mir ist der Poncho das Tarp...

    Alles nur eine Frage des aufspannens!
    So?

    Mein geliebter Poncho 8)

    Gruß,
    Benni

  11. Erfahren

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    #11
    Ich finde Tarps sehr gut!
    Neulich waren wir im Ith klettern haben dort nicht gepennt, aber ich hatte meine Tarp ausrüstung dabei(große Plane mit Löchern,Reepschnur,Stock oder Äste für das abspannen findet man immer )
    Oder letztes Jahr am See habe ich meine Plane einfach nur als Boden Benutzt und darauf mit dem Schlafsack gepennt.So eine gute Idee, wen man es nicht gerade an einem See macht im Sommer mit Mücken und Bremsen)
    Ich halte von Tarps sehr viel, da es das Outdoor gefühl erst vollkommen macht!
    Leben deine Outdoor-Ideen wann du willst, später will es die Natur vielleicht nicht!!!

  12. Anfänger im Forum
    Avatar von Jack Lumber
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    #12
    Zweiter Versuch !




    ... ich hab noch etwas schlaf in den Augen ....
    \"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, die sagt: Das ist technisch unmöglich!\" (Peter Ustinov)

  13. Erfahren

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    #13
    An die Tarp-Nutzer hier: Wie sieht es bei windigen Verhältnissen aus? Kann man ein Tarp so gut abspannen, dass einigermaßen erträglich bleibt oder geht der Wind grundsätzlich drunter und hebt das "Dach" an?

  14. Anfänger im Forum
    Avatar von Jack Lumber
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    #14
    Mit dem Wind gibt es eigentlich keine Probleme. Man muß beachten, dass der Eingang nicht zur Hauptwindrichtung zeigt. Das Tarp so flach wie möglich abspannen um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

    Dann dürfte eigentlich nichts schiefgehen !!

    JL
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  15. Erfahren
    Avatar von Jürgen
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    #15
    Hallo,

    was den Wind angeht, muss man zumindest zur Windseite tief abspannen. Wir waren letztes Wochenende mal wieder mit dem Tarp unterwegs und haben extra an einer windexponierten Stelle aufgebaut. Bei stabilem Wind bis 40km/h war alles easy.

    Blöd wird´s nur, wenn es richtig stürmt und die Winde ständig wechseln und alles umherwirbelt. Allerdings baut man ja ein Tarp meist im Wald auf. Da ist es eh windstiller, zumal Winde nachts eher nachlassen.

    Meine einzige Sorge wäre, bei einem (Gewitter-) Sturm nur ein Tarp zu haben und es im Wald aufbauen zu müssen. Ich möchte dann nicht von herabgewehten Ästen getroffen werden.

    Für eine Wochenendtour mit kalkulierbar guter Wettervorhersage ist ein Tarp jedenfalls top! Als ich mich letztes Wochenende zum schlafen unter´s Tarp legte, schien mir der aufgehende Vollmond durch die Äste ins Gesicht. Wow! Am zweiten Platz hatten wir Morgensonne und das Frühstück unterm Tarp im muckelig warmen Schlafsack war echt super!

    Ich frag mich wirklich, wozu ich früher immer ein Zelt mitgeschleppt habe!

    Gruß
    Jürgen

  16. Erfahren

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    #16
    Ein Tarp hört sich damit immer verlockender an...

    Allerdings steht bei mir als Zelt das Exped Vela 2 Extrem hoch im Kurs. Wenn ich das Innenzelt da zu Hause lasse, ist es auch nciht schwer zu schleppen und man kann sich ein wenig Tarp-Feeling basteln, indem man die Eingänge hochschiebt.

    Ich denke ich werde dann beides mal testen.

  17. #17
    Zitat Zitat von Mephisto
    Zitat Zitat von Der Pickenier
    Bei mir ist der Poncho das Tarp...

    Alles nur eine Frage des aufspannens!
    So?

    Mein geliebter Poncho 8)

    Gruß,
    Benni

    Warum nicht....

    Ich versuch aber wenn möglich die Offene Seite durch eine natürliche Deckung zu schützen.

  18. Erfahren
    Avatar von Jürgen
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    #18
    Hi Benni,

    also die Idee, den Poncho als Tarp zu verwenden, finde ich ziemlich schlau. Wenn man allein unterwegs ist, spart man dadurch ja doppelt Gewicht!

    Ich hab allerdings nur den BW - Poncho und der erschien mir als Tarp bisher zu klein. Wir hatten zwar mal zwei BW - Ponchos zusammen geklickt, war aber ein ziemliches Provisorium, zumal wir die großen Kapuzen nicht richtig zu machen konnten. Das Material fand ich auch nicht wirklich vertrauenserweckend.

    Welchen nimmst Du, bzw. wie groß ist denn Deiner?

    Gruß
    Jürgen

  19. #19
    Benni nimmt glaub ich den neuen komischen BW Poncho in Flecktarn.


    Dem würde ich nicht vertrauen. Ich habe noch den alten aus den 70 und 80ern im jagdlichen Oliv.

    hab immer 2 Im Auto.

    Die Größe find ich Ok.

    Das Material des ABC-Poncho ist auch schön robust.

    Was Senfgas abhält hält auch Daueregen stand.

    Die Kapuzen macht man dich indem man sie zuzieht und in der Mitte des Ponchos am Knopf festmacht.

  20. Erfahren
    Avatar von Jürgen
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    #20
    Hallo,

    also, ich hab auch noch zwei alte in olivgrün, aber da sind schon so viele Knöpfe ab, er ist seitlich eingerissen und die Kapuze läßt sich bei einem nicht mehr so schließen, wie Du beschrieben hast. Ich find 210 x 160 für einen allein zwar nicht zu schmal (160 ist ja breit genug) aber etwas zu kurz (210). Da gucken meine Käsemaucken unten raus, wenn ich firstmßig abspanne und sich das Dach etwas neigt. Wenn ich es stark neigen will (wegen Wind und schrägem Regen), dann reichen 210 lange nicht. Zwei sind mir definitiv zu schwer wenn ich alleine los ziehe.

    Ist der neue BW - Poncho länger? Gibt`s noch Alternativen zum BW - Poncho?

    Gruß
    Jürgen

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