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  1. Erfahren

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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #21
    Mit dem Heli kann das jeder (nötiges Kleingeld vorausgesetzt). Aber insbesondere die Aussicht auf das atemberaubend schöne Rapadelta muss man sich verdienen, sonst verliert es seinen Reiz .

    Was gibt es schöneres, als mit einem Herz, das vor Anstrengung bis zum Hals klopft, einer Lunge, die einfach nur noch nach Luft schreit und wackeligen erschöpften Beinen an der Bergkante zu stehen nur um bei dem Ausblick die ganze Strapaze einfach zu vergessen???

  2. AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #22
    OT: Liegt der Berg nicht schon in der Flugverbotszone? Außerdem gut gelaufen ist immer besser als gut geflogen

  3. Anfänger im Forum

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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #23
    War auch nicht wirklich ganz ernst gemeint - aber den musste ich mir einfach genehmigen

  4. Erfahren

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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #24
    Zitat Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    endlich ist es da, das neue Sarekbuch von Claes Grundsten auf Deutsch.

    Dort wird der Anstieg auf den Tjahkelij wie folgt beschrieben:

    ...Vom Bootsanleger am Südufer des Laitaure geht man den steilen Osthang der Berges hinauf. Weit oben gibt es eine senkrechte Spalte, die durch diesen scheinbar unbezwingbaren Abbruch schneidet. Wenn man die Baumgrenze hinter sich gelassen hat, kann man diese Spalte erkennen. Noch weiter oben kann man sie nicht mehr übersehen und sie ist leicht zu überwinden.....auf dem Plateau gibt es einige gute Zeltplätze, im westlichen Teil findet man einen kleinen Teich vor, der uns mit Wasser versorgt....

    Das hört sich doch gar nicht schlecht an. Ich denke wir dürfen uns schon auf ein tolles Panorama vom Tjahkelij aus freuen.
    Ich grabe hier einen alten Thread aus, ich lese auch gerade im Grundsten - ist das mittlerweile jemand gegangen? Gibt es Fotos vom Weg im oberen Teil, der besagten Spalte? Besonders interessiert uns, ob das mit Gepäck machbar, wenn man oben übernachten möchte?

  5. Erfahren

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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #25
    Da muss ich auch mal mein Interesse bekunden . Wenn jemand mehr weiß und sein Wissen hier kundtut, würde ich mich auch freuen. Ich kenne auch nur die Grundsten-Beschreibung.

  6. Erfahren

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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #26
    Wir sind vor ein paar Tagen vorbeigegangen, hatten aber keinen freien Tag mehr für die Besteigung. Darum bringe ich euch ein Bild mit, das zeigt den Tjahkkelij vom Bootsanleger aus fotografiert (also dort, wo das Boot von Aktse kommend anlegt).

    Außerdem habe ich in Aktse einen Deutschen getroffen, der früher einmal oben war - er hat mir gesagt, dass der Aufstieg anstrengend war, aber problemlos und am Ende kein echtes Klettern notwendig war, um hinaufzukommen. Er hat das damals als Tagestour gemacht und das Zelt unten aufgebaut.


    Groß zum Download:
    https://dl.dropboxusercontent.com/u/56229/outdoorseiten/Tjahkkelij.jpg


    Vorschaubild:

  7. Erfahren

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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #27
    Danke, das sieht doch einigermaßen machbar aus. Ich hatte mir schon gedacht, dass ein Aufstieg von dieser Seite am sinnvollsten ist. Vielleicht komme ich ja in den nächsten Jahren mal dazu. Dieses Jahr durfte ich den Tjahkkelij nur wieder vom Skierffe bewundern .

  8. Gerne im Forum
    Avatar von Bjarkan
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #28
    Hallo zusammen,

    in der Hoffnung, dass sich über die Jahre Erfahrungswerte angesammelt haben, wie man nun am besten auf den Tjahkkelij rauf kommt, grabe ich diesen Thread wieder aus.

    Bei meiner Recherche im Netz bin ich auf diese zwei Jungs gestoßen, welche durch die im Grundsten beschriebene Rinne hoch gestiegen sind:

    https://broeselfreaks.wordpress.com/2017/08/19/sarek-zum-rahpaaednodelta-und-zurueck/

    Ab etwa der Mitte der Seite sind Bilder davon zu sehen. Teilweise sieht das schon schwierig aus, gerade mit Gepäck.

    Hat in der Zwischenzeit jemand den Aufstieg von der Süd-West-Flanke aus gemacht, oder gar andere Routen entdeckt?

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #29
    Zitat Zitat von Bjarkan Beitrag anzeigen
    ... https://broeselfreaks.wordpress.com/2017/08/19/sarek-zum-rahpaaednodelta-und-zurueck/

    Ab etwa der Mitte der Seite sind Bilder davon zu sehen. Teilweise sieht das schon schwierig aus, gerade mit Gepäck.

    Hat in der Zwischenzeit jemand den Aufstieg von der Süd-West-Flanke aus gemacht, oder gar andere Routen entdeckt?
    Oh, danke, kannte ich noch gar nicht. Sieht doch machbar aus. Ich will da ca. am 9.9. mit (etwas größerem) Gepäck *runter*. Hoch am Nordwestende.

    Nur bei einigermaßen lohnenden Wetterverhältnissen aber.

    Glaube kaum, dass die Südwestflanke prinzipiell einfacher ist, zumal man dann unten weiter durch (unwegsamen?) Wald muss. Hatte ich als Alternative im Hinterkopf, aber wenn ich das so sehe, wird es wohl die Rinne.

  10. Gerne im Forum
    Avatar von Bjarkan
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #30
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Oh, danke, kannte ich noch gar nicht. Sieht doch machbar aus. Ich will da ca. am 9.9. mit (etwas größerem) Gepäck *runter*. Hoch am Nordwestende.
    Das ist (nach derzeitigem Stand) auch unser Vorhaben, allerdings eine Woche vor dir.
    Wann hast du denn die letzte Chance auf Internetverbindung oder ne SMS? Ggf. könnte ich dir ein paar kurze Infos schicken.
    Wir sind am 05.09. wieder in Gällivare.

    Von wo aus willst du dich denn zum Nord-West-Ende begeben?

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #31
    Zitat Zitat von Bjarkan Beitrag anzeigen
    Das ist (nach derzeitigem Stand) auch unser Vorhaben, allerdings eine Woche vor dir.
    Wann hast du denn die letzte Chance auf Internetverbindung oder ne SMS? Ggf. könnte ich dir ein paar kurze Infos schicken.
    Wir sind am 05.09. wieder in Gällivare.

    Von wo aus willst du dich denn zum Nord-West-Ende begeben?
    Start 30.08. von Suorva, erstmal Richtung Skárja, mit Umwegen. Wird also knapp, aber danke für das Angebot.

    Ich komme von der Brücke über den Gådokjåhkå, und eigentlich über den Vájggántjåhkkå. Wie von dort runter, ist mir noch nicht so ganz klar, idealerweise beim Bågevárásj irgendwie, sieht auch steil, aber nicht unmöglich aus.

  12. Gerne im Forum
    Avatar von Bjarkan
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #32
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Ich komme von der Brücke über den Gådokjåhkå, und eigentlich über den Vájggántjåhkkå. Wie von dort runter, ist mir noch nicht so ganz klar, idealerweise beim Bågevárásj irgendwie, sieht auch steil, aber nicht unmöglich aus.
    Die Gleiche Überlegung haben wir gestern auch angestellt. Allerdings mit dem Ergebnis, dass es dort in der Ostflanke zu steil wird. Wir planen daher nach der Brücke ins Rapadalen abzusteigen und uns in Richtung Lidnok-Hütte vorzuarbeiten, entsprechend der im Grundsten beschriebenen Tour 7, blos umgekehrt. Den Trampelpfad von der Hütte zum Bootsanlegeplatz (wenn man sich von Aktse zum Ausgangspunkt von Tour 7 bringen lassen würde) wollen wir anschließend nutzen, um wenigstens etwas zügiger weiter in Richtung Tjahkkelij zu gelangen. Und dann mal sehen...

    Bin auf jeden Fall mal gespannt, was nach unserer beider Touren für Ergebnisse rausgekommen sind.

  13. Gerne im Forum
    Avatar von Bjarkan
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #33
    So, frisch zurück gekehrt aus dem Sarek möchte ich kurz von unserer Fast-Besteigung des Tjahkkelij berichten.
    Vielleicht kann der ein oder andere noch einen Nutzen daraus ziehen.

    Entgegen unserer ursprünglichen Planung uns dem Berg über die Südseite des Rapadalen zu nähern und ihn irgendwo an seiner West- oder Südflanke zu erklimmen, sind wir den "Normalweg" im Rapadalen über Skierffe und Aktse gegangen.

    OT: Im vorherigen Tourenverlauf war dadurch übrigens die Furt des Rapaädno bei Tielma nötig. Dank wahrscheinlich sensationell wenig Wasser in den Flüssen war dies ein erstaunlich leichtes Unterfangen. Der tiefste und strömungsreichste Arm war knapp über knietief. Das erforderte zwar konzentriertes Setzen der Füße, war aber keinesfalls als bedrohlich oder gefährlich einzustufen. Meiner Meinung nach.

    Von Aktse sind wir dann mit Tagesrucksack per Boot rüber und weglos durch den Wald auf den Rücken, welcher zu der im Grundsten benannten "Rinne" führt.

    Diese ist wie in den bereits verlinkten Bildern zu sehen in der unteren Hälfte mit dichtem Bewuchs versehen und trotzdem schon sehr steil. Ein Sturz wäre hier schon fatal.
    Dennoch ist der Aufstieg an sich machbar, da man immer genügend "Stufen" im Hang findet.

    Im oberen Teil verschwindet der Bewuchs und es geht weiter durch Fels. Bis dahin sind wir leider nicht gekommen, da wir uns aufgrund von Bedenken wegen des steilen "Grashangs" zur Umkehr entschlossen.

    Unserer Einschätzung nach ist der Auf- oder Abstieg in der Ostflanke mit vollem Gepäck mit erheblichem Risiko verbunden und man sollte sich seiner Sache schon sehr sicher sein. Wir waren jedenfalls froh, dass wir uns nicht wie eigentlich geplant mit vollem Gepäck irgendwo westlich hinauf gearbeitet haben um dann feststellen zu müssen, dass der Abstieg im Osten zu riskant ist.

    Man darf gespannt sein, was Ljungdalen nach seiner Tour hoffentlich berichten wird.

    Mitten in der Rinne machten wir übrigens einen interessanten Fund: ein großer, mit Beeren und Samen durchsetzter Haufen. Anhand des von mir gemachten Fotos wurde mein Verdacht durch den Hüttenwirt in Aktse bestätigt: für Bären stellt der Auf- oder Abstieg wohl kein Problem dar.

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #34
    Zitat Zitat von Bjarkan Beitrag anzeigen
    Man darf gespannt sein, was Ljungdalen nach seiner Tour hoffentlich berichten wird.

    Mitten in der Rinne machten wir übrigens einen interessanten Fund: ein großer, mit Beeren und Samen durchsetzter Haufen. Anhand des von mir gemachten Fotos wurde mein Verdacht durch den Hüttenwirt in Aktse bestätigt: für Bären stellt der Auf- oder Abstieg wohl kein Problem dar.
    Hatte schon (auf Nachfrage) per PM geantwortet... haha, das mit der Bärenlosung hier sehe ich erst jetzt. Ja, ist mir selber auch aufgefallen, es waren im Verlauf des Aufstiegs sogar mehrere Haufen. Und unten im (weglosen) Wald an verschiedenen Stellen noch mehr. Würde meinen, dass das mehr als nur *ein* Bär ist. Schade, dass ich keinen - von Weitem - gesehen habe. Aber gut, das er mir nicht in der Aufstiegsrinne entgegen gekommen ist, wo ein Ausweichen kaum möglich ist.

    Ja, ich war oben, aber Auf- und Abstieg entgegen der (Maximal-)Planung "nur" durch die östliche Route mit leichtem Gepäck. Der Aufstieg und die Überquerung des gesamten Gipfelplateaus mit vollem Gepäck und einer guten Tourwoche in den Beinen war mir dann doch zu viel.

    Das sieht so aus:


    Blick nach oben, wenn man kurz vor der Rinne steht


    Unterer Teil des Aufstiegs


    Mittlerer bis oberer Teil des Aufstiegs


    Blick zurück von oben bzw. Wiedereinstieg nach unten. Geht auch paar Meter weiter links vor der Wand, dort weniger geröllig, aber größere "Stufen". Dort bin ich hoch gekommen.

    Auf jeden Fall sollte man sich merken, wo es (wieder) runter geht. Von oben ist das nämlich nicht offensichtlich und nicht durch Steinmännchen oder so markiert. Zumindest habe ich keines gesehen. Die gibt es erst im Verlauf der Rinne, dort im Grunde unnötig. Es ist der erste mögliche Einstieg aus Richtung des Tjahkkelij-Gipfels (1214 m), d.h. der südlichste. Alles scheinbar in oberen Bereich weiter nördlich Mögliche wird dann schnell zu steil. Laut Aktse-Hüttenwart Ebbe ist es schon vorgekommen, dass Leute oben festsaßen, weil sie den richtigen Abstieg nicht gefunden haben und dann von dort um Hilfe gerufen haben (Handyempfang ist dort oben, wie auch auf dem Skierffe).

    Von unten ist zumindest aus der Nähe die Aufstiegsroute eindeutig. Nicht wirklich gefährlich, aber schwindelfrei sollte man besser sein.

    Ganzer Tourbericht folgt, dauert aber etwas.

  15. Erfahren
    Avatar von Fjellfex
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #35
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen

    Ganzer Tourbericht folgt, dauert aber etwas.
    Super! Ein Mann, ein Wort...

  16. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #36
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Hatte schon (auf Nachfrage) per PM geantwortet... haha, das mit der Bärenlosung hier sehe ich erst jetzt. Ja, ist mir selber auch aufgefallen, es waren im Verlauf des Aufstiegs sogar mehrere Haufen. Und unten im (weglosen) Wald an verschiedenen Stellen noch mehr. Würde meinen, dass das mehr als nur *ein* Bär ist. Schade, dass ich keinen - von Weitem - gesehen habe. Aber gut, das er mir nicht in der Aufstiegsrinne entgegen gekommen ist, wo ein Ausweichen kaum möglich ist.

    Ja, ich war oben, aber Auf- und Abstieg entgegen der (Maximal-)Planung "nur" durch die östliche Route mit leichtem Gepäck. Der Aufstieg und die Überquerung des gesamten Gipfelplateaus mit vollem Gepäck und einer guten Tourwoche in den Beinen war mir dann doch zu viel.

    Das sieht so aus:


    Blick nach oben, wenn man kurz vor der Rinne steht


    Unterer Teil des Aufstiegs


    Mittlerer bis oberer Teil des Aufstiegs


    Blick zurück von oben bzw. Wiedereinstieg nach unten. Geht auch paar Meter weiter links vor der Wand, dort weniger geröllig, aber größere "Stufen". Dort bin ich hoch gekommen.

    Auf jeden Fall sollte man sich merken, wo es (wieder) runter geht. Von oben ist das nämlich nicht offensichtlich und nicht durch Steinmännchen oder so markiert. Zumindest habe ich keines gesehen. Die gibt es erst im Verlauf der Rinne, dort im Grunde unnötig. Es ist der erste mögliche Einstieg aus Richtung des Tjahkkelij-Gipfels (1214 m), d.h. der südlichste. Alles scheinbar in oberen Bereich weiter nördlich Mögliche wird dann schnell zu steil. Laut Aktse-Hüttenwart Ebbe ist es schon vorgekommen, dass Leute oben festsaßen, weil sie den richtigen Abstieg nicht gefunden haben und dann von dort um Hilfe gerufen haben (Handyempfang ist dort oben, wie auch auf dem Skierffe).

    Von unten ist zumindest aus der Nähe die Aufstiegsroute eindeutig. Nicht wirklich gefährlich, aber schwindelfrei sollte man besser sein.

    Ganzer Tourbericht folgt, dauert aber etwas.
    Es gibt durchaus Menschen die bewusst Steinmännchen im Sarek entfernen. Habe ich dies Jahr selber gesehen und später gelesen.
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  17. Fuchs
    Avatar von Vintervik
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #37
    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Menschen die bewusst Steinmännchen im Sarek entfernen. Habe ich dies Jahr selber gesehen und später gelesen.
    Das hat auch seinen Grund. Das Aufstellen von Steinmännchen verstösst gegen die Nationalparksvorschriften.

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #38
    Zitat Zitat von Vintervik Beitrag anzeigen
    Das hat auch seinen Grund. Das Aufstellen von Steinmännchen verstösst gegen die Nationalparksvorschriften.
    OT: Angesichts der "Massen", die jetzt sogar Anfang September in den Haupttälern (isbd. Rapadalen + Ruohtesvágge, aber auch Álggavágge oder Richtung Suorva) noch unterwegs waren - habe dort bis zu 20 Leute pro Tag getroffen und vmtl. nicht alle gesehen! - und der entsprechenden "wilden" Entwicklung teils mehrerer Pfade in unübersichtlichen Abschnitten oder besonders auch durch Gestrüpp, scheint es mir gerade aus Naturschutzgründen günstiger, solche Männchen extra zu bauen oder gar *offizielle Pfade anzulegen* bzw. zu markieren.

    Weitergedacht, wäre vielleicht sogar die Errichtung einiger weniger Hütten förderlich (Skárjá? Skoarkki a.k.a. Skårki? Ruohtesvágge etwa Höhe Niják? Álggajávrre?) Würde die "Ich-muss-genau-da-hin-weil-es-*die-letzte-Wildnis*-ist"-Besucher vielleicht etwas abhalten. OK, dafür andere anlocken, aber die Abstände wären ja immer noch teils groß für bequeme Tagesabschnitte.

    Aber schon klar, dass "(fast) keine Infrastruktur im Sarek" eine heilige Kuh ist.

    Ich hoffe, die Profis/Experten wissen (noch), was sie tun. Bin mir aber nicht sicher.

  19. Fuchs
    Avatar von Vintervik
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #39
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    OT: Angesichts der "Massen", die jetzt sogar Anfang September in den Haupttälern (isbd. Rapadalen + Ruohtesvágge, aber auch Álggavágge oder Richtung Suorva) noch unterwegs waren - habe dort bis zu 20 Leute pro Tag getroffen und vmtl. nicht alle gesehen! - und der entsprechenden "wilden" Entwicklung teils mehrerer Pfade in unübersichtlichen Abschnitten oder besonders auch durch Gestrüpp, scheint es mir gerade aus Naturschutzgründen günstiger, solche Männchen extra zu bauen oder gar *offizielle Pfade anzulegen* bzw. zu markieren.

    Weitergedacht, wäre vielleicht sogar die Errichtung einiger weniger Hütten förderlich (Skárjá? Skoarkki a.k.a. Skårki? Ruohtesvágge etwa Höhe Niják? Álggajávrre?) Würde die "Ich-muss-genau-da-hin-weil-es-*die-letzte-Wildnis*-ist"-Besucher vielleicht etwas abhalten. OK, dafür andere anlocken, aber die Abstände wären ja immer noch teils groß für bequeme Tagesabschnitte.

    Aber schon klar, dass "(fast) keine Infrastruktur im Sarek" eine heilige Kuh ist.

    Ich hoffe, die Profis/Experten wissen (noch), was sie tun. Bin mir aber nicht sicher.
    OT: Die heilige Kuh ist die ausgeprägte Hochgebirgslandschaft des Sarek in ihrem natürlichen Zustand zu erhalten (so steht es in der schwedischen Nationalparksverordnung). Deswegen liegt die Latte in Bezug auf Tourismus im Sarek so hoch, und deswegen gibt es die Vorschriften. Falls wilde Pfade, Erosion durch erhöhten Besucherdruck, etc in der Zukunft Überhand nehmen, würde ich fast eher davon ausgehen, dass Betretungsverbote ausgesprochen werden (wie teilweise schon in Vålådalen/Jämtland geschehen).
    Geändert von Vintervik (16.09.2020 um 16:44 Uhr)

  20. Dauerbesucher
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    AW: [SE] Tjahkkelij - wie kommt man am Besten rauf?

    #40
    OT:
    Zitat Zitat von Vintervik Beitrag anzeigen
    Die heilige Kuh ist die ausgeprägte Hochgebirgslandschaft des Sarek in ihrem natürlichen Zustand zu erhalten (so steht es in der schwedischen Nationalparksverordnung). Deswegen liegt die Latte in Bezug auf Tourismus im Sarek so hoch, und deswegen gibt es die Vorschriften. Falls wilde Pfade, Erosion durch erhöhten Besucherdruck, etc in der Zukunft Überhand nehmen, würde ich fast eher davon ausgehen, dass Betretungsverbote ausgesprochen werden (wie teilweise schon in Vålådalen/Jämtland geschehen).
    Sicher, der Text der Verordnung ist mir in Grundzügen bekannt, ist ja auch hier und da auf Schildern usw. in Teilen zitiert. Aber wie gesagt, die Landschaft *ist nicht mehr* in ihrem natürlichen Zustand, gerade in den "Hauptdurchgangstälern". Wäre natürlich interessant zu beobachten, was passiert, wenn man genau diese deshalb sperrt.

    Anderes Fass ist ja noch die Rentierbewirtschaftung durch die Sami, <sarcasm>*echt traditionell* mit Schneemobil</>... die relativ neue Trasse auf den/das Ijvvárláhko - wurde in einem anderen Thread angesprochen - sieht ja jetzt in schneeloser Zeit, ähem, "beeindruckend" aus, wie ich nun in Natura feststellen konnte... hallo Naturschutz... Und auch klar, Samiangelegenheiten sind (auch) große Politik auf ganz anderem Level.

    Aber gut. Bei Interesse kann man das ja woanders diskutieren.

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