Ergebnis 1 bis 18 von 18
  1. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Becks
    Dabei seit
    11.10.2001
    Ort
    St. Gallen
    Beiträge
    14.286

    5 - Workflows

    #1
    Workflow Becks

    Moin,
    dann legen wir mal los mit dem Thema Arbeitsabläufe beim Umgang mit Fotos.


    Grundsätzliches:
    Gedanken rund um die Organisation der Daten, die Struktur der Bilder usw. kommen einem zu Beginn recht unnötig vor. Bei 200 Fotos ist es recht einfach, einen Überblick über den Inhalt zu behalten. Taucht man aber in das Hobby weiter ein, dann nimmt die Anzahl der Bilder dramatisch zu, und früher oder später tauchen doch einige Fragen auf.

    - Wie finde ich interessante Bilder wieder?
    - Wie organisiere ich die Daten auf der heimischen Festplatte?
    - Wie behalte ich einen Überblick darüber, was ich wo veröffentlicht habe?
    - Wie bearbeite ich die Bilder möglichst effektiv?
    - Wie verhindere ich, dass ich die Bilder verliere?
    ...

    Ich schreib hier einmal auf, wie ich das bei mir gelöst habe. Dem einen oder anderen gehen die Abläufe womöglich zu weit, anderen nicht weit genug, aber so als grobe Idee kann man sich doch daran orientieren. Bei einigen Dingen beschreibe ich generelle Abläufe, welche recht programmunabhängig sind, andere sind eher auf meine Bordmittel zugeschnitten und nicht 1:1 auf andere Programme übertragbar (sorry).


    1. Datenstruktur auf der Festplatte, Ansätze zur Organisation
    Zur Unterbringung aller Programmdaten (Videos, Musik, Bilder Texte...) habe ich mir eine extra Festplatte mit ausreichend Kapazität besorgt. Auf diese Weise ist eine Datensicherung weitaus einfacher organisierbar, da sich (ersetzbare) Programme und (unersetzliche) Daten nicht mischen.
    Die Bilder selbst befinden sich in einem Verzeichnisbaum, welcher nach Jahren (2004, 2005,..., 2011) und einiger Sonderkategorie (Sonstiges) gegliedert ist. In den Jahresverzeichnissen selbst wiederum sind Unterordner mit Datum und dem jeweiligen grob angegebenen Ort/Ereignis (2008_04_05-Zermatt). So sind die Daten auf der Festplatte chronologisch und grob skiziert abgelegt und auch mit Bordmitteln (Windows Explorer, einfacher Bildbetrachter) wieder findbar. Wenn notwendig befindet sich dann eine weitere Unterstruktur in einem solchen Verzeichnis, bei dem dann eine Trennung nach Fotograf erfolgt (Olli, Alex).


    Datenstruktur auf der Festplatte.

    Bei den Dateinamen selbst musste ebenfalls eine Lösung her. Diese werden in der Kamera zwar durchnumeriert (DSC_0001, DSC_0002,...), aber beim Wechsel der Speicherkarte erfolgt ein Reset und die Zählung beginnt von vorne. So endet man bei doppelet belegten Dateinamen, sobald mehr als eine Speicherkarte im Spiel ist.
    Beim Import in das Verwaltungsprogramm werden die Dateien anhand der Aufnahmezeit in YYYYMMDDHHMM_DSCxxxx umbenannt (YYYY = Jahr, MM = Monat, DD = Tag, HH = Stunde, MM = Minute, xxxx = Originalzähler). So sind die Bilder auch im Explorer chronologisch geordnet und ich kann den Inhalt von mehreren Speicherkarten in ein Verzeichnis kopieren, ohne weitere Unterverzeichnisse anlegen zu müssen.


    2. Datenimport
    Hier kommen zwei alternative Abläufe zum Einsatz, je nachdem ob die Bilder mit oder ohne GPS-Daten versehen werden sollen. Ohne GPS ist der Ablauf recht einfach. Neues Unterverzeichnis im Bilderkatalog erstellen, Daten mit Lightroom von den Speicherkarten importieren und dabei umbenennen. Importiert werden nur die RAW-Dateien, denn die JPGs kann ich recht einfach entweder später mit Lightroom erzeugen oder im Batchverfahren mit ViewNX auch aus den Rohdaten kurz erzeugen. Das spart Platz.
    Mit GPS kommt ein zusätzlicher Schritt hinzu. Die einzelnen Speicherkarten kopiere ich zunächst allesamt in jeweils separate Unterverzeichnisse auf der Festplatte. Dann werden mit Geosetter die GPS-Koordinaten zu den Bildern eingespielt. Anschliessend dann erfolgt der Import mit Lightroom wie auch beim Rest.
    Diese Vorgehensweise hat sich als effektiv herausgestellt, da mit Geosetter Änderungen wie die Anpassung der Aufnahmezeit an die GPS-Uhrzeit viel einfacher durchführbar sind als in Lightroom selbst. Ein nachträgliches Einspielen der GPS-Daten ist schlecht, da ich ja eigentlich auch die Dateinamen dann anpassen müsste, sollte ich zunächst eine Korrektur der Aunahmezeit durchführen müssen. Ausserdem legt Geosetter einige Informationen auch in extra Dateien ab, welche Lightroom beim Import mit kopiert, aber später dann auch mit eigenen Informationen über den Bearbeitungsablauf füllt. Diese würden womöglich zerstört werden.




    3. Workflow Teil 1 - nach dem Import
    Im ersten Schritt erfolgt eine Schnellsichtung. Dateien, welche offensichtlich unbrauchbar sind (unrettbar falsch belichtet, verwackelt), werden aussortiert. Anschliessend werden die Bilder "getaggt", also mit Schlagworten versehen. Bilder, welche mir hier bereits horvorstechen, bekommen zusätzliche Markierungen, damit ich sie später schneller wiederfinde. Allerdings bin ich hier noch in der Erprobungsphase, was sich hier lohnt. Im Netz gibt es komplette Anleitungen, wie anhand von "Smart-Collections" (Bildersammlungen basierend auf bestimmten Kriterien wie: "mit Schlagworten versehen", "mit Markierung veresehen") ganze Abläufe definiert werden können.



    x. Tagging
    Besitzt man nur wenige Bilder, so erscheint einem das "Tagging", also das Versehen von Bildern mit Schlagwörtern, zunächst unnötig. Es ist einfach, seine Daten zu durchforsten und ein Bild zu suchen, welches gewissen Kriterien entspricht. Mit zunehmender Datenmenge wird dies immer aussichtsloser. "Wo habe ich eine Aufnahme bei Sonnenuntergang gemacht?", "Auf welchem Bild war das Matterhorn zu sehen?" oder "wo ist Person X mit abgebildet?" sind übliche Fragen, die dann zu wahren Suchorgien ausarten können.
    Programme wie Lightroom besitzen daher nicht nur über eine Möglichkeit der Bildbearbeitung, sondern auch eine Datenbank, anhand der sich Bilder nicht nur aufgrund des Dateinamens und der Verzeichnisstruktur auf der Festplatte, sondern auch anderer Kriterien aus der Gesamtmenge herausfiltern lassen. Schlagwörter gehören neben anderen Selektionsmöglichkeiten (Kamera, Objektiv, Blende, Belichtungszeit, Aufnahmedateum,...) mit dazu. Welche Begriffe einem Bild zugeordnet werden und detailliert dies erfolgt, bleibt jedem selbst überlassen. Oft führt eine erfolglose Suche im Bilderarchiv zur Erkenntnis, weitere Schlagwörter hinzufügen zu müssen.


    Bei mir kommen folgende Kategorien derzeitig zum Einsatz:
    - Ort der Aufnahme (Land, Region, Stadt, Gebirgsgruppe, Berg, z.B. Schweiz, Zermatt, Matterhorn)
    - Abgebildete Motive (Berg, Haus, Hütte, Baum, Vogel) welche zudem noch in Unterkategorien exakter definiert sind (Vogel -> Amsel, Bergdohle, Spatz)
    - Jahres- und Tageszeiten (Winter, Nachtaufnahme, Sonnenaufgang,...)
    - Aktivität und Ereignis (Skitour, Hochzeit, Bergwanderung, Hochtour, Urlaub,...)
    - Abgebildete Personen
    - Spezialtags (FB-Alpen, FB-Tiere -> Details siehe Absatz Veröffentlichen)



    Anmerkungen:
    - Bei Motiv und Ort der Aufnahme kann es zu Überschneidungen kommen. "Matterhorn" kann z.B. ein Motivdarstellen, aber auch der Ort des Geschehens. Damit kann ich jedoch leben.
    - Tags, die ich bei anderen gesehen habe, aber selber noch nicht verwende, beschreiben den Bildinhalt z.B. auch abstrakter (z.B. Linien, Kreise), beinhalten Emotionen (Trauer, Freude, Wärme) oder vorherrschende Farben (Grün, Blau, Braun,...).



    y. Veröffentlichen
    Unter "Veröffentlichen" verstehe ich den Export als JPG und die Verbreitung in diverse Kanäle (z.B. im Forum, auf Facebook oder der eigenen Webseite). Neben dem rein manuellen Prozess (Bild(er) auswählen, exportieren, verteilen) kommen insbesondere bei Facebook einige halbautomatische Dinge hinzu.


    Unterverzeichnisse für temporäre Dateien (JPGs in verschiedenen Grössen). Hier landen die manuellen Exporte.


    Lightroom verfügt über die Möglichkeit, Bilder in "Smart collections" organisieren zu können. Wie bereits erwähnt handelt es sich hierbei um eine Zuordnung zu Sammlungen, welche auf gewisse Selektionskriterien basiert. Diese Smartsammlungen ihrerseits können nun mit Veröffentlichungsdiensten (Fratzenbuch aka Facebook, Flickr,....) verknüpft werden. Zumindest bei FB nutze ich diese Möglichkeit. Bilder, welche mit speziellen Tags versehen sind (FB-Alpen, FB-Tiere) landen automatisch in separate Sammlungen und können dann per Knopfdruck automatisch in den damit verknüpften Fotosammlungen auf Facebook (FB-Alpen -> Alps, FB-Tiere -> Animals) veröffentlicht werden. Lightroom bietet von Haus aus zwar schon einige Möglichkeiten an, ich verwende dazu das Plugin von Jeffrey Friedl, welcher eine ganze Reihe von Exportplugins geschrieben hat. Damit sehe ich schon in Lightroom selbst, welche Bilder wo veröffentlicht sind und kann durch einfaches Setzen/Entfernen eines Tags den gesamten Ablauf steuern.



    z. Datensicherung
    Festplatten neigen dazu, kaputt zu gehen, und zwar immer dann, wenn man es nicht erwartet. Wer schon einmal seine Daten gehimmelt hat, weiss wie frustrierend es ist, zig Gigabyte an Informationen unwiderbringlich verloren zu haben. Daher erzeuge ich in regelmässigen Abständen Backups. DVD-Rohlinge sind schlichtweg zu klein und unhandlich, bei mir kommt ein zweiter Rechner zum Einsatz (ReadyNAS Duo), welcher räumlich getrennt vom Arbeitsrechner ist und nebenbei auch zum Bildertausch mit Tourenkollegen und Freunden dient. So sind die Daten auch dann sicher, wenn z.B. ein Wassereinbruch meinen Arbeitsraum erwischt (Flugzeugabstürze und Tsunamis sind nicht eingeplant). Für die Datensicherung selbst benutze ich DirSync (Freeware). Damit werden die Bilder sowie die Katalogdaten auf die NAS kopiert.

    Alex
    Geändert von Becks (22.03.2011 um 10:16 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  2. Fuchs
    Avatar von fjellstorm
    Dabei seit
    05.10.2009
    Ort
    Kepler-22b
    Beiträge
    1.040

    AW: 5 - Workflows

    #2
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    DVD-Rohlinge sind schlichtweg zu klein und unhandlich, bei mir kommt ein zweiter Rechner zum Einsatz (ReadyNAS Duo), welcher räumlich getrennt vom Arbeitsrechner ist und nebenbei auch zum Bildertausch mit Tourenkollegen und Freunden dient.
    Naja. Ein 2. rechner kann ebenfalls wie eine Festplatte kaputt gehen Und nicht jeder, vor allem im Amateurbereich, kann/will sich deshalb gleich einen neuen Rechner kaufen.
    Zumindest die Bilder im Rohformat auf eine DVD zu speichern, macht schon Sinn. Hat man halt ein paar Scheiben, nimmt ja nicht wirklich viel Platz weg. Ein 2. Backup der Rohdatein auf ein Rechnermedium ist schon ok, und dann noch eins von den bearbeiteten Bildern ( im .tiff zb) und dann nochmals in jpg. So würds ich machen´.

  3. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Becks
    Dabei seit
    11.10.2001
    Ort
    St. Gallen
    Beiträge
    14.286

    AW: 5 - Workflows

    #3
    Moin,
    die Chance, dass der zweite Rechner gleichzeitig mit dem ersten kaputt geht, halte ich für recht gering, zumindest bei mir. Dieser ist über eine UVS vom Stromnetz abgekoppelt und auch in der Netzwerkleitung ist ein Überspannungsschutz drin. Zudem ist die Festplatte gespiegelt.
    Und selbst wenn es die NAS erwischt macht das nicht so viel. In einem anderen Zimmereck steht noch mein alter Rechner, in dem ebenfalls eine Backupfestplatte (auch gespiegelt) steckt. Da ist Backup #2 drauf.

    DVD macht zumindest bei mir kaum Sinn. Auf einen Rohling passen grob 4.7 GB, etwa 34% der Speicherkapazität, welche ich standardmässig in meiner Kamera verwende. Da komm ich mit dem Brennen gar nicht nach. Hab erst im Laufe der letzten Monate alle meine gebrannten CDs/DVDs gesichtet, auf Festplatte kopiert und dann die Datenträger entsorgt. Da hatten sich zu viel angesammelt, das Ganze war unübersichtlich und nahm viel Platz weg.

    Betrachtet man auch den Preis noch, dann wird es für die Rohlinge echt eng. Das billigste Angebot auf die Schnelle lag bei 14 Euro für 100 DVD-Rohlinge (470 GB). Für umgerechnet 70 Euro bekomme ich eine Festplatte mit 2000 GB. Somit komm ich auf etwa 29.80 Euro pro Terrabyte bei Verwendung von DVD und etwa 35 Euro bei Verwendung einer Festplatte.

    Bedenkt man dann noch, wie schwer es ist, mit einfach brennbaren Rohlingen alle Daten zu sichern, an denen man arbeitet, dann wird es endgültig schwierig, damit ein sicheres, lückenloses Backup der Bilddaten zu erstellen.


    Naja.

    Aber wie ich schon am Anfang geschrieben habe: es sind lediglich meine Überlegungen zu dem Themenblock. Nur weil ich es so mache muss es nicht jemand für gut befinden.

    Alex
    Geändert von Becks (18.03.2011 um 14:03 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  4. Fuchs
    Avatar von Libertist
    Dabei seit
    11.10.2008
    Ort
    Luzern
    Beiträge
    1.900

    AW: 5 - Workflows

    #4
    Hallo Becks,

    vielen Dank erstmal für den Workshop. Ich habe einige Fragen ...

    Zunächst würde mich interessieren, wie man die in Camera Raw bearbeiteten Originale am besten abspeichert bzw. weiterverarbeitet. Meine Ideen dazu:
    - Raw-Dateien als TIFF's in gesonderten Ordner speichern (mit LZW oder besser ZIP komprimiert?)
    - Für jede weitere Verarbeitung der Bilder (ins jpg umwandeln, komprimieren, Bildgröße herabsetzen, Bild zuschneiden...) immer das TIFF aufrufen, entsprechende Aktionen durchführen und (in den meisten Fällen wahrscheinlich als jpg) in einem gesonderten Ordner abspeichern.

    Oder etwas abstrakter formuliert: Das Raw-Format wird nur dann aufgerufen, wenn man das Bild "inhaltlich" verändern will (BEarbeitung). Es wird als TIFF gespeichert, wobei das RAW natürlich behalten wird und durch die xmp-Datei immer in der aktuellen Version vorliegt. Das TIFF wird aufgerufen, wenn man das Bild an einen bestimmten Zweck anpassen will (VERarbeitung). Resultat dieser Verarbeitung ist ein jpg, das dann in seiner endgültigen Form (bzw. bei mehreren Zwecken in seinen endgültigen Formen) vorliegt und nicht weiter bearbeitet wird. Ist das korrekt?

    Das würde bedeuten, dass ich ein einziges Bild immer in drei Formaten vorliegen habe: Raw, TIFF und jpg; das jpg eventuell sogar in mehreren Varianten. Das bedeutet auch, dass ich pro Bild etwa 50 MB Speicherplatz benötige, wenn das RAW etwa 20 MB groß ist (das TIFF hat ja ungefähr die gleiche Größe wie das Raw, nur das jpg ist wesentlich kleiner).

    Ein Feedback dazu?
    Geändert von Libertist (19.03.2011 um 21:47 Uhr)

  5. Erfahren
    Avatar von ursstotz
    Dabei seit
    14.03.2010
    Ort
    Jurasüdfuss (Olten)
    Beiträge
    343

    AW: 5 - Workflows

    #5
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Workflow Becks
    [...]
    Die Bilder selbst befinden sich in einem Verzeichnisbaum, welcher nach Jahren (2004, 2005,..., 2011) und einiger Sonderkategorie (Sonstiges) gegliedert ist. In den Jahresverzeichnissen selbst wiederum sind Unterordner mit Datum und dem jeweiligen grob angegebenen Ort/Ereignis (2008_04_05-Zermatt). So sind die Daten auf der Festplatte chronologisch und grob skiziert abgelegt und auch mit Bordmitteln (Windows Explorer, einfacher Bildbetrachter) wieder findbar.[...]
    Eine zusätzliche Hierarchiestufe mit dem Jahresverzeichnis im Verzeichnisbaum ist zwar hübsch, aber da Du die Verzeichnisse der Bilder schon so vorbildlich "2008_04_05-Zermatt" anschreibst, muss man für das Auffinden von Verzeichnissen immer in ein Jahresverzeichnis wechseln, wenn's da nicht ist wieder eines hoch und in das nächste Jahresverzeichnis wechseln.

    2. Datenimport[...]
    Mit GPS kommt ein zusätzlicher Schritt hinzu. Die einzelnen Speicherkarten kopiere ich zunächst allesamt in jeweils separate Unterverzeichnisse auf der Festplatte. Dann werden mit Geosetter die GPS-Koordinaten zu den Bildern eingespielt. Anschliessend dann erfolgt der Import mit Lightroom wie auch beim Rest.
    Diese Vorgehensweise hat sich als effektiv herausgestellt, da mit Geosetter Änderungen wie die Anpassung der Aufnahmezeit an die GPS-Uhrzeit viel einfacher durchführbar sind als in Lightroom selbst. Ein nachträgliches Einspielen der GPS-Daten ist schlecht, da ich ja eigentlich auch die Dateinamen dann anpassen müsste, sollte ich zunächst eine Korrektur der Aunahmezeit durchführen müssen. Ausserdem legt Geosetter einige Informationen auch in extra Dateien ab, welche Lightroom beim Import mit kopiert, aber später dann auch mit eigenen Informationen über den Bearbeitungsablauf füllt. Diese würden womöglich zerstört werden.[...]
    Ich lass direkt LR die Bilder in das endgültige Verzeichnis importieren. Dann kopiere ich die gps Datei dort hinein, rufe den GeoSetter auf mit "Bilder -> Synchronisierung mit GPS-Datendateien ... -> [x] Mit Tracks im aktuellen Verzeichnis synchronisieren". Jetzt markiere ich die Bilder im LR und wähle über die rechte Maustaste "Metadaten -> Metadaten aus Dateien lesen". Jetzt sind die GPS Daten im LR den Bildern beigefügt. Wenn man aber vorher die Bilder vertaggt hat, sind diese Informationen verloren. Das macht den Ablauf, wie Du ihn beschreibst etwas sicherer.

    Danken für Deinen interessanten Artikel. Schön wie Du auch das Backup erwähnst.

    Gruss
    Urs

  6. Gerne im Forum

    Dabei seit
    27.05.2008
    Ort
    Mainz
    Beiträge
    67

    AW: 5 - Workflows

    #6
    @Libertist: Ziel von Becks Workflow ist glaube ich eher so wenig Versionen des Bildes wie möglich auf einem Rechner zu haben. Das heißt, dass er den Großteil seiner Bilder wirklich nur als Raw+xmp auf der Platte hat.
    Will man nun jemandem Bilder schicken, sie hier im Forum einstellen, usw, wählt man in Lightroom (was ja nicht nur RAW Converter, sondern auch noch Bibliothek ist) alle Bilder aus die man zeigen will, nutzt die Export-Funktion und speichert alle als jpegs. Dabei kann man dann Dinge wie Größe und Auflösung der jpegs festlegen, sowie nach schärfen lassen. Die fertigen jpegs kann man dann verschicken oder hochladen, und anschließend einfach wieder löschen, da man sie auf gleichem Weg ja einfach nochmal erstellen kann, wenn man sie wieder braucht.
    Auch die Möglichkeit zwei Versionen der Bearbeitung zu haben ist so kein Problem, da man in Lightroom "Virtuelle Kopien" von Bildern in der Sammlung erstellen kann. Die RAW-Datei wird dabei einfach behalten, und nur eine zweite .xmp Datei erstellt. Spart also massig Platz.

    Mehr Speicherplatz pro Bild, braucht man erst wenn man einzelne Bilder noch in Photoshop oder Gimp weiter bearbeiten will. Aus Lightroom heraus, kann man die Bilder zum Bearbeiten an eines dieser Programme schicken. Lightroom erstellt dann selbst eine TIFF oder PSD Datei, und öffnet diese mit Photoshop. Die weitere Bearbeitung kann man dann einfach in dem Programm erledigen, abspeichern, und anschließend taucht das bearbeitete TIFF auch in Lightroom in der Sammlung auf, direkt neben dem original RAW.
    So hat man also dann nur TIFFs bei den Bildern die man auch mit PS bearbeitet hat, aber ich behaupte mal, dass wenn man sich viel mit Lightroom beschäftigt hat, das gar nicht mal mehr so viele sein werden.

    Vorteil ist also, dass man in der Regel nur das RAW+xmp File hat, also nur etwa 20MB pro Bild braucht. Als Bearbeitungsschritt hast du noch Beschneiden genannt, auch das kannst du aber mit Camera Raw direkt mit dem Raw machen, und das ganze auch noch verlustfrei! Alle weiteren Bearbeitungsschritte die du anführst, also jpegs erstellen, Bildgröße herabsetzen, komprimieren kann man beim Export automatisieren.


    Zum Taggen muss man noch sagen, es mag einem am Anfang zwar komisch vorkommen, wenn man erst 50 Bilder hat und diese schon mit Taggs versieht. Aber man kann gar nicht früh genug damit anfangen! Die meißten Taggs lassen sich schließlich beim Import schon anfügen, was ja nun wirklich keine Arbeit bereitet. Die gibt es erst, wenn sich dann die Sammlung auf ein paar hundert Bilder vergrößert hat, und man die alle nachträglich mit Taggs versehen will

  7. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Becks
    Dabei seit
    11.10.2001
    Ort
    St. Gallen
    Beiträge
    14.286

    AW: 5 - Workflows

    #7
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Hallo Becks,
    Zunächst würde mich interessieren, wie man die in Camera Raw bearbeiteten Originale am besten abspeichert bzw. weiterverarbeitet. Meine Ideen dazu:
    - Raw-Dateien als TIFF's in gesonderten Ordner speichern (mit LZW oder besser ZIP komprimiert?)
    - Für jede weitere Verarbeitung der Bilder (ins jpg umwandeln, komprimieren, Bildgröße herabsetzen, Bild zuschneiden...) immer das TIFF aufrufen, entsprechende Aktionen durchführen und (in den meisten Fällen wahrscheinlich als jpg) in einem gesonderten Ordner abspeichern.
    Tiff und JPG sind quasi die entwickelten Bilder und jederzit per Exportfunktion aus der RAW-Datei erstellbar. Daher behalte ich solche Versionen nur dann, wenn ich sie irgendwo in einem anderen Programm weiterverarbeiten will, welches RAW nicht unterstützt.

    Ansonsten erstelle ich nur dann, wenn ich eine Tiff/JPG-Datei benötige, eine Kopie, verteil diese und lösch die Datei wieder daheim auf der Festplatte.

    Alex
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  8. Fuchs
    Avatar von Libertist
    Dabei seit
    11.10.2008
    Ort
    Luzern
    Beiträge
    1.900

    AW: 5 - Workflows

    #8
    Nehmen wir an, ich komme mit 2000 Bildern von einer Reise zurück. Ich ziehe alle in Camera Raw und wähle 400 Bilder zum Behalten bzw. zur Bearbeitung aus. Die behalte ich im Raw-Format. Damit die Bilder für mich schneller verfügbar sind (beispielsweise wenn Freunde kommen und die Bilder sehen möchten) exportiere ich sie zusätzlich als jpgs. Als braves Forumsmitglied möchte ich jetzt aber auch noch einen Reisebericht erstellen, dieser soll 50 Bilder mit einer Bildbreite von 700 Pixel enthalten. Die Bildverkleinerung will ich per Stapelverarbeitung im Photoshop durchführen. Damit der Spaß verlustfrei vonstatten geht, müsste ich wieder die Raw-Dateien hernehmen, aber diese lassen sich ja nicht direkt verarbeiten. Hier müsste ich die 50 ausgewählten Bilder zuerst als TIFFs exportieren und diese dann per Stapelverarbeitung in Photoshop verkleinern und gleichzeitig als jpgs abspeichern. Die TIFFS werden danach gelöscht. Die jpgs könnte man auch wieder lsöchen, muss man aber nicht, da sie sowieso nicht viel Platz wegnehmen und eine immer einsatzbereite Auswahl der "besten" Bilder wohl gar nicht so schlecht ist.

    Macht das Sinn?

    Edit: Ich habe gerade herausgefunden, dass ich die Raws über den Bildprozessor in Adobe Bridge auch direkt als Stapelverarbeitung verkleinern und als jpg abspeichern kann. Somit kann ich mir das TIFF sparen. Das hat "And" wahrscheinlich vorhin gemeint ...

    Edit 2: Wenn ich in Camera Raw verschiedene Versionen des Bildes erstellt habe (Schnappschüsse), verarbeitet der Bildprozessor offensichtlich immer die Version, die in Camera Raw zuletzt angeklickt (ausgewählt) wurde. Gut zu wissen.
    Geändert von Libertist (20.03.2011 um 14:12 Uhr)

  9. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Becks
    Dabei seit
    11.10.2001
    Ort
    St. Gallen
    Beiträge
    14.286

    AW: 5 - Workflows

    #9
    Für die Aktion: 400 aus 2000 an Kollegen als JPG, 50 als JPG in anderer Grösse fürs Forum würd folgendes machen:

    In Lightroom schnell durch die 2000 Bilder gehen und alle farblich oder mit einer Flagge markieren, welche für die 400 in Frage kommen. Anschliessend bei LR den Filter in dem Verzeichnis so anpassen, das nur diese ausgewählt sind. Die Bilder dann exportieren (Batchjob, geht in LR). Wenn ich artig bin und wissen will,welche ich da verteilt hab, bekommen diese 400 Bilder ein Schlüsselwort (z.B. Publish-Friends). Die JPG verwerf ich nach dem Verschicken, ich find sie ja wieder (dank Tag und/oder Markierung).

    Gleiches Spiel mit den 50 anderen, zweites Schlüsselwort verwenden (Publish-ODS).

    Alex
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  10. Erfahren

    Dabei seit
    10.01.2007
    Beiträge
    281

    AW: 5 - Workflows

    #10
    Danke für deine Workshop Reihe, du hast dir echt viel Mühe gegeben und es stecken sehr viele Infos drin!

    Nur das Thema "Workflow" sieht anscheinend bei jedem etwas anders aus...

    Ich konnte mich noch nie mit Verzeichnisstrukturen anfreunden und schon gar nicht nach Strukturen, die nach Datum sortiert sind. Ich hab doch keine Ahnung mehr, wann ich was gemacht habe...

    In Apple Aperture fand ich das Konzept der Ereignisse/Projekte toll, v.a. da mach auch nach den Namen der Ereignisse/Projekte filtern konnte. Durch die Eingabe von z.B. "Großglockner" hatte ich alle Ereignisse angezeigt und konnte mir dann die Fotos darin anschauen.

    Bei Lightroom werden alle Fotos angezeigt, die den Begriff in den Metadaten drin haben, finde ich persönlich etwas unübersichtlich.

    Ups, es ging ja um den Workflow:

    Die Speicherkarte kommt in den Mac, Lightroom öffnet sich und ich konvertieren gleich mal alle RAW beim Import in das Adobe DNG Format. Beim Import schreibe ich gleich mal ein paar Metadaten (Copyright und so...). Meine Zielordner sind nach Themen (Privat, Beruf, Berg, Urlaube und Ausflüge, Events,....) gegliedert. Bei den Bergbildern geht es weiter nach Ländern und Regionen (z.B. Österreich --> Ötztaler Alpen). Dort erstelle ich dann ein Verzeichnis mit dem Namen der Tour oder des Gipfel mit einer Datumsangabe nach dem Namen. Meistens reicht mir auch das Jahr, der Rest steht ja in den Metadaten.

    Nach dem Import fliegt der Ausschuss raus und ich verbessere die Bilder im zweiten Durchlauf (Weißabgleich, Objektivkorrektur, Kontrast, Histogramm, Ausrichtung, Beschneidung).

    Bei fehlenden GPS Infos (Kein Empfang) werden die Fotos noch auf der Landkarte entsprechend der anderen Bilder ausgerichtet.

    Dabei werden sie auch gleich bewertet (Sterne nach Belieben, Markierung für den späteren Export).

    Dann werden die Bilder umbenannt (Ordnername + Zahl). Die markierten Bilder werden für den Bericht auf unserer Homepage exportiert.

    Die Bilder zu verschlagworten habe ich aufgegeben, da ich es nicht konsequent mache. Mir würde es auch völlig ausreichen zu den Ordnern Meta Information anzugeben (z.B. Region, Klettertour, mit A, B und C,...).

    Natürlich mache ich auch ab und zu ein Backup...

    Das wichtigste an einem vernünftigen Workflow ist ein entsprechendes Programm. Ohne dem macht es nur Arbeit...

  11. Bergtroll
    Gast

    AW: 5 - Workflows

    #11
    Ich speichere meine Fotos vorrangig nicht nach Jahren geordnet, sondern vorrangig alphabetisch geordnet (nach Reiseziel).

    Grund: Wenn ich ein Foto suche, weiss ich oft nicht, ob es aus 2005 oder aus 2006 ist. Aber ich weiss, dass es aus Norwegen war. Aufgrund der alphabetischen Ordnung gehe ich dann auf N wie Norwegen und muss nicht erst mehrere Jahre durchwühlen.

    Backups der Bilder werden nicht auf einem 2. Rechner, sondern auf einer externen Festplatte gespeichert. Vorteil: Man kann die Festplatte mit zu den Eltern nehmen etc.

    Ich speichere grundsätzlich nur RAWs (aus Platzgründen). JPGs lassen sich per Lightroom sehr schnell erzeugen. Außerdem kann man mit LR den Freunden auch RAWs zeigen (Diashow). LR hat außerdem einen Katalog, wo die Entwicklungseinstellungen sowie Fotofavoriten gespeichert sind, so dass man RAWs quasi wie entwickelte .jpgs handhaben kann. LR gibt es sogar als portable Version, so dass man es auf einer portablen Festplatte mit den Fotos u. Katalog zu Freunden mitnehmen kann.

  12. Erfahren

    Dabei seit
    10.01.2007
    Beiträge
    281

    AW: 5 - Workflows

    #12
    v.a. sollte man erwähnen, dass professionelle SW wie Aperture (ca.65€) und Lightroom (ca. 110€) eh nix mehr kosten...

    Die Dinger haben vor einiger Zeit noch 300€ gekostet. Bei den erwähnten Programmen, kann man sich auch den Weg zu Photoshop oder vergleichbaren Programmen sparen, sofern man keine Ebenen braucht.

    Ein Workflow mit RAW wäre z.B. ohne einem dieser Programme sehr schwierig möglich. Die Bilder einzeln in einem RAW Entwickler (der z.B. mit der Kamera mitgeliefert wird) zu bearbeiten ist dann doch sehr mühselig.

    Ich denke da an über 100 Fotos, wo ich wieder mal den Weißabgleich im Winter auf 3.000m nicht eingestellt habe....

  13. Fuchs

    Dabei seit
    02.09.2008
    Beiträge
    1.007

    AW: 5 - Workflows

    #13
    fuer mich ist der haupknackpunkt die mangelnde disziplin. haeufig mache ich viele fotos und importiere die nicht zeitnah. dann versuche ich die im hauruckverfahren durchzugehen. das sieht dann so aus (ich nehme in jpeg + raw auf).
    - alles wird von der cf-karte in ein temp-verzeichniss geschoben
    - taggen / rating mithilfe eines kleines selbst geschriebenes programms, dass die haeufigsten tags per shortcut zuweist (auch automatisch der raw-datei). ich kenne leider kein programm, bei dem ich tastenkuerzel vergeben kann (und ich will keine 2 tasten druecken). das hat auch den vorteil eines kontrollierteren vokabulars. eventuell wird auch noch ein comment oder title vergeben (damit schaffe ich 500 bilder in 1h). tags fuer bilderserien vergebe ich vorher mithilfe eines batchprogramms
    - danach werden alle fotos anhand ihres aufnahemdatums in die passenden verzeichnisse verschoben.
    - backup des foto-verzeichniss
    - ab und an loeschen der schlechten bilder aus dem fotoverzeichniss (je nach lust und laune alles kleiner 3 oder 4).

    todo: kleine datenbank mit bildname und zugehoerigen tags, sollte bis Q2 2013 fertig sein (< 100k bilder).

    fuer mich wichtig ist eine allgemeingueltige loesung mit den wichtigen infos in den exif-daten. proprietare datenbanken finde ich nicht so gut, da ich dann wieder abhaengig bin.

    auch von mir vielen dank fuer den workshop, bei dem ich mir einige anregungen "geliehen" habe.
    ------------------------------------
    the spirit makes you move

  14. Erfahren

    Dabei seit
    24.07.2014
    Ort
    Stuttgart / Waiblingen
    Beiträge
    426

    AW: 5 - Workflows

    #14
    Ich hoffe es ist ok wenn ich den Thread hier wiederbelebe.

    Der Workflow gefällt mir sehr gut. Ich überlege gerade mir mit einer neuen Kamera auch Lightroom anzuschaffen. Ich habe aber bisher noch nie RAW fotografiert und etwas Angst davor dass ich die Bilder nicht ordentlich hinbekomme.

    Am o.g. Beispiel "2000 Aufnahmen, davon schnell 400 exportieren":
    Kann man in LR ein Preset einstellen der alle Bilder mit den gleichen Settings (Farbkorrektur, Weißabgleich etc.) exportiert und die dann auch ordentlich aussehen? Muss man das nicht tendenziell bei jedem Bild individuell machen um gute Ergebnisse zu bekommen?
    Wenn es eine Möglichkeit gibt die RAWs automatisch so zu bearbeiten dass sie gut aussehen wäre das perfekt. Einzelne Bilder die dann tatsächlich entwickelt werden kann man ja immernoch manuell verfeinern.
    Ist das möglich?

  15. Fuchs
    Avatar von Canadian
    Dabei seit
    22.01.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    1.192

    AW: 5 - Workflows

    #15
    Kann man in LR ein Preset einstellen der alle Bilder mit den gleichen Settings (Farbkorrektur, Weißabgleich etc.) exportiert und die dann auch ordentlich aussehen?
    Du kannst dir sog. Presets erstellen oder runterladen und dann auf einzelne Bilder, eine Auswahl oder alle Bilder anwenden. Du kannst dir z.B. ein Preset erstellen, das die kamerainterne JPG-Verarbeitung simuliert und das sogar schon beim Import anwenden.

    Muss man das nicht tendenziell bei jedem Bild individuell machen um gute Ergebnisse zu bekommen?
    Wenn man das Optimum erzielen will ja, aber...

    Einzelne Bilder die dann tatsächlich entwickelt werden kann man ja immernoch manuell verfeinern.
    ... so mache ich es.

  16. Erfahren

    Dabei seit
    24.07.2014
    Ort
    Stuttgart / Waiblingen
    Beiträge
    426

    AW: 5 - Workflows

    #16
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Du kannst dir sog. Presets erstellen oder runterladen und dann auf einzelne Bilder, eine Auswahl oder alle Bilder anwenden. Du kannst dir z.B. ein Preset erstellen, das die kamerainterne JPG-Verarbeitung simuliert und das sogar schon beim Import anwenden.


    Wenn man das Optimum erzielen will ja, aber...


    ... so mache ich es.
    Cool, d.h. Lightroom kann mir meine RAWs prinzipiell automatisch so herrichten wie es die Kamera selbst auch machen würde? Dann gibt es ja kaum Gründe nicht RAW zu fotografieren oder?

  17. Fuchs
    Avatar von Canadian
    Dabei seit
    22.01.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    1.192

    AW: 5 - Workflows

    #17
    Ja und nein. Es gibt wohl für verschiedene Kameras Profile, die die kamerainterne Bearbeitung ganz gut simulieren, aber nicht für alle.

    Was ich jedoch machen würde, ist mir selber ein Preset zu erstellen, dass meinen Vorstellungen im Durchschnitt aller Bilder am nächsten kommt. Z.B. ein bisschen mehr Kontrast, etwas schärfen, Objektivkorrekturen aktivieren etc.. Das speicherst du dir dann und wendest es auf spätere Bilder (automatisch) an.

  18. Erfahren

    Dabei seit
    24.07.2014
    Ort
    Stuttgart / Waiblingen
    Beiträge
    426

    AW: 5 - Workflows

    #18
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Ja und nein. Es gibt wohl für verschiedene Kameras Profile, die die kamerainterne Bearbeitung ganz gut simulieren, aber nicht für alle.

    Was ich jedoch machen würde, ist mir selber ein Preset zu erstellen, dass meinen Vorstellungen im Durchschnitt aller Bilder am nächsten kommt. Z.B. ein bisschen mehr Kontrast, etwas schärfen, Objektivkorrekturen aktivieren etc.. Das speicherst du dir dann und wendest es auf spätere Bilder (automatisch) an.
    Ok vielen dank schonmal.
    Ich schau erstmal welche Kamera es überhaupt wird, dann beschäftige ich mich weiter mit dem Thema. Aber Archivierung und Bearbeitung mit Lightroom hört sich auf jeden Fall sinnvoll an

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)