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  1. Gerne im Forum

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    Hundeabwehr konkret

    #1
    Hallo,

    Ich habe bereits entsprechende (geschlossene) Themen zum Umgang mit angreifenden Hunden gelesen. Dass dieses Thema oft ausufert, liegt in der Natur der Sache, so haben mich alle bisherigen Beiträge eher verunsichert. So wollte ich einen neuen Versuch starten, Hundeabwehr noch einmal konkret, argumentativ und faktisch zu thematisieren.

    Ich werde die nächsten zwei Jahre des Öfteren im türkischen Taurusgebirge unterwegs sein. Hier finden sich viele Schafsherden die von Kegalhunden bewacht werden. Ihre Aufgabe ist die Verteidigung der Herde - und das um jeden Preis, gegen Wölfe, Bären und Menschen...
    Ich habe da bereits unangenehme Erfahrungen gemacht und sogar von Todesfällen gehört und wünsche mir eine mindestens 90%ige Lösung. Alles was nicht oder nur halb funktioniert kann bei einem Zusammenstoß mit einem Kengal tödlich enden, daher würde ich ein Kampf mit Stöcken oder dem Messer bei solchen Tieren als wirkungslos einstufen.


    Pfefferspray?
    Erscheint für mich als die beste Lösung, jedoch verlässt man sich zum einen auf die Funktionalität und zum anderen auf die Wirkung die zu schwach sein kann, oder einfach zu spät einsetzt. Wer hat Erfahrungen und kennt die Unterschiede und Funktionsweise der verschiedenen Sprays?

    Signalpfeife? Habe gehört, dass jeder Hund - ist er nicht gerade taub - vor einem lauten, schrillen Ton wie einer Signalpfeife (wie die ASMC Tornado) zurück weicht. Gibt es dafür Belege oder Erfahrungsberichte?

    So, nun bin ich mal gespannt

    Beste Grüße,
    MAP

  2. Gerne im Forum

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #2
    Prüfe besser vorher, ob Pfefferspray in Deinem Reiseland als Waffe zählt und Du womöglich hinter Gittern landest, wenn Du es mitnimmst.
    Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin)

  3. Erfahren

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #3
    Hallo MAP

    Also ne Signalpfeife hat da wenig Wirkung. Wenn der Hund entschlossen hat dich anzugreifen ist ihm das gepfeife auch egal...

    Ich würd mir nen gutes Pfefferspray kaufen (Globi). Das wirkt sicher noch am besten.
    Beim Pfefferspray würde ich einen breiten Sprühstrahl wählen, damit erwischt man den angreifenden Hund besser. Ein gerichteter Schaum- oder Gelstrahl ist dafür nicht so geeignet.

    Pfefferspray bei Globi
    http://www.globetrotter.de/de/shop/rubrik.php?k_id=1000
    "Wer zu allem und jeden seinen Senf dazu gibt, setzt
    sich der Gefahr aus für ein Würstchen gehalten zu werden. Das möchte ich vermeiden."
    (Rüdiger Nehberg)

  4. Gesperrt Dauerbesucher

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #4
    Ich glaub du meinst die Rasse "Kangal".

    Keine Lust das ganze "Wie verhalte ich mich richtig bei Hütehunden" wieder runterzubeten hab ich schon zu oft gemacht.

    http://www.karpatenwilli.com/hunde.htm

    Überspringen wir das ganze Vorgeplänkel also. Dann bleibt dir, Pfefferspray, mein Favorit ein großer Knüppel und dann noch die kleine Wahrscheinlichkeit in der dir nur noch Gott helfen kann.

  5. Jaerven
    Gast

    AW: Hundeabwehr konkret

    #5
    und das um jeden Preis, gegen Wölfe, Bären und Menschen...
    Red ruhig und bestimmt mit ihnen

    Kangal sind eine sehr friedliche Rasse. Solange Du kein Wolf oder Bär bist.
    Und ich würde es weder mit Pfefferspray noch mit Knüppel versuchen.
    Das kann dann richtig schief gehen.

  6. Gerne im Forum
    Avatar von Merhaba
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #6
    Hallo Map,
    wie man auf dem Profilbild sehen kann, mag ich Kangals recht gerne

    Aber auch ich habe schon äußerst unangenehme Erfahrungen mit ihnen gemacht, wenn ich alleine unterwegs bin. Sie erledigen einfach ihren Job sehr gut.
    Gott sei Dank, war immer ein Hirte in der Nähe, der mir den Hund von der Wade geholt hat. Da man sich nicht immer sicher sein kann, dass der Besitzer in der Nähe ist, werde ich auch aufrüsten müssen. Google mal "dogdazer". Damit werde ich es probieren.

  7. Fuchs
    Avatar von Antracis
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #7
    Hab mal von nem Fall gelesen, wo eine wirklich gute Drucklufttröte auf kurze Entfernung Wunder gewirkt hat.

    Würde mich persönlich aber eher auf das gewöhnlich empfohlene, deeskalative defensive Verhalten verlassen...

  8. Gerne im Forum

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #8
    Klar, ich mein "Kangal", hehe

    Also Pfefferspray ist in der Türkei nicht erlaubt. Bisher bin ich aber immer das Risiko eingegangen und hatte eins dabei (also auf Trekks, nicht in den Städten! :-) ). Einmal wurde es mir demonstrativ entwendet, aber gleich wieder zurück gegeben.

    Bei einer Situation bei der mir ein hirtenloser Riesen-Kangal im wahrsten Sinne des Wortes auf den Fersen war, hatte ich mein Spray im Anschlag, nutze es aber nicht. Zum einen, weil mir dessen Wirkung nicht klar war, und zum anderen, weil ich ungern Gewalt gegenüber Tieren anwende. Ich wartete also ab und versuchte entspannt und langsam davon zu gehen (weg von der Herde) was angesichts der Tatsache, dass der Schatten des Tieres neben meinem war und man darin deutlich das Stachelhalsband erkennen konnte, aüßerste Überwindung kostete. Ich hätte das Spray aber jederzeit verwendet, wäre er losgesprungen.

    Ein Kumpel hatte in Indonesien 2 scharfe Hunde vor sich, die er mit einem Pfefferspray versuchte in die Flucht zu schlagen. Die beiden kümmerte das zunächst garnicht und griffen ihn noch aggresiver an. Er meinte zwischen der Anwendung und dem Zeitpunkt, wo es bei den Hunden wirkte, sind 10 Sekunden vergangen. Die hat er mit Davonrennen überbrückt :-) Aber in 10sek kann viel passiern!

    MAP
    Geändert von MAP (17.01.2011 um 11:03 Uhr)

  9. Alter Hase

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #9
    Wenn du bei google "Kangal" und "Pfefferspray" eingibst, findest du eigentlich nur Geschichten, wo es nicht gewirkt hat.

    Schon mal Einheimische gefragt, wie die damit umgehen? Die müssen da ja wohl auch mal durch?

  10. Gerne im Forum

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #10
    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    Wenn du bei google "Kangal" und "Pfefferspray" eingibst, findest du eigentlich nur Geschichten, wo es nicht gewirkt hat.

    Schon mal Einheimische gefragt, wie die damit umgehen? Die müssen da ja wohl auch mal durch?
    Ja, dass die das nicht juckt, hatte ich schon befürchetet - es macht sie wahrscheinlich nur noch rasender. Die Einheimischen machen n großen Bogen um sie. Wenn die schon eine Schafsherde hören, drehen sie auf dem Absatz um. Die Hirten selbst werfen mit Steinen, das raten mir auch viele der Türken doch ist das ein riskantes Spiel wie ich finde.

  11. Fuchs

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #11
    Ich kenne keine Kangals persönlich, bin aber mit augebildeten Schäferhunden groß geworden.
    Ein Hund, der eine Aufgabe hat und die auch ausfüllt, lässt sich nicht von irgendwelchen Zivilisationshelferlein abschrecken. Er wrd dadurch höchstens noch aggressiver, da er seine Aufgabe in Gefahr sieht.
    Ich halte daher nicht viel von Pfefferspray und noch weniger von Stöcken u.ä.

    So etwas hilft vielleicht gegen einen wildgewordenen Köter, der meint, den großen Max spielen zu müssen, aber nicht gegen einen erfahrenen Arbeitshund.
    Im dümmsten Fall hast Du nicht mal die Zeit, das Knöpfchen zu drücken, bis er schon dankbar die dargebotene Hand "angenommen" hat.

    Grundsätzlich sollte man sich also auf die defensive Schiene begeben, d.h. keine schnellen Aktionen, den Hund nicht direkt ansehen, es akzeptieren, wenn er einem eine bestimmte Richtung nicht erlaubt, sich möglichst "menschlich" verhalten (kein Raubtier).

    Erst, wenn er wirklich angreift, kann man Maßnahmen ergreifen.
    Aber auch dann eher defensiv. Der Hund muss merken, dass man nicht angreift, sonst wird er von seinem Vorhaben nicht ablassen.
    Hunde versuchen, etwas zum Zubeissen zu finden, um den Gegner kampfunfähig zu machen, also darf man ihnen das nicht bieten. Dabei springen sie idR hoch, um in Richtung Arme und Kopf zu kommen. Also Arme anlegen, Beine zusammen, Kopf einziehen und während dem Sprung mit Rundrücken wegdrehen.
    Danach nicht zu schnell, aber deutlich den Rückzug antreten.
    Denn in letzter Konsequenz will der Hund nur eines: Den Angreifer verscheuchen. An einer längeren Konfrontation ist er nicht interessiert.

    Für aggressive Streuner gilt das alles leider nicht, da hilft nur gezielt und schnell durchziehen. Solche Hunde müssen schnellstmöglich kapieren, dass sie einstecken müssen, wenn sie einen nicht in Ruhe lassen. Angesichts der Infektionsgefahr bei solchen Tieren schadet hier etwas zum Abstandhalten nicht.


    Zu den Tipps der Einheimischen:
    Die würde ich immer beherzigen, denn diese Reaktionen sind die Tiere gewohnt und reagieren daher auch sehr wahrscheinlich so, wie ma es erwartet.

  12. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #12
    Hi MAP,

    mit echten "Survival-Situationen" kenne ich mich nicht aus; in einem Läufer-Forum habe ich auf eine ähnliche Frage eines hundeängstlichen Läufers vor einiger Zeit mal mein "Pfefferspray-Credo" abgegeben; vielleicht gibt Dir das auch ein paar Anregungen.

    LGUli


    "Und hier nun meine finale Hundeangriffspfeffersprayantwort:

    Also ich sag´s mal so:
    1. Hunde finden Menschen erstmal ganz klasse; haben sie in den letzten 15 tausend Jahren gelernt; nur gab´s die letzten 14900 noch keine Jogger; wenn da jemand gerannt ist, war´s entweder der eigene Rudelführer – dann rannte der Hund – weil das sein Job war – mit – oder es war einer, der Grund hatte abzuhauen; dann galt es dem hinterherzu – und ihn zu verjagen.
    2. Weil Hunde Menschen schon so lange klasse finden, sind die allermeisten grundsätzlich friedfertig und schnappen eher aus Angst oder Übermut denn aus echter Aggression.
    3. Hunde - gerade die großen – sind evolutionsmäßig Beutegreifer, d.h. aus vollem Lauf heraus einen sicheren Biss zu setzen, der die Beute dann auch möglichst effektiv zur Strecke bringt – und weil das zum Überleben so wichtig ist, ist der ganze Hundekörper in dem Moment ein einziger Adrenalinschub, der keinerlei Schmerzempfinden zulässt.
    4. Hunde unterscheiden die Welt in „interessiert mich“ und „interessiert mich nicht“; interessant für Hunde sind – wiederum evolutionsbedingt: potentielle Spielpartner, potentielle Sexualpartner, Feinde und Beute. Ich nehme jetzt mal an, dass Du keinen allzu großen Wert darauf legst, zu einer der genannten Kategorien zu gehören…..
    5. Wenn ein Hund sich für etwas interessiert, braucht es entweder einen Reiz, der noch interessanter ist oder das Interesse muss wieder zum Einschlafen gebracht werden.
    6. Was passiert nun, wenn ein Hund einen Läufer sieht? Wenn Du Glück hast findet er Dich langweilig; falls nicht, fängt er an, Dich in eine der 4 o.b. Kategorien einzuordnen und je schneller Du rennst, desto spannender wirst Du – v.a. wenn Du wegrennst, bist Du GANZ EINDEUTIG BEUTE! Also hinterher.
    7. Bleibst Du stehen, bist Du entweder Feind, Spiel- oder Sexualpartner; - ach so, eines noch: Hunde reagieren SEHR SENSIBEL auf Körpersprache! So, nun zu Pfefferspray: - innerhalb von Sekundenbruchteilen gibst Du für den Hund drei ganz klare Signale: Stehenbleiben = Aggression? – Hund fixieren – Aggression!! – Hand mit Gegenstand gegen den Hund richten – Aggression!!!!!!!
    So, und wenn Du nun wirklich einen aggressiven Hund als Gegenüber hast, hast Du wegen 3. ein ganz, ganz ernsthaftes Problem!!!

    Also: wenn´s Deinem Selbstbewußtsein guttut und Du damit sicherer auftrittst, nimm das Spray mit, aber lass es um Himmels willen stecken und mach Dich langweilig! Also Tempo raus, wegschauen und langsam Deiner Wege gehen – also nicht weg laufen! – und wenn er dann doch an Dir hochspringt, Arme unten lassen und mit den Knien in´s Gekröse – das bringt einen Hund zwar nicht zur Strecke, verunsichert ihn aber, weil er diesen Reiz nicht zuordnen kann.
    "...dancing in stilettos in the snow" (Dick the fish)

  13. Anfänger im Forum
    Avatar von Knolle
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #13
    Zitat Zitat von MAP Beitrag anzeigen
    Ich werde die nächsten zwei Jahre des Öfteren im türkischen Taurusgebirge unterwegs sein. Hier finden sich viele Schafsherden die von Kegalhunden bewacht werden. Ihre Aufgabe ist die Verteidigung der Herde - und das um jeden Preis, gegen Wölfe, Bären und Menschen...
    Lies doch einfach mal ein Buch über Herdenschutzhunde, z.B. von Petra Krivy oder Raymond & Lorena Coppinger. Das hilft dir schon mal, das Verhalten und die Eigenschaften von HSHs (Herdenschutzhunden) zu verstehen. (Und nebenbei, einige Mythen werden auch entledigt.)

    Wenn du dann noch mal mit ein paar Leuten dich live triffst, die HSHs halten und die Hunde live erlebst, kannst du sie noch besser einschätzen - was insgesamt viel mehr bringt als Ultraschallpfeifen und Pfefferspray.

    Mit etwas Umsicht und Kenntnis über diese Hunde kommst du viel besser über die Runden als mit dem "vermutlich kann ich mich mit Pfefferspray erfolgreich wehren, wenn nicht, dann hoff ich auf die plastische Chirurgie" Denken.

    lg Knolle
    Die tolle Knolle aus der Scholle

  14. Erfahren
    Avatar von ulfs
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #14
    Hej,
    war letztes Jahr im Taurus unterwegs und werde jetzt im Februar wieder hin. Hatte öfter Hunde, aber alles nicht die harte Fraktion. Die wollten nur mal testen wie weit sie gehen konnten und ließen sich mit "sanfter Agressivität" (mit Stöcken auf Distanz halten(nicht schlagen!), angedeutetete Steinwürfe) schnell von ihrem Vorhaben abbringen. Allerdings waren es auch stets frei umher laufende Promenadenmischungen, keine ausgebildeten Hunde. Ich habe immer trotz ewigen Gespringes und Gekläffes versucht ruhig zu bleiben und erstmal die Situation abzuwarten. Dann kam meistens heraus, dass unsere tierischen Freunde wahre Maulhelden waren und sich nicht trauten ersthaft anzugreifen.
    Die einheimischen gehen übrigens meist sehr agressiv mit den Hunden um. Wenn man deren Verhaltensweisen zumindest teilweise immitiert (Steine aufheben, etc.) führt das manchmal auch zu Erfolg.
    OT: Schon witzig. Bei kaum einem Thema widerspricht sich die Community hier so eklatant wie bei Hunden...

  15. Gerne im Forum

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #15
    Ich danke euch! Nun weiß ich schonmal deutlich mehr, und bevor ich mir mit Pfefferspray bewaffnet einem Kangal zum Fraß vorwerfe, versuche ich es zunächst mit den "tratitionellen" Methoden der Einheimischen wie Steine Werfen.

    Die erhoffte Antwort, dass es etwas gibt, dass jeden Hund in die Flucht schlägt ohne ihn zu verletzten, wäre mir dennoch lieber gewesen

    MAP

  16. Alter Hase

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    AW: Hundeabwehr konkret

    #16
    "Stein aufheben". Verletzt keinen.

  17. Gerne im Forum
    Avatar von Gryllsfan
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #17
    Zitat Zitat von Knolle Beitrag anzeigen
    Lies doch einfach mal ein Buch über Herdenschutzhunde, z.B. von Petra Krivy oder Raymond & Lorena Coppinger. Das hilft dir schon mal, das Verhalten und die Eigenschaften von HSHs (Herdenschutzhunden) zu verstehen. (Und nebenbei, einige Mythen werden auch entledigt.)


    lg Knolle
    Ja und am besten das Buch mitnehmen und wenn der Hund angreift ,einfach vorhalten und sagen: "Hier drin steht du greifst mich nicht an, wenn ich mich defensiv verhalte!"^^ (nich bös gemeint)
    Ne, jetz ma im ernst, wenn ein Hund nen Menschen angreift, ist die normale Reaktion (leider), den Hund mit Armen und Händen abzuwehren. Damit hat der Hund ne perfekte Angriffsstelle. Also wenn man diesen Fehler begeht und der Hund hängt dir am Arm hilft, bei aller Tierliebe nur noch eins. Entweder du stichst mit den Fingern in die Augen oder (auch sehr effektiv, aber kostet Überwindung) du stößt den Arm tiefer ins Maul. Dann muss er früher oder später loslassen.
    Run when you can, walk when you have to, crawl if you must, but never give up.

  18. Erfahren
    Avatar von Almschreck
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #18
    Zitat Zitat von Gryllsfan Beitrag anzeigen
    Entweder du stichst mit den Fingern in die Augen oder (auch sehr effektiv, aber kostet Überwindung) du stößt den Arm tiefer ins Maul. Dann muss er früher oder später loslassen.
    Keine Ahnung, ob Du schonmal ernsthaft von einem Hund, besser noch von einem Herdenschutzhund gebissen wurdest. So ein Hund gibt Dir selbst am Beißarm oder im französischem Anzug das Gefühl, Du seiest in einen Schraubstock oder eine Müllpresse geraten.
    Wer dann noch so cool ist, ungeschützt den Arm tiefer in den Hund zu stecken, der geniest meinen vollsten Respekt. Vorstellen kann ich es mir nur theoretisch, somit ist dieser Rat ebenso akademisch wie der Buchtip.
    Viele Grüße
    Bert

  19. Anfänger im Forum
    Avatar von Knolle
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #19
    Zitat Zitat von Gryllsfan Beitrag anzeigen
    Ja und am besten das Buch mitnehmen und wenn der Hund angreift ,einfach vorhalten und sagen: "Hier drin steht du greifst mich nicht an, wenn ich mich defensiv verhalte!"^^ (nich bös gemeint)
    Dein Problem wäre dann: Das steht da gar nicht drin.

    lg Knolle
    Die tolle Knolle aus der Scholle

  20. Gerne im Forum
    Avatar von Gryllsfan
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    AW: Hundeabwehr konkret

    #20
    kann ich ja nich wissen, hab das buch nich gelesen

    @Almschreck Ja mich hat schonmal ein hund gebissen und das mit den augen hat wunderbar funktioniert.
    Und den Tip mit dem Hand/Arm tiefer ins Maul schieben hab ich mal von jemandem gehört, der Personenschutzhunde ausbildet. Klar muss man sich ziemlich überwinden. Aber du machst garantiert weniger kaputt, als wenn du versuchst den Arm rauszuziehen, denn wie wir hier wahrscheinlich alle wissen sind die Reißzähne/Eckzähne nach hinten gebogen.
    Run when you can, walk when you have to, crawl if you must, but never give up.

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