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  1. Erfahren
    Avatar von stoppelhopser
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    einmal kajak selbst gebaut

    #1
    nach hobo und co nun mal ein größeres projekt.als ich im urlaub in norwegen einen selbst gebauten canadier gesehen habe dachte ich das kann ich auch. also habe ich im netz mal gesucht was so geht und bin auf die stitch and gluh bauweise gestoßen. da mein geldbeutel gerade nicht so dick ist habe ich auf einen bauplan verzichtet,der kostet nähmlich 120 euro.habe eine seite gefunden auf der einer den bau eines kajaks beschreibt,hat leider keine maße reingeschrieben also habe ich mich an anderen booten orientiert und los gelegt.da ich mal ein bischen glück hatte bin ich sehr günstig an mahagoni sperrholz gekommen leider hat es nicht gereicht und ich mußte das deck aus pappel machen.nach ca.40 stunden war es dann so weit und ich konnte letztes we.probe fahren und was soll ich sagen der plan haut hin.natürlich gibt es bilder schaut einfach in meine galerie!

  2. AW: einmal kajak selbst gebaut

    #2
    Ist schön geworden, dein Boot. Wie schwer ist es denn?

    Hier der Link zur stoppelhopsers Galerie.

  3. AW: einmal kajak selbst gebaut

    #3
    Nicht schlecht. Da nehm ich doch glatt den Hut ab.

    Allzeit gute Fahrt damit
    Schöne Grüße
    Max

    Rausgehen ist wie Fenster aufmachen, nur vieeeel krasser.

  4. Erfahren
    Avatar von MikeTango
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    Irgendwo da draussen
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #4
    Ich als Kajakselbstbauer sage: Yeah! Willkommen im Club!

    fürs nächste mal: Zeichnungen mit Maßen gibts auf www.yostwerks.com
    expect us.

  5. Anfänger im Forum

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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #5
    Sehr schönes Boot.
    Als ehemaliger Setterbesitzer noch schöner das Norwegenbild mit Hund im Boot.
    Jürgen

  6. Erfahren
    Avatar von stoppelhopser
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #6
    hier die maße vom dampfer,4,7m lang ,0,65m breit,gewicht ca 23kg. habe inzwischen noch ein steuer nach gerüstet test am we

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Beyond
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #7
    Hallo Stoppelhopser,

    gratuliere zu Deinem Eigenbau, das Boot gefällt mir sehr gut.

    Ich hab schon bei der Planung meine Probleme gehabt, ein schönes Boot zu konstruieren. Dass man in Knickspant-Bauweise, so eine Eleganz erzielt, hätte ich nicht gedacht. Wenn das Dein erstes Boot ist, scheint ein Meister vom Himmel gefallen zu sein.

    Da hätte ich gleich einen Vorschlag: Könntest Du nicht ...

    Aber Spaß beiseite, wirklich ausgezeichnet!

    Gruß
    Beyond

  8. Erfahren
    Avatar von stoppelhopser
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #8
    tach beyond,habe warscheinlich alle fehler gemacht die man machen kann.größtes problem war die temperatur,habe daher schnellen härter fürs epoxi genommen den kann man ab 10 grad verwenden,das problem bei der sache:zum laminieren nicht so gut fast unmöglich eine gleichmäßige schichtdicke zu erziehlen,das merkt man dann beim schleifen wenn man das ergebnis aus der nähe sieht naja ist nicht so glatt geworden wie gewünscht.der entwurf war nicht so leicht mein plan stüzte sich nur auf fotos.wegen der größe habe ich ein foto von einer frau im boot orientiert und die körpergröße zum boot ins verhältnis gesetzt und das ergebnis mit anderen booten verglichen. ich kann nur sagen mut zum nachmachen

  9. Erfahren
    Avatar von stoppelhopser
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #9
    ach und noch was,danke für die blumen

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Beyond
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #10
    Hallo Stoppelhopser,

    wenn ich mir die Unebenheiten mancher Boote aus der gewerblichen GFK-Produktion ansehe, sind Deine vermutlich harmlos.

    Mein erstes Seekajak war ein Millennium 2000 aus italienischer Produktion. Bei dem hatte in den scharfen Biegungen am Heck das Harz völlig gefehlt. Da war es doch klar, dass beim ersten Ausbooten der Gelcoat gebrochen war und Wasser in den Stauraum lief. Ich behalf mich dann mit Autoreparaturspachtel. Den musste ich so alle 4 bis 5 Tage erneuern, weil er nicht hielt. Erst als ich ihn mit einer dicken Schicht aufgebracht hatte, wurde der Kajak dicht. Ansehen hat man die Reparatur natürlich nicht können und die ganze Paddeltour war versaut. Mein Schriftverkehr mit dem Händler füllte einen ganzen Ordner.

    Mir schwebt eine Art Kanadier mit Spiegelheck vor, den ich dann mit einer kleinen Kajüte zum Schlafen versehen kann und mit Skiff-Ruderblättern fahren möchte. Ein ähnliches Gefährt hatte ich in Serbien auf der Donau entdeckt. Da wurde eine Donau-Zille mit einer flachen Kajüte versehen, in der ein Fischer am Wochenende übernachtete. Allerdings benutze dieser einen unsportlichen Außenbordmotor zum Fortbewegen.

    Gruß
    Beyond

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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #11
    kajüte wo du drunter schlafen kannst??? wie lang und wie breit soll das kanu werden???

    schau dir einmal dieses konzept an:



    sind thames-skiffs, aber ganz einfach auf einen kanadier umzulegen
    ******************
    ich finde es besser, dass das ziel am ende des weges ist, als dass der weg zum ziel führt.
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  12. Erfahren
    Avatar von stoppelhopser
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #12
    tach beyond,wenn du mal bei www.simpelboot.de rein schaust wirst du baupläne für kanadier finden,ich denke das man da mit arbeiten kann die haben zwar alle ne normale form aber ich denke das heck abzuändern dürfte kein problem sein.baer die leute dort haben auch ein offenes ohr.für mich war zwar nichts dabei aber du könntest fündig werden.

  13. Dauerbesucher
    Avatar von Beyond
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #13
    Hej Hannes, hallo Stoppelhopser,

    vielen Dank für Eure Informationen, die helfen mir bestimmt weiter.

    Der Kanadier sollte ca. 5,00 m lang und bis 1,00 m breit werden.

    Im Vorderschiff soll eine kleine Schlafkabine vorhanden sein, weil ich mit über 60 Jahren schon zu alt bin, jeden Tag das Zelt aufzubauen. Psychologen würden das auch mit Faulheit gleichsetzen, womit sie nicht ganz Unrecht hätten.

    Der Bequemlichkeit folgend ist für später ein kleiner Hilfsmotor am Spiegelheck vorgesehen.

    Alternativ könnte ich auch einen herkömmlichen PE/GFK-Kanadier mit Spiegelheck (z.B.: Coleman) kaufen und die Kajüte darauf bauen. Allerdings wären diese nicht für das Meer geeignet, weil die herkömmliche Kanadier-Bugform mehr in die Wellen schneidet, als dass das Boot über die Wellen gehoben wird. Vielleicht gelingt es mir, mit der „genähten Bauweise“, die Stoppelhopser verwendet, eine vereinfachte Form der Thames-Skiffs mit einem etwas höheren Steven zu konstruieren, damit das Boot leichter steigt. Die Form würde sich dann den norwegischen Sport-Fischerbooten, die den Tana- und den Alta-Fluss befahren, annähern.

    Ein innovativer Schreiner an meinem Heimatort (auch die gibt es in Bayern) würde mir sogar seine Lehrlinge abstellen, denn er ist der Ansicht, dass auf diese Art und Weise der Lehrerfolg auf alle Fälle garantiert wäre, wenn sich die Auszubildenden in diese Art von Arbeit, einschließlich der holztechnischen Konsruktion, engagieren und selbst einbringen können – nach dem Motto: learning by doing.

    Ich hoffe, wir können in Verbindung bleiben.

    Gruß
    Beyond
    Geändert von Beyond (19.11.2010 um 16:21 Uhr)

  14. Dauerbesucher

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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #14
    als bayer solltest eigentlich die chiemseeplätte (dory-form)kennen.
    in meiner jugend machten wir damit den attersee unsicher
    http://www.jocham-schiffe.de/plaette/plaette_port.html
    da passt eine schlupkjüt locker drauf, ut zu rudern, zu segeln und mit einem 5 ps outboarder bist könig

    bei prin bzw draussen au der insel gibts bootsbauer dafür bzw liegen auf der insel gleich neben dem anliegeplatz immer weclhe am ufer
    ******************
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  15. Dauerbesucher
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #15
    Hej Hannes,

    ja die Chimsee-Plätte ist mir bekannt. Ich war vor 50 Jahren am Tegernsee im Internat und wir hatten dort eigene Ruderboote, eines davon war ein ähnlicher Typ.

    Als Fischerboot entspricht sie in etwa der Donau-Zille, insbesondere der Machart mit ihren 4 Teilen aus massivem aber schwerem Holz. Zum Küstenrudern dürfte sie aber weniger geeignet sein. Da werde ich mehr nach dem Thames-Skiff tendieren: etwas höherbordig und mit einem hohen runden Bug. Das müsste mit der „genähten Bauweise“ zu verwirklichen sein. Es wird aber noch eine ganze Weile dauern, bis ich zur Tat schreiten kann.

    Trotzdem vielen Dank für Dein Interesse und Engagement.

    Viele Grüße
    Beyond

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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #16
    wir sind etwa die selbe alterklasse und mein pensionsprojekt ist von wien nach venedig auf einen kaffee übern wasserweg zu fahren.
    da hab ich ähnliche überlegungen wie du mit schlupfkajüte etc.
    ich bin vom faltboot über eine geschlossenen kruger zu neufundlanddories - speziell "St. Pierre Dory" gekommen. hb dann bei einem prienurlaub die chiemseeplätten gesehen. da gibt es sehr grpße ähnlichkeiten zu den arbeitsdories.

    > http://www.tidespoint.com/magazine/dory.shtml
    ******************
    ich finde es besser, dass das ziel am ende des weges ist, als dass der weg zum ziel führt.
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #17
    Hallo Stoppelhopser,

    hoffentlich hast Du nichts dagegen, wenn Hannes und ich auf Deinem Thread so locker miteinander kommunizieren. Dein „ja“ vorausgesetzt:

    Guten Morgen Hannes,

    das mit der Altersklasse scheint zu stimmen. Ich bin 49, gefühlt, und das schon seit 13 Jahren.

    Die Strecke von mir daheim in der Holledau bis nach Venedig habe ich in Etappen bereits einmal abgefahren. Die letzte habe ich heuer mit der Tour von Grado nach Zakynthos geschlossen. Montenegro und Albanien hatten noch gefehlt. Der Wunsch wäre allerdings, die Strecke nach Venedig einmal in einem Zug durchzupaddeln (alternativ auch zu rudern oder zu motoren – deshalb das starke Interesse an einem Kajütkanu – ähnlich schwedischer Segelkanus - mit Spiegelheck im Selbstbau). Nicht gerade auf einen Kaffee, den ihr Wiener so gerne trinkt. Als Holledauer bevorzuge ich lieber Tee – Hopfentee in einem „Keferloher“ gut gekühlt. Keferloher sind die kleinen Steinkrüge in den beiden Größen einer Halben oder einer Mass.

    Apropos Mass: Ich muss jetzt gleich zum Arbeiten: Aufräumarbeiten von der Renovierung des Hauses meiner Schwägerin, denn heute Abend steigt die Renovierungsfeier. Zum Schreiben werde ich vermutlich erst wieder übermorgen kommen.

    Viele Grüße
    Beyond

    PS: Habe kurz in Deine Homepage geschaut, scheint sehr interessant zu sein; werde mich „übermorgen“ genauer informieren und Dir hier schreiben.
    Geändert von Beyond (20.11.2010 um 12:25 Uhr)

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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #18
    Hallo Stoppelhopser,

    die Ideensammlung am Anfang ist bei einem Projekt das Allerwichtigste. Mit Deiner Methode des „Boote-Nähens“ hast Du mich ein großes Stück vorangebracht. Vor Jahren hatte ich einmal von dieser amerikanischen Bauweise in einer Zeitschrift gelesen, hab' es paradoxerweise für eine extreme Sondertechnik (man könnte auch Spinnerei dazu sagen) angesehen. Du hast mich aber eines Besseren belehrt und vollkommen überzeugt, dass das funktioniert. Dass auch die Boote, die dabei herauskommen, von der Ästhetik aus betrachtet, einwandfrei und schön sind, bestätigen Deine Photos.

    Hannes weist in seinem Link auf die Dory-Boote in Neufundland hin. Sie besitzen einen geraden Steven, der sehr hoch steht. Man könnte fast meinen, der Kajaksteven der Eskimos wurde einfach nach oben hin verlängert. Die Bordwände scheinen im Spantenriss plan ohne Krümmung zu verlaufen, die dann am Boden an eine Platte stoßen. Eventuell besteht der Boden aus einem leichten V-Spant, wie es bei Deinem Kajak es der Fall ist. Über den Mittel-Spant müsste noch diskutiert werden, ob ein gerader Boden ausreicht (leichtere Manövrierfähigkeit) oder ein „V“ (besserer Geradeauslauf) für Rudern im Küstenbereich (Brandung) und auf dem Meer (kurze Inselüberfahrten um die 20 Kilometer, pardon 10 Seemeilen) zweckmäßiger ist.

    Mit geradem Boden wäre eine relativ simple Konstruktion möglich. Man näht die Bordwände zusammen (vorne eine Naht für den Bug, hinten 2 Nähte für das Spiegelheck, spreizt das ganze, wie Du es bei Deinem Kajak gemacht hast und baut anschließend die beiden Schottwände ein, die die Kajüte abgrenzen. Dabei ist konstruktionsbedingt darauf zu achten, den Kajüteneinstieg wasserdicht auszuführen. Zum Beispiel: Türe nicht bis zum Boden, sondern die Unterkante des Einstiegs in Höhe der oder sogar über die Bordwände anzusetzen. Das bewirkt aber beim Ein- und Aussteigen ein extremes „Buckeln“. Alternativ könnte ein Schiebedach wie bei den Jachten eingebaut werden, was aber, die Konstruktion erschwert und die Stabilität beeinträchtigt.

    Du siehst, da ist noch eine Menge zu diskutieren, planen und abwägen vonnöten. Wenn Du Interesse und Lust hast, könntest Du mir bei Gelegenheit Deine Meinung als Fachmann mitteilen, ob dies alles möglich und durchführbar ist.

    Hej Hannes,

    Du scheinst ein wahrer Outdoor-Freak zu sein: Skifahren, Reiten, Paddeln, Bogenschießen, helping hands und Umweltaktivist. Da hast Du Dir in Deinem letzten Lebensabschnitt eine Menge vorgenommen.

    Zur Umwelt muss ich sagen, das was ich heuer in Dalmatien in vielen Buchten erlebt habe, ist erschreckend – teilweise völlig zugemüllt mit Plastik, Ölkanistern und sonstigen Zivilisationsmüll. Wenn die Kroaten nicht aufpassen und dem nicht Einhalt gebieten, bleiben ihnen bald die Touristen weg, und damit ihre Einnahmequelle, mit der sie den Eintritt in „Europa“ finanzieren wollen.

    Wir „Individualreisende“ verlassen halt unseren Lagerplatz so, wie wir ihn vorgefunden haben und in das Meer wird nichts entsorgt, was man von der Segel- und Motorboot-Gilde wohl kaum erwarten kann.

    Es wäre schön, wenn ich mit Euch beiden in Kontakt bleiben könnte.

    Viele Grüße
    Beyond

    PS: Ich tummle mich auch auf Suomulees Thread „... mein Seekajakherz ausschütten ...“. Ihr könnt dort einmal hineinschauen, wenn Ihr gerade Lust dazu habt.

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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #19
    was mMn unbedingt zu einem boot im dorystil dazugehört:
    doppelboden über der wasserlinie um eine selbstlenzung zu gewährtleisten. im stile der australischen strandrettungsboote
    außerdem würde ich eine schachtmotor in die überlegungen miteinziehen, damit der schwerpunkt konzentriert wird.

    gerade bei kanus mit spiegelheck und motor dran geht beim solofahren der bug ganz schon in die höhe. (a) durch die gewichtsverlagerug und (b) durch den dynamische auftrieb der angedachten, vollvolumigen spantform

    @rumpfquerschnitt der dories:
    es ist kein rechteckiger querschnitt, die seitenplanken weisen nach außen. diese rumpfform bringt eine enorme anfangsstabilität. wenn jetzt kimmleisten am boden befestigt werden hast einmal einen leicht austauschbaren schutz beim anlandziehen aber auch eine richtungsstabilität. zwar nicht in dem ausmaß einer lateralfläche wie bei einem kiel oder schwert aber doch ausreichend um nicht bei jedem wind/wasserstoß aus der bahn geworfen zu werden.

    die "bibel" für dory-liebhaber: http://www.amazon.com/Dory-Book-John-Gardner/dp/0913372447
    Geändert von hannesv (22.11.2010 um 12:32 Uhr)
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    AW: einmal kajak selbst gebaut

    #20
    wenn du auf die schnelle einer canadier bauen willst:



    ausschneiden, zusammennähen, mit epoxid + gewebe überziehen und fertig ist das ding

    ein modell nach deisem schnittmuster:
    Geändert von hannesv (22.11.2010 um 12:47 Uhr)
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